Marilyn Monroe wurde am 1. Juni 1926 als uneheliche Tochter der Filmcutterin Gladys Pearl Baker (geb. Monroe, 1902 – 1984) in Los Angeles (Kalifornien) geboren; sie erhielt von ihrer Mutter den Namen Norma Jean. Ihre Mutter benannte sie nach der Schauspielerin Norma Talmadge1). Gladys war zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal verheiratet gewesen: aus ihrer ersten Ehe mit Jack Baker stammen zwei Töchter, die seit der Scheidung bei ihrem Vater lebten. Später heiratete dann Gladys den Bäcker Martin Edward Mortenson, von dem sie sich 1924 wieder trennte. Die Identität des Vaters von Norma Jean ist bis heute unbekannt. (Quelle: Wikipedia).
 
Wohlfahrtsmarke Marilyn Monroe
Wohlfahrtsmarke Marilyn Monroe
Ausgabetag 11. Oktober 2001
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung
des Bundesministeriums der Finanzen
sowie Antonia Graschberger, München (Entwurf)

Die Mutter, die an Labilität litt und schon einige Zeit ihres Lebens in psychiatrischen Abteilungen von Sanatorien verbrachte, war nicht in der Lage, sich um die kleine Marilyn zu kümmern und so wurde Norma Jeane zuerst in die Obhut von Pflegeeltern gegeben, um dann später von diesen in ein Waisenhaus gebracht zu werden. Nach dieser freudlosen Kindheit und Jugend in Waisenhäusern und bei Pflegeeltern heiratete Norma Jean mit erst 16 Jahren am 19. Juni 1942 den einundzwanzigjährigen Fabrikarbeiter James Dougherty1) (1921 – 2005), weil sie glaubte, er könne ihr aus ihrer tristen Situation heraus helfen. Nachdem ihr Mann beschlossen hatte, zur See zu fahren, nahm Marilyn einen Job in einer Flugzeugfabrik an, in der sie dann auch als Model entdeckt wurde, auf 33 Titelblätter nationaler Zeitschriften war sie schließlich zu sehen.
Da James Dougherty die Karriere seiner Frau nicht akzeptieren wollte, wurde die Ehe bereits vier Jahre später am 13. September 1946 einvernehmlich geschieden; in diese Zeit fiel ihr erster Selbstmordversuch. Nach der Scheidung machte sich Norma Jean auf nach Hollywood, ermutigt durch die ersten Gehversuche als Model. Während des Krieges entstanden ihre ersten Pin-Up Fotos; ihr Haar – damals noch dunkelblond – musste sie dem Geschmack und den Erwartungen ihres Publikums zuliebe in wasserstoffblond umfärben.
Die Filmgewaltigen in Hollywood wurden schnell auf das junge Starlet aufmerksam und 1946 unterschrieb sie bei der "20th Century Fox" ihren ersten Vertrag, durch Öffentlichkeitsarbeit und Unterricht in Tanzen und Singen sollte sie zum Star aufgebaut werden. Zunächst setzte man sie jedoch nur als Kleindarstellerin ein und ihr erster Film hieß "The Shocking Miss Pilgrim", in dem sie als Komparsin bzw. einer Sprechrolle als Telefonistin erste Erfahrungen vor der Kamera machen durfte. Sie musste wohl nicht überzeugt haben, denn 1947 erneuerte die "20th Century Fox" ihren Vertrag nicht. Daraufhin besuchte sie das "Actor's Labratory" von Lee Strasberg1) und nachdem sie einige Bekanntschaften geknüpft hatte, unter anderem mit Johnny Hyde, dem Vize-Präsidenten der Talent-Agentur "William Morris", und Affären eingegangen war, bekam sie einen Halbjahresvertrag bei "Columbia". Ihre Haare wurden weiter gebleicht und durch eine Elektrolyse der Haaransatz höher gestellt. Ihre erste größere Rolle hatte sie als Revue-Girl Peggy Martin in dem B-Movie "Ladies of the Chorus"1) (1948, Ich tanze in dein Herz), wo sie als Solistin die Titel "Anyone Can See I Love You" und "Every Baby Needs A Da-Da-Daddy" sang. Wieder musste sie sich für ihre Schönheit unters Messer legen, diesmal auf Zwang ihres neuen Liebhabers Johnny Hyde. Ihre Nasenspitze wurde korrigiert und eine Silikonprothese wurde in den Unterkiefer eingesetzt.

Ihr kleiner Part der naiven Geliebten eines korrupten Unterwelt-Anwalts (Louis Calhern) in John Hustons Gangsterstreifen "The Asphalt Jungle"2) (1950, Asphalt Dschungel) brachte ihr ebenso wie die Figur der psychopathischen Babysitterin Nell Forbes in dem Thriller "Don't Bother to Knock"1) (1952, Versuchung auf 809) mit Richard Widmarck viel Aufmerksamkeit und ersten Starruhm ein – das Interesse an der Monroe stieg. Mit Filmen wie der Screwball Comedy "Monkey Business"1) (1952, Liebling, ich werde jünger" oder als männermordender Vamp in dem melodramatischen Thriller "Niagara"2) (1953, Niagara1)) gelang ihr der Durchbruch auf der Leinwand, bereits im Dezember 1953 schmückte sich der "Playboy" in seiner ersten Ausgabe mit Nackt-Aufnahmen von Marilyn Monroe. Spätestens mit diesen Bildern stand ihr Ruf als "Sexgöttin" fest. Das sie ganz sicher nicht die schlechteste Schauspielerin war, interessierte danach ohnehin niemand mehr. Auch Hollywood stand jetzt wieder vor ihrer Tür: Nach etlichen Nebenrollen erhielt Baker, die inzwischen Marilyn Monroe als Künstlernamen führte (Monroe war der Mädchenname ihrer Mutter gewesen), mit den Produktionen "How to Marry a Millionaire"1) (1953, Wie angelt man einen Millionär?) und "Gentlemen Prefer Blondes"2) (1953, Blondinen bevorzugt1)) avancierte sie dann endgültig zum Star und zur Sexgöttin, indem sie geschickt die Rolle der naiven Unschuldigen mit dem gewissen Etwas spielte. In letzterem Film trällerte sie den Hit "Diamonds are a Girls Best Friend"1) und war zusammen mit Partnerin Jane Russell die wichtigste Figur in dieser amüsanten Geschichte. Doch bei den Dreharbeiten bekam sie nur eine niedrige Gage und selten eine eigene Umkleidekabine. Nach diesen Filmen verewigte sie allerdings ihre Hand- und Fußabdrücke in Zement zusammen mit Jane Russell vor dem "Graumans Chinese Theater" auf dem Hollywood Boulevard – eine große Würdigung.
Otto Premingers melodramatischer, meisterlicher Western "River of No Return"1) (1954, Fluß ohne Wiederkehr) zeigt die Monroe an der Seite von Robert Mitchum, der Titelsong "River of No Return" bleibt unvergessen. Das "Lexikon des internationalen Films" notiert hierzu: "Brillant inszeniertes Western-(Melo-)Drama mit simpler, klischeehafter Handlung, das durch optimal eingesetzte Stars, attraktive Songs und vor allem durch die für ihre Zeit sensationellen CinemaScope-Landschaftsbilder (Floßfahrt) zum Kinoereignis wurde." → www.zweitausendeins.de. Eher anspruchslose, dennoch gefällige Unterhaltung bot das Musical "There's No Business Like Show Business"1) (1954, Rhythmus im Blut).

Am 14. Januar 1954 stürzte sich der Star in die zweite Ehe mit dem zwölf Jahre älteren Baseball-Spieler Joe DiMaggio1) (1914 – 1999), von dem sie sich bereits 9 Monate später wieder scheiden ließ. Man sagte, dass er nicht mit dem Star-Leben seiner Frau und ihrem Ruf als Sexgöttin klar kam und eine übersteigerte Eifersucht an den Tag gelegt hatte. Nach ein paar Filmen, in denen sie das naive Blondinchen verkörperte, wollte die Monroe dieses Imageablegen und ernsthafte Charakterrollen spielen. Da Hollywood daran jedoch wenig interessiert war, gründete sie nach Billy Wilders Kassenschlager "The Seven Year Itch"1) (1955, Das verflixte 7. Jahr) mit der wohl bekanntesten Filmszene überhaupt – Marilyn Monroe im weißen Kleid, das vom Wind in einem Straßenschacht hochgeweht wird –, ihre eigene Produktionsgesellschaft. Sie nahm wieder Schauspielunterricht im Lee Strasberg "Actors Studio" und kündigte an, ab jetzt anspruchsvolle Rollen spielen zu wollen. Das erste Ergebnis ihrer Bemühungen war die Broadway-Adaption bzw. Milieustudie "Bus Stop"1), der bei den Kritikern durchaus Anerkennung fand, beim Kinopublikum jedoch durchfiel.
 
Am 29. Juni 1956 wagte sich die Monroe in Ehe Nummer drei, diesmal war der berühmte Dramatiker Arthur Miller1) (1915 – 2005), der Autor von "Tod eines Handlungsreisenden", der Auserwählte, für den sie auch zum jüdischen Glauben übertrat. Miller tat alles, um seine Frau in dem Wunsch nach ernsthafteren Rollen zu unterstützen. Das Dilemma war nur, dass die Gewaltigen in Hollywood keine ernsthafte Schauspielerin in ihr sahen, sondern sie nur für die Klischee-Rollen der Blondine besetzen wollten. Marilyn wurde unzufrieden, man sagte ihr Zickigkeit und Star-Allüren nach, schließlich flüchtete sie sich in die Scheinwelt von Drogen und war alles andere als zuverlässig, ließ Drehtermine platzen.
So geriet dann auch ihr nächster Film, die in Großbritannien gedrehte Komödie "The Prince and the Showgirl"1) (1958, Der Prinz und die Tänzerin) trotz der Mitwirkung der Theaterlegende Laurence Olivier zum Flop und die Monroe kehrte reumütig nach Hollywood zurück. Den Film, den ihr die Hollywood-Bosse dann 1958 auf den Leib schneiderten wurde dann jedoch ihr größter Triumph: Billy Wilders Travestie-Geschichte "Manche mögen's heiß"2) (Some like it Hot1)), in dem sie neben Jack Lemmon und Tony Curtis die typisch einfältige Blondine in ein wenig abgewandelter Form in der wohl besten Komödie aller Zeiten spielte. Auch bei diesen Dreharbeiten kam sie ständig zu spät, war launenhaft und brachte damit die gesamte Filmcrew aus dem Konzept. Billy Wilder war zeitweise einem Nervenzusammenbruch nahe und der sonst so friedfertige Jack Lemmon konnte seine Wutanfälle nicht mehr zurückhalten. Auf die Frage, ob er noch einen Film mit ihr machen wolle, antwortete Wilder einmal halb ernst, halb scherzhaft: "Ich habe mit meinem Hausarzt und Psychiater gesprochen und beide meinten, ich sei zu alt und zu reich, um das noch einmal durchzumachen."
Doch hinter dem Verhalten der Monroe verbarg sich wohl eher die Angst zu versagen als böse Absicht. Sie konnte sich ihre Texte einfach nicht merken, bestand auf vielen Takes, musste schließlich von Täfelchen ihren Text ablesen und brach bei schlechter Leistung in Tränen aus; so wurde sie auf dem Set zum Alptraum der Regisseure. 1960 drehte sie den eher anspruchslosen Film "Let's Make Love"1) (Machen wir's in Liebe) neben Yves Montand, mit dem ihr auch eine kurze Affäre nachgesagt wurde.
Ab Juli 1960 stand sie dann für ihren letzten fertiggestellten Film "The Misfits"2) (1961, Misfits –  Nicht gesellschaftsfähig1)) vor der Kamera. Das Drehbuch zum Film hatte Miller nach seiner eigenen Kurzgeschichte geschrieben, um seiner Frau die Option auf eine gute Rolle zu bieten. Als Regisseur konnte John Huston gewonnen werden, als Co-Star Marilyns Kindheitsidol Clark Gable3) verpflichtet, für den es die letzte Arbeit vor der Kamera sein sollte. Auch diese Dreharbeiten wurden für alle Beteiligten wegen Marilyns Unzuverlässigkeit, der Hitze Nevadas und der Unfertigkeit des Skripts zur Qual. Marilyn nahm immer mehr Tabletten, die jeden zweiten Tag eingeflogen werden mussten. Kurz nach Fertigstellung des Films starb Clark Gable am 16. November 1960 an einem Herzinfarkt.
Noch bevor die Produktion am 1. Februar 1961 in die US-amerikanischen Kinos kam, scheiterte die Ehe mit Arthur Miller (Scheidung 20.01.1961), nachdem er eine Affäre mit einer Standfotografin von "The Misfits" hatte, die auch seine nächste Frau wurde.

Marilyn Monroe stürzte in eine schwere Krise, aus der sie nur ihr Ex-Mann Joe DiMaggio und Freunde wie Frank Sinatra und Dean Martin ziehen konnten. 1962 wurde Marilyn nach 1954 zum zweiten Mal mit dem "Golden Globe"1) als "Weltweit Beliebteste Schauspielerin" ausgezeichnet und einige Monaten später begannen die Dreharbeiten zu der Komödie "Something's Got To Give"1), einer Komödie mit Dean Martin als zweitem Hauptdarsteller, von der kaum mehr als aufsehenerregende Nacktszene im Swimming-Pool veröffentlicht wurden. Wieder einmal gerieten die Dreharbeiten durch ihre Verspätungen, ihre Vergesslichkeit und Medikamentenabhängigkeit in Verzug. Es gab kaum fertiges Filmmaterial, als Marilyn am 19. Mai 1962 zum New Yorker "Madison Square Garden" fuhr, um dem US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy zehn Tage vor dem tatsächlichen Geburtstag auf einer Gala in durchsichtig wirkendem Kleid und mit lasziver Stimme vor laufenden TV-Kameras das legendäre Ständchen "Happy Birthday, Mr. President" zu singen.
 
Der 1. Juni 1962 war ihr 36. Geburtstag und ihr letzter Drehtag. Marilyn wurde von der "20th Century Fox" wegen Unzuverlässigkeit entlassen, es war das Ende ihrer Karriere. Am 5. August 1962, im Alter von nur 36 Jahren, fand man sie leblos in ihrem Appartement in Brentwood, einem Vorort von Hollywood, ohne Hinweise für ihre Bekannten zu hinterlassen; …gestorben an einer Überdosis Schlaftabletten, wie es im Obduktionsbericht hieß. Die letzte Ruhe fand Marilyn Monroe am 8. August 1962 in der Krypta des "Westwood Village Memorial Park Cemetery" in Los Angeles  →  Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons sowie knerger.de.
Nach dem frühen Tod blühten die Spekulationen, war es am Ende ein Selbstmord? Nicht nur in den verschwörungs-faszinierten USA wird darüber spekuliert, dass der Tod der Monroe vielleicht ein Mordkomplott war, natürlich der Kennedys. Schließlich soll die Diva nicht nur mit John F., sondern auch mit Bruder Robert…
Vom Biografen Donald Spoto stammt die Mutmaßung, Monroes Tod sei die Folge eines groben ärztlichen Kunstfehlers gewesen. Demnach habe ihr Psychiater Ralph Greenson seiner Patientin einen Klistier mit Chloralhydrat gegen Schlafstörungen verabreicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte Monroe aber bereits ein Barbiturat nach einem Rezept des Arztes Hyman Engelberg eingenommen. Engelberg war ursprünglich von Greenson beauftragt worden, Monroes Medikation zu übernehmen. Am Abend des 4. August 1962 gab Greenson dann − ohne eine vorherige Rücksprache mit Engelberg zu halten − das Klistier mit Chloralhydrat, das mit dem zuvor eingenommenen Barbiturat Monroes Tod infolge einer Überdosis verursachte. notiert Wikipedia zu den mutmaßlichen Todesursachen. 
Aber all die Theorien, die im Laufe der Zeit entstanden, sind Hypothesen, die nie bewiesen worden sind. Es gibt aber noch eine andere, wahrscheinlichere Theorie: Weder Mord noch Selbstmord, sondern ein "Unfall" durch eine Unverträglichkeit verschiedener Medikamente. Die offizielle Version ist, dass sie vermutlich an sich selbst scheiterte und mit der Realität nicht mehr zurecht kam. Die Monroe musste mit den Widersprüchen leben: Von Millionen angehimmelt, scheiterten ihre Ehen und Affären. Auf der Leinwand war sie eine strahlende Göttin, privat eher labil. Schlafstörungen und Depressionen führten in eine Medikamentenabhängigkeit. Einerseits die gefeierte glamouröse Sexgöttin, auf der anderen Seite die mit schweren privaten Problemen zu kämpfende Norma Jean.

Der Wunsch nach Ruhm und vor allem die Anerkennung, um die sie zu Lebzeiten so sehr gebuhlt hatte, erfüllte sich erst nach ihrem Tod. Marilyn zählt nun zu den Top-Entertainern des 20. Jahrhunderts und ist zu einer Legende geworden – vergleichbar mit James Dean3), der auch durch Unfall zu früh ums Leben kam. Zu Lebzeiten wurde sie nur als Sexsymbol und Kassenmagnet gesehen, erst nach ihrem Tod erkannte man welchen Verlust man wirklich erfahren hatte. Keine Schauspielerin danach oder davor besaß Marilyns Schönheit, Charme und Anmutigkeit. Doch Marilyn war nicht nur schön, sondern auch reichlich talentiert, interessant, kulturell bewandert und vor allem von allen unterschätzt.
"Marilyn Monroe war eine Legende. Schon zu Lebzeiten schuf sie den Mythos vom armen Mädchen, das sich aus einer entbehrungsreichen Jugend hochkämpfte, es zu etwas brachte. In aller Welt wurde sie das Symbol des ewig Weiblichen." So würdigte Lee Strasberg seine Schülerin Marilyn Monroe an ihrem Grab.
Einer, der sie sehr gut kannte, ihr dritter und letzter Ehemann Arthur Miller sagte einmal: "Marilyn fühlt sich mit allem was lebt engstens verbunden, doch in ihre außergewöhnliche Liebe zum Leben mischt sich auch eine tiefe Traurigkeit."
Was war Marilyn Monroe? Ein amerikanischer Traum, die Inkarnation einer märchenhaften Traumfrau, die Tragödie eines Menschen, der vieles erreichen will und über von anderen errichtete Grenzen nicht hinaus kam? Was den Mythos Monroe wirklich ausmacht, bleibt im Dunkel menschlicher Irrationalität. Marilyn Monroe war "potentiell eine der mächtigsten Frauen dieses Jahrhunderts, aber sie konnte diese Macht nicht einmal dazu gebrauchen, sich selbst zu helfen", sagte eine amerikanische Feministin, in deren Kreisen Marilyn postum neu "entdeckt" wurde.
Die Legende lebte weiter – ihr Nachruhm begann sich von ihren Filmen, ja von ihrer Person zu lösen: das Symbol überlebte – Fotos, Marilyn im wehenden weißen Rock über den U-Bahngittern, Marilyn mit übersinnlichen Schlafzimmeraugen und Kussmund, blieben und wurden Ikone der 1950er Jahre, Symbole für das Klischee der Sexgöttin, die sie wie keine andere verkörperte.
Seit 1960 erinnert ein "Stern" auf dem "Hollywood Walk of Fame" (6774 Hollywood Blvd.) an den Weltstar Marilyn Monroe, die bereits zu Beginn ihrer Karriere 1952 mit dem "Photoplay Award"1) für ihre Beliebtheit und Publikumswirksamkeit ausgezeichnet worden war → alle Auszeichnungen bei Wikipedia.
 

Auch Jahrzehnte nach ihrem Tod erschienen weiter Bücher über sie, Autoren wie Norman Mailer1), der sie persönlich nicht kannte, veröffentlichten Bücher über sie, regelmäßig wurden "neue" Fotoserien von ihr entdeckt und herausgegeben. Eine Firma, die Imagerechte toter Stars verwaltete, lebte gut von den Tantiemen, die durch die Vermarktung von Marilyn Monroe-Artikeln rund um den Globus anfielen → Übersicht der Literatur bei Wikipedia.
1986 entstand von Gene Feldman (→ www.imdb.com) das 60-minütige Porträt "Marilyn Monroe – Jenseits der Legende"2) (Marilyn Monroe – Beyond the Legend), mit dem der Regisseur versucht "die Magie des Phänomens Marilyn Monroe zu entschlüsseln. Er zeigt die "wirkliche" Marilyn jenseits aller Legendenbildung, unterschnitten mit bezeichnenden Szenen aus ihren größten Kinoerfolgen.4) Von Christopher Olgiati
(→ www.imdb.com) stammt die Dokumentation "Marilyn Monroes letzte Tage"2) (1997, Say Goodbye to the President). "Die Story von George Carey und Christopher Olgiati (BBC) enthüllt, wie Mafia-Bosse Marilyn in den letzten Monaten ihres Lebens umzingelten, um Beweise für ihre Liebesaffären mit John F. Kennedy und, zuletzt, mit seinem Bruder Robert zu finden." notiert prisma.de. Eine weitere Dokumentation ist der in Deutschland entstandene Film "Marilyn Monroe – Ich möchte geliebt werden" (2011/12) von Hollywood-Experte und Filmemacher Eckhart Schmidt1).
1973 schrieb ihr Bernie Taupin einen wunderschönen Text zu einer Melodie von Elton John: "Candle in the Wind". Auf der eher belanglosen Doppel-LP  "Goodbye Yellow Brick Road" ging dieser Song weitestgehend unter. Erst als am 31. August 1997 Lady Diana in Paris starb und Elton John die Zeile "Goodbye to Norma Jean" in einem Anfall von geistesgegenwärtiger Resteverwertung in "Goodbye Englands Rose" umdichtete und auf der Begräbnisfeier vortrug, wurde der Song weltberühmt. Marilyn Monroe war noch im Tode um ihr Lied beraubt worden.
Am 12. Juli 2007 feierte das Musical "Marilyn - Das Musical" über das Leben der Hollywood-Diva im "Hamburger Schauspielhaus" mit  Hauptdarstellerin Anna Montanaro1) seine Weltpremiere. Legendäre Hits wie "Diamonds are a girl's best friend", "My heart belongs to daddy" oder "I wanna be loved by you" rissen das Publikum von den Sitzen → www.tagesspiegel.de.

Textbausteine von www.prisma.de und Dirk Jasper FilmstarLexikon
Offizielle Website: www.marilynmonroe.com
Siehe auch www.marilyn-online.de, www.dieterwunderlich.de, www.whoswho.de sowie
die ausführlichen Artikel bei Wikipedia: deutsch und englisch 
Link: 1) Wikipedia, 2) prisma.de, 3) Kurzportrait innerhalb dieser HP
4) Quelle: prisma.de
Kinofilme
Filmografie bei der Internet Movie Database und Wikipedia
(Link: Wikipedia, in Klammern: prisma.de)
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