Dean Martin wurde am 7. Juni 1917 als Dino Paul Crocetti in Steubenville1) (Ohio) geboren und wuchs gemeinsam mit dem älteren Bruder Guglielmo (später "William", 1916 – 1968) auf. Der im im italienischen Montesilvano1) geborene Vater Gaetano Crocetti (1894 – 1967), der sich ab 1914 "Guy" nannte, war 1913, wie schon einige Jahre zuvor sein Bruder, in die USA ausgewandert und hatte einen Friseursalon eröffnet. Im Oktober 1914 heiratete er die in Ohio geborene italienischstämmige Angela  "Angelina" Barr, geb. Barra (1897 – 1966). Dean Martins großes Vorbild war Bing Crosby (1903 – 1977), stundenlang konnte er im Kino sitzen, um sein Idol singen zu hören. Sein gebrochenes Englisch – er sprach bis zu seinem fünften Lebensjahr fast ausschließlich italienisch – machte ihn in der Schule zum Ziel mancher Hänseleien und so verließ er mit 16 die "Wells High School" nach der zehnten Klasse bzw.  ohne Abschluss. Um seinen Traum, Musiker zu werden, verwirklichen zu können, schlug sich der junge Dean Martin Anfang der 1940er Jahre neben diversen anderen Jobs – er war unter anderem Boxer "Kid Crocett" im Weltergewicht, Tankwart, Stahlarbeiter und Croupier –  zunächst mit Gesangsauftritten in Kneipen durch. 

Dean Martin, gezeichnet von Karin Deinhamer
Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE
Quelle:  Wikimedia Commons

Dean Martin, gezeichnet von Karin Deinhamer; Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE; Quelle:  Wikimedia Commons
Erste richtige Auftritte hatte er als Sänger der "Ernie McKay-Band" in Spielcasinos, zunächst noch unter seinem Geburtsnamen, dann als "Dino Martino". 1946 lernte er in der Vergnügungsstadt Atlantic City Jerry Lewis kennen. Die beiden traten zusammen in Night Clubs, Radio- und Fernsehprogrammen auf – und hatten sofort Erfolg. Lewis' slapstickhafte Komik und Martins Charme trafen den Geschmack des Publikums und machten sie zu dem erfolgreichsten Komiker-Duo des amerikanischen Showbusiness. Der "schöne" Dean Martin und der tölpelhafte, intellektuell aber überlegene Lewis rissen platte Witze, die das Publikum nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Zeit des Kalten Krieges von ihren Problemen ablenken sollten. Nach ihrer US-Tournee und etlichen TV-Auftritten wurde Hollywood auf die beiden aufmerksam und bot dem Duo einen Hollywood-Vertrag.
Ab 1949 agierten sie gemeinsam in äußert erfolgreichen Musikkomödien, die alle nach dem gleichen Muster gestrickt waren: Lewis mimte den zappeligen Kindskopf, Dean Martin den charmanten Frauenhelden und die Seriosität in Person. Mit dem ersten Streifen "My Friend Irma"(1949) wurden die beiden von Publikum und Presse zu legitimen Nachfolgern von Stan Laurel und Oliver Hardy hochgejubelt. Das Erfolgsteam landete mit jedem seiner insgesamt 17 Klamaukfilme einen Kassenknüller nach dem anderen, zu den bekanntesten zählen "Seemann, pass auf!"1) (1951, " Sailor Beware"), "Schrecken der Division"1) (1952, "Jumping Jacks"), "Der sympathische Hochstapler"1) (1954, "Living It Up"), "Maler und Mädchen"1) (1955, "Artists and Models") und zuletzt "Alles um Anita"2) (1956, "Hollywood or Bust") mit dem schwedischen Kurvenstar  Anita Ekberg → Filme mit Jerry Lewis.
  
Nach zehn Jahren trennten sich 1956 die Wege des beliebtesten Komikerpaares der USA. Der Krach, den man ihnen andichtet, stammte weitgehend aus der Feder der Klatschkolumnisten und die Chronisten haben ihn der Einfachheit halber übernommen. Dean Martin bastelte nun weiter an seiner Karriere als Sänger, lehnte sich zunächst an den Stil von Bing Crosby und Perry Como (1912 – 2001) an, bis er seine eigene, unverwechselbare Ausdrucksweise fand. Mit Songs wie "Memories Are Made of This"1) (1955), "Everbody Loves Somebody Sometime" (1964) oder "The Door is Still Open to my Heart" (1964) katapultierte sich der gutaussehende Italo-Amerikaner, der zwar keine Noten lesen konnte, aber eine gute Stimme hatte, an die Spitze der Hitparaden. Im Verlaufe der 1950er Jahre waren vor allem die Songs besonders erfolgreich, die italienischen Flair verbreiteten, so wie 1953 "That's Amore"1) oder später "Volare" und "Return To Me" aus dem Jahre 1958. Dean Martin veröffentlichte im Verlaufe der Zeit mehr als 100 Alben mit rund 600 Songs, Langspielplatten wie "The Hit Sound Of Dean Martin", "Welcome To My World" oder "Gentle On My Mind" verkauften sich weltweit millionenfach → ausführliche Diskografie bei Wikipedia.

Dean Martin war nun auch inzwischen Mitglied des legendären "Rat-Pack"-Clans1)  in Las Vegas1) geworden, einer losen Vereinigung von italienisch-stämmigen Künstlern, die darum wetteiferten, wer das meiste Geld machte, den meisten Gin trinken konnte und die "meisten Weiber umlegte"; der "Boss" dieser Gruppe war der legendäre Sänger, Entertainer und Schauspieler Frank Sinatra (1915 – 1998). Zusammen mit Sammy Davis jr. (1925 – 1990), Joey Bishop1) (1918 – 2007) und Peter Lawford (1923 – 1984) gehörten sie schon bald zu den gefragtesten und teuersten Entertainern der Vereinigten Staaten. Auch mit Martins Schauspielkarriere lief es erfolgreich weiter, als singender Komiker und Schauspieler trat Dean Martin vor allem in Komödien und Western auf.
In Produktionen wie Vincente Minnellis1) Drama "Verdammt sind sie alle"1) (1958, ("Some Came Running") nach dem Roman "Die Entwurzelten" ("Some Came Running") von James Jones1) und Howard Hawks'1) Western "Rio Bravo"1) (1959), wo er als Partner von John Wayne den versoffenen Hilfs-Sheriff Dude mimte, konnte Martin sich Ende der 1950er Jahre als seriöser Schauspieler etablieren. 1959 präsentierte er sich als selbstsüchtiger Karrieremacher bzw. Künstler-Agent Maury Novak, Ex-Geliebter der alkoholkranken Sharon Kensington (Shirley MacLaine) in der Literaturverfilmung "Viele sind berufen"3) ("Career"). Danach drehte der Star jedoch überwiegend anspruchlose Streifen wie "Wer hat in meinem Bett geschlafen?"3) (1963, "Who's Been Sleeping in My Bed?") oder "Küss mich, Dummkopf"1) (1963, "Kiss Me, Stupid") und konnte nur noch in Western wie "Die vier Söhne der Katie Elder"1) (1965, "The Sons of Katie Elder"), "Bandolero"1) (1968) oder "Die Geier warten schon"1) (1973, "Showdown") überzeugen. In nachhaltiger Erinnerung bleibt Martin auch als Flugkapitän Vernon Demerest in dem Katastrophenfilm "Airport"1) (1970) neben Burt Lancaster, der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Arthur Hailey1). Zwischendurch drehte er immer wieder an der Seite seiner "Rat-Pack"-Kollegen so "Frankie und seine Spießgesellen"1) (1960, "Ocean's Eleven"), "Die siegreichen Drei"1) (1962, "Sergeants 3") und "Sieben gegen Chikago"1)  (1964, "Robin and the Seven Hoods"). In den Verfilmungen zum Teil lose nach den Romanen von Donald Hamilton1) mimte er den Geheimagenten Matt Helm1), so in "Leise flüstern die Pistolen" (1966, "The Silencers"), "Die Mörder stehen Schlange"1) (1966, "Murderer’s Row"), "Wenn Killer auf der Lauer liegen"1) (1967, "The Ambushers") und "Rollkommando"1) (1968, "The Wrecking Crew"). Die Actionkomödien "Auf dem Highway ist die Hölle los"1) (1981, "The Cannonball Run") und "Auf dem Highway ist wieder die Hölle los"1) (1984, "Cannonball Run II") mit der Rolle des Ex-Rennfahrers und Alkoholikers Jamie  Blakegehörten zu Martins letzten Aktivitäten vor der Kinokamera → Weitere Kinofilme.

Während seiner gesamten Karriere war Dean Martin auch immer im Fernsehen präsent. So hatte er von 1965 bis 1974 mit "The Dean Martin Show"1) (im letzten Jahr unter dem Namen "The Dean Martin Comedy Hour") seine eigene wöchentliche Show beim Sender NBC1) , die schnell zu einer der populärsten Sendungen in Amerika wurde. Nach sieben Jahren brach Dean Martins Karriere Anfang der 1970er Jahre ein und es wurde endgültig stiller um Star. Man sah ihn zwar noch gelegentlich in Shows, auch im Fernsehen und einigen wenigen Kinorollen, doch Glück und Karriere neigten sich dem Ende entgegen. Nach Aussage seines Ex-Partners Jerry Lewis bestimmten hauptsächlich Frauen, Alkohol und Dollars das Leben des Entertainers. Die letzten Jahre des großen Dean Martin erschienen vielen Kollegen und Freunden selbstzerstörerisch: Ein TV-Gerät, ein Sessel, ein möglichst alter Western vom Video, immer noch ein paar Schönheiten und viele Drinks stellten bis zu seinem Tode sein Leben dar. Er konnte es wohl nicht verkraften, dass sich die Zeiten und damit auch der Musikgeschmack geändert hatten. Vielleicht war er aber auch nicht über den Verlust seines Sohnes Dino Jr. hinweggekommen, der 1987 tödlich verunglückte. Im März 1988 startete Martin zusammen mit Frank Sinatra und Sammy Davis jr. nochmals die gemeinsame Konzerttournee "Together Again", musste jedoch bereits nach einer Woche aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Sein letztes Konzert gab er am 29. Juli 1991 auf der Bühne des "Bally’s Las Vegas"1), in der Stadt, wo er drei Jahrzehnte lang zu den beliebtesten und hochdotiertesten Entertainern gehört hatte. Wikipedia notiert: "Martin gastierte üblicherweise zweimal jährlich für jeweils sechs Wochen in Las Vegas. In dieser Zeit gab er abendlich zumeist zwei, teilweise auch drei Shows zu je 30 bis 45 Minuten. Martins wöchentliche Gage belief sich anfänglich auf 25.000 US-Dollar. Im Laufe der Jahre wurde sie vervielfacht und übertraf schließlich selbst die Vergütung Frank Sinatras."
 
Am 25. Dezember 1995 starb Dean Martin, einer der größten Entertainer des 20. Jahrhunderts, im Alter von 78 Jahren im kalifornischen Beverly Hills1) an den Folgen seiner Lungenkrebs-Erkrankung. Schon einige Jahre zuvor ging durch die Presse, der Star habe die Alzheimer-Krankheit, offiziell wurde dies jedoch nie bestätigt. Darüber hinaus litt der Star an Leber- und Nierenproblemen, vermutlich hervorgerufen durch übermäßigen Alkoholkonsum. Die letzte Ruhe fand er im Mausoleum des "Westwood Village Memorial Park Cemetery"1) in Los Angeles → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons sowie knerger.de.
Als Dean Martin einmal gefragt wurde, wie er der Nachwelt in Erinnerung bleiben wolle, war seine Antwort: "Als verdammt guter Entertainer, der die Leute vergnügte und sie ein bisschen zum Lachen brachte. Er war ein netter Kerl. Er hat's ganz gut gemacht, und wir liebten ihn – das ist alles." – Sein Wunsch gingt in Erfüllung, bis heute hat er eine riesige Fangemeinde und von seiner Popularität nichts eingebüßt. Im August 2007 mit der CD "Dean Martin: Forever Cool" ein neues Album auf den Markt, auf dem Dean Martins Stimme dank moderner Technik mit jüngeren Kollegen wie Robbie Williams1), Joss Stone1) und Kevin Spacey1) zu hören ist, aber auch die Chanson-Legende Charles Aznavour (1924 – 2018) gab sich die Ehre, posthum mit seinem großen amerikanischen Kollegen im Duett zu singen.
Heute erinnern drei "Sterne" auf dem "Hollywood Walk of Fame"1) an den legendären Sänger, Entertainer und Schauspieler, in der Kategorie "Film" (6519 Hollywood Blvd.), in der Kategorie "Fernsehen" (6655 Hollywood Blvd.) und in der Kategorie "Musikaufnahmen" (1615 Vine Street). Außerdem sind seine Hand- und Fußabdrücke sowie sein Autogramm seit dem 21. März 1964 vor dem "Grauman's Chinese Theatre" (6925 Hollywood Blvd.) in Zement verewigt → Foto bei Wikimedia Commons.
 
Dean Martin war drei Mal verheiratet: im November 1941 hatte er Elizabeth Anne McDonald (1923 – 1989) geehelicht und im Verlaufe der nächsten Jahre bekam das Paar vier Kinder. Sohn Stephen (Craig) wurde am 29. Juni 1942 geboren, Claudia Dean am 16. März 1944 († 16.02.2001 an Brustkrebs), Barbara Gail am 11. April 1945 sowie Deana4) (Dina) am 19. August 1948, die seit den späten 1960er-Jahren als Sängerin und Entertainerin tätig ist. Die Ehe zerbrach jedoch und am 1. September 1949 heiratete der Künstler die attraktive Blondine Jeanne Biegger (1927 – 2016), mit der er drei weitere Kinder hatte. Dean Paul Martin1), der sich ebenfalls als Schauspieler versuchte und darüber hinaus ein erfolgreicher Tennisspieler war, erblickte am 17. November 1951 das Licht der Welt und kam am 21. März 1987 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Ricci James, Musikproduzent und Entertainer, wurde am 20. September 1953 geboren († 06.08.2016), Tochter Gina Caroline am 20. Dezember 1956. Seine dritte Ehe schloss der Künstler am 25. April 1973 mit der damals 26-jährigen Catherine Mae Hawn und adoptierte deren Tochter Sasha. Die Verbindung hielt nur drei Jahre und wurde 1976 geschieden. Seit den 1980er Jahren lebte Martin erneut mit seiner zweiten Frau Jeanne zusammen, ohne allerdings nochmals formell die Ehe zu schließen. Wikipedia schreibt: "1957 erhielt Martin das alleinige Sorgerecht für die vier Kinder aus seiner ersten Ehe, das bis dahin deren Mutter Betty gehabt hatte. Ab 1957 lebten sie in einem gemeinsamen Haushalt mit seiner zweiten Familie in Beverly Hills. Martin versuchte den Kontakt der Kinder zu Betty zu unterbinden, die in den 1950er Jahren eine schwere Alkoholabhängigkeit entwickelt hatte. Schließlich brachte Kathy Hawn aus einer früheren Beziehung eine Tochter mit in die Ehe, die von Martin adoptiert wurde."
 
Die erste umfassende Biografie über Dean Martin erschien 1992 – noch zu seinen Lebzeiten – in den USA unter dem Titel "Dino: Living High in the Dirty Business of Dreams" (Titel der deutschen Übersetzung von 2002: "Dino. Rat-Pack, die Mafia und der große Traum vom Glück"). Nick Tosches4), ein ehemaliger Redakteur des Rolling Stones1), erarbeitete sie auf der Grundlage von Interviews mit Jeannie Martin, Jerry Lewis und weiteren Weggefährten. Das im Stil des Gonzo-Journalismus1) geschriebene Buch gilt nach wie vor als Standardwerk, das alle späteren Biografien zur Grundlage nehmen oder zusammenfassen. Nach der Jahrtausendwende veröffentlichten Martins Kinder Deana und Ricci eigene Erinnerungen an ihren Vater, die insbesondere im persönlichen Bereich ergänzende Impressionen liefern, in beruflichen Details aber vielfach unscharf bleiben. (…) Der Autor John L. Smith skizziert in seinem Buch "The Animal in Hollywood" Dean Martins langjährige Freundschaft mit den Mobsters1) Johnny Roselli1) und Anthony Fiato4). Fiato, alias "The Animal", tat Dean Martin zahlreiche Gefälligkeiten; so beschaffte er für Dean Martin Geld wieder, das zwei Betrüger Martins Exfrau Betty Martin entwendet hatten. (Quelle: Wikipedia)
Von Pan Books4) stammt das Buch "Memories Are Made of This: Dean Martin Through His Daughter's Eyes", dass in Zusammenarbeit mit Dean Martins Tochter Deana entstanden war → Literatur bei Wikipedia

Offizielle Webseite (englisch): www.deanmartin.com
Siehe auch den ausführlichen Artikel bei  Wikipedia (mit Diskografie / Filmografie) sowie prisma.de
Fremde Links: 1) Wikipedia (deutsch),  2) prisma.de, 3) filmdienst.de, 4) Wikipedia (englisch)
Einige Infos wurden von der nicht mehr existenten Seite "Dean Martin Informationscenter" übernommen.
Kinofilme mit Jerry Lewis
(Fremde Links: Deutscher Titel: Wikipedia; Originaltitel: prisma.de)
1949: My Friend Irma (als Steve Laird)
 
→ Wikipedia (englisch)
1950: Irma, das unmögliche Mädchen / My Friend Irma Goes West (als Steve Laird)
Ein Sänger erhält nach unwahrscheinlichen Abenteuern in der mondänen Welt von Las Vegas doch noch einen Vertrag in Hollywood. Einfallsloses, reichlich albernes Lustspiel. Alternativtitel: "Irma im goldenen Westen".
Quelle: filmdienst.de
 
Wikipedia (englisch)
1950: Krach mit der Kompanie / At War With The Army (als Sergeant Vic Puccinelli)
Als Varietékünstler bringen Puccinelli (Dean Martin) und Korwin (Jerry Lewis) jeden Abend ihr Publikum zum Lachen. Auch privat verstehen sie sich prima. Das ändert sich, als sie zum Militärdienst eingezogen werden. Puccinelli nämlich bringt es schnell zum Feldwebel, während Korwin als ein einfacher Schütze im Schlamm robben oder Küchendienst schieben muss. Als ob das nicht genug Grund für Spannungen wäre, taucht eines Tages auch noch Puccinellis Ex-Freundin Millie auf. Inzwischen interessiert sich Puccinelli jedoch mehr für die charmanten Helen. Was Ärger gibt…
Dieser frühe Lewis/Martin-Film präsentiert das später weltberühmte Komikerduo zum ersten Mal in Hauptrollen.
 
Quelle: prisma.de; siehe auch Wikipedia (englisch)
1951: That's My Boy (als Bill Baker)
 
→  Wikipedia (englisch)
1951: Seemann, pass auf! / Sailor Beware (als Nachtclubsänger Al Crowthers)
Melvin (Jerry Lewis) hat ein großes Problem: Er ist allergisch auf Frauen, genauer: auf ihr Make-up, das bei ihm schreckliche Hustenanfälle auslöst. Also geht Melvin zur Navy, wo er den Nachtclubsänger Al Crowthers (Dean Martin) kennen lernt, der ebenfalls nicht aus Vaterlandsliebe bei der Marine gelandet ist. Der tollpatschige Melvin wird schnell zum Alptraum seiner Vorgesetzten. Als er die Krankenschwester Hilda kennen lernt, ist es um ihn geschehen: Sie benutzt kein Make-up!
Als Melvin jedoch zum Schiedsrichter in einem Kuss-Wettbewerb ernannt wird und die Bewerberinnen förmlich über ihn herfallen, lässt Hilda den vermeintlichen Frauenhelden fallen. Als wäre das nicht Kummer genug, wird Melvin von seinen Kameraden auch noch zu einer fast unmöglichen Wette überredet: Er soll in Honolulu einen Kuss von Corinne Calvet ergattern, dem Schwarm aller Matrosen. Das ist umso schwieriger, als Corinne mit Seemännern nichts im Sinn hat…

Einer der vielen Filme des Duos Martin/Lewis, die diesmal als Matrosen wieder ausgelassene Streiche aushecken.
 
Quelle: Nicht mehr existente Jerry Lewis-Fanpage; siehe auch film.at, prisma.de

1952: Der Prügelknabe / The Stooge (als Bill Miller)
Dean Martin spielt einen Sänger in Music-Halls, der mit einer Ziehharmonika auftritt. Um seine Nummern attraktiver zu machen, mietet er sich einen trottelligen Typ (Jerry Lewis).
 
Quelle: Nicht mehr existente Jerry Lewis-Fanpage; siehe auch film.at, Wikipedia (englisch)
1952: Der Weg nach Bali / Road to Bali (Kurzauftritt als Mann im Traum von Prinzessin Lalah) → IMDb
 
Komödie aus der "Road"-Reihe mit Bob Hope, Bing Crosby und Dorothy Lamour
1952: Schrecken der Division / Jumping Jacks (nach einer Erzählung von Brian Marlow (1893–1949); als Fallschirmjäger Corporal Chick Allen)
Chick Allen (Dean Martin) absolviert eine Ausbildung bei den Fallschirmspringern. Eines Tages bekommt er in der Kaserne Besuch von Hap Smith (Jerry Lewis), seinem früheren Tanz- und Gesangspartner, der bei der Musterung als untauglich zurückgestellt wurde. Chick überredet Hap, bei seiner neuen Show mitzumachen. General Timmons (Ray Teal) gefällt, was er sieht, doch Chick und seine Kumpane fürchten, dass sie geliefert sind, wenn herauskommt, dass Hap Zivilist ist. Kurzerhand wollen sie aus Chicks Freund einen Fallschirmspringer machen. Doch der ungeschickte Hap entwickelt sich bald zum Schrecken der Division…

Eine derbe Komödie mit einem Feuerwerk an schrägen Nummern, zumal sich hier die beiden langjährigen Partner Jerry Lewis und Dean Martin in bester Spiellaune präsentieren.
 
Quelle: Nicht mehr existente Jerry Lewis- Fanpage; siehe auch prisma.de

1953: Der tollkühne Jockey / Money from Home (nach einer Vorlage von Damon Runyon; als Herman 'Honey Talk' Nelson)
Honey Talk Nelson hat beim Pferderennen ein Vermögen verloren. Dummerweise sind alle seine Schuldscheine bei Jumbo Schneider, dem König der Buchmacher, gelandet und mit dem ist nicht gut Kirschen essen. Schneider verlangt von Nelson, dafür zu sorgen, dass der Favorit des großen Rennens von Maryland, "My Sheba", verliert. Zusammen mit Virgil Yokum, seinem Cousin, macht sich Nelson auf den Weg nach Maryland. Dort lernt er die hübsche Phyllis Leigh kennen, der "My Sheba" gehört und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Virgil fühlt sich unterdessen zu der jungen Tierärztin Autumn Claypool hingezogen. Nelson weiß nicht mehr, was er tun soll. Führt er seinen Auftrag aus, schadet er nicht nur Phyllis, sondern auch Autumn, die ihr ganzes Geld auf den Sieg von "My Sheba" gesetzt hat. Widersetzt er sich Schneiders Befehlen, muss er um seine Gesundheit fürchten. Schließlich ringt er sich dazu durch, auf sein Herz zu hören. Als Jumbos Leute davon erfahren, kidnappen sie Bertie Searles, den Jockey, der "My Sheba" zum Sieg reiten sollte. Kurzentschlossen springt Virgil in die Bresche…

Ein Film des Duos Martin/Lewis mit viel Liebesschmalz und einer Menge meist abgegriffener Komik. Aber wer die Faxen und Fratzenschneidereien von Lewis mag, kommt auch hier auf seine Kosten. 
 
Quelle: Nicht mehr existente Jerry Lewis- Fanpage; siehe auch prisma.de

1953: Starr vor Angst / Scared Stiff
(nach dem Theaterstück "The Ghost Breaker" von Paul Dickey (1882–1933) und Charles W. Goddard
(1879–1951); als Larry Todd)
Zwei Nachtclubkomiker verstricken sich in kriminalistische Gruselabenteuer, als sie der Erbin eines Spukschlosses in der Karibik gegen ihre Hausgeister beistehen wollen. 
Überdrehte Horrorgroteske für ausgemachte Jerry-Lewis-Fans. Remake von "The Ghost Breakers" (USA 1940, Regie: George Marshall), mit Bob Hope und Paulette Goddard → Wikipedia (englisch).
 
Quelle: filmdienst.de; siehe auch prisma.de, Wikipedia (englisch)
1953: Der Tollpatsch / The Caddy (als Joe Anthony)
Jerry Lewis und Dean Martin, zum Revue-Erfolgsduo aufgestiegen, präsentieren sich in Sketchen auf dem Golfplatz: Jerry, ein linkisch gehemmter, golfbegeisterter Möchtegernmeister, assistiert seinem Partner als Caddy beim Wettkampf. 
Überwiegend auf Lewis Pechvogelkomik beschränkte Groteske, mehr Klamauk als zündender Witz.
 
Quelle: Filmlexikon von kabeleins.de (Seite nicht mehr online); siehe auch prisma.de, wunschliste.de, Wikipedia (englisch)
1954: Der sympathische Hochstapler / Patient mit Dachschaden / Living It Up (Remake von "Denen ist nichts heilig" ("Nothing Sacred") aus dem Jahre 1937;
als Dr. Steve Harris, Jerry Lewis als Bahnhofsvorsteher Homer Flagg
)
1954: Der Zirkusclown / Im Circus der drei Manegen / 3 Ring Circus (als Peter"Pete" Nelson)
Jerrys (Jerry Lewis) größter Wunsch ist es, Zirkusclown zu werden. Deshalb bewirbt er sich zusammen mit seinem Freund Pete (Dean Martin) bei einem Zirkus. Da die Stelle des Clowns jedoch bereits besetzt ist, muss Jerry zunächst als Assistent des Löwenbändigers arbeiten. Dabei stellt er sich so tolpatschig an, dass selbst die Löwen Mühe haben, nicht über ihn zu lachen. – Ulkiger Spaß mit Jerry Lewis.
 
Quelle: wunschliste.de; siehe auch filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
1955: Man ist niemals zu jung / Der Gangsterschreck / You're Never Too Young (als Privatschullehrer Bob Miles)
1955: Maler und Mädchen / Artists and Models (als Maler Rick Todd)
Zwischen Witz und Blödelei angesiedelte Parodie auf die Comic-strip-Subkultur, angereichert mit einigen geistreichen Einfällen. Ein Film des Komiker-Duos Jerry Lewis und Dean Martin. Hinter der komödiantischen Fassade lauern Angriffe auf den Dollarkult und eine nivellierte, plakativ zur Schau gestellte Gefühlswelt. (TV-Titel: "Der Agentenschreck").
 
Quelle: filmdienst.de
1956: Wo Männer noch Männer sind / Pardners (als Slim Mosely (senior und junior))
Zwanzig Jahre nachdem ihre beiden Väter ermordet wurden, treffen sich die Ranchersöhne Slim (Dean Martin) und Wade (Jerry Lewis) wieder. Während Slim als kerniger Cowboy die Frauen betört, wuchs Wade zum verweichlichten Millionär heran. Das ungleiche Duo sagt finsteren Verbrechern den Kampf an. - Westernparodie nach dem Drehbuch von Sidney Sheldon ("Die Mühlen Gottes").
 
Quelle: wunschliste.de; siehe auch filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
1956: Alles um Anita / Hollywood or Bust (als Steve Wiley)
Ein Filmfan (Jerry Lewis) reist nach einem Autogewinn zusammen mit einem Spieler (Dean Martin) quer durch die USA nach Hollywood – immer auf der Suche nach seinem Idol Anita Ekberg. Dabei fordert seine trottelhafte Naivität das Glück geradezu heraus. Höhepunkt des turbulenten Lustspiels, das die romantische Reise durch die Vereinigten Staaten zum Anlaß nimmt, das Musical zu persiflieren, ist eine fast geniale Stierkampfparodie. Der Film gehört zu den letzten, die Jerry Lewis und Dean Martin gemeinsam drehten. (Alternativtitel: "Jerry, der Glückspilz").
 
Quelle: filmdienst.de; siehe auch Wikipedia (englisch)
Weitere Kinofilme
Filmografie bei der Internet Movie Database
(Fremde Links: Wikipedia,  prisma.de (deutscher Titel), fernsehserien.de)
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