Dustin Hoffman (Dustin Lee Hoffman) wurde am 8. August 1937 als zweiter Sohn von Harry und Lilian Hoffman und Spross einer Familie jüdisch-rumänischer Abstammung in Los Angeles, Kalifornien (USA), geboren. Sein Vater war Möbelverkäufer, arbeitete aber bis zur Weltwirtschaftskrise für "Columbia" in der Requisitenabteilung und gelegentlich als Bühnenbildner; seine Mutter betätigte sich als Amateur-Schauspielerin, die ihren Beruf jedoch aufgab, um Dustin und seinen Bruder Ronald zu erziehen. Beide waren filmbegeistert und gaben daher ihrem Sohn den Vornamen nach dem Stummfilm-Cowboy Dustin Farnum1).
Nach dem High School-Abschluss und einem Musikstudium am "Santa Monica City College" – Hoffman wollte ursprünglich Konzertpianist werden – entschied er sich aber doch für die Schauspielerei und besuchte von 1956 bis 1958 das "Pasadena Playhouse"1). Anschließend ging er nach New York und wurde nach mehreren Anläufen in das berühmte "Actors Studio"1) von Lee Strasberg1) aufgenommen.
 

Dustin Hoffman während eines Pressetermins zu "Outbreak – Lautlose Killer"1) (1995)
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Dustin Hoffman; Copyright Virginia Shue
Seine erste Bühnenrolle erhielt Dustin Hoffman 1960 in dem Stück "Yes Is For a Very Young Man" von Gertrude Stein1), im Folgejahr gab Hoffman mit einer kleinen Rolle sein Broadway-Debüt am "Playhouse Theatre" in dem Stück "A Cook For Mr. General" von Steven Gethers (1922 – 1989) und wirkte in weiteren Broadway-Produktionen mit. Der durchschlagende Erfolg wollte sich jedoch zunächst nicht einstellen und so hielt sich der junge Schauspieler mit Gelegenheitsjobs als Kellner, Sekretär, Zeitungsverkäufer und Angestellter in einem Spielzeugladen über Wasser. Eine Theatersaison lang spielte er für die " Theater Company of Boston", dann wurde er in New York Regieassistent bei der Aufführung von Arthur Millers1) Drama "A View from the Bridge" (dt. "Blick von der Brücke"). 1966 gelang ihm in dem Off-Broadway-Stück "The Journey of the Fifth Horse" von Ronald Ribman (nach der Turgenew-Novelle "Tagebuch eines überflüssigen Menschen"1)) mit dem Part des Lektors Zoditch endlich der Durchbruch, der "Obie Award"1) war der Lohn für seine darstellerische Leistung, die er in der TV-Produktion wiederholte. Die Rolle des Valentine Brose in der Farce "Eh?" von Henry Living brachte ihm wenig später einen "Theatre World Award"1) und den "Drama Desk Award"1) ein. Außerdem wirkte Hoffman zu dieser Zeit in einigen TV-Serien wie beispielsweise "The Naked City"1) (Gnadenlose Stadt) und "The Defenders" (Preston & Preston) mit, gab dann 1967 sein Leinwanddebüt in der Komödie "The Tiger Makes Out"1) (Der Tiger schlägt zurück). Etwa zeitgleich bat Regisseur Mike Nichols1) den inzwischen 30-Jährigen zu Probeaufnahmen nach Hollywood und Hoffman erhielt die Hauptrolle des verführerischen College Boy Ben Braddock in dem inzwischen zum Kultfilm avancierten Streifen "The Graduate"1) (Die Reifeprüfung). Den Studenten, der sich von der liebeshungrigen Mrs. Robinson (Anne Bancroft) einwickeln ließ und am Ende doch seine große Liebe mit deren Tochter Elaine (Katharine Ross1)) findet, nahm man Hoffman wegen seiner jugendlichen Ausstrahlung gerne ab. Die Resonanz auf seine Darstellung war überwältigend: Hoffman wurde für den "Oscar"1) als "Bester Hauptdarsteller" nominiert, unterlag jedoch Rod Steiger in "In der Hitze der Nacht"1).  Dafür erhielt er den "BAFTA Award"1) und einen "Golden Globe"1) als "Bester Nachwuchsdarsteller" sowie den den französischen "Étoile de Cristal"1) als "Bester ausländischer Darsteller". In den folgenden Jahren besetzte man den plötzlich zu den begehrtesten Nachwuchsstars Hollywoods gehörenden Hoffman nun oft mit der Rolle des Anti-Helden und der schmächtige, jungenhaft wirkende Mime gehörte bald zu den populärsten und vielseitigsten Schauspielern seiner Generation.
 
1969 verkörperte er den schmierigen New Yorker Kleinganoven Ratso Rizzo in John Schlesingers Milieustudie "Midnight Cowboy"1) (Asphalt-Cowboy) und wurde von Publikum und Presse hochgelobt sowie für einen "Oscar" nominiert, dem jedoch John Wayne in "Der Marshal"1) entgegennehmen konnte. Für die Figur nahm er so manche körperliche Tortur auf sich, um sie möglichst realistisch spielen zu können. Für die Rolle des 121-jährigen Indianers Jack Crabb in Arthur Penns satirisch-kritischem Western "Little Big Man"1) (Little Big Man) soll der Schauspieler 1970 so lange schreiend durch die Wohnung gelaufen sein, bis er eine raue Stimme bekam, und für den ausgehungerten Sträfling Louis Dega in Franklin J. Schaffners Gefangenendrama "Papillon"1) (1973, Papillon) nach dem autobiographischen Bestseller von Henri Charrière1) nahm er drei Jahre später 20 Kilo ab. Dazwischen brillierte er noch als pazifistischer Mathematiker David Sumner in Sam Peckinpahs Psychothriller "Straw Dogs"1) (1972, Wer Gewalt sät …). Für seine Charakterstudie des umstrittenen, verbitterten Nachtclub-Entertainers Lenny Bruce1) in Bob Fosses Biopic "Lenny"1) erhielt Hoffman dann 1974 seine dritte "Oscar"-Nominierung als "Bester Hauptdarsteller", musste jedoch Art Carney1) in "Harry und Tonto"1) den Vortritt lassen. Es folgten 1976 so erfolgreiche Filme wie der Politthriller "All the President's Men"1) (Die Unbestechlichen), wo er neben Robert Redford (Bob Woodward1)) als hartnäckiger Watergate-Journalist Carl Bernstein1) präsentierte, oder die Literaturadaption "Marathon Man"1) (Der Marathon-Mann) von John Schlesinger, wo er die Rolle des New Yorker Geschichtsstudenten Babe Levy spielte, der in die Fänge skrupelloser Nazis gerät. Seinen ersten "Oscar" erhielt Hoffman dann endlich 1979 für die Rolle des Ted Kramer in Robert Bentons Scheidungsdrama "Kramer vs. Kramer"1) (Kramer gegen Kramer), in dem er mit und gegen Film-Ehefrau Meryl Streep1) agierte. 1982 bewies Hoffman seine enorme Wandlungsfähigkeit und zeigte, dass er auch komödiantische Rollen bestens ausfüllen konnte: In Sidney Pollacks Travestie-Komödie "Tootsie"1)  (1982, Tootsie) mimte er hinreißend einen arbeitslosen Schauspieler, der in Frauenkleidern den Durchbruch schafft. Der Film, den Hoffman mit produziert hatte, wurde weltweit ein Kassenschlager und hätte einen weiteren "Oscar" erringen können  – aber Ben Kingsley erhielt die begehrte Trophäe für die Titelrolle in "Gandhi"1) (1982).
Drei Jahre später kehrte Hoffman wieder zum ernsten Fach zurück und zeigte unter der Regie von Volker Schlöndorff1) eine beeindruckende Leistung als alternder Vertreter Willie Loman in "Tod eines Handlungsreisenden"1) (1985, Death of a Salesman), der TV-Fassung des gleichnamigen Dramas von Arthur Miller1). 1988 errang er dann seinen zweiten "Oscar" für die rührende Darstellung des autistischen Rechengenie Raymond Babbitt und Bruder von Tom Cruise1) in Barry Levinsons tragikomischen Geschichte "Rain Man1); ein Jahr lang hatte sich der Perfektionist Hoffman auf die Verkörperung eines Autisten vorbereitet. Weitere Highlights folgten: Mit Sean Connery drehte er die Krimikomödie "Family Business"1) (1989), mit Nicole Kidman1) den Gangsterstreifen "Billy Bathgate"1) (1991), beim jugendlichen Publikum konnte er mit der Figur des Captain Hook1)  in Steven Spielbergs Fantasyfilm "Hook"1) (1991) punkten. 1992 nahm er die Titelrolle in Stephen Frears Satire "Accidental Hero"1) (Ein ganz normaler Held) an und stellte einen einfachen Mann dar, der bei einem Flugzeugabsturz selbstlos Menschen rettet, dessen Ruhm aber von Rücksichtsloseren geerntet wird. 1995 war er als Wissenschaftler in Wolfgang Petersens Viren-Thriller "Outbreak"1) (Outbreak – Lautlose Killer) zu sehen und konnte auch mit dieser Action-Rolle einen Erfolg verbuchen.
 

Dustin Hoffman 2008 bei den "Internationalen Filmfestspielen von Cannes"1)
Quelle: Wikimedia Commons;
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Dustin Hoffman bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2008; Quelle: Wikimedia Commons; Urheber: Georges Biard; Lizenz CC-BY-SA 3.0.; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert.
Nach der Hauptrolle in dem Independent-Film "American Buffalo"1) (1996, American Buffalo – Das Glück liegt auf der Straße) hatte Hoffman in Barry Levinsons Drama  "Sleepers"1) (1996) zwar nur einen kurzen Auftritt als versoffener Anwalt Danny Snyder, aber seine Darstellung war überaus prägnant. Beste Kritiken gab es ebenfalls 1997 für seine Darstellungen in Costa Gavras Thriller "Mad City"1) (Mad City)  und im gleichen Jahr – mit Robert DeNiro1) – in Barry Levinsons Politsatire "Wag the Dog"1) (Wag the Dog – Ein hundsgemeiner Trick). Für seine Darstellung eines eitlen Hollywood-Produzenten, der für die TV-Zuschauer einen Krieg inszeniert, erhielt der Star eine "Oscar"- und eine "Golden Globe"-Nominierung als "Bester Hauptdarsteller". Der Science-Fiction-Film "Sphere"1) (1997, Sphere – Die Macht aus dem All), gedreht nach dem Roman "Sphere – Die Gedanken des Bösen"1) von Michael Crichton1), zeigt Hoffman als Psychologen Goodman, der zur Absturzstelle eines Flugzeugs gerufen und mit einem Raumschiff konfrontiert wird.
Dustin Hoffman bei der Verleihung der "Goldenen Kamera 2003" Nicht alle Filme, die der Schauspieler im Verlaufe seiner Karriere drehte, erwiesen sich allerdings als Kassenschlager. So musste der Star auch einige spektakuläre Flops einstecken, wie mit den Abenteuern "Ishtar"1) (1986) neben Warren Beatty. 1999 wirkte er unter anderem zusammen mit Milla Jovovich1) (Jeanne d'Arc1)) und John Malkovich1) (Charles VII.1)) in Luc Bessons Historienspektakel "Johanna von Orleans"1) (The Messenger: The Story of Joan of Arc) mit – auch dieser Film ging er an den Kinokassen "baden". So notiert prisma.de: "Besson ist dieses mittelalterliche, blutige Schlachten-Epos viel zu lang geraten. Und Hauptdarstellerin Milla Jovovich überzeugt nur dann, wenn sie zwischen Wahn und Wirklichkeit spielt. Gute Szenen sind allerdings jene Zwiegespräche mit Dustin Hoffman, der hier als schlechtes Gewissen bzw. Stimme Gottes in spe engagiert wurde."
Zu Hoffmans jüngeren Kinoproduktionen Jahre zählen die Tragikomödie "Moonlight Mile"1) (2002), der Thriller "Runaway Jury"1) (2003, Das Urteil – Jeder ist käuflich) sowie die Komödie "Meet the Fockers"1) (2004, Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich), wo er an der Seite von Robert De Niro1) und Barbra Streisand in Erscheinung trat.
In Tom Tykwers aufwendig und opulent inszenierten Verfilmung "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"1) (2006) nach dem millionenfach verkauften Bestseller von Patrick Süskind1) mimte er den alternden, heruntergekommenen Parfümeur Giuseppe Baldini, der Protagonist Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw1)) in die Geheimnisse der Parfümherstellung einweiht. 
 
Dustin Hoffman anlässlich der Verleihung der "Goldenen Kamera 2003"1)
in der Kategorie "Lebenswerk – Film"; die Laudatio hielt Geraldine Chaplin
Foto mit freundlicher Genehmigung von Bodo Petermann
© Bodo Petermann, BP PHOTO (www.bpphoto.de)
Im Februar 2007 lief in Deutschland der von Marc Forster in Szene gesetzte Streifen "Stranger than Fiction" (2006, Schräger als Fiktion) an, in dem sich Hoffman als koffeinsüchtiger Literaturprofessor Jules Hilbert zeigt. Danach stand er mit der Titelrolle für "Mr. Magorium's Wonder Emporium"1) (Mr. Magoriums Wunderladen) vor der Kamera, ein phantasievolles Märchen für die ganze Familie, welches Mitte Dezember 2007 in Deutschland an den Start ging. Zu Hoffmans aktuelleren Arbeiten gehört die leise komödiantische Romanze "Last Chance Harvey"1) (2008, Liebe auf den zweiten Blick) des britischen Nachwuchs-Regisseurs Joel Hopkins. Neben Filmpartnerin Emma Thompson1) gibt der Hollywoodstar hier den älteren, geschiedenen New Yorker Jazz-Musiker Harvey Shine, mit dessen Karriere es nicht so recht geklappt hat, stattdessen schlägt er sich als Komponist für Werbe-Jingles durch. Als er Kate (Emma Thompson) – auch sie Ende 50 und offensichtlich einsam – kennenlernt, beginnt für beide eine vorsichtige Annäherung – "Liebe auf den zweiten Blick" eben. Kinostart in Deutschland war der 16. April 2009. Der "Bayerische Rundfunk" schrieb unter anderem: "Dass man sich mit den Figuren und ihrer Liebesgeschichte so wohlfühlt, ist vor allem der Verdienst der beiden Hauptdarsteller. Souverän und mit viel Selbstironie machen sie die Begegnung der beiden vom Leben enttäuschten "Best Ager" glaubhaft und beweisen erneut, dass sie ihre "Oscars", "Golden Globes" und unzähligen anderen Preise mehr als verdient haben."
 

Dustin Hoffman, aufgenommen anlässlich der Deutschland-Premiere des Animationsfilms
"Kung Fu Panda"1) am 23. Juni 2008 im Berliner "Sony-Center" am Potsdamer Platz
Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com)

Dustin Hoffman, aufgenommen anlässlich der Deutschland-Premiere des Animationsfilms "Kung Fu Panda" am 23. Juni 2008 im Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin; Copyright Christian Behring
Abgedreht war die Fortsetzung von "Meet the Fockers" mit dem Titel "Little Fockers"1) (Meine Frau unsere Kinder und Ich), in der Hoffman erneut die Rolle des Bernie Focker übernommen hatte; deutscher Kinostart war der 23. Dezember 2010. Eine weitere Arbeit ist die biographische Tragikomödie "Barney's Version"1), in der er neben Titelheld Paul Giamatti1) als dessen Vater Izzy Panofsky in Erscheinung trat (Kinostart: 14.07.2011). Die kanadisch-italienische Produktion von Regisseur Richard J. Lewis basiert auf dem gleichnamigen, letzten Roman (Wie Barney es sieht') des kanadischen Schriftstellers Mordecai Richler1) (1931 – 2001). 
Außerdem übernimmt er zum ersten Mal in seiner Karriere die Hauptrolle in einer TV-Produktion, dem HBO-Drama "Luck"1). Darin verkörpert er einen hochintelligenten Glücksspieler, der nach einem Gefängnisaufenthalt mit Pferdewetten das große Geld machen will. Die US-amerikanische Premiere erfolgte am 11. Dezember 2011 auf "HBO", die deutsche Erstausstrahlung ab 9. Oktober 2012 bei "TNT Serie".2)
Mit dem Animationsfilm "Kung Fu Panda"1) (2008), der am 23. Juni 2008 in Berlin der deutschen Presse vorgestellt wurde, war Hoffman für die Synchronisation tätig und lieh in der Originalversion dem berühmten Kung Fu-Meister Shifu seine Stimme. In den Fortsetzungen "Kung Fu Panda 2"1) (2011) und "Kung Fu Panda 3"1) (2016) hatte er ebenfalls diesen Part übernommen.
Als durch die Presse ging, dass der damals 74-jährige Hoffman mit der Senioren-Story "Quartet"1) (Quartett) sein Regie-Debüt abliefern wolle, durfte man gespannt sein. Die Dreharbeiten begannen am 12. September 2011 in London, geschildert wird, nach einem Theaterstück von Ronald Harwood1), die Geschichte von pensionierten, zum Teil schrulligen Musikern und Sängern, die ihr Altenheim durch eine Gala vor dem finanziellen Ruin retten. Die charmante Seniorenkomödie feierte in der ausverkauften Berliner "Deutschen Oper" am 21. Januar 2013 seine Deutschland-Premiere, allgemeiner Kinostart war der 24. Januar 2013.
In der Komödie "Chef"1) (2014), die in Deutschland unter dem Titel "Kiss the Cook – So schmeckt das Leben!" erst am 28. Mai 2015 startete, erlebte man Hoffman mit einer Nebenrolle, er mimte den Restaurantbesitzer und einfallslosen Boss des Profi-Koch Carl Casper, dargestellt von Jon Favreau1), Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor in Personalunion. Das Drama "Boychoir"1) (2014, Der Chor: Stimmen des Herzens) mit Hoffman als Chorleiter der renommierten Musikschule "National Boychoir" ging in Deutschland am 27. August 2015 an den Start, in dem Fantasyfilm "The Cobbler"1) (2014, Cobbler: Der Schuhmagier) spielte er den Vater der titelgebenden Figur, des Schuhmachers Max Simkin (Adam Sandler1)).
Dustin Hoffmann 2017 bei den ""Filmfestspielen von Cannes"; Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons Bisher nur auf DVD erschien in Deutschland Anfang Januar 2015 die nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl1) inszenierte TV-Komödie "Esio Trot" (2014, Mr. Hoppys Geheimnis). Hier mimte der Star einen "schüchternen, älteren Junggesellen, der allein in seiner kleinen Wohnung lebt. Jeden Tag geht er auf den Balkon und hört seiner Nachbarin Miss Silver (Judy Dench1)) zu, die mit ihrem Haustier Alfie, einer Schildkröte, in der Wohnung unter ihm lebt. Am liebsten würde er die Dame vom Fleck weg heiraten, aber er traut sich nicht einmal, ein Gespräch mit ihr anzuleiern. Dementsprechend ist sich Miss Silver bis zu dem aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht so recht bewusst, dass es Mr. Hoppy überhaupt gibt und hat eigentlich nur Augen für Alfie. Eines Tages nimmt er seinen ganzen Mut zusammen und fragt sie, wie es ihrer Schildkröte geht. Miss Silver lässt ihn wissen, dass diese ihr Sorgen bereitet, weil sie nicht wächst. Da lässt sich Mr. Hoppy spontan einen ausgeklügelten Plan einfallen, um ihren Wunsch zu erfüllen und auf diesem Wege möglicherweise auch ihre Zuneigung zu gewinnen …
(Quelle: www.filmstarts.de, siehe auch www.film-rezensionen.de)
Eine eindrückliche Figur war die des einflussreichen Florentiner Händlers und Bankiers Giovanni di Bicci de' Medici1) in der ersten Episode der TV-Serie "Die Medici – Herrscher von Florenz"1) (2016), am 21. Mai 2017 wurde im Rahmen der "Filmfestspiele von Cannes"1) in Anwesenheit der Hauptdarstellers die Tragikomödie "The Meyerowitz Stories (New and Selected)"1) vorgestellt, mit der das Leben verschiedener Angehöriger einer Patchwork-Familie um einen neurotischen New Yorker Bildhauer herum erzählt wird – Hoffman zeigte sich als Bildhauer und emeritierter Kunstprofessor Harold Meyerowitz → Übersicht Filmografie.

Dustin Hoffmann 2017 bei den "Internationalen Filmfestspielen von Cannes"1)
Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier

Trotz seiner beispiellosen Filmkarriere gab Hoffman seine Liebe zum Theater nie auf. So ging er zur Spielzeit 1989/90 nach London und gestaltete am "Phoenix Theatre" den Shylock in dem Shakespeare-Schauspiel "Der Kaufmann von Venedig"1) und brachte diese Inszenierung dann auch an den Broadway; mit dieser Rolle wurde er für den "Tony Award"1) nominiert. Heute gehört der Millionär Hoffman zu den Superstars unter Amerikas Charakterdarstellern, wird von vielen aber auch als nicht ganz unumstrittener Gigant unter den Akteuren angesehen. In den letzten Jahren ist es etwas ruhiger geworden um Dustin Hoffman, der nicht mehr beweisen muss, welch guter Schauspieler er ist. Die Liste der modernen Filmklassiker, in denen der Hollywoodstar Hauptrollen und überwiegend Anti-Helden spielte, ist ebenso lang wie imposant. 
Am 8. August 2017 feierte der zweifache Oscar-Preisträger seinen 80. Geburtstag – man mag es angesichts der Vitalität des kaum spürbar gealterten Hollywood-Idols fast nicht glauben. Ans Aufhören denkt Hoffman noch lange nicht, in einem Interview sagte er nicht ganz uneitel "Nur Menschen, die einen Job machen, gehen in Rente. Künstler hingegen lieben ihre Arbeit und betrachten sie als Berufung."
Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang und kann sich sehen lassen: Zwei "Oscars" als "Bester Hauptdarsteller" konnte er erringen, fünf Mal wurde er für den "Oscar" nominiert. Zwischen 1967 und 1997 wurde ihm wiederholt "Golden Globe"1) verliehen und auch in Deutschland zeigt Hoffman als Preisträger der "Goldenen Kamera"1), wie beliebt er ist → Übersicht der Auszeichnungen und Nominierungen bei Wikipedia.

Dustin Hoffman 2013 in Paris anlässlich der Premiere seines Films "Quartet"1)
Urheber: Georges Biard; Lizenz CC-BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier

Dustin Hoffman 2013 in Paris anlässlich der Premiere des Film "Quartet"; Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons
Von Mai 1969 bis 1980 war Dustin Hoffman mit der Ballett-Tänzerin Anne Byrne verheiratet und aus dieser Ehe stammt die 1971 geborene leibliche Tochter Jenna sowie Adoptivtochter Karina (geb. 1966). Nach seiner Scheidung heiratete der Schauspieler am 21. Oktober 1980 die 17 Jahre jüngere Anwältin Lisa Gottsegen4), aus dieser Verbindung gingen die gemeinsamen Kinder Jacob Edward "Jake" (geb. 1981), Rebecca (geb. 1983), Max (geb. 1984) und Alexandra (geb. 1987) hervor. Sohn Jake Hoffman1) trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde ebenfalls Schauspieler.
Im Rahmen der "#MeToo".Debatte sieht sich Hoffman seit Ende 2017 mit verschiedenen Vorwürfen sexueller Belästigung konfrontiert, der Oscar-Preisträger ließ solche Anschuldigungen jedoch von seinen Anwälten dementieren.
Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia, www.whoswho.de, www.film-zeit.de sowie
den ausführlichen Artikel bei Wikipedia (englisch)
Fremde Links: 1) Wikipedia (deutsch), 4) Wikipedia (englisch)
Quelle: 2) Wikipedia
Stand September 2018
Lizenz Foto Dustin Hoffman (Urheber: Georges Biard): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
Filme (Auszug)
Filmografie bei der Internet Movie Database
Siehe auch die Beschreibung zu einigen ausgewählten Filme innerhalb dieser HP
(Link: Wikipedia, prisma.de (Originaltitel))
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