Iris Berben 01; Copyright Virginia Shue Iris Berben, geboren am 12. August 1950 in Detmold als Tochter eines Gastronomen-Ehepaares, zählt zu den renommierten Charakterdarstellerinnen des deutschsprachigen Raumes. Im Laufe ihrer inzwischen über 40-jährigen steilen Karriere verlieh sie vor allem starken Frauenfiguren Profil und ist aus der Filmszene nicht wegzudenken. Sie überzeugt in Komödien und Dramen ebenso wie im Krimi, zeigte und zeigt ihre schauspielerischen Kunst in etlichen Kinofilmen sowie zahllosen TV-Produktionen.
Nach der Scheidung der Eltern zog die erst vierjährige Iris Berben mit ihrer Mutter nach Hamburg, besuchte dort die Grundschule und danach mehrere Internate, beendete die Schulzeit noch vor dem Abitur. Über ihr Engagement in der Hamburger Protestszene kam sie Ende der 1960er Jahre zum Film, sie nahm Tanz- und Bewegungsunterricht in London, absolvierte eine Sprech- und Gesangsausbildung bei Hoffmann de Boer in Berlin; ihre Karriere begann dann 1967/68 mit einigen Kurzfilmen der Hamburger Kunsthochschule. Ihr Leinwanddebüt in einem Langfilm gab sie dann als Annabella Quant in Rudolf Thomes Erstlingsfilm "Detektive"1) (1969), im gleichen Jahr spielte sie auch erstmals in einer TV-Produktion und mimte in Klaus Lemkes Milieustudie "Brandstifter"1) (1969) die Iris.
Es folgten einige weitere Kinofilme, doch vor allem das Fernsehen bot der aufstrebenden Schauspielerin ein breites Betätigungsfeld. So richtig populär wurde sie zunächst durch ihr komödiantisches Talent, in der Comedy-Serie "Zwei himmlische Töchter"1) (1978), einem Ableger der Kultsendung "Klimbim"1), erregte Iris Berben an der Seite von Ingrid Steeger2) nun bundesweite Aufmerksamkeit, die sie mit der Comedy-Show "Sketchup"1) (1985/86) als Nachfolgerin von Beatrice Richter2) noch steigern konnte. Unvergessen bleiben ihre vielen Masken – oft bis zur Unkenntlichkeit – in 225 Sketchen, an der Seite des unvergessenen Diether Krebs2) (1947 – 2000) stellte sie ihre enorme Wandlungsfähigkeit unter Beweis.

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Ein weiterer Erfolg wurde die Rolle der schönen, ständig von ihrem Ehemann (Wilfried Baasner) schlecht behandelte Evelyn Lauritzen in der Kultserie "Das Erbe der Guldenburgs"1) um eine adelige Bierbrauerdynastie, eine Figur, die sie zwischen 1986 und 1990 in 39 Folgen verkörperte. Einen Karriereschub bzw. neuerliche Populrität bescherte ihr auch die Rolle der nicht gerade pflegeleichten Kriminalkommissarin Rosa Roth in der gleichnamigen ZDF-Krimi-Reihe1). Am 5. November 1994 startete Iris Berben mit der Story "In Liebe und Tod"3) in dieses Krimi-Genre und sollte diese routiniert und intelligent arbeitende Ermittlerin in insgesamt 31 Episoden bis zur letzten Folge "Der Schuss"3) am 12. Oktober 2013 glaubwürdig darstellen.

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
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Iris Berben 02; Copyright Virginia Shue
Iris Berben am 4. Oktober 2010 bei der Verleihung "Quadriga 2010" im Schauspielhaus Berlin; Urheber: Wikimedia-User Ralf Roletschek (www.fahrradmonteur.de); Lizenz: GNU Free Documentation License, Version 1.2; Quelle: Wikimedia Commons Iris Berben ist Garant für erfolgreiche, oftmals von ihrem Sohn Oliver Berben produzierte hochkarätige Fernsehunterhaltung, sei es in den letzten Jahren beispielsweise als weibliche Protagonistin in den Simmel-Adaptionen "Gott schützt die Liebenden"1) (2008) und "Niemand ist eine Insel"1) (2011), als Unternehmersgattin Bertha Krupp1) in dem Dreiteiler "Krupp – Eine deutsche Familie"1) (2009) oder als engagierte Archäologin Louise Cantor in der zweiteiligen Henning Mankell-Verfilmung "Kennedys Hirn"1) (2010). Neben August Zirner spielte sie in der Komödie "Meine Familie bringt mich um!"1) (2010) eine gestresste Mutter, Matti Geschonneck besetzte sie als Partnerin von Peter Simonischek in dem exzellenten, kammerspielartigen Drama "Liebesjahre"1) (2011), sehenswert war der Thriller "Die Kronzeugin – Mord in den Bergen"1) (2013) mit der Berben als zwielichtiger Kronzeugin Evelyn Frank alias Eva Bernhardt und einer nicht minder gut aufspielenden Melika Foroutan als deren Kontrahentin von der Polizei Ines Meder. Jan Fedder war Berbens Partner in Xaver Schwarzenbergers TV-Drama "Stille"1) (2013), als Journalistin Petra Vermehren1) (1893 – 1970) konnte sie in Thomas Bergers "Ein weites Herz – Schicksalsjahre einer deutschen Familie"1) (2013) über die von Nadja Uhl gespielte deutsche Kabarettistin, Filmschauspielerin und später Ordensschwester Isa Vermehren1) (1918 – 2009) ebenso überzeugen wie als gestrenge Cosima Wagner1) (1837 – 1930) in "Der Wagner-Clan. Eine Familiengeschichte"1) (2014).
 
Iris Berben am 4. Oktober 2010 anlässlich der Verleihung der "Quadriga"1) im Schauspielhaus Berlin
Urheber: Wikimedia-User Ralf Roletschek (www.fahrradmonteur.de)
Lizenz: GNU Free Documentation License, Version 1.2
Quelle: Wikimedia Commons
Einer weiteren historischen Persönlichkeit, der Politikerin und Juristin Elisabeth Selbert1) (1896 – 1986), verlieh Iris Berben in dem Film "Sternstunde ihres Lebens" (EA: 21.05.2014) Kontur, mit dem die Entstehungsgeschichte des Artikels 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland thematisiert wurde. Eine großartige schauspielerische Leistung bot zudem die Rolle der Hausdame Gräfin Belavar in Matti Geschonnecks Literaturadaption "Das Zeugenhaus"1) (EA: 24.11.2014), gedreht nach dem gleichnamigen Buch von Christiane Kohl. Durchweg gute Kritiken erhielt Iris Berben für ihre Darstellung der Kanzlerin namens Katharina Wendt, die in Markus Imbodens Polit-Komödie "Die Eisläuferin"4) (EA: 10.07.2015/Arte) bei einem spontanen Ausflug mit Ehemann Helmuth (Ulrich Noethen) ihr Gedächtnis verliert und seitdem jeden Morgen mit dem Wissensstand von 1989 aufwacht. Mit dem Film "Die Neue"4) (EA: 19.10.2015) griff Regisseur Buket Alakus das brisante Thema Islam und Integration aber auch die Suche einer Frau nach ihrer Identität auf. Iris Berben verkörperte die engagierte, liberal gesinnte Deutschlehrerin Eva Arendt, die sich nach dem Tod der Mutter auf die Suche nach ihrem Vater (Mellies) macht. Im Mittelpunkt des Films stand jedoch der Konflikt, den die junge Türkin muslimischen Glaubens Sevda (Ava Celik) durch ihre Religiosität – nach außen dokumentiert durch das Tragen des Kopftuchs – auslöst.

Iris Berben am 8. November 2014 bei "Wetten, dass …?"1) in Graz
Urheber: Kurt Kulac; Lizenz: CC BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons

Iris Berben am 8. November 2014 bei "Wetten, dass.. ?" in Graz; Urheber Kurt Kulac; Lizenz: CC BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons
"Am 1. Dezember begannen in Berlin die Dreharbeiten zu dem Film "Shakespeares letzte Runde". Regisseur Achim Bornhak inszeniert nach einem Drehbuch von Susanne Finken, Johannes Kram, Heiko Martens, Marc Pommerening und Achim Bornhak ein ungewöhnliches Kammerspiel, in dem Figuren aus acht verschiedenen Dramen aufeinander treffen und einmal mehr beweisen, dass William Shakespeares Werk so modern und aktuell ist wie nie zuvor. Im Auftrag von ZDF/3sat und ZDF/Arte verfilmt "Wieduwilt Film & TV Production GmbH" anlässlich des 400. Todestages von William Shakespeare eine Adaption nach Motiven aus acht großen Dramen und Komödien des Dramatikers, unter anderen mit Iris Berben und Reiner Schöne als Oberon und Titania." (Quelle: www.3sat.de) Die Erstausstrahlung erfolgte am 27. April 2016 auf ARTE.
In dem vom ZDF als "Sittengemälde um ein dunkles Familiengeheimnis und eine moderne Patchwork-Familie" bezeichneten Zweiteiler "Familie!"4) (EA: 10./12.10.2016) präsentierte sich Iris Berben als leicht unterkühlte, renommierte Hamburger Rechtsanwältin Lea Behrwaldt. Der Titel des prominent besetzten Films – Jürgen Vogel spielt Behrwaldts Sohn Lennart, Anna Maria Mühe dessen Partnerin Melanie und Katharina Thalbach deren Mutter Doris Dombrowski –, "der nach Stoßseufzer und pathetischem Bekenntnis zugleich klingt, verspricht nicht zuviel. Das Drehbuch erzählt ein verzweigtes, nicht in allen Details überzeugendes, aber doch spannendes Familiendrama mit fünf nahezu gleichberechtigten Hauptrollen, und die sensible Inszenierung von Dror Zahavi lässt auch (fast) keine der Neben-Figuren flach und eindimensional aussehen." schreibt Thomas Gehringer bei tittelbach.tv; → siehe auchpresseportal.zdf.de
Die Ausstrahlung der Serie "Capelli Code", in der Iris Berben zusammen mit Klaus Maria Brandauer zu sehen sein wird, ist noch offen. In der Geschichte geht es um eine Hochzeitsgesellschaft, die in den Schweizer Bergen entführt wurde, auch die deutsche Innenministerin (Berben) ist unter den Geiseln. Der Entführer verlangt, dass sich der ehemalige Profiler Capelli (Brandauer) in die Verhandlungen einschaltet. Den Part einer Sicherheitschefin hat Heike Makatsch, den eines GSG9-Einsatzleiters Peter Lohmeyer übernommen.
Bis Anfang Dezember 2016 fanden die Dreharbeiten zum letzten und sechsten Film um den von Erwin Steinhauer gespielten Kult-Gendarmen Simon Polt mit dem Arbeitstitel "Alt, aber Polt" statt. Im letzten Fall des Eigenbrötlers und Ex-Polizisten Polt spielt Iris Berben die leicht schrullige und etwas heruntergekommene, aber immer noch attraktive Schauspielerin Mira Martell → mehr bei www.ots.at.
 
Zwischen all den vielfältigen Aufgaben vor der Fernsehkamera präsentierte sich Iris Berben immer wieder mit interessanten Rollen in Kinofilmen. So zeigte sie sich beispielsweise als Königin in der deutsch-tschechischen Märchenverfilmung "Der Froschkönig" (1991, Zabí král), glänzte als Titelheldin Cosima Richter in Peter Kahanes Komödie "Cosimas Lexikon"1) (1992) oder mimte die oft genervte Mutter Almut Gützkow in Peter Timms witzigen Geschichte "Rennschwein Rudi Rüssel"1) (1995). Zusammen mit Martina Gedeck (Czerni) und Jeanette Hain (Sophie) bildete sie das Trio in Markus Imbodens Satire "Frau Rettich, die Czerni und ich"1) (1998). Zehn Jahre später machte sie als Konsulin Bethsy Buddenbrook in Heinrich Breloers neuerlichen Verfilmung von Thomas Manns "Buddenbrooks"1) (2008) von sich reden, spielte die Mutter der jungen, beziehungsgeplagten Tiffany Blechschmid (Johanna Wokalek) in Sherry Hormanns "Anleitung zum Unglücklichsein"1) (2012), gedreht nach dem gleichnamigen Sachbuch von Paul Watzlawick. Einmal mehr zur Hochform lief Iris Berben an der Seite von Edgar Selge in Sigrid Hoerners Regiedebüt "Miss Sixty"1) auf, das am 24. April 2014 an den Start ging. Erzählt wird die Geschichte der renommierten Molekular-Biologin Luise (Berben), die als Erfüllung ihres bisherigen Lebens im Alter von 60 Jahren zum ersten Mal Mutter werden will. Im Park lernt sie zufällig Frans Winther (Selge) kennen, einen mädchenverrückten, selbstverliebten Galeristen, der mit dem Altwerden kämpft bzw. dem Jugendwahn verfallen ist. Dass Luise ausgerechnet auf den Sohn von Frans (gespielt von Björn von der Wellen) bei der Suche nach einem potentiellen Samenspender für ihre eingefrorenen Eizellen stößt, gibt der Story zusätzlichen Nahrung für humorige Situationen und sorgt für weitere Turbulenzen. Der Streifen entwickelt sich zur "wortwitzigen, warmherzigen und gelegentlich sogar lebensweisen Filmkomödie" notiert "www.tagesspiegel.de" und schreibt unter anderem weiter: "Dazu tragen auch die mit Michael Gwisdek als lakonischem Künstlerfreund des Galeristen und Carmen-Maja Antoni als herzlicher Biologinnen-Mutter stimmig besetzten Nebenrollen bei. Und Berben und Selge als sprödes, erst die jeweiligen Marotten hingebungsvoll pflegendes und schlussendlich lässig einander annehmendes, körperlich überdurchschnittlich gut erhaltenes Liebespaar." Danach sah man Iris Berben in der Liebeskomödie "Traumfrauen"1) (Kinostart: 19.02.2015) und in der Tragikomödie "Alki Alki" (Kinostart: 12.121.2015). Am 31. März 2016 ging die humoristische Hommage an den britischen Skispringer Michael Edwards1), genannt "Eddie the Eagle", der Großbritannien bei den Olympischen Spielen 1988 erfolglos in Calgary vertrat, unter dem Titel "Eddie the Eagle: Alles ist möglich"1) (Eddie the Eagle) an den Start. In der von von Regisseur Dexter Fletcher in Szene gesetzten internationalen Produktion spielt der relativ unbekannte Taron Egerton den Titelhelden, Hollywoodstar Hugh Jackman dessen saufenden und rauchenden Trainer Bronson Peary und Iris Berben die bayerische Kellnerin Petra → www.welt.de. Als Oma Marianne tauchte sie in dem Abenteuer "Conni und Co."1) neben den jugendlichen Protagonisten Emma Schweiger und Oskar Keymer auf (Kinostart: 18.08.2016), mit dieser Figur präsentierte sie sich auch in der Fortsetzung "Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex"1) und trifft in der Story auf ihren ehemaligen Studienfreund Ingo Jonas (Matthias Habich), der inzwischen als Paläontologe arbeitet und immer noch ein Faible für Marianne hat (Kinostart: 20.04.2017 → filmportal.de).
Am 31. August 2017 lief das Drama "Jugend ohne Gott"1) in den Kinos an, von Alain Gsponer1) gedreht nach dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth1), in dem Iris Berben eine Direktorin spielt. Für den 14. September 2017 ist die von Anika Decker1) inszenierte schräge Komödie "High Society" angekündigt, hier mimt die Berben die schwerreiche Industriellengattin Trixi von Schlacht bzw. Mutter der verwöhnten Anabel (Emilia Schüle), die plötzlich mit ihrer neuen, weniger noblen Familie konfrontiert, da sie als Baby vertauscht wurde → filmstarts.de.
  
Darüber hinaus hat Iris Berben verschiedene Hörbücher eingelesen, beispielsweise "Bonjour Tristesse" (2005) von Françoise Sagan, "Die Mutter" (2010) von Petra Hammesfahr oder die Märchen "Frau Holle" (2015) und "Brüderchen und Schwesterchen" (2015) der Gebrüder Grimm sowie "Die kleine Meerjungfrau" (2016) von Hans Christian Andersen → Auszug der Arbeiten bei Wikipedia.
An Hörspielen werden in der ARD-Hörspieldatenbank folgende Stücke ausgewiesen (Link: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung) bzw. Wikipedia)
Im Verlaufe ihrer Karriere erhielt Iris Berben zahlreiche Auszeichnungen, so wurde sie unter anderem wiederholt mit der "Goldenen Kamera"1) (1987, 2004, 2012), dem "Bambi"1) (1990, 2002, 2009) und der "Goldenen Romy"1) (2004, 2005, 2007) geehrt, 2011 konnte sie den "Bayrischen Fernsehpreis"1) für ihr Lebenswerk entgegennehmen. Ihre schauspielerischen Leistungen in dem Dreiteiler "Die Patriarchin"3) und in Matti Geschonnecks Ehe-Tragikomödie "Silberhochzeit"1) wurden 2005 bzw. 2006 mit dem "Deutschen Fernsehpreis"1) gewürdigt.
Das "Bundesverdienstkreuz am Bande" (1997), das "Bundesverdienstkreuz 1. Klasse" (2003), der "Bayerische Verdienstorden"
1) (2005) und der "Verdienstorden des Landes Berlin"1) (2015) sind weitere Würdigungen nicht nur ihrer schauspielerischen Leistungen sondern auch ihres politischen und gesellschaftlichen Engagements.
 
Iris Berben 2007 bei einer Veranstaltung der "lit.Cologne"1) in Köln
Urheber: Elke Wetzig (Elya); Lizenz: CC BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons
2008 überreichte man ihr die "Auszeichnung für Zivilcourage", 2010 den "Internationalen Mendelssohn-Preis zu Leipzig"1) in der Kategorie "Gesellschaftliches Engagement", 2011 den "Courage-Preis"1), 2013 den "Preis für Verständigung und Toleranz"1) des Berliner "Jüdischen Museums" und den Europäischen Kulturpreis "Pro-Humanitate"1). An weiteren Auszeichnungen sind unter anderem der "Herbert-Strate-Preis"1) (2015) und der "Georg-August-Zinn-Preis"1) (2016) zu nennen. Zuletzt überreichte man ihr am 6. Mai 2017 den "Goldenen Ochsen"1) für ihr "Lebenswerk" – ein Ehrenpreis des "Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern"1), das vom 2. bis 7. Mai 2017 in Schwerin stattfand; die Laudatio hielt Kollegin Carmen-Maja Antoni1) (mehr bei www.filmland-mv.de) → Übersicht der Auszeichnungen bei Wikipedia.
 
Nach dem Sechstagekrieg 1967 reiste Berben erstmals nach Israel. Das Thema Israel beschäftigt sie bis heute. 2002 erhielt sie den "Leo-Baeck-Preis"1) des "Zentralrats der Juden in Deutschland" aufgrund ihres kontinuierlichen Engagements gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und für das Existenzrecht Israels in sicheren Grenzen. Im August 2007 eröffnete sie als Schirmherrin die Ausstellung der "United Buddy Bears"1) in Jerusalem. Sie ist Erstunterzeichnerin der Initiative "Stop the Bomb"1), die sich gegen das iranische Atomwaffenprogramm wendet. Ferner unterstützt Berben den Verein "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V."1), der sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt einsetzt. Sie ist Schirmherrin des "Magen David Adom-Israel in Deutschland e. V."1), der den Magen David Adom (Roter Schild Davids, Israels nationaler Rettungs- und Blutspendedienst) unterstützt, sowie Kuratoriumsmitglied der "Deutschen AIDS-Stiftung"1). Seit 2010 ist sie außerdem (bis 2013 neben Bruno Ganz) Präsidentin der "Deutschen Filmakademie"1), die unter anderem den Deutschen Filmpreis "Lola"1) vergibt.
Von 1974 bis 2006 war Iris Berben, die zu Recht als "Frau ohne Alter" gelten darf, mit dem israelischen Geschäftsmann Gabriel Lewy liiert, 2007 lernte sie bei den Dreharbeiten zu dem Dreiteiler "Afrika, mon amour"1) ihren jetzigen Lebensgefährten Heiko Kiesow kennen; beide leben jedoch laut Wikipedia in getrennten Wohnungen in Berlin.
Ihr 1971 geborener Sohn Oliver Berben1) arbeitet als Filmproduzent sowie seit 1. Januar 2009 als einer der Geschäftsführer der "Constantin Film Produktion GmbH".
 

Iris Berben bei der "Berlinale 2011"
Urheber: Siebbi; Lizenz: Lizenz: CC BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons bzw. www.ipernity.com

Iris Berben bei der "Berlinale 2011"; Urheber: Siebbi; Lizenz: Lizenz: CC BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons bzw. www.ipernity.com
Offizielle Webpräsenz: www.irisberben.de
Einige Informationen stammen von prisma.de
Siehe auch Wikipedia, filmportal.dewww.deutsches-filmhaus.de sowie
den Artikel zum 65. Geburtstag (2015) bei www.ndr.de
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 3) prisma.de, 4) tittelbach.tv Stand September 2017
   
Filme (Auswahl)
Filmografie bei der Internet Movie Database
(Link: Wikipedia, prisma.de, filmportal.de, fernsehserien.de, 
Die Krimihomepage, prisma.de, tittelbach.tv)
Kinofilme Fernsehen (Auswahl) Noch: Fernsehen (Auswahl) Die "Rosa Roth"-Fälle fernsehserien.de
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