Bruno Ganz wurde am 22. März 1941 als Sohn eines Schweizers und einer Italienerin in Zürich geboren. Schon früh stand für ihn fest, dass er Schauspieler werden wollte, so verließ er die Schule noch vor dem Abitur und begann eine dementsprechende Ausbildung am "Zürcher Bühnenstudio".
Nach ersten kleinen Filmrollen wie 1960 in Karl Suters "Der Herr mit der schwarzen Melone"1) machte er sich vor allem auf der Theaterbühne schnell einen Namen. Ein erstes Engagement erhielt er Anfang der 1960er Jahre beim "Jungen Theater" in Göttingen, dann wechselte er an das Theater nach Bremen, wo er unter Peter Zadeck arbeitete, ging danach wieder nach Zürich und war in den siebziger Jahren – später auch wieder Anfang der 1980er Jahre – unter Peter Stein an der "Berliner Schaubühne" tätig, wo er 1973 zum "Schauspieler des Jahres" gewählt wurde. Später folgten Engagements beispielsweise an den "Münchner Kammerspielen" sowie bei den "Salzburger Festspielen", wo Bruno Ganz beispielsweise 1972 in der Thomas-Bernhard-Uraufführung "Der Ignorant und der Wahnsinnige"
1) unter der Regie von Claus Peymann als Doktor brillierte.

 

 

Foto: © Werner Bethsold1)
Das Foto entstand 1990 während einer Hörspielproduktion.

Bruno Ganz; Copyright Werner Bethsold
Das Rollenrepertoire des Schauspielers ist breit gefächert, reicht von klassischen Stücken bis hin zur Moderne; so gab er die tragischen Helden der Weltliteratur, wie Shakespeares "Hamlet", Goethes "Torquato Tasso", Kleists "Prinz von Homburg" oder Hölderlins "Empedokles", beeindruckte Publikum und Kritiker mit Titelrollen unter anderem in William Shakespeares "Coriolan" oder Ibsens "Peer Gynt" ebenso wie in Botho-Strauß-Stücken, Ödön von Horváths "Geschichten aus dem Wienerwald", Peter Handkes "Die Unvernünftigen sterben aus" sowie in Handkes Aischylos-Bearbeitung "Der gefesselte Prometheus". Im Jahre 2000 glänzte Bruno Ganz mit der Titelrolle in Peter Steins 13-stündiger Inszenierung von Goethes "Faust I" und "Faust II". Zu seinen jüngeren Theaterarbeiten zählte die Rolle des Titus Andronicus in "Schändung" von Botho Strauss, welches Intendant Elmar Goerden im Frühjahr 2006 am Bochumer Schauspielhaus inszeniert hatte. Seit Mitte Oktober bis 23. Dezember 2012 trat Bruno Ganz im Rahmen eines Gastspiels des Schauspielhauses Zürich am Pariser "Théâtre Odéon" als pensionierter Fleischermeister Max in Harold Pinters "Le retour" (Die Heimkehr) in einer Inszenierung von Luc Bondy auf; die Koproduktion mit dem "Théâtre Odéon" war ab Ende Januar 2013 auch in Zürich zu sehen. 
Im folgenden eine Auswahl wichtiger Theaterarbeiten (Link: Wikipedia):
Bruno Ganz; Copyright Virginia Shue Ab Mitte der 1970er Jahre arbeitete Bruno Ganz eine Zeit lang ausschließlich für den Film und machte sich in diesem Genre nicht nur bundesweit sondern auch international einen Namen. Für seine Darstellung des Grafen in Eric Rohmers historischer Kleist-Verfilmung "Die Marquise von O…"1) wurde er 1976 mit einem "Filmband in Gold" ausgezeichnet, in Wim Wenders "Der Amerikanische Freund"1) gestaltete er 1977 beeindruckend den in der Schweiz geborenen, in Hamburg lebenden Bilderrahmenmacher Jonathan Zimmermann; ein Jahr später war er der Professor Bruckner in Franklin J. Schaffners Thriller "The Boys from Brazil"1) und stand neben Gregory Peck und Laurence Olivier vor der Kamera; in Reinhard Hauffs Polit-Thriller "Messer im Kopf" spielte er den Biogenetiker Hoffman, der angeschossen wird, im Krankenhaus ohne Erinnerung und Sprache aufwacht und den Kampf um seine "eigene" Geschichte aufnimmt.
Kurt Gloor gab dem Schauspieler 1980 mit der Rolle des Jakob Nüssli in "Der Erfinder"2) eine der wenigen tragisch-komischen Rollen seiner Laufbahn; hier spielte Bruno Ganz einfach hinreißend einen Bastler und Phantasten Anfang des 20. Jahrhunderts, der etwas erfindet, das schon existiert. Bruno Ganz stand und steht für viele prominente Regisseure vor der Kamera, wie beispielsweise 1979 als Jonathan Harker an der Seite Klaus Kinskis in Werner Herzogs umstrittener Neuverfilmung "Nosferatu: Phantom der Nacht"1), 1981 als Remy in Claude Gorettas "La Provinciale" (Die Verweigerung), als intellektueller Kriegsberichterstatter Georg Laschen in Volker Schlöndorffs "Die Fälschung"1) oder 1983 als Ingenieur Paul in Alain Tanners "Dans la ville blanche"1) (In der weißen Stadt). 

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
In Wim Wenders romantischen Märchen "Der Himmel über Berlin"1) rührte er 1987 an der Seite des Engels Cassiel alias Otto Sander mit seiner Darstellung des melancholischen Engel Damiel das Publikum an, ebenso wie 1993 in dem korrespondierenden Wenders-Film "In weiter Ferne so nah"1). Man sah ihn beispielsweise 1991 mit der Hauptrolle in Franz Seitz' "Erfolg" nach dem Roman von Lion Feuchtwanger auf der Leinwand, ebenso wie ein Jahr später in Gillian Armstrongs Drama "The Last Days of Chez Nous" (Wege der Liebe) sowie in Markus Fischers "Brandnacht", wo er den Kunstmaler Peter Keller spielte, der wegen der Vergewaltigung und Ermordung einer jungen Frau nach vielen Jahren in sein Heimatdorf im schweizerischen Emmental zurückkehrt. In Theo Angelopoulos' Drama "Mia aioniotita kai mia mera"2) (Die Ewigkeit und ein Tag), der 1998 beim Filmfestival in Cannes mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet wurde, hinterließ Bruno Ganz mit der Titelrolle des todkranken Dichters Alexandre einen nachhaltigen Eindruck, ebenso wie 2000 mit der ganz anders gearteten Figur des Kellners Fernando Girasoli in Silvio Soldinis Komödie "Pane e tulipani"1) (Brot und Tulpen), den er mit leisem, nuanciertem Humor darstellte. In den letzten Jahren überzeugte er 2002 als Geheimagent Bogliasco in Piergiorgio Gays Drama "La Forza del passato" (Die Kraft der Vergangenheit) sowie mit der Rolle des Adam Rose in Urs Eggers "Epsteins Nacht"1) an der Seite Mario Adorfs, der die Titelrolle spielte.
In Eric Tills aufwendiger Historienverfilmung "Luther"1) mit Joseph Fiennes in der Titelrolle verkörperte er 2003 den sächsischen Provinzial des Augustiner-Ordens Johann von Staupitz, der den jungen Martin Luther zum Theologiestudium nach Wittenberg schickt und ihm als väterlicher Freund und Ratgeber zur Seite steht. Ab Herbst 2004 konnte man Bruno Ganz neben Heino Ferch und Corinna Harfouch sowie vielen anderen Stars mit der schwierigen Rolle des Adolf Hitler in Oliver Hirschbiegels "Der Untergang – Hitler und das Ende des 3. Reichs"1) nach dem Drehbuch Bernd Eichingers auf der Leinwand sehen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Joachim Fest, sowie Melissa Müllers Aufzeichnungen der Erinnerungen von Hitlers Sekretärin Traudl Junge "Bis zur letzten Stunde"; er wurde sowohl als Kinofilm, als auch in der ARD als Zweiteiler gezeigt.
 

Aushangfoto zu "Luther": Bruno Ganz und Joseph Fiennes
Foto mit freundlicher Genehmigung von Einhorn-Film
© Einhorn-Film/Weltlichtspiele Kino GmbH

Aushangfoto zu "Luther": Bruno Ganz und Joseph Fiennes; Copyright Einhorn-Film
In den USA bzw. Litauen entstand unter der Regie von Jeff Bleckner die aufwendig produzierte Filmbiografie "Fürchtet euch nicht! Das Leben Papst Johannes Pauls II."2) (2005, Have No Fear: The Life of Pope John Paul II.1)) mit Thomas Kretschmann in der Titelrolle und Bruno Ganz als Kardinal Wyszynski. Zu den jüngeren Kinoproduktionen des Charakterdarstellers zählt das in japanisch-deutscher Co-Produktion gedrehte Kriegsdrama "Baruto no gakuen"1) (2006, Ode der Freude), welches Regisseur Masanobu Deme mit einem multinationalen Team über das japanische Lager Bando, in dem die Japaner deutsche Kriegsgefangene zwischen 1917 und 1920 nach dem Fall der ostchinesischen Hafenstadt Tsingtau (Tsingtao) internierten, gedreht hat. Erzählt wird die Geschichte des "einfachen Seesoldaten" bzw. späteren deutschen Japanologen Hermann Bohner (1884 – 1963) und die japanische Erstaufführung von Beethovens 9. im Kriegsgefangenlager Bando; Ganz spielt hier neben dem japanischen Schauspieler Ken Matsudaira als Lagerleiter Matsue den deutschen Generalgouverneur von Tsingtau, Kurt Heinrich.
Eine weitere nachhaltige Rolle ist die des Film-Großvaters in Fredi M. Murers Film "Vitus"1) (2006): Der Schweizer Filmemacher erzählt einfühlsam die turbulente Menschwerdungsgeschichte eines Wunderjungen (Teo Gheorghiu): Er spielt virtuos Klavier und brilliert in der Schule. Deshalb wird er ausgegrenzt. Vitus verbringt viel Zeit bei seinem Großvater, einem etwas kauzigen Schreiner, der vom Fliegen träumt. Der Junge hingegen träumt von einem normalen Leben. Eines Tages befreit er sich vom lästigen Wunderkinddasein mit einem waghalsigen Ikarusflug vom Balkon … So dramatisch das klingt, ist die Geschichte doch sehr witzig erzählt. Gleichzeitig ist Vitus auch berührend. (Quelle: www.coopzeitung.ch)
Mit dem amerikanischen Star-Regisseur Francis Ford Coppola drehte Bruno Ganz an der Seite von Alexandra Maria Lara und Tim Roth seit Herbst 2006 "Youth Without Youth"1) (Jugend ohne Jugend). Der Film, welcher 2007 in die Kinos kam, basiert auf einem Roman des rumänischen Schriftstellers Mircea Eliade, Ganz verkörpert hier den Professor Stanciulescu, dessen Leben sich nach einem verhängnisvoll Ereignis in den dunklen Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg ändert. Zur Flucht gezwungen, wird durch entlegene Gebiete in Rumänien, der Schweiz, Malta und Indien gejagt.3) Gerade beendet hatte Bruno Ganz die Dreharbeiten zu dem Film "Der Baader Meinhof Komplex"1). Die von Uli Edel in Szene gesetzte und Bernd Eichinger produzierte, hochkarätig besetzte Kinoproduktion basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des Journalisten und Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust über die deutsche Terrororganisation RAF. Moritz Bleibtreu und Martina Gedeck spielten die Köpfe der RAF, Andreas Baader und Ulrike Meinhof, Johanna Wokalek gab Gudrun Ensslin und Bruno Ganz verkörperte den "Terroristenjäger" Horst Herold1); der ambivalent beurteilte Film war seit 25. September 2008 im Kino zu sehen.
 
In dem preisgekrönten Kinofilm "Der Vorleser"1) (2008, The Reader), von Regisseur Stephen Daldry nach dem 1995 erschienenen, gleichnamigen Roman von Bernhard Schlink inszeniert, hatte Bruno Ganz als Professor Rohl eine Rolle übernommen. Fast ausschließlich in Deutschland mit Stars wie Kate Winslet und Ralph Fiennes gedreht, startete der Film am 10. Dezember 2008 in den US-amerikanischen Kinos, in Deutschland lief er seit dem 26. Februar 2009.
Im Herbst 2008 starteten in der Schweiz die Dreharbeiten zu der Romanverfilmung "Der grosse Kater"1) nach dem gleichnamigen Erfolgsroman des Schweizer Schriftstellers Thomas Hürlimann1), bei dem Hürlimanns Vater Hans (ehemaliges Mitglied des Schweizer Bundesrates und 1979 Schweizer Bundespräsident) offenbar als literarisches Vorbild diente. Regie führt in der schweizerisch-deutschen Koproduktion Wolfgang Panzer, das Familiendrama spielt zur Zeit des Besuchs des spanischen Königspaars 1979 in der Schweiz. Die von Bruno Ganz in der Geschichte dargestellte Titelfigur "Kater" ist der eidgenössische Bundespräsident, der die hohen Gäste empfängt, beim Festessen allerdings einen peinlichen Ehekrach erleidet. Er entdeckt, dass sein wichtigster Verbündeter eine perfide Intrige gesponnen hat, um ihn zu Fall zu bringen. Während Kater versucht, den Schaden in Grenzen zu halten, wird ihm bewusst, dass sein rücksichtsloser Aufstieg an die Macht nun doch Konsequenzen haben wird … An der Seite von Bruno Ganz in der Titelrolle spielt Marie Bäumer, ebenfalls zu den Darstellern gehören Ulrich Tukur, Christiane Paul, Edgar Selge und Walo Lüönd; Kinopremiere war im Januar 2010 in Bern.
Bruno Ganz beim Deutschen Filmfestival in Tokio am 11. Juni 2005; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons;  Urheber: Wikipedia-Benutzer Yasu; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert. Ein Weiterer Kinofilm mit Bruno Ganz in der männlichen Hauptrolle ist Christoph Schaubs feinsinnige Schweizer Komödie "Giulias Verschwinden"2), die am 4. Februar 2010 an den Kinostart ging. Corinna Harfouch gibt die Titelfigur, welche an ihrem 50. Geburtstag eine Sinnkrise erleidet bzw. das Gefühl hat, für ihre Umwelt unsichtbar zu sein. Zum Glück rettet ein älterer Kavalier (Bruno Ganz) den Nachmittag, den Giulia in einem Brillengeschäft trifft. Er schenkt ihr ein exklusives Modell, lädt sie auf einen Drink in eine Bar ein und flirtet mit ihr.  (...) "Giulias Verschwinden" spielt an einem einzigen Abend und an wenigen Schauplätzen. Heiterkeit und Melancholie halten sich ideal die Waage in dieser lustvollen Komödie, in der wenig geschieht, es aber dafür umso mehr Raum gibt für Reflektionen und Gedanken. Zum Leben gebracht wird das heiter-melancholische Ensemblestück dank der vortrefflichen Schauspieler. (...) Und Bruno Ganz, der schon in "Brot und Tulpen" anrührend eine vergessene Frau zum Erblühen brachte, haucht auch diesmal geheimnisvoll und charmant einer unsichtbaren Frau glaubwürdig neues Leben ein; siehe auch www.giulias-verschwinden.com.
 
Bruno Ganz beim Deutschen Filmfestival in Tokio am 11. Juni 2005
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons
Urheber: Wikimedia-Benutzer Yasu
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Abgedreht war das Drama "Taxiphone: El Mektoub" (2010) des algerisch-schweizerischen Regisseurs Mohammed Soudani sowie der Liebesfilm "Satte Farben vor Schwarz"1), für den Bruno Ganz gemeinsam mit Senta Berger vor der Kamera stand; erzählt wird die auf einer wahren Begebenheit basierenden Geschichte eines seit fünfzig Jahren verheirateten Ehepaares, das sich nach einem gemeinsamen und bewegten Leben die Freiheit nimmt, ihr Ende selbst zu gestalten. An einem sonnigen Morgen begehen sie zusammen Selbstmord …Mit der Berger als Ehefrau Anita und Ganz in der Rolle des unheilbar erkrankten Fred sei die Besetzung in dem Regie-Debüt von Sophie Heldmann "kongenial", heißt es in Medienberichten. Die Dreharbeiten fanden bis Mai 2009 unter anderem in und um Düsseldorf statt, teilte die Produktionsfirma "unafilm" mit, seine Weltpremiere feiert der Film anlässlich des 58. Internationalen Filmfestivals von San Sebastian (17. bis 25. September 2010), allgemeiner Kinostart war der 13. Januar 2011.
Eine weitere Produktion (Kinostart: 07.10.2010) mit Bruno Ganz ist der Film "Das Ende ist mein Anfang"2) (La fine è il mio inizio1)) nach dem gleichnamigen Bestseller des italienischen Journalisten Tiziano Terzani1) (1938 – 2004). Für Regisseur Dr. Jo Baier verleiht Bruno Ganz der Figur des langjährigen Spiegel-Korrespondenten bzw. Autors authentische Züge, der in der Zeit bis zu seinem Tod seinem Sohn Folco (Elio Germano) die Geschichte seines Lebens erzählt. "Eine außergewöhnliche Geschichte über die Beziehung zwischen Vater und Sohn, über das faszinierende Leben des Tiziano Terzani und vor allem über das Abschiednehmen." kann man bei www.collinafilm.de lesen; eine weitere Hauptrolle spielt Erika Pluhar als Ehefrau von Tiziano Terzani.
Danach drehte der Ausnahmeschauspieler in Berlin den internationalen Action-Thriller "Unknown"1) (Unknown Identity) unter der Regie des Spaniers Jaume Collet-Serra, an der Seite von Hollywoodstars wie Diane Kruger und Liam Neeson aber auch dem deutschen Schauspieler Sebastian Koch; die Arbeiten zu dem Film begannen Anfang März 2010, Kinostart in Deutschland und Österreich war am 3. März 2011. Bruno Ganz stand für Patrizia Mazuys Kinofilm "Sport des Filles – Seitengänge" vor der Kamera und verkörperte darin den griesgrämig-zynischen Reitlehrer bzw. Ex-Reitchampion Franz Mann. Als Drehort für die deutsch-französische Co-Produktion wurde auch Frankfurt gewählt, das Internationale Reitturniers (17. bis 19. Dezember 2010) der Dressur- und Springreiter bzw. die Frankfurter Festhallen dienten als Kulisse für einige Szenen. Seine Weltpremiere feierte der Streifen am 11. August 2011 im Rahmen des 64. Internationalen Filmfestivals von Locarno → outnow.ch, filmportal.de.
An aktuelleren Arbeiten vor der Kinokamera sind  zu nennen die französisch-deutsche Kleist-Verfilmung "Michael Kohlhaas"1) (2013; Regie: Arnaud des Pallières) mit Mads Mikkelsen in der Titelrolle und Ganz als Gouverneur sowie Bille Augusts Thriller "Nachtzug nach Lissabon"1) (Night Train to Lisbon) unter anderem mit Jeremy Irons, Christopher Lee und Charlotte Rampling, gedreht nach dem gleichnamigen Roman1) von Pascal Mercier; Kinostart in Deutschland war der 7. März 2013. In dem von Ridley Scott in Szene gesetzten US-amerikanischen Thriller "The Counselor"1) (2013) hatte er die Nebenrolle eines Diamantenhändlers übernommen; Scott hatte Ganz übrigens auch in seinem Pilotfilm zur US-amerikanischen TV-Serie "The Vatican" (2013) des Senders "Showtime" als fiktiven Papst Sixtus VI. besetzt. Fertiggestellt war die skandinavische Gemeinschaftsproduktion bzw. Hans Petter Molands schwarze Verbrecherkomödie "Einer nach dem anderen
1) (auch "Kraftidioten"), die bei den "64. Internationalen Filmfestspielen" (06.02.–16.02.2014) in Berlin ("Berlinale") im Internationalen Wettbewerb ihre Premiere feiert → www.film-zeit.de sowie www.berlinale.de; Bruno Ganz präsentiert sich hier als als serbischer Mafiaboss Papa an der Seite des Protagonisten (Stellan Skarsgård).
 
Am 19. August 2014 begannen im schweizerischen Graubünden sowie in München, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit Regisseur Alain Gsponer1) die Dreharbeiten zu einer neuerlichen Verfilmung der Kinderbuchklassiker "Heidi"1) von Johanna Spyri. Die jugendliche Protagonistin wird von Newcomerin Anuk Steffen gespielt, Bruno Ganz schlüpft in die Rolle von deren Großvater, dem eigenbrötlerischen aber herzensguten Alpöhi. In weiteren Rollen sieht man unter anderem Quirin Agrippi (Geissenpeter), Katharina Schüttler (Fräulein Rottenmeier), Isabelle Ottmann (Klara Sesemann), Maxim Mehmet (Vater Herr Sesemann) und Hannelore Hoger (Großmama Sesemann) erleben können; der Film kam am 10. Dezember 2015 in die Kinos  →  www.filmstarts.de, Wikipedia. Die letzten Schweizer Leinwandproduktionen des Stoffes fanden vor rund sechs Jahrzehnten statt, 1952 wurde "Heidi"1) von dem italienischen Regisseur Luigi Comencini1) mit Elsbeth Sigmund1) (Heidi) und Heinrich Gretler (Alpöhi) in Szene gesetzt, 1955 folgte "Heidi und Peter"1) von Regisseur Franz Schnyder1), erneut mit Elsbeth Sigmund und Heinrich Gretler. Die aktuelle Filmversion wurde übrigens anlässlich der 66. Verleihung des "Deutschen Filmpreises 2016" ("Lola") am 27. Mai 2016 im Berliner "Palais am Funkturm" als "Bester Kinderfilm" ausgezeichnet.
Am 31. Dezember 2015 ging bei uns das Drama "Remember"1) an den Start, in dem Oscar-Preisträger Christopher Plummer als zunehmend dementer Holocaust-Überlebender Zev Gutman brilliert, der zusammen mit seinem an den Rollstuhl gefesselten Freund Max Rosenbaum (Martin Landau) den Entschluss fasst, den Mann zu töten, der in Auschwitz ihre Familien ermordet hatte Dieser SS-Mann Otto Walisch konnte unter dem falschen Namen Rudy Kurlander in Nordamerika untertauchen. Als Problem erweist sich, dass es vier Männer unter dem Namen Kurlander gibt, unter anderem dargestellt von Bruno Ganz, Jürgen Prochnow und Heinz Lieven. Die Geschichte, welche der vielfach ausgezeichnete kanadische Regisseur armenischer Abstammung Atom Egoyan erzählt, ist nicht nur wegen seiner Hauptdarsteller sehenswert, thematisiert er doch "in einer raffinierten, der Geschichtsschreibung nicht unbekannten Wendung das Thema Täter und Opfer neu. Was bleibt, ist das Offenlegen der Macht der Verdrängung." schrieb die "Stuttgarter Nachrichten" → www.filmstarts.de, www.deutschlandradiokultur.de, www.epd-film.de, www.fbw-filmbewertung.com. Ein weiterer Filme mit Bruno Ganz, Mitko Panovs Action-Drama "The Witness", ist abgedreht.
Unter der Regie von Matti Geschonneck begannen Anfang Oktober 2016 in Berlin die Dreharbeiten für die ZDF-Kino-Koproduktion "In Zeiten des abnehmenden Lichts", basierend auf dem autobiografisch gefärbten gleichnamigen Bestseller1) von Eugen Ruge. Der Autor "spiegelt die Geschichte der DDR im Schicksal einer Familie. Der Bogen spannt sich über vier Generationen von den Großeltern, die überzeugte Kommunisten sind, über den durch seine Haftzeit in sowjetischen Arbeitslagern bereits ernüchterten, aber an die Möglichkeit eines demokratischen Sozialismus glaubenden Vater und seinen Sohn, der kurz vor dem Mauerfall in den Westen flieht, da für ihn individuelle Freiheit und Sozialismus unvereinbare Gegensätze sind, bis zum Urenkel, der die DDR nur noch als eine merkwürdige Kindheitserinnerung im Gedächtnis bewahren wird." kann man bei Wikipedia lesen. Bruno Ganz wird als Urgroßvater Wilhelm Powileit zu sehen sein, ein Ex-Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und unverbesserlicher Stalinist → www.presseportal.de.
  
Bruno Ganz und Hanna Schygulla; Copyright Virginia Shue
Bruno Ganz und Hanna Schygulla
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.  Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
  
Auch die Fernsehzuschauer konnten Bruno Ganz in verschiedensten Produktionen auf dem Bildschirm erleben: So mit seinen großen klassischen Rollen wie beispielsweise 1968 in Shakespeares "Maß für Maß", ein Jahr später in Goethes "Torquato Tasso" oder 1973 als Kleists "Prinz Friedrich von Homburg". In Bernhard Sinkels Vierteiler "Väter und Söhne – Eine deutsche Tragödie"1), der Geschichte über den Aufstieg und Niedergang einer deutschen Industriellenfamilie zwischen 1911 und 1946 sowie der Verstrickung der "IG Farben" im Nazi-Deutschland, spielte er 1986 den Heinrich Beck sowie ab 1990 eineinhalb Jahre lang den versponnenen Detektiv Tassilo in der TV-Serie "Tassilo – Ein Fall für sich"4). Bruno Ganz bleibt aber auch in Krimis wie 1996 dem Tatort "Schattenwelt" und seiner Rolle des Obdachlosen Bombadil, dessen Freundin brutal ermordet wird, oder in "Anwalt Abel – Ein Richter in Angst"2) und der Rolle des Richters Crusius, den alle wegen seiner Unerbittlichkeit hassen, in ganz besonderer Erinnerung. Für Bernd Böhlichs psychologischen Thriller "Tödliches Schweigen"2) übernahm er ebenfalls 1996 die Hauptrolle des Metzgers Hans Plache, in Oliver Storz' "Gegen Ende der Nacht"2) sah man ihn 1998 als desillusionierten Ex-Kriminaler Fehleisen und 2001 hinterließ er mit der Titelrolle in "Johann Wolfgang von Goethe: Faust" auch auf dem Bildschirm einen nachhaltigen Eindruck.
 
Nach längerer TV-Abstinenz war Brunz Ganz Mitte Mai 2008 in dem Beziehungsdrama "Copacabana"2) mal wieder in einem ausschließlich für das Fernsehen gedrehten Film zu sehen. In dem von Regisseur Xaver Schwarzenberger inszenierten Stück, benannt nach dem gleichnamigen Songtitel von Barry Manilow, überraschte der Charakterdarsteller als Filmehemann von Nicole Heesters und Vater dreier erwachsener Kinder samt Anhang, die alle gemeinsam den 35. Hochzeitstag der Eltern feiern wollen. Bei dem Familientreffen brechen Konflikte auf, Herbert (Bruno Ganz) und Maria (Nicole Heesters) stecken ebenso in einer tiefen Ehe- bzw. Beziehungskrise wie ihre Kinder Angelika (Christiane Paul) und Mark (Devid Striesow). Einzig die jüngste Tochter Laura (Nina Blum) scheint in ihrer neuen Liebe Jo (Xaver Hutter) einen Traummann gefunden zu haben. In weiteren Rollen sah man unter anderem Wotan Wilke Möhring und Friedrich von Thun, glänzend auch Erni Mangold als biestige Großmutter Rita. Mit einem starken Darstellerensemble inszenierte Xaver Schwarzenberger ein faszinierendes Familienporträt über die vielen kleinen Geheimnisse des Alltags. Besonders Bruno Ganz und Nicole Heesters als Ehepaar geben hier eine Paradebeispiel ihrer Schauspielkunst.5)
In Rainer Kaufmanns Tragikomödie "Ein starker Abgang"2), der am 25. Juli 2008 bei ARTE ausgestrahlt wurde, war er der ebenbürtige Partner von Monica Bleibtreu und gab den alternden, fast vergessenen Schriftsteller und Misanthropen Heinz Kilian, der an einer Magenerkrankung leidet. Er setzt seine ganze Hoffnung auf Genesung auf die naturgläubige, selbstbewusste Ernährungsberaterin Vera Hartel (Monica Bleibtreu), die sich nun seiner unerbittlich annimmt. Mit dem brillanten Darstellerduo Bruno Ganz und Monica Bleibtreu bietet Rainer Kaufmann in seiner bislang besten Regiearbeit ein unglaublich starkes Duell. Nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen Misanthropie und Hoffnung, Zynismus und Nachdenklichkeit, zwischen zwei komplett unterschiedlichen Lebensanschauungen. Ein kammerspielartiges Zwei-Personen-Stück mit feinsinnigem, durchaus auch nachdenklich stimmenden Humor wie man es gerne häufiger sähe.5)
Bruno Ganz am 10. Januar 2011 anlässlich der Filmpremiere von "Satte Farben vor Schwarz" in der Essener "Lichtburg"; Urheber: Wikimedia-User Loui der Colli; Lizenz: CC BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons Der große Charakterdarsteller Bruno Ganz, der nicht nur auf der Theaterbühne und im Film immer wieder sein herausragendes Talent unter Beweis stellt, hält auch Lesungen und Rezitationsabende ab und ist auf zahlreichen CDs z. B. mit Gedichten von Hölderlin zu hören.
Für seine schauspielerischen Leistungen wurde er vielfach geehrt, so unter anderem 1991 mit dem "Hans-Reinhart-Ring" der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, 1999 mit dem "Adolf Grimme-Preis" sowie 2000 mit dem "Europäischen Filmpreis"; zu seinen größten Auszeichnungen gehört ohne Zweifel die Verleihung des berühmten Iffland-Ringes, den er seit 1996 als Nachfolger des Burg-Schauspielers Josef Meinrads tragen darf. Josef Meinrad hatte Bruno Ganz in einem Brief als neuen Träger des Ringes bestimmt; die Auszeichnung, die angeblich Johann Wolfgang von Goethe erstmals verschenkte, wird dem "jeweils bedeutendsten und würdigsten Bühnenkünstler des deutschsprachigen Theaters" auf Lebenszeit verliehen. Weitere Ehrungen sind unter anderem der "Berliner Filmpreis" (2001), ein "Bambi" (2004) für seine herausragende Darstellung in "Der Untergang", der Kunstpreis der Stadt Zürich (2006) sowie am 4. Oktober 2006 die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.
 

Bruno Ganz am 10. Januar 2011 anlässlich der Filmpremiere
von "Satte Farben vor Schwarz" in der Essener "Lichtburg"
Urheber: Wikimedia-User Loui der Colli; Lizenz: CC BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons

Ein halbes Jahr zuvor hatte ihm am 2. März 2006 der österreichische Bundespräsidenten Heinz Fischer in Wien das "Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst" überreicht, womit der Schauspieler auch Mitglied in der Österreichischen "Kurie für Kunst" wurde. Ende April 2007 wurde dem Schauspieler eine weitere Ehrung zuteil, im Namen des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac überreichte ihm Botschafter Claude Martin in Berlin in der Französischen Botschaft am Pariser Platz den Orden eines Ritters der Ehrenlegion. Er erhalte die Auszeichnung "als ein Botschafter der Vielfalt der europäischen Kultur" und "ganz besonders für sein Engagement für das Autorenkino" betonte der Botschafter. Bereits im Jahr 2000 hatte Ganz den "Ordre des Arts et des Lettres" der Französischen Republik erhalten. Anfang November 2008 folgte dann anlässlich des 22. Internationalen Filmfests in Braunschweig (4. bis 9. November 2008) der Europäische Schauspielpreis "Die Europa".
Neuerdings hat Bruno Ganz auf dem am 10. September 2010 eingeweihten Berliner "Boulevard der Stars" auch einen "Stern", in prominenter Lage, mitten in Berlin auf der Potsdamer Straße, wurde er neben legendären Filmschaffenden wie Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Romy Schneider bzw. herausragenden Schauspielern wie Mario Adorf, Armin Mueller-Stahl oder Götz George "verewigt".
Für sein Lebenswerk wurde Bruno Ganz am 4. Dezember 2010 von der "European Film Academy" im estländischen Tallinn mit dem "Europäischen Filmpreis" ausgezeichnet, die Laudatio hielt Wim Wenders.
 

Foto (Quelle): Wikipedia bzw. Wikimedia Commons
Urheber: Wikipedia-Benutzer Times; Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier 

Stern von Bruno Ganz auf dem Boulevard der Stars in Berlin;  Urheber: Wikipedia-Benutzer Times; Diese Datei ist unter den Creative Commons-Lizenzen Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert, 2.5 generisch, 2.0 generisch und 1.0 generisch lizenziert.
Als weiterer Preis ist 2011 der "Pardo alla Carriera" anlässlich des Internationalen Filmfestivals von Locarno zu nennen, 2013 folgte der "Preis für Schauspielkunst" anlässlich des "Festivals des deutschen Films" in Ludwigshafen. Im Rahmen der festlichen Gala im alten Flughafen in Berlin-Tempelhof konnte er am 1. Februar 2014 die "Goldene Kamera" der Zeitschrift "HÖRZU" in der Kategorie "Lebenswerk – National" entgegennehmen. Zu Beginn des Jahre 2015 gesellte sich zu den vielen Preisen ein weiterer, am 18. Januar 2015 überreichte Ministerpräsidentin Malu Dreyer dem Schauspieler im Mainzer Staatstheater die "Carl-Zuckmayer-Medaille"1) des Landes Rheinland-Pfalz für seine Verdienste um die deutsche Sprache → www.derwesten.de
 
Übersicht der Auszeichnungen:
(Link: Wikipedia)

Am 22.März 2011 feierte der charismatische Schauspieler seinen 70. Geburtstag, "Welt Online" bezeichnet ihn als "Galionsfigur des Theaterbezirks" und als "melancholischen Denkspieler": "Er spielte und spielt im deutschen Theaterbezirk eine Sonderrolle: die der Galionsfigur. Wer sich an das wesentlichste Kapitel der Nachkriegstheatergeschichte in Deutschland erinnert, das von Zadek, Peter Stein, Klaus Michael Grüber und Claus Peymann geschrieben wurde, der erinnert sich sofort an Bruno Ganz. (…) Bruno Ganz ist der Poet des intellektuellen Dramas und des Intellektuellendramas. Stets hält er die Balance zwischen Gefühl und Ratio. Stupendes Können verschwindet hier hinter dem Anschein des Seins, äußerste Kunstfertigkeit kippt unversehens ins Natürliche. (…) Vom Theater hat sich Bruno Ganz, der mittlerweile hauptsächlich in Venedig lebt, zurückgezogen. Zu "altmodisch" sei er für derlei, sagt er, wenn er gerade milde aufgelegt ist. Jetzt feiern wir seinen 70. Geburtstag. Ein Segen, dass es ihn gab. Ein Segen, dass es ihn gibt." Die F.A.Z. notiert unter anderem: "Es sind die Figuren am Rande des Unwahrscheinlichen, die Phantome der Leinwand, in denen dieser Schauspieler groß ist, nicht die Alltagshelden, die er aus dem Handgelenk holt.", für den "TAGESSPIEGEL" ist Bruno Ganz "ein Pionier der abgründigen Psyche und des poetischen Genies."

Am 25. September 2003 kam von Norbert Wiedmer das intensive Porträt "Bruno Ganz – Behind me"2) in die Kinos, welches den bedeutendsten Schauspieler unserer Zeit beispielsweise auch bei seiner Arbeit zu Peter Steins "Faust"-Inszenierung zeigt; der Schweizer Regisseur hatte für die Dokumentation den Schauspieler drei Jahre lang begleitet. Bruno Ganz selbst drehte 1981 zusammen mit Otto Sander ein dokumentarisches Porträt über die legendären Schauspieler Curt Bois und Bernhard Minetti unter dem Titel "Gedächtnis: Ein Film für Curt Bois und Bernhard Minetti".
Bruno Ganz ist seit 1965 mit seiner Frau Sabine verheiratet, lebt jedoch von ihr getrennt; seine neue Lebenspartnerin wurde die renommierte Theaterfotografin Ruth Walz. Nach einer längeren Zeit in Berlin hat der Schauspieler inzwischen Venedig zu seiner Wahlheimat gemacht. Aus seiner Verbindung mit Ehefrau Sabine stammt der 1972 geborene Sohn Daniel.

Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma.de;
siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de, www.deutsches-filmhaus.de, tls.theaterwissenschaft.ch sowie
die Artikel zum 70. Geburtstag bei der F.A.Z., Welt Online, DER TAGESSPIEGEL
Kontakt: Baumbauer Actors
Link: 1) Wikipedia, 2)  prisma.de, 4) www.fernsehserien.de
Quelle: 3) www.filmstarts.de, 5) prisma.de
Stand: Januar 2017
Lizenz Foto "Bruno Ganz beim Deutschen Filmfestival in Tokio am 11. Juni 2005" (Urheber: Wikimedia-Benutzer Yasu):
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Lizenz Foto "Stern von Bruno Ganz auf dem Boulevard der Stars in Berlin" (Urheber: Wikipedia-Benutzer Times):
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(Link: Wikipedia, filmportal.de, prisma.de)
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