Theater / Filmografie / Hörspiel
Therese Giehse wurde am 6. März 1898 als Therese Gift und fünftes Kind des jüdischen Kaufmanns Salomon Gift in der bayerischen Landeshauptstadt München geboren. Als junges Mädchen nahm sie trotz des Widerstandes ihrer Eltern privaten Schauspielunterricht bei der Schauspielerin Tony Wittels-Stury1) (1869 – 1930); den Unterricht finanzierte sie sich mit Büroarbeiten. Nach ihrer Ausbildung erhielt sie ab der Spielzeit 1920/21 jeweils für eine Saison erste Engagements im westfälischen Siegen1), im oberschlesischen Gleiwitz1), im niederbayerischen Landshut1), an der "Bayerischen Landesbühne", in Breslau1) am "Lobe-Theater"1) bei Paul Barney (1884 – 1960) und am "Schauspielhaus München". 
Therese Giehse als Frau Marthe Krull in "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist am "Berliner Ensemble" (Bühne Kammerspiele), 18.01.1952 (Regie: Therese Giehse); Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0004001_044); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Datierung: 1952; Quelle: www.deutschefotothek.de 1926 wurde sie dann unter der Leitung von Otto Falckenberg1) (1873 – 1947) Mitglied der "Münchner Kammerspiele"1), stand dort (zunächst) bis 1933 auf der Bühne, feierte auch ihre ersten schauspielerischen Erfolge und "profilierte sich als großartige Menschenbildnerin"*). Anschließend gründete sie zusammen mit dem Musiker Magnus Henning1), ihrer Lebensgefährtin Erika Mann1) (1905 – 1969) sowie deren Bruder Klaus Mann1) (1906 – 1949), den Kindern des berühmten Schriftstellers Thomas Mann1) (1875 – 1955), das literarische Kabarett "Die Pfeffermühle"1) in der "Münchner Bonbonničre" beim Hofbräuhaus, emigrierte jedoch mit der so genannten "Machtergreifung"1) der Nationalsozialisten zunächst ins Schweizerische Zürich1), da sie als Jüdin und politisch links stehende Künstlerin mit der Verfolgung durch NS-Regime rechnen musste. Therese Giehse wirkte am "Schauspielhaus Zürich"1) , ging mit ihrem Kabarett-Programm auf eine Europatournee, die sie 1935/36 in die Niederlande, nach Belgien, Luxemburg und in die Tschechoslowakei führte; am 26. April 1936 erlebte die "Pfeffermühle" ihre 1.000. Vorstellung in Amsterdam. Am 20. Mai 1936 heiratete die als lesbisch geltende Künstlerin2) den homosexuellen englischen Schriftsteller John Hampson-Simpson3) (1901 – 1955) und erhielt damit die britische Staatsbürgerschaft.

Therese Giehse als Frau Marthe Rull in "Der zerbrochene Krug"1) von Heinrich von Kleist1)
am "Berliner Ensemble"1) mit Erwin Geschonneck als Dorfrichter Adam
(Regie: Therese Giehse; Premiere: 23.01.1952)
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0004001_044)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); Datierung: 1952;
Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
→ Weitere Szenenfotos (Datensatz 71399419 / 71399420) bei "Deutsche Fotothek"
Seit der Spielzeit 1936/3 gehörte Therese Giehse als festes Mitglied zum Ensemble des "Schauspielhauses Zürich" und war dort auch erstmals am 19. April 1941 unter der Regie von Leopold Lindtberg1) in ihrer Paraderolle der Mutter Courage in der Uraufführung des Brecht-Stückes "Mutter Courage und ihre Kinder"1) auf der Bühne zu sehen – eine Figur, die sie unsterblich machen sollte. Den Dramatiker Brecht hatte Therese Giehse bereits 1929 bei der Münchner Aufführung der "Dreigroschenoper"1) kennen gelernt, wo sie die Celia Peachum gab. Auch in den Züricher Uraufführungen der Brecht-Stücke "Der gute Mensch von Sezuan"1) (04.02.1943) und "Herr Puntila und sein Knecht Matti"1) (05.06.1948) übernahm sie als Hausbesitzerin Mi-Tzü bzw. Schmuggleremma Rollen.
Nach Ende des 2. Weltkrieges war Therese Giehse zwischen 1949 und 1951 Mitglied des von Bertolt Brecht1) gegründeten "Berliner Ensemble"1), ging dann wieder nach München an die dortigen "Kammerspiele", wo sie ab 1953 erneut als festes Ensemblemitglied zahlreiche heraustagende Rollen gestaltete.

Therese Giehse als Ida Herz in "Der 10. Mai" (1957)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich",
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG

Therese Giehse als Ida Herz in "Der 10. Mai" (1957); Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG

Szenenfoto: TV-Spiel "Die Physiker" (1964), vom Autor Dürrenmatt selbst für das Fernsehen bearbeitet; Regie Fritz Umgelter; v.l.n.r.: Therese Giehse (Ärztin Frl. von Zahnd), Wolfgang Kieling (Möbius), Gustav Knuth (Beutler, genannt "Newton"), Kurt Ehrhardt1) (Ernesti, genannt "Einstein"); Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services mit weiteren Infos zu dem Fernsehspiel; Copyright SWR

Im Verlaufe der Jahre gab sie immer wieder Gastspiele in Zürich und brillierte vor allem als Protagonistin in den Uraufführungen der Schauspiele von Friedrich Dürrenmatt1), so als Gemüsefrau in "Es steht geschrieben"1) (Regie: Kurt Horwitz; Premiere: 19.04.1947), als Claire Zachanassian1) in "Der Besuch der alten Dame"1) (Regie: Oskar Wälterlin1); Premiere: 29.01.1956), als Ottilie, Frau von Frank V., in "Frank der Fünfte"1) mit Kurt Horwitz in der Titelrolle (Regie:: Oskar Wälterlin; Premiere: 19.03.1959) und als Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd in "Die Physiker"1) (Regie: Kurt Horwitz; Premiere: 21.02.1962) mit Hans Christian Blech (Patient Möbius), Gustav Knuth (Patient Herbert Georg Beutler, genannt "Newton") und Theo Lingen (Patient Ernesti, genannt "Einstein", Figuren, mit denen sie ebenfalls in München an den "Kammerspielen" meist in Inszenierungen von Hans Schweikart1) brillierte.
  
TV-Spiel "Die Physiker"1) (1964), von Dürrenmatt selbst für das Fernsehen bearbeitet
Regie: Fritz Umgelter1) → Die Krimihomepage (Spezial); v.l.n.r.: Therese Giehse (Frl. von Zahnd), Wolfgang Kieling (Möbius), Gustav Knuth ("Newton"), Kurt Ehrhardt1) ("Einstein")
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; © SWR
Das Rollenrepertoire der Giehse war immens, in Zürich und in München interpretierte sie die großen Frauenrollen – von William Shakespeare1) bis Maxim Gorki1), von Jean-Paul Sartre1) bis zu Gerhart Hauptmann1). 1951 sah man sie auch bei den "Salzburger Festspielen"1) mit ihrer Glanzrolle der Frau Marthe Rull in dem Lustspiel "Der zerbrochne Krug"1) von Heinrich von Kleist1), diesmal in der Inszenierung von Berthold Viertel1) mit Oskar Homolka als Dorfrichter Adam. Weitere Höhepunkte mit der Giehse waren beispielsweise die Marthe Schwerdtlein in der Goethe-Tragödie "Faust I"1), die Mutter Wolffen in der Hauptmann-Tragikomödie "Der Biberpelz"1), die Frau Aving in dem Ibsen-Drama "Gespenster"1), die Frau Vogl in der Komödie" Sturm im Wasserglas"1) von Bruno Frank1) oder die Titelrolle in dem Drama "Wassa Schelesnowa"1) von Maxim Gorki1) → um nur einiges zu nennen. Zu ihrer liebsten Theaterarbeit soll die Pelagea Wlassowa in dem Brecht-Stück "Die Mutter"1) gehört haben, inszeniert im Herbst 1970 von Wolfgang Schwiedrzik1), Frank-Patrick Steckel1) und Peter Stein1) anlässlich der Neueröffnung der Berliner "Schaubühne am Halleschen Ufer"1) → Übersicht Wirken am Theater.
Die überragende Bühneninterpretin großer Frauengestalten, die im Nazi-Deutschland mit Spielverbot belegt worden war, arbeitete nach 1933 für den Schweizer Film. Ihr Leinwanddebüt hatte Therese Giehse 1928 in dem stummen Streifen "Der Fremdenlegionär"4) gegeben. Nach kleineren Rollen in Produktionen wie "Peter Voss, der Millionendieb1) (1932) oder "Die verkaufte Braut"1) (1932) fand sie im Schweizer Film größere Aufgaben. Man sah sie unter anderem mit der Charakterrolle der Boschka in Max Hauflers Verfilmung des Zuckmayer-Stücks "Katharina Knie"1) mit dem Titel "Menschen, die vorüberziehen"1) (1942) oder als Haushälterin Kathri in Franz Schnyders1) Gruselkomödie bzw. Literaturadaption "Das Gespensterhaus"1) (1942). Im bundesdeutschen Nachkriegsfilm bewies Therese Giehse 1955 ihre große Ausdrucksfähigkeit mit der Rolle der Elfriede Bergmann in László Benedeks1) Romanadaption "Kinder, Mütter und ein General"1) und wurde für ihre schauspielerische Leistung mit dem "Deutschen Filmpreis"1) ("Filmband in Silber"1)) in der Kategorie "Beste Darstellerin" ausgezeichnet. 1958 sah man sie als Institutsleiterin neben Lilli Palmer und Romy Schneider in Géza von Radványis1) Geschichte "Mädchen in Uniform"1), einem Remake des gleichnamigen Streifens1) aus dem Jahre 1931 nach dem Theaterstück "Ritter Nérestan" von Christa Winsloe1).

Therese Giehse als Haushälterin Kathri in "Das Gespensterhaus" (1942)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich",
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG

Therese Giehse als Kathri in "Das Gespensterhaus" (1942); Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG
Nach Paul Martins1) Melodram "Petersburger Nächte"1) (1958) und dem Part der Wirtschafterin Iwanotitsch Antonida sowie Josef von Bákys Beamten-Satire "Sturm im Wasserglas"1) (1960) nach dem gleichnamigen Volksstück1) von Bruno Frank1) und ihrer Rolle der Blumenfrau Frau Vogel (Frau Vogl), die sie auch wiederholt auf der Bühne gespielt hatte, verkörperte Therese Giehse am Ende ihrer Laufbahn in der internationalen Co-Produktion "Lacombe, Lucien"1) (1974) unter der Regie von Louis Malle1) bewegend die jüdische Großmutter Bella Horn. Ihr letzter Auftritt vor der Kinokamera war die Rolle einer alten Dame in dem ebenfalls von Louis Malle in Szene gesetzten surrealistischen Fantasyfilm "Black Moon"1) (1975) → Übersicht Kinofilme.
Die große Theatermimin verstand es auch auf der Leinwand ihre emotional intensiven Filmfiguren mit intellektueller Kraft zu durchdringen. Sie bevorzugte dabei resolute Frauen aus dem Arbeiter- und Alltagsmilieu. Ihr Charakterkopf sowie ihre Widerborstigkeit machten Therese Giehse zu einer Ausnahmeerscheinung in der deutschen Filmlandschaft.**)  
Die Fernsehzuschauer erlebten die großartige Schauspielerin neben verschiedenen Theateraufzeichnungen unter anderem 1964 mit der Paraderolle der Ärztin Frl. von Zahnd in der Dürrenmatt-Verfilmung "Die Physiker"1) und 1965 als verdächtige Haushälterin Martha in "Der Sündenbock"5) nach dem gleichnamigen Roman von Luise Rinser1). 1969 spielte sie erneut die Frau Vogl in Theodor Grädlers1) TV-Version von "Sturm im Wasserglas". Unvergessen bleibt sie sicherlich auch durch die von  Helmut Dietl1) und Herbert Vesely1) in Szene gesetzte populären Serie "Münchner Geschichten"1), hier lieh sie ihr unverwechselbares Gesicht der patenten Anna Häusler, Großmutter des 30-jährigen Lebenskünstlers und Hallodris Karl "Tscharlie" Häusler (Günther Maria Halmer), der noch immer bei seiner Oma wohnt und nie um einen flotten Spruch verlegen ist. Zuletzt gab sie als Frau Perez die Nachbarin der Protagonistin Teresa Carrar in "Die Gewehre der Frau Carrar" (EA: 03.03.1975), gedreht von Egon Monk1) nach dem gleichnamigen Theaterstück1) von Bertolt Brecht mit Hanne Hiob in der Titelrolle – dies war zugleich Giehses letzter schauspielerischer Auftritt und gesendet am Tag ihres Todes → Übersicht TV-Sendungen.
Zudem stand die Vollblutmimin sporadisch im Hörspielstudio, eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier.
Bei "Ein Bertolt-Brecht-Abend mit Therese Giehse"1) handelt es sich um "eine literarische Schallplattenreihe, deren erste Folge 1967 veröffentlicht wurde und die in den darauffolgenden drei Jahren mit jeweils einer weiteren Folge fortgesetzt wurde. Auf den Schallplatten ist die Brecht-Interpretin Therese Giehse mit einer von ihr zusammengestellten vielfältigen Auswahl an Texten Bertolt Brechts1) zu hören, die sie sowohl gesprochen als auch gesungen darbietet. Die musikalische Leitung der Langspielplatten hat Peter Fischer, von dem mit zwei Ausnahmen (Hanns Eisler1)) auch die Kompositionen stammen." (Quelle: Wikipedia)
Therese Giehse, portraitiert von Günter Rittner; Copyright Günter Rittner "Ich hab nichts zum Sagen", lautet der wohl berühmteste Satz der berühmten Schauspielerin, dem gleichnamigen Titel des 1973 erschienen Buches der Gespräche mit Monika Sperr1). Sie lehnte es stets ab, theoretische Ausführungen zur Schauspielkunst wie auch über ihre eigenen Darstellungen zu geben und hat auch nie unterrichtet; und sie bewahrte höchste Diskretion über ihr Privatleben, gemäß dem alten Motto der "Pfeffermühle" "Immer indirekt". Auch über die Liaison mit Erika Mann in den 1930er Jahren hielten sich beide bedeckt.
In ihren letzten Lebensjahren lag Therese Giehse besonders die Förderung junger gesellschaftskritischer Theatermacher wie beispielsweise Franz Xaver Kroetz1), Peter Stein1) oder Martin Sperr1) am Herzen.
 
Benjamin Henrichs1) schrieb über Therese Giehse: "Sie hat die Schreckensweiber gespielt und die tapferen Mütter, die Kröten und die Buddhas. Sie ist eine intellektuelle Volksschauspielerin, eine sachliche Hedonistin. Das Brechtische und das Bayerische, die Lust an der Bosheit und die Liebe zur Vernunft: das ist die Giehse-Dialektik. (…) Nie fielen dieser Schauspielerin Haltungen ein, die Mitleid erbetteln, die fürs Lesebuch taugten. (…) Deshalb ist das Theater der Giehse Theater ohne Wehleidigkeit." ("Süddeutsche Zeitung", 03./04.03.1973)*)  
  

Das Portrait stammt von dem renommierten Kunstmaler Günter Rittner1) (1927–2020),
der es mir freundlicherweise gestattete, die Abbildung zu präsentieren.
© Günter Rittner, → www.guenterrittner.de

Therese Giehse starb am 3. März 1975, wenige Tage vor ihrem 77. Geburtstag. Ihrem Wunsch entsprechend fand sie die letzte Ruhe auf dem Friedhof Fluntern1) in Zürich → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons.
Tragisch ist, dass der Regisseur Paul Verhoeven anlässlich der Gedenkfeier in den "Münchner Kammerspielen" am 22. März 1975  während der ersten Sätze seines Nachrufs auf Giehse zusammenbrach und wenig später an Herzversagen verstarb.
Im November 1988 ehrte die "Deutsche Post" die Charakterschauspielerin Therese Giehse mit einer Sondermarke und portraitierte sie in der Reihe "Frauen der deutschen Geschichte"1) neben Hannah Arendt1) (1906 – 1975), Mathilde Franziska Anneke1) (1817 – 1884) und Hedwig Dransfeld1) (1871 – 1925).
"In München wurde 1975 die "Therese-Giehse-Allee" in Neuperlach1) nach ihr benannt (die 1980 der U-Bahn-Station "Therese-Giehse-Allee"1) ihren Namen gab), in Unterschleißheim1) 1995 die "Therese-Giehse-Realschule". In Zürich-Oerlikon1) existiert eine "Therese-Giehse-Straße". Im Hamburger Bezirk Bergedorf1) ist im Stadtteil Neuallermöhe1) ebenfalls eine Straße nach ihr benannt, der "Therese-Giehse-Bogen". Auch in Berlin-Spandau1) gibt es eine "Therese-Giehse-Straße". Germering1) hat den "Therese-Giehse-Platz" nach ihr benannt." wird bei Wikipedia ausgeführt.

Sonderbriefmarke Therese Giehse aus der Reihe
"Frauen der deutschen Geschichte"
Ausgabetag 10. November 1988
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung 
des "Bundesministeriums der Finanzen" sowie
Prof. Gerd Aretz1)
und Oliver Aretz (Gestaltung)

Sonderbriefmarke Therese Giehse, Ausgabetag 10. November 1988
Auf der Seite der "Münchner Kammerspiele" (muenchner-kammerspiele.de) kann man lesen: "Therese Giehse steht exemplarisch für viele Künstlerinnen, die gerade die Anfangsphase der "Kammerspiele" geprägt haben. Es ist Zeit, sich intensiver mit ihr zu beschäftigen und die weibliche Tradition der "Kammerspiele" neu zu entdecken. Deshalb heißt die ehemalige "Kammer 2" im neuen Haus ab der Spielzeit 2020/21 "Therese-Giehse-Halle". Der Eingang der "Therese-Giehse-Halle" befindet sich in der Falckenbergstraße 1, gegenüber dem "Blauen Haus".
Quelle (unter anderem): "Henschel Theaterlexikon"*)
sowie "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars"**)
Siehe auch Wikipedia, www.dhm.de, www.fembio.org, www.br.de
tls.theaterwissenschaft.ch, geschichtewiki.wien.gv.at, 100mk.de sowie
den Nachruf bei spiegel.de
*) Henschel Theaterlexikon, Hrsg. C. Bernd Sucher (Henschel Verlag, 2010, S.  256/257)
**) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf  Heinzlmeier/Berndt Schulz ( Ausgabe 2000, S. 124)
Fremde Links: 1) Wikipedia (deutsch), 3) Wikipedia (englisch), 4) filmportal.de, 5) Die Krimihomepage
Quelle: 2) www.muenchen.de (Seite nicht mehr abrufbar)
  
Therese Giehse 1933, fotografiert von Annemarie Schwarzenbach (1908 – 1942); Quelle: Schweizerische Nationalbibliothek; www.helveticarchives.ch) bzw. Wikimedia Comons; Lizenz: Gemeinfreiheit Wirken am Theater (Auszug)
Quelle (unter anderem): "Henschel Theaterlexikon"*)
sowie tls.theaterwissenschaft.ch, muenchenblogger.de und
Spielplan-Achiv des "Schauspielhauses Zürich"
(Fremde Links: Wikipedia (deutsch/englisch), deutsche-biographie.de,
Die Krimihomepage, filmportal.de,
geschichtewiki.wien.gv.at, Historisches Lexikon der Schweiz;
R = Regie, P = Premiere,
DE = Deutschsprachige Erstaufführung, UA = Uraufführung)

 
 
Therese Giehse, 1933 fotografiert von
Annemarie Schwarzenbach (1908 – 1942)
Quelle: Schweizerische Nationalbibliothek
(www.helveticarchives.ch) bzw.
Wikimedia Comons
Lizenz: Gemeinfreiheit
"Münchner Schauspielhaus" (ab 1926 "Münchner Kammerspiele" im Schauspielhaus) "Münchner Kammerspiele", zur Spielzeit …
Intendanten: Otto Falckenberg (1917–1933 Direktor und künstlerischer Leiter, 1933–1944 als städtischer Intendant),
Erich Engel (1945–1947), Hans Schweikart (1947–1963, August Everding (1963–1973)
"Volksbühne Berlin", zur Spielzeit … "Schauspielhaus Zürich", zur Spielzeit …
(Direktion: Ferdinand Rieser (1929–1938), Oskar Wälterlin (1938–1961), Kurt Hirschfeld (1961–1964), Leopold Lindtberg (1965–1968)
"Stadttheater Basel", zur Spielzeit … "Neues Theater in der Scala Wien", zur Spielzeit … "Berliner Ensemble", zur Spielzeit … "Salzburger Festspiele" "Schaubühne am Halleschen Ufer", Berlin
Filme
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links: filmportal.de, Wikipedia, Die Krimihomepage)
Kinofilme Fernsehen (Auszug)
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Fremde Links: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung), Wikipedia (deutsch/englisch))
"Deutsche Stunde in Bayern" (Live-Sendung ohne Aufzeichnung) Sendungen nach 1945
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