Hans Peter Hallwachs 01; Copyright Virginia Shue Hans Peter Hallwachs wurde am 10. Juli 1938 als Sohn eines Tierarztes in Jüterbog/Mark Brandenburg geboren. Nach seiner Flucht aus der ehemaligen DDR ließ er sich 1952 zunächst in Schleswig-Holstein nieder, begann 1959 ein zweijährigen Studium an der "Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule"1) in Berlin; außerdem studierte er Rechtswissenschaften, Publizistik und Theaterwissenschaften in Berlin und Hamburg. Sein Bühnendebüt gab Hallwachs als Pater in Max Frischs "Andorra"1), stand unter anderem in Bremen (1963–1967) und Stuttgart (1967–1969) auf der Bühne, weitere Engagements führten den Charakterdarsteller beispielsweise nach Hamburg an das "Thalia-Theater", nach München an die "Kammerspiele" sowie nach Berlin an das "Schillertheater". Er gab Gastspiele mit Rollen in Goethes "Faust" oder in Kleists "Der zerbrochene Krug" und stand auch bei den "Salzburger Festspielen" auf der Bühne wo er erstmals 1974 als Dompteur in Dieter Dorns1) Inszenierung von Thomas Bernhards "Die Macht der Gewohnheit"1)  in Erscheinung trat. 1990 gab er den Schuldknecht im "Jedermann"1) mit Helmuth Lohner in der Titelrolle (Regie: Gernot Friedel), 1993 (Uraufführung) und 1994 den Jacques Le Coeur in "Das Gleichgewicht" von Botho Strauß1) (Regie: Luc Bondy1)) sowie den Titus Lartius in dem Shakespeare-Drama "Coriolanus"1) (Regie: Deborah Warner1)).



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Im folgenden eine kleine Auswahl wichtiger Rollen bzw. Theaterstücke (Quelle: "Henschel Theaterlexikon"*); Link: Wikipedia):
Neben seiner umfangreichen Arbeit für das Theater übernahm Hallwachs ab Mitte der 1960er Jahre verschiedenste Rollen in Kino- und Fernsehproduktionen. Sein Leinwanddebüt hatte er 1967 mit dem Part des Günther, der Anita Pallenberg bei der Beseitigung einer Leiche hilft,  in Volker Schlöndorffs "Mord und Todschlag"1) gegeben und erhielt für seine darstellerische Leistung den "Bundesfilmpreis"1).
In den 1970ern folgten Kinofilme wie "Atemlos vor Liebe" (1970), "Der Stoff, aus dem die Träume sind"1) (1972) oder der Kurz-Experimentalfilm "Made in New York" (1974). 1979 beeindruckte er mit der Titelrolle in Wolf Gremms Kino-Adaption des Erich Kästner Romans "
Fabian"1), in den 1980ern stand Hallwachs für Kinoproduktionen wie beispielsweise "Nullpunkt"2) (1982), "Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit"1) (1986), "Der Sommer des Samurai"1) (1986) "Didi auf vollen Touren"1) (1986) oder "Otto – Der Außerfriesische"1) (1989) vor der Kamera. 1990 drehte Hans Peter Hallwachs den mit dem "Max-Ophüls-Preis"1) ausgezeichneten Film "Nie im Leben" von und mit Helmut Berger, an der Seite von Götz George und Kai Wiesinger war er 1999 als Medizinsachverständiger in Roland Suso Richters Gerichtsdrama "Nichts als die Wahrheit1) (After the Truth) sowie als Dispatcher in Thorsten Schmidts Erstlingswerk "Schnee in der Neujahrsnacht"2) zu sehen.
In dem Remake "So weit die Füße tragen"1), der unglaublichen Flucht des deutschen Soldaten Clemens Forell aus dem sibirischen Kriegsgefangenenlager Kap Deschnew, agierte er 2001 kurz als Onkel des Titelhelden auf der Leinwand und in Margarethe von Trottas preisgekröntem Drama "Rosenstraße"1) verkörperte er 2003 den Baron von Eschenbach. In jüngerer Zeit stand er als "Konsul Kanon" für die Parodie "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1"1) (2004), für David Uloths Kurzfilm "The Pick-up" (2004) sowie als Kommissar Kosack für die Satire "Der Ärgermacher"1) (2004) vor der Kinokamera.

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Als Jurist Günter von Drenkmann1) (1910 – 1974), Präsident des Berliner Kammergerichts, zeigte sich Hallwachs in der von Uli Edel in Szene gesetzten und Bernd Eichinger produzierten hochkarätig besetzten Kinoproduktion "Der Baader Meinhof Komplex"1), die auf dem gleichnamigen Bestseller des Journalisten und Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust über die deutsche Terrororganisation RAF1) basiert. Moritz Bleibtreu und Martina Gedeck verkörpern die Köpfe der RAF, Andreas Baader1) und Ulrike Meinhof1), Johanna Wokalek gibt Gudrun Ensslin1); der ambivalent beurteilte Film ging am 25. September 2008 an den Kinostart (siehe auch www.dieterwunderlich.de). Die Komödie "Vater Morgana"1), mit der Regisseur Till Endemann eine turbulente Vater-Sohn-Beziehung erzählt, startete am 16. Dezember 2010. An der Seite von Christian Ulmen in der Rolle des Lutz und Michael Gwisdek als dessen Vater, mimt Hallwachs den Edgar Moebius. Aktuell gehörte er als Dr. Koch zur Besetzung der deutsch-österreichisch-italienischen Koproduktion "Die Einsiedler"1), welche am 2. September 2016 im Rahmen der "73. Internationalen Filmfestspiele von Venedig"1) in der Reihe "Orizzonti" Premiere feierte.
 
Die Fernsehzuschauer erlebten den Charakterdarsteller, dessen Figuren meist kühl und distanziert sind, neben Auftritten in so erfolgreichen Krimi-Reihen wie "Tatort", "Anwalt Abel", "Wolffs Revier" oder "Der Bulle von Tölz" beispielsweise 1974 als Thaddeus Sholto in der Conan Doyle-Adaption "Das Zeichen der Vier" oder 1986 als Mark Heidrich in Oliver Hirschbiegels Science-Fiction-Film "Das Go! Projekt". In dem Zweiteiler "
Ende der Unschuld"1) stellte er 1991 Albert Speer1)  dar, in Dieter Wedels Vierteiler "Der Große Bellheim"1) gehörte er mit einem kleinen Part zur hochkarätigen Besetzung. In dem zweiteiligen Doku-Drama "Wehner – Die unerzählte Geschichte"1) (1993) überzeugte Hallwachs an der Seite von Wehner-Darsteller Ulrich Tukur als Willy Brandt1) (1913 – 1992), in Franz Peter Wirths Serien-Thriller "Der Mann ohne Schatten"4) sah man ihn 1996 als "Ikarus" sowie im gleichen Jahr als Hauptkommissar Bremer in "Tresko – Im Visier der Drogenmafia" neben Mario Adorf in der Titelrolle.
Bis Ende der 1990er folgten Rollen in TV-Produktionen wie "Leben in Angst"3) (1997), "Mit fünfzig küssen Männer anders"1) (1999) oder die Rolle des Pater Ignatius in zwei Folgen der Serie "Geisterjäger John Sinclair"1), um nur einiges von Hallwachs' TV-Schaffen zu nennen. In der französischen Produktion "La Passion Schliemann" (Schliemann – die Leidenschaft seines Lebens3)) übernahm Hallwachs 2000 die Titelrolle des Heinrich Schliemann1), in dem Gesellschaftsdrama "Die Liebenden vom Alexanderplatz"3) sah man ihn 2001 als Aaron Weinberg an der Seite der unvergessenen Inge Meysel und 2002 konnte man ihn als Dr. Manfred Schreier in Diethard Klantes Melodram "Hannas Baby"3) auf dem Bildschirm erleben.
 

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Hans Peter Hallwachs 02; Copyright Virginia Shue
In den letzten Jahren zeigte sich der Schauspieler beispielsweise als der berühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch1) (1875 – 1951) in dem semidokumentarischen TV-Film "Die Stunde der Offiziere"1) (2003), als Stasi-Offizier Bruno Pfefferkorn in "Tage des Sturms"1) (2003), der vielbeachteten Fernsehproduktion um die Ereignisse des 17. Juni, sowie in dem Krimi "Ein Starkes Team – Blutsbande"3) (2003) auf dem Bildschirm. Anfang 2004 erlebte man ihn in "Die Rückkehr des Vaters"3) (mit Vadim Glowna in der Titelrolle) als zwielichtigen Rechtsanwalt Claasen, der nach mehr als 25 Jahren von seiner Vergangenheit eingeholt wird. In "Der Ferienarzt… auf Capri"3) (2005) mimte er den unsympathischen Rüdiger Steinmann, der seine Frau (Marion Kracht) seit Jahren betrügt und demütigt, in der Theateradaption "Nachtasyl"3) (2005), die Hardi Sturm frei nach dem Theaterstück von Maxim Gorki verfilmt hatte, gab er eindrucksvoll den Pilger Luka. Eine schöne Figur war auch die Gastrolle des Bruder Lorenz in dem TV-Spiel "Dem Himmel sei Dank"3) (2005) an der Seite von Marie-Luise Marjan als engagierter Pastorin Carla Bergmann. 
Zu seinen jüngeren TV-Arbeiten zählt die Rolle des Generalmajors Hans von Ahlfen1) in "Breslau brennt!"3) (2006), dem 3. Teil der Doku-Reihe "Die Kinder der Flucht"3) von Hans-Christoph Blumenberg; mit der Trilogie wird die dramatische Geschichte vom überleben deutscher und polnischer Familien am Ende des Zweiten Weltkriegs thematisiert. Weitere prägnante Auftritte hatte Hallwachs beispielsweise in dem Ostsee-Thriller "
Der Tote am Strand"1) (2006) sowie in dem Psychothriller "Am Ende des Schweigens"3) (2006). In der zunächst sechsteiligen, schrulligen ARD-Krimiserie "Mord mit Aussicht"1) gab er seit Januar 2008 den pensionierten Orthopäden Hannes Haas, Vater der Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters); aufgrund der positiven Resonanz produzierte die ARD inzwischen die zweite Staffel mit sieben neuen Folgen, welche nach der Wiederholung der ersten Episoden (seit 18.05.2010) ausgestrahlt wurden. Mit Beginn der 3. Staffel war Hallwachs lediglich in der ersten Folge "Sophies Welt" (EA: 09.09.2014) noch einmal als Vater von Sophie Haas zu sehen.
Beim Mainzer Sender zeigte sich Hallwachs überdies seit Anfang Mai 2008 in "Ihr Auftrag, Pater Castell"1) neben dem kriminalisierenden Titelhelden Pater Simon Castell (Francis Fulton-Smith) als Kardinalstaatssekretär Scarpia bzw. Vorgesetzter des Sonderbeauftragten Castell. Die zweite Staffel lief seit Oktober 2009, mit dem 90-minütigen Pilotfilm "Die Jesustafel" wurde am 13. Mai 2010 die dritte Staffel eingeläutet.
In Andreas Kleinerts Psychodrama "Hurenkinder"3), einem "Sittengemälde der verschiedenen Formen der Prostitution" – so "Der Spiegel" – sah man Hallwachs Anfang Juni 2008 neben der Hauptdarstellerin Marie alias Nina Kunzendorf als reichen, skrupellosen Unternehmer Max Lenbach. In der romantischen Komödie "Liebe ist Verhandlungssache"3) (EA: 15.4.2009) mimte er neben Aglaia Szyszkowitz und Heikko Deutschmann einen Kendotrainer, machte in dem spannenden Tatort "Schiffe versenken"1) (EA: 24.05.2009) als knallharter Reeder Delius ebenfalls eine gute Figur.
In der bis auf die kleinste Nebenrolle prominent besetzten ARD-Komödie "So ein Schlamassel"1) gehörte Hans Peter Hallwachs neben Publikumslieblingen wie beispielsweise Michael Mendl, Rolf Hoppe oder Marianne Sägebrecht ebenfalls zur Schauspielerriege und spielt den Onkel David. Dieser Fernsehfilm, produziert von Dr. Alice Brauner (Tochter von Filmmogul Artur Brauner1)), wurde vorab präsentiert und erntete bei den "Hofer Filmtagen" (27.10. bis 1.11.2009) gute Kritiken; die Ausstrahlung in der ARD war am 29. Januar 2010.
Eine sympathische Figur war auch der Vater der arbeitslos gewordenen Art-Direktorin Franka Lauth (Diana Amft) in Matthias Tiefenbachers Komödie "
Liebe und andere Delikatessen"1) (EA: 05.02.2010). In der witzigen Erfolgskomödie "Die Dienstagsfrauen"3) (EA: 14.06.2011) nach dem gleichnamigen Roman von Monika Peetz mit Ulrike Kriener, Inka Friedrich, Saskia Vester und Nina Hoger auf ungewöhnlicher Pilgertour entlang des Jakobswegs entpuppte sich Hallwachs als der (die) geheimnisvolle Dominique.

Hans Peter Hallwachs auf dem WDR5-Literaturmarathon
während der "lit.Cologne 2008"
Urheber: Elke Wetzig (Elya); Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons

Hans Peter Hallwachs auf dem WDR5-Literaturmarathon während der "lit.Cologne 2008"; Urheber: Elke Wetzig (Elya); Lizenz: CC-BY-SA-3.0; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons
Mit prägnanten Gastrollen in populären TV-Serien wie "Der Kriminalist" (EA: 18.03.2011; Episode "Abgetaucht") oder "Die Rosenheim-Cops" (EA: 20.12.2011; Episode "Ein Fall von Blattschuss") zeigt Hallwachs überdies immer wieder seine schauspielerische Vielseitigkeit. An aktuelleren Arbeiten vor der TV-Kamera sind unter anderem die Rolle des an Bett und Rollstuhl gefesselten Seniorchefs Jakob Broich in der "Tatort"-Episode "Scheinwelten"3) (EA: 01.01.2013) mit den Kölner Ermittlern Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) zu nennen sowie die Figur des Brandermittlers Luth in der "Tatort"-Folge "Borowski und der brennende Mann"1) (EA: 12.05.2013) mit Axel Milberg als Hauptkommissar Klaus Borowski. Nach der Episodenrolle des Waffenfabrikanten Gerhard Anderson in der Folge "Tödliche Umleitung" (Staffel 2, Folge 13; EA: 25.06.2013) aus der Reihe "Morden im Norden"1) präsentierte sich Hallwachs am 28. November 2013 mit einem kleinen Part in der spannenden Geschichte "Seegrund. Ein Kluftingerkrimi"3) an der Seite von Herbert Knaup als skurrilem Kommissar Kluftinger. Unter der Regie von Hansjörg Thurn entstand das Melodram aus der ZDF-Reihe "Herzkino" mit dem Titel "Zwischen den Zeiten"1) über die Rekonstruktion zerstörter Stasi-Akten. "Hansjörg Thurn inszeniert den Stoff als figurenorientierte Dreiecksgeschichte mit zeitgeschichtlichem Bezug nach einem Drehbuch von Sarah Schnier und Carl-Christian Demke" notiert www.presseportal.de. In den Hauptrollen spielten Sophie von Kessel, Marcus Mittermeier und Benjamin Sadler, Hallwachs war mit der Nebenrolle des ehemaligen Stasi-Führungsoffiziers des Arztes Dr. Michael Rosch (Sadler) zu sehen; die Ausstrahlung erfolgte am 9. November 2014 → tittelbach.tv, www.derwesten.de. Wenig später präsentierte sich Hallwachs in der "SOKO Köln"-Episode "Falschgeld"4) (EA: 25.11.2014) als betagter, schwerkranker Waldemar Hoppe, der mit Hilfe seiner Enkelin Melanie (Lisa Charlotte Friederich), einer jungen Kunststudentin, eine geheime Geldfälscherwerkstatt betreibt.
In das Kostüm des flüchtigen Knechts Mathias schlüpfte Hallwachs in dem historischen Liebesfilm "Das goldene Ufer"5) (EA: 05.04.2015), gedreht nach einem im deutschen "Vormärz"1) der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angesiedelten Romans von Iny Lorentz: "Gisela (Miriam Stein) und Walther (Volker Bruch), die vor zehn Jahren als Waisenkinder nach Gut Rennitz kamen, verdingen sich dort inzwischen als Hausmagd und Knecht. Doch Gisela weiß, dass das Leben mehr zu bieten haben muss als einen Tag ohne Demütigungen durch Gräfin Elfreda von Rennitz (Ulrike Folkerts) und die Hoffnung auf einen zweiten Sack Stroh zum Schlafen. Sie glaubt an ein Recht auf Glück und Selbstbestimmung und versucht unter Einsatz ihres eigenen Lebens, einem verfolgten Knecht (Hans Peter Hallwachs) zu helfen, der aus Hunger einen Laib Brot gestohlen hat. Walther dagegen bekommt die Chance, im bestehenden System aufzusteigen: Als Graf von Rennitz (Walter Sittler) erkennen muss, dass der Adel nicht mehr wie selbstverständlich privilegiert behandelt wird, versieht er Walther mit einer neuen Aufgabe und schickt ihn zu Vertragsverhandlungen auf die Holzmesse nach Göttingen – sehr zum Unmut seines Sohnes Diebold (Trystan Pütter), der im Wetteifern um die Gunst des Vaters einen heimtückischen Plan schmiedet …" schreibt presseportal.zdf.de zum Inhalt der Geschichte.
Als die ARD am 13. November 2016 die 1000. Folge des Dauerbrenners "Tatort" unter dem Titel "Taxi nach Leipzig"1) ausstrahlte, durfte Hallwachs kurz durch das Bild huschen, hatte er doch bereits in der ersten "Tatort"-Episode "Taxi nach Leipzig"1) (EA: 29.11.1970) mitgewirkt und den Oberleutnant Peter Klaus gespielt. Am den 2. bzw. 4. Januar 2017 lief der komplexe, zweiteilige Thriller "Die Lebenden und die Toten"5) aus der "Taunuskrimi"-Reihe1) bzw. dem Roman von Nele Neuhaus1) (→ dieterwunderlich,de) um einen Medizinslandal, in dem Hallwachs im zweiten Teil die Nebenrolle des Vorstandsvorsitzenden des Pharmaunternehmens SANTEX Fritz Gehrke mimte, der dafür gesorgt hatte, dass sein Sohn ein Spenderherz erhielt. Die Kommissare Oliver von Bodenstein (Tim Bergmann) und Pia Kirchhoff (Felicitas Woll) glauben, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zuging → presseportal.de.
 
Auf der Theaterbühne ist Hallwachs in den letzten Jahren ebenfalls vermehrt wieder präsent, seit 24. September 2011 spielte er am Schauspielhaus in Graz in einer Inszenierung der Intendantin Anna Badora die Rolle des Albert Einstein in der Uraufführung von Daniel Kehlmanns1) Theater-Erstlingswerk "Geister in Princeton (UA)", mit dem der Autor die Lebensstationen des Mathematikers Kurt Gödel1) (1906 – 1978) und seiner Frau Adele zwischen Wien und Princeton nachzeichnet; bis Ende März 2012 waren weitere Aufführungen geplant → www.buehnen-graz.com. Bei den "Salzburger Festspielen" konnte man den Mimen seit 2013 bis 2016 in der Neuinszenierung von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann"1) als "Der Glaube" an der Seite von Protagonist Cornelius Obonya1) sowie Brigitte Hobmeier1) bzw. Miriam Fussenegger (Buhlschaft) und Peter Lohmeyer1) (Tod) bewundern; die Aufführung wurde Ende Juli 2013 auch im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt..
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater, Film- und Fernsehen hat sich Hans Peter Hallwachs auch als Sprecher verschiedenster Hörbücher bzw. Hörspiele einen Namen gemacht, so las er unter anderem den Elfenzyklus "Die Elfen"1), die dreiteilige Fortsetzung "Elfenritter" und die Pentalogie "Drachenelfen" von Bernhard Hennen1) als Hörbuch ein. Eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier am Ende dieser Seite.
Kontakt: www.agentur-notabene.de
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de
*) Henschel Theaterlexikon (Hrsg. C. Bernd Sucher; Henschel Verlag, 2010, S. 308)
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de,  3) prisma.de, 4) fernsehserien.de, 5) tittelbach.tv
Stand: Januar 2017
   
Filme (Auszug)
Filmografie bei der Internet Movie Database, filmportal.de
(Link: Wikipedia, filmportal.de, prisma.de, Die Krimihomepage, fernsehserien.de, tittelbach.tv)
Kinofilme Fernsehen (Auszug)
   
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Link (wenn nicht anders vermerkt) :ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung) bzw. Wikipedia)
  
Hans Peter Hallwachs spricht die Rolle des Grünmantel in dem dreiteiligen Hörspiel "In geheimer Mission durch die Wüste Gobi" (05/2008); Foto mit freundlicher Genehmigung der SWR Media Services GmbH; Quelle: ARD Hörspieldatenbank; Copyright SWR/Christel Korte
Hans Peter Hallwachs spricht die Rolle des Grünmantel in dem dreiteiligen Hörspiel
"In geheimer Mission durch die Wüste Gobi" (05/2008)
Foto mit freundlicher Genehmigung der SWR Media Services GmbH
Quelle: ARD Hörspieldatenbank; © SWR/Christel Korte

  
1970er Jahre 1980er Jahre 1990er Jahre 2000–2009 ab 2010

Link: 1) whoswho.de, 2) Wikipedia (englisch)

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