Henry Hübchen beim Deutschen Filmpreis 2005 (08.07.2005) Henry Hübchen wurde am 20. Februar 1947 geboren; bereits als Jugendlicher wirkte er in einigen DEFA-Produktionen wie dem Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin"1) (1965) mit, später entschied er sich nach einem abgebrochenen Physikstudium endgültig für den Beruf des Schauspielers und ließ sich ab 1970 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" entsprechend ausbilden; 1971 machte er seinen Abschluss mit Diplom. Sein Bühnendebüt gab er anschließend in Magdeburg, seit 1974 gehörte er zum Ensemble der Berliner Volksbühne, wo er nach der "Wende" besonders unter der Intendanz von Frank Castorf zu dessen wichtigsten Charakterdarstellern sowohl in klassischen als auch modernen Stücken zählt. Nicht nur das Theaterpublikum, auch die Fernsehzuschauer konnten sein facettenreiches Spiel bewundern, 2000 wurde das Camus-Stück "Dämonen" ausgestrahlt mit Hübchen als "Stepan Trofimowitsch Werchowenski".
Darüber hinaus war der Schauspieler mit Gastauftritten beispielsweise am Kölner und Hamburger Schauspielhaus zu sehen, auch als Regisseur machte sich Hübchen einen Namen: Für seine Inszenierung "Der Menschenfeind" von Moličre erhielt das Team 1993 den "Friedrich-Luft-Preis".
 

Henry Hübchen beim Deutschen Filmpreis 2005 (08.07.2005)
Foto mit freundlicher Genehmigung von Bodo Petermann
© Bodo Petermann, BP PHOTO (www.bpphoto.de)
Parallel zu seiner umfangreichen Arbeit beim Theater wirkte Henry Hübchen seit Anfang der 1970er Jahre in zahlreichen DEFA- und DFF-Produktionen mit, neben wiederholten Auftritten in der legendären Krimi-Reihe "Polizeiruf 110" erlebte man ihn in TV-Spielen verschiedenen Genres auf dem Bildschirm, beispielsweise in "Mord im märkischen Viertel" (1975) aus der Reihe "Kriminalfälle ohne Beispiel", der Komödie "Camping-Camping" (1977) oder dem Zweiteiler "Benno macht Geschichten" (1982). Seine erste wichtige Hauptrolle hatte er in Erwin Strankas Jugendfilm "Die Moral der Banditen" (1975) nach dem gleichnamigen Buch von Horst Bastian gespielt, in Klaus Gendries' Zweiteiler  "Der Bastard" (1983) überzeugte er mit der Titelrolle des Rando Beggerow, dem Sohns eines Schweinediebs, der auf der Suche nach dem Glück und seinem Platz im Leben ist. Nach dem Krimi "Heiße Ware in Berlin" (1984) und der Hauptrolle in dem bewegenden Fernsehfilm "Es steht der Wald so schweigend" (1985), nach der Stormschen Novelle "Schweigen", mimte er eindrucksvoll den mexikanischen Töpfer Benito in dem Gleichnis "Das Wirkliche Blau" (1986), einem TV-Film, der unter der Regie von Christa Mühl nach einer Erzählung von Anna Seghers entstanden war.
  
Auch im gesamtdeutschen Fernsehen blieb Henry Hübchen ein vielbeschäftigter Darsteller, ungeheure Popularität erlangte er 1992 mit seiner Verkörperung des Schriftstellers "Karl May" in der gleichnamigen ZDF-Serie, ebenso wie mit der Figur des Otto Tötter in Dieter Wedels Mehrteiler "Der Schattenmann"1) (1996). Wedel besetzte ihn ebenfalls in dem mehrteiligen Thriller "Der König von St. Pauli"1) (1998), weitere Krimis mit Hübchen waren neben wiederholten Serien-Auftritten in "Wolffs Revier", "Einsatz Hamburg Süd", "Siska", "SOKO 5113", "Der Alte" und "Tatort" beispielsweise "Die Katze von Kensington" (1996), "Der Weihnachtsmörder" (1997), "Der Kuss des Killers" (1998), "Schmutzige Hände" (1999), "Der Mörder in meiner Nähe" (2000), "Eine Handvoll Glück" (2000), "Gefährliche Nähe und du ahnst nichts" (2002), "Die Schöne Braut in Schwarz"2) (2004) sowie Hartmut Schoens "Warten ist der Tod"2) (1999); in letztgenanntem Film wurde Hübchen gemeinsam mit Ulrich Tukur als "bester Schauspieler" nominiert (den Preis erhielt Jörg Schüttauf) und mit dem "Grimme-Preis" für seine der Rolle des Klaus Kellermann ausgezeichnet. Einen Kriminalhauptkommissar, der sich immer mehr in den Gedanken verrennt, dass seine Frau ein Verhältnis hat, mimte er in dem Psycho-Thriller "Liebestod"1) (2000), einen eher untypischen Ermittler, den Tobias Törner, spielte er seit September 2003 in den "Polizeiruf 110"-Folgen aus Schwerin an der Seite von Hauptkommissar Jens Hinrichs (Uwe Steimle). So in den Episoden "Verloren" (2003), "Dumm wie Brot"2) (2004), "Winterende"2) (2004) und "Resturlaub"2) (2005); die Folge "Nie solo sein" wurde im Herbst 2005 ausgestrahlt, sehenswert war auch die Folge "Vorwärts wie rückwärts"2) (2005), in der der mysteriöse Tod eines Synchronschwimmers aufgeklärt werden musste. Trotz seiner Skepsis gegenüber dem Fernsehen, denn, so Hübner gegenüber der Leipziger Volkszeitung, "… das Fernsehen treibt immer mehr ab in seichte Gewässer" hat der Schauspieler sich bisher nicht fest zu einer dauerhaften Hauptrolle in der Krimi-Reihe verpflichtet, so hielt er es sich bei jeder neuen Folge offen, das jeweilige Drehbuch zu lesen und danach zu entscheiden, ob er die Rolle annahm.
"Vorwärts wie rückwärts" war dann auch vorerst Hübchens letzter Auftritt als Ermittler Tobias Törner, danach schlüpfte er in die Rolle des kantigen, aber sympathischen Commissario Proteo Laurenti, der in Triest ermittelt (siehe auch Wikipedia). Die erste spannende Geschichte nach den Bestseller-Krimis von Veit Heinichen kam unter der Regie von Sigi Rothemund Anfang Juni 2006 als "Die Toten vom Karst"2) auf den Bildschirm, in "Gib jedem seinen eigenen Tod"2) (EA: 29. 06.2006) wird der schrullige Schnüffler in Korruption, Erpressung und Mord verwickelt, es folgten die spannenden Episoden "Tod auf der Warteliste"2) (2007), "Der Tod wirft lange Schatten"2) (2008) sowie "Totentanz"2) (2009).

Mitte Januar 2007 hatten in Köln die Dreharbeiten für die von RTL in Auftrag gegebene Verfilmung des Kriminalromans "Mordshunger"2) von Frank Schätzing begonnen und im September des gleichen Jahre konnten die Teilnehmer des Krimifestivals in der Eifel das Ergebnis sehen; Hübchen spielt darin den des Mordes an seiner Frau verdächtigten Fritz von Barnbeck.
Nicht nur in Krimis zeigt Hübchen seine schauspielerische Vielseitigkeit, zunehmend taucht er auch auf dem Bildschirm in Komödien wie "Liebling, vergiss die Socken nicht!"2) (1998) sowie ambitionierten Dramen auf. Eine kleine, dennoch prägnante Rolle spielte Hübchen in der ZDF-Produktion "Die Nachrichten"1) (2005): Das Stück, welches Matti Geschonneck nach dem gleichnamigen Roman des Journalisten Alexander Osang in Szene gesetzt hat, erzählt die Erlebnisse des fiktiven ostdeutschen Nachrichtensprechers Jan Landers (Jan Josef Liefers) im Hamburgs Medienschickeria Mitte der neunziger Jahre, den seine vermeintliche Stasi-Vergangenheit einholt. Henry Hübchen spielt brillant Landers ehemaligen Führungsoffizier Zelewski, der längst resigniert hat, schließlich an der Konfrontation mit seiner eigenen DDR-Geschichte zerbricht und sich vom Balkon seiner Neubrandenburger Wohnung stürzt…
"Hoffnung für Kummerow"2) lautete der Titel eines aktuellen Fernsehfilmprojekts mit Henry Hübchen, welches der NDR, Saxonia Media und der Kultursender ARTE realisierten. Die von Jan Ruzicka inszenierte Ossi-Tragikomödie wurde vorab am 17. Juli 2009 auf ARTE ausgestrahlt, fand dann jedoch zunächst den Weg in kleinere Kinos. Am 10. August 2010 gab es die erste Sondervorführung vor über 300 Gästen im Berliner Kino "Babylon" in Anwesenheit der Schauspieler Henry Hübchen, Dagmar Manzel, Christine Schorn und Victor Schefé sowie des Regisseurs Jan Ruzicka; weitere rund 30 Kinovorführungen schlossen sich bis Ende 2010 an. Neben Henry Hübchen und Dagmar Manzel ist auch Uwe Kockisch mit einer Hauptrolle zu sehen, Hübchen spielt den Bürgermeister von Kummerow, Oskar Kubiczek, ein Mann mit Visionen und Durchhaltevermögen, der vor einer schier unlösbaren Aufgabe steht: Er muss Arbeitsplätze für seine Mitbürger schaffen – und das in einer Gegend, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Praktisch alle Einwohner Kummerows sind arbeitslos, die Jugend ist komplett in den Westen abgewandert und die Geburtenrate geht gegen Null. Als sogar Oskars Ehefrau Irmgard (Dagmar Manzel) sich gen Westen davonmachen will, muss er sich etwas einfallen lassen. Doch die sturen Mitbürger aus ihrer Lethargie zu reißen, ist für Oskar und seinen Freund Niels Lause (Uwe Kockisch) eine ziemliche Herausforderung. Nur ganz allmählich begreifen die Einwohner von Kummerow, dass sie etwas tun müssen gegen ihre Misere – und eine Regatta gegen den Ruderclub des Erzfeindes Zechin ist erst der Anfang … (Quelle: www.presseportal.de; siehe auch www.drefa.de)
Erneut als einen schlitzohriger Bürgermeister tauchte Hübchen in der amüsanten Geschichte "Auf Doktor komm raus"2) (EA: 17.02.2010) auf. Regisseur Matthias Keilich griff mit dieser ZDF-Provinzposse auf witzige Weise ein brisantes Thema auf, den Ärztemangel auf dem Lande. Die Rolle des Bürgermeisters Strakow, der mit allen möglichen Tricks versucht, den im kleinen Kaff Marienhagen gestrandeten smarten Berliner Jungmediziner Jan (Andreas 1Pietschmann) für seinen Ort einzunehmen, war Hübchen mal wieder auf den Leib geschneidert; siehe auch www.derwesten.de
Eine ganz anders geartete Rolle war zur Abwechslung Hübchens Interpretation des König Gustavs in der Märchenverfilmung "Die Gänsemagd"1) (EA 26.12.2009) mit Karoline Herfurth in der Titelrolle. Witzig und zeitweise trottelig konnte Hübchen hier sein komödiantisches Talent voll ausleben. In dem sehenswerten ZDF-Thriller "Spreewaldkrimi – Die Tränen der Fische"2) (EA: 28.03.2011), in dem der glatzköpfige Kommissar Thomas Krüger (Christian Redl) seinen dritten Fall zu lösen hatte, zeigte er sich zusammen mit Uwe Kockisch und mimte dessen ehemaligen Kumpan mit dem bezeichnenden Namen "Schlange" . Zusammen mit einem weiteren Komplizen hatte das Trio vor Jahren ein Juweliergeschäft ausgeraubt, Harry Ritter (Uwe Kockisch) saß dafür 15 Jahre im Gefängnis, durch einen Mordfall gerät nicht nur Ritter erneut in das Visier der Ermittler.
 

Foto: Henry Hübchen 2009 während des 44. Internationalen Filmfestivals
in Karlovy Vary (Karlsbad, Tschechien)
Urheber: Petr Novák (Wikipedia-User che); Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons

Henry Hübchen 2009 während des 44. Internationalen Filmfestivals in Karlovy Vary (Karlsbad, Tschechien); Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia/Lizenz CC-BY-SA 3.0.; Urheber: Petr Novák (Wikipedia-User che)
Nur wenig später zeigte sich Hübchen in dem Krimi "Marie Brand und der Sündenfall"2) (EA: 28.04.2011) als übereifriger, fanatischer Küster Hirschberger, der nicht nur den Ermittlern Marie Brand (Mariele Millowitsch) und Jürgen Simmel (Hinnerk Schönemann) sondern auch den Zuschauern bald dubios erscheint.
Abgedreht ist Hansjörg Thurns 110-minütigesTV-Biopic über die legendäre Erotik-Unternehmerin Beate Uhse1) (1919 – 2001) mit dem Titel "Beate Uhse – Das Recht auf Liebe"1) (EA: 09.10.2011), in dem Franka Potente die Titelrolle übernommen hat und Hübchen Uhses Anwalt Georg Tauber spielt, der ein Jahrzehnt an der Seite dieser starken Frau und 2.000 Anzeigen, Klagen und Prozesse durchsteht; siehe auch www.presseportal.de. In "Rat mal, wer zur Hochzeit kommt"1) (EA: 30.04.2012), einer turbulenten ARD-Komödie um ein ungleiches Liebespaar (Jasmin Schwiers/Ludwig Trepte), konnte man Hübchen neben Suzanne von Borsody als deren verhassten, geschiedenen Filmehemann erleben. "Suzanne von Borsody und Henry Hübchen spielen in dieser multikulturellen Hochzeitskomödie die wohl charmant-chaotischsten Brauteltern aller Zeiten." notiert hierzu das ARD-Programm und www.tvspielfilm.de meint "Leichter, insgesamt schön runder Spaß"; mehr bei www.presseportal.de. Eine weitere Arbeit für das Fernsehen war die bereits 2011 gedrehte turbulente weihnachtliche Komödie "Weihnachten… ohne mich, mein Schatz!"1) (EA: 07.12.2012), wo Hübchen als machohafter Film-Ehemann von Jutta Speidel glänzen konnte; hier sah man übrigens den Anfang Februar 2012 verstorbenen Edgar Bessen1) in seiner letzten Filmrolle.
Am 5. September 2014 präsentierte sich Hübchen dann in der witzigen, pointenreichen ARD-Beziehungskomödie "Frauen verstehen"2) als Partner von Senta Berger: Die selbständige Versicherungsmaklerin Marlene Havemeister lebt schon seit sieben Jahren von ihrem dem schönen Geschlecht nicht abgeneigten Ehemann Paul (Henry Hübchen) getrennt, nun will sie endlich ihren neuen, jüngeren Lebenspartner Alexander (Michael Roll heiraten – doch dazu muss sie erst einmal geschieden sein bzw. die Trennung von "Tisch und Bett" auch offiziell belegen können. Marlene fasst einen perfiden Plan, um den lästigen, stets lässig in Jeans und Lederjacke auftretenden Weiberhelden endlich los zu werden und inszeniert einen (wunderbaren) Rosenkrieg. Die Geschichte, in der sich die Protagonisten einen munteren verbalen Schlagabtausch liefern, lebt von den glänzend aufspielenden Stars Berger und Hübchen, "die in "Frauen verstehen" dem Affen so richtig schön Zucker geben. In der zentralen Szene des Films von Jörg Grünler nach dem ebenso lebensklugen wie vorzüglich gebauten Drehbuch von Maria Solrun und Martina Mouchot besäuft sich das Paar fast bis zur Besinnungslosigkeit und verzichtet auf falsche Romantik. Hübchen gibt die coole Sau, der man sogar den Frauenversteher abnimmt. Auch Senta Berger als Kontrast-Dame wird nie zur Karikatur." schreibt www.tittelbach.tv; siehe auch www.derwesten.de.
Henry Hübchen am 12. Februar 2010 bei Ankunft auf der After-Show-Party anlässlich der 60. Internationalen Filmfestspiele (Berlinale); Urheber: Siebbi (Thore Siebrands); Lizenz: CC-BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons bzw. www.ipernity.com In der 35. Geschichte des erfolgreichen ZDF-Dauerbrenners bzw. der Jubiläumsfolge "20 Jahre Bella Block" bereicherte Hübchen an der Seite von Hannelore Hoger als eigenwilliger Ex-Kommissarin in "Für immer und immer" mit der wichtigen Rolle des ebenso charmanten wie wohlhabenden Bernhard Greve die Schauspielerriege um Hoger & Co.: "Bella Block (Hannelore Hoger) begleitet Staatsanwalt Klaus Dieter Mehlhorn (Hansjürgen Hürrig) nach Lissabon. Sie folgen der Einladung eines alten Studienfreundes Mehlhorns. In der Villa des ebenso charmanten, wie vermögenden Gastgebers Bernhard Greve (Henry Hübchen) hat Bella eine merkwürdige Begegnung mit einer jungen Deutschen. Am nächsten Morgen erscheint die Polizei. Die junge Frau ist in der Nacht vom berühmten "Elevador de Santa Justa" in den Tod gestürzt. Greve gerät für die Polizei unter Verdacht. Mehlhorn bittet Bella um Hilfe. Doch Bella geht schon bald ihren sehr eigenen Weg". kann man bei presseportal.zdf.de lesen. Für tittelbach.tv umschifft der Film "weitgehend elegant die dramaturgischen Stereotypen, die sich zuletzt eingeschlichen hatten. Christian von Castelbergs Film ist ein elegantes Krimi-Drama, edel in Ausstattung und Bildgestaltung, meisterlich, was den Fluss der Erzählung betrifft." Der Krimi "Für immer und immer" flimmerte am 22. November 2014 über die Bildschirme, bereits drei Tage zuvor hatte der Film seine Premiere auf ZDFneo gefeiert.
 
 
Henry Hübchen am 12. Februar 2010 bei Ankunft auf der
After-Show-Party anlässlich der 60. Internationalen Filmfestspiele (Berlinale)
Urheber: Siebbi (Thore Siebrands); Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons bzw. www.ipernity.com
In das neue Jahr 2015 startete Hübchen mit der ARD-Tragikomödie "Die Zeit mit Euch"2) (EA: 09.01.2015): Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei befreundete Paare um die 60, der gerade pensionierte TV-Journalist Paul (Hübchen) und seine Frau Christiane (Leslie Malton), eine ehemalige Stewardess, der Gymnasiallehrers Heiko (Herbert Knaup) und dessen Gattin, die Buchhändlerin Vera (Ulrike Kriener) sowie der erfolgreiche Onkologe Klaus (Ernst Stötzner) und seine Frau, die Personalchefin Marlene (Johanna Gastdorf). Während eines als fröhliche Party gedachten Treffens gerät die scheinbar so heile Welt aus den Fugen: Klaus hat seit Jahren eine Affäre mit einer Jüngeren, die ein Kind von ihm erwartet, und Marlene verlässt ihren Mann. Neu-Rentner Paul richtet sich im Nichtstun ein, verfällt in Lethargie und nervt damit Christiane. Heiko und Vera erkennen, dass ihre Beziehung seit Jahren erkaltet ist. Als bei Heiko ein bösartiger Tumor diagnostiziert wird, finden beide wieder zueinander. "In Anbetracht der unabänderlichen Vergänglichkeit kommen die Freunde schließlich zu der Erkenntnis, dass die Zeit, die ihnen gemeinsam bleibt, das Wertvollste ist, was sie haben." (Quelle: www.daserste.de) "Am Ende sind alle ein wenig einsamer geworden, reifer vielleicht auch, aber sie haben immer noch sich. "Früher war die Familie eine Tankstelle, jetzt ist sie eine Garage", sagt Paul einmal. Man kann Henry Hübchen nur dafür bewundern, mit welch heiterer Resignation er diese Erkenntnis hervorzubringen vermag" schreibt www.sueddeutsche.de; siehe auch tittelbach.tv) Eine ganz anders geartete Figur war die des (vermeintlichen) Martin Gebhardt in dem ZDF-Thriller "Der Mann ohne Schatten"2), (EA: 12.01.2015), der dritten, spannenden Episode um den Berliner Anwalt und Lebenskünstler Joachim Vernau (Jan Josef Liefers). Vernau wird von Katherina Gebhardt (Gudrun Landgrebe) beauftragt, deren Bruder zu suchen, der seit dreißig Jahren verschwunden ist und nun in Havanna (Kuba) aufgetaucht sein soll. "Als sich herausstellt, dass der "Mann ohne Schatten" wohl doch nicht Katherinas Bruder ist, wird Vernaus Aufenthalt auf Kuba zum Horrortrip. Er ist an jemanden geraten, der offenbar die Identität eines Toten angenommen hat und keinerlei Skrupel kennt." informierte www.presseportal.de. "Jan Josef Liefers und Henry Hübchen liefern sich vor stimmungsvollen Bildern aus Kubas patinaüberzogener Hauptstadt ein gelungenes Duell, das nach "Das Kindermädchen"2) und "Die letzte Instanz"2) erneut von Carlo Rola inszeniert wurde." schrieb die HÖRZU, siehe auch tittelbach.tv.
Bereits im Mai 2014 begannen in Norwegen die Dreharbeiten zu dem einfühlsamen ARD-Familiendrama "Unterm Eis"3) (EA: 06.02.2015), in dem er den Thore Nerhus spielt, Ehemann von Ingrid (Renate Krößner) bzw. Vater der ungleichen Brüder Isak (David Rott) und Jonas (Lucas Prisor). Im Mittelpunkt der in der wildromantischen Bergwelt Norwegens spielenden Geschichte steht der junge Isak, der vom unversöhnlichen, starrsinnigen Vater, Besitzer einer Großschreinerei, nie wirklich beachtet wurde. Nach einem tragischen Lawinenunglück gibt er sich die Schuld am Tod seines Bruders und zerbricht fast daran … → www.studio-hamburg.de. In dem ZDF-Melodram "Der Pfarrer und das Mädchen"3) (EA: 03.04.2015) mit Rainer Hunold als ambitioniertem, von Gewissensbissen geplagtem katholischem Pfarrer Thomas, der nach jahrelangem Afrika-Aufenthalt in seine alte Heimat, den Berliner Wedding zurückkehrt, präsentierte er sich als neureicher Max Polke bzw. alter Kumpel des Pfarrers. Als der junge Thomas drei Jahrzehnte zuvor alkoholisiert ein Mädchen zu Tode fuhr, übernahm Max die Verantwortung und ging für den Freund ins Gefängnis … → www.presseportal.de. Durchweg positive Kritiken erhielt die sozialkritische ARD-Komödie "Besuch für Emma" (EA: 16.10.2015), mit einem grandios aufspielenden Schauspieler-Duo Dagmar Manzel und Henry Hübchen. Erzählt wird die Geschichte der vereinsamten, verwitweten Berliner Supermarkt-Kassiererin Emma Beeskow (Dagmar Manzel), die sich einen ungewöhnlichen Trick ausgedacht hat, um ein wenig Leben in ihren tristen Alltag zu bringen: Sie entwendet den Kunden die Geldbörse, um sich dann wenig später zwecks Kontaktanbahnung als gastfreundliche "ehrliche Finderin" zu präsentieren, was jedoch bei den wenigsten gut ankommt. Als der obdachlose Lebenskünstler August von Zinnerberg (Henry Hübchen) eines Tages zufällig diese "Masche" mitbekommt bzw. als angeblicher Dieb festgenommen wird, muss sich Emma nun wohl oder übel um den gewitzten August kümmern.  "Henry Hübchen spielt das fein akzentuiert, sodass man ihm sogar die blaublütige Abstammung und das Pech im Glück abnimmt, das seinem August einst widerfahren ist. Die Rolle ist vielschichtiger als die zu läuternden Charmeure, auf die er zuletzt im Fernsehen abonniert war und die er im Vorbeigehen spielt. Im Duett mit Dagmar Manzel darf er mal wieder richtig was zeigen." meint tittelbach.tv.
In der von Lars Becker gedrehten "Nachtschicht"1)-Folge "Ladies First"3), die am 1. Oktober 2016 anlässlich des "Filmfestes Hamburg" vorgestellt wurde, hatte Hübchen die Gastrolle des schnodderigen Leo Strootmann, Manager des erfolgreichen Comedians Jacky Herbst (Jürgen Vogel), übernommen; die Ausstrahlung der mit witzigen Dialogen durchsetzten Krimi-Geschichte erfolgte am 20. Februar 2017 im ZDF; mehr bei www.filmstarts.dewww.presseportal.de. Bis Mitte Oktober 2016 fanden an der an der Ostsee, in Berlin und in Esslingen/Neckar unter der Regie von Andreas Kleinert die Dreharbeiten zu dem SWR-Fernsehfilm "Spätwerk" statt, in dem Hübchen als Romanautor mit Schreibblockade Paul Bacher zu sehen sein wird, der einen tödlichen Unfall verursacht → www.swr.de; ein Sendetermin ist noch offen.
 
Schon zu DDR-Zeiten wirkte Hübchen in verschiedenen ambitionierten Kinoproduktionen mit: In Frank Beyers "Jakob, der Lügner"1) (1975), der für den "Oscar" als bester nichtenglischsprachiger Film nominiert und nach dem gleichnamigen Roman von Jurek Becker entstanden war, erlebte man ihn als Mischa, nach "Sonjas Rapport" (1982), der Verfilmung der Autobiografie der sowjetischen Agentin Ruth Werner (1907 – 2000), sowie Peter Vogels moralkritischem Streifen "Selbstversuch" (1989) spielte er an der Seite von Katja Riemann und Uwe Ochsenknecht die Hauptrolle des Musikkritikers Georg Lalinde in Peter Timms turbulenten Hera Lind-Adaption "Ein Mann für jede Tonart"1) (1993). 1998 sah man ihn in der Komödie "Das Mambospiel", eine schöne Rolle war auch die des Vater Ehrenreich in Leander Haußmanns Kinofilm-Debüt "Sonnenallee"1) (1999). In dem dramatischen Krimi "Boran" (2001) spielte er den Hauptkommissar Martin Rogatzki, wenig später sah man ihn als Kriminalsekretär Fabich in "Sass – Die Meisterdiebe"1) (2001), der Geschichte der Gebrüder Sass, die in den 1920er Jahren mit Einbruchserien die Polizei in Atem hielt.
Zu Hübchens jüngeren Arbeiten für das Kino zählen Hans-Christian Schmids Drama
"Lichter"1) (2003) und die Krimi-Komödie "C(r)ook" (2004, Basta – Rotwein oder Totsein1)) sowie Dani Levys preisgekrönte, unorthodoxe witzige Geschichte "Alles auf Zucker!"1) (2004) – wohl eine von Hübchens erfolgreichsten Spielfilmen, in dem er einmal mehr sein komödiantisches Talent zeigen konnte. Hier brilliert er als schlitzohriger Berliner Zocker Jakob Zuckermann respektive Jaeckie Zucker, der mit seinem jüdischen Glauben nicht mehr viel am Hut hat. Als sich seine Verwandtschaft zu einem Besuch ankündigt, muss sich Zucker was einfallen lassen: Dem schlitzohrigen Zocker Jaeckie Zucker steht das Wasser bis zum Hals – seine Frau (Hannelore Elsner) droht ihm mit der Scheidung, der Gerichtsvollzieher mit dem Knast. Letzte Hoffnung des Ex-DDR-Sportreporters: das Erbe seiner Mutter. Doch die verlangt in ihrem Testament, dass Jaeckie sich mit seinem Bruder Samuel (Udo Samel) versöhnt, einem orthodoxen Juden. Welten prallen aufeinander, als Samuel mit seinem ganzen Familienclan in Jaeckies chaotischem Haushalt anrückt – doch die beiden verfeindeten Sturköpfe haben keine Wahl: Sie müssen sich zusammenraufen… (Zitat: www.zucker-derfilm.de)
Für seine einzigartige Darstellung des "Jaeckie Zucker" wurde Henry Hübchen 2005 mit dem "Deutschen Filmpreis" als "Bester Hauptdarsteller" geehrt; der Film selbst räumte fünf weitere Preise ab: "Bester Spielfilm", "Bestes Kostümbild", "Beste Filmmusik", "Bestes Drehbuch" und "Beste Regie".
 
In Michael Kliers "Alter und Schönheit"1) (Kinostart 08.01.2009) überzeugte er an der Seite von Peter Lohmeyer, Burghart Klaußner und Armin Rohde, thematisiert wird die tragikomische Freundschaft von vier Männern in den besten Jahren, die über Liebe, Freundschaft und Tod endlich weiser werden und damit zu sich selbst finden. Am 3. September 2009 ging der Kinostreifen "Whisky mit Wodka"1) von Regisseur Andreas Dresen an den Start, eine tragikomische Alltagsgeschichte im Filmmilieu. Humorvoll erzählt wird die Geschichte des berühmten Schauspielers Otto Kullberg (Henry Hübchen), der aufgrund seiner Alkoholprobleme die Dreharbeiten zu seinem aktuellen Film in Gefahr bringt. Sicherheitshalber wird ihm deshalb ein jüngerer Kollege (Sylvester Groth) zur Seite gestellt, mit dem alle Szenen ein zweites Mal gedreht werden; eine weitere Hauptrolle spielt Corinna Harfouch. Der Film, der beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary 2009 mit dem Preis für die "Beste Regie" ausgezeichnet wurde,  soll demnächst in der ARD ausgestrahlt werden. prisma-online.de notiert: "Einmal mehr drehte Regisseur Andreas Dresen eine wehmütige Komödie, die mit starken Darstellern aufwartet, aber inszenatorisch viele Schwächen und Längen aufweist."  
Eine weitere Arbeit vor der Kinokamera war die Komödie "Lila, Lila"1) nach dem gleichnamigen Bestseller1) von Martin Suter. In der von dem Schweizer Regisseur Alain Gsponder in Szene gesetzten "Mischung aus Screwball-Comedy und romantischer Hochstapler-Komödie" – so die Agentur "Publics" – ist Hübchen neben Hannah Herzsprung und Daniel Brühl ebenfalls mit einer Hauptrolle zu sehen: 
Der Erstlingsroman "Lila, Lila" von David Kern (Daniel Brühl) stürmt die Bestsellerlisten. Dumm nur: David ist nicht der Autor dieser tragischen, in den 50er Jahren angesiedelten Liebesgeschichte. Der unscheinbare Kellner hat das Manuskript in einem Nachttisch vom Trödler gefunden und gibt den Text, um die schöne Marie (Hannah Herzsprung) zu erobern, als den seinen aus. Die beiden werden ein Paar, die Medien reißen sich um David und das Unheil nimmt seinen Lauf, als bei einer Autogrammstunde plötzlich Jacky (Henry Hübchen), ein abgehalfterter Herumtreiber, vor ihm steht, der sich als Autor von "Lila, Lila" zu erkennen gibt.*) Der Film ging am 17. 12.2009 in Deutschland und der Schweiz an den Kinostart. (Quelle: kinofilme.by8.de)

Henry Hübchen anlässlich der Premiere des Films
"LILA LILA" in der Berliner Kulturbrauerei 
Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com)
 

Henry Hübchen anlässlich der Premiere des Film "LILA LILA" in der Berliner Kulturbrauerei; Copyright Christian Behring
Am 14. Oktober 2010 kam mit "Goethe!"1) ein romantisches Drama von Regisseur Philipp Stölzl über den jungen Dichter Johann Wolfgang von Goethe in die Kinos, in dem Hübchen, neben Alexander Fehling als dem Dichterfürsten und Moritz Bleibtreu als Goethes Nebenbuhler Gerichtsrat Kestner, den Vater des jungen Goethe spielte. Danach hatte er für die ZDF-Kino-Koproduktion "Polnische Ostern" vor der Kamera gestanden. In dieser, von Jakob Ziemnicki inszenierten deutsch-polnischen Tragikomödie wird die Geschichte des Rendsburger Bäckermeisters Werner Grabosch (Henry Hübchen) erzählt, der verhindern will, dass seine Enkelin Mathilda nach dem Tod der Mutter beim Vater in Polen aufwächst; Kinostart war der 12. Mai 2011, mehr bei www.filmworks.de und beim ZDF "Das kleine Fernsehspiel".
Seit kurzem war der für das Fernsehen konzipierte Film "Der Uranberg"2) in kleinen Kinos zu sehen, vorgestellt wurde das von Dror Zahavi als Liebesgeschichte inszeniertes Nachkriegsdrama in Anwesenheit der Hauptdarsteller am 1. Februar 2011 im Berliner Kino "Babylon". Die Geschichte ist 1947 während des Kalten Krieges angesiedelt, als die Sowjets im deutschen Erzgebirge Uran fördern ließen, um eine Atombombe zu bauen. Hübchen gibt den russischen Generaloberst Burski, der gemeinsam mit seiner Tochter Lydia (Nadja Bobyleva) die schwierige Suche nach Uran organisiert, mit der notwendigen Empathielosigkeit. Der junge Bergarbeitersohn Kurt Meinel (Vinzenz Kiefer) bzw. Burskis Ziehsohn verliebt sich zum Missfallen von Burski in Lydia. Als der alte Obersteiger Gottfried Meinel (glänzend gespielt von Christian Redl), Kurts Vater und Altnazi, immer wieder vor einem unterirdischen See warnt, der die neuen Schächte fluten könnte und dann tatsächlich Wasser eindringt, nimmt das Drama seinen Lauf …; ins Fernsehen kam der sehenswerte Film in der ARD am 7. Dezember 2011. (Quelle: www.mdr.de, siehe auch die Filmkritik bei www.zeit.de).
Hermine Huntgeburths Mark Twain-Verfilmung "Die Abenteuer des Huck Finn"1) mit Louis Hofmann als Tom Sawyer, Leon Seidel als Huckleberry Finn und Heike Makatsch als Tante Polly kam am 20. Dezember 2012 in die Kinos, Hübchen taucht in diesem nicht nur für das jüngere Publikum vergnüglichen Kinoabenteuer als Sklavenjäger Packard auf. Am 27. April 2011 fiel in Köln die erste Klappe zu der romantischen Komödie "Jesus liebt mich"1), dem Regiedebüt von Florian David Fitz, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet und die männliche Hauptrolle an der Seite von Jessica Schwarz spielte; neben Henry Hübchen gehörten auch Hannelore Elsner, Peter Prager, Christine Schorn, Nicholas Ofczarek und Jennifer Love Hewitt zur prominenten Besetzung; Kinostart war der 20. Dezember 2012. Leander Haußmanns skurrile Geschichte "Hai Alarm am Müggelsee"1) (Co-Regie: Sven Regener), unter anderem mit Henry Hübchen als Bürgermeister sowie Michael Gwisdek (Bademeister), Benno Fürmann (reicher Mann von Friedrichshagen) und Tom Schilling (Fischexperte), feierte am 14. März 2013 seine bundesweite Premiere, Holger Haases Komödie "Da geht noch was!"1) (u.a. mit Florian David Fitz und Leslie Malton) konnte man seit 12. September 2013 in den Kinos sehen. Zuletzt spielte Hübchen in dem Kinder-Abenteuer "Rico, Oskar und das Herzgebreche"2) (Kinostart: 11.06.2015;  → filmportal.de, in Szene gesetzt von Wolfgang Groos nach dem erfolgreichen Buch von Andreas Steinhöfel. Hier schlüpft er in die Rolle des alten Lebenskünstlers Herr van Scherten, der den "tiefbegabten", furchtlosen Rico (Anton Petzold) und dessen Freund, den cleveren, aber etwas übervorsichtigen Oskar (Juri Winkler), bei ihren turbulenten Aktionen unterstützt. Dass Hübchen auch in dem weiteren Abenteuer "Rico, Oskar und der Diebstahlstein"1) wieder mit von der Partie ist, erscheint selbstverständlich (Kinostart: 28.04.2016).
Für den 26. Januar 2017 war die von Robert Thalheim in Szene gesetzte witzige Agentenkomödie "Kundschafter des Friedens"1) angekündigt, in der Hübchen in die Rolle des ehemaligen DDR-Top-Spions Jochen Falk schlüpft, der vom BND für eine heikle Aufgabe rekrutiert wird und gleich seine alten Kollegen, Bastler Jacky (Michael Gwisdek), Gigolo Harry (Winfried Glatzeder) und Organisationswunder Locke (Thomas Thieme) mit ins Boot holt. Das Zwillingsabenteuer "Hanni & Nanni – Sowas von neu"4) ist abgedreht, jedoch noch ohne Starttermin; hier wird man Hübchen als den im Wald hausenden grummeligen Godehard von Knigge sehen können.
 
Hübchens vielfältiges Schaffen ist mit weiteren Preisen ausgezeichnet worden, so wurde er neben dem erwähnten "Friedrich-Luft-Preis" ein Jahr später sowie 2001 von der Zeitschrift "Theater heute" zum "Schauspieler des Jahres" gewählt, 2000 überreichte man ihm den "Berliner Theaterpreis". Henry Hübchen hat zwei Töchter, von denen eine, die 1971 geborene Theresa Hübchen1), ebenfalls als Schauspielerin arbeitet.
Zu erwähnen ist noch, dass Henry Hübchen 1981 und 1982 DDR-Meister im Windsurfen war, außerdem schrieb er Songs für die Musikgruppe "City", darunter den Hit "Casablanca" (1987). 
Einige Textbausteine stammen von www.prisma.de
Siehe auch Wikipedia, www.film-zeit.de, www.deutsches-filmhaus.de, www.defa-stiftung.de, filmportal.de
Henry Hübchen bei der Agentur Astrid Rahn
Link: 1) Wikipedia, 2)  www.prisma.de, 3) tittelbach.tv, 4) filmportal.de Stand: Februar 2017
    
Filme
Filmografie bei der Internet Movie Database, filmportal.de
(Link: Wikipedia, defa-stiftung.de, fernsehenderddr.de, prisma.de,
Dirk Jasper FilmLexikon, fernsehserien.de, filmportal.de, tittelbach.tv)
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