Lisa Kreuzer; Copyright Virginia Shue Lisa Kreuzer wurde am 2. Dezember 1945 in Hof (Saale) geboren. Während ihrer zweijährigen Ausbildung ab 1966 an einer Münchener Schauspielschule arbeitete sie bei einem medizinischen Verlag, ihr Bühnendebüt gab sie dann am Münchner Residenztheater. Weitere Verpflichtungen führten Lisa Kreuzer unter anderem nach Ingolstadt, wieder zurück nach München und dann nach Berlin. Nach einigen Jahren ausschließlicher Arbeit für das Theater wurde die Schauspielerin Anfang der 1970er Jahre für den Film entdeckt.
Wim Wenders besetzte sie als depressive Mutter in seinem Roadmovie "Alice in den Städten"1) (1973), zwei Jahre später spielte sie die Kinokassiererin Pauline in Wenders "Im Lauf der Zeit"1) (1975) sowie die Janine in "Falsche Bewegung"1)
(1975). 1976 sah man sie in Wenders Patricia Highsmith-Adaption "Der amerikanische Freund"1), wo sie die Ehefrau Marianne von Bruno Ganz spielte; 1978 wurde Lisa Kreuzer mit dem "Goldenen Bambi" für diese schauspielerische Leistung ausgezeichnet. Nicht nur beruflich bestand eine enge Zusammenarbeit zwischen Lisa Kreuzer und Wim Wenders1), auch privat waren beide viele Jahre ein Paar.
 
  
Das Foto, welches Lisa Kreuzer 1978 bei Dreharbeiten zur
TV-Serie "St. Paul Landungsbrücken" zeigt, wurde mir freundlicherweise
von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
In den 1980er Jahren wirkte die Schauspielerin, die lange Jahre in Paris lebte, in verschiedensten französischen und italienischen Kinoproduktionen mit: So in Filmen wie "Il faut tuer Birgit Haas" (1981), "L'homme blessé"1) (1983, Der Verführte Mann), "I Quartetto Basileus" (1983, Ende in Moll), "Le Transfuge" (1985) oder "Les Loups entre eux" (1985, Unter Wölfen). Christopher Petit gab ihr die Rolle der Julie in seinem Drama "Fluchtpunkt Berlin" (1984), für Radu Gabrea stand sie neben Eva Mattes, die die Titelfigur verkörperte, in "Ein Mann wie EVA" (1984) vor der Kamera. Zu den weiteren Arbeiten für das Kino zählen unter anderem "Zärtliche Chaoten II"1) (1988), "Berlin-Jerusalem" (1989), "Nie wieder schlafen" (1992), "Gone Underground" (2000) und "Geregelte Verhältnisse" (2001). Man sah Lisa Kreuzer in dem von der Schweizer Regisseurin Bettina Oberli gedrehten Film "Tannöd"1) auf der Leinwand, inszeniert nach dem im Januar 2006 erschienen gleichnamigen Bestseller1) von Andrea Maria Schenkel. In dem rustikalen Thriller, angesiedelt Mitte der 1950er Jahre auf einem Einödhof in Oberbayern, spielt sie neben Publikumslieblingen wie Julia Jentsch, Monica Bleibtreu und Volker Bruch die frömmelnde Ehefrau des alten Tyrannen und geizigen Danner (Vitus Zeplichal); der Film wurde erstmals am 14. November 2009 im "Cinestar" am Potsdamer Platz gezeigt, Kinostart war wenige Tage später am 19. November 2009. Als "Grande Dame" hatte sie einen Auftritt in der deutsch-britischen Produktion bzw. Wes Andersons Tragikomödie "Grand Budapest Hotel"1); Premiere feierte der Film am 6. Februar 2014 bei den "64. Internationalen Filmfestspielen" in Berlin.
Seit Anfang Januar 2014 wurde am Chiemsee von der Schauspielerin und Filmemacherin Laura Thies der bayerische Mystery-Thriller bzw. das Crowd-Funding-Projekt "Schattenwald" um eine Songschreiberin (Josefine Ehlert) gedreht, in dem Lisa Kreuzer als Gitti Wiesel zu sehen ist; Kinostart war der 12. März 2015 → www.merkur-online.de, filmportal.de.
  
In zahlreichen Fernsehspielen und TV-Serien, darunter auch internationale Produktionen, konnte Lisa Kreuzer immer wieder ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen, berührte oftmals mit "kaputten" oder zerrissenen Frauenfiguren sowie durch die Intensität ihrer Darstellung die Zuschauer. So beeindruckte sie beispielsweise 1977 als behinderte, schwachsinnige Marja in Claus Peter Witts vierteiliger Dostojewski-Adaption "Die Dämonen", in dem britischen Zehnteiler "Wagner" (1983) verkörperte sie die Schauspielerin und zeitweilige Wagner-Freundin Friederike Meyer, im gleichen Jahr war sie in der französischen Serie "Capitaine X" zu sehen. In der erfolgreichen TV-Serie "Lorentz & Söhne" (1988) agierte sie als Silvia Lorentz, in Theodor Kotullas Drama "Von Gewalt keine Rede" (1991) als Erika Zielke und starke Ehefrau des psychisch gestörten Stararchitekten alias Peter Sattmann, der Nele alias Katja Riemann vergewaltigt hat. Erneut mit Bruno Ganz als Titelheld stand sie in dem ZDF-Sechsteiler "Tassilo – Ein Fall für sich" (1990) vor der Kamera.
Neben verschiedensten Rollen in populären Krimi-Reihen wie "Derrick", "Der Alte", "Polizeiinspektion 1", "Tatort", "Anwalt Abel", "SOKO 5113", Der letzte Zeuge" oder "Polizeiruf  110" ist Lisa Kreuzer auch in unterhaltsamen Serien wie "Das Traumschiff", "Fast ein Gentleman" oder "Eva – ganz mein Fall"1) auf dem Bildschirm präsent. Sie wirkte auch mit einer Gastrolle in der 1992 mit einem "Grimme-Preis" gekrönten Serie "Löwengrube"1) (1989 – 1992) des Bayerischen Rundfunks mit, der 32-teiligen Familiensaga von Willy Purucker1) (Regie: Rainer Wolffhardt); → umfangreiche Infos zur Serie bei www.br.de.
Zu den jüngeren Arbeiten für das Fernsehen zählen Dieter Berners vergnügliche Komödie "Katz und Hund"2) (2003), in "Claras Schatz" (2003) mit Hannelore Elsner in der Titelrolle mimte sie die Pfarrerin Lena. Weitere Arbeiten für das Fernsehen waren unter anderem das Komödienstadel-Lustspiel "Amerikaner mit Zuckerguss" (2005), die Pilcher-Melodramen "Wolken am Horizont" (2005), "Vermächtnis der Liebe" (2005) und "Liebe gegen den Rest der Welt" (2009) sowie der Thriller "Das Unreine Mal"2) (2006). In dem von Bernd Fischerauer in Szene gesetzten Alpendrama "Gipfelsturm"1) (2007), mit dem die vermeintliche Erstbesteigung der Zugspitze durch den Leutnant Josef Naus1) im Jahre 1820 thematisiert wurde, war sie neben dem Protagonisten Johannes Zirner als Schobertheres zu sehen.
 
 

Das Foto wurde mit freundlicherweise von Lisa Kreuzer zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Ruth Kappus, © Ruth Kappus (Portrait Art, München).

Lisa Kreuzer; Copyright Ruth Kappus
Als die ARD anlässlich des 70. Geburtstages von Christiane Hörbiger am 13. Oktober 2008 die Ausnahmeschauspielerin mit der Titelrolle in der Neuverfilmung von Friedrich Dürrenmatts tragischer Komödie "Der Besuch der alten Dame"1) ehrte, gehörte auch Lisa Kreuzer zur hochkarätigen Besetzungsriege. In dem behutsam modernisierten Klassiker gab sie unter der Regie von Nikolaus Leytner die Ehefrau von Alfred Ill (Michael Mendl), der seine Geliebte Klara Wäscher einst schwanger im Stich ließ, sie als Hure denunzierte und die reiche Güllener Kaufmannstochter heiratete. Nach mehr als 40 Jahren kehrt Klara als Multimilliardärin Claire Zachanassian in ihre Geburtsstadt zurück und verlangt auf makabre Weise Gerechtigkeit. Sie macht den Bürgern der bankrotten Provinzstadt Güllen ein unmoralisches, zutiefst verwerfliches Angebot, bietet eine horrende Geldsumme – falls Alfred "stirbt" (siehe auch www.dieterwunderlich.de).
 
Immer wieder ist Lisa Kreuzer mit prägnanten Rollen auf dem Bildschirm präsent, sei es als Mutter der Ermittlerin Marie Blank (Christine Döring), die seit Mai 2008 in der erfolgreichen ZDF-Reihe "Ihr Auftrag, Pater Castell"1) mit dem unkonventionellen Pater Simon Castell (Francis Fulton-Smith) so manchen ungewöhnlichen Fall löst, oder seit Ende November 2009 als Tante Maria in den neuen ZDF-Folgen um die "Bergwacht"1). Bereits auf "arte" lief am 25. September 2009 das von Thomas Kronthaler inszenierte ZDF-Alpenmelodram "Gletscherblut"2), eine Mischung aus Dreiecksgeschichte und spannendem Öko-Thriller (ZDF-Ausstrahlung: 07.12.2009). Neben den Protagonisten Günther Maria Halmer, Thomas Unger, Tim Bergmann und Lisa Martinek spielt Lisa Kreuzer hier die Maria Bonatti, eine bodenständige Frau, die ihren Mann Toni (Peter Mitterrutzner) durch einen mysteriösen Unfall in den Bergen verloren hat. Am 4. Oktober 2009 startete das ZDF mit "In Boston liebt man doppelt"2) seine neue Sonntagsfilm-Reihe nach Romanen der britischen Bestseller-Autorin Joanna Trollope. Als Romanvorlage diente "Die Zwillingsschwestern", erzählt wird die Geschichte einer angesehenen Familie an der Ostküste der USA. An der Seite von Kathrin Kühnel, Sebastian Ströbel, Marie Rönnebeck, Philipp Baltus und Dietrich Hollinderbäumer gehörte auch Lisa Kreuzer als Mutter der Schwestern Frances (Kathrin Kühnel) und Lizzie (Marie Rönnebeck) zu den Hauptdarstellern in dieser Romanze.
Danach tauchte sie in dem ARD-Familiendrama "Das Haus ihres Vaters"2) (EA: 18.11.2010) auf und spielte neben Anneke Kim Sarnau deren Filmmutter Elsbeth. In der ORF/ZDF-Serie "Die Bergwacht"1) mimte sie zwischen 2009 und 2010 in den 16 Folgen die Maria, Tante des Protagonisten bzw. Extrembergsteigers Andreas Marthaler (Martin Gruber).
  
Ende September 2010 begannen die Dreharbeiten zu Dominik Grafs Fernsehfilm "Dreileben – Komm mir nicht nach"1), in dem Lisa Kreuzer Vogler neben Jeanette Hain, Susanne Wolff, Misel Maticevic und Lisa Kreuzer eine Mutter-Rolle übernommen hat. "Unter der Regie von Christoph Hochhäusler, Christian Petzold und Dominik Graf entstehen drei Filme ("Eine Minute Dunkel", "Etwas Besseres als den Tod",  "Komm mir nicht nach") über einen Sommer, einen Täter, eine Flucht und eine Liebe – drei Geschichten, drei Perspektiven auf einen Ort, auf eine Tat und auf die Menschen, die in dieser Umgebung leben."3); mehr bei www.presseportal.de. Die drei im Auftrag der ARD produzierten Filme wurden im Rahmen der "Special Screenings" im Forum der 61. Berlinale am 16. Februar 2011 uraufgeführt und erstmals am 29. August 2011 hintereinander im Ersten ausgestrahlt.3)  
Lisa Kreuzer zeigte sich in Produktionen wie der Episode "Der Preis des Glücks" (EA: 25.11.2010) aus der Serie "Notruf Hafenkante" und der Detektivkomödie "Familie macht glücklich"2) (EA: 22.09.2011) sowie in dem von Dominik Graf inszenierten Thriller "Das unsichtbare Mädchen"1), der am 29. Oktober 2011 bei 45. Internationalen Hofer Filmtagen seine Premiere feierte. Eine Ausstrahlung des Films, angelehnt an das Verschwinden bzw. den Mord an der neunjährigen Peggy aus Lichtenberg im Jahre 2001, mit Elmar Wepper als pensioniertem Kommissar Altendorf, Ronald Zehrfeld als seinem jungen Kollegen Tanner und Ulrich Noethen in einer "Bösewicht-Glanzrolle" als deren Gegenspieler bzw. Chef der Kriminalpolizei, erfolgte erstmals am 30. März 2012 auf Arte (ZDF: 29.10.2012), Lisa Kreuzer zeigte sich als Ex-Frau des Kommissars Altendorf → www.presseportal.de. Weitere Arbeiten waren unter anderem die Rosamunde Pilcher-Geschichte "Die falsche Nonne"4) (EA: 19.09.2012) sowie die Episode "Villa – gekauft wie gesehen" (EA: 24.10.2012) aus der Krimi-Reihe "Heiter bis tödlich – Hubert und Staller"1).
In Wolfgang Murnbergers augenzwinkernden Senioren-Komödie "Die Spätzünder 2 – Der Himmel soll warten"1), der Fortsetzung von "Live Is Life – Die Spätzünder"1) aus dem Jahre 2010, hat Lisa Kreuzer den Part der mit ihrem derzeitigen Leben unzufriedenen Rentnerin Sandra übernommen. Wie schon im ersten Teil kam wieder die bewährte Schauspieler-Riege zum Einsatz, so Jan Josef Liefers als Rochus 'Rocco' Siwak, Ursula Strauss als Schwester Marina sowie Joachim Fuchsberger, Hans-Michael Rehberg und Bibiane Zeller als flotte "Rentner-Gang"; die Dreharbeiten begannen Mitte November 2012, gesendet wurde der Film am 23. Oktober 2013 in der ARD → www.ots.at sowie www.tittelbach.tv.
Nach der Episodenrolle der Brigitta Brunner in der Folge "Rapunzel" (EA: 21.11.2013) aus der Krimi-Serie "SOKO Stuttgart" gehörte Lisa Kreuzer mit einem kleinen Part zur Besetzung des die häusliche Gewalt thematisierenden Dramas "Es ist alles in Ordnung"1) (EA: 15.01.2014) und spielte die Mutter der mit Ehemann Andreas (Mark Waschke) verheirateten Birgit (Silke Bodenbender). Als Birgits pubertierende Tochter Sarah (Sinje Irslinger) aus erster Ehe zunehmend aggressiver auf den Stiefvater reagiert, kommt es zur Eskalation, Andreas wird handgreiflich … → www.tittelbach.tv. In dem ZDF-Epos "Elly Beinhorn – Alleinflug"1) (EA: 30.03.2014) verkörperte sie die Großmutter der legendären Fliegerin Elly Beinhorn1), dargestellt von der Luxemburger Schauspielerin Vicky Krieps1). In der ARD-Krimi-Reihe "Der Bozen-Krimi"1) mit dem Titel "Wer ohne Spuren geht"4) (EA: 29.01.2015) bzw. der "Frau Commissario" Sonja Schwarz (Chiara Schoras) mimte sie die abweisende Ex-Schwiegermutter von Sonjas Ehemann Thomas (Xaver Hutter) bzw. die verschuldete Weingutbesitzerin Katharina Matheiner, die den Tod ihrer Tochter noch immer nicht überwunden und Sonja mehr als deutlich ihre Ablehnung zeigt. Diese Nebenrolle spielte sie auch in den Folgen "Das fünfte Gebot" (EA: 04.02.2016), " Herz-Jesu-Blut" (EA: 11.02.2016) und "Am Abgrund" (EA: 26.01.2017), der fünfte Fall mit dem Titel "In der Falle" befindet sich in der Produktionsphase.
  
Inzwischen ausgestrahlt wurde die von Patrick Winczewski in Szene gesetzte ARD-Tragikomödie "Das Gewinnerlos"4) (EA: 01.05.2015) über vier Menschen, die vom Leben noch einiges erwarten, sich neu positionieren und am Ende erfahren, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist: Gemeinsam mit Schwager Heinrich (Peter Franke) hat der ehemalige, verwitwete Brückenbauer Georg Freudenreich (Matthias Habich) im Lotto den Jackpot geknackt, Träume könnten wahr werden, wenn die Quittung des Lottoscheins nicht verschwunden wäre. Der verschrobene, renitente Georg versinkt wieder in seine Tagträume um seine vor Jahren verstorbene Ehefrau Betty (Lisa Kreuzer), doch Heinrich sowie dessen Altersheim-Freunde, die einstige Schauspielerin Sylva (Angela Winkler) und der schwule Ex-Tanzlehrer Edward (Dietrich Mattausch), kommen auf eine glorreiche Idee, lassen ihre Umwelt im Glauben, dass Heinrich und Georg tatsächlich Millionäre sind …
Am 27. August 2015 strahlte das ZDF die mit Spielszenen durchsetzte, auf Prozess-Protokollen basierende Dokumentation "Uli Hoeneß – Der Patriarch" über den ehemaligen Fußballstar und Ex-Nationalspieler, späteren "FC Bayern"-Präsidenten und am 13. März 2014 wegen Steuerhinterziehung verurteilten Uli Hoeneß1) aus. Anhand von historischen Filmausschnitten, Interviews mit Journalisten, Fußballexperten, Weggefährten, Biografen u.Ä, aber auch Hoeneß selbst zeichnete Regisseur Christian Twente das Bild eines nach Erfolg strebenden und Geldsucht getriebenen Mannes, der nach einem rasanten Aufstieg um so tiefer fiel. Der über 60-jährige Fußballfunktionär wurde überzeugend von Thomas Thieme1) verkörpert, Lisa Kreuzer stellte Hoeneß' Ehefrau Susanne dar, in deren Rolle sie (mit leidgeprüfter Mine) überwiegend stumm bleiben musste → presseportal.zdf.de, tittelbach.tv.
Bereits Anfang August 2014 fiel die erste Klappe zu dem Melodram "Zweimal zweites Leben"4) (EA: 17.04.2016) aus der ZDF-Reihe "Herzkino". Hier trat Lisa Kreuzer zusammen mit Manfred Zapatka als Elternpaar der mit dem Journalisten Leo (Benno Fürmann) verheirateten Ännie (Heike Makatsch) auf, die nach einem schweren Reitunfall ins Koma fällt. Als Leo im Krankenhaus die Bekanntschaft von Esther (Jessica Schwarz) macht, deren Freund ebenfalls im Koma liegt, kommen sich die Beiden näher … → www.presseportal.de. Zwei Tage zuvor hatte man sie am 15. April 2016 in der turbulenten Multi-Kulti-Komödie "Papa und die Braut aus Kuba"4) als Agnes Poppelreiter an der Seite der verwitweten Clemens Filzhofer (Walter Kreye) erleben können, der seine Familie und auch die heimlich in ihn verliebte Agnes nach einem Urlaub damit überrascht, dass er eine temperamentvolle, 30 Jahre jüngere Kubanerin (Isabelle Redfern) heiraten will und damit nicht nur bei Sohn Peter (Johann von Bülow) und Tochter Martina (Annika Kuhl) Entsetzen auslöst. In der Dora Heldt-Geschichte "Wind aus West mit starken Böen"4) (EA: 08.05.2016) war sie dann die von ihren ehemaligen Schülern respektvoll als "Doktor Martha" titulierte ehemalige Lehrerin der perfektionistischen Rechercheurin Katharina Johanson (Ann-Kathrin Kramer), die im Auftrag des Bestsellerautors Bastian de Jong (Sky du Mont) auf Sylt die unbekannte Geliebte bzw. mysteriöse Muse, die einem bekannten Kunstmaler immer wieder Model stand, aufspüren soll. Dieser will aus Angst vor einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung so schnell als möglich eine neuen Roman über die geheimnisvolle Liaison schreiben, doch es geht auch um die alte Liebesbeziehung von Katharina zu Hannes (Hannes Jaenicke), deren getrübtes Verhältnis zu der jüngeren, chaotischen und völlig verschuldeten Schwester Inken (Rhea Harder) ist ein weiterer Handlungsstrang. Dass sich "Doktor Martha" am Schluss als die gesuchte Muse herausstellt, kam für den Zuschauer nicht ganz unerwartet – eine Dora Heldt-Story eben → presseportal.zdf.de.
Eine prägnante Rolle war die der dominanten Maria Karner, deren Sohn in der Story "Winters letzter Fall"4) (EA: 20.04.2017) aus der ARD-Reihe "Mord in bester Gesellschaft"1) tot aufgefunden wird. Der kriminalisierende Psychiater Wendelin Winter (Fritz Wepper) kümmert sich um Marias kleinen, traumatisierten Enkel, der offensichtlich den Mord an seinem Vater beobachtet hat, und kann dabei nicht auf die Unterstützung der scheinbar gefühllosen Großmutter zählen. Wenig später sah man Lisa Kreuzer mit einem weiteren starken Part, in "Geliebte Loire"4) (EA: 28.05.2017) aus der ZDF-"Herzkino"-Reihe "Fluss des Lebens"5) spielte sie die im Rollstuhl sitzende Seniorenheim-Bewohnerin Johanna Langhoff, die sich mit Hilfe der vorbestraften jungen Altenpflegerin Romy Feldmann (Anna Fischer) auf die Suche nach ihrer französischen Jugendliebe Henri macht. "Die Darsteller sind vorzüglich, die Schauplätze erlesen, die Bildgestaltung ist vortrefflich. (…) Eine einfache Geschichte von großer Empathie" meint Tilmann P. Gangloff bei tittelbach.tv → mehr bei presseportal.zdf.de.
  
Lisa Kreuzer, die heute in München lebt, ist Mutter von Sohn Patrick, der in einigen ihrer Filme bereits kleine Rollen übernommen hat.
Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de
Lisa Kreuzer bei der Agentur "Funke & Stertz"
Link: 1) Wikipedia, 2) prisma.de, 4) tittelbach.tv, 5) fernsehserien.de
Quelle: 3) Wikipedia
Stand: Juni 2017
    
Filme
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Filmografie bei der Internet Movie Database, filmportal.de
(Link: Wikipedia, filmportal.de, deutsches-filmhaus.de, Die Krimihomepage, br.de, tittelbach.tv)
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