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Eva Maria
Meineke wurde am 8. Oktober 1923 in Berlin geboren. Nach dem
Besuch einer Handelsschule entschied sie sich für den Beruf der
Schauspielerin und ließ sich dementsprechend ausbilden. Ihr Bühnendebüt
gab sie 1943 als Adelheid in Gerhart Hauptmanns Diebeskomödie "Der
Biberpelz"1) am "Berliner Staatstheater"1) unter der Intendanz
des berühmten Gustaf Gründgens (1899 – 1963). Rasch avancierte
die Schauspielerin beim Theater zu einer
unverzichtbaren Größe, zu ihren bedeutendsten Bühnenrollen zählen unter
anderem die Prinzessin von Eboli in Schillers "Don Carlos"1), die Johanna in
Sartres1) "Die Eingeschlossenen" oder die
Doña Nisa in "Die kluge Närrin" von Lope de Vega1). Im
Verlaufe der Jahrzehnte wurde Eva Maria Meineke jedoch vor allem durch den Film
bzw. das Fernsehen bundesweit bekannt.
Foto: Eva Maria Meineke mit Max
Haufler (Mitte) und Manfred Heidmann
in "Die Kollektion" (1962) von Harold Pinter1)
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR
Media Services; © SWR |
Auf der Leinwand hatte man die Schauspielerin bereits 1942 mit einer
kleinen Rolle in dem Rührstück "Mit den Augen einer Frau" an der
Seite von Olga Tschechowa erleben können, in den 1940er Jahren wirkte sie in
Filmen wie Peter Pewas' Liebesdrama "Der
verzauberte Tag"1) (1944)
mit, wo sie neben Winnie Markus deren Filmfreundin Anni mimte; der Streifen
wurde damals von der NS-Filmzensur verboten und kam erst Anfang Januar
1952 in die Kinos. Zur Filmografie jener Jahre zählen die Titelrolle in der
Komödie "Moselfahrt mit Monika"2) (1944) sowie die unvollendeten
Produktionen "Das seltsame Fräulein Sylvia"1) (1945, Regie:
Paul Martin1))
und "Heidesommer"1) (1945, Regie:
Eugen York1)).
Auch der von Georg Wilhelm Pabst1) in Szene gesetzte Krimi "Der Fall Molander"1) (1945) nach dem Roman "Die
Sternengeige" von Alfred Karrasch1) konnte in den Kriegswirren nicht
mehr fertiggestellt werden, ebenso wie Helmut Weiss ' heitere Romanze
"Sag' die Wahrheit"1) (1946) mit
Gustav Fröhlich.
Meineckes erster Nachkriegsfilm war G. W. Pabsts
hochgelobtes Drama "Der
Prozeß"1) (1948, auch "Im Namen der Menschlichkeit"), das sich mit dem Thema des Antisemitismus
anhand eines authentischen "Ritualmord-Prozesses" von 1883
beschäftigte und mit Ernst Deutsch und
Ewald Balser in den Hauptrollen
besetzt war.
Ab den 1950er Jahren intensivierte Eva Maria Meineke ihre Arbeit für den
Film, der große Durchbruch gelang ihr im deutschen Nachkriegsfilm jedoch
nicht Meist waren es prägnante Nebenrollen in erfolgreichen
Unterhaltungsstreifen wie beispielsweise Kurt Hoffmanns
Kästner-Adaptionen "Drei
Männer im Schnee"1) (1955, mit
Paul Dahlke,
Claus Biederstaedt,
Günther Lüders) und
"Salzburger
Geschichten"1) (1957) mit
Marianne Koch und
Paul Hubschmid, die Hoffmann-Komödie
"Heute
heiratet mein Mann"1) (1956) mit Paul Hubschmid und
Liselotte Pulver
oder Peter Beauvais' amüsante Geschichte "Liebe, Luft und lauter Lügen"2) (1959).
Gemeinsam mit Romy Schneider und Paul Hubschmid stand sie für Alfred Weidenmanns
Romanze "Scampolo"1) (1958) vor der Kamera, erneut mit Liselotte Pulver
für Kurt Hoffmanns Literaturverfilmung "Das Schöne Abenteuer"1) (1959). Aber auch
eher anspruchslose Produktionen wie der Heimatstreifen "Die Försterliesel"1) (1956)
oder unsägliche Pauker-Filme wie "Morgen
fällt die Schule aus"1) (1971)
gehören zur Kino-Filmografie.
Ab Mitte der 1960er Jahre erhielt die Schauspielerin interessantere Aufgaben
in anspruchsvollen, zeitkritischen Kinoproduktionen: Kurt Hoffmann besetzte
sie in "Das Haus in der Karpfengasse"1) (1965) nach dem Roman des
israelischen Autors Moscheh Ya'akov Ben-Gavriêl1) einem bewegenden Film, der das Schicksal
jüdischer Familien und tschechischer Widerstandskämpfer nach dem deutschen Einmarsch in die Slowakei
Mitte 1939 nachzeichnet und der später als Dreiteiler im Fernsehen gezeigt
wurde. Alexander Kluge gab ihr die Rolle der Frau Pichota in seinem inzwischen zum Klassiker
avancierten und preisgekrönten Drama "Abschied von gestern"1) (1966)
.
In Claude Sautets Drama "César
und Rosalie"1) (1972) sah man an der Seite
von Romy Schneider und Yves Montand, in Henri Verneuils Agententhriller
"Die
Schlange"1) (1973, Le serpent) spielte sie mit
den Hollywood-Stars Yul Brynner und
Henry Fonda,
in Vojtech Jasnys sensiblen Böll-Verfilmung "Ansichten eines Clowns"1) (1976)
zeigte sie als Mutter der Hauptfigur Hans Schnier alias Helmut Griem
einmal mehr ihre darstellerische Vielseitigkeit.
Zu Eva Maria Meinekes weiteren Arbeiten für das Kino zählten deutsche aber
auch internationale Produktionen unter der Regie namhafter Regisseure und an
der Seite berühmter Kollegen: So unter anderem Peter Sykes' Horrorstreifen
"To the Devil a Daughter" (1976, Die Braut des Satans) mit Richard Widmark,
Christopher Lee und
Nastassja Kinski1),
Alf Brustellins und Bernhard Sinkels "Der Mädchenkrieg"1) (1977),
der Geschichte einer deutschen Familie im Prag der Nazi-Ära, u.a. mit
Hans-Christian Blech.
Zu nennen ist Franz Seitz' Biopic "Die Jugendstreiche des Knaben Karl"1) (1977)
über die Anfänge des Komikers Karl Valentin
und Bernhard Sinkels "Taugenichts"1) (1978), frei nach der spätromantischen Eichendorff-Erzählung
"Aus dem Leben eines Taugenichts"1), mit
Jacques Breuer1)
in der Titelrolle. Bertrand Taverniers Drama "Death Watch – Der gekaufte Tod"1) (1978, La mort en direct)
mit Romy Schneider und Max von Sydow, William Richerts
Satire "The American Success Company"
(1980, Der Ringer) mit Jeff Bridges1) sowie Dino Risis Thriller
"Fantasma d'amore"1) (1981, Die Zwei Gesichter einer Frau) mit Romy Schneider und
Marcello Mastroianni
waren Meinekes letzte Arbeiten für den Kinofilm.
Das Fernsehen bot der Schauspielerin seit Mitte der 1950er Jahre ein
breites Betätigungsfeld: In verschiedenen Literaturverfilmungen brillierte
sie auch hier mit Rollen, die sie bereits auf der Bühne verkörpert hatte,
so in Jean Anouilhs "Jeanne oder Die Lerche" (1956),
Brechts "Der Kaukasische Kreidekreis"3) (1958),
Ionescos "Die
kahle Sängerin"3) (1961),
oder "Weekend im Paradies"3) (1973), einem Schwank von
Franz Arnold1) und
Ernst Bach1).
Vor allem aber durch Stücke wie der Farce von Theodor Schübel
mit dem Titel "Herr Wolff hat seine Krise" (1969), "Das Leben in meiner
Hand"3) (1966) von
Peter Ustinov oder Heinrich Bölls Milieuskizze "Wie in
schlechten Romanen"3) (1964) konnte Eva Maria Meineke
ihre
schauspielerische Vielseitigkeit zeigen. In etlichen Krimireihen und unterhaltsamen
TV-Filmen war sie auf dem Bildschirm ebenfalls präsent. Fast zum Dauergast
wurde sie in Krimiserien wie "Derrick", "Der Alte" oder
"Tatort", 1963 spielte sie in Rainer Erlers TV-Fassung des
Wallace-Krimis "Der Hexer"3) zusammen mit
Peter Pasetti und mimte die Frau des "Hexers" Cora Ann Milton,
Karl-Heinz Bieber besetzte sie als Mademoiselle Hortense
in der Komödie "Die Vitrine" (1972). In dem heiteren Stück
"Villa zu vermieten" spielte sie 1982 mit Edith Heerdegen und Ruth Hellberg,
ein Jahr später zeigte sie sich neben Heinz Baumann
und Ute Christensen1)
in der heiteren Geschichte "Der Frosch und die Eintagsfliege"4),
unter der Regie von Stanislav Barabáš
stand sie für dessen Simenon-Verfilmung "Sonntag" (1985) vor der Kamera.
In zwei Folgen
um die von Uschi
Glas dargestellte "Tierärztin Christine" (1993/1995) war sie
ebenso mit von der Partie wie in Erich Neureuthers "Verzwickte Lügen" (1997)
nach der Komödie von Clive Exton, oder in Rolf von Sydows
Vierteiler "Heiß und kalt" (1997)
nach dem Thriller von Petra Hammesfahr1).
Altersbedingt übernahm die Schauspielerin seit den 2000er Jahren nur noch
sporadisch Aufgaben in TV-Produktionen, so in der Pilcher-Verfilmung "Im Licht des Feuers" (2000)
und in Dagmar Dameks gefühlvollen Tragikkomödie
"Die
blauen und die grauen Tage"5) (2000),
gedreht nach dem Roman von Monika Feth1)
mit Inge Meysel in der Hauptrolle.
Nach längerer Pause tauchte die Schauspielerin 2005 mit dem kleinen
Part der Oma Adelheid in Dagmar Dameks romantischen Komödie "Wen die Liebe trifft…"5)
auf, ein Jahr später verkörperte sie die 80-jährige Großmutter der Protagonistin Antonia Vogt
(Sophie Schütt1))
in der zweiteiligen, melodramatischen
Familiensaga "Afrika – Wohin mein Herz mich trägt"5). Danach wirkte sie
noch als Hedwig Andersen in der Episode "Kilimandscharo – Malediven – Indien"6) (2008)
aus dem Dauerbrenner "Das Traumschiff"1) mit.
Die sympathische Schauspielerin Eva Maria Meineke starb am 7. Mai 2018 im Alter von 94 Jahren auf
Mallorca; die Trauerfeier und anschließende Urnenbeisetzung fand am 7. August 2018 auf dem Münchner Nordfriedhof1) statt → Traueranzeige.
Sie war in erster Ehe seit 1943 mit ihrem 1954 verstorbenen Kollegen Siegfried Breuer
verheiratet, eine zweite Verbindung ging sie später mit dem Filmproduzenten Heinz Angermeyer1) (1909 – 1988)
ein.
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Siehe auch Wikipedia
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Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 3)Die
Krimihomepage, 4) deutsches-filmhaus.de, 5) prisma.de, 6)
fernsehserien.de
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Filme
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database
sowie filmportal.de
(Fremde Links: filmportal.de, Wikipedia, Die
Krimihomepage, deutsches-filmhaus.de,
fernsehserien.de, deutsche-biographie.de, maigret.de, prisma.de)
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Kinofilme
Fernsehen (Auszug)
- 1955: Madame Aurélie (Autor: Marcel
Proust; Regie: Wilm
ten Haaf; als Angèle; → weitere Besetzung IMDb)
- 1956: Das Abschiedsgeschenk (nach
dem Theaterstück von Terence
Rattigan; als Millie Crocker-Harris)
- 1956: Jeanne oder Die Lerche (nach dem Theaterstück
von Jean Anouilh; Regie: Franz Peter Wirth;
als Agnes; → weitere Besetzung IMDb)
- 1957: Das
große ABC (nach der Komödie "Topaze" von Marcel
Pagnol; als Suzy Courtois)
- 1957: Mrs.
Cheneys Ende (nach dem Schauspiel von Frederick
Lonsdale; als Lady Joan Houghton)
- 1957: Ein Fremder kam ins Haus (live gespielt;
nach der Kurzgeschichte "Philomel Cottage"
von Agatha Christie;
als Mavis Wilson)
→ film-rezensionen.de
- 1958: Moral (nach
der Komödie von Ludwig
Thoma; als Ninon de Hauteville)
- 1958: Der kaukasische Kreidekreis (nach dem Theaterstück
von Bertolt Brecht; als Natella Abaschwili)
- 1958: Der Tod des Handlungsreisenden (nach
dem Drama
von Arthur Miller; als die Freundin)
- 1959: Bei
Anruf Mord (Handlung wie im Hitchcock-Original
aus dem Jahre 1954; als Margot Mary Wendice) → Die Krimihomepage
- 1960: Der eingebildete Kranke (nach der Komödie
von Molière; als Béline, Frau von Argan; → weitere
Besetzung IMDb)
- 1960: Die kluge Närrin (nach "La dama boba" von Lope
de Vega; Aufführung Münchner "Residenztheater";
Regie: Ernst
Ginsberg; als
Doña Nisa; → weitere Besetzung IMDb)
- 1960: Fährten (als
die reiche Witwe)
- 1961: Die
kahle Sängerin (nach dem Theaterstück
von Eugène Ionesco; als Mrs. Martin)
- 1962: Die Kollektion (nach
dem Fernsehspiel bzw. dem Theaterstück von Harold Pinter;
als Stella, Frau von James)
- 1962: Die Rache (nach
der Kurzgeschichte "Die
Rache einer Frau" von Anton
Tschechow; als Anna, Ehefrau von Kaufmann Turmanow)
- 1963: Die Probe oder Die bestrafte Liebe (nach
dem Theaterstück von Jean
Anouilh; als die Gräfin)
- 1963: Drei Jungen und ein Mädchen (Regie: Regie: Rolf von Sydow;
als die Mutter; → weitere Besetzung IMDb;
Info: Wie im Hause des vielbeschäftigten Textilfabrikanten Gillon
(Herbert Tiede)
geht es in vielen Familien zu.
Im Alltag streitet man sich ein bisschen, dann versöhnt man sich wieder, ist alles in allem zufrieden miteinander.
Das ändert sich, als Gilbert (Gerhart Lippert), der älteste Sohn, in der Mappe
des Vaters einen seltsamen Brief findet.
Aus dem verdächtigen Schriftstück scheint hervorzugehen, dass sich das bisher untadelige
Familienoberhaupt plötzlich
für eine andere Frau interessiert …; "Gong" 15/1963:
"Turbulentes, unterhaltsames Spiel um einen zu Unrecht des Seitensprungs
verdächtigten Vaters, den seine vier Kinder mit allen Mitteln auf den Pfad der Tugend
und in den Schoß der Familie
zurückholen wollen,
bis sich das Missverständnis aufklärt." (Quelle: tvprogramme.shoutwiki.com))
- 1963: Heiraten ist immer ein Risiko (nach
dem Schauspiel von Peter
Hacks (unter dem Pseudonym "Saul
O'Hara"); als ?)
- 1963: Der Hexer (Edgar
Wallace-Verfilmung; als Cora Ann Milton; → siehe auch
Kinofilm 1964)
- 1963: Der schlechte Soldat Smith (als Offizier der
weiblichen Hilfsgruppe)
- 1964: Wie in
schlechten Romanen (Autor: Heinrich Böll; als Frau Zumpen)
- 1966: Das
Missgeschick, ein Lord zu sein (nach der Komödie von William
Douglas Home; als June Countess
of Lister)
- 1966: Die
seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger (Krimiserie; als
Filmschauspielerin
Angelika Hofe in Folge 2.02 "Ballgeflüster")
- 1966: Wie wär's, Monsieur? (nach
der Komödie von Marcel Mithois; als Maggy Fauchois)
- 1966: Adrian
der Tulpendieb (6-teilige Serie; als Madame du Fresne)
- 1966: Das Leben in meiner Hand (Autor:
Peter
Ustinov; als Helen)
- 1966: Der gute Mensch von Sezuan (nach dem
Theaterstück von Bertolt
Brecht; als die Hausbesitzerin Mi Tzü)
- 1967: Die Katze im Sack oder Der Sänger aus Bordeaux (nach
dem Theaterstück von Georges Feydeau;
als Marthe;
→ weitere Besetzung IMDb)
- 1967: Der Dreispitz (nach
der Novelle von Novelle "El sombrero de tres picos" von Pedro de
de Alarcón;
Regie: Rainer
Erler; als Donna Isabell)
- 1968: Der vielgeliebte Herr Brotonneau (nach dem Theaterstück
von Robert de Flers und Gaston de Caillavet;
Inszenierung "Kleine
Komödie am Max II"; Regie: Gerhard Metzner; als Therèse Brotonneau;
→ weitere Besetzung IMDb)
- 1968: Die
fünfte Kolonne (Krimiserie; als Frau Haßmann in Folge 22 "Sonnenblumenweg 7")
- 1968: Die aufrichtige Lügnerin (nach der Komödie "L'Idiote"
von Marcel
Achard; als Marie-Dominique
Beaurevers;
→ weitere Besetzung IMDb)
- 1969: Herr Wolff hat seine Krise (Farce von Theodor
Schübel (Drehbuch) um das Problem des unausweichlichen
"Älterwerdens"; als Christine Wolff;
→ weitere Besetzung IMDb)
- 1970–1998: Tatort
(Krimireihe)
- 1971: Yester, der Name stimmt doch? (nach
dem Roman "The two of them" von J. H. Wallis; als Paula Yester)
- 1971: Ein toller Dreh (nach dem Theaterstück "Uproar in the House" von Anthony
Marriott; als Audrey Grey;
→ weitere Besetzung IMDb)
- 1972: Rechtsprechung – Szenische Rekonstruktion des Prozesses gegen Dr. John Bodkin Adams
(Drehbuch: Claus
Hubalek;
Regie: Karl-Heinz
Bieber; mit Rudolf Schündler
als Adams; als Schwester Stronach; → weitere Besetzung IMDb)
- 1972: Die Vitrine (Komödie von Hans
Rothe; Regie: Karlheinz Bieber; als Comtesse Hortense; → weitere
Besetzung IMDb;
Kurzinfo: Das französische Städtchen Ravignon will seinem berühmtesten Sohn, dem Poeten
Corbeau,
zum 20. Todestag eine Ausstellung widmen. Bibliothekar Gérard (Ernst Stankovski)
begegnet auf der Suche nach unbekannten
Gedichten einer Reihe von älteren Damen, die alle behaupten,
Corbeaus einzige Geliebte gewesen zu sein. (Quelle:
retro-media-tv.de))
- 1972: Monsieur Chasse oder Wie man Hasen jagt (nach der Komödie
von Georges Feydeau; als Mme. Latour;
→ weitere Besetzung IMDb)
- 1973: Weekend im Paradies (nach
dem Schwank von Arnold
und Bach; als Hedwig Dittchen)
- 1973: Lehrjahre des Herzens
/ L'éducation sentimentale (Fünfteiler; als La Vatnaz)
- 1973: Eine
geschiedene Frau (Sechsteiler mit Inge
Meysel in der Hauptrolle; als Lilo Niklas)
- 1973: Mein
Onkel Benjamin (nach dem Roman von Claude
Tillier; als Marie. Schwester von Dr. Benjamin Rathery)
- 1974: Okay
S.I.R. (Krimiserie; als Oberin in Folge 17 "Das Gegenstück")
- 1974: Die
Buchholzens – Chronik einer Familie (nach den Romanen von Julius
Stinde; als Lotte, Frau von Christoph Bergfeldt)
- 1974: Die Villa der Madame Vidac (nach
der "Gruselkomödie von Serge Simenois = Franz Georg Schulz;
als Manon)
- 1974: Der
kleine Doktor (Krimiserie; als Schwester Jeanne in Folge 2.07
"Eine bemerkenswerte Nichte")
- 1975: Kennwort: Fasanenjagd München 1945 (als Frau Schenke;
→ weitere Besetzung IMDb)
→ www.zeit.de
- 1975: Georginas Gründe
/ Les raisons de Georgina (als Mrs. Portico)
→ volkerschloendorff.com
- 1975: Baby Hamilton oder Das kommt in den besten Familien vor (Lustspiel
von Anita Hart und Maurice Braddel;
Regie: Franz Peter Wirth; als Dorothy;
Kurzinfo: Eines Nachts steht im Garten der vornehmen Familie Hamilton
auf Long Island ein Wäschekorb mit einem Baby. Beigefügt ist ein Zettel, auf dem steht:
"Ich möchte, dass mein Kind bei seinem
Vater ist.'" Dieser Hinweis schlägt natürlich ein wie eine Bombe. Der Vater im Hause Hamilton! War es der
Senior der Familie (Wolfgang
Kieling),
einer seiner drei Söhne, Derek (Andreas Seyferth), James
(Claus Ringer)
und Charles (Amadeus August)
oder gar der treue
Diener Edwards (Herbert Tiede)? Hamiltons Schwägerin,
Dorothy
Moorside (Eva Maria Meineke), und June
Kingsley (Michaela May),
das Hausmädchen, stellen
Ähnlichkeitsvergleiche an. Mit der Ruhe im Hause Hamilton ist es für lange Zeit vorüber.
Die Herren verdächtigen sich
gegenseitig, auch die Damen nehmen kein Blatt vor den Mund. (Quelle: tvprogramme.net))
→ IMDb
- 1975: Unter einem Dach (Serie; als Mutter von Marlies in
Folge 20"Laß mir Ruhe, laß mir Zeit")
- 1977: Der doppelte Moritz (nach dem Lustspiel von Toni
Impekoven; Aufführung Kölner "Millowitsch-Theater";
mit Willy
Millowitsch in der Titelrolle; als Gattin von Moritz; → weitere Besetzung
IMDb)
- 1978: Haus der Frauen (nach dem Theaterstück von
Zofia Nalkowska;
als Tekla)
- 1979: Der Maulkorb (nach
dem Roman
von Heinrich Spoerl; als Frau des Staatsanwalts von Treskow
(gespielt von Willy Millowitsch))
- 1982: Steckbriefe (6-teilige
Serie; als Ruth Hartung in Folge 4 "Barbara")
- 1982: Villa zu vermieten (Zwei reizende alte Damen, Frau
Dingelstätt (Edith
Heerdegen) und Frau Zubermann (Ruth
Hellberg)
finden einen Weg, ihr einsames Leben anregender zu gestalten und
viele Leute kennenzulernen; Regie: Thomas
Engel;
als Dame im Pelz; → weitere Besetzung IMDb)
- 1982: Versuchung (als Joanna,
Schwester von Ludwig)
- 1983: Der Frosch und die Eintagsfliege
(als Madame Roo)
- 1985: Sonntag (nach dem Krimi "Dimanche"
von Georges
Simenon; Regie: Stanislav Barabáš; als Mutter von
Berthe;
→ weitere Besetzung IMDb;
Info: Erwin (Hans Georg
Panczak) kann die Nörgeleien seiner Frau Berthe (Lisa Kreuzer)
nicht mehr ertragen. Seinen Plan, sich mit dem Stubenmädchen davon zu machen, verwirft er wieder, weil es ihn
das Hotel kosten könnte.
Erst eine Lebensmittelvergiftung von Berthe bringt ihn dann auf eine perfide Idee.
Akribisch plant Erwin ein tödliches Menü…)
Quelle:
deutsches-filmhaus.de
- 1986: Detektivbüro Roth (Krimiserie; als Annabelle,
Adoptivmutter des Intriganten, in Folge 18 "Der falsche Neffe")
- 1987: Dies Bildnis ist zum Morden schön (Francis
Durbridge-Krimi; als Madge Harrison)
- 1988: Familienschande (nach
dem Roman von Patrick
Quentin; als Fürstin Natascha)
- 1988: Der Millionenbauer (Serie; als Frau Islinger in Folge
2.06 "Der Schmuh")
- 1990: Hotel Paradies (Serie; als Hotelgast in Folge
1.11 "Der Paradiesvogel")
- 1990–1994: Der Alte (Krimiserie)
- 1990: 156. Der leise Tod (als Frau Müller)
- 1991: 160. Das Puzzle (als Ruth Cartory)
- 1994: Das Geständnis (als Anna Busse)
- 1991: Insel der Träume (Serie; als Katja in Folge
2 "Das
Ende ist der Anfang")
- 1992/1993: Derrick (Krimiserie)
- 1993: Jenny Marx / Jenny Marx, la femme du diable (über die
Liebesgeschichte von Karl Marx und seiner Frau
Jenny
nach
dem Buch von Françoise Giroud;
mit Marie-Christine
Barrault (Jenny Marx), Carlo Brandt (Karl Marx), Jean-Paul
Comart (Friedrich
Engels);
als Henriette Marx,
Schwester von Karl Marx) → IMDb
- 1993–1995: Tierärztin Christine (3-teilige
TV-Reihe mit Uschi
Glas; als Maria)
- 1993–2008: Das Traumschiff (TV-Reihe)
- 1995: Heimliche Zeugen (als Großmutter)
→ wunschliste.de
- 1996: Ein bisschen Zauber verträgt die Welt
(Serie; als Mutter Lohmann)
- 1997: Frauenarzt Dr. Markus Merthin (Serie; als Frau Hahn in Folge
2.02 "Jockel")
- 1997: Die Camper (Comedy-Serie; als Gräfin in Folge
13 "Das Schloss")
- 1997: Verzwickte Lügen (nach der Komödie von Clive Exton;
als ?; →IMDb)
- 1997: Heiß und kalt (Vierteiler
nach dem Krimi von Petra
Hammesfahr;
als Anna)
- 1999: Lautloser Schrei – Eine Frau in Gefahr / Schwurgericht – Seitenwechsel (als Großmutter)
→ filmdienst.de,
IMDb
- 2000: Die blauen und die grauen Tage (nach
dem Roman von Monika
Feth mit Inge
Meysel; als Frau Klapproth)
→ dagmar-damek.de
- 2000: Rosamunde
Pilcher (TV-Reihe) – Im Licht des Feuers (als
Sophie)
- 2005: Wen die Liebe trifft … (als Oma Adelheid)
- 2006: Afrika – Wohin mein Herz mich trägt (Zweiteiler;
als Maria Vogt, Großmutter von Antonia Vogt = Sophie
Schütt)
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