Gila von Weitershausen Gila von Weitershausen wurde am 21. März 1944 im niederschlesischen Trebnitz geboren; ihr Vater war Offizier, ihre Mutter stammte aus einer preußischen Adelsfamilie. Die Urenkelin des Reichskanzlers Graf Hertling floh kurz vor Kriegsende mit ihrer Familie aus dem Osten nach München, wuchs dort zusammen mit ihren fünf Geschwistern streng preußisch erzogen auf. Gegen den Willen ihrer Eltern nahm sie als junges Mädchen privaten Schauspielunterricht, anschließend folgten erste Bühnenerfahrungen an Provinztheatern sowie kleinere Fernsehrollen. Eberhard Hauff entdeckte sie dann für die Leinwand, gab ihr 1964 eine erste Kinorolle in seinem Episodenfilm "Hütet eure Töchter", nach Auftritten in Filmen wie "24 Bilder" (1965) oder "Herrliche Zeiten im Spessart"1) (1967) wurde die junge Schauspielerin 1968 mit der Titelrolle der Katja in Marran Gosovs, für damalige Verhältnisse frivolen Schwabing-Komödie "Engelchen – oder die Jungfrau von Bamberg"1) über Nacht populär und erhielt für ihre Leistung das "Filmband in Gold". Sie wurde zur Symbolfigur der erotisch freizügigen Jugend Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre und dieses Image blieb zunächst an ihr haften; es folgten Streifen wie "Engelchen macht weiter – Hoppe, hoppe Reiter"1) (1969), "Charley’s Onkel"1) (1969), "Der Bettelstudent oder "Was mach' ich mit den Mädchen?"1) (1970) oder May Spils "Nicht fummeln, Liebling"1) (1970).
 

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Dann gelang es Gila von Weitershausen, die ab 1970 für drei Jahre mit dem Starregisseur Louis Malle zusammenlebte, sich allmählich von dem Engelchen-Klischee zu lösen und in weiteren Kinoproduktionen, meist mit ambitionierten Neben- aber auch Hauptrollen, ihre schauspielerische Vielseitigkeit zu beweisen. So gehörte sie unter anderem zur Besetzung von Maximilian Schells preisgekröntem Werk "Der Fußgänger"1) (1973), spielte in der Simmel-Adaption "Gott schützt die Liebenden"1) (1973) und in der Eric Malpass-Verfilmung "Als Mutter streikte"1) (1974). Peter Patzak übertrug ihr beispielsweise 1978 die Rolle der Birga Kristlein in seinem, nach dem dem Roman von Martin Walser gedrehten Kinofilm "Das Einhorn" (→ deutsches-filmhaus.de), Volker Schlöndorff besetzte sie 1981 in seinem Drama "Die Fälschung"1).
Doch vor allem durch das Fernsehen avancierte Gila von Weitershausen in den nächsten Jahren zum Publikumsliebling. Neben Auftritten in Quotenrennern wie "Derrick", "Der Alte", "Ein Fall für zwei", "Liebling – Kreuzberg" oder "Das Traumschiff" avancierte sie ab Mitte der 1980er Jahre mit dem Mehrteiler "Patrik Pacard"2) zum TV-Star, ebenso wie mit ihrer zeitweiligen Rolle der Annemarie Matthiesen und Gattin des "Landarztes"1) alias Christian Quadflieg. Man erlebte die Schauspielerin auf dem Bildschirm unter anderem in Peter Beauvais' Mehrteiler "Sommer in Lesmona" (1987 → fernsehserien.de), in Horst Kummeths "Ein Geschenk des Himmels" oder als Baronin in Dagmar Dameks Stefan Zweig-Adaption "Leporella" (1991).
In den folgenden Jahren war die wandlungsfähige Schauspielerin mit verschiedensten Frauentypen auf dem Bildschirm präsent, sei es in beliebten Krimi-Reihen wie "Der Bulle von Tölz", "Zwei Brüder", "Polizeiruf 110" und "Tatort" oder in romantischen Pilcher-Verfilmungen. Sie mimte spießige Hausfrauen ebenso überzeugend wie elegante Damen der Gesellschaft oder gerissene Mörderinnen, konnte auch ihr komödiantisches Talent wie als Tante Elsie in der Amelie-Fried-Verfilmung "Traumfrau mit Nebenwirkung" (1999) sowie als Star der Sitcom "Biggi" (1998) beweisen. Gemeinsam mit Elke Sommer und Heidelinde Weis stand sie in Bernd Fischerauers Komödie "Nicht mit uns"3) (2000) vor der Kamera und mimte die "starke Frau" und erfolgreiche Marketingexpertin Marieluise von Waldenfels.
In jüngerer Zeit erlebte man Gila von Weitershausen 2001 als Dorothee in "Zwei alte Gauner"3) neben Peter Weck und Jaecki Schwarz, als Doña Joanna Martinez in der Utta Danella-Romanze "Die Hochzeit auf dem Lande"3) (2002) und als Sabine Fichtner in Karola Hattops Psychodrama "Schöne Lügen"3) (2003). 
Neben  Filmehemann Elmar Wepper glänzte sie als Eva Maria Splitt und Hauptakteurin in Ariane Zellers ausgelassener Komödie "Mutter kommt in Fahrt"3) (2003) auf dem Bildschirm und bewies einmal mehr, dass Frauen jenseits der 50 nicht zum "alten Eisen" gehören, sondern als reife, selbstbewusste und begehrenswerte "Ladies" auftreten. Diesen Frauentyp verkörperte sie auch – diesmal als Mutter der Hauptdarstellerin Lilly alias Denise Zich – in der romantischen Utta Danella-Verfilmung "Eine Liebe in Venedig"3) (2005).
 

Szenenfoto "Mutter kommt in Fahrt"
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Szenenfoto "Mutter kommt in Fahrt"
Nach dem Motto "gemeinsam sind wir unschlagbar" funktionierte die Komödie "Drei teuflisch starke Frauen"3), welche im November 2005 über den Bildschirm flimmerte: Hier agierte Gila von Weitershausen als Julie Sander, die ihren Ehemann in Flagranti mit einer blutjungen Möchtegern-Popsängerin erwischt. Auch ihre Schwester Dana (Gaby Dohm), eine erfolgreiche Karrierefrau, hat von den Männern die Nase voll, nachdem sie von ihrem schnöseligen Chef aus Altersgründen gefeuert wurde, schließlich ist da noch die ältere, verwitwete Schwester Maria (Ruth Maria Kubitschek), deren beschauliches Leben jäh gestört wird, als Sohn Robert (Ralf Bauer) einem Immobilienhai in die Finger fällt. Kurzerhand gründet das Trio eine eine schlagkräftige Frauen-WG und schmiedet ein teuflisches Komplott, um der Männerwelt einen gehörigen Denkzettel zu verpassen … Ende Oktober bzw. Anfang November 2007 gingen die turbulenten Geschichten um die drei "Golden Girls"  mit den Folgen "Eine für alle"3) und "Die Zerreißprobe"3) dann weiter.
Szenenfoto "Fünf-Sterne-Kerle inklusive" Eine weitere Arbeit war das moderne Märchen "Eine Krone für Isabell"3) (2006), in dem eine Friseurin und Berliner Göre (Felicitas Woll) unverhofft zu einer Prinzessin wird und in dem Gila von Weitershausen die Landesmutter eines imaginären Zwergstaates mimte sowie die Tante Ruth der weiblichen Protagonistin Katrin (Katharina Wackernagel) in Vivian Naefes TV-Komödie "Fünf-Sterne-Kerle inklusive"1) (2006), einer wortwitzigen und leichtfüßigen Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Gaby Hauptmann.
  

Szenenfoto "Fünf-Sterne-Kerle inklusive"
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An der Seite von Uschi Glas tauchte Gila von Weitershausen im September 2006 in dem gefühlvollen TV-Film "Eine Liebe im September" nach Motiven des Utta Danella-Romans "Quartett im September" auf und mimte die nette, patente Amelie bzw. Freundin der Protagonistin Vera (Uschi Glas), einer erfolgreichen Redakteurin, welche über ihr Leben, vor allem aber ihre Beziehung mit dem Chefredakteur Gert Rothbaum (Wolf Roth) nachdenken will. Kurzentschlossen hat Vera Urlaub genommen, besucht Amelie, die es sich in einem luxuriösen Hotel in der Oberlausitz gut gehen lässt. Wie sollte es anders sein, die Pferdenärrin Vera lernt während eines Reitausflugs bald einen attraktiven Mann kennen, den geheimnisvollen Robert Gerlach (Peter Bongartz) – das Happy End ist vorprogrammiert. Danach tauchte sie Anfang Dezember 2006 in Xaver Schwarzenbergers turbulenten Geschichte "Mein süßes Geheimnis"3) auf und bot als Bäckereibesitzerin Katharina Achternhagen ihrem Konkurrenten Alberto Puccini alias Friedrich von Thun Paroli. Der charmante Puccini lockt seine Kundschaft mit traumhaften Zuckertorten, während sich die bodenständige Bäckerin Achternhagen auf Vollkornprodukte konzentriert und ihren Kollegen abgrundtief hasst. Dass sich das ungleiche Paar dennoch näher kommt, ist nur eine Frage von 90 vergnüglichen, gut gerührten Minuten. 
Bereits 2006 hatte Gila von Weitershausen als Henriette Wallner in Christine Kabischs heiter-melancholischen Ehekomödie "Der Traum vom Süden" mit Filmehemann Walter alias Elmar Wepper einige Turbulenzen durchstehen müssen, Anfang März 2007 fand die unterhaltsame Geschichte mit "Ich heirate meine Frau"3) eine Fortsetzung. Das Paar ist inzwischen nach über 25-jähriger Ehe geschieden, während Henriette die Trennung gut verkraftet und als selbst ernannte "Managerin" im florierenden Tortenladen ihrer Tochter Elke aufblüht, setzt der von Liebeskummer geplagte Werner alles daran, seine Frau zurückzugewinnen …4)  
Nach einer Nebenrolle in der Tragikomödie "Meine Mutter tanzend"3) (EA: 14.03.2007) war Mitte April 2007 die Beziehungskomödie "Freie Fahrt ins Glück"3) nette Unterhaltungskost. Der Film ist eine von Ariane Zeller leichtfüßig inszenierte heitere Familiengeschichte mit Gila von Weitershausen und Michael Mendl als Paar, das sich trotz aller Schwierigkeiten wieder zusammenrauft. Was folgte, war die Mutter-Rolle in dem sehenswerten, erstklassig besetzten TV-Drama "Die Weisheit der Wolken"3) (2008),  danach sah man die sympathische Künstlerin unter anderem Mitte November 2008 in dem "Lilly Schönauer"-Melodram "Für immer und einen Tag"3), wo sie die Mutter der junge Richterin Laura (Johanna Christine Gehlen) spielte. 

Szenenfoto "Freie Fahrt ins Glück"
mit freundlicher Genehmigung von www.ziegler-film.com
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Szenenfoto "Freie Fahrt ins Glück"
Am 26.12.2008 gehörte auch Gila von Weitershausen zu den Protagonisten in der "Traumschiff"-Episode "Vietnam", erneut mit Michael Mendl als (Ehe)Partner tauchte sie am 1. Februar 2009 in der Episode "Hochzeitsvorbereitungen" aus der ZDF-Reihe "Meine wunderbare Familie"1) auf, den (zu Herzen gehenden) Geschichten um die Rudertrainerin Hanna Sander (Tanja Wedhorn) und dem Kaffeeröster Jan Kastner (Patrik Fichte); Mendl und Gila von Weitershausen spielen Jans Eltern Renate und Klaus, die sich auseinandergelebt haben und nun trennen wollen.
Anschließend stand sie für das Liebesdrama "Letzter Moment"3) (EA: 17.09.2010 auf ARTE) vor der Kamera, in der von Sathyan Ramesh in Szene gesetzte Geschichte wird von dem älteren Peter (Matthias Habich) erzählt, der sich in die deutlich jüngere Kellnerin Isabel (Ulrike C. Tscharre) verliebt. Als sich herausstellt, dass deren Mutter (Gila von Weitershausen) seine ehemalige Geliebte ist, "gerät Peters aufblühende Welt ins Wanken: Wegen Isabels Mutter flüchtete er einst in die Einsamkeit …" (Quelle: prisma.de)
Gila von Weitershausen am 28.03.2013 in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz"; Foto zur Verfügung gestellt von Udo Grimberg; Copyright Udo Grimberg Nach dem Emilie Richards-Melodram "Denk nur an uns beide"3) (EA: 3.10.2010 und der Rolle der Evelyn Cunningham gab sie am 15. Oktober 2010 in der Folge "Alte Wunden"3) ihren Einstand im "Schwarzwaldhof"1). In der dritten Geschichte der losen ARD-Familienreihe um ein Familienhotel im Schwarzwald, tauchte Gila von Weitershausen als Lore Schmidt auf, elegante und anfangs wenig sympathische Mutter der patenten Hoteliersfrau Veronika Hofer (Saskia Vester). Nur eine Woche später, am 22.10.2010, ging "Der Schwarzwaldhof" mit der Episode "Forellenquintett"3) in die vierte Runde, auch hier war Gila von Weitershausen als inzwischen weniger exaltierte Mutter Lore wieder mit von der Partie, ebenso wie in den Fortsetzungen "Der Verlorene Sohn"3) (EA: 06.07.2012) und "Lauter Liebe"3) (EA: 13.07.2012).
In dem von Carlo Rola inszenierten ZDF-Drama "Familiengeheimnisse"3), in dem Filmlegende Hardy Krüger nach vielen Jahren wieder mal eine Rolle vor der Kamera übernommen hat, war sie am 9. Januar 2011 als dessen unterkühlte Ehefrau zu sehen. Neben Fritz Wepper als galantem Wiener Promi-Arzt Dr. Anton "Toni" Bucher tauchte sie in der (vorhersehbaren) ARD-Komödie "Alles außer Liebe"3) (EA: 06.12.2012) als attraktive, selbstbewusste Kochbuchautorin Julia Langer auf, die über Umwege und so manche turbulente Eifersüchteleien ihr Glück mit dem in die Jahre gekommenen Casanova findet, nachdem dieser seine Romanze mit der wesentlich jüngeren Emma (Eva-Maria Grein von Friedl) beendet hat. Gemeinsam mit Charles Brauer war sie als besorgtes Elternpaar des Architekten Florian Fischer (Hardy Krüger jr.) in dem ARD-Melodram "Nur mit Euch!" (EA: 15.02.2013) zu sehen → www.presseportal.de und www.ziegler-film.com.

 
Gila von Weitershausen am 28.03.2013 in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz"1)
Foto zur Verfügung gestellt von Udo Grimberg
© Udo Grimberg

Wenig später kam sie als Besitzerin des Kosmetikkonzerns "Winter International" daher, die in der ZDF-Komödie "Vorzimmer zur Hölle 3 – Plötzlich Boss"3) (EA: 25.04.2013) ihren Angestellten einen Rollentausch verordnet. Sekretärin Jule Engelhardt (Henriette Richter-Röhl) wechselt in die Vorstands-Etage, ihr Verlobter und Vorgesetzter Dr. Philipp Richter (Andreas Pietschmann) muss nun den Schreibkram erledigen. Turbulenzen bzw. Probleme waren da vorprogrammiert…
In der Geschichte "Ärztepfusch"3) (EA: 24.11.2013), der dritten Episode aus der ZDF-Reihe "Engel der Gerechtigkeit", präsentierte sich Gila von Weitershausen als Mutter der Titelheldin, der ehemaligen Ärztin bzw. Anwältin Dr. Patricia Engel (Katja Weitzenböck), die ärztliche Kunstfehler bewerten muss und dabei die Interessen sowohl der Patienten als auch der Ärzte zu berücksichtigen hat. Patricias Vater Professor Dr. Brenner (Robert Atzorn) ist renommierter Chefarzt eines Hamburger Klinikums und vernachlässigt seine Ehefrau Elisabeth zunehmend wegen seines beruflichen Engagements – diese zieht die Konsequenzen und verlässt das gemeinsame Heim → www.tittelbach.tv sowie presseportal.zdf.de. Eine nette Rolle war auch die der attraktiven Josefine (Gila von Weitershausen), die sich in der witzigen Dora Heldt-Geschichte "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen" (EA: 05.04.2014) mit Nichte Johanna (Yvonne Catterfeld) auf einen angeblich exklusiven Wochenend-Trip an die Schlei begibt, die sie bei einem Preisausschreiben gewonnen hat. Die Reise entpuppt sich als eine der üblichen "Kaffeefahrten", bei der der Veranstalter ungemein günstige Immobilien an den Mann respektive die Frau bringen will. Dort treffen sie auf das ungleiche Duo Walter (Peter Sattmann) und Heinz (Lambert Hamel), was der einzige Lichtblick in der ansonsten eher tristen Veranstaltung zu sein scheint. Dass die erwartungsfrohe Reisegesellschaft einem gesuchten Betrügerpärchen (Daniel Aichinger/Stephanie Stumph) auf den Leim gegangen und Johannas Lebensgefährte Max (Matthias Schloo) in die Fänge einer neurotischen Krimiautorin (Caroline Beil) geraten ist, gab der überschaubaren Story einen zusätzlichen kriminalistischen Anstrich → www.tittelbach.tv.
  
Neben ihrer Arbeit für das Fernsehen ist die vielbeschäftigte Schauspielerin seit einigen Jahren auch wieder, unter anderem mit Boulevard-Stücken, auf der Theaterbühne zu erleben; nach zehnjähriger Bühnenabstinenz startete sie beispielsweise 1998 eine Tournee mit Eugene O'Neills "Fast ein Poet". Als Partnerin Winfried Glatzeders präsentierteh die beliebte Mimin im Düsseldorfer "Theater an der Kö" in der spritzig-schwarzen Komödie "Toutou" von Daniel Besse und Agnès Tutenuit, die Premiere war am 10. Mai 2013. "Es lohnt sich" notierte www.wz-newsline.de, "denn mit Gila von Weitershausen und Winfried Glatzeder stehen junggebliebene, alte Theater- und TV-Hasen auf den Brettern, die Hundebesitzer-Pointen geschickt mit emotionaler Tiefe verquicken. Von Weitershausen mimt hinreißend die verstockt zickige Hundenärrin, dann die eifersüchtige Gemahlin oder flirtende Fremdgeherin. Glatzeder (…) näselt, malmt Konsonanten und wandelt sich vom Paulus zum Saulus: Anfangs umsorgender Ehemann, mutiert er zum selbstverliebten Gockel, der plötzlich Hunde verachtet." Die Berliner Premiere fand am 28. August 2013 in der "Komödie am Kurfürstendamm" statt, zwischen dem 29.05.2014 (Premiere) und 06.07.2014 stand die von Ute Willing in Szene gesetzte kurzweilige Geschichte auf dem Spielplan des Hamburger "Ernst Deutsch Theaters".  Auch 2015 ging es mit der erfolgreichen Aufführung weiter, vom 30. April bis 12. Juli 2015 wurde das Stück im Kölner "Theater am Dom" gezeigt. Seit der Premiere am 26. November 2015 feierte von Weitershausen am Hanburger "Ernst Deutsch Theater" an der Seite von Peter Bongartz Erfolge in Alan Ayckbourns Liebeskomödie "Halbe Wahrheiten" und stand dort mit diesem, von Medien-Mann und TV-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt2) inszenierten Stück bis 9. Januar 2016 auf der Bühne.
 
Die Schauspielerin, die bis 1972 sechs Jahre lang mit ihrem Kollegen Martin Lüttge2) verheiratet war, ist Mutter eines Sohnes; der 1971 geborene Manuel Cuotemoc stammt aus ihrer Verbindung mit dem französischen Regisseur Louis Malle1) (1932 – 1995). 1993 heiratete sie den Radiologen und Psychoanalytiker Dr. Hartmut Wahle und lebt mit ihrem Mann in München.
  
Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia
Filmografie bei der Internet Movie Database
Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung bzw.  Kurzportrait innerhalb dieser HP, 3)  prisma.de
4) Quelle: prisma.de
Stand: Januar 2016
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