Rosel Zech wurde am 7. Juli 1940*) als Roselie Helga Lina Zech in Berlin-Charlottenburg geboren. Als sie ein Jahr alt war, zogen ihre Eltern, die Binnenschiffer waren, nach Hoya in der Nähe von Bremen. Dort ging Rosel Zech auf Schule und beschloss schon als junges Mädchen, Schauspielerin zu werden. Sie begann in Berlin eine Ausbildung am "Max-Reinhardt-Seminar", brach diese jedoch zugunsten eines Engagements am Theater in Landshut ab.
1972 wurde die Schauspielerin von Peter Zadek1) nach Bochum geholt und in den nächsten Jahren avancierte Rosel Zech zu einer der gefragtesten deutschen Theaterschauspielerinnen. Sie stand beispielsweise am "Hamburger Schauspielhaus", der "Freien Volksbühne Berlin" und am "Bayerischen Staatsschauspiel" auf der Bühne, arbeitete an den großen Theaterstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit vielen namhaften Regisseuren wie beispielsweise Luc Bondy, Alexander Lang, Hans Neuenfels oder Peter Stein zusammen. 1976 wurde sie von der Zeitschrift "Theater heute"1) für ihre Interpretation der "Hedda Gabler"1) in dem gleichnamigen Ibsen-Drama zur "Schauspielerin des Jahres" gekürt. In München beeindruckte sie beispielsweise 1999 in der deutschen Erstaufführung von Per Olov Enquists1) Stück "Die Bildermacher" mit der Figur der schwedischen Dichterin Selma Lagerlöf1).
In jüngerer Zeit (2005/2006) brillierte Rosel Zech am Hamburger "Deutschen Schauspielhaus" in der Komödie über Schauspieler "Ein spanisches Stück" der französischen Erfolgsdramatikerin Yasmina Reza
1). Von Jürgen Gosch in Szene gesetzt, mimte sie die "Pilar" und Mutter von Nuria (Anneke Kim Sarnau) und Aurelia (Wibke Puls); verliebt in den braven Hausverwalter und Kleinbürger Fernan (Manfred Zapatka) legt Rosel Zech "mühelos den Schalter um, von der gekränkten Mutter zur stolzen Glucke, zur nörgelnden Diva"2), zieht einmal mehr alle Register ihres schauspielerischen Könnens; aufgrund des großen Erfolges stand das Stück Anfang 2006 erneut auf dem Spielplan. 2009 war Rosel Zech bei den "Luisenburg Festspielen" in Wunsiedel mit der Titelrolle in Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder"1) zu bewundern.

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Rosel Zech
Glänzende Kritiken erntete die Charakterdarstellerin am Berliner "Renaissance Theater" in dem von Torsten Fischer inszenierten Stück "33 Variationen"; Premiere war am 24.01.2010. Moisés Kaufmans Broadway-Drama, das in Berlin zur deutschen Erstaufführung gelangte, erzählt von den letzten Lebensmonaten der Musikwissenschaftlerin Dr. Katherine Brandt (Rosel Zech), die fasziniert ist von Beethovens Klavierzyklus "Diabelli-Variationen", ein Problem mit ihrer Tochter Clara (Anne Berg) hat und außerdem an ALS, einer tödliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, leidet. Auf zwei Zeitebenen verfolgen wir, wie Katherines wissenschaftliche Arbeit voranschreitet, Beethovens Komposition Gestalt annimmt und wie sich Schicksalsgemeinschaften formen, die die beiden durch Freude, Schmerz, Abschied und Neubeginn begleiten. (Quelle: www.renaissance-theater.de
Patrick Wildermann schrieb in "Der Tagesspiegel" am 26.1.2010 unter anderem: "Die große Zadek- und Fassbinder-Darstellerin Rosel Zech gibt diese Ehrgeizgetriebene, die an ALS erkrankt ist und zunehmend verfällt. Als sie schon lallend im Rollstuhl sitzt, erscheint ihr endlich der Komponist höchstselbst, … dem Zech mit der geballten Unerschütterlichkeit der echten Grande Dame begegnet". In der "Berliner Morgenpost" konnte man einen Tag später (27.01.2010) lesen: "Die überragende Rosel Zech, Zadek- und Fassbinder-Star, vielen bekannt aus der ARD-Serie "Um Himmels Willen", spielt die tödlich an ALS erkrankte Musikologin. Anfangs schroff, weist sie die Hilfe ihrer Tochter Clara (Anne Berg) zurück. Doch im Verlauf der Krankheit öffnet sie sich, freundet sich mit der Bonner Archivarin Gertrude (Ann Franziska Srna) an und auch mit Claras Lover, dem Krankenpfleger Mike (Simon Zigah). Und für Irene Bazinger von der "Berliner Zeitung" (28.01.2010) spielte Rosel Zech "großartig … elegant, klug und humorvoll"; das Stück stand noch bis Mai auf dem Spielplan; mehr zum Theaterwirken von Rosel Zech bei www.rosel-zech.de.
 
Rosel Zech als Gemahlin des Herrn Jourdain (Heinz Schubert)
in "Der Bürger als Edelmann"1) von Molière
Regie: Jérôme Savary1) – Deutsches Schauspielhaus Hamburg (1986)
→ www.zeit.de
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Einem breiten Publikum bekannt wurde Rosel Zech durch Auftritte in zahlreichen Fernsehproduktionen, so vor allem 1981 mit ihrer Rolle der resoluten Bergarbeiter-Frau und Mutter Elfriede Knapp in der Serie "Die Knapp-Familie"1). Zwei Jahre später sah man sie als Lieselotte Oppermann in dem Mehrteiler "Die Geschwister Oppermann"3) sowie 1988 als Erika Schwarz in der erfolgreichen Mini-Serie "Die Bertinis"1). Neben Gastrollen in so beliebten Krimi-Serien wie "Der Alte", Derrick", "Ein Fall für zwei" oder "Tatort" sah man sie beispielsweise 1994 als "Indische Ärztin" Dr. Karla Spiehweg sowie zwei Jahre später in "Die Indische Ärztin – Herzen in Not" als Dr. Fasching. In "Morgen gehört der Himmel dir" mimte sie 1999 die Frau Niering. Ungeheure Popularität erlangte Rosel Zech seit 2002 als moderne und gestrenge Mutter Oberin Dr. Dr. Elisabeth Reuter in der quotenträchtigen ARD-Serie "Um Himmels willen"1), den Geschichten um das Kloster Kaltenthal und der rebellischen Nonne Lotte alias Jutta Speidel (später Janina Hartwig als Schwester Hanna) sowie dem intriganten Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper). Kaum ging am 8. April 2008 die 7. Staffel der erfolgreichen ARD-Hauptabendserie in die letzte Runde, fiel zeitgleich die erste Klappe zu den Dreharbeiten 13 weiterer Folgen, die seit 17.02.2009 ausgestrahlt wurden. Am 23. Dezember 2008 ging überdies das schwungvolle Special in Spielfilmlänge  "Weihnachten in Kaltenthal"1) auf Sendung; die 9. Staffel startete am 26. Januar 2010. Im Dezember 2009 begannen übrigens die Dreharbeiten für ein neues 90-minütiges Highlight der beliebten Serie "Um Himmels Willen" mit dem Titel "Weihnachten unter Palmen"1), gedreht wurde bis zum 8. Februar 2010 im Mittelmeer und im Atlantik zwischen Casablanca, Teneriffa und Genua – so manche vergnügliche Verwicklung trug auch diesmal zur Unterhaltung bei. Seit 15. Februar 2011 lief nun die 10. Staffel dieses publikumswirksamen Dauerbrenners.
 
In jüngerer Zeit sah man Rosel Zech beispielsweise 2002 als Rosa Richter in "Zwei Affären und eine Hochzeit" auf dem Bildschirm, 2003 war sie als Karin Eisner in "Der Auftrag – Mordfall in der Heimat"4) zu sehen sowie als Marion von Pahl, der Freundin und Studienkollegin der Meinungsforscherin und PR-Strategin Vera Maxheimer alias Nicole Heesters, in deren Umfeld der Kommissar Max Palu in dem Tatort "Veras Waffen" ermittelt. Weitere Arbeiten waren die "Tatort"-Folge "Mörderspiele"1) (2004), die Episode "Fieber" (2004) aus der Reihe "K3 – Kripo Hamburg", das Pilcher-Melodram "Segel der Liebe" (2005) sowie Hartmut Griesmayrs ambitionierter TV-Film "In Liebe eine Eins – Leni Bluhm" (2005) mit Anna Loos und Heiner Lauterbach → tittelbach.tv.
 

Rosel Zech in LAUTER LÜGEN 01 Rosel Zech in LAUTER LÜGEN 02
Rosel Zech in der Komödie "Lauter Lügen" von Hans Schweikart1)
am "Deutschen Schauspielhaus Hamburg" (15.10.1985)
Regie: Clifford Williams
Die Fotos wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) 
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In dem Anfang Januar 2006 ausgestrahlten differenzierten Zweiteiler "Papa und Mama"1), mit dem Regisseur Dieter Wedel den Kampf der Geschlechter aus unterschiedlichen Perspektiven darstellt, aber auch das aktuelle Scheidungsrecht und geldgierige Anwälte kritisiert, war Rosel Zech die Mutter von Katja Ullrich (Silke Bodenbender), die mit Staranwalt Dr. Ullrich (Fritz Karl) verheiratet ist und nach etlichen Ehejahren aus dem scheinbar perfekten Eheleben ausbricht. Weitere prägnante Rollen spielte Rosel Zech unter anderem in der Komödie "Mr. Nanny – Ein Mann für Mama" (2006) und in dem heiteren Krimi "Die Tote im Bootshaus" (2006) aus der Reihe "Agathe kann's nicht lassen" mit der schlauen Hobbydetektivin Agathe Heiland alias Ruth Drexel. In der heiteren Geschichte "Annas Alptraum kurz nach 6"1) (2007) mimte sie die Mutter der Protagonistin alias Gesine Cukrowski. Zu einer ihrer TV-Auftritte in letzter Zeit zählt die "Traumschiff"-Folge "Kilimandscharo – Malediven – Indien" (2008), als herrische und intrigante Dora Hofer, Schwiegermutter der gerade verwitweten Veronika Hofer (Saskia Vester), kam Rosel Zech Mitte April 2008 in dem von Matthias Tiefenbacher inszenierten Familien-Melodram "Der Schwarzwaldhof"4) daher. Erzählt wird das Schicksal der Filmfamilie Hofer, allen voran der sympathischen Landschaftsgärtnerin Veronika, die nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes vor die schwierige Aufgabe gestellt wird, den Familienbetrieb bzw. ein Luxushotel zu leiten. Der (Geschlechter)Kampf zwischen der etwas naiv wirkenden Veronika und der strengen Familienpatriarchin Dora, die ihre ungeliebte Schwiegertochter los werden will, bot sich für eine Fortsetzung an, am 17. April 2009 ging mit "Falsches Spiel"4) die Geschichte in eine zweite Runde.
 
Das Jahr 2009 startete für Rosel Zech mit ihrer Rolle der Alma Sattler, Ehefrau des Fabrikanten und Radiopioniers Wilhelm Sattler (Friedrich von Thun) in dem sehenswerten, dreiteiligen Nachkriegsdrama "Die Rebellin"4), der Geschichte des außergewöhnlichen Lebensweges einer jungen, Technik-begeisterten Frau (Alexandra Neldel) im Deutschland der Fünfzigerjahre (EA: 5./7./11.01.2009; siehe auch Wikipedia).
Abgedreht war der historische ZDF-Zweiteiler "Schicksalsjahre"4) mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle. Als Vorlage für den von Miguel Alexandre inszenierten Film (Drehbuch: Thomas Kirchner) diente der biografische Roman "Vom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte" von Uwe Karsten Heye1), erzählt wird die berührende Geschichte einer Frau, die durch den zweiten Weltkrieg um die Liebe ihres Lebens gebracht wird. Rosel Zech verkörpert einmal mehr eindrucksvoll die Nazitreue Mutter der Protagonistin Ursula Heye, Martha Engler, die gegen die Verbindung ihrer Tochter mit dem sensiblen Künstler Wolfgang (Pasquale Aleardi) ist. (Erstausstrahlung: 13./14.02.2011)

Bereits Ende der 1970er Jahre sah man Rosel Zech in Kinofilmen wie "Die Vorstadtkrokodile"1) (1977), "Die Hamburger Krankheit"1) (1979) oder "Mosch" (1980). Vor allem aber durch ihre Figuren in einigen Fassbinder-Werken wirkte die Schauspielerin nachhaltig auf das Kinopublikum. 1981 übernahm sie die Rolle der Frau Schuckert in Fassbinders "Lola"1), ein Jahr später brillierte sie mit der Titelrolle in "Die Sehnsucht der Veronika Voss"1) und wurde für ihre Leistung mit dem "Deutschen Darstellerpreis" ausgezeichnet.
1990 mimte sie in dem Hallervorden-Streifen "Bei mir liegen Sie richtig"1) die Frau Berger, ein Jahr später beeindruckte sie als Bibliothekarin Roswitha in Percy Adlons Drama "Salmonberries"5) und wurde dafür unter anderem als "Beste Darstellerin" mit dem "Bayerischen Filmpreis" geehrt. In Sönke Wortmanns Krimi-Komödie "Mr. Bluesman" sah man sie 1993 als Mrs. Neuhaus und 1999 hatte sie einen kurzen, prägnanten Auftritt in Max Färberböcks preisgekröntem Werk "Aimée & Jaguar"1)

Foto mit freundlicher Genehmigung von Einhorn-Film
© Einhorn-Film/Weltlichtspiele Kino GmbH

Filmplakat: Die Sehnsucht der Veronika Voss; Foto mit freundlicher Genehmigung von Einhorn-Film; Copyright Einhorn-Film/Weltlichtspiele Kino GmbH
2002 spielte Rosel Zech die Mutter der Hauptdarstellerin Melanie alias Maria Schrader in Dani Levys "Väter"1) und 2003 hatte sie mit der Rolle der Dr. Bamberg einen weiteren Leinwandauftritt in Stefan Ruzowitzkys "Anatomie 2"1); zuletzt sah man sie im Kino 2004 in Hendrik Hölzemanns Regiedebüt "Kammerflimmern"1) als Oma der Hauptfigur Paul, genannt Crash (Matthias Schweighöfer).
Darüber hinaus betätigte sich Rosel Zech sporadisch als Sprecherin für das Hörspiel, eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier am Ende dieser Seite.
  
Die populäre und vielseitige Schauspielerin, die 1976 für ihre beeindruckende Darstellung der Titelfigur in Ibsens "Hedda Gabler" zur "Schauspielerin des Jahres" gekürt worden war, lebte bis vor kurzem in München, seit Ende 2009 hatte sie ihre Geburtstadt Berlin zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht. Neben den bereits erwähnten Preisen erhielt Rosel Zech 1968 den "Förderpreis" des Landes Nordrhein-Westfalen, 1983 den "Deutscher Darstellerpreis" des "Bundesverbandes Regie" für ihre eindringliche Darstellung der Alkoholikerin Heike in Hans-Eberhard Quelles "Mascha", einem erschütterndem TV-Film über die Folgen der Alkoholsucht aus der Perspektive eines zehnjährigen Kindes (Eva Ordonez). 1990 ehrte man sie mit der "Kainz-Medaille"1) der Stadt Wien für die Interpretation der morphiumsüchtigen Mutter Mary Tyrone in O'Neills Familiendrama "Eines langen Tages Reise in die Nacht" am Wiener "Theater in der Josefstadt" in einer hochgelobten Inszenierung (1989) von Dietmar Pflegerl1) (1943 – 2007). 1999 konnte sie den "Bayerischen Verdienstorden"1) sowie 2001 den "Merkur-Theaterpreis"1) der Zeitung "Münchner Merkur" für ihre Rolle in Anne Mearas Erfolgskomödie "After Play" (Nachspiel) am "Münchner Volkstheater" (Premiere 22.09.2000; Regie: Brian Michaels) entgegen nehmen.
 
Rosel Zech, die zur ersten Garde der deutschsprachigen Schauspielerinnen zählte und mit ihrer Kunst vor allem gebrochener Frauenfiguren die Theaterszene nachhaltig prägte, starb am 31. August 2011 im Alter von 71 Jahren in einem Berliner Krankenhaus an den Folgen einer erst wenige Monate zuvor diagnostizierten Knochenkrebserkrankung.
Die Nachricht vom Tod der großartigen Schauspielerin gab Juliane Lorenz, Geschäftsführerin der "Rainer Werner Fassbinder Foundation", bekannt. "Sie ist sehr aufrecht und sehr bewusst in den Tod gegangen, und sie hat gekämpft", sagte Lorenz, die eine Freundin der Künstlerin war, der Deutschen Presse-Agentur.6)
"Sie war eine grandiose, absolut ensembletaugliche Alleingehenkönnerin, die ein Rainer Werner Fassbinder für seinen Veronika-Voss-Film, der Ballade einer rauschgiftsüchtigen Nachkriegsfräuleinspflanze, genial benutzte: grenzenlos in seinem Vertrauen in die Mehrwertlaune dieser Schauspielerin, die er einfach soweit wie möglich gehen ließ. So weit, wie sie ging, war es immer ein wunderbarer Weg." schrieb unter anderem Gerhard Stadelmaier in seinem Nachruf in der F.A.Z.
Den meisten Zuschauern aber wird die blonde, unverheiratete Schauspielerin als Mutter Oberin in der Dauerfehde mit Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) in Erinnerung bleiben. "Ich habe 'Um Himmels Willen' gern gedreh", sagte sie einmal. "Und viele Kirchenleute haben mir versichert: Ja, so ist es." kann man bei sueddeutsche.de nachlesen.
Rosel Zech; Copyright Ruth Kappus Die "Badische Zeitung" würdigte Rosel Zechs schauspielerischen Leistungen mit den Worten: "Ihr Gesicht hatte Signalwirkung. Einmal gesehen – und es prägte sich tief ein. (…) Was immer Rosel Zech auf den großen Bühnen in Hamburg, Berlin und München, im Film oder im Fernsehen anpackte – es strahlte hohe Glaubwürdigkeit aus. Und Ehrlichkeit. Der Glamour, der von ihrer von Veronika Voss geerbten Haarfarbe ausging, war trügerisch. In Wirklichkeit war sie ein Star ohne Starallüren, der, wie sie selbst sagte, sich nie irgendeiner Gruppe oder Richtung zugehörig fühlte. Eine sympathische Einzelgängerin, die sich von ihren gesunden Selbstzweifeln vorantragen ließ und ihre Rollen kritisch auswählte. Dass das Fernsehen in den letzten Jahren dominierte, muss dazu nicht im Widerspruch stehen. Selbst in populären Formaten wie der beliebten TV-Serie "Um Himmels Willen", in der sie bis zur zehnten Staffel als Mutter Oberin mitwirkte, ließ sie sich nicht auf Klischees festlegen, wie sie überhaupt mit zunehmendem Alter gerne knorrige Charakterfiguren verkörperte. Umso tragischer ist ihr – mit 69 Jahren – allzu früher Tod."; siehe auch die Nachrufe bei www.welt.de und www.spiegel.de.
 
Am 15. September 2011 fand im Beisein der Familie, angeführt von Rosel Zechs betagter Mutter Hilde (90), sowie guten Freunden der Schauspielerin in der "Trinitatis-Kirche" am Karl-August-Platz in Berlin-Charlottenburg eine Trauerfeier statt; unter anderem hielt Zechs beste Freundin, Juliane Lorenz, eine bewegende Trauerrede. Ihre letzte Ruhestätte fand die Schauspielerin auf dem Friedhof III der Evangelischen Luisen-Kirchengemeinde in Berlin-Charlottenburg. → Foto der Grabstätte bei www.knerger.de 
  
  
Foto mit freundlicher Genehmigung von Ruth Kappus (Portrait Art, München).
Das Copyrigt liegt bei Ruth Kappus, (© Ruth Kappus
Textbausteine des Kurzportraits von  www.prisma.de
Offizielle Webpräsenz: www.rosel-zech.de
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de, filmportal.de
*) laut Grabinschrift → www.knerger.de
Link: 1) Wikipedia, 3) Beschreibung innerhalb dieser HP,  4) prisma.de, 5) www.deutsches-filmhaus.de
2) Zitat "Kieler Nachrichten" vom 29.4.2005
Quelle: 6)  br-online.de (Seite nicht mehr existent)
Filme
Filmografie bei der Internet Movie Database, filmportal.de
(Fremde Links: Wikipedia, deutsches-filmhaus.de, filmportal.de, 
Die Krimihomepage, fernsehserien.de, prisma.de, tittelbach.zv)
Kinofilme Fernsehen (Auszug)
   
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Fremde Links: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung) bzw. Wikipedia)
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