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Bevor Anders zu einem der bedeutendsten Tenöre seiner Generation avancierte,
absolvierte er zunächst eine
Ausbildung als Buchhaltert und arbeitete eine Zeit lang als
Bücherrevisor. Schon in seiner Freizeit nahm er Gesangsunterricht, studierte
dann an der Berliner "Hochschule für Musik"1) bei dem renommierten
Musikpädagogen Ernst Grenzebach1) (1871 1936), zusätzlich erhielt er Unterricht
von der Altistin Lula Mysz-Gmeiner1) (1876 1948).
In einem
Interview erzählte Anders einmal über diese Zeit "Was es für einen
lebenslustigen jungen Mann bedeutet, nach achtstündiger Bürozeit Abend für
Abend Gesang zu studieren, kann ein Laie überhaupt nicht ermessen
Dazu
gehörte eiserne Energie und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst
und seine Berufung." Einer seiner frühen Förderer war der legendäre Max
Reinhardt1), als dieser für seine Inszenierung der
Opéra-bouffe "Schönen Helena"1)
von Jacques Offenbach1) den Chor mit Gesangsschülern
von der Berliner Musikhochschule besetzte.
Bei den Proben zur Premiere fiel ihm Peter Anders besonders auf, und so machte er den Gesangschüler zum
Vertreter von Theo Lingen und ließ ihn in einigen Aufführungen die Partie des
Königs Ajax II. übernehmen → Wikipedia.
Und als Reinhardt 1931 am "Großen Schauspielhaus"1) Jacques Offenbachs
"Hoffmanns Erzählungen"1) glanzvoll in Szene setzte, betraute er Peter Anders mit der Rolle des
Spiegelbildes.2). Sein professionelles Bühnendebüt gab Anders 1932 in Heidelberg1) mit
Buffo1)-Rollen.
Peter Anders 1945 als Graf von Mantua in
der Oper "Rigoletto"1) von
Giuseppe Verdi1) an
der "Deutschen Staatsoper"1)
in Berlin
Quelle: Deutsche Fotothek,
(file: df_pk 0000021 018);
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek
Urheber: Abraham Pisarek1) (19011983); Datierung: 1945.09;
Quelle: Wikimedia
Commons:
CC-BY-SA 3.0
Genehmigung der Deutschen Fotothek zur Veröffentlichung
innerhalb dieser Webpräsenz wurde am 12.11.2010 erteilt.
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1934 wechselte er für ein Jahr an das "Landestheater
Darmstadt"1). Eine weitere Station seiner Laufbahn wurde dann 1935
die "Oper
Köln"1) sowie 1937 das "Opernhaus
Hannover"1). Von dem damaligen
Generalintendanten und Generalmusikdirektor der "Bayerischen
Staatsoper"1),
Clemens Krauss1), wurde Anders dann nach München berufen und stand dort bis 1940 auf der
Bühne. Dann ging er nach Berlin, gehörte für acht Jahre dem
Ensemble der "Deutschen
Staatsoper"1) im Osten Berlins an, wechselte dann in den Westen und
machte die "Staatsoper
Hamburg"1) zu seiner künstlerischen
Heimat.
Der Tenor machte sich zu Beginn seiner Karriere als Buffo mit der Rolle des
Pedrillo in der Mozart-Oper "Die Entführung aus dem
Serail"1) einen Namen
oder trat beispielsweise 1932 in Heidelberg als Jaquino in Beethovens1) "Fidelio"1)
auf, wechselte dann jedoch auf Anraten von Lula Mysz-Gmeiner1) in das
lyrische Fach. Vor allem als Mozart1)-Interpret begeisterte Anders Publikum und
Kritik, sein Auftritt 1941 bei den "Salzburger Festspielen"1)
als Tamino in "Die Zauberflöte"1)
mit Karl Böhm1)
am Dirigentenpult erregte auch internationales Aufsehen. Im darauffolgenden
Jahr (19.08.1942) gehörte er in Salzburg zusammen mit Trude Eipperle1),
Martha Rohs1) und
Hans Hotter
zur Besetzung des Verdi1)-Werkes "Messa da Requiem"1)
für vier Solostimmen, Chor und Orchester, ebenfalls dirigiert von Karl
Böhm. Zu seinen "lyrischen Höhepunkten" zählten beispielsweise
auch der Edelmann Belmonte in Mozarts "Die Entführung aus dem
Serail", der Pächter Lyonel in der romantisch-komische Oper
"Martha"1)
von Friedrich von Flotow1) oder
Violettas Geliebter Alfredo in Verdis "La Traviata"1) –
um nur Einiges zu nennen.
Peter Anders 1946 als Belmonte in der Mozart-Oper
"Die Entführung aus dem Serail" sn der
"Deutschen Staatsoper"1)
in Berlin
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_pk_0000502_016);
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek
Urheber: Abraham Pisarek1) (19011983);
Datierung: 1946?; Genehmigung der "Deutschen Fotothek"
zur Veröffentlichung innerhalb dieser Webpräsenz wurde am 12.11.2010 erteilt. |
In späteren Jahren wandte Anders sich vermehrt dem Helden-Fach zu, sein
früher Unfalltod verhinderte eine Weiterentwicklung in diesem Genre.
Sein Wechsel begann 1949 mit dem Part des Don Alvaro in Verdis "Macht des
Schicksals"1) in Düsseldorf und dem
des Florestan in Beethovens
"Fidelio" in Hamburg. 1950 feierte er in Hamburg einen sensationellen Erfolg als
Titelheld "Otello"1)
in der Inszenierung von Günther Rennert. Im
selben Jahr gab er bei den Festspielen von
Glyndebourne1) und
Edinburgh1) den Bacchus in der Richard-Strauss1)-Oper "Ariadne auf
Naxos"1). Seine künstlerische Umorientierung setzte er 1950 mit
dem Ritter Walther von Stolzing in dem Wagner1)-Werk "Die
Meistersinger von Nürnberg"1) und 1951 mit
Wagners "Lohengrin"1) fort, den er
zudem für den Rundfunk aufnahm. Als Stolzing wurde Anders 1951
auch an der "Wiener
Staatsoper"1) sowie am Londoner "Royal Opera House"1) anlässlich der
Jahrhundert-Festspiele
gefeiert im Gedenken an die Weltausstellung 1851 ("Great Exhibition"1)) fand an der Themse das
"Festival of Britain"1) statt ,
das "Covent Garden Orchestra" wurde von Sir Thomas Beecham1)
geleitet. Neben Peter Anders als Stolzing sangen Elisabeth Grümmer als Eva,
Karl Kamann1) (alternierend mit
Hans Hotter) den Sachs,
Benno Kusche1) den Beckmesser,
Ludwig Weber1) den Pogner und
Murray Dickie1) den David.
Am 29. Juni 1951 war Premiere in Anwesenheit der Königsfamilie. Die
Aufführung wurde für Peter Anders zu einem der größten Triumphe seiner Laufbahn. Er war an diesem Abend in glänzender
stimmlicher Verfassung und erwies sich als echter "Meistersinger". Die Oper wurde im Rundfunk übertragen,
eine Aufzeichnung ist erhalten geblieben. Trotz der schlechten Qualität läßt sich auf der Aufnahme erkennen, in welcher
Hochform sich Peter Anders befunden hat. Seine Darstellung als Stolzing riß das Publikum zu Beifallstürmen und
Ovationen hin, wie sie bisher in London nur wenigen Sängern entgegengebracht wurden. Der Kritiker von
"Statesman and Nation"1) stimmte in den allgemeinen Jubelchor ein:
"Peter Anders ist der liebenswerteste Stolzing, den ich je sah. Er singt mit Intelligenz und lyrischem Gefühl,
verbunden mit ritterlicher Haltung und jugendlicher Frische.".2)
An der "Wiener Staatsoper"1) stand er mehrfach auf der Bühne (→ siehe
hier), zu einem Auftreten
bei den "Bayreuther
Festspielen"1) kam es durch
den frühen Tod nicht mehr.
Daneben wurde Anders als Solist in Oratorien und religiösen Musikwerken,
vor allem aber mit dem Kunstlied gefeiert und so zum populärsten
Sänger der Nachkriegsjahre; seine perfekte Diktion sowie
sein Verständnis für das Wort wurde er auch von den Kritikern gewürdigt. Er
gab umjubelte Gastspiele im In- und Ausland, sang für den Rundfunk viele
Operettenaufnahmen ein, die ihn auch bei Freunden der "leichten
Muse" überaus beliebt machten; zahlreiche
Schallplattenaufnahmen zeugen noch heute von der großen sängerischen
Dominanz des Tenors. Bei Wikipedia wird notiert: "Anders war auch ein erfolgreicher Liedersänger. Zwei Mal spielte er Franz Schuberts
"Winterreise"1) ein. Die erste Einspielung, begleitet von
Michael Raucheisen1), entstand unter schwierigsten Umständen im Januar und März 1945 im Berliner
"Haus des Rundfunks"1). Die zweite von 1948, begleitet von Günther Weißenborn, für
den WDR1) sowie seine Interpretationen
der Beethoven-Lieder "Adelaide"1) und "Ich liebe dich so wie du mich" gelten noch heute trotz aller tontechnischen Mängel
der damaligen Zeit als Meilensteine. Auch die Operettenaufnahmen von Peter Anders nehmen eine Sonderstellung ein. Sie klingen auch heute noch nicht altmodisch oder
oberflächlich. Peter Anders betrachtete die
"leichte Muse" als eine eigene Kunstform, die mit derselben Ernsthaftigkeit und demselben künstlerischen Engagement interpretiert werden musste wie eine Mozart-Oper.
Besonders hervorzuheben sind die Einspielungen, die Anders mit dem Dirigenten
Franz Marszalek1) gemacht hat (für den WDR in Köln und für das Label
"Polydor"1) der "Deutschen Grammophon Gesellschaft"1)). Beim WDR entstanden einige Gesamtaufnahmen:
"Der Zigeunerbaron"1) und "Karneval in Rom"1) von
Johann Strauß1),
"Das Land des Lächelns"1) und "Paganini"1) von
Franz Lehár1) und
"Liebe im Dreiklang"1) von
Walter Wilhelm Goetze1) (hier sprang Peter Anders kurzfristig für den erkrankten
Karl Friedrich1) ein)."
Am 4. September 1954 gastierte Peter Anders im westfälischen Plettenberg,
einen Tag später erlitt er auf der Fahrt von Hannover1) nach
Hamburg1) einen
Unfall mit dem von ihm selbst gesteuerten Auto. Am 10. September 1954
erlag Peter Anders mit nur 46 Jahren
im Hamburger "Hafenkrankenhaus"1)
seinen schweren Verletzungen; die letzte Ruhe fand der gefeierte Künstler auf dem Hamburger
Friedhof Ohlsdorf1) → Foto der Grabstelle
bei Wikimedia
Commons sowie knerger.de.
Beim Trauergottesdienst in der Hamburger "Michaeliskirche"1)
nahm der Opernregisseur Günther Rennert1) Abschied mit den Worten:
"Man sagt, die singende Menschenstimme sei der klingende Atem Gottes (
) Und wenn diese Stimme einem Menschen
gegeben wird, der diesem ihrem innersten Auftrag entspricht (
) dem die Musik Element seines Wesens ist,
zu ihm gehörig als ein Geschenk der Natur (
) so vollzieht sich hier etwas Seltenes und Kostbares:
das Zusammentreffen von Geschenk und Auftrag. In Peter Anders lebte eine intuitive Kraft, wie sie so unmittelbar
nur bei wenigen großen Persönlichkeiten des Theaters zu finden ist. Diese intuitive Kraft jenseits des Erlernbaren war
sein Geheimnis und sein künstlerisches Gesetz (
). In dieser Synthese von elementarer Kraft und intuitiv sicherer
künstlerischer Bewußtheit lag das Geheimnis des Außergewöhnlichen (
) hier liegt auch die suggestive Kraft,
die von ihm ausging und die auch den einfachen Mann am Lautsprecher aufhorchen ließ. Ob er Volkslied oder die
mythisch verklärte Gestalt des Bacchus in "Ariadne auf Naxos" verkörperte immer war das geheimnisvolle Fluidum
zu spüren, das zutiefst aus seinem einmaligen Künstlertum kam ( )."3)
Peter Anders war seit 31. Juli 1935 mit der Tochter von Lula Mysz-Gmeiner1),
Susanne Mysz-Gmeiner4)
(1909 1979), verheiratet, die unter dem Namen Susanne Anders als
Sängerin auftrat. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, die alle
in die Fußstapfen ihrer Eltern traten die Sängerin und Perkussionistin
Ursula Anders1)
(06.10.1938 07.02.2025), die Sängerin, Schauspielerin
und Dozentin für Chanson Sylvia Anders (* 17.03.1943 in Berlin)
sowie der Konzert-/Oratoriensänger (Tenor) Peter Laurent Anders (* 28.11.1941 in Berlin).
Sein schriftliche Nachlass wird vom "Landesarchiv
Berlin"1) verwaltet → landesarchiv-berlin.de.
Im Jahr 1976 wurde in der Berlin-Neuköllner1) High-Deck-Siedlung"1)
die "Peter-Anders-Straße" nach ihm benannt, seit 3. August 2010 erinnert
in Berlin-Moabit1) eine
Gedenktafel an den Ausnahmesänger. Im Beisein seinerr drei Kinder Ursula,
Peter jr. und Sylvia Anders fand die Enthüllung durch den
damaligen Berliner
Staatssekretär für Kultur, André Schmitz1), statt, der unter anderem sagte:
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"Wir ehren einen Sänger, der trotz mehrjähriger Abwesenheit in Berlin und Engagements
in München und zahlreicher weiterer Verpflichtungen und Gastspiele Berlin immer verbunden war.
Der national und international sehr gefragte Sänger widmete sich auch der zeitgenössischen Musik, nahm zahlreiche Schallplatten
auf und wirkte in vielen Rundfunkproduktionen mit. Sein Leben endete viel zu früh; 1954 verstarb Peter Anders an den Folgen
eines Autounfalls. Seine große Künstlerpersönlichkeit und zugleich seine große Menschlichkeit, seine Liebenswürdigkeit
und Hilfsbereitschaft lassen ihn in der Erinnerung nachfolgender Sängergenerationen und des ihm treuen Publikums
fortleben." (Quelle: www.berlin.de; Artikel nicht mehr
online)
Berliner Gedenktafel, Thomasiusstraße 25, in Berlin-Moabit1)
Urheber: Wikimedia-Benutzer OTFW,
Berlin,
Lizenz: CC-BY-SA 3.0;
Quelle: Wikipedia
bzw. Wikimedia
Commons
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Jürgen Kesting1)
schreibt in seinem Werk "Die Großen Sänger des 20. Jahrhunderts"5):
"Seine Stimme war nicht die eines schweren oder baritonal gefärbten
Heldentenors. Sie war sehr hell, nicht voluminös und setzte sich durch, dank
der manchmal schneidenden Brillanz der relativ engen hohen Lage. Die nutzte er
etwa im Pocco-Allegro-Teil der Florestan-Arie mit großem Geschick und auch
mit gutem Tonsinn; was allerdings fehlt, ist der bewegend-pathetische Ausdruck
eines Julius Patzak1) oder
Jon Vickers, ist auch das vokale Finish. Anders war
ein stets zuverlässiger, sympathischer Sänger, kam aber nur selten
über jene Gediegenheit hinaus, die zeittypisch war und sich beispielsweise
auch im deutschen Film zeigte
" Später modifizierte Kesting
seine Meinung und schrieb 2008 im "Fono
Forum"1): "Am 13. Dezember 1948 sang er unter
Hans Schmidt-Isserstedt1) den Florestan in
"Fidelio". (Anmerkung: im Rundfunk). Er gehörte, wie der Mitschnitt von 1948 und die Aufnahme von 1952 (unter
Artur Rother1)) zeigen,
zu den großen Darstellern der Rolle. Imponierend nicht nur die Energie des Anrufes
"Gott" auf dem G der zweiten Oktave oder die in die himmlischen Höhen sich schraubenden Phrasen des Schlußteils.
Entscheidend."
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Wirken an der "Wiener
Staatsoper"
→ archiv.wiener-staatsoper.at
(Fremde Links: Wikipedia; R = Inszenierung/Regie)
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- 07.03.194003.03.1952: Marineleutnant Benjamin Franklin
Pinkerton in "Madama
Butterfly" von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf der Erzählung "Madame
Butterfly"
von John
Luther Long sowie der Tragödie "Madame Butterfly. A
Tragedy of Japan" von David
Belasco;
in der Inszenierung von Wilhelm von Wymétal
- 18.02.1941: Poet Rodolfo in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi Illica und
Giuseppe
Giacosa, basierend auf dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger;
in der Inszenierung von Kálmán Nádasdy (19041980), Dirigent: Rudolf Moralt
(mit u. a.Esther Réthy als Midinette
Mimi)
→ Besetzung
- 27.04.1951/20.02.1952: Feldherr Otello, Gemahl der Desdemona,
in "Otello"
von Giuseppe Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Arrigo
Boito, basierend auf der Tragödie "Othello,
The Moore of Venice" von William
Shakespeare;
in der Inszenierung von Oscar Fritz Schuh
- 03.05.195118.05.1952 (4 Vorstellungen): Ritter Walther von Stolzing
in "Die
Meistersinger von Nürnberg"
von Richard
Wagner (Musik/Libretto); in der Inszenierung von Rudolf Hartmann
- 23.10.1951/18.02.1952: Don José in "Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée;
in der Inszenierung von Oscar Fritz Schuh
- 25.10.1951: Der Gefangene Florestan, Ehemann der
Leonore alias "Fidelio" in "Fidelio"
von Ludwig
van Beethoven (Musik),
mit dem Libretto von Joseph
Sonnleithner, Stephan
von Breuning und Georg
Friedrich Treitschke, basierend auf der
Oper "Léonore,
ou L'amour conjugal" von Pierre
Gaveaux (Musik;
Libretto: Jean
Nicolas Bouilly);
in der Inszenierung von Josef
Witt, Dirigent: Rudolf Moralt
(mit Anny Konetzni
als Leonore) → Besetzung
- 28.10.195114.06.1952 (4 Vorstellungen): Maler Mario Cavaradossi
in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou;
in der Inszenierung von Adolf Rott
- 30.10.1951: Der Tenor/Bacchus in "Ariadne
auf Naxos" von Richard
Strauss (Musik),
mit dem Libretto von Hugo
von Hofmannsthal; in der Inszenierung von Josef
Witt, Dirigent:
Clemens Crauss
(mit Lisa Della Casa als
Primadonna/Ariadne) → Besetzung
- 23.02.195220.05.1952 (4 Vorstellungen):Jeník / Hans
in "Die
verkaufte Braut" von Bedřich
Smetana (Musik),
mit dem Libretto von Karel
Sabina; in der Inszenierung von Adolf Rott
- 17.05.1952: Ein Sänger in "Der
Rosenkavalier" von Richard
Strauss (Musik), mit dem Libretto von Hugo
von Hofmannsthal;
in der Inszenierung von Alfred
Jerger, Dirigent Rudolf Moralt
(mit u. a. Hilde Konetzni
(Feldmarschallin Fürstin Werdenberg)
Ludwig Weber
(Baron Ochs auf Lerchenau),
Sena Jurinac
(Octavian, "der Rosenkavalier"), Hilde Güden
(Sophie),
Alfred Poell
(Sophies Vater Herr von Faninal) → Besetzung
- 24.05./19.06.1952: Tamino in "Die
Zauberflöte" von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik),
mit dem Libretto
von Emanuel
Schikaneder; in der Inszenierung von Oscar Fritz Schuh
- 31.05./20.06.1952: Don Alvaro, Geliebter der Donna Leonora de
Vargas, der Tochter des Marchese di Calatravain
in "La
forza del destino"
("Die Macht des Schicksals") von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von
Francesco Maria Piave,
basierend auf
dem Drama "Don Álvaro o la fuerza del sino" von
Ángel de Saavedra
alias "Duque de Rivas"; in der Inszenierung von Josef
Gielen
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