Katharine Hepburn
Katharine Hepburn (Katharine Houghton Hepburn) wurde am 12. Mai 1907 in Hartford1) (Connecticut) geboren. Als Tochter des prominenten Chirurgen und Chef-Urologen am Hartfort Hospital, Dr. Thomas Norval Hepburn (1879  1962) und dessen Ehefrau Katharine Martha Houghton Hepburn2) (1878  1951), eine Suffragete und Kreuzzüglerin, die ihre Kinder zu geistiger Unabhängigkeit erzog, wurde Katharine in die bessere Gesellschaft hinein geboren. Sie war das zweite von sechs Kindern (ihr älterer Bruder Tom starb unter rätselhaften Umständen im Alter von 16 Jahren), besucht die "West Middle School" und die "Oxford School for Girls" in Hartford, später ging sie an das private "Bryn Mawr College" in Pennsylvania, wo sie 1928 ihren Abschluss in Philosophie und Geschichte machte. Die sportliche Katharine spielte als Kind in einem eigenen Haustheater und sammelte ihre ersten Theatererfahrungen an der Eliteschule von Bryn Mawr, dem Bryn Mawr College1). Einen Tag nach ihrem Schulabschluss erhielt sie ihr erstes Engagement in Baltimore durch ein Empfehlungsschreiben an Edwin H. Knopf1) (1899  1981), später einer der bekannten MGM-Produzenten. Knopf sagte einmal rückblickend: "Eigentlich wollte ich von der jungen Dame gar nichts wissen, aber es ist verdammt schwer, eine Hepburn abzuschütteln".
Im gleichen Jahr spielte sie in Baltimore in einer Knopf-Produktion in dem Stück "The Czarina" (Die Zarin) die Hofdame des Bühnenstars Mary Boland1) (1880  1965). Man schickte das junge Mädchen zwecks Sprechstudien zu der renommierten Schauspiellehrerin Frances Robinson-Duff, zusätzlich nahm sie Unterricht in Bewegung und Tanz bei dem russischen Balletttänzer Michael Mordkin2) (1880  1944). Ihr Auftritt in der Knopf-Produktion bzw. Komödie "The Big Pond" geriet zum Desaster, als zweite Besetzung für die Hauptrolle musste sie zur Premiere einspringen und sprach so schnell, dass sie sich total verhedderte und stellenweise überhaupt nicht zu verstehen war.
Doch was jeden anderen zur Verzweiflung gebracht hätte stärkte den Wunsch des hoffnungsfrohen Nachwuchstalents, sie gab nicht auf, arbeitete beharrlich weiter an sich und nach einigen Fehlschlägen debütierte sie am 12. November 1928 in dem Stück "These Days" am Broadway. Jetzt ergriff sie ihre Chance, am 26. November 1928 übernahm sie bei der Broadway-Premiere die Rollenvertretung für den damaligen Bühnenstar Hope Williams (1897 – 1990).

Kurz darauf überraschte sie die New Yorker Gesellschaft mit der Ankündigung, sie werde den Börsenmakler Ludlow Ogden Smith2) (1899  1979), einen der oberen Zehntausend von Philadelphia, heiraten; am 12. Dezember 1928 wurde das Paar getraut, die Scheidung erfolgte am 19. September 1942. Katharine Hepburn wollte sich nach der Heirat eigentlich ganz ihrem Ehemann widmen und der Theaterarbeit den Rücken kehren, doch das schafft sie nicht, bald stand die Vollblutmimin wieder auf der Bühne. Sie spielte zahlreiche kleine und große Rollen, bis die erfolgreiche Broadway-Inszenierung "The Worrior's Husband" die Kritiker aufhorchen ließ und ein Angebot der Filmfirma RKO sie geradewegs nach Hollywood führte. Da sie jedoch lieber am Theater bleiben wollte, forderte sie eine Phantasiegage  die sie jedoch anstandslos erhielt. Ihr Unangepasstheit führte allerdings mehrfach dazu, dass sie bereits während der Proben gefeuert wurde. Sie scherte sich weder um Hollywood noch um weibliches Make Up.

Gleich die erste Filmrolle neben John Barrymore in George Cukors Melodram "Eine Scheidung"2) (1932, A Bill of Divorcement) machte die Hepburn populär und zum Star: Sie spielte die Tochter eines geistesgestörten Mannes (John Barrymore), dem zuliebe sie auf ihr eigenes Glück verzichtet. Durch Cukor erhielt sie eine Reihe weiterer Rollen, doch es dauert ganze sechs Jahre, bis aus dem herben jungen Mädchen eine profilierte Schauspielerin mit sehr persönlichem Image wurde. Ihre dritte Rolle als Partnerin von Douglas Fairbanks Jr. und Adolphe Menjou in Lowell Shermans Drama "Morgenrot des Ruhms"1) (1933, Morning Glory) brachte ihr den ersten "Oscar" ein, drei weitere sollten im Verlauf der Jahre noch folgen. Hinzu kamen insgesamt zwölf "Oscar"-Nominierungen  ein bisher unerreichter Rekord.
Nach Hauptrollen in Produktionen wie Cukors Literaturadaption "Vier Schwestern"1)  (1933, Little Women), John Fords Historienstreifen "Maria von Schottland"1) (1936, Mary of Scotland), Mark Sandrichs im Viktorianischen Zeitalter angesiedelten Geschichte "Ein aufsässiges Mädchen" (1936, A Woman Rebels) oder Gregory La Cavas Theaterverfilmung "Bühneneingang" (1937, Stage Door) begann mit George Cukors Screwball-Comedy "Die Schwester der Braut"1) (1937, Holiday3)) und Howard Hawks' ebenfalls diesem Genre zuzuordnenden Streifen "Leoparden küsst man nicht"1) (1938, Bringing Up Baby) an der Seite von Cary Grant eine einzigartige Filmkarriere. Zwischen James Stewart und Cary Grant musste sich Katharine Hepburn in Cukors Gesellschaftskomödie "Die Nacht vor der Hochzeit"3) (1940, The Philadelphia Story1)) entscheiden, bereits in den 1930er Jahren hatte sie oft unter Cukors Regie am Broadway gespielt, wohin sie fast 30 Jahre später zurückkehren sollte: An ihrem 60. Geburtstag stand die Hepburn in New York auf der Bühne und spielte in Jay Lerners und Andre Previns Musical "Coco" die 86-jährige "Coco Chanel", eine der weiblichen Mythen des 20. Jahrhunderts.

Bei den Dreharbeiten zu George Stevens' amüsanten Geschichte "Die Frau, von der man spricht"3) (1942, Woman of the Year1)) lernte der Star ihren Kollegen Spencer Tracy4) (1900  1967) kennen  aus dieser Bekanntschaft wurde eine lebenslange Freundschaft und Liebe. Der Film ist einer ihrer besten Beziehungskomödien: Spencer Tracy und Katharine Hepburn als Paar, ein Film, in dem es knistert und zischt, gekonnt, elegant und spitz zugleich. Beide bildeten eines der beliebtesten Leinwandidole der 1940er und 1950er Jahre, Hepburn und Tracy galten als perfektes und typisch-amerikanisches Paar, wenngleich sie nie heirateten, da Tracys Frau sich aus religiösen Gründen nicht scheiden lassen wollte. 
Gemeinsam standen sie für Kassenschlager wie Cukors Melodram "Die Ganze Wahrheit"3) (1942, Keeper of the Flame), Harold S. Bucquets Komödie "Zu klug für die Liebe" (1945, Without Love) oder Elia Kazans Literaturadaption "Endlos ist die Prärie"1) (1947, The Sea of Grass3)) vor der Kamera. Trotz der knarrenden Dramaturgie in dieser höchst melodramatischen Siedlergeschichte bleibt ihre Darstellung der Lucie Cameron unvergesslich, einer Frau, die an der Seite eines starrköpfigen Obersts und Viehzüchters (Spencer Tracy) lebt und eine Liaison mit dem charmanten Anwalt der oppositionellen Farmer eingeht, bis sie am Ende zu Mann und Haus zurückkehrt. 
Weitere Filme mit Tracy als Partner waren unter anderem Frank Capras politische Satire "Der Beste Mann" (1948, State of the Union), George Cukors Komödie "Ehekrieg"3) (1949, Adam's Rib1)), Walter Langs witzige Story "Eine Frau, die alles weiß"1) (1957, Desk Set3)) und Stanley Kramers Tragikomödie "Rat mal, wer zum Essen kommt"3) (1967, Guess Who's Coming to Dinner1))  die letzte Arbeit Tracys für das Kino. Auch mit anderen Filmpartnern konnte sich die Hepburn sehen lassen, glänzend ihre Verkörperung der Clara Wieck Schumann neben Paul Henreid als Robert Schumann in Clarence Browns Romanze "Clara Schumanns große Liebe"1) (1947, Song of Love), die Rolle der Ann Hamilton in Vincente Minnellis Psychodrama "Der Unbekannte Geliebte"1) (1946, Undercurrent3)) mit Robert Taylor oder die Figur der ledigen Sekretärin Jane Hudson in David Leans Liebesgeschichte "Der Traum meines Lebens"1) (1955, Summertime3)) mit Rossano Brazzi.
 
Es sind nicht unbedingt die preisgekrönten Filme, die am stärksten nachwirken, etwa "Morgenrot des Ruhms", "Rat mal, wer zum Essen kommt" oder als Eleanor von Aquitanien an der Seite von Peter O'Toole in "Ein Löwe im Winter"1) (1968, The Lion in Winter)  für die sie ihre drei "Oscars" erhielt. Unvergessen die abenteuerliche Fahrt auf der "African Queen"3) (1951, The African Queen1)), wo sie als kratzbürstige Jungfer und Missionarin Rose Sayer glänzte, die sich in den mürrischen Kapitän (Humphrey Bogart) verliebt. Ein weiterer großer Publikumserfolg mit Tracy war Cukors turbulente Sportler-Komödie "Pat und Mike"1) (1952, Pat and Mike3)), mit Bob Hope drehte sie die heitere Geschichte "Der Eiserne Unterrock" (1956, The Iron Petticoat), neben Burt Lancaster brillierte sie als Lizzie Curry in Joseph Anthonys "Der Regenmacher"1) (1956, The Rainmaker) nach dem gleichnamigen Bühnenstück von N. Richard Nash. Herausragend auch ihre Rolle der Violet Venable in Joseph L. Mankiewicz' Tennessee Williams-Adaption "Plötzlich im letzten Sommer"1) (1959, Suddenly, Last Summer) an der Seite von Elizabeth Taylor und Montgomery Clift, ebenso wie die Interpretation der Mary Tyrone in Sidney Lumets "Long Day's Journey Into Night" (1962) nach dem Schauspiel von Eugene O'Neill. Sehenswert ist auch die Westernkomödie "Mit Dynamit und frommen Sprüchen"1) (1975, Rooster Cogburn3)) mit John Wayne als einäugigem, raubeinigen Marshal Rooster Cogburn und der Hepburn als frommer, nicht minder renitenten Pfarrerstochter Eula.
  
1962 unterbrach die Hepburn ihre Filmkarriere für fünf Jahre, um den schwerkranken Spencer Tracy bis zu seinem Tod zu pflegen. Nach dem Ableben ihres Lebensgefährten am 10. Juni 1967 soll sie  so sagen es ihre Freunde  geselliger geworden sein und die Schauspielerin selbst meinte von sich in einem Interview: "Früher habe ich meine Zuschauer und Kritiker als Feinde betrachtet, gegen die ich mich behaupten muss, die ich erobern soll. Das ist vorbei. Heute sprechen mich Leute auf der Straße an, sagen nette Dinge und ich habe eigentlich das Gefühl, dass sie es so meinen. Ich fühle mich auf der Welt zu Hause und ich bilde mir ein, die Leute freuen sich über mich."

Danach stand die Hepburn nur noch sporadisch vor der Kamera, bleibt mit der Titelrolle in Bryan Forbes' ambivalent beurteilten Giraudoux-Inszenierung "Die Irre von Chaillot" (1969, The Madwoman of Chaillot) in ebenso nachhaltiger Erinnerung wie als Königin Hecuba in der von Mihalis Kakogiannis in Szene gesetzten Verfilmung des Euripides-Dramas "Die Troerinnen" (1971, The Trojan Women). Einer ihrer letzten großen Rollen war 1981 die der Ethel Thayer in Mark Rydells Tragikkomödie "Am goldenen See"3) (On Golden Pond1)) an der Seite von Henry Fonda. Auch diese exzellent gespielte Altersrolle brachte ihr, der großen Hepburn, noch einmal einen "Oscar" ein, ebenso wie ihrem Kollegen Henry Fonda. 1994 hatte die vielfach ausgezeichnete Katharine Hepburn 86-jährig trotz ihrer Krankheit noch eine Gastrolle als Tante Ginny in der Liebeskomödie "Love Affair"1), einem Remake von Leo McCareys "Die große Liebe meines Lebens"1) (An Affair to Remember) mit Cary Grant und Deborah Kerr aus dem Jahre 1957. Ab den 1970er Jahren wirkte der Star auch in mehreren Fernsehfilmen mit, so beispielsweise unter der Regie von George Cukor in "Liebe in der Dämmerung" (1975, Love Among the Ruins) neben dem legendären Laurence Olivier oder in "Das Korn ist grün" (1979, The Corn Is Green) nach dem Bühnenstück von Emlyn Williams. Zu ihren letzten Arbeiten vor der Kamera zählt das TV-Spiel "Eine Weihnacht" (1994, One Christmas).

Katharine Hepburn galt als rebellisch und selbstbewusst bis arrogant, weil sie früh ihre professionellen und finanziellen Bedingungen stellte – und durchsetzte. Sie spielte die geistreichen, emanzipierten Heldinnen der Filmkomödien der 30er und 40er Jahre so hinreißend und überzeugend, weil zwischen der Rolle und ihrer Persönlichkeit kein großer Unterschied bestand. Da sie sehr sportlich war und gern bequeme Kleidung trug, vorzugsweise lange Hosen (was damals gar nicht ladylike war), galt sie zudem als burschikos, um nicht zu sagen "männlich". kann man bei www.fembio.org lesen.
1987 veröffentlichte die vierfache "Oscar"-Gewinnerin das Buch "The Making of The African Queen, or: How I Went to Africa With Bogart, Bacall and Huston and Almost Lost My Mind" (African Queen, Oder wie ich mit Bogart, Bacall und Huston nach Afrika fuhr und beinahe den Verstand verlor). Ihre Autobiographie "Me: Stories of My Life" (Ich: Geschichten meines Lebens), in der sie erstmals über ihre Beziehung zu Spencer Tracy Auskunft gab, erschien 1991. Die Dokumentation "Spencer Tracy: Ein Porträt von Katharine Hepburn"3) (1986, The Spencer Tracy Legacy: A Tribute By Katharine Hepburn) ist ebenfalls von den Erinnerung der Hepburn geprägt.
Über die Hollywood-Legende Katherine Hepburn ist viel geschrieben worden: 1993 erschien von Andrea Thain "Katharine Hepburn. Eine Biographie"; im März 1996 publizierte Ronald Bergan "Katherine Hepburn: An Independent Woman". Im Mai 1997 kam von Christopher P. Andersen "An Affair to Remember: The Remarkable Love Story of Katharine Hepburn and Spencer Tracy" auf den Markt, mit dem die Liebesbeziehung zwischen der Hepburn und Spencer Tracy aus der Perspektive der Schauspielerin erzählt wird. Der Fotoband "Katharine Hepburn: A Life in Pictures" aus dem Jahre 1998 zeigt wunderschöne Bilder aus dem Leben sowie der einmaligen Filmkarriere dieser außergewöhnlichen Frau. Im Jahre 2000 erschien von Barbara Leaming in einer Neuauflage das Buch "Katharine Hepburn". Anlässlich des Todes der Film-Ikone kam 2003 in deutscher Übersetzung "Katharine Hepburn  Ein Jahrhundertleben" von A. Scott Berg in die Buchläden.

   
Oscar
  • 1933 als Beste Hauptdarstellerin in "Morning Glory"
  • 1967 als Beste Hauptdarstellerin in "Rate mal, wer zum Essen kommt"
  • 1968 als Beste Hauptdarstellerin in "Der Löwe im Winter"
  • 1981 als Beste Hauptdarstellerin in "Am goldenen See"

Oscar-Nominierung
  • 1935 als Beste Darstellerin in "Alice Adams"
  • 1940 als Beste Hauptdarstellerin in "Philadelphia Story"
  • 1942 als Beste Hauptdarstellerin in "Die Frau, von der man spricht"
  • 1951 als Beste Hauptdarstellerin in "African Queen"
  • 1955 als Beste Hauptdarstellerin in "Traum meines Lebens"
  • 1956 als Beste Hauptdarstellerin in "Der Regenmacher"
  • 1959 als Beste Hauptdarstellerin in "Plötzlich im letzten Sommer"
  • 1962 als Beste Hauptdarstellerin in "Long Day's Journey Into Night"
Weitere Auszeichnungen siehe Wikipedia

   

Katharine Hepburn lebte bereits seit Mitte der 1990er Jahre gänzlich von der Öffentlichkeit zurückgezogen auf ihrem Familien-Landsitz "Old Saybrook" in Connecticut. Im Mai 2001 wurde die 94-Jährige Hollywood-Diva nach einem Besuch bei ihrem Hausarzt umgehend in das Hartford-Krankenhaus in Connecticut überwiesen. Sie unterzog sich dort einer Reihe von Tests, die klären sollten, wie stabil ihr Zustand ist. Es gebe aber keinen Anlass zur Besorgnis, so ein Verwandter in einer Pressemitteilung, Hepburn leide unter einer Infektion. Bereits im Jahre 1999 war schon vermutet worden, dass es der vierfachen Oscarpreisträgerin schlecht ginge. Sie bestritt dies, litt aber damals schon unter der unheilbaren Parkinsonschen Krankheit. 1991 entstand die TV-Dokumentation: "Katharine Hepburn: All about me", in dem die erstaunliche 84-jährige mit der ihr eigenen trockenen Ironie auch dem ebenso hartnäckigen wie falschen Gerücht widersprach, sie leide an der Parkinson'schen Krankheit: "Ich habe meinen wackelnden Kopf von meinem Großvater geerbt. Ich habe zwar entdeckt, dass Whisky dieses Wackeln stoppt. Das Problem ist nur, dass er auch den Rest von Dir ruhigstellt. Mein Kopf wackelt also, aber ich versichere Ihnen, er fällt nicht runter."5)
 
Die Kino-Legende Katharine Hepburn, die zu einer der größten Stars des alten Hollywood zählt, starb am 29. Juni 2003 im Kreis ihrer Familie mit 96 Jahren in ihrem Haus in Old Saybrook. Die letzte Ruhe fand sie auf dem "Cedar Hill Cemetery" ihrer Geburtstadt Hartford → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons.
Die klassische Schönheit mit den gestochen scharfen Gesichtszügen verkörperte in ihren Filmen immer ein ganz bestimmtes Frauenbild, das einer starken, einer intelligenten Frau, mit einem nicht direkten, sondern hintergründigen Charme, den es zu sehen galt  spontan, direkt und doch beherrscht. Sie spielte Charakterrollen, komische und dramatische Parts in insgesamt 43 Spielfilmen und wirkte darüber hinaus in Dutzenden Fernsehproduktionen und Theaterstücken mit. "Sie war ein amerikanisches Original und wird es immer sein", erklärte ihre langjährige Freundin und Testamentvollstreckerin Cynthia McFadden. "Sie starb, wie sie gelebt hat: mit Würde und Gnade." 

Textbausteine des Kurzportraits von Dirk Jasper Filmlexikon, www.prisma.de
Siehe auch Wikipedia, www.cosmopolis.ch, www.fembio.org, www.whoswho.de sowie
den ausführlichen Artikel bei Wikipedia (englisch) und
die Artikel bei www.zeit.de, www.spiegel.de (Nachruf)
Link: 1) Wikipedia (deutsch), 2) Wikipedia (englisch), 3)  prisma.de, 4) Kurzportrait innerhalb dieser HP
5) Quelle: www.br.de (Seite nicht mehr abrufbar)

  
Kinofilme
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie
Wikipedia (deutsch) / Wikipedia (englisch)
(Link: Wikipedia, in Klammern: prisma.de)

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