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Perry Como blieb drei Jahre bei Freddy Carlones Band und wechselte dann 1936 als Sänger zum Orchester von Ted Weems1) (1901 1963). Als sich diese Formation 1942 auflöste, wollte Como zunächst wieder in seinen bürgerlichen Beruf zurückkehren,erhielt dann aber von der "National Broadcasting Company"1) (NBC) einen Vertrag für die von der Zigarettenmarke "Chesterfield"1) gesponsorte, zunächst 15-minütige Radio-Show "The Chesterfield Supper Club" (19441950), die er seit 11. Dezember 1944 anfangs von Montag bis Freitag Live moderierte, zudem den Titelsong "Smoke Dreams" sowie romantische Lieder vortrug. Als der "Supper Club" an Heiligabend 1948 erstmals im "NBC"-Fernsehen mit einem Live-Auftritt von Perry Como ausgestrahlt wurde, markierte dies den Beginn von Comos langjähriger Tradition von Weihnachts-Specials im Fernsehen. Ab 8. September 1949 wurde die Show für das Fernsehen übernommen, Como präsentierte die Sendung bis 1950, als er zu "CBS"1) wechselte und damit die "NBC"-Reihe eingestellt wurde → Wikipedia (englisch). Seit 1943 besaß Como darüer hinaus einen Exklusiv-Plattenvertrag bei dem US-Medienriesen "Radio Corporation of America"1) (RCA), zudem absolvierte er erfolgreiche Theater- und Nachtclub-Auftritte. Einen ersten Nummer 1 in der US-amerikanischen Hit-Parade konnte Como im Sommer 1945 mit der Pop-Ballade "Till The End Of Time" landen → Wikipedia (englisch). Die Melodie des Songs basierte auf der "Polonaise in As-Dur" von Frédéric Chopin1) und stammte aus dem von Charles Vidor1) inszenierten Biopic "A Song To Remember"1) ("Polonaise") mit Cornel Wilde1) (1915 1989) als Komponist Frédéric Chopin und Merle Oberon1) als dessen zeitweilige Geliebte George Sand1). Comos Version erreichte am 18. August 1945 erstmals die "Billboard-Charts"1) ("Honor Roll Hits"), hielt sich dort 17 Wochen auf Platz 1 und war Comos erste Single, die sich über zwei Millionen Mal verkaufte. Hollywoods Filme-Macher wollten den blendend aussehenden Sänger nun zum Schauspieler aufbauen und Como unterschrieb& 1943 einen 7-Jahresvertrag bei der "20th Century Fox"1), aber Comos Filmkarriere blieb eher kurz bzw. unbedeutend, da er sich mehr als Entertainer im Fernsehen oder auf der Bühne sah. Insgesamt stand er nur für vier Kinofilme als Darsteller vor der Kamera: In dem von Lewis Seiler1) nach dem gleichnamigen Broadway1)-Musical mit Liedern von Cole Porter1) in Szene gesetzten Streifen "Something for the Boys" (1944, → Wikipedia (englisch)) mimte er den Sergeant Laddie Green, ebenfalls unter der Regie von Lewis Seiler entstand die Adaption "Doll Face" (1945, → Wikipedia (englisch)), nach dem Theaterstück "The Naked Genius" von Gypsy Rose Lee1), in der er an der Seite von "Titelheldin" Vivian Blaine1) (Burlesque1)-Tänzerin "Doll Face" Carroll) sowie Dennis O'Keefe1) (deren Manager/Verlobter Mike Hannegan) und Carmen Miranda1) (Burlesque-Künstlerin Chita Chula) den Singer/Songwriter Nicky Ricci gab. Einmal mehr unter Seilers Regie sowie mit Vivian Blaine zeigte er sich in der musikalischen Komödie "If I'm Lucky" (1946, → Wikipedia (englisch))und spielte den Komponisten Allen Clark, der sich in die Sängerin Linda Farrell (Blaine) verliebt. Mit ihr trällerte er auch den Titelsong "If I'm Lucky", interpretierte zudem das Lied "One More Vote". Nach seinem Wechsel zu "Metro-Goldwyn-Mayer"1) trat er lediglich noch einmal mit einer Nebenrolle in dem musikalischen Biopic "Words and Music"1) (1948 ) auf der Leinwand in Erscheinung, zeigte sich in dem von Norman Taurog1) inszenierten Film über die Zusammenarbeit von Komponist Richard Rodgers1) (Tom Drake1)) und Textautor Lorenz Hart1) (Mickey Rooney) als Eddie Lorrison Anders bzw. als er selbst; hier sang er den Titel "Blue Room"1) sowie gemeinsam mit Allyn McLerie1) "Mountain Greenery"1) und mit Tom Drake "With a Song in My Heart". "Ich habe meine Zeit damit verplempert und sie die ihre mit mir", meinte Como einmal, als er auf seine Zeit beim Film angesprochen wurde.
Meist wurde Como von dem Orchester von Mitchell Ayres und den "Ray Charles Singers" (→ Wikipedia (englisch)) begleitet und er verkaufte mehr als 100 Millionen Schallplatten mit seinen Songs, von denen 14 zur Nummer 1 der Hit-Paraden wurden seit 1940 war der italo-amerikanische Bariton Dauergast in den US-Charts. 1946 wurde er von dem "Billboard Magazine"1) zum "Besten männlichen Sänger" gekürt und 4. Mai 1959 erhielt er bei der ersten Vergabe1) der "Grammy Awards"1) diesen Musikpreis in der Kategorie "Pop" ("Beste männliche Gesangsdarbietung"1)) für den Song "Catch a Falling Star", der ihm zugleich die erste "Goldene Schallplatte"1) einbrachte. Seine Erfolge während der "Rock 'n' Roll"1)-Ära, in der etliche seiner Kollegen vom Publikum vergessen schienen, waren besonders bemerkenswert. Er kombinierte stets seine angenehme Bariton-Stimme mit einer ebenso angenehmen Persönlichkeit und das, was er in seinen romantischen Liebesliedern sang, entsprach seinem eigenen Lebensstil. Am 14. Mai 2001 schrieb die "Washington Post"1) anlässlich seines Todes: "Was Perry Como Woche für Woche in seinen TV-Shows tat, war nicht, dass er hauptsächlich für seine Fans sang, sondern es war eine ständiger Dialog mit ihnen, ein Dialog mittels des Gesangs." Während seiner letzten Lebensjahre zog sich der "Magier der Schlagerromantik", so einmal DER SPIEGEL1) (21/2001), aus dem Show-Geschäft zurück und verbrachte seine Zeit in seinem Domizil in Jupiter1) (Florida) nahe Palm Beach1); er widmete sich vermehrt dem Privatleben und seiner Ehefrau sowie seinen Hobbys, dem Golf spielen und Angeln. Der seit 1998 verwitwete Perry Como starb am 12. Mai 2001 sechs Tage vor seinem 89. Geburtstag nach längerer Krankheit auf seinem Anwesen in Jupiter (Florida) während er schlief. "Zuletzt soll der Entertainer Symptome einer "Alzheimer"-Erkrankung gezeigt haben. Dies führte bereits im Jahr vor seinem Tod zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen seinen Kindern, die Einwände gegen sein Testament hatten." notiert Wikipedia. Die letzte Ruhe fand er 18. Mai 2001 (seinem 89. Geburtstag) unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit sowie 250 geladenen Gästen nach einer bewegenden Trauerfeier in der "St. Edward`s Catholic Church" von Palm Beach auf dem "Riverside Memorial Park" in Tequesta1) (Palm Beach County1), Florida) an der Seite seiner Ehefrau Roselle (1914 1998) → Foto der Grabstelle bei knerger.de, findagrave.com. Perry Como war neben Frank Sinatra und Dean Martin der dritte italienisch-stämmige US-Amerikaner, dessen Entertainer-Talent Amerika in den 1950er Jahren zu Füßen lag und der zu den erfolgreichsten Unterhaltungskünstlern der unmittelbaren Nachkriegszeit zählte. Er erhielt unter anderem neben dem erwähnten "Grammy Award"1) 1959) zwischen 1955 und 1959 fünf "Emmy Awards" (u. a. 1955: "Bester Sänger"/1956: "Bester Moderator"), 1956 den "Peabody Award"1) (geteilt mit Jackie Gleason1)) und 1979 mit dem "American Music Award"1) einen der bedeutendsten US-amerikanischen Musikpreise. 1987 wurde er mit der "Kennedy-Preis"1) ("Kennedy Center Honors") ausgezeichnet und drei Jahre (1990) später in die "Hall of Fame" der "Academy of Television Arts & Sciences" aufgenommen, die jährlich die "Emmy Awards" verleiht. Posthum ehrte man sein Lebenswerk 2002 mit dem "Grammy Lifetime Achievement Award"1), 2006 folgte die Aufnahme in die ein Jahr zuvor gegründete "Long Island Music and Entertainment Hall of Fame"1) und 2007 in die von dem Radio-Entertainer John Rook (1937 2016) ins Leben gerufene "Hit Parade Hall of Fame". Perry Como ist bisher der Einzige, dem man drei "Sterne" auf dem "Hollywood Walk of Fame"1) widmete am 08. Februar 1960 in den Kategorien "Radio"1) (1708 Vine Street) und "Fernsehen"1) (6376 Hollywood Blvd.) sowie am 31. Dezember 1969 in der Kategorie "Musikaufnahmen"1) ("Recording", 6631 Hollywood Blvd.) → siehe auch "Awards" bei der Internet Movie Database. |
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Siehe auch Wikipedia
(deutsch; mit Diskografie)
sowie den ausführlichen, englischsprachigen Wikipedia-Artikel (mit Diskografie) Filmografie bei der Internet Movie Database Fotos bei Wikimedia Commons |
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Fremde Links: 1) Wikipedia (deutsch), 2) Fernsehmuseum
Hamburg Lizenz Foto Perry Como (Urheber William P. Gottlieb): Dieses Werk stammt aus der William P. Gottlieb-Sammlung der "Library of Congress. The collection consists of jazz photographs taken from 1938 to 1948 by writer-photographer William P. Gottlieb. In accordance with the wishes of Gottlieb, the photographs in this collection entered into the public domain on February 16, 2010. → Copyright and Other Restrictions Lizenz Foto Perry Como (Urheber: Walter Albertin, Fotograf bei der New Yorker Zeitung "New York World-Telegram": Dieses Werk stammt aus der "New York World-Telegram and Sun"-Sammlung der "Library of Congress". Laut der Bibliothek gibt es keine bekannten Copyright-Einschränkungen in der Verwendung dieses Werkes; es ist daher gemeinfrei (Public Domain). |
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