| Glenn Miller |
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Glenn Miller (Alton Glenn Miller) wurde am 1. März 1904 in Clarinda,
einer Kleinstadt im Südwesten Iowas, als Sohn von Lewis Elmer
und Mattie Lou Miller geboren; sein Vater übte verschiedene Berufe
aus und arbeitete unter anderem als Vorarbeiter beim Brückenbau für die Eisenbahn.
Mit seinen Eltern und den drei Geschwistern Deane, Herbert und
Irene wuchs er zunächst in North Platte und Grant City in Missouri
auf, 1918 zog die Familie nach Fort Morgan in Colorado. Dort besuchte Glenn Miller
bis 1924 die High School, interessierte sich schon zu dieser Zeit für
Tanzmusik und spielte Posaune in einer Schülerband; nach dem
High-School-Abschluss studierte er anschließend zwei Jahre lang an der University of Colorado.
1926 brach er das Studium ab und entschied sich, künftig sein Glück
als Musiker zu suchen; bis 1927 hatte er zunächst Auftritte
mit kleineren Jazzbands an der Westküste der USA
und wurde dann als Posaunist von Ben Pollack engagiert. Mit dessen Band
ging Miller 1928 nach New York City, 1930/31 folgte ein
Engagement bei Benny Goodman.
1935 studierte Miller in New York bei Professor Joseph Schillinger Komposition
und wurde im gleichen Jahr de facto Leiter von "Ray Noble's American
Band". Nebenher arrangierte er für Glenn Gray und spielte bei anderen
populären Orchester jener Jahre wie Red Nichols, Smith Ballew oder die Dorsey Brothers.
1937 entschloss er sich ein eigenes Orchester zu
gründen, welches sich jedoch kurze Zeit später wieder wegen finanzieller
Schwierigkeiten auflöste; 1938 unternahm er einen zweiten Anlauf und
gründete die "Glenn-Miller-Band".
Glenn Miller wurde mit seinen Melodien zu einer nationalen Berühmtheit in den USA und
seine Band zählte zu den erfolgreichsten jener Zeit. 1941 produzierte
die 20th Century Fox mit dem "Glenn Miller Orchestra"
den Film "Sun Valley Serenade", gefolgt von "Orchestra Wives"
im Jahre 1942. Titel aus diesen Filmen wie "Chattanooga Choo Choo",
"Serenade In Blue", "At Last", "I've Got A Girl In
Kalamazoo" wurden weltberühmt, und "Chattanooga Choo Choo"
erhielt die erste Goldene Schallplatte überhaupt.
1953 wurde das Leben von Glenn Miller unter dem Titel "Die
Glenn-Miller-Story"1) mit James Steward in der Titeltrolle verfilmt. Schauspieler
wie Louis Armstrong, June Allyson oder Henry Morgan sowie
authentische Interpretationen sämtlicher Evergreens im unverwechselbaren Glenn-Miller-Sound
verhalfen dem Film zu einem riesigen Erfolg und setzten der Swing-Legende ein Denkmal. |
| 1) Der Link führt zu Wikipedia |
| Siehe auch wikipedia.org; das heutige "Glenn Miller Orchestra" bei www.glenn-miller.de |
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