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Esther Ofarim erblickte am 13. Juni 1941 als Esther Zaied in dem Dorf Safed1) (bei
Nazareth1),
Nordbezirk Israel) das Licht der Welt und wuchs in Haifa1)
auf. Bereits mit 14 Jahren sie dort bei einer Jugendtheatertruppemit,
später ging die 17-Jährige zur weiteren Ausbildung an das
Nationaltheater "Habimah"1) in
Tel Aviv1)
sowie an das von dem Tänzer und Choreographen Abraham Reichstadt1)
geleitete Tanzstudio; am 11. Dezember 1958 heiratete das Paar (nach anderen
Quellen 1961).
Abraham, am 5. Oktober 1937 als Abraham Reichstadt ebenfalls in
Safed, geboren (sein Großvater stammte aus Österreich1)),
besuchte mit 12 Jahren eine Ballettschule
und stand 15-jährig zum erstenmal in Haifa auf der Bühne;
bereits mit 17 Jahren war er als Choreograph tätig und besaß schon ein Jahr
später ein eigenes Tanzstudio.
Nachdem beide den Wehrdienst bei der israelischen
Armee1) absolviert hatten, bildeten
sie unter dem Künstlernamen "Esther & Abi Ofarim"
(Ofarim = Rehkitz) ein
Gesangsduo und traten in Israel mit hebräischen und internationalen
Volksliedern auf. Schon früh kristallisierte sich eine Art
"Arbeitsteilung" heraus, Esther übernahm den Gesangspart, während
Abi Gitarre spielte und als Zweitstimme für den dunklen Background zu ihrer
hellen Stimme sorgte. Einen ersten gemeinsamen Auftritt vor der Kamera hatten
sie in dem mit Daliah Lavi gedrehten, deutsch-israelischen Abenteuerstreifen
"Brennender Sand"1) (1960).
Esther und Abi Ofarim treffen am 10. Oktober 1963
auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol1) ein.
Rechteinhaber: Nationaal
Archief 1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 915-6196)
Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo;
Quelle: Wikimedia
Commons;
Lizenz: CC0 1.0
(Verzicht auf das Copyright)
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Als "Entdecker" des Duos gilt der Hollywood-Regisseur Otto Preminger1)
(1905/06 1986), der beide mit Nebenrollen in seinem, nach dem
gleichnamige
Roman1) von Leon Uris1) entstandenen Filmdrama
"Exodus"1) (1960) besetzte.
Über diese US-amerikanische Produktion lernte das Paar Frank Sinatra (1915 1998) kennen, der Esther in einer sechsteiligen
TV-Show als
Sängerin auftreten ließ. Als einzige aller Mitwirkenden war die grazile Sängerin in
allen sechs Shows dabei und wurde rasch bekannt. Neben den USA kamen nun auch aus Europa attraktive
Angebote, Esther und Abi ließen sich im Schweizerischen Genf1) nieder, beschäftigten sich
mit der europäischen Folklore und eroberten nach der "Neuen" nun auch die
"Alte Welt".
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Im Mittelpunkt stand stets die zierliche Esther mit ihrer unvergleichlichen Stimme im Aufnahmestudio
wie auf der Bühne;
ihr Ehemann begleitete sie auf der Gitarre, übernahm manchmal die Zweitstimme und zog vor allem die Fäden im Hintergrund.
Am 23. März 1963 vertrat Esther Ofarim die Schweiz1) beim "Grand
Prix Eurovision de la Chanson" (heute "Eurovision
Song Contest") in London1) mit dem Titel "T'en vas pas"
(auf Deutsch unter dem Titel "Melodie einer Nacht" veröffentlicht → Wikipedia)
und erreichte den zweiten Platz
hinter den Dänen Jörgen1) und
Grethe Ingmann1), deren Siegertitel "Dansevise"
("Jazzwalzer") stilistisch ungefähr das vorwegnahm, was das Duo "Esther & Abi Ofarim" später
singen sollte. Etwa zeitgleich erhielten beide Rollen in der
von Imo Moszkowicz1) gedrehten Kinokomödie "Es war mir ein Vergnügen"1) (1963), ein Jahr später errang Esther auf dem
"Eurovision-Chanson-Festival" von Montreux1) die begehrte "Silberne
Rose". Ebenfalls 1964 nahm das Duo mit dem Lied "Schönes Mädchen" an den
"Deutschen Schlagerfestspielen"1)
im "Kurhaus Baden-Baden"1) teil und erreichten
von 12 Teilnehmenden einen respektablen 4. Platz. Sie unternahmen eine
USA-Tournee und 1965 erschien ihre erste LP "Songs der Welt"
mit Volksliedern aus verschiedenen Ländern;
43 Konzerte, die alle ausverkauft waren, in 32 deutschen Städten
schlossen sich an. Die witzig-sarkastische Nummer "Noch ein
Tanz" war dann im Januar 1966 die erste Hit-Notierung des Duos.
DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung der heute nicht
mehr existierenden "e-m-s new media AG"
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Im Herbst 1967 interpretierten "Esther & Abi Ofarim"
eine Cover-Version des Bee Gees1)-Titels
"Morning auf My Life" (→ Wikipedia (englisch)), die es in der deutschen Hitparade bis auf Platz 2 brachte. Der internationale
Durchbruch gelang dann im Frühjahr 1968 mit dem
Titel "Cinderella Rockefella"1), der Spitzenreiter in den britischen
Charts wurde; in Deutschland stand die Nummer immerhin auf Platz 5. Aus
"Noch ein Tanz" wurde jetzt in Großbritannien "One More
Dance" (→ Wikipedia (englisch)), mit Platz 13 die zweite und letzte
Hit-Notierung für das
Duo.
Im selben Jahr absolvierte das Paar eine erste Konzerttournee in
Großbritannien und nach dem triumphalen Auftritt in der Londoner "Royal Albert Hall"1)
wurden sie Queen Elizabeth II. vorgestellt eine Krönung der gemeinsamen
erfolgreichen Karriere. "1969 erhielten sie fünf
"Goldene Schallplatten"1)
und waren so bekannt, dass ihre Songs auch in
arabischen Ländern wie Jordanien1)
und Libanon1)
im Radio gespielt wurden. Lediglich in Israel wurde das Duo in vielen Hörfunksendungen
nicht gespielt, weil ihr Erfolg in Deutschland für eine Reihe dortiger
Radiomacher ein vor dem Hintergrund des Holocaust1)
schwer zu verkraftender Umstand gewesen sei; erst in den späteren Jahren
setzte sich die Erkenntnis durch, so Abi Ofarim, dass die beiden "Israels
beste Botschafter" seien." vermerkt Wikipedia.
Doch bereits zu dieser Zeit kriselte es sowohl privat
als auch beruflich in der Beziehung des Ehepaares: Im März 1969 gaben
"Esther & Abi Ofarim" im Rahmen ihrer Welttournee
in Köln1)
ihr letztes gemeinsames Konzert und trennten sich auf
dem Höhepunkt ihrer Karriere. Esther flog zu Dreharbeiten in die USA, Abi versuchte
sich in London als Produzent, Manager, Komponist, Arrangeur und
Regisseur und gründete unter anderem eine Fachschule für Nachwuchskünstler; im
November 1970 wurde die Ehe geschieden.
→ Artikel zu "Esther & Abi Ofarim"
bei Wikipedia (deutsch) sowie
Wikipedia
(englisch; mit Diskografie
(Auszug))

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Esther Ofarim blieb auch nach der Trennung von ihrem Partner bzw. Ex-Mann
Abi Ofarim weiterhin
überaus erfolgreich und konzentrierte sich vornehmlich auf ihre
Solo-Karriere. Ausflüge als Darstellerin wie in dem dreiteiligen ZDF-Straßenfeger "11 Uhr 20" (1970) waren eher die Ausnahme.
1972 veröffentlichte Esther Ofarim, die als eine der besten
Unterhaltungs-Sängerinnen der
Welt gilt, mit der Solo-LP "Esther" Chansons und anspruchsvollen
Lieder unter anderem auf Hebräisch, Djudeo-Espanyol1), Französisch und Deutsch, die
recht erfolgreich wurde. "In Israel entwickelte sich ihre LP "Esther Ofarim be-Hekhal ha-Tarbut Live
in Tel-Aviv" von 1973 zum Klassiker;
darauf trägt sie Teile des hebräischen Repertoires vor, das seither ein
Grundstock ihrer Konzerte ist." notiert Wikipedia.
Esther Ofarim am 22. November 1969 in der
TV-Sendung "Een van de Acht" van Mies Bouwman1)
Rechteinhaber: Nationaal
Archief 1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer 923-0024:
Urheber/Fotograf: Rob Mieremet / Anefo;
Quelle: Wikimedia
Commons;
Lizenz: CC0 1.0
(Verzicht auf das Copyright)
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Ende der 1970er zog die Künstlerin mit ihrem 18 Jahre jüngeren Lebensgefährten,
dem damals 22-jährigen Regieassistenten und späteren Filmproduzenten Philipp von Sell,
Sohn des damaligen WDR1)-Intendanten
Friedrich-Wilhelm Freiherr von Sell1) und dessen Gattin
Barbara von Sell1), nach New York. 1982 heiratete das Paar, im Folgejahr erblickte der
gemeinsame Sohn David das Licht der Welt; die Eltern trennten sich bzw. ließen
sich 1992 scheiden.
In den 1980er Jahren fand die Künstlerin zudem viel Beachtung als Theaterschauspielerin,
wie beispielsweise 1984 unter der Regie von
Peter Zadek1)
auch in dem
von Joshua Sobol1)
verfassten Drama "Ghetto", mit dem der israelische Autor das
Schicksal der Juden im
"Getto Vilnius"
in der litauischen1)
Hauptstadt Vilnius1)
während
der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg thematisiert und das am 12. Juli 1984 an der Berliner
"Freien Volksbühne"1)
(in Kooperation mit dem Hamburger "Deutschen Schauspielhaus"1))
in der deutschsprachigen Erstaufführung Premiere feierte; hier interpretierte sie in der Rolle der Sängerin Chaja auch einige Lieder wie "Frühling" und "Unter Deinen
weißen Sternen". So kann man unter anderem im Musicallexikon
lesen: "In Israel hat ein arabischer Schauspieler den Ghettoführer Gens
gespielt, in Berlin war die Rolle mit dem Juden Michael Degen besetzt.
Otto Tausig gab
den Juden Weisskopf, wie man sich Juden im imaginären
Schmierentheater vorstellt. Esther Ofarim erfüllte jedes vom Stück und vom
Regisseur von ihr verlangte Klischee und erfreute mit ihren rührseligen
Chansons nicht nur Kittel und Gens, sondern auch das Premierenpublikum, das
sich am Ende gar nicht zu lassen wußte (vor welcher Art Begeisterung, wüßte
man gern)."
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Esther Ofarim als Chaja
in der "Ghetto"-Aufführung
(oben rechts mit Ulrich
Tukur1)
als SS-Offizier Kittel)
→ Besetzung Theatertreffen
1985
Die Fotos wurden mir freundlicherweise von
der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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Im Frühjahr 1995 arbeitete Ester Ofarim, die seit geraumer Zeit im
Hamburger Grindelviertel1)
nahe der Alster1)
lebte, mit Udo Lindenberg1)
zusammen und es entstand das Duett/Lied "Salomon" ("Das hohe
Lied"). Ebenfalls 1995 gab sie mit der israelischen
Rockmusikerin Jehudit Ravitz1)
ein vielbeachtetes Konzert, das live im israelischen Fernsehen übertragen
wurde und in dem sie im Duett mit Ravitz Lieder aus deren Feder
interpretierte. Nach fast 15 Jahren Pause trat sie ab 1998 fast
regelmäßig mit einem Soloprogramm in den "Hamburger Kammerspielen"1)
auf. Ihre Konzerte mit Liedern und Balladen für Kinder und Erwachsene, aber
auch Pop und Rock waren ein Erlebnis und stets ausverkauft. Seit Ende
2003 präsentierte sie das Programm im Hamburger "St. Pauli-Theater"1),
2004 folgten Auftritte in Dessau ("Kurt-Weill-Fest"1))
und Dortmund. Im Mittelpunkt ihres Repertoires standen in der neu-hebräischen
Sprache
Ivrit1) vorgetragene Pop-Songs und
hebräische Lieder. Klassiker wie "Dirty Old Town"1)
oder der "Beatles"1)-Hit
"She’s
Leaving Home"1) gehörten ebenso
dazu wie eine Interpretation des "Alabama-Song"1)
von
Bertolt Brecht1)
(Text) und Kurt Weill1)
(Musik) sowie die Erfolgs-Titel Hits aus vergangenen Tagen.
Ebenfalls 2003 startete Esther Ofarim ihre erste "Tournee"
seit mehr als 20 Jahren. In Begleitung des israelischen Pianisten und Komponisten Yoni Rechter
(→ Wikipedia (englisch)) am Klavier
und des Geigers Michail Paweletz1) trat sie mit einem neuen Repertoire aus jüdischen Volksliedern,
Kurt-Weill- und Beatles-Songs sowie amerikanischen Evergreens in Hamburg und Frankfurt auf.
Im April und Mai 2005 ging sie auf eine kleine Tournee mit dem Titel "Eine Reise durch Jahrhunderte und
Kontinente", während der sie in Dresden1) in der
"Semperoper"1), in München im
"Prinzregententheater"1),
in Leonberg1) und
Bochum1) auftrat. Im Oktober 2007 gab sie ein Konzert im
"Theaterhaus Stuttgart"1).2) Mit
ihrer 2009 veröffentlichten CD "I'll see you in my dreams – LIVE 2009"
erntete die Künstlerin überaus positive Kritiken, aufgenommen wurde das
Album während der beiden Konzerte am 1. und 2. Februar 2009 im
Hamburger "St. Pauli Theater". Am 21. Januar 2012
präsentierte Esther Ofarim erneut am Hamburger "St. Pauli
Theater" ihr Programm "I'll see you in my dreams", das
sie zusammen mit ihrem Arrangeur und musikalischen Begleiter Yoni Rechter
erarbeitet hatte.
Auch in jüngerer Zeit stand Esther Ofarim auf der Bühne, gab 2020
Konzertabende in Hamburg, Dortmund und im israelischen Cholon1).
2021 trat die damals 80-Jährige in Hamburg, Tel Aviv1)
und Jerusalem1)
auf, sowie in den Jahren 2022/2023 zusammen mit dem israelischen Sänger
Jehoram Gaon1)
ebenfalls in Tel Aviv sowie in Kirjat Motzkin1)
bei
Haifa1).
Sie ist weiterhin künstlerisch aktiv und erfreut das Publikum immer mal
wieder mit Liederabenden.
Aktuelles zu Esther Ofarim bei www.esther-ofarim.de;
siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch), www.laut.de
sowie
Filmografie bei der Internet
Movie Database
Fotos bei Wikimedia
Commons

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Abi Ofarim, der Ende der 1960er kurzzeitig mit Iris
Berben liiert gewesen sein soll, zog nach
London1) und
versuchte dort im Musikgeschäft Fuß zu fassen. Als dies eher erfolglos blieb, ging er nach München zurück und betätigte sich
weiter als Manager, Komponist, Produzent und Schauspieler. Mit dem Musiker Tom Winter gründete er das
kurzlebige Duo "Ofarim & Winter", das
eine gleichnamige kaum beachtete LP veröffentlichte. Doch Anfang der 1970er Jahre war der
Name des ehemaligen Stars mehr durch "Skandälchen", Drogen- und Alkoholexzesse in der
einschlägigen Presse vertreten. "Im Januar 1979 wurde Ofarim wegen
Drogenbesitzes und des Verdachts auf Steuerhinterziehung verhaftet. Er
verbrachte vier Wochen in der
"JVA Stadelheim"1) in
Untersuchungshaft und wurde später zu einer Bewährungsstrafe
von einem Jahr verurteilt." vermerkt Wikipedia.
Abi Ofarim am 8. März 1968 in der
TV-Sendung "Fenklup" ("Fanclub")
des niederländischen Senders VARA1)
Urheber: A. Vente / A & F. van Geelen
Quelle: Wikimedia Commons
(Ausschnitt des Originalfotos
von "Beeld en Geluid Wiki"
Lizenz: CC BY-SA 3.0;
mehr zur Lizenz siehe hier
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Er fing sich wieder und machte sich einen immer besseren Namen als
Produzent, so unter anderem der Primaballerina und Chansonsängerin Margot Werner1).
Zudem managte er seinen am 13. August 1982 geborenen
Sohn Gil Ofarim1)
(aus Ofarims dritten Ehe (1983 004) mit Sandra Hirt), der sich einen Namen als anerkannter und viel gefragter Künstler in der
Rock-Szene machte, in jüngeren Zeit jedoch auch durch den so genannten "Davidstern-Skandal"1)
sowie zuletzt Anfang 2026 durch seine Teilnahme in der RTL-Reality-Show
"Dschungelcamp"1)
für Schlagzeilen sorgte, aus der er als Sieger hervorging.
Auch Gils jüngerer Bruder Tal Ofarim ging in die Musik-Branche, begann eine Solokarriere als Sänger
und erlangte nicht zuletzt als Kandidat (2013) bei der Castingshow
"The Voice of Germany"1) einen gewissen
Bekanntheitsgrad.
Abi Ofarim startete 2007 noch einmal neu durch, versuchte 25 Jahre nach der Veröffentlichung
seines letzten Albums ein Comeback als Sänger und trat mit dem Titel
"Mama, oh Mama" erneut auf. Das Album des damals über
70-Jährigen erschien Ende Mai 2009 unter dem Titel "Too
Much Of Something", die neue, reich bebilderte Autobiografie "Licht und Schatten"
kam im Februar 2010 auf den Markt. Mit dem Bühnenprogramm "Rock'n'Read"
war Ofarim auch 2012 wieder unterwegs.
Seine Erinnerungen "Der Preis der
wilden Jahre" brachte der Musiker bereits 1982 auf den Markt.
Im April 2014 gründete er gemeinsam mit Lebensgefährtin Kirsten Schmidt
in München die Begegnungsstätte "Kinder von gestern e. V", ein so
genanntes "Jugendzentrum für
Senioren" "ein soziales Projekt gegen Armut und Einsamkeit im Alter, welches
Abi Ofarim sehr am Herzen lag. Die Schirmherrschaft übernahm der
ehemalige Münchner Oberbürgermeister
Christian Ude1)." schreibt Wikipedia.
Abi Ofarim starb nach langer, schwerer Krankheit am 4. Mai 2018 im Alter von 80 Jahren in
seiner Wohnung in Münchener Stadtteil Schwabing1).
Schon im Januar 2017 musste er aufgrund einer besonders hartnäckigen Grippe und einer Lungenentzündung ins Krankenhaus
eingeliefert und ins Koma versetzt worden, zudem musste er sich einer Herzoperation unterziehen.
Am 8. Mai 2018 fand im Münchener Stadtteil Freimann1)
die Beisetzung auf dem "Neuen Israelitischen Friedhof"1)
statt, neben der Familie nahmen Freunde Wegbegleiter und Fans Abschied von dem
Musiker. Zu den Trauergästen zählte auch Münchens ehemaliger Bürgermeister
Christian Ude,
der eine bewegende Trauerrede hielt → Foto der Grabstelle
bei knerger.de
sowie Wikimedia Commons.
Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch)
Filmografie bei der Internet
Movie Database
Fotos bei Wikimedia
Commons
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