Buchcover "Treasure Island" aus dem Jahre 1911 (Verlag "Charles Scribner's Sons"), illustriert von dem berühmten US-amerikanischen Maler Newell Convers Wyeth (1882 – 1945); Quelle: Wikimedia Commons Der von dem schottischen Autor Robert Louis Stevenson (1850 – 1894) veröffentlichte Roman "Treasure Island" (dt. "Die Schatzinsel") zählt zu den Klassikern der Abenteuerromane schlechthin. Es ist das bekannteste Werk des Schriftstellers und machte diesen weltweit berühmt. Stevenson publizierte die spannende Geschichte erstmals am 1. Oktober 1881 als Fortsetzungsroman mit dem Titel "The Sea-Cook" in der Zeitschrift "Young Folks", eine Buchausgabe, diesmal als "Treasure Island" folgte 1893 in London. Die deutsche Übersetzung ließ nicht lange auf sich warten und kam 1887 auf den Markt. Wie es zu der Entstehung des Romans kam, wird bei Wikipedia ausgeführt: Während einer Schlechtwetterperiode im schottischen Braemar litt Stevenson unter einer starken Erkältung, musste seine Wanderungen aufgeben und widmete sich seinem Stiefsohn Lloyd Osbourne. Er half ihm beim Malen: "Bei dieser Gelegenheit fertigte ich die Landkarte einer Insel an. (…) Die Gestalt dieser Insel befruchtete meine Phantasie außerordentlich. Da waren Hafenplätze, die mich entzückten wie Sonette, und im Bewußstsein einer Schicksalsbestimmung nannte ich mein Erzeugnis 'Die Schatzinsel'"1). Die Zeichnung der Schatzkarte war die Inspiration für Stevensons ersten Roman "Die Schatzinsel", den er für Lloyd schrieb und ihm widmete. Die Angaben, wer mit dem Zeichnen der Schatzkarte begann, sind widersprüchlich, da Lloyd Osbourne beschreibt, dass er mit dem Zeichnen der Karte begonnen hätte, sein Stiefvater diese optimiert und den Namen gegeben hätte.

  
Buchcover
"Treasure Island" aus dem Jahre 1911 (Verlag "Charles Scribner's Sons"2)),
illustriert von dem berühmten US-amerikanischen Maler Newell Convers Wyeth2) (1882 – 1945)
Quelle: Wikimedia Commons; Angaben zur Lizenz siehe hier

Erzählt wird das Abenteuer des 18-jährigen Gastwirtssohn Jim Hawkins, der bei einem toten Kapitän eine geheimnisvolle Landkarte findet. Hawkins begibt sich mit einem Dreimaster auf die Reise zu der auf der Karte verzeichneten Südseeinsel, auf der der Schatz des berüchtigten Piraten Flint vergraben sein soll. Mit ihm reisen Doktor Livesey und der Friedensrichter Squire Trelawney sowie eine wenig vertrauenswürdige Mannschaft, allen voran der zwielichtige einbeinige Schiffskoch Long John Silver. Bald stellt sich heraus, dass auf dem Expeditionsschiffs "Hispaniola", gesteuert von dem griesgrämigen Kapitän Smollett, einige ehemalige Crew-Mitglieder des grausamen Piratenkapitäns Flint mit angeheuert haben. Schon fast am Ziel, bedroht eine Meuterei nicht nur das Gelingen des Unternehmens, sondern auch das Leben aller Beteiligten …

Der Stoff diente schon früh etlichen Filmemachern als Vorlage für eine szenische Umsetzung, bereits 1912 entstand in den USA die erste stumme Version "Treasure Island" mit einem gewissen Addison Rothermel (1892 – 1958) als Jimmy Hawkins, 1918 folgte ein weiterer Streifen für die noch stumme Leinwand mit Francis Carpenter (1910 – 1973) als Jim Hawkins sowie dem späteren "Tarzan"-Star Elmo Lincoln2) (1889 – 1952) als "Erzähler" (Prologue Player). Zwei Jahre später drehte Maurice Tourneur seine stumme Version mit der Schauspielerin Shirley Mason2) (1900 – 1979) als Jim Hawkins und Lon Chaney sen.2) (1883 – 1930) als blindem Pew. Der erste Tonfilm "Treasure Island" (Die Schatzinsel) kam 1934 in die Lichtspielhäuser, von Victor Fleming mit Jackie Cooper2) (1922 – 2011) als Jim Hawkins, Wallace Beery2) (1849 – 1949) als Long John Silver, Lionel Barrymore3) (1878 – 1954) als Kapitän Billy "Bill" Bones, Nigel Bruce2) (1895 – 1953) als Squire Trelawney und Otto Kruger2) (1895 – 1974) als Doktor Livesey in Szene gesetzt.
Danach dauerte es eine geraume Zeit, bis sich das Walt Disney Studio des Abenteuers erneut annahm und "Treasure Island"2) 1950 mit Robert Newton2) (1905 – 1956) als Long John Silver und dem Kinderstar Bobby Driscoll2) (1937 – 1968) als Jim Hawkins verfilmte. Newton übernahm die Rolle dann noch einmal in "Return to Treasure Island" (1954), Regisseur Byron Haskin adaptierte Stevensons Figuren und brachte 1954 den Film "Long John Silver"2) (Der Schatz der Korsaren) erneut mit Robert Newton in der Titelrolle in die Kinos.
 
Mitte der 1960er Jahre entstand mit "Die Schatzinsel" in Deutschland die bisher werkgetreueste Verfilmung des Jugendbuchklassikers als Vierteiler für das Fernsehen. Keinen geringeren als Wolfgang Liebeneiner2) (1905 – 1987) hatte das ZDF als Regisseur gewinnen können, das Drehbuch stammte von Walter Ulbrich1) (1910 – 1991), der später unter anderem auch noch das Script zu "Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer"3) (1968), "Der Seewolf"3) (1971) und "Lockruf des Goldes"3) (1975) schrieb und sich damit einen Namen als "Vater der Adventsvierteiler" machte.
Die Rolle des jungen Jim Hawkins übernahm Michael Ande, der bereits mit seinen Auftritten in Liebeneiners "Die Trapp-Familie"2) (1956) bzw. "Die Trapp-Familie in Amerika"2) (1958) zum Kinderstar geworden war und auch durch die Titelrolle in der TV-Verfilmung von "Peter Pan" (1962) reichlich Kamera-Erfahrung mitbrachte. Den einbeinigen Schiffskoch Long John Silver mimte der britische Theater- und Filmschauspieler Ivor Dean, der den Fernsehzuschauern als Pastillen lutschenden Chef-Inspektor Claude Eustace Teal in der Kult-Serie "Simon Templar"3) (The Saint; ab 1962) neben dem Titelhelden Roger Moore bekannt geworden war. Die anderen Rollen des in Co-Produktion mit dem französischen Sender O.R.T.F. gedrehten Mehrteilers waren überwiegend mit französischen Darstellern besetzt. Als inzwischen gealterten Jim Hawkins, der die ganze abenteuerliche Geschichte erzählt, ist in der deutschen Fassung die Stimme von "Lederstrumpf"-Darsteller Hellmut Lange aus dem Off zu hören. In Frankreich wurde "Die Schatzinsel" als 13-teilige Mini-Serie zu je 26 Minuten ausgestrahlt – Titel: "L'Île au trésor".
Erwähnt werden sollte vielleicht, dass die Dreharbeiten für Michael Ande fast in einem Fiasko geendet wären. Bei der Verfolgungsjagd auf dem Schiff stürzte er so unglücklich in sein Messer, dass ihm nur durch eine Notoperation das Leben gerettet werden konnte.
 

Abbildung DVD-Cover "Die Schatzinsel" (erschienen Dezember 2005)
 mit freundlicher Genehmigung von "Concorde Home Entertainment"
© Concorde Home Entertainment

Abbildung DVD-Cover "Die Schatzinsel" (erschienen Dezember 2005) mit freundlicher Genehmigung von "Concorde Home Entertainment"; Copyright Concorde Home Entertainment 
Die Handlung des Vierteilers (Quelle: Wikipedia):
Friedensrichter Trelawney, Dr. Livesey und die anderen Herren, die an unserem Abenteuer teilnahmen, haben mich damit beauftragt, die ganze Geschichte der Schatzinsel aufzuschreiben, mit allen Einzelheiten, und nichts zu verschweigen als nur die Lage der Insel – und auch das nur, weil dort noch ungehobene Schätze liegen. So ergreife ich denn im Jahre des Heils 1781 die Feder und wandere im Geist zurück bis zu der Zeit, da mein Vater noch Wirt in der Schenke "Zum Admiral Benbow" war …. Mit diesen Worten beginnt Jim Hawkins (Erzähler: Hellmut Lange) seinen Bericht über die abenteuerliche Suche nach dem Schatz des berüchtigten Piratenkapitäns Joshua Flint.
 
Teil 1: Der alte Freibeuter (Erstausstrahlung: 25.12.1966; Länge rund 80 Minuten)
Im England des Jahres 1758 nimmt ein alter Seebär namens Billy Bones (Dante Maggio) Quartier in dem einsam gelegenen Landgasthaus "Zum Admiral Benbow". Der Sohn des Gastwirtes, Jim Hawkins (Michael Ande), findet bald heraus, dass Bones ein ehemaliger Pirat unter dem berüchtigten Captain Flint war und sich vor einem Einbeinigen fürchtet. Nachdem Bones eines Tages von einem unheimlichen Besucher einen "Schwarzen Fleck" erhalten hat, bricht er nach einem Schlaganfall tot zusammen.
Jim Hawkins findet in der Seemannstruhe eine wasserfest verschnürtes Päckchen. Mit seiner Mutter (Ilsemarie Schnering) kann er fliehen, als das Gasthaus in der Nacht von Banditen unter der Führung des Blinden Pew (Jean Mauvais) überfallen wird. Hawkins findet Hilfe bei Doktor Livesey (Georges Riquier) und Squire Trelawney (Jacques Dacqmine), die entdecken, dass es sich bei dem verschnürten Päckchen um eine Schatzkarte handelt. Trelawney will ein Schiff chartern und Hawkins als Schiffsjunge auf der Schatzsuche mitnehmen.


Teil 2: Der Schiffskoch (Erstausstrahlung: 26.12.1966; Länge rund 88 Minuten)
In Bristol hat Squire Trelawney das Schiff "Hispaniola" unter Kapitän Alexander Smollett (Jacques Monod) gechartert. Der einbeinige Schiffskoch Long John Silver war ihm eine große Hilfe bei der Rekrutierung der restlichen Mannschaft. Der Kapitän ist mit dessen Auswahl jedoch nicht sehr zufrieden und beklagt sich zudem bei Trelawney, dass anscheinend die Mannschaft mehr über den Reisezweck weiß, als er selbst. Einige Zeit nach Beginn der Reise verschwindet plötzlich der Steuermann Arrow und Jim Hawkins belauscht in einer Nacht ein Gespräch Silvers, in dem ganz klar wird, dass sich fast die gesamte Besatzung der "Hispaniola" aus ehemaligen Piraten von Flints Mannschaft zusammensetzt und Silver deren Anführer ist, der, sobald der Schatz gefunden ist, eine Meuterei anzetteln will.

Teil 3: Das Blockhaus (Erstausstrahlung: 31.12.1966; Länge rund 91 Minuten)
Nach Ankunft bei der Schatzinsel erlaubt der Kapitän der Mannschaft an Land zu gehen, wohl wissend, dass die Piraten sich sofort selbst auf Schatzsuche machen werden. Dadurch wird aber deren Zahl an Bord reduziert und die Schiffsführung, die in Unterzahl ist, kann die Zurückgebliebenen erst einmal festsetzen. Hawkins hat sich, unerlaubterweise, mit dem Landetrupp auf die Insel begeben und flieht in das Landesinnere, kurz verfolgt vom Bootsmann Israel Hands (Jacques Godin). Dort trifft er auf einen ausgesetzten Seemann, Ben Gunn (Jean Saudray), der ebenfalls einmal zu Flints Bande gehörte. Er will Hawkins und der Schiffsführung helfen. Die hat sich mittlerweile an Land begeben und ein altes von Flint gebautes Blockhaus ausfindig gemacht, wo sie sich verschanzen können. Nach Eintreffen beim Blockhaus muss Jim Hawkins erst einmal eine gehörige Standpauke über sich ergehen lassen. Doktor Livesey ist jedoch sehr erfreut, als er von Ben Gunn hört.
Silver will die Schiffsführung zur Aufgabe überreden, wird jedoch harsch zurückgewiesen. Bei einem anschließenden Überfall der Piraten können einige von ihnen getötet werden, aber auch die Schiffsführung hat Verluste. Als der Doktor die Insel erkunden will, folgt ihm Hawkins erneut ohne Erlaubnis und hat sich bald darauf verlaufen. Er findet ein verstecktes Boot von Ben Gunn und macht sich zur ankernden "Hispaniola" auf.


Teil 4: Die Entscheidung (Erstausstrahlung: 01.01.1967; Länge rund 84 Minuten)
Auf der "Hispaniola" kann Hawkins unbemerkt das Ankertau durchtrennen. Allerdings ist er nicht allein an Bord. Israel Hands liegt anscheinend schwer verletzt an Deck und fordert Hawkins auf, ihm zu helfen. Hawkins merkt allerdings, dass Hands ein Messer hat und ist auf der Hut, als er diesem etwas zu trinken bringen will. Als sich Hands auf Hawkins stürzen will, läuft die treibende "Hispaniola" mit einem Ruck auf Grund und Hawkins kann sich als erster aufrappeln und in die die Takelage fliehen. Den nachfolgenden Hands befördert er mit einem Fußtritt ins Meer.
Glücklich dieser Gefahr entronnen macht sich Hawkins auf den Weg zurück zum Blockhaus, wo er entsetzt feststellt, dass dieses von den Piraten eingenommen wurde. Die Schiffsführung ist verschwunden. Noch entsetzter ist Hawkins, als er feststellt, dass Silver auch noch die originale Schatzkarte in Händen hält. Die Restpiraten wollen Hawkins töten, doch Silver setzt sich durch und schleppt den gefesselten Hawkins hinter sich her bei der Suche nach dem Schatzversteck. Dort angekommen erwartet die Piraten eine Enttäuschung. Nur ein einziges Zwei-Guineen-Stück ist zu finden, sonst nichts. Da fallen Schüsse – die Schiffsführung hat im Hinterhalt gelegen. Die überlebenden Piraten fliehen – mit Ausnahme von Long John Silver.
Ben Gunn hatte in der langen Zeit, die er auf der Insel verbrachte, den Lageort des Schatzes ausfindig gemacht und ihn geborgen und dies dem Doktor mitgeteilt. So konnte dieser den Piraten auch einfach die Schatzkarte überlassen. Der Schatz wird an Bord gebracht und die "Hispaniola" legt, mit Silver an Bord, ab zur Heimreise. Bei einem Zwischenstopp zur Auffüllung der Mannschaft verschwindet Silver mit einem Teil des Schatzes. Es soll sich jedoch immer noch ein Teil des Schatzes auf der Insel befinden – doch Hawkins schwört sich, nie mehr dorthin zurückzukehren.

  
Der in Farbe realisierte Weihnachts-Vierteiler fand in Deutschland trotz seiner Ausstrahlung in schwarz-weiß (das Farbfernsehen wurde erst am 25. August 1967 eingeführt) eine enorme Zuschauerakzeptanz. Gedreht vor malerischen Kulissen in der Bretagne, auf Korsika und am Gardasee sowie in historischen Kostümen, fing Regisseur Wolfgang Liebeneiner die abenteuerliche Stimmung gekonnt ein, auch die musikalische Untermalung des tschechischen Komponisten Jan Hanuš (1915 – 2004) trug zum Erfolg bei. Eingespielt wurde die Musik vom Filmorchester Praha (FISYO) mit ca. 45 Personen unter Mitwirkung eines gemischten Chores von Pavel Kühn. Allerdings waren die Sänger der deutschen Sprache nicht mächtig und mussten den umfangreichen Text des Piratenliedes "Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste" phonetisch lernen. So passierte ihnen der Fehler, dass sie im Titellied statt "Fünfzehn Mann" "Siebzehn Mann auf des toten Mannes Kiste" sangen. notiert Wikipedia.
 
Auch in den nachfolgenden Jahrzehnten blieb der Reiz des von Stevenson geschaffenen Abenteuers ungebrochen. 1972 entstand unter der Regie von Andrew White und John Hough "Treasure Island"4) mit Orson Welles3) (1915 – 1985) als hinterhältigem Oberschurken Long John Silver, Rik Battaglia2) als Kapitän Smollett und Walter Slezak3) (1902 – 1983) als Squire Trelawney. 1985 schlüpfte Martin Landau2) für Raoul Ruiz in das Kostüm des "Old Captain", wobei es sich bei dieser Version von "Treasure Island" um eine eher moderne Adaption des Klassiker handelte. Von der Figur des Piraten Silver war wohl auch "Ben-Hur"-Legende Charlton Heston3) (1924 – 2008) angetan, 1990 tauchte er in der prominent besetzten US-amerikanischen TV-Version "Treasure Island" als durchtriebener Schiffskoch auf, an seiner Seite sah man Leinwandstars wie Christopher Lee3) als Blinder Pew, Oliver Reed2) (1938 – 1999) als Billy Bones sowie als Jim Hawkins Christian Bale2), dessen Karriere gerade so richtig startete. 
Ende der 1990er Jahre inszenierte Peter Rowe das Stevenson-Abenteuer mit Western-Haudegen Jack Palance2) (1919 – 2006) als Fiesling Silver. In jüngerer Zeit entstand von Regisseur Alain Berbérian in Frankreich der Kinostreifen "L'Île aux trésors" (2007) mit Gérard Jugnot2) (John Silver) und Vincent Rottiers (Jim Hawkins), im gleichen Jahr (26./27.11.2007) wurde die aufwendige zweiteilige "ProSieben"-Produktion "Die Schatzinsel"2) von Hansjörg Thurn im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Tobias Moretti2) als brutaler, holzbeiniger Long John Silver, Jürgen Vogel2) als mordlüsterner Israel Hands und Richy Müller2) als undurchsichtiger "Black Dog" waren Garanten für hohe Einschaltquoten. Mit Christian Tramitz2) als adligem Squire Trelawney, Michael Gwisdek3) als blindem Pew sowie François Goeske2) als schlauem Jim Hawkins hatte der Privatsender weitere beliebte Akteure vor die Kamera gelockt. DER SPIEGEL schrieb in seinem Kommentar (26.11.2007) zwar "ProSieben versucht sich mit großem Aufwand an einer zeitgemäßen Aufbereitung des Abenteuerklassikers "Die Schatzinsel" – und liefert doch nur hölzernes deutsches Sprech- und Fechttheater.", dennoch fand das Piraten-Spektakel gerade bei jüngeren Zuschauern großen Zuspruch. Bei prisma.de kann man nachlesen: Gefilmt ist dies durchaus sehenswert, das historische Ambiente (Kostüme, Kulissen und Drehorte) ist stimmig und die darstellerischen Leistungen sind zum größten Teil in Ordnung. Fehlbesetzt ist allerdings Comedian Christian Tramitz in der Rolle des John Trelawney. Entscheidender ist jedoch, dass Thurn, der auch das Drehbuch verfasste, an der Vorlage einfach zuviel geändert hat. So fragt man sich etwa, was die Einführung von Flints im Original nicht vorhandener Tochter (Diane Willems) soll. Zumal es mehr als unwahrscheinlich ist, dass ein junges Mädchen an Bord eines ausschließlich von Männern besetzten Schiffes unerkannt bleibt. Zu wünschen übrig lassen die Dialoge, die stellenweise reichlich aufgesetzt und holprig wirken.
 
Nicht nur als Real-Verfilmung machte "Die Schatzinsel" Furore, mehrere animierte Versionen rund um John Silver und seine Mannen entstanden im Laufe der Jahre. Zu nennen sind japanische Zeichentrickfilme (1971 und 1978), 1992 kam eine britische Adaption des Klassikers mit zusätzlichen Figuren und Handlungssträngen auf den Bildschirm, die sich auf 26 Episoden verteilte. "Der Schatzplanet"2) (2002, Treasure Planet) ist ein Disney-Zeichentrickfilm, der die Geschichte in den Weltraum verlegt und Long John Silver als Mischung aus Lebewesen und Maschine (Cyborg) darstellt. Auch die berühmten "Muppet"-Figuren begaben sich auf die "Schatzinsel", Brian Hensons "Muppet Treasure Island" (1996, Die Muppets Schatzinsel) mit Tim Curry2) als Long John Silver wurde ebenfalls in den Disney-Studios produziert und bot ein Piratenabenteuer der besonderen Art. Kermit der Frosch als mutiger Kapitän Smollet oder Miss Piggy als Benjamina Gunn, Insel-Königin der Warzenschweine, ist ein umwerfend witziges Vergnügen nicht nur für Kinder.
Verschiedentlich wurde die Geschichte um "Die Schatzinsel" weitergesponnen, der Mehrteiler in Spielfilmlänge "Return to Treasure Island" (Die Rückkehr zur Schatzinsel) mit dem Neuseeländer Dean O'Gorman2) als Jim Hawkins und Stig Eldred als Long John Silver lief 1997 im Nachmittagsprogramm der ARD. Die siebenteilige Science-Fiction-Fernsehserie "Der Schatz im All"2) (1986/87, Treasure Island in Outer Space) mit Hollywood-Legende Anthony Quinn3) als Long John Silver hatte nur noch am Rande etwas mit der Original-Vorlage von Stevenson zu tun.
Andere Streifen wie "The Secret of Treasure Island" (1938), "Charlie Chan at Treasure Island" (1939, Charlie Chan auf der Schatzinsel) oder das Horror-Machwerk "Pirates of Treasure Island"2) (2006) mit Tom Nagel nutzen lediglich den berühmten Titel zwecks besserer Vermarktung.
 
Mit bisher mehr als 30 Kino- und Fernsehproduktionen gehört "Die Schatzinsel" zu den Jugendbuch-Klassikern, die wohl am meisten verfilmt wurden und reiht sich damit in die Tradition alter Piraten- und Abenteuerfilme ein → Auswahl bei Wikipedia. Liebeneiners Inszenierung der 1960er Jahre wird dabei immer ein Highlight bleiben. Im Verhältnis zu heutigen Kino- und Fernsehproduktionen scheint der Aufwand, der für "Die Schatzinsel" betrieben wurde, gering. Doch dem ist nicht so. Die Ausstattung u.a. des "Admiral Benbow", der "Hispaniola", aber auch der Kulisse für Bristol, und die Kostüme – all das war von auch heute noch beeindruckender Sorgfalt gekennzeichnet, all das zauberte eine Stimmung herbei, die von wirklicher Piraten- und Seemannsherrlichkeit zeugte, wie man sie aus den entsprechenden Romanvorlagen kannte. Vor allem aber war "Die Schatzinsel" ein Spiel der Charaktere. Michael Ande als junger, unbedarfter, aber äußerst mutiger junger Jim Hawkins war eine Identifikationsfigur für alle Jugendlichen, nicht nur für männliche Teenager. Ivor Dean als alter gerissener, hoch intelligenter, aber eben auch skrupelloser Pirat mit Holzbein und schwarzem Hut war ein überzeugender Gegenpart zu Jim Hawkins. Daneben brillieren Georges Riquier als schlauer Dr. Livesey, der sich als ein einem John Silver durchaus gewachsener Gegenspieler erweist, Jacques Dacqmine als anfangs ziemlich einfältiger Gutsherr Trelawney und vor allem Jacques Monod als rauer, strenger Kapitän mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Jacques Godin als hinterhältiger Israel Hands und Jean Saudray als Ben Gunn, der aufgrund der jahrelangen Einsamkeit auf der Schatzinsel etwas wirr geworden ist, aber dennoch seinen Verstand nicht ganz verloren hat, ergänzen die auch aus heutiger Sicht glänzende Crew dieses spannenden Spiels zwischen Verrat, Intrige, Geldgier und Treue. (Quelle: www.filmzentrale.com)
 
Seit Anfang Dezember 2005 ist der legendäre Vierteiler "Die Schatzinsel" auf DVD erhältlich (veröffentlicht von "Concorde Home Entertainment"). Die Box enthält ein Booklet mit 16 Seiten. Darin befindet sich ein kurzes Vorwort von Michael Ande, ein längeres Interview mit dem Schauspieler, eine ausführliche Inhaltsangabe sowie "Auf der Suche nach der 'Hispaniola'. Eine spannende Recherche" von Jürgen Seibert, der den Spuren des Schiffs auf dem Gardasee folgt, wo ein Teil des Films gedreht wurde. Geschmückt ist das Booklet natürlich mit Bildern aus dem Film. Die DVDs selbst enthalten noch Produktionsnotizen sowie eine Bildergalerie mit Fotos von einigen Schauplätzen des Films damals und heute. (Quelle: www.filmzentrale.com)
Von Oliver Kellner und Ulf Marek stammt der umfassende Bild-Textband "Seewolf & Co. Robinson Crusoe, Lederstrumpf, David Balfour, Mathias Sandorf, Tom Sawyer – die großen Abenteuer-Vierteiler des ZDF". Die erweiterte Neuausgabe ist 2005 im Verlag  "Schwarzkopf und Schwarzkopf" erschienen.

Siehe auch Wikipedia, www.bamby.de, www.tv-nostalgie.de, www.fernsehserien.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de

1) Mein erstes Buch, in: Die Schatzinsel, Zürich 1979, S. 314 f
Link: 2) Wikipedia, 3) Kurzportrait bzw. zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz, 4) prisma.de
Lizenz Buchcover "Treasure Island" von Newell Convers Wyeth (1882 – 1945): Der Urheber dieses Werks ist 1945 gestorben; es ist daher gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.

Die einzelnen Figuren und ihre Darsteller des Vierteilers (1966):
(weitere Akteure bei der Internet Movie Database)
Michael Ande … spielte den jungen Gastwirtssohn Jim Hawkins, der ein außergewöhnliches Abenteuer erlebt.
 
Geboren am 5. Oktober 1944 in Bad Wiessee.
 
Kurzportrait zu Michael Ande innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Michael Ande

Ilsemarie Schnering … spielte Jim Hawkins' Mutter, Mrs. Hawkins.
  
Geboren am 28. April 1909 in Genthin (Sachsen-Anhalt),
gestorben am 3. April 1995 in Gernsbach (Baden-Württemberg).

Sie bildete sich nach dem Schulabschluss zur Sopranistin und Schauspielerin aus. Ihre Bühnenlaufbahn führte sie an das Theater Gotha, das Oldenburgische Staatstheater, die Bühnen der Hansestadt Lübeck, das Staatstheater Karlsruhe, das Theater von Königsberg, das Theater von Breslau und an das Staatstheater Stuttgart. Seit 1957 arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin.
Ilsemarie Schnering begann in dieser Zeit ihre intensive Fernseharbeit. So spielte sie beispielsweise in dem Vierteiler "Die Schatzinsel" (1966) die Mutter von Jim Hawkins (Michael Ande) und in dem Zweiteiler "Tadellöser & Wolff"1) (1975) eine Klavierlehrerin; auch in dem Mehrteiler "Die Powenzbande"1) (1974) gehörte sie als "Frau Knipfel" zur Besetzung.
Ilsemarie Schnering war vorübergehend mit dem Regisseur Peter Beauvais2) (1916 – 1986) verheiratet.

Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Februar 2009) sowie Geburts- bzw. Sterbedaten von
Volker Wachter2) (Staatsarchiv Meiningen)

Weitere Filme*) mit Ilsemarie Schnering
 
1) Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia

François Darbon … spielte Jim Hawkins' Vater, der Mitte des 18. Jahrhunderts in der einsamen Küstenregion Black Hill Cove in der Nähe der großen Hafenstadt Bristol das Seemannsgasthaus "Admiral Benbow" betreibt.
  
Geboren am 15. August 1915 als Jean-François Darbon in Paris (Frankreich),
gestorben am 9. Juli 1998 ebenda.
 
Weitere Filme*) mit François Darbon
Dante Maggio … spielte den sonderbaren alten Seemann Bill Bones, der im "Admiral Benbow" Schauergeschichten von Piratenraubzügen erzählt und den Song "Fünfzehn Mann auf des toten Manns Kiste …" schmettert.
   
Geboren am 2. März 1909 in Neapel (Italien),
gestorben am 3. März 1992 in Rom (Italien).
 
Der Sohn des Schauspielers und  Sängers Domenico Maggio, genannt "Mimì" Maggio (1879 – 1943) und dessen Ehefrau, der erfolgreichen Komödiantin und Erbin eines italienischen Zirkusunternehmens Antonietta Gravante (1880 – 1940), stammte aus einer traditionsreichen Künstlerfamilie. Von den insgesamt 16 Kindern des Paares1) traten sieben in die Fußstapfen ihrer Eltern, wie seine Geschwister Icario, Enzo (1902 – 1978), Beniamino2) (1907 – 1990), Pupella3) (1910 – 1999), Rosalia2) (1921 – 1995) und Margherita begann auch Dante in den 1930er Jahren mit neapolitanischen Farcen und Komödien auf den Bühnen und Straßen seiner Heimatstadt. Seit Mitte der 1940er Jahre stand er regelmäßig vor der Kamera, oft war er neben seinem Kollegen Totò4) zu sehen. Später übernahm er ihn zahlreichen Genrefilmen Rollen, die ihn als kauzigen Alten, Barmann oder Totengräber zeigten, so zum Beispiel als Zellengenosse von El Indio (Gian Maria Volonté) in Sergio Leones Italo-Western "Für ein paar Dollar mehr"3) (1965, Per qualche dollaro in più). Im deutschsprachigen Raum kennt man ihn vor allem mit der Figur des alten Piraten Bill Bones aus dem 1. Teil des ZDF-Abenteuervierteilers "Die Schatzinsel" (1966). Insgesamt spielte Maggio bis Mitte der 1970er Jahre in über 110 Film- und Fernsehproduktionen mit, in einigen Filmen benutzte er das Pseudonym "Dan May". Zu einem seiner letzten Leinwandauftritte zählt der Italo-Western "Dicke Luft in Sacramento"3) (1974, Di Tresette ce n'è uno, tutti gli altri son nessuno).
 
Der Schauspieler starb am Tag nach seinem 83. Geburtstag.
Sein Neffe Vincenzo Maggio ergriff ebenfalls den Schauspielerberuf, spielte unter anderem in den Bud Spencer-Streifen "Sie nannten ihn Mücke"3) (1978, Lo chiamavano Bulldozer), "Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen"3) (1979, Uno sceriffo extraterrestre… poco extra e molto terrestre) und "Der Bomber"3) (1982, Bomber) mit.
 
Quelle (vorwiegend): Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Dante Maggio
 
1) Quelle: Wikipedia (italienisch): Artikel zu Mimì Maggio
Link: 2) Wikipedia (englisch) , 3) Wikipedia (deutsch), 4) Kurzportrait innerhalb dieser HP
Georges Riquier … spielte den Dr. David Livesey.

Geboren am 10. Januar 1918 in Crest (Drôme),
gestorben am 12. Februar 1998 in Créteil.
 
Der französische Schauspieler war zwischen 1972 und 1984 Mitglied der "Comédie-Française"1).
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Georges Riquier

Jacques Dacqmine … spielte den Gutsherrn und Friedensrichter Squire John Trelawney.

Geboren am 30. November 1923 in La Madeleine (Kanton Lille-Nord, Frankreich),
gestorben am 29. März 2010 in Périers-en-Auge (Calvados, Frankreich).
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Jacques Dacqmine

Jacques Monod … spielte den Kapitän des Dreimasters "Hispaniola", den griesgrämigen, aber gutherzigen Alexander Smollet.
  
Geboren am 21. August 1918 in Casablanca (Marokko),
gestorben am 25. Dezember 1985 in Paris (Frankreich).

Jacques Monod wuchs in seiner Geburtstadt Casablanca sowie in Frankreich in Paris und Poitiers auf. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler, seine Karriere geriet jedoch ins Stocken, als er im Zweiten Weltkrieg als Soldat seinen Dienst versehen musste.
Nach Kriegsende schloss er sich 1945 der Schauspieltruppe von Louis Jouvet1) (1887 – 1951) an. 1952 bis 1957 fungierte er als Regieassistent bei Jean Mercure2) (1909 – 1998). Erst ab Ende der 1950er Jahre wurde Monod regelmäßig in Filmrollen eingesetzt. Der stattliche Schauspieler erwies sich als Idealbesetzung für Respektspersonen aller Art wie Generäle, Direktoren, Richter, Staatsanwälte und andere hohe Würdenträger, wie beispielsweise auch als Kardinal La Balue in der Serie "Quentin Durward"3) (1971).
 
Quelle: Wikipedia

Weitere Filme*) mit Jacques Monod
 
Link: 1) Wikipedia, 2) IMDb, 3) Beschreibung innerhalb dieser HP

Ivor Dean … spielte den hinterhältigen Schiffskoch Long John Silver. Als Vaterlandsheld hat er angeblich im Dienste seiner Majestät unter Admiral Hawke ein Bein verloren und betreibt jetzt die Kneipe "Zum Fernrohr". Der anfangs sympathisch wirkende glatzköpfige Silver stellt die Mannschaft für die "Hispaniola" zusammen …
    
Geboren am 21. Dezember 1917 in London,
gestorben am 10. August 1974 in Truro (Cornwall, England).
 
Deutsche Fernsehzuschauer wurden erstmals mit dem Shakespeare-Schauspieler Dean bekannt in der Fernsehserie "Simon Templar"1) (The Saint) (ab 1962), in der er neben Roger Moore den Pastillen lutschenden Chef-Inspektor Claude Eustace Teal spielte. Daneben trat er auch in zahlreichen anderen Serien als Gaststar auf, so bei "Mit Schirm, Charme und Melone" (The Avengers), "Jason King" oder "Die Zwei" (The Persuaders).
Seinen größten Erfolg hatte Dean in Deutschland jedoch mit der Figur des Long John Silver in dem ZDF-Abenteuervierteiler "Die Schatzinsel" (1966). Der Vierteiler bekam 1967 den "Perla-Fernsehpreis" bei der Film- und Fernsehmesse in Mailand. Den Cockney-Akzent von Dean interpretierte in der deutschen Fassung der Schauspieler Alf Marholm1).
Dean trug sich nach dem Erfolg des Vierteilers mit dem Gedanken, eine Fortsetzung zu drehen und entwickelte mit dem englischen Regisseur Robert S. Baker einen Drehbuchentwurf. Durch seinen Tod 1974 musste das Projekt jedoch erst einmal zu den Akten gelegt werden. Erst 1996 wurde unter dem Titel "Die Rückkehr zur Schatzinsel" (Return to Treasure Island) der Drehbuchentwurf wieder ausgegraben und als 10-teilige Serie verfilmt. Doch die Atmosphäre des alten Vierteilers konnte durch das Fehlen Ivor Deans nicht wieder erreicht werden. 
 
Quelle: Wikipedia

Ivor Dean war mit der kanadischen Schauspielerin Patricia Hamilton2) verheiratet und Vater von drei Töchtern.
 
Weitere Filme*) mit Ivor Dean
 
Link: 1) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia (englisch)
Jacques Godin … spielte den hinterhältigen Bootsmann Israel Hands.
 
Geboren am 14. September 1930 in Québec (Kanada).
 
Siehe auch Wikipedia (englisch)
 
Weitere Filme*) mit Jacques Godin
Sylvain Lévignac … spielte den Piraten mit der verstümmelten Hand, der sich "Schwarzer Hund" nennt.
 
Geboren am 12. Oktober 1929 in Paris (Frankreich),
gestorben am 18. März 1994 in Château-Thierry (Aisne, Picardie, Frankreich). 
  
Weitere Filme*) mit Sylvain Lévignac
Jean Mauvais … spielte im ersten Teil den blinden Schurken Pew, im zweiten Teil den Pirat Brandon.
 
Geboren am 1. Mai 1924 als Jean André Philippe Mauvais in Courbevoie (Frankreich),
gestorben am 10. Juli 1979 in Paris (Frankreich). 
 
Weitere Filme*) mit Jean Mauvais
Jean Saudray … spielte den Ben Gunn, der aufgrund der jahrelangen Einsamkeit auf der Schatzinsel etwas wirr geworden ist.
     
Geboren am 17. Juli 1928 in Bordeaux ( Frankreich),
gestorben am 31. August 2002 in Roquebrune-Cap-Martin ( Frankreich).
 
Der französische Schauspieler machte sich seit Ende der 1940er Jahre am Theater als Charakterdarsteller einen Namen, spielte zudem in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit.
Er war in erster Ehe mit Eliane Panaud, in zweiter Ehe mit seiner Kollegin Marie-Claire Achard; aus beiden Verbindungen stammten jeweils ein Sohn.
 
Foto bei Wikipedia (französisch)
  
Weitere Filme*) mit Jean Saudray
Hellmut Lange … fungierte als Erzähler.
 
Geboren am 19. Januar 1923 in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Hellmut Lange innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Hellmut Lange

*) Link: Internet Movie Database

  

Der Autor Robert Louis Stevenson
Robert Louis Stevenson fotografiert 1893 von dem australischen Fotografen Henry Walter Barnett (1862 – 1934); Quelle: State Library of New South Wales bzw. Wikimedia Commons; Lizenz: Dieses Bild ist gemeinfrei, weil sein Urheberrecht in Australien abgelaufen ist; mehr dazu auf der Wikimedia Commons-Seite.

Robert Louis (Balfour) Stevenson, geboren am 13. November 1850 in Edinburgh, war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson, der an Tuberkulose litt, wurde nur 44 Jahre alt und starb am 3. Dezember 1894 in Vailima (nahe Apia, Samoa). Er hinterließ jedoch ein umfangreiches Werk aus Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie aus Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker "Treasure Island" (1983, Die Schatzinsel) sowie die Schauernovelle "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" (1886, Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde), die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Eine Reihe seiner Romane sind heute noch populär und zum Teil verfilmt worden.

Das umfangreiche Portrait findet man bei Wikipedia.

Foto: Robert Louis Stevenson fotografiert 1893
von dem australischen Fotografen Henry Walter Barnett1) (1862 – 1934)
Quelle: State Library of New South Wales bzw.
Wikimedia Commons
Lizenz: Dieses Bild ist gemeinfrei, weil sein Urheberrecht in Australien abgelaufen ist;
mehr dazu auf der Wikimedia Commons-Seite.

1) Wikipedia (englisch)

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