Der Strick um den Hals: Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"; www.ardvideo.de Nachdem sich die im historischen Ambiente angesiedelten und als "Plüsch-Krimis" bezeichneten Mehrteiler "Die Frau in Weiß"1) (1971), "Der rote Schal"1) (1973) und "Der Monddiamant"1) (1974) nach den Romanen des britischen Autors Wilkie Collins2) (1824 – 1889) für die ARD als wahre Straßenfeger entpuppt hatten, wandte man sich nun den Krimis des Franzosen Émile Gaboriau2) (1832 – 1872) zu, der wie Collins als Wegbereiter des Detektivromans bezeichnet wird. Gaboriau hatte die spannend-raffinierte Geschichte um Brandstiftung und einen Mordversuch 1873 unter dem Originaltitel "La corde au cou" ("Die tugendhafte Gräfin oder der Strick um den Hals") anfangs in einer Zeitschrift als Fortsetzungsroman veröffentlicht, ehe er sie ein Jahr später als Buch publizierte. Die Story spielt um 1870 in Paris im prüden viktorianischen Zeitalter, mehrere Personen treten auf den Plan, Geheimnisse werden enthüllt und schließlich der wahre Täter entlarvt. Mit dem Zweiteiler "Die Affäre Lerouge"1) setzte der WDR einen weiteren Krimi von Émile Gaboriau ("L'affaire Lerouge", erstmals erschienen 1863) als TV-Zweiteiler für das Fernsehen um (Erstausstrahlung: 29./31.08.1976).
Wie schon bei genannten Mehrteilern hatte das Erfolgstrio Wilhelm Semmelroth2) (1914 – 1992; Regie) und Herbert Asmodi2) (1923 – 2007; Drehbuch) und Hans Jönsson2) (1913 – 1993; Musik) ihre Handschrift auch bei "Der Strick um den Hals" hinterlassen. Als Protagonisten konnten Erika Pluhar (Gräfin von Claudieuse), Dieter Borsche (Graf von Claudieuse), Ralf Schermuly (Jacques von Beaucoran), und Antje Weisgerber (Marquise von Beaucoran) sowie weitere namhafte Schauspieler für den Dreiteiler gewonnen werden.
 
Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"
Inhalt der einzelnen Teile (Quelle: Die Krimihomepage
 
Teil 1 (Erstausstrahlung: 18.11.1975; Länge 95 Minuten)
Eine Sommernacht in Sauveterre bei Paris im Jahr 1871. Das Schloss des Grafen von Claudieuse (Dieter Borsche) brennt lichterloh. Als der Bürgermeister Sénéchal (Heinz Schacht) am Tatort eintrifft, findet er den angeschossenen und schwer verletzten Grafen vor. Seine Frau (Erika Pluhar) und die Kinder konnten rechtzeitig aus den Flammen gerettet werden. Irgendjemand hat mit einer Schrotflinte zwei Mal auf von Claudieuse geschossen. Für die Tat gibt es nur einen Augenzeugen, der für die Justiz zunächst jedoch wenig glaubwürdig scheint: es handelt sich dabei um den schwachsinnigen Bauernburschen Cocoleu (Hans-Georg Panczak), der angibt, der über jeden Verdacht erhabene Jacques von Beaucoran (Ralf Schermuly), dem das Nachbargut gehört, habe auf den Grafen geschossen. Der junge und ehrgeizige Untersuchungsrichter Galpin (Gerd Baltus) findet bei Beaucoran tatsächlich Indizien, die dafür sprechen, dass Cocoleu die Wahrheit gesagt hat. Anhand von Indizien will er Jacques überführen. Als sich weitere Zeugen aus der Nachbarschaft melden, die Jacques zur Tatzeit in der Nähe des Schlosses gesehen haben wollen, lässt Galpin den Verdächtigen verhaften. Jacques beteuert weiter seine Unschuld, verweigert aber aus irgendeinem Grund jegliche Aussage …
 
Teil 2 (Erstausstrahlung: 21.11.1975; Länge 95 Minuten)
Denise von Chandoré (Silvia Reize), die Verlobte von Jacques von Beaucoran (Ralf Schermuly), ist felsenfest von der Unschuld Jacques' überzeugt. Sie besticht den Gefängniswärter, um mit ihrem Geliebten kurz sprechen zu können. Sie fleht Jacques an, wenigstens ihr die Wahrheit zu sagen, allerdings vergeblich. Dem berühmten Anwalt Magloire (Siegfried Lowitz) will er jedoch die Wahrheit erzählen. Magloire übernimmt das Mandat. Inzwischen wird Cocoleu (Hans-Georg Panczak) auf seinen Geisteszustand überprüft. Das Ergebnis: seine Aussagen sind glaubwürdig. Für Jacques sieht es also nicht allzu gut aus, und so erzählt er seinem nunmehrigen Anwalt Magloire eine völlig unerwartete und fast unglaubliche Geschichte, die so unglaubwürdig ist, dass der Anwalt sie glauben muss. Dennoch ist er der Meinung, dass die Verteidigung Beaucorans sinn- und aussichtslos erscheint und legt am Ende sein Mandat nieder …
 
Teil 3 (Erstausstrahlung: 23.11.1975; Länge 105 Minuten)
Im Fall Beaucoran zeichnet sich eine entscheidende Wende ab: im Gefängnis hat Jacques von Beaucoran (Ralf Schermuly) seinem Anwalt Maître Magloire (Siegfried Lowitz) ein Liebesverhältnis zur Gräfin von Claudieuse (Erika Pluhar) gestanden. Am Tatabend sei er bei ihr gewesen, habe aber das Schloss nicht angezündet und auch nicht auf seinen Konkurrenten, den Grafen geschossen. Nachdem Maître Magloire wegen Aussichtslosigkeit des Falles das Mandat niederlegt, verübt Jacques im Gefängnis einen Selbstmordversuch. In letzter Minute kann er gerettet werden. Dies veranlasst Magloire doch noch, den Fall gemeinsam mit seinem Kollegen Folgat (Wolfgang Unterzaucher) zu übernehmen. Maître Folgat beschäftigt sich schließlich damit, die Richtigkeit der Aussagen Beaucorans zu beweisen. Er beauftragt Goudar (Walter Jokisch), einen Privatermittler, Ermittlungen anzustellen, die ergeben, dass Jacques' Version des Tatabends durchaus stimmen könnte. Die einzige, die Jacques retten könnte, ist die Gräfin von Claudieuse. Diese lehnt dies aber entrüstet ab. Denise (Silvia Reize), die Verlobte von Jacques, überredet diesen zur Flucht. Doch anstatt sich ins Ausland abzusetzen, begibt er sich nachts heimlich zur Gräfin von Claudieuse, was zu einer dramatischen Wendung im Fall führt …
 
Der Krimi selbst ist "deutlich in den Hintergrund gerückt ist zugunsten eines allerdings ziemlich oberflächlichen Zeitpanoramas, bei dem das Figurenarsenal immerhin einen Querschnitt durch die Ständegesellschaft Frankreichs bildet." notierte unter anderem Pitt Herrmann in den "SN Sonntagsnachrichten" und schreibt weiter "Asmodi/Semmelroth hatten die Gelegenheit, aus der 1873 als Fortsetzungsroman veröffentlichten und vielfach der Trivialkunst zugerechneten Vorlage von Emile Gaboriau einen gut vierstündigen TV-Dreiteiler in aller epischen Breite und luxuriöser Ausstattung machen zu können, was sie dann auch nutzten mit einer hochkarätigen Besetzung in wundervollen Interieurs (Kamera: Dieter Naujeck), zu nennen etwa noch Walter Jokisch als Polizeiagent Goudar, der schon 'mal under cover als Straßenmusikant ermittelt, und Heinz Moog als Baron von Chandoré. "Der Strick um den Hals" ist ganz auf Erika Pluhar zugeschnitten, die die Rolle der so schönen wie geheimnisvollen Gräfin von Claudieuse werkgetreuer gibt als Herbert Asmodis Drehbuch: Eine reizende, und dabei so tugendhaft-zurückhaltende, ja geradezu mädchenhafte Erscheinung, dies aber nur dem ersten Eindruck nach. Hinter dieser glatten Oberfläche kommt dann mit Macht das Vollblutweib hervor – und die gnadenlose Zynikerin. (…) Auch für Siegfried Lowitz bedeutete "Der Strick um den Hals" eine Zäsur: Maitre Magloire war die letzte TV-Rolle des 61-jährigen Berliners und Frankfurter Theaterschauspielers, bevor er als Nachfolger von Erik Ode die Serien-Rolle des "Kommissars" im ZDF übernahm und fortan für andere Bildschirm-Aufgaben "verbrannt" war." (Quelle: www.sn-herne.de)
 
Der vom WDR produzierte Mehrteiler wurde 1981 bzw. 1984 in der DDR auch als Vier- bzw. Sechsteiler ausgestrahlt und ist seit Mitte Oktober 2010 auf DVD im Handel erhältlich.

Siehe auch Die Krimihomepage, Wikipedia, fernsehserien.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de

Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia

  
Die Akteure:
Erika Pluhar

Erika Pluhar 02; Copyright Virginia Shue

… spielte die ebenso liebreizende wie entschlossene Gräfin von Claudieuse.
 
Geboren am 28. Februar 1939 in Wien.
 
Kurzbiografie zu Erika Pluhar innerhalb dieser Homepage
 
Webpräsenz: www.erikapluhar.net, u.a. mit aktuellen Tourneedaten
Kontakt: Erna Baumbauer Management

Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de  

Weitere Filme*) mit Erika Pluhar
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Dieter Borsche
 
 
… spielte den Graf von Claudieuse, der durch zwei Schüsse aus der Dunkelheit schwer verletzt wird.
 
Geboren am 25. Oktober 1909 in Hannover,
gestorben am 5. August 1982 in Nürnberg.
 
Kurzbiografie zu Dieter Borsche innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch; Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Dieter Borsche
 
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand Ende der 1970er Jahre während einer Hörspielproduktion.

Ralf Schermuly
   
Ralf Schermuly; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
… spielte den Jacques von Beaucoran, Besitzer des Nachbargutes und Geliebter der Gräfin, dem wegen angeblichen Mordversuchs am Grafen von Claudieuse die Guillotine droht.
 
Geboren am 20. April 1942 in Gelsenkirchen,
gestorben am 2. Juni 2017 in Berlin.
 
Nach der Schule begann Schermuly ab 1959 an der "Folkwangschule" in Essen eine dreijährige Ausbildung zum Schauspieler, ein erstes Engagement erhielt er anschließend 1962 an den "Wuppertaler Bühnen". 1964 wechselte er bis 1968 an die "Staatlichen Schauspielbühnen Berlin" bzw. zu Boleslaw Barlog an das "Schiller-Theater", zur Spielzeit 1968/69 wirkte er unter der Intendanz von Boy Gobert am Hamburger "Thalia Theater", dem er bis 1975 verbunden blieb. Seither war er freischaffender Schauspieler, der an zahlreichen Bühnen gastierte und verschiedenste Tourneen absolvierte. Am "Thalia Theater" gab er 1981 auch sein Regiedebüt mit Václav Havels Einakter "Audienz" eine weitere Inszenierung von Havels "Vernissage" fand ebenfalls Aufmerksamkeit; in beiden Stücken gestaltete er zudem die Figur des Ferdinand Vanek.
Seit 2004 spielte Ralf Schermuly die Rolle des Midge in "Ich bin nicht Rappaport" u. a. in Frankfurt und Hamburg sowie auf großer Deutschland-Tournee. Den Vorstellungen am Berliner "Renaissance-Theater" 2005 schloss sich eine weitere Tournee an.1)
Schermuly spielte seit Anfang der 1960er Jahre regelmäßig prägnante Rollen in zahlreichen TV-Produktionen, seinen ersten Fernsehfilm drehte er noch während seiner Schauspielausbildung und stand für das von Rolf von Sydow in Szene gesetzte Fernsehspiel "Drei Jungen, ein Mädchen" (1962) vor der Kamera. Wiederholt tauchte er in populären Krimiserien wie "Der Kommissar", "Derrick", "Der Alte" oder "Die Männer vom K3" auf, zeigte sich in Unterhaltungsserien wie "Die Schwarzwaldklinik" und "Unser Lehrer Doktor Specht". Neben der tragenden Figur des Jacques von Beaucoran in dem Dreiteiler "Der Strick um den Hals" (1975) mimte er in Dieter Wedels sechsteiligen Geschichte "Der Mann, der keine Autos mochte"3) (1985) die Hauptrolle des Willi Buschmann. Seinen letzten TV-Auftritt hatte Schermuly in dem "Sperling"-Krimi "Sperling und die Katze in der Falle" (2005).
Auf der Leinwand war Schermuly eher selten vertreten, zur Filmografie zählen der Wallace-Streifen "Der Gorilla von Soho"2) (1968) und Alfred Weidenmanns "Unter den Dächern von St. Pauli" (1969), zuletzt spielte er in dem Drama "Anonyma – Eine Frau in Berlin"2) (2008) einen Buchhändler.
 
Siehe auch Wikipedia, www.renaissance-theater.de

Weitere Filme*) mit Ralf Schermuly
 
Quelle: 1) www.renaissance-theater.de
Link: 2) Wikipedia, 3) fernsehserien.de

Antje Weisgerber

Antje Weisgerber; Copyright Virginia Shue

… spielte Jacques von Beaucorans Mutter, die Marquise von Beaucoran.
 
Geboren am 17. Mai 1922 in Königsberg,
gestorben am 29. September 2004 in Dortmund.
 
Kurzbiografie zu Antje Weisgerber innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Antje Weisgerber
 
Antje Weisgerber in den späten 1980ern beim Dreh zu "Der Landarzt"
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Karl Maria Schley … spielte Jacques von Beaucorans Vater, den Marquis von Beaucoran.
 
Geboren am 9. Dezember 1908 in Köln,
gestorben am 11. März 1980 in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Karl Maria Schley innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Karl Maria Schley

Silvia Reize 
Silvia Reize; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)

  

Silvia Reize als Annette Krechting in der TV-Serie "Die Pawlaks – Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet" (1982); Copyright Virginia Shue
Silvia Reize als Annette Krechting
in der TV-Serie
"Die Pawlaks – Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet" (1982)
© Virginia Shue (Hamburg)
… spielte die Denise von Chandoré, Verlobte von Jacques von Beaucoran.
 
Geboren am 1. Oktober 1950 (nach anderen Quellen 1948) in Bern (Schweiz),
gestorben am 19. Juni 2012 in Basel (Schweiz).
 
Sie absolvierte nach dem Abitur die "Schauspielakademie Zürich". In Zürich erhielt sie auch ihr erstes Engagement am "Theater am Neumarkt". Zur Spielzeit 1971/72 wirkte sie am "Theater Baden-Baden", anschließend gehörte sie bis 1974 zum Ensemble des "Stadttheaters Basel". Gastspiele führten Silvia Reize an die "Bühnen der Stadt Bonn", an die "Landesbühne Hannover", das "Rheinische Landestheater in Neuss", erneut an das "Stadttheater Basel", sowie an das "Stadttheater Konstanz", darüber hinaus trat sie bei den "Burgfestspielen Jagsthausen" auf und zeigte sich bei etlichen Tourneen.
Ihre erste Filmrolle erhielt Silvia Reize 1972 an der Seite von Hansi Kraus in der zeittypischen Musikkomödie "Meine Tochter – Deine Tochter", nach der Hesse-Adaption "Der Steppenwolf"1) (1974) spielte sie zwei Jahre später die Gisela an der Seite von Günter Lamprecht in Erwin Keuschs Regiedebüt "Das Brot des Bäckers"1) (1976).
Eine weitere Arbeit für das Kino war Wolfgang Liebeneiners Mittelalter-Drama "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand"1) (1979) mit der Figur der Elisabeth bzw. Film-Ehefrau des Protagonisten Raimund Harmstorf → www.mdr.de und prisma.de.
Im Fernsehen war sie erstmals 1974 zu sehen, als sie die Titelfigur der Hedwig Courths-Mahler-Verfilmung "Die Bettelprinzessin" übernahm. Danach verkörperte sie verschiedene Persönlichkeiten im Film und Fernsehen, insbesondere in der Krimiserie "Ein Fall für zwei". In der Familienserie "Die Aubergers"2) (1997/98) gehörte sie als Susanne Auberger zur Stammbesetzung, zuletzt trat sie in der Episode "Tod eines Leibwächters" (1998) aus der Krimiserie "Ein Fall für zwei" auf dem Bildschirm in Erscheinung.
 
 
Foto: Silvia Reize (rechts) mit
Clara Walbröhl (1898 – 1985) als Gräfin Katharina Hochberg-Lindeck
in "Die Bettelprinzess" (1974) aus der Reihe
"Die Welt der Hedwig Courths-Mahler"
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services
© SWR
Silvia Reize (rechts) mit Clara Walbröhl (1898 – 1985) als Gräfin Katharina Hochberg-Lindeck in "Die Bettelprinzess" (1974) aus der Reihe "Die Welt der Hedwig Courths-Mahler"; Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services mit weiteren Infos zu dem Fernsehspiel; Copyright SWR
Silvia Reize war mit dem Sportjournalisten Hans-Ruedi Ledermann (verstorben 2004) verheiratet und hinterließ einen erwachsenen Sohn namens Philippe. Sie starb am 19. Juni 2012 aufgrund eines Unfalls (Sturz auf einer Treppe) in einem Baseler Spital, in das sie zuvor wegen einer Lungenentzündung eingeliefert worden war.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (abgerufen 11.03.2012)

Weitere Filme*) mit Silvia Reize
 
Link: 1) Wikipedia, 2) fernsehserien.de

Heinz Moog

Heinz Moog; Copyright Werner Bethsold

… spielte den Baron von Chandoré.
 
Geboren am 28. Juni 1908 in Frankfurt am Main,
gestorben am 9. Mai 1989 in Wien.
 
Kurzbiografie zu Heinz Moog innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Heinz Moog
 
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand Mitte der 1980er Jahre während einer Hörspielproduktion.

Gerd Baltus

Gerd Baltus; Copyright Virginia Shue

… spielte den ehrgeizigen Untersuchungsrichter Galpin.
  
Geboren am 29. März 1932 in Bremen,
gestorben am 13. Dezember 2019 in Hamburg.
  
Kurzportrait zu Gerd Baltus innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de

Weitere Filme*) mit Gerd Baltus
 
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Siegfried Lowitz
 
Siegfried Lowitz Inspektor Guggitz in dem Film "Es geschah am hellichten Tag" (1958); Quelle: www,cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG, Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG
… spielte den berühmten Anwalt Maître Magloire.
  
Geboren am 22. September 1914 als Siegfried Wodolowitz in Berlin,
gestorben am 27. Juni 1999 in München.
 
Kurzportrait zu Siegfried Lowitz  innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia sowie Siegfried Lowitz- Stiftung für Theater uns Schauspielkunst
  
Weitere Filme*) mit Siegfried Lowitz
 
 
Foto: Siegfried Lowitz als Inspektor Guggitz in dem Film "Es geschah am hellichten Tag" (1958)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich",
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG
Wolfgang Büttner

Wolfgang Büttner; Copyright Werner Bethsold

… spielte den Hausarzt Dr. Seinebos.
 
Geboren am 1. Juni 1912 in Rostock,
gestorben am 18. November 1990 in Gauting-Stockdorf bei München.
 
Kurzportrait zu Wolfgang Büttner innerhalb dieser Homepage
 

Siehe auch Wikipedia
  
Weitere Filme*) mit Wolfgang Büttner
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand 1987 während einer Hörspielproduktion.
Wolfgang Unterzaucher … spielte Jacques von Beaucorans Anwalt, den Maître Folgat.
 
Geboren am 7. September 1934 in Graz1),
gestorben am 6. Dezember 2021 in Berlin. 
 
Aufgewachsen in Leverkusen1), machte Unterzaucher nach dem Abitur beim Chemiekonzern "Bayer AG"1)  zwischen 1953 und 1956 zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Ein 2-jähriges Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte in München und Wien schloss sich an. Danach entschied er sich für die Schauspielerei, besuchte von 1958 bis 1960 die "Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel"1) in Berlin. Nach seinem Abschluss erhielt Unterzaucher ein erstes Engagement am "Theater Heilbronn"1), wo er mit der Titelrolle in dem Shakespeare-Drama "Hamlet"1) sein Bühnendebüt gab. Weitere Rollen waren unter anderem der Mephisto in Goethes  "Urfaust"1) und der Leonce in dem Lustspiel "Leonce und Lena"1) Georg Büchner1). Eine weitere Station seiner Bühnenlaufbahn wurde Berlin, wo er zwischen 1965 und 1967 bei dem politischen Kabarett "Das Bügelbrett"1) von Hannelore Kaub1) wirkte. 1968 übernahm er am "Forum-Theater" am Kurfürstendamm die Titelrolle in dem frühen Sprechstück "Kaspar"2) von Peter Handke1)  über den Findling Kaspar Hauser1) → handkeonline.onb.ac.at,
Nach vier Semestern Soziologie an der "Freien Universität Berlin"1) nahm Unterzaucher seine Theaterarbeit wieder auf, gehörte beispielsweise an der "Freien Volksbühne Berlin"1) unter der Regie von Hansjörg Utzerath1) als Melanchthon1) zur Besetzung der deutschen Erstaufführung (30.03.1971) des Dramas "Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung"1) von Dieter Forte1) neben den Protagonisten Hans-Dieter Zeidler als Martin Luther1) und Peter Fitz als Thomas Müntzer1). Zwischen 1973 und 1977 war er an den "Staatlichen Schauspielbühnen Berlin"1) tätig, gab unter anderem 1973 am "Schlosspark Theater"1) den Edgar Wibeau in der westdeutschen Erstaufführung (08.05.1973) des Stücks "Die neuen Leiden des jungen W."1) von Ulrich Plenzdorf1) und Willie Clarks Neffen Ben Silverman in der erstmals in deutscher Sprache aufgeführten Erfolgskomödie "Sonny Boys"3) von Neil Simon1); Premiere der Inszenierung von Peter Matić mit Martin Held als Willie Clark und Bernhard Minetti als Al Lewis war der 3. Dezember 1973. In den 1980er Jahren sah man Unterzaucher beispielsweise am "Theater Bremen"1), wo er 1982 den Ehemann Felix Fürst in dem Drama "Die Zimmerschlacht"1) mit dem Untertitel "Übungsstück für ein Ehepaar" von Martin Walser1) darstellte, 1986 und 1988 trat er bei den "Luisenburg-Festspielen"1) in Wunsiedel1) und 1989 bei den "Bad Hersfelder Festspielen"1) auf. Ab 1992 gehörte er zum Ensemble des "Badischen Staatstheaters Karlsruhe"1), hier gestaltete er unter anderem 1992 den Schlomo Herzl in "Mein Kampf"1) von George Tabori1), den Edward Broderick in "Süden" von Julien Green1), den Narr in der Shakespeare-Komödie "Was ihr wollt"1) und 1993 die Titelrolle des verwitweten Häuptling Abendwind in der Burleske "Häuptling Abendwind"1) von Johann Nestroy1)
Vor der Kamera übernahm Unterzaucher nur sporadisch Aufgaben, neben seiner Rolle in "Die Frau in Weiß" spielte er beispielsweise auch in den von Wilhelm Semmelroth1) inszenierten spannenden Mehrteilern "Der rote Schal" (1973), "Der Strick um den Hals" (1975) und "Onkel Silas" (1977) mit. In der "Tatort"-Folge "Trimmel und Isolde"1) (1982) mit Walter Richter als Hauptkommissar Paul Trimmel1) mimte er als Italiener Valpone den Liebhaber des Opfers Isolde Bothüter (Judith Heinsohn), zuletzt sah man ihn Ende der 1990 Jahre als Professor Wünsch in der TV-Serie "Aus heiterem Himmel"1).  
Neben seiner Arbeit für das Theater erfreute Wolfgang Unterzaucher das Publikum immer wieder mit Lesungen und Rezitationsabenden.
 
Quelle (unter anderem): Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Wolfgang Unterzaucher
 
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) theatertexte.de, 3) fischer-theater.de
Edward Rothe … spielte den Schreiber des Untersuchungsrichters Méchinet.
 
Geboren 1909 im böhmischen Teplitz-Schönau (Österreich-Ungarn, heute Teplice, Tschechien),
gestorben am 7. Dezember 1978 in Bensberg, Stadtteil von Bergisch Gladbach.
 
Edward Rothe absolvierte um 1930 herum das Wiener "Max Reinhardt Seminar" und arbeitete danach als Spielleiter in Bremen und Teplitz-Schönau, dort gemeinsam mit Leopold Ludwig1) (1908 – 1979), dem späteren langjährigen Generalmusikdirektor der "Hamburgischen Staatsoper"; anschließend wirkte Rothe in Zürich und London. 1945 war er gemeinsam mit Sir Hugh Carleton Greene1) (1910 – 1987) maßgeblich am Aufbau des "Nordwestdeutschen Rundfunks" (NWDR) in Hamburg beteiligt. Neben Regiearbeiten an den "Hamburger Kammerspielen" inszenierte Rothe an Bühnen in Düsseldorf, Krefeld und Basel sowie am Wiener "Theater in der Josefstadt".
Ab 1950 arbeitete Edward Rothe auch umfangreich als Hörspielregisseur, seit Ende der 1950er Jahre überwiegend in Produktionen des "Westdeutschen Rundfunks". In den 1960er Jahren führte Rothe darüber hinaus Fernsehregie, schrieb Drehbücher und stand bis Ende der 1970er Jahre gelegentlich als Schauspieler vor der Kamera, so unter anderem in dem Dreiteiler "Der Strick um den Hals" (1975).

Edward Rothe war mit der Schauspielerin Marlene Riphahn1) (1922 – 2004) verheiratet und lebte zuletzt in Bergisch Gladbach.
 
Quelle: Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Edward Rothe
 
Link: 1) Wikipedia
Heinz Schacht … spielte den Bürgermeister Sénéchal.
 
Geboren am 21. April 1909 in Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen),
gestorben am 1. Februar 1987.
 
Nach dem Abschluss der Oberrealschule absolvierte der gebürtige Westfale eine Ausbildung zum Schauspieler bei Friedrich Ettel1) (1890 – 1941), ein erstes Engagement erhielt er anschließend 1930 an den "Städtischen Bühnen" in Essen. Ein Jahr später wechselte er an das "Schauspielhaus Zürich", wo er bis 1933 auf der Bühne stand, weitere Theaterstationen wurden dann unter anderem Königsberg und Lübeck. Nach dem 2. Weltkrieg war Schacht ab 1948 langjähriges Ensemblemitglied der "Städtischen Bühnen" in Köln, zählte "lange Jahre zu jener älteren Schauspieler-Generation, die die Nachkriegsära der Kölner Bühnen prägten. Und er gehörte zu jenen, die menschliche Wärme und Herzlichkeit ausstrahlten und sich damit in die Herzen des Kölner Publikums spielten" schrieb unter anderem der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Nr. 29, 04.02.1987) in einem Nachruf. So glänzte Schacht unter anderem als Schuster Voigt in Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick"1), als Landstreicher Schluck in Gerhart Hauptmanns als "Scherzspiel" bezeichneten Komödie "Schluck und Jau" oder als Theobald Maske in Carl Sternheims Lustspiel "Die Hose"1) – "Rollen, die maßgeblich zu seinem Ruhm beitrugen, über das solide Handwerk hinaus ein Darsteller von Einfühlsamkeit, Originalität und Humor zu sein."2)
1974 verließ Schacht nach mehr als 25 Jahren die Kölner "Städtischen Bühnen" aus Verärgerung über das zunehmend "geringe und lieblose Rollenangebot"2) und arbeite als freier Schauspieler, kam jedoch immer wieder mal nach Köln zurück. So wurde er 1978 am "Theater" am Dom" als Partner von Günther Jerschke in Neil Simons Komödienklassiker "Sonny Boys" gefeiert, im darauffolgenden Jahr kehrte an seine frühere Wirkungsstätte zurück und gestaltete in Jürgen Flimms umjubelten "Leonce und Lena"1)-Inszenierung den König Peter vom Reiche Popo. Im selben Jahr verlieh im der damalige Kulturdezernent Kurt Hackenberg die Ehrenmitgliedschaft der Kölner Bühnen.
Neben seiner Arbeit als Schauspieler war Schacht auch als Bühnenautor tätig, schrieb unter anderem das Stück "Treffpunkt Standesamt".
Heinz Schacht wirkte zudem seit den 1950er Jahren in verschiedenen Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen mit. 1971 trat er als Protagonist Jakob Schmid in der ZDF-Produktion "Der Pedell"1) unter der Regie von Eberhard Itzenplitz in Erscheinung. An der Seite von Willy Millowitsch als Schmierendirektor Emanuel Striese mimte er den Gymnasialprofessor Gollwitz in dem unverwüstlichen Schwank "Der Raub der Sabinerinnen"1) (1971), war "Der widerspenstige Heilige" (1974) Kanonikus Daniel McCooey in der gleichnamigen Komödie ("The Wayward Saint") des Iren Paul Vincent Carroll1) oder zeigte sich neben Titelheld Theo Lingen als "Penner" in der witzig-turbulenten WDR-Produktion "Anton zieh die Bremse an!" (1976; Regie: Karl Wesseler). In dem gesellschaftskritischen, ambivalent diskutierten TV-Film "Smog"1) von Wolfgang Petersen nach einem Drehbuch von Wolfgang Menge aus dem Jahre 1973 verkörperte Schacht die Figur des Opa Rykalla. Unter den vielen Fernsehauftritten befanden sich 1965 die Durbridge-Verfilmung "Die Schlüssel"3) sowie die als "Plüsch-Krimis " bezeichneten Mehrteiler "Der rote Schal"3) (1973), "Der Strick um den Hals" (1975) und "Lucilla"3) (1980). Wenige Male war Schacht zudem auf der Leinwand präsent, etwa in in der Komödie "Postlagernd Turteltaube" (1952, → Filmlexikon), in dem Nachkriegs-Drama "Die goldene Pest"4) (1954) oder zuletzt mit einem kleinen Part in der Krimi-Komödie "Peng! Du bist tot!"1) (1987).
Als Sprecher konnte man Heinz Schacht auch mehrfach in der populären " Paul Temple"-Reihe1) des Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) bzw. WDR von Francis Durbridge unter der Regie von Eduard Hermann zu hören. In der Hörspielversion von "Der kleine Hobbit" des WDR aus dem Jahre 1980 sprach er die Rolle des Thorin → Hörspiele (Auswahl) bei Wikipedia.
 
Heinz Schacht, der 77-jährig an Herzversagen starb, war mit seiner Kollegin Else Sprenger verheiratet; aus der Verbindung stammt ein Sohn. Die letzte Ruhe fand der Schauspieler auf dem Kölner Friedhof "Melaten"; in der Grabstelle wurde später seine 2000 verstorbene Ehefrau Else beigesetzt.
 
Quelle: Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon (1961),
Wikipedia (Stand 01.07.2013) sowie Nachruf im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Nr. 29, 04.02.1987)
 
Weitere Filme*) mit Heinz Schacht
 
Link: 1) Wikipedia, 3) Beschreibung innerhalb dieser HP, 4) filmportal.de
Quelle: 2) "Kölner Stadt-Anzeiger" (Nr. 29, 04.02.1987)
Grabstelle Else und Heinz Schacht; Copyright: Wilfried Paqué
Foto: © Wilfried Paqué
Margret van Munster … spielte die Tante Lavarande.
 
Geboren am 13. November 1920 in Köln,
gestorben am 22. Februar 2010 in Köln.
 
Die Tochter von Richard und Grete Fackeldey, welche maßgeblich an der Gründung und Führung des Unternehmens "Opekta"1) beteiligt waren, besuchte die Schauspielschule in Berlin unter der Leitung von Gustaf Gründgens. Sie spielte auf diversen Bühnen, so beispielsweise in Prag, München und Düsseldorf. Ab den 1970er Jahren trat sie immer wieder in kleineren Rollen im Fernsehen auf, so als Tante Lavarande in dem Dreiteiler "Der Strick um den Hals" (1975). Auch spielte sie die Eva-Louise Rabenack in der ARD-Vorabendserie "Diplomaten küsst man nicht" (1987).
Einem breiten Publikum bekannt wurde sie jedoch als die resolute Rosemarie Koch in der ARD-Serie "Lindenstraße"1), die sie 19 Jahre von Folge 157 bis 1119 (1988–2007) verkörperte. Auch in der Persiflage "Entführung aus der Lindenstraße" (1995) ist sie in einem kurzen Auftritt als Putzfrau zu sehen.
Nach dem Ausscheiden von Annemarie Wendl1) (1914 – 2006) war van Munster die älteste aktive Darstellerin in der "Lindenstraße". Am 13. Mai 2007, in Folge 1119, hatte sie dort ihren letzten Auftritt als Rosi Koch. Zwei Wochen später, in Folge 1121, erfährt man, dass die von ihr dargestellte Figur unerwartet an einem Herzstillstand gestorben ist. Die Schauspielerin habe Ende 2006 den Wunsch geäußert, aus Altersgründen aus der Serie auszuscheiden, so der WDR.
Margret van Munster starb im Alter von 89 Jahren in Köln; die letzte Ruhe fand sie auf dem dortigen Südfriedhof.
Sie hatte zwei Geschwister, ihre Zwillingsschwester Gisela Fackeldey1) (1920 – 1986) war ebenfalls Schauspielerin, Schwester Ilse Fackeldey ergriff den Beruf der Ärztin.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (abgerufen 10.03.2012) 
Siehe auch www.lindenstrasse.de
 
Weitere Filme*) mit Margret van Munster
 
Link: 1) Wikipedia

Foto: © Wilfried Paqué

Grabstelle Margret van Munster auf dem Kölner Südfriedhof; Copyright Wilfried Paqué
Hans-Georg Panczak … spielte den schwachsinnigen Bauernburschen Cocoleu.
 
Geboren am 19. Juli 1952 in Düsseldorf.
 
Panczak wuchs in Berlin auf. Seine erste Rolle erhielt er 1961 als Kinderdarsteller in dem ARD-Fernsehspiel "Aus Gründen der Sicherheit". Im selben Jahr begann er seine Bühnenlaufbahn am Berliner "Renaissance-Theater", worauf weitere Engagements besonders an Berliner Bühnen folgten. Er nahm Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig1) (1886 – 1982).
Als Schauspieler ist Panczak vor allem aus Serien wie "Derrick", "Der Alte", "Siska" oder der Dauerrolle des Mark Bohm in "Der Landarzt"1) einem breiten Publikum bekannt, des Weiteren wirkte er in zahlreichen Folgen der Fernsehreihe "Tatort" mit.
Seine bekanntesten Rollen als Synchronsprecher waren der "John Boy" (Richard Thomas) in "Die Waltons" oder der "Luke Skywalker" (Mark Hamill) in "Star Wars". Seine Stimme ist auch in Zeichentrickserien (z. B. als "Waylon Smithers" in "Die Simpsons") und im Computeranimationsfilm "Final Fantasy: Die Mächte in dir" (Stimme von "General Hein") und in "Toy Story 2" als kleiner Pinguin Wheezy zu hören. Als Synchronsprecher lieh er außerdem Jackie Chan ("Protector", "Miracles"), George Clooney ("Combat Academy"), Richard Dreyfuss ("American Graffiti"), Sam Neill ("Meine brillante Karriere"), Kurt Russell ("Turm des Schreckens") und Dwight Schultz ("Howling Mad Murdock – Das A-Team") seine Stimme.
Er spricht darüber hinaus auch Werbespots im Fernsehen und Stimmen in Computerspielen.

Panczaks Sohn, Jan Makino1), ist ebenfalls als Synchronsprecher tätig.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (abgerufen 10.03.2012)
 
Weitere Filme*) mit Hans.Georg Panczak
 
Link: 1) Wikipedia
Konrad Georg … spielte den Staatsanwalt Daubigeon.
 
Geboren am 25. Dezember 1914 in Mainz,
gestorben am 8. September 1987 in Hamburg.
 
Kurzbiografie zu Konrad Georg innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme1) mit Konrad Georg

Gisela Keiner … spielte die Colette Blangin.
 
Geboren am 29. Juni 1936 in Krefeld1),
gestorben am 6. Juni 2021 in Vettweiß1).
 
Nach dem Abitur absolvierte die Tochter eines Wissenschaftlers und einer Pianistin eine Schauspielausbildung mit Gesang und Tanz. Es folgte von 1960 bis 1962 ein Engagement an der "Landesbühne Schleswig-Holstein" in Rendsburg1). Von 1962 bis 1965 gehörte sie zum Ensemble des "Staatstheaters Mainz"1), im Anschluss war sie sieben Jahre an den "Bühnen der Stadt Köln"1) verpflichtet.
Seit 1972 arbeitete Gisela Keiner freiberuflich an verschiedenen Theatern, z. B. an den "Wuppertaler Bühnen"1), am "Düsseldorfer Schauspielhaus"1), in Bonn und in Neuss. Daneben spielte sie im Fernsehen in verschiedenen Serien mit, darunter "Die Anrheiner"1). Im Hörfunk war sie mit vielen Rollen präsent, seit 1990 erfreut sie das Publikum überdies mit Solo-Programmen.
Gisela Keiner lebte in der ehemaligen Wassermühle in Müddersheim1) und war Ratsmitglied in Vettweiß für die Partei "Bündnis 90/Die Grünen"1).
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (abgerufen 10.03.2012/September 2021)
 
Weitere Filme*) mit Gisela Keiner
 
Link: 1) Wikipedia
Heinz Schimmelpfennig

Heinz Schimmelpfennig 01;  Privatarchiv Heinz Schimmelpfennig

… spielte den Monsieur Blangin.
 
Geboren am 6. April 1919 in Berlin,
gestorben am 31. Dezember 2010 in Gernsbach.
 
Kurzbiografie zu Heinz Schimmelpfennig innerhalb dieser Homepage

 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme1) mit Heinz Schimmelpfennig
 
 
Foto: Privatarchiv Heinz Schimmelpfennig
Eine Weiterverwertung der Fotos ist nur mit Genehmigung der Familie des Schauspielers gestattet

Walter Jokisch

Walter Jokisch; Copyright Virginia Shue

 … spielte den Polizeiagenten bzw. Polizisten im Ruhestand Goudar.

Geboren am 9. Dezember 1914 in Breslau.
gestorben am 23. Februar 1984 in München.
 
Kurzportrait zu Walter Jokisch innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Walter Jokisch
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

… andere wie Jean Schmiede*) (Bauer Roubaix), Willy Lindberg*) (Antoine, Diener von Jacques von Beaucoran), Wolfgang Müller*) (Michel)
*) Link: Internet Movie Database
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