Früh musste er die Schule verlassen und da sein Vater die Farm nicht
mehr halten konnte, schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, arbeitete auf dem Bau und als Packer im Hafen. Als
15-Jähriger
kehrte er nach Miami zurück und machte die ersten Rassen-diskriminierenden
Erfahrungen. Nach Voranzeichen des Ku-Klux-Klan1) floh Sidney Poitier 18-jährig nach
New
York1), wo er sich als Tellerwäscher und Parkboy
durchschlug; dann
meldete er sich freiwillig zur Armee.
Nach seiner Entlassung bewarb er sich 1945 beim "American Negro
Theatre", fiel jedoch beim Vorsprechen wegen seines "schrecklichen westindischen Akzents"
durch und arbeitete
zunächst als Kulissenschieber und Pförtner, schließlich übertrug
man ihm erste kleinere Rollen. In einer von ihnen wurde er von einem der
Regisseure entdeckt, der ihm sein erstes Broadway1)-Engagement
verschaffte und bereits kurze Zeit später stand er dort als Bote Polydorus in
dem nur mit Schwarzen besetzten Schauspiel "Lysistrata"1)
des Aristophanes1)
auf der Bühne. Anschließend ging er mit dem erfolgreichen Drama "Anna Lucasta"
von Philip Yordan1) auf Tournee und wurde innerhalb kurzer Zeit bekannt.
Sidney Poitier am 2. August 2009 anlässlich der Verleihung der
"Presidential Medal of Freedom"1) durch
Barack Obama1)
Urheber: Das Weiße Haus1); Quelle: Wikimedia
Commons
Lizenz: Gemeinfrei;
weitere Angaben zur Lizenz siehe hier |
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Erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte Poitier mit dem Dokumentarfilm des "US Army
Signal Corps" (1949), ein Jahr später erhielt er neben Richard Widmark seine erste wichtige
Kinorolle als farbiger Arzt Dr. Luther Brooks, der in dem Streifen "No Way Out"1)
("Der Hass ist blind")
in Rassenunruhen verwickelt wird. Wenig später verkörperte er in Zoltan Kordas1)
Melodram "Cry the Beloved Country"2) (1952,
"Denn sie sollen getröstet werden") als Reverend Msimangu einen anglikanischen Priester in
Südafrika. Nach Produktionen wie dem Kriegsfilm "Red Ball Express"1) (1952,
"Unternehmen Rote Teufel")
und "Go, Man, Go!"2) (1954,
"Artisten des Sports") über den von Dane Clark1)
dargestellten Abe Saperstein1) und die
"Harlem Globetrotters"1) konnte Poitier als
aufsässiger Schüler Gregory Miller, der seinem neuen Lehrer (Glenn Ford) das Leben schwer
macht, in der von Richard Brooks nach dem gleichnamigen Roman von Ed McBain1) alias Evan Hunter gedrehten Adaption "Blackboard Jungle"1) (1955,
"Die Saat der Gewalt")
einen ersten internationalen Erfolg
verzeichnen. Martin Ritt1) besetzte ihn in dem Sozialdrama "Edge of the City"1)
(1957, "Ein Mann besiegt die Angst"), in dem Poitier als junger
Gangster Tommy Tyler von seinem rassistischen Kumpel halb totgeschlagen und von einem anderen gespielt von
John Cassavetes1) gerettet wird.
In den folgenden Jahren trat Sidney Poitier hauptsächlich in engagierten,
aber dennoch gewinnbringenden Kinofilmen auf und wurde so zum begehrtesten und
einzigen farbigen Darsteller, den Hollywood in den 1950er Jahren als Star
akzeptierte. Für die eindrucksvolle Verkörperung des Kettensträflings Noah Cullen
neben Tony Curtis in
Stanley Kramers1) "Oscar"-prämierten
Drama "The Defiant Ones"1)
(1958, "Flucht in Ketten") erhielt Poitier eine
"Oscar"1)-Nominierung als "Bester Hauptdarsteller"1), unterlag
jedoch David Niven in "Separate
Tables"1) (1958, "Getrennt von
Tisch und Bett"); dafür konnte er in Deutschland den "Silbernen Bär"1)
als "Bester Schauspieler" anlässlich der "Berlinale"1)
entgegennehmen. Ein Jahr später
gestaltete er eindrücklich die männliche Titelrolle des Porgy in Otto Premingers1) erfolgreichen
Verfilmung der gleichnamigen
Oper1) von George Gershwin1) "Porgy and Bess"1) (1959)
an der Seite von Dorothy Dandridge1) (Bess) und gehörte
damit endgültig zur ersten Garde der Hollywood-Schauspieler.
|
Nach weiteren
Produktionen wie "Paris
Blues"1) (1960, "Paris
Blues") oder "A
Raisin in the Sun"1) (1961, "Ein Fleck in der
Sonne") sorgte
Poitier mit
seiner Rolle des unberechenbaren und charmanten Wanderarbeiters Homer Smith in
der Komödie "Lilies of the Field"1)
(1963, "Lilien auf dem Felde"), die Ralph Nelsons nach dem gleichnamigen Roman von William E. Barrett1)
gedreht hatte, für eine weitere Überraschung: Die Kritiker lobten,
dass Poitier die "gespielte Figur als Individuum statt als Farbigen
zeigt". Der Lohn für seine herausragende Leistung war ein "Oscar"1) der erste, der je
an einen schwarzen Darsteller verliehen
wurde. Für diese Rolle des jungen Baptisten, der fünf deutschen
Ordensschwestern auf einer einsamen Farm im Süden der USA eine Kirche errichtet,
wurde er zudem mit einem "Golden
Globe"1) sowie erneut anlässlich
der "Berlinale"1)
mit einem "Silbernen Bär" belohnt.
Viele der Filme, denen Poitier seinen Stempel aufdrückte, gerieten zu
Kassenschlagern, der Mann mit der stattlichen Erscheinung zählte Ende der 1960er Jahre
zu den höchstbezahlten Leinwanddarstellern der Welt.
Sidney Poitier mit seinem "Oscar"
für "Lilien auf dem Felde" nach der Verleihung am
13. April 1964 im "Santa
Monica Civic Auditorium" in "Santa
Monica"
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
von "UCLA
Library Digital Collection";
Urheber: "Los
Angeles Times"1); Lizenz: CC
BY 4.0 Deed
|
1966 zeigte sich Poitier als farbiger Londoner Lehrer Mark Thackeray in dem
von James Clavell1)
nach dem autobiographischen Roman "To Sir, With Love"1) von E. R. Braithwaite1) realisierten
Film "To Sir, with Love"1)
("Junge Dornen"), in Norman Jewisons1)
Thriller "In The Heat of the Night"1)
(1967, "In der Hitze der Nacht") machte er als Großstadt-Detektiv Virgil Tibbs Furore wohl eine seiner bekanntesten
und beliebtesten Rollen neben Gegenspieler Rod Steiger
als örtlichem Polizeichef William Gillespie, der einen Mordfall in einer Kleinstadt im vom Rassismus geprägten Süden
aufgeklärt zu haben meint. 1970 folgten die Fortsetzungen "They Call Me MISTER
Tibbs!"3) ("Zehn Stunden Zeit für Virgil
Tibbs") und 1971 "The Organization"1)
("Die Organisation"), wiederum mit
Rod Steiger als Antagonist. Der fanatisch-bornierte
Polizeichef aus der Kleinstadt Sparta im Bundesstaat Mississippi1)
und der versierte Detektiv aus Philadelphia1), die in einem Mordfall zusammenarbeiten müssen,
empfinden von der ersten Sekunde an eine unüberwindliche Abneigung
gegeneinander. Aber sie lernen diese allmählich zu überwinden,
beginnen sich gegenseitig zu achten und schließlich sogar zu schätzen.
Neben Spencer Tracy und
Katherine Hepburn
als Ehepaar Drayton trat Poitier in Stanley Kramers1)
Komödie "Guess
Who's Coming to Dinner"1) (1967,
"Rat mal, wer zum Essen kommt") als dunkelhäutiger Verlobter einer Weißen in Erscheinung, was zu einiger Verwirrung führt.
In dieser letzten gemeinsamen Arbeit des Hollywood-Traumpaares
Hepburn/Tracy (Tracy starb zwei Wochen nach Ende der Dreharbeiten an einem Herzinfarkt)
war Poitier ein junger Arzt, der mit seiner weißen Verlobten (Katherine Houghton1)) zu einem Besuch bei
ihren Eltern eingeladen ist. Hepburn und Tracy verkörpern ein reiches, liberales Ehepaar,
deren Werte
durch diese unvermittelte Konfrontation auf eine harte Probe gestellt wird.
"Gutgemeinte, versöhnliche Komödie, die im Kern davon handelt, wie tief
die gegen Ende der 1960er Jahre in den USA heftig hervortretenden
Rassenprobleme selbst in aufgeschlossen-liberalen Familien verwurzelt
waren." notiert filmdienst.de.
Mit dem Western "Buck and the Preacher"2)
(1972, "Der Weg der Verdammten") wechselte Sidney Poitier ins Regiefach und stand
zudem zum ersten Mal gemeinsam mit Harry Belafonte vor der Kamera.
Poitier inszenierte weiterhin finanziell so erfolgreiche Filme wie "Let's
Do it Again"1) (1975, "Dreh'n wir noch ein
Ding") und "A Piece of the
Action"1) (1977, "Ausgetrickst"), in denen er auch jeweils die
männliche Hauptrolle übernahm.
Bis 1987 arbeitete Poitier fast ausschließlich als Regisseur, erst Ende der 1980er
hatte er als FBI-Agent Warren Stantin in Roger Spottiswoodes1)
Thriller "Shoot to Kill"1)
(1988, "Mörderischer Vorsprung") sowie in Richard Benjamins1)
Spionage-Streifen "Little Nikita"1)
sein Comeback als
Schauspieler und erntete weltweit herausragende Kritiken.
Es folgt die Rolle des Ex-CIA-Mannes Crease in Phil Alden Robinsons1) Computer-Thriller
"Sneakers"1)
(1992, "Sneakers Die Lautlosen") an der Seite von Robert Redford und
Ben Kingsley, 1996/97 entstand der
Fernsehfilm "Mandela and De Klerk"2)
("Mandela und de Clerk Zeitenwende"), in dem Poitier
überzeugend den berühmten südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfer und
Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela1) verkörperte,
Michael Caine stellte
Frederik Willem de Klerk1) dar.
Als FBI-Agent Carter Preston trat Poitier in dem von Michael Caton-Jones1)
in Szene gesetzten Actionthriller "The Jakal"1)
(1997, "Der Schakal") neben Bruce Willis1) und
Richard Gere
in Aktion, basierend auf dem gleichnamigen Roman1) von
Frederick Forsyth1).
Anschließend wirkte er sich fast ausschließlich in TV-Produktionen
mit übernahm eher
sporadisch Aufgaben für den Kinofilm. So brillierte er als alter, schwarzer
Zimmermann Noah Dearborn in dem Fernsehfilm "The
Simple Life of Noah Dearborn"1)
(1999, "Das Leben ist was Wunderbares"). "Sidney Poitier als überzeugender Hauptdarsteller füllt seine Rolle mit glaubwürdiger Ruhe aus."
urteilt filmdienst.de. Zu seiner letzten Arbeit vor der Kamera
zählte der TV-Film "The
Last Brickmaker in America"2) (2001,
"Der letzte Backsteinmacher von Amerika"),
eine Familiengeschichte, die
ganz auf Protagonist Poitier zugeschnitten war → Übersicht Filmografie.
Die Liste der Auszeichnungen, die der charismatische Poitier im Laufe seiner
langen Karriere für seine herausragenden schauspielerischen Leistungen
entgegennehmen konnte, ist lang: Neben dem "Oscar" als "Bester Hauptdarsteller" in "Lilien auf dem Felde"
sowie den anderen erwähnten Preisen erhielt er 1992 den "Life Achievement Award"1) des
"American
Film Institute"1). 2002 wurde der großartige Schauspieler mit
dem "Irving G. Thalberg Award" für sein Lebenswerk
ausgezeichnet und im März des selben Jahres erhielt er einem "Ehrenoscar"1) für
seine
Verdienste um das amerikanische
Kino bzw. für sein Lebenswerk. Poitier werde "für seine herausragenden
Darstellungen, seine einzigartige Erscheinung auf der Leinwand, für die Würde, Intelligenz und den
Stil" geehrt, mit der er die Filmindustrie weltweit repräsentiere,
sagte der damalige Akademiepräsident Frank Pierson1). Seine Ernennung zum "Knight Commander of the Order of the British Empire"1) (1974)
veranlasste Poitier nicht, fortan den Titel "Sir" zu
benutzen, seine sozialen Engagements seien ihm wichtiger, meinte er. 1997 wurde er
zum Botschafter der Bahamas in Japan berufen (19972007),
außerdem war er als Vertreter der Bahamas für die UNESCO1) tätig
(20022007).
Zu seinen Ehrungen zählt die "Presidential Medal of Freedom"1)
("Freiheitsmedaille"),
welche ihm am 12. August 2009 vom damaligen US-Präsidenten
Barack Obama1) überreicht wurde.
Zuletzt erhielt Poitier 2016 den Ehrenpreis ("Academy Fellowship")
der "British
Academy of Film and Television Arts"1). Ein ihm
am 1. Februar 1994 gewidmeter "Stern" auf dem "Hollywood
Walk of Fame"1) (7065 Hollywood Blvd.)
erinnert an den außergewöhnlichen Schauspieler, der sich stets für
die Belange seiner schwarzen Mitbürger einsetzte → Übersicht der Auszeichnungen und Ehrungen bei Wikipedia
sowie bei der "Internet Movie Database".
Sidney Poitier konnte bei bester Gesundheit im Februar 2017 seinen 90. Geburtstag im Kreise
seiner Familie begehen, seit über vier Jahrzehnten war der Vater von sechs Töchtern
in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Joanna Shimkus1) verheiratet.
Aus seiner ersten Ehe (19501965) mit Juanita Hardy gingen die Kinder Beverly, Pamela, Sherri und
Gina hervor. Am 23. Januar 1976
heirate er Joanna Shimkus, die ihm die Töchter Anika und Sydney
schenkte;
die 1973 geborene Tochter Sydney Tamiia Poitier1) hat sich inzwischen zu einer anerkannten Schauspielerin
gemausert, die vor allem im Fernsehen ihren Platz fand.
Seine Erinnerungen veröffentlichte der Künstler 1980 unter dem Titel
"This Life", mit "The Measure of a Man: A Spiritual Autobiography"
brachte er 2000 eine weitere Autobiografie auf den Markt. Das Buch stand
wochenlang auf der Bestseller-Liste der "New York Times"1), die von Poitier selbst
gesprochene Audio-Version gewann einen "Grammy Award"1) als
"Bestes
Hörbuch". In deutscher Übersetzung (von Gabriele Haefs1)) publizierte der
"Europa Verlag"1) das Werk 2001 unter dem Titel
"Mein Vermächtnis: eine Art Autobiografie": Ein kämpferisches
Leben Sidney Poitier war der erste schwarze Hollywood-Schauspieler, der mit
einem "Oscar" ausgezeichnet wurde. In einem halben Jahrhundert hat er in mehr
als 40 Filmen gespielt, er hat Regie geführt und Drehbücher geschrieben. Er
hat das Amerika der Rassentrennung und das der Bürgerrechtsbewegung erlebt,
und die gesellschaftlichen Umwälzungen dieser Jahre spiegeln sich in den
Titeln seiner Filme wie "Die Saat der Gewalt" oder "Ein Mann
besiegt die Angst" wider. In "Mein Vermächtnis" zieht der
US-amerikanische Schauspieler die Bilanz eines aussergewöhnlichen Lebens und
stellt die Frage nach persönlicher Integrität und bleibenden Werten in einer
sich ständig schneller verändernden Welt. Ein unprätentiöser,
beeindruckender Lebensbericht eines Mannes, der unglaublich viel erlebt und zu
sagen hat. (Quelle: Klappentext)
Poitier war ein sehr engagierter Schauspieler, nahezu alle Produktionen, in denen er
mitwirkte, sind thematisch bemerkenswert oder bieten darstellerische Herausforderungen. Begeisterte Kritiker haben Sidney Poitier
in früheren Zeiten zwar immer wieder als
"den Negerschauspieler" des internationalen Films bezeichnet,
Poitier selbst war über diese Klassifizierung nie glücklich:
"In ihr liegt eine Begrenzung, eine Einengung aus der ich mich freizumachen
versuche", sagte er einmal in einem Interview zu diesem heute so abschätzig klingendem Titel. Am wichtigsten ist seine Pionierleistung
für die afro-amerikanischen Stars von heute.
Er war der erste Farbige, der im Film "Rat mal, wer zum Essen kommt" eine Weiße küssen
durfte und brach damit ein Hollywood-Tabu.
Der Ruhm stieg dem Hollywood-Star nie zu Kopf. "Ich versuche immer noch, weiter zu lernen, die Dinge besser zu verstehen und selbst besser zu
werden", war stets seine Devise. "Gesellschaftliche Barrieren habe er wie ein Hürdenläufer überwunden", schrieb
vor Jahren die Tageszeitung "International Herald
Tribune"1).
Mit Sir Sidney Poitier starb am 6. Januar 2022 in seinem Domizil im
kalifornische Beverly Hills1)
(Los Angeles County1)) im Alter von 94 Jahren einer der ganz Großen der Hollywood-Traumfabrik,
der als erster schwarzer "Oscar"-Preisträger allen nachfolgenden farbigen Kollegen
und Kolleginnen den Weg für eine Filmkarriere bereitete. "Poitier war ein eher sanfter Rebell auf und außerhalb der Leinwand.
Beharrlich, aber nicht tobend kämpfte er gegen die Rassenbarrieren an." vermerkten
unter anderem die "ZDFheute"1)-Nachrichten in einem Nachruf und die
"Tagesschau"1) nannte ihn einen "Menschen, der in Amerika vieles
war: Ein Schauspieler, Superstar, ein Brückenbauer zwischen Schwarz und Weiß."
|
Filme
als Darsteller / als Regisseur
Filmografie bei der Internet Movie Database
sowie Wikipedia
(englisch)
Siehe auch die Beschreibung
einiger Filme innerhalb dieser HP (Fremde Links: Wikipedia,
prisma.de (deutscher Titel), fernsehserien.de) |
Als Darsteller (Auszug)
- 1949: US Army
Signal Corps (Dokumentarfilm; als er selbst)
- 1950: No Way Out
/ Der Hass ist blind (als Assistenzarzt Dr. Luther Brooks)
- 1951: Cry, the Beloved Country / Denn sie sollen getröstet
werden (nach dem Roman von Alan
Paton; als Reverend Msimangu)
→ filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1952: Red Ball Express / Unternehmen Rote Teufel (als
Corporal Andrew Robertson) → filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1954: Go, Man, Go! / Artisten des Sports (über den von Dane Clark
dargestellten Abe Saperstein
und die
Harlem Globetrotters";
als Inman Jackson)
→ filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1955: Blackboard Jungle
/ Die Saat der
Gewalt (nach dem Roman von Evan Hunter = Ed
McBain; als Schüler Gregory W. Miller)
- 1956: Good-bye, My Lady (nach dem Roman von James Street;
als Gates Watson) → Wikipedia
(englisch)
- 1957: Edge of the City
/ Ein Mann besiegt die
Angst (als Gangster Tommy Tyler)
- 1957: Something of Value / Flammen über Afrika (nach
dem Roman von Robert
Ruark; als Kimani Wa Karanja)
→ filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1957: Band of Angels
/ Weint um die
Verdammten (nach dem Roman von Robert
Penn Warren; als Sklave und
Plantagenverwalter Rau-Ru)
- 1957: The Mark of the Hawk / Das Zeichen des Falken (als
Obam, Ehemann on Renee (Eartha
Kitt))
→ filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)m, IMDb
- 1958: The Defiant Ones
/ Flucht in
Ketten (als Häftling Noah Cullen, Kumpel von John
Jackson (Tony
Curtis))
→ Beschreibung innerhalb dieser HP
- 1959: Porgy and Bess
(nach der gleichnamigen
Oper von George Gershwin;
als Porgy, Dorothy Dandridge
als Bess)
- 1960: All the Young Men / Und der Herr sei uns gnädig (als
Sergeant Eddie Towler) → filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1961: A Raisin in the Sun
/ Ein Fleck in der
Sonne (nach dem Theaterstück
von Lorraine Hansberry; als Walter Lee Younger)
- 1961: Paris
Blues / Paris Blues (als Eddie Cook)
- 1962: Pressure Point / Die Sprache der Gewalt (nach dem Sachbuch
"The Fifty-Minute Hour" des
Psychiaters Robert Mitchell Lindner (19141956); als der schwarze
Psychiater/Oberarzt, der im Gefängnis
den rassistischen, paranoiden Patienten (Bobby
Darin) behandelt) → der-film-noir.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1963: Lilies of the Field
/ Lilien auf dem Felde (nach dem Roman von William
E. Barrett; als Wanderarbeiter Homer Smith)
→ Beschreibung innerhalb dieser HP
- 1963: The Long Ships
/ Raubzug der Wikinger (nach Motiven des Romans "Die
Abenteuer des Röde Orm" von
Frans
G. Bengtsson;
als Scheich El Mansuh)
- 1965: The Greatest Story Ever Told
/ Die größte Geschichte aller
Zeiten (mit Max
von Sydow als Jesus
von Nazaret;
als Simon
von Cyrene)
- 1965: The Bedford Incident
/ Zwischenfall im Atlantik (nach dem Roman von Mark Rascovich;
als Reporter Munceford)
- 1965: A Patch of Blue
/ Träumende Lippen (nach einem Roman von Elizabeth Kata; als
Gordon Ralfe)
- 1965: The Slender Thread
/ Stimme am Telefon (nach der Kurzgeschichte "Decision to
Die" von Shana
Alexander;
als Psychologiestudent Alan Newell)
- 1965: Duel at Diablo
/ Duell in
Diablo (nach dem Roman "Apache Rising" von Marvin
H. Albert.; als Ex-Kavallerist Toller,
James
Garner als Scout Jess Remsberg)
|
 |
"Duell in Diablo":
Abbildung DVD-Cover
sowie Szenenfoto mit
Sidney Poitier als
Ex-Kavallerist Toller
und Bibi Andersson
als Ellen Grange
Mit freundlicher Genehmigung
von Pidax Film, welche
den Kultwestern
Ende März 2026
auf DVD herausbrachte
|
- 1967: Guess
Who's Coming to Dinner / Rat mal, wer zum Essen
kommt (als Dr. John Prentice, Verlobter von
Joanna Drayton (Katherine Houghton))
→ Beschreibung innerhalb dieser HP
- 1967: To Sir, with Love
/ Junge Dornen / Herausgefordert (nach dem autobiographischen
Roman "To
Sir, With Love"
von E. R. Braithwaite;
als arbeitsloser Ingenieur Mark Thackeray)
- 1967: In the Heat of the Night
/ In der Hitze der
Nacht (nach dem Roman von John
Ball; als Detective Virgil
Tibbs)
→ Beschreibung innerhalb dieser HP
- 1968: For Love of Ivy / Liebling
(nach einer Erzählung von Sidney Poitier; als Jack Parks)
- 1969: The Lost Man / The Lost Man Es führt kein Weg zurück
(nach dem Roman von von Frederick Lawrence Green;
als Krimineller Jason Higgs)
- 1970: They Call Me Mister Tibbs! / Zehn Stunden Zeit für Virgil
Tibbs (als Detective Virgil Tibbs)
→ der-film-noir.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1971: Brother John / Brother John Der Mann aus dem
Nichts (als John Kane) → filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1971: The Organization / Die
Organisation (als Detective Virgil Tibbs) → Wikipedia
(englisch)
- 1972: Buck and the Preacher / Der Weg der Verdammten (als farbiger Nordstaaten-Sergeant Buck;
auch
Regie)
→ filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1973: A Warm December (als Dr. Matt Younger; auch Regie) →
Wikipedia
(englisch)
- 1974: Uptown Saturday Night / Samstagnacht oben in der Stadt (als
Stahlarbeiter Steve Jackson; auch Regie)
- 1975: The Wilby Conspiracy
/ Die Wilby-Verschwörung
(nach dem Roman von Peter Driscoll; als Ex-Häftling Shack Twala)
- 1975: Let's Do It Again
/ Drehn wir noch'n Ding (als Arbeiter Drehn wir noch'n Ding; auch Regie)
- 1977: A Piece of the Action / Ausgetrickst (als Gangster
Manny Durrell; auch Regie)
- 1979: Paul
Robeson: Tribute to an Artist (Dokumentarfilm über Paul
Robeson; als Sprecher)
- 1986: The
Spencer Tracy Legacy: A tribute by Katharine Hepburn / Spencer Tracy: Ein Portrait von Katharine Hepburn
(Dokumentation von Katharine
Hepburn über Spencer
Tracy; als er selbst)
→ IMDb
- 1988: Shoot to Kill
/ Mörderischer
Vorsprung (als FBI-Agent Warren Stantin)
- 1988: Little Nikita
/ Little
Nikita (als FBI-Agent Roy Parmenter)
- 1991: Separate but Equal / Gleichheit kennt keine Farbe (TV-Zweiteiler;
als Richter Thurgood Marshall)
→ filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1992: Sneakers
/ Sneakers Die
Lautlosen (als Ex-CIA-Mann Donald Crease)
- 1995: Children
of the Dust / Die Rache der Gejagten (TV-Zweiteiler; als
Kopfgeldjäger Gypsy Smith) → Wikipedia
(englisch)
- 1997: Mandela and de Klerk / Mandela und de Klerk – Zeitenwende
(TV-Film; als Nelson
Mandela;
Michael
Caine als Frederik
Willem de Klerk) → filmdienst.de,
Wikipedia
(englisch)
- 1997: The Jackal
/ Der
Schakal (nach dem Roman
von Frederick Forsyth; als stellvertretender FBI-Direktor Carter
Preston)
- 1997: To Sir, with Love II (TV-Film; als Mark Thackeray) →
Wikipedia
(englisch)
- 1999: The simple life of Noah Dearborn
/ Das Leben ist was
Wunderbares (TV-Film; als alter Handwerker Noah Dearborn)
- 1999: Free for Eden / Ein besseres Leben (TV-Film; als Will
Cleamons) → filmdienst.de,
IMDb
- 2001: The Last Brickmaker in America / Der letzte Backsteinmacher von
Amerika (TV-Film; als Henry Cobb)
→ filmdienst.de,
IMDb
- 2007: Mr. Warmth: The Don Rickles Project (Dokumentation
über Don
Rickles; als er selbst) → Wikipedia
(englisch)
Als Regisseur
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