Günther Maria Halmer / Copyright: Jorinde Gersina Günther Maria Halmer wurde am 5. Januar 1943 als Sohn eines Anwalts im bayerischen Rosenheim1) geboren. Kindheit und Jugend waren von einem strengen, gefühlskalten Vater geprägt, seine Schulzeit endete mit einem Verweis. Halmer wollte nun Pilot werden, ging zur Bundeswehr, konnte sich mit dem rigiden Autoritätsdenken jedoch nicht anfreunden, wurde schließlich als "Schütze" entlassen. Er versuchte sich als Lehrling in einem Hotel, doch auch das sagte ihm nicht zu und so ging er kurzentschlossen nach Kanada. Dort arbeitete er 18 Monate in einem Asbest-Bergwerk und lebte unter einfachsten Bedingungen in einem Camp.
Nach seiner Rückkehr entschied er sich für die Schauspielerei, begann 1967 in München ein Studium an der renommierten "Otto-Falckenberg-Schule"1) und erhielt nach dem Abschluss zur Spielzeit 1969/70 ein festes Engagement an den "Münchner Kammerspielen"1), denen er sechs Jahre lang als Ensemblemitglied angehörte; sein Bühnendebüt gab der junge Schauspieler 1969 in "Jagdszenen aus Niederbayern"1), einem Volksstück von Martin Sperr.
 
Seit Anfang der 1970er Jahre arbeitet Halmer auch für Film- und Fernsehen, populär wurde der Schauspieler 1974 mit der Rolle des Schwabinger Schlitzohrs "Tscharlie" in Helmut Dietls erfolgreichen Serie "Münchner Geschichten"1), in der mit keiner Geringeren als Therese Giehse auftrat, die Tscharlies Großmutter Anna Häusler spielte. 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Jorinde Gersina
sowie der Agentur ABOVE THE LINE zur Verfügung gestellt.
© Jorinde Gersina
Im Verlaufe der Jahre folgten zahlreiche Rollen in verschiedensten Produktionen, mit denen sich Halmer von dem "Tscharlie"-Image lösen konnte. Neben Auftritten in so beliebten Krimi-Reihen wie "Derrick", "Der Fahnder", "SOKO 5113", "Ein Fall für zwei" oder "Tatort" sah man ihn beispielsweise 1980 als ritterlichen Landjunker Ferdinand Falkland in dem abenteuerlichen Vierteiler "Tödliches Geheimnis" nach dem Roman "Die Dinge wie sie sind oder Die Abenteuer des Caleb Williams" von William Godwin, in dem historischen, mit dem "Emmy"1) ausgezeichneten Vierteiler "Peter der Große"2) verkörperte er an der Seite von Stars wie Maximilian Schell, Omar Sharif und Sir Lawrence Olivier 1986 den russischen Grafen Pjotr Andrejewitsch Tolstoi1) oder tauchte im gleichen Jahr als "Tatort"-Kommissar Siggi Riedmüller in "Riedmüller, Vorname Sigi"1) auf.
Zwei Jahre später spielte er den Lagerkommandanten von Auschwitz Rudolf Höss1) in der aufwendigen amerikanischen Historien-Serie "War and Remembrance" (Feuersturm und Asche) und ebenfalls 1988 wurde die erste Folge von "Anwalt Abel"1) mit dem Titel "Der Dienstagmann" ausgestrahlt, in der Halmer die Titelrolle des Rechtsanwalt Jean Abel darstellte, der Gerechtigkeit vor materielle Interessen setzt und sich durch rauen Charme auszeichnete. Bis 2001 verkörperte der Schauspieler diese Figur insgesamt 20 Folgen lang und avancierte damit zum absoluten Publikumsliebling; beispielhaft seien die sehenswerten Folge "Ein Richter in Angst"2) (1995, mit Bruno Ganz), "Todesurteil für eine Dirne"2) (1997),  und "Zuckerbrot und Peitsche"2) (2000) genannt → alle Episoden bei fernsehserien.de; inzwischen sind alle Folgen auf DVD im Handel erhältlich. 

DVD-Cover  mit freundlicher Genehmigung
von "Studio Hamburg Enterprises GmbH
Quelle: presse.studio-hamburg-enterprises.de

Anwalt Abel: Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"; Quelle: presse.studio-hamburg-enterprises.de
Dazwischen stand Halmer für TV-Produktionen wie beispielsweise "Ein verhexter Sommer" (1989) vor der Kamera, in Damiano Damianis Historienfilm "Lenin: The Train"1) (Der Zug) sah man ihn 1988 –  neben Ben Kingsley als Lenin1) –  als deutschen Begleitoffizier von Planetz, in Sigi Rothemunds Krimi "Ausgetrickst" mimte er ein Jahr später den Thomas Winter und in der deutsch-kanadischen Abenteuerserie "Der lange Weg des Lukas B."1) (By Way of the Stars) nach dem gleichnamigen Jugendroman1) von Willi Fährmann1) agierte er 1992 als Baron Heinrich von Knabig. Immer wieder beeindruckt Halmer durch seine enorme Wandlungsfähigkeit, begeisterte beispielsweise die Fernsehzuschauer 2000 mit der Titelrolle des gerissenen Viehschmugglers Quirin in "Der Weibsteufel"2) nach dem Bergdrama von Karl Schönherr1) oder mit der Rolle des Scheidungsanwalts Fritz Bauer in der Komädie "Trennungsfieber"2) mit Senta Berger in der Rolle seiner Ehefrau. 2001 verkärperte er den bayerischen General Georg August Freiherr von Kinkel1) in Felix Mitterers Historiendrama "Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers"1), war beispielsweise der Heinz Stegmayr in dem Zweiteiler "Tanz mit dem Teufel –Die Entführung des Richard Oetker"2) (2001) über die die Entführung von Richard Oetker1) oder der Abbé Peyramale in dem zweiteiligen Religions-Drama "Bernadette von Lourdes"1) (2000) über das Bauernmädchen Bernadette Soubirous1).  In der Story "Bis dass dein Tod uns scheidet"2) mimte er 2002 neben Senta Berger kästlich deren sich in Todesphantasien hineinsteigernden Ehemann Gunnar Mosbach sowie in der Komädie "Herz oder Knete"2) neben Gudrun Landgrebe1) den cholerischen Textilunternehmer Carl Morus. In dem Drama über Ausländerkinder "GhettoKids"3) sah man ihn 2003 als Sozialarbeiter Xaver Friedmann, in dem SAT1-Thriller "Das Geheimnis des Lebens" zeigte sich Halmer 2004 als Kommissar Längsfeld, der zunächst nicht an die Unschuld der Wissenschaftlerin Katarina Kluge alias Desirée Nosbusch1) glaubt.
  
Man sah Halmer unter anderem 2002 als traumatisierten Patienten Daniel Elsner, der in "Mörderherz"2) das Herz eines 18-jährigen eingepflanzt bekommt, als Fernand in "Das Haus der Schwestern" nach dem Besteller von Charlotte Link1), als Andreas Auffermann in dem Psychodrama "Am Ende des Tunnels"2) zusammen mit Ulrike Kriener1) und Armin Rohde1), sowie 2003 als Bergwerksdirektor Heiner Dietz in dem vielbeachteten SAT.1-Drama "Das Wunder von Lengede"1) über das Grubenunglück von Lengede1) im Jahre 1963. Ebenfalls 2003 präsentierte er sich in dem rührseligen Weihnachtsfilm "Alles Samba"1) als Leiter des deutsch-brasilianischen Kulturzentrums Claudio Bachmann an der Seite der Kunstexpertin Katharina Diezmann (Gudrun Landgrebe) auf dem Bildschirm. Zu Halmers nächsten Produktionen zählte unter anderem "Bauernprinzessin"2) (auch "Prinzessin Bäuerin") und seine Rolle des Onkels Xaver, ein TV-Film der 2004 ausgestrahlt wurde, eine Fortsetzung des Heimatfilms aus der BR-Reihe "Alpendramen" gab es 2007 mit "Bauernprinzessin II – Kopf oder Herz"4).  Der dritte Teil des Alpendramas "Bauernprinzessin III – In der Zwickmühle"4) wurde erstmals am 18. Februar 2009 bei ORF 2 ausgestrahlt, im "Bayerischen Fernsehen" dann am 18. Oktober 2009 gesendet. In der Neuauflage "Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt" der beliebten Unterhaltungsserie "Die schnelle Gerdi"1), den amüsanten Geschichten um die resolute Taxifahrerin Gerdi Angerpointner alias Senta Berger, mimte er seit Anfang 2004 wieder Gerdis Münchner Jugendliebe "Rocco" Rolf Rosenbauer. Im Februar 2005 konnten die Zuschauer einmal mehr Halmers schauspielerische Vielseitig bewundern: In der turbulenten Komödie "Liebe hat Vorfahrt"1) agierte er als peniblen Verkehrsrichter Dr. Alain Mayer, der sich nach vielen Irrungen und Wirrungen in die selbstbewusste Münchner Weinhändlerin Sonja Franke (Suzanne von Borsody1)) verliebt. Regisseur Dietmar Klein erzählt eine temporeiche romantische Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Wortwitz und Situationskomik, in der Halmer in der Rolle des anfangs spießigen Paragraphenreiters alle Register seines komödiantischen Talents ziehen konnte.
  
In dem mit dem "Deutschen Fernsehpreis"1) als "Bester Fernsehfilm 2005" und dem "Adolf-Grimme-Preis"1) mit Gold ausgezeichneten Drama "Marias letzte Reise"1 mit einer eindrucksvollen Monica Bleibtreu als Maria, die ihre letzten Tage als Krebspatientin erlebt, überzeugte Halmer mit der ernsten Figur des Klinikchefs Dr. Osterhahn, der Maria schon seit seiner Kindheit kennt, in der turbulenten Sat.1-Familienkomödie "Ein Koala-Bär allein zu Haus"1) (2005) tauchte er als Vater des begnadeten Kochs Thomas Löwe (Jan-Josef Liefers1)) auf, mit dem er zusammen einen nicht grade lukrativen Gasthof führt. Eine schöne prägnante Nebenrolle war die des verschmähten Liebhabers Hans Sommer in der turbulent-heiteren Geschichte "Drei teuflisch starke Frauen"2) (2005) mit Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm, und Gila von Weitershausen als dynamischem Trio. Anfang 2006 folgte die Hauptrolle in Thomas Kronthalers charmanten Familienkomödie "Plötzlich Opa"1): Günther Maria Halmer spielte glänzend den griesgrämigen Menschenfeind und bayerischen Landgastwirt Ludwig Ettenberger, der sich mach dem Unfalltod seines Sohnes und dessen Frau um seinen 13-jährigen Enkel Jonas (Max Felder1)) kümmern muss. Als etwas mürrischer Kommissar Josef Baumert kam Halmer Ende August 2006 in dem komischen Krimi "Die Nonne und der Kommissar"1) daher: Die eigenwillige, detektivisch begabte Ordensschwester Camilla (Ann-Kathrin Kramer1)) bringt den eher nüchternen Ermittler mit ihren unorthodoxen Methoden bei der Aufklärung eines mysteriösen Todesfalles fast an den Rand der Verzweiflung. Fortsetzungen der vergnüglichen Krimi-Story mit der liebenswert-pfiffigen Nonne Camilla und dem ruppig daher kommenden Kommissar Baumert gab es mit "Todesengel"2) (EA: 05.08.2009) sowie "Verflucht"2) (EA: 07.03.2012).
Ein weiterer prägnanter Part war der des intriganten George Duncannen in dem Abenteuer "Das Geheimnis von St. Ambrose"2) (2006), als gefeierter, etwas schmieriger Krimiautor Gregor Moll, der etwas zu verbergen scheint, trat Halmer Anfang Januar 2007 in dem unterhaltsamen Krimi "Das Mörderspiel"2) aus der ARD-Reihe "Agathe kann's nicht lassen"1) mit der schlauen Hobbydetektivin Agathe Heiland alias Ruth Drexel in Erscheinung. Wenig später gab Halmer einen verflossenen Liebhaber, der in dem gefühlvoll inszenierten Melodram "Mein Traum von Afrika"2) nach mehr als drei Jahrzehnten seine Jugendliebe Andrea (Jutta Speidel) in Südafrika wieder trifft. Wie meist in solchen Geschichten ist nach einigen Irrungen und Wirrungen das Happy End vorprogrammiert…
Als Filmehemann von Gaby Dohm erlebte man Halmer dann Mitte März 2007 in Dietmar Kleins turbulenten Geschichte "Hilfe, die Familie kommt!"5). Hier gab er den Leo Bredemeyer, ehemaliger Chef einer traditionsreichen Installationsfirma, der mit der dynamischen und erfolgreichen Münchner Verlegerin Susanne (Gaby Dohm) verheiratet ist: Anlässlich des 60. Geburtstages von Susanne, beschließt das Paar dem Alltagstrott zu entfliehen und will in dem gemeinsamen Feriendomizil im malerisch-ländlichen Schweden wieder mehr zueinander finden. Doch es kommt alles anders, der umtriebige Leo kann dem süßen Nichtstun kaum etwas abgewinnen, zu allem Überfluss taucht der gesamte Bredemeyer-Clan (samt schrulliger Mutter alias Bruni Löbel) in der Idylle auf und die fast schon banalen Konflikte beginnen von neuem – alles in allem unterhaltsame Fernsehkost.
In dem von Ilse Hofmann humorvoll inszenierten Familienfilm "Die großen und die kleinen Wünsche – David gegen Goliath"5) war Günther Maria Halmer als charmanter Albert Marquard Ende April 2007 erneut Partner von Gaby Dohm, die als selbstbewusste Reederin Astrid Wünsche ein kleines traditionsreiches Familienunternehmen mit Ausflugsschiffen leitet. Halmer spielte den Manager einer expandierenden Großreederei, die es auf die Anlegeplätze der Reederei Wünsche abgesehen hat, gleichzeitig aber zarte Bande zu der geschiedenen Astrid knüpft – Konflikte waren da vorprogrammiert. In der eine Woche später ausgestrahlten Fortsetzung "Amors Pfeile" ging die vergnüglich-romantische Geschichte dann weiter, Gaby Dohm und Günther Maria Halmer konnten einmal mehr als ungleiches "Traumpaar" punkten.
 
Dass Halmer nicht nur auf die Rolle des Liebhabers abboniert ist, zeigte er durchaus überzeugend in Marcus O. Rosenmüllers Psychokrimi "Kunstfehler"2) (2007) als arroganter "Halbgott in Weiß" Professor Blessing, neben der Protagonistin Sophie von Kessel1) als engagierter Assistenzärztin Jutta Lambertz. Einen weiteren ziemlich unsympathischen Zeitgenossen mimte Halmer Anfang Dezember 2007 in dem eher nachdenklich stimmenden, von Matthias Tiefenbacher in Szene gesetzten ARD-Film "Oh Tannenbaum"1), konnte die Zuschauer erneut mit seinem authentischen Spiel in den Bann ziehen: Der alleinstehende, erfolgreiche Rechtsanwalt Dr. Wagner ist ein Eigenbrötler und Misanthrop wie er im Buche steht, hat mit dem "Fest der Liebe" nichts am Hut. Als es in seinem Haus zu einem Wasserrohrbruch kommt, beschließen die geschädigten Mieter, den heiligen Abend im Penthouse des unfreundlichen Juristen zu feiern und im Verlauf der turbulenten Geschichte gelingt es den Hauptakteuren, allen voran die charmante selbstbewusste Rita (Jutta Speidel), das Herz des egoistischen Ekels zu erobern. In dem tragikomischen Krimi "Mord in aller Unschuld"2) gab er Ende Januar 2008 erneut den etwas griesgrämigen Kommissar Westhoff, Gegenspieler der ungewöhnlichen Hobbydetektivin Franziska Luginsland, dargestellt von Katja Flint1). Bereits 2004 hatte Halmer diese Figur in der Geschichte "21 Liebesbriefe"5) gespielt. 
Am 1. Oktober 2008 feierte die sensible Love-Story "Liebe für Fortgeschrittene"5) beim Sender ORF 2 seine TV-Premiere. Erzählt wird die amüsante Geschichte der "toughen" Unternehmerin bzw. Uhrenfabrikantin Erika (Heidelinde Weis) und des schrulligen Gärtners Otto (Günther-Maria Halmer), die als ungleiches Pärchen (scheinbar) einen turbulenten zweiten Frühling erleben. Dass dieser Film bei so profilierten Hauptdarstellern wie Halmer und Weis das reinste Zuschauervergnügen war, muss nicht extra erwähnt werden; am 1. Juli 2009 wurde der unterhaltsame Film dann in der ARD gezeigt.
Die Dreharbeiten für die Komödie "Mein Nachbar, sein Dackel & ich"5) begannen Ende Juli 2008, zur Ausstrahlung gelangte die amüsante Geschichte dann am 2. Oktober 2009; neben Halmer standen in den Hauptrollen einmal mehr Ann-Kathrin Kramer sowie August Schmölzer1) vor der Kamera. Halmer mimte den Bestattungsunternehmer Siegfried Schroff, der auf einem idyllischen Baugrund einen einen privaten Friedhof eröffnen möchte. Doch auch die lebenslustige Hebamme Irene Lieblich (Ann-Kathrin Kramer) interessiert sich für das Grundstück, weil sie dort ein eigenes Entbindungshaus errichten möchte; Turbulenzen waren vorhersehbar und sorgten für 90 Minuten vergnügliche Fernsehunterhaltung. Halmer als knurriger, ehrgeiziger Teckelbesitzer, der seine widerspenstige Dackeldame Paula zwecks Erwerb eines Hundeführerscheins unter eigenem Körpereinsatz zu Höchstleitungen anspornt, regte zum Schmunzeln an. Der Name "Schroff" schien Programm im Gegensatz zu der stets fröhlichen Ann-Kathrin Kramer, die aber nicht immer nur "lieblich" sein konnte.
 
Bereits auf "ARTE" lief am 25. September 2009 das von Thomas Kronthaler inszenierte ZDF-Alpenmelodram "Gletscherblut"5), eine Mischung aus Dreiecksgeschichte und Öko-Thriller, in dem Halmer neben Thomas Unger1), Tim Bergmann1) und Lisa Martinek1) die Hauptrolle des Bürgermeisters Hirtner übernommen hatte, der für seinen Ort im malerischen Tirol ohne Rücksicht auf sich abzeichnende drohende Naturgewalten hochtrabende touristische Pläne verfolgt. Mit einer weiteren, eher kleineren Rolle, der des charmanten Hochstaplers Ewald, überzeugte Halmer neben den brillant aufspielenden Protagonistinnen Monica Bleibtreu und Gisela Schneeberger1) in Vanessa Jopps Ingrid-Noll-Verfilmung "Ladylike – Jetzt erst recht!"5), die vorab am 29. September 2009 beim 17. Internationalen Filmfest Hamburg gezeigt wurde, die Erstausstrahlung im  ZDF erfolgte erst am 29.11.2010.
Nette Unterhaltungskost bot die heitere ARD-Heimatkomödie "Eine Sennerin zum Verlieben"5) (EA: 24.09.2010) mit Michaela May als Partnerin: Halmer als überkorrekter, etwas steifer Finanzbeamter Bernhard Maiwald, Michaela May als attraktive, gestandene Milchbäuerin ohne Geschäftssinn – da waren Komplikationen aber auch ein Happy End vorprogrammiert. In dem gefühlvollen ARD-Drama "Frischer Wind"1) (EA: 04.02.2011) kam Halmer als der Witwer Kurt Tobaben daher, der sich ganz Trauer über den Tod seiner Frau hingibt, erst durch die Bekanntschaft mit der fröhlichen, lebensbejahenden Bardame Luzy (Teresa Weißbach1)) findet er wieder ins Leben zurück. "Günther Maria Halmer verkörpert auf seine unnachahmlich besonnene Art den trauernden Witwer, der zugleich stolzer Patriarch und romantischer Galan sein will, Teresa Weißbach weiß als lebensbejahende Muse Luzy zu überzeugen." notierte www.wdr.de.
Abgedreht war der historische ZDF-Zweiteiler "Schicksalsjahre"1) mit Maria Furtwängler1) in der weiblichen Hauptrolle der talentierten Pianistin Ursula Heye. Als Vorlage für den von Miguel Alexandre1) inszenierten Film diente der biografische Roman "Vom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte" von Uwe Karsten Heye1), erzählt wird die berührende Geschichte einer Frau, die durch den zweiten Weltkrieg um die Liebe ihres Lebens gebracht wird. Halmer verkörpert einmal mehr überzeugend den Vater der Protagonistin Ursula Heye, den beruflich erfolgreichen Deutsch-Polen Franz Engler, der auf seine ganz persönliche Weise gegen das Naziregime rebelliert, für seine Haltung – denunziert von Kollegen – von den braunen Machthabern ins Zuchthaus gesteckt wird (Erstausstrahlung: 13./14.02.2011). 
Für die Utta Danella-Adaption "Liebe mit Lachfalten"1) (EA: 27.05.2011) übernahm Halmer ebenfalls eine Hauptrolle und zeigte sich als Steffen Berger, wesentlich jüngerer Freund von Jovana Palinski (Simone Hanselmann1)), einer guten Freundin der Chirurgin Maria Wagner (Gaby Dohm), die gerade ihren Job verloren hat. Dass sich die attraktive Ärztin und der durchaus charmante "Bilderbuch-Macho" bald näher kommen, war bei der eher simpel gestickten Geschichte mehr als vorhersehbar. Großartig war Halmers Darstellung des an Demenz erkrankten Max Lasinger, der in dem BR-Tatort "Gestern war kein Tag"1) (EA: 05.06.2011) verdächtigt wird, seinen Sohn getötet zu haben. Der von seiner Schwiegertochter Karin (ebenfalls bravourös gespielt von Johanna Gastdorf1)) betreute knorrige Glasermeister gibt den beiden Hauptkommissaren Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl1)) und Ivo Batic (Miroslav Nemec1)) Rätsel bei der Ermittlung eines Falles auf, mit dem neben der Alzheimererkrankung auch der Pflegenotstand bzw. die illegale Pflege thematisiert wird. Demenz ist mittlerweile ein Standardthema im deutschen Krimi. Auch im "Tatort" "Gestern war kein Tag" gehört ein verwirrter Alter zu den Hauptverdächtigen. Aber Günther Maria Halmer schultert nicht nur die Rolle grandios, sondern gleich die ganze Folge. (…) Was "Gestern war kein Tag" aber vor allem ausmacht, sind weniger die kriminellen Abgründe, als das wunderbar intensive Spiel zweier Schauspieler: Zum einen Günther Maria Halmer, der den dementen Max Lasinger mit solch zarter Wucht verkörpert, dass man auf jede Szene ohne ihn verzichten möchte. Selten ist die Tragik so deutlich, wie sich ein vormals selbstbewusster, starker, mit beiden Beinen im Leben stehender Mensch zwischen Realität und Vergessen verliert. Halmer spielt es mit geradezu poetischer Kraft, wenn er von hysterischen Anfällen der Verwirrung in das vertraute, sichere Leben zurückfällt, in dem er seinen Mitmenschen immer mit einem Augenzwinkern versichern konnte "Passt scho". notierte Sophie Albers unter anderem bei www.stern.de. Der "Weser Kurier" beispielsweise bezeichnet Halmers Spiel als "eine darstellerische Meisterleistung, die zu den besten Rollen in der Filmografie des viel beschäftigten, heute 68-jährigen Rosenheimers zählt."
Am 23. Juni 2011 wurde in der ARD der Film "Sonntagsvierer"5) ausgestrahlt. In der von Sabine Boss inszeniertren Tragikomödie (erstmals im Schweizer Fernsehen am 09.05.2010 gesendet), ist Halmer neben Klaus Wildbolz, Herbert Leiser1) und Walter Hess1) einer von vier frisch gebackenen, rüstigen Rentnern. Als Emil (Klaus Wildbolz) seinen Freunden bei einem gemeinsamen Golfwochenende mitteilt, dass er unheilbar krank sei und sich umbringen wolle, werden die Freunde aktiv … → TV-Kritik der "Baseler Zeitung". Am 10. Februar 2012 konnten sich die Zuschauer an der ARD-Komödie "Ein Drilling kommt selten allein"1) erfreuen, mit Thekla Carola Wied als flott-lässiger Chefredakteurin eines Modemagazins und Halmer als Großvater wider Willen bzw. verwitweter, verknöcherter frisch pensionierter Lateinlehrer Dr. Jakob Buchmann – bei so viel Gegensätzlichkeit der aufspielenden Protagonisten sind Turbulenzen selbstverständlich. Wie bei etlichen anderen erfolgreichen TV-Produktionen, wurde die Story weitergesponnen, am 2. Februar 2014 konnten die Zuschauer mit "Vier Drillinge sind einer zu viel"1) eine Fortsetzung um das ganz in ihrer Großeltern-Rolle aufgehende Pärchen Linda und Jakob erleben. Die Journalistin Linda Rosenau (Wied) hat inzwischen ihren stressigen Job an den Nagel gehängt und freut sich eigentlich auf eine gemeinsame Zeit mit Jakob Buchmann (Halmer), doch deren Kinder Leonie Rosenau (Julia Brendler1)) und Thomas Buchmann (Jens Atzorn1)) laden die gemeinsamen Drillinge immer wieder gerne bei Oma und Opa ab. Als dann Betty (Kathrin von Steinburg1)) plötzlich mit dem von Thomas gezeugten Sprössling Fritz auftaucht bzw. Leonie und Thomas eine Beziehungskrise durchleben, ist es mit Lindas Plänen, sich die Welt anzusehen, endgültig vorbei … "Und mit dem vierten Baby kommt die Komödie dann endgültig in Schwung. Halmer, dem – angenehm zurückgenommen im Spiel – noch die kleinste Ausdrucksnuance gelingt, ist ein liebenswerter Großvater (…) kann man bei www.tittelbach.tv lesen.
  
Vorhersehbar war die Katie Fjorde1)-Romanze "Diagnose Liebe"4) (EA: 12.02.2012), in der sich Halmer an der Seite eines Mitglieds der Hörbiger-Dynastie präsentierte: Christiane Hörbigers Schwester Maresa Hörbiger1) zeigte sich in dieser Geschichte als vermeintlich todkranke wohlhabenden Olivia Grant, Halmer als deren Hausarzt und langjähriger Freund. Als Protagonisten sah man zudem Fiona Coors1) in der Rolle der dickköpfigen Pflegerin Madison Carter, die ein dunkles Geheimnis umgibt, und Thomas Unger1) als Olivias verwitweten Schwiegersohn John – ein Happy End war vorprogrammiert. Eine weitere Arbeit war die Screwball-Komödie "Zwei übern Berg"5), in der Halmer nach "Ladylike – Jetzt erst recht!" erneut mit Gisela Schneeberger die Zuschauer unterhielt: Halmer machte als charmant-leichtlebiger Chef eines Möbelhauses Alfons Keilinger eine gute Figur, Gisela Schneeberger als dessen pflichtbewusst-treue Sekretärin Hannah Zorn. Die Dreharbeiten zu dieser turbulent-skurrilen Geschichte mit Rita Russek1) als Keilingers Ehefrau, Elena Uhlig1) als dessen jugendliche Geliebte und Ulrich Noethen1) als ewig angetrunkener Möbel-Designer fanden bereits bis zum 13. August 2010 in München und Umgebung statt, zur Ausstrahlung gelangte die "unterhaltsam-intelligente Komödie mit ernsten Untertönen" (so prisma.de) erst am 28. September 2012.
Mitte Oktober 2011 fiel in Osttirol die letzte Klappe zu Joseph Vilsmaiers "
Der Meineidbauer"5) nach dem bereits mehrfach verfilmten gleichnamigen Volksstück1) von Ludwig Anzengruber1). An der Seite von Suzanne von Borsody als verwitwete Anna Sobek verkörpert Halmer grandios den bösartigen, skrupellosen Bauern Franz Bruckner, der nach dem plötzlichen Unfalltod seines Bruders Karl Bruckner (Miguel Herz-Kestranek1)) dessen Verlobte Anna von dem gemeinsamen Hof vertreibt. Vorgestellt wurde Vielsmaiers1) Neuverfilmung erstmals am 7. Februar 2012 im Kultursaal in Virgen (Osttirol), die ORF-Premiere des TV-Dramas stand am 22. Februar 2012 auf dem Programm von ORF 2, in der ARD konnte man das von Vilsmaier modernisierte Stück um moralische Verfehlungen, Schuld und Sühne dann am 27. September 2013 sehen. "In jeder Szene ein Teufel" titelte die "Wiener Zeitung" zu Halmers eindrucksvollem Spiel, die "Westfälische Nachrichten" notierte: "Herausragend: Günther Maria Halmer als selbstherrlicher, skrupelloser Großbauer, der mit allen Mitteln für seine Interessen kämpft. Suzanne von Borsody überzeugt als seine starke Kontrahentin und unerschütterliche Gerechtigkeitskämpferin."
 
Mit Edzard Onnekens heiter-turbulenten Geschichte "Alles Chefsache"5) (EA: 11.01.2013) startete Halmer in das TV-Jahr 2013 und kam als der verwitwete Firmen-Patriarch bzw. Tütensuppen-Produzent Theo Hansen daher, der sich verkalkuliert und seine Firma in eine finanzielle Schräglage gebracht hat; in weiteren Rollen sah man unter anderem David Rott als Hansens Sohn Markus, der sich gegen seinen dominanten Vater behaupten muss, sowie Angela Roy1) als attraktive Pensionswirtin Carla → www.presseportal.de. Mit Regisseur Bruno Grass drehte Halmer bereits ab Ende August 2011 in Berlin und Potsdam die Familienkomödie "Harry nervt"5) (EA: 05.04.2013). Hier erlebten ihn die Zuschauer als erfolgreichen Tierfotografen Harry, der aus gesundheitlichen Gründen nach vielen Jahren nach Deutschland zurückkehrt und seine Familie ganz schön durcheinanderwirbelt. Er "nervt" nicht nur seine Noch-Ehefrau Katharina (Angela Roy), auch die Töchter Fritzi (Claudia Eisinger1)) und Julia (Susanna Simon1)) sind über die Heimkehr ganz schön "angefressen". So schreibt die ARD (programm.ard.de) unter anderem: "In dieser quirligen Familienkomödie spielt Günther Maria Halmer einen liebenswürdigen Chaoten mit Dackelblick, dem keiner wirklich böse sein kann. Angela Roy als leidgeprüfte Ehefrau und Susanna Simon als spröde Tochter machen dabei einiges durch. Christine Schorn als weise Schwiegermutter und Claudia Eisinger als Lieblingstochter blühen dank Harry auf. In der Rolle des sympathischen Rettungssanitäters hat Oliver Bröcker1) wundervolle Momente." → www.ziegler-film.com.
Wenig später konnte man sich an der ZDF-Komödie "Willkommen auf dem Land"1) unterhalten lassen, die erstmals am 19. Juli 2013 auf ARTE ausgestrahlt wurde. Hier zeigte sich Halmer an der Seite von Senta Berger als ein Mann, der sich mit seiner Partnerin Rita auf deren großen Wunsch nach einem beschaulichen Lebensabend auf dem Land einlässt. Für tittelbach.tv war es "eine leicht süffisant, wunderbar flüssig von Tim Trageser inszenierte Sommer(tragi)komödie über zwei abgeklärte Wessis, die im Ossiland stranden. (…) Launige Pointen, lebenskluge Gags & Gespräche mit bitterem Beigeschmack durchwirken gleichsam die Handlung." Und prisma.de notiert: "Ein aus dem Leben gegriffener Spaß mit einigen ernsten Momenten und einem bestens aufgelegten Hauptdarsteller-Duo." In dem ZDF-Öko-Drama "Unheil in den Bergen"5) (EA: 02.09.2013 präsentierte sich Halmer als lokaler Sägewerks-Besitzer Max Sterzinger, intriganter Schwiegervater der Bergbäuerin Theresa (Brigitte Hobmeier1)), die nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Ehemannes (Tim Bergmann1)) um die Existenz ihres Hofes kämpft, aber auch gemeinsam mit dessen Ziehsohn Georg (Marcus Mittermeier1)) eine drohende Umweltkatastrophe verhindert, verursacht durch Sterzingers skrupellose und radikale Abholzmethoden.
Eher leicht-harmlose Unterhaltungskost bot die Utta Danella-Story "Die Himmelsstürmer"5) (EA: 14.02.2014) mit Jule Ronstedt1) in der weiblichen Hauptrolle. Hier war Halmer der Onkel der jungen, unter Rechenschwäche leidenden Kiosk-Besitzerin Cora Waldheim, die auf den versponnenen-zerstreuten Astrophysiker Florian (Alexander Beyer1)) trifft. Nicht nur dieses ungleiche Pärchen machte den Reiz dieser Geschichte aus, als der seit Jahrzehnten in Amerika lebende Martin Waldheim, plötzlich auftaucht, treffen mit Martin und Coras etwas griesgrämigen Vater Wolfgang (Friedrich von Thun) zwei vollkommen unterschiedliche Typen aufeinander: "… das Doppelpack Friedrich von Thun und Günther Maria Halmer; beider Können veredelt sichtlich den stereotypen Bruder-Konflikt." schreibt tittelbach.tv; siehe auch www.presseportal.de. In das neue Jahr 2015 startete Halmer mit dem "Traumschiff"1), reiste am 1. Januar 2015 in der Folge "Kanada" nach Quebec und mimte den totgeglaubten Naturfotografen Dr. Martin Klarenfeld, der beim Auftauchen an Bord nicht nur seine Frau Simone (Heike Trinker1)) in ein emotionales Chaos stürzt → fernsehserien.de.
Am 21. Dezember 2015 präsentierte sich der Schauspieler unter anderem zusammen mit Andrea Sawatzki1) und Axel Milberg1) in der schwarzen ZDF-Weihnachtskomödie "Tief durchatmen, die Familie kommt"1), von Vivian Naefe in Szene gesetzt nach Sawatzkis gleichnamigem Roman. Halmer spielte den leicht altersverwirrten Vater der Gundula Bundschuh (Andrea Sawatzki), die alljährlich über Weihnachten die "liebe" Verwandtschaft beherbergt, und sorgte für manch tragikomische Momente → tittelbach.tv. Nur wenig später erlebte man den Schauspieler in einer ganz anders gearteten Rolle, in dem Märchenfilm "Prinzessin Maleen"1) (EA: 26.12.2015) aus der Reihe "Sechs auf einen Streich", eine BR-Produktion gedreht nach dem eher weniger bekannten Märchen "Jungfrau Maleen"1) der Gebrüder Grimm mit Cleo von Adelsheim1) als Titelheldin, schlüpfte Halmer in das Kostüm von Maleens Vater, des Fürsten Theodor.
Rechtzeitig zum 75. Geburtstag von Senta Berger strahlte das ZDF am Vorabend (EA: 12.05.2016) die Tragikomödie "Die Hochzeit meiner Eltern"5) aus, in der Günther Maria Halmer einmal mehr ebenbürtiger Partner der beliebten Schauspielerin war. Beide spielen ein Pärchen, das schon seit rund 45 Jahren in "wilder Ehe" zusammenlebt und drei erwachsene Kinder hat. Dass es nie zur Hochzeit kam, lag an der freiheitsliebenden Betty, einer ehemaligen Tanzlehrerin, die nach dem Motto "Der Trauschein ist der Anfang vom Ende" dies bisher ablehnte. Doch nun wollen sich Betty und Peter mit über 70 offiziell das Ja-Wort geben, Hals über Kopf wird ein Hochzeitsfest geplant, zu dem auch die Kinder Simone (Anja Kling1)), Alexander (Nicholas Ofczarek1)) und Liv (Anna Fischer1)) sowie die Enkel eingeladen werden. Und dann ist da noch Leo (Michael Wittenborn1)), Architekt und früherer WG-Mitbewohner, der sich seit vielen Jahren (nicht erfolglos) um Betty bemüht, ein heilloses Durcheinander bricht aus, ein Eklat ist vorprogrammiert …
Die im Sommer 2016 von Vivian Naefe auf Mallorca gedrehte Komödie mit dem Titel "Von Erholung war nie die Rede"5), einer weiteren amüsant-turbulenten Geschichte um die Familie Buntschuh aus der Feder von Andrea Sawatzki, gelangte am 25. Mai 2017 zur Ausstrahlung. Hier präsentierte sich Halmer erneut recht komisch als Gundulas (Andrea Sawatzki) demenzkranken Vater, der mit Tochter, Schwiegersohn Gerald (Axel Milberg) und den Enkeln für eine Woche nach Mallorca reist – noch dazu umsonst, denn Geralds Mutter Susanne (Judy Winter) hat zur Eröffnung ihrer neuen Wäscheboutique eingeladen. Aber die erhofften Ferien werden schnell zum Albtraum: Neben einem dreisten Taschendieb und dem gesperrten Strand sorgen dafür die Eskapaden von Gundulas demenzkrankem Vater Edgar (Günther Maria Halmer) und ihrem Bruder Hadi (Stephan Grossmann1)) mit seinen esoterischen Selbsthilfe-Büchern. Die besagte Boutique erweist sich als renovierungsbedürftig, und das überraschende Auftauchen von Gundulas Mutter (Thekla Carola Wied) macht das Familienchaos perfekt. Ein Glück für Gundula, dass ihr einziger Vertrauter, Nachbar Herr Mussorkski (Uwe Ochsenknecht1)), ebenfalls auf Mallorca weilt. (Quelle: presseportal.de)
 
Bereits Ende Juni 2017 begannen die Dreharbeiten zu dem ZDF-Film mit dem Titel "Der Polizist und das Mädchen"1), presseportal.de schreibt zum Inhalt des von Rainer Kaufmann1) in Szene gesetzten Drama: "Martin Manz (Albrecht Schuch1)) ist überzeugt, er sei ein guter Mensch. Er engagiert sich ehrenamtlich, kümmert sich um seinen kranken Vater (Friedrich von Thun). Und er liebt seine Ehefrau Anja (Aylin Tezel1)), die hochschwanger ist. Nicht nur deshalb verschweigt er, dass er angetrunken die Tochter (Lilli Biedermann) seines besten Freundes Frank (Johannes Allmayer1)) angefahren hat. Das Mädchen liegt im Koma, die Ärzte sind optimistisch. Martin will seine Schuld wiedergutmachen und bereut. Er ist der festen Überzeugung, dass es niemandem hilft, wenn er seine Schuld bekennt. Weder seinem Freund, der fast durchdreht und den Täter auf eigene Faust stellen will. Noch dem Opfer, um das er sich rührend kümmert. Aber ein Beweisstück und Hausarzt Dr. Walter Nachtheim (Günther Maria Halmer), der zu viel gesehen hat, belasten Martin. Doch er weiß genau, wie man Beweise verschwinden lässt und Menschen manipuliert: Denn Martin Manz ist der Polizist im Ort." Uraufführung war am 4. Juli 2018 auf dem "Filmfest München"1), im ZDF gezeigte wurde diese Geschichte um die Verstrickungen eines vermeintlich vorbildlichen Bürgers erstmals am 24. September 2018.  Eine weitere Arbeit war die am 26. April 2018 gesendete ZDF-Tragikomödie "Wir lieben das Leben"5), wo sich Halmer als Vater der Lehrerin Maria Kowalke (Petra Schmidt-Schaller1)) zeigte. Der pensionierte, etwas renitente Oberst, welcher neu in einer Seniorenresidenz lebt, wirbelt das Leben seiner Tochter ganz schön durcheinander, da er ständig bei ihr "auf der Matte steht". Die von Sherry Hormann in Szene gesetzte Story, welche sich wohltuend von sonst eher seichten Produktionen abhob, "fließt im Rhythmus des Lebens dahin, getragen und in einer liebevollen Spannung gehalten von Schmidt-Schaller, Halmer und einem bezaubernden Ohrwurm-Evergreen." notiert Rainer Tittelbach bei tittelbach.tv. Und prisma.de meinte "Auch die Hauptdarsteller begeistern: Petra Schmidt-Schaller gibt emotional alles – sie schreit, weint, leidet und kämpft. Günther Maria Halmer hingegen überzeugt als stoischer, aber langsam auftauender Gefühlskrüppel." → siehe auch presseportal.de. Für den 10. Oktober 2018 war die turbulente Geschichte "Liebe auf Persisch"6) angekündigt, in dieser ARD-Freitagskomödie taucht Halmer als Vater des Münchner Jungunternehmers Robert Leitner (Felix Klare1)) auf, der zu seinem Sohn kein besonders gutes Verhältnis hat, aber dann doch für diesen in die Bresche springen muss. "Wegen der Verschuldung des Hofs und seiner Teppichmaschinenmanufaktur ist der Senior in Schwierigkeiten. Da es allerdings noch beträchtliche Außenstände gibt, drängt ihn seine Frau (Johanna Bittenbinder1)), endlich die rund 150.000 Euro einzutreiben. Das Problem ist nur: Die Firma, die ihre Teppichwebmaschine vergessen hat zu bezahlen, ist im Iran beheimatet und das Geschäft wurde getätigt in einer Zeit, als der Iran noch Persien hieß. (…) Der Zuschauer kann früh erahnen, dass in der ARD-Freitagskomödie "Liebe auf Persisch" nicht die unbezahlte Teppichmaschine der Casus knaxus ist, sondern dass hier noch amouröse Rechnungen offen sind." kann man bei tittelbach.tv lesen.
In das neue Jahr 2019 startete Halmer auf dem Bildschirm mit dem von Max Zähle1) nach einem Drehbuch von David  Ungureit1) in Szene gesetzten ARD-Beziehungsdrama "Bist Du glücklich?"4) (EA: 02.01.2019): "Nach 13 Jahren haben sich Sonja (Laura Tonke1)) und Marc (Ronald Zehrfeld1)) voneinander getrennt. Die Liebe kam ihnen abhanden wie anderen Leuten ein Stock oder Hut. Um ihr Wochenendhaus zu verkaufen, begeben sich die beiden auf eine letzte gemeinsame Autofahrt. Unterwegs stellen sie fest, dass noch längst nicht alles gesagt ist und dass sie sich einander immer noch verbunden fühlen – trotz aller Verletzungen und Schuldzuweisungen." schreibt die ARD. Als das Paar ihr Wochenendhaus erreicht, treffen sie auf ihre Nachbarn Esther (Eleonore Weisgerber) und Roman (Günther Maria Halmer), die miteinander alt geworden und trotz Affären zusammengeblieben sind. Diese sorgen nun dafür, dass Sonja und Marc noch eine gemeinsame Nacht in ihrem Haus verbringen müssen … "Bist du glücklich?" wurde bereits Anfang November 2018 bei den "Biberacher Filmfestspielen"1) gezeigt und als "Bester Fernsehfilm" ausgezeichnet. In der Begründung der Jury hieß es unter anderem: "Eine Frage, die am Anfang des Filmes anders beantwortet wird als am Ende! Dem Autoren gelingt es, eine immer wieder überraschende Geschichte so zu erzählen, dass Humor und Drama fein austariert werden. Das authentische Spiel des beeindruckenden Darstellerensembles nimmt den Zuschauer von Beginn an auf eine emotionale äußere, sowie innere Reise mit. Unsere Hauptfiguren lernen dabei auf schmerzliche, sowie humorvolle Weise, erwachsen mit ihrem Leben umzugehen. Die Regie hat liebevoll, detailgenau und ohne Klischee inszeniert."
 
Wie es mit der BR/ORF-Produktion "Lang lebe die Königin"1) weitergehen sollte, in der die großartige Hannelore Elsner noch wenige Wochen vor ihrem plötzlichen Tod vor der Kamera stand, war zunächst unklar. Erst Mitte März 2019 starteten die Dreharbeiten zu dem noch nicht abgeschlossenen Film, in dem es um die schwierige Beziehung zwischen einer Mutter und ihrer Tochter (Marlene Morreis1)) ging. Hannelore Elsner übernahm darin die Rolle der eigensinnigen, an Krebs erkrankten Mutter Rose Just, für eine weitere Hauptrolle konnte Günther Maria Halmer als deren liebevoller Lebensgefährte Werner verpflichtet werden, Regie führte "Grimme"-Preisträger Richard Huber1) nach einem Drehbuch von Gerlinde Wolf. Schon bald wurde bekannt, dass eine Starriege Elsners letzten Film beende, die Topstars Iris Berben, Hannelore Hoger, Eva Mattes1), Judy Winter und Gisela Schneeberger1) schlüpften in die Rolle der verstorbenen Schauspielerin. Die Dreharbeiten fanden im August 2019 ihren Abschluss, Ausstrahlungstermin war dann der 29. April 2020. "Wir vollenden die Ursprungsgeschichte. Es hat keine inhaltlichen Änderungen am Drehbuch gegeben. Hannelore Elsner hat die meisten Szenen gespielt. Fünf einzelne Szenen sind übriggeblieben, in denen sich Mutter und Tochter in unterschiedlichen Situationen begegnen. So kam die Idee auf, die Rolle der Mutter auch mit fünf unterschiedlichen Schauspielerinnen zu besetzen. Die Darstellerinnen haben ohne zu zögern zugesagt. Mit ihren Auftritten möchten sie Hannelore Elsner ihre Reverenz erweisen. Wir wissen, wie wichtig es Hannelore Elsner gewesen ist, dass dieser Film fertiggestellt wird." sagte Claudia Simionescu von der Redaktionsleitung "Fernsehfilm" des "Bayerischen Rundfunks" (Quelle: www.br.de) "Dieses Experiment ist wohl einmalig und wird bei Zuschauern, die nicht darauf vorbereitet sind, für Verwirrung sorgen. (…) Die Tragikomödie ist ein gerade von den beiden Hauptdarstellerinnen Elsner und Marlene Morreis herausragend gut gespieltes Emanzipationsdrama mit komischen Zügen: Nina hat ihr Leben lang vergeblich um die Anerkennung ihrer Mutter Rose gekämpft. Eine Versöhnung scheint selbst dann nicht möglich, als Rose schwer erkrankt. Verblüffenderweise gelingt es Buch (Gerlinde Wolf) und Regie (Richard Huber) immer wieder, dem schweren Stoff heitere Seiten abzutrotzen." urteilt Tilmann P. Gangloff bei tittelbach.tv. Danach trat Halmer als der miesepetrige, verwitwete Vogelkundler Sir Henry Bolton bzw. Großvater des hyperaktiven Teenagers Luke (Leonard Artur Conrads) in der Pilcher-Verfilmung "Stadt, Land, Kuss"4) (EA: 17.01.2021) in Erscheinung. So meint Tilmann P. Gangloff bei tittelbach.tv: "Günther Maria Halmer hat in den letzten Jahren womöglich mehr Grantler spielen müssen, als ihm lieb ist, aber es ist trotzdem immer wieder schön, wie er hinter der rauen Schale dieser Männer nach und nach ein gutes Herz offenbart."
  
Nach längerer Pause sah man Halmer auf dem Bildschirm mal wieder in einer seiner typischen Altersrolle, in der von Imogen Kimmel1) in Szene gesetzten TV-Komödie "Mein Vater, der Esel und ich"4) mimte er: den störrischen Altrocker bzw. Hallodri Hartmut Zeller, genannt "Bonanza", Vater der Allgäuer Landpolizistin Tinka (Isabell Polak1)). "Das Erste" beschreibt die Handlung folgendermaßen: "Für die alleinerziehende Allgäuer Landpolizistin Tinka stand Verantwortungsbewusstsein schon immer an erster Stelle – nicht jedoch für ihren Vater, den charmanten Hallodri "Bonanza" Hartmut Zeller. Als der einst erfolgreiche Rockmusiker nach Jahren der Funkstille bei ihr hereinschneit, möchte Tinka ihn am liebsten gleich wieder loswerden. Dass Hartmut sie und ihre inzwischen demente Mutter Luise (Irene Kugler1)) im Stich gelassen hat und seinen 17-jährigen Enkel Flo (Zethphan Smith-Gneist) kaum kennt, will sie ihm nicht verzeihen. Zu Recht misstraut sie auch seinen Beweggründen für den "Überraschungsbesuch". Tatsächlich hat ihn mehr als ein schlechtes Gewissen oder sein plötzlich wiedererwachter Familiensinn nach Hause geführt: "Bonanza" ist pleite und möchte von Tinka seinen Anteil am Hof ausbezahlt bekommen. Diese hat jedoch noch nie etwas davon gehört und ist selbst klamm. Als die letzte, von Gerichtsvollzieherin Erika Cevik (Saskia Vester1)) gesetzte Frist zu verstreichen droht, lässt Hartmut sich auf einen riskanten Deal mit Tinkas Verehrer Richard (Florian Odendahl1)) ein." (Quelle: www.daserste.de) → Übersicht TV-Produktionen

Neben zahllosen Fernsehproduktionen stand der Schauspieler mit den markanten Gesichtszügen auch für große deutsche und internationale Kinofilme vor der Kamera. 1975 gab er sein Leinwanddebüt in "Die Angst ist ein zweiter Schatten"6), 1979 folgte "Lucky Star"1) und 1982 spielte er in dem mit acht Oscars preisgekrönten Film "Gandhi"1) neben Ben Kingsley in der Titelrolle dessen deutsch-jüdischen Freund Hermann Kallenbach1). Im gleichen Jahr übernahm er die Gastrolle des Auschwitz-Lagerkommandanten Rudolf Höß1) in dem Drama "Sophies Entscheidung"1) ("Sophie's Choice") mit Meryl Streep1) als Sophie. 1989 sah man ihn neben Hanna Schygulla mit der Hauptrolle des Bierfahrers Karl Lechner in "Abrahams Gold"6) sowie im gleichen Jahr mit der Hauptrolle des Journalisten Dombrowsky in Rolf von Sydows Fernost-Thriller "Bangkok Story". 1992 war er der Colonel May in der deutsch-schwedischen Co-Produktion "Der demokratische Terrorist"1) nach dem Thriller von Jan Guillou1) sowie 1993 der Kapitän Leeuwen in dem Politkrimi "Der Fall Lucona"1) über die (leicht verfremdete) Lucona-Affäre1), unter anderem mit Jürgen Prochnow als Journalist Hans Strasser.
2000 wirkte Halmer in dem Kinofilm "Die innere Sicherheit"1) mit, den Erlebnissen eines Ex-Terroristenehepaares und ihrer pubertierenden Tochter, in der hochkarätig besetzten deutsch-französischen Produktion "Der Stellvertreter"1) ("Amen."), einem Film von Costa-Gavras1), der Rolf Hochhuths1) gleichnamiges Schauspiel1) in Bilder zu fassen versuchte, stellte er 2002 den Pastor Dibelius dar. Ende Dezember 2007 kam das von Nicolette Krebitz1) realisierte Drama "Das Herz ist ein dunkler Wald"1) in die Kinos, Halmer verkörpert neben den Hauptdarstellern Nina Hoss1) (Marie) und Devid Striesow1) (Thomas) den Vater von Marie, in weiteren prägnanten Rollen waren Franziska Petri1), Marc Hosemann1), Monica Bleibtreu und Otto Sander zu sehen. Mit einer weiteren Vaterfigur zeigte er sich in der Liebes-Komödie "Märzmelodie"1) (2008), in der von Lars Kraume1) inszenierten Tragikomödie"Familienfest"1) mit dem Untertitel "Ein Geburtstag voller Abgründe" glänzte er als  berühmter Konzertpianisten bzw. tyrannisches Familienoberhaupt Hannes Westhoff, der anlässlich seines 70. Geburtstages die gesamte Familie eingeladen hat. Nach jahrzehntelanger Entfremdung brechen nun alte Konflikte und Wunden auf … Das unter anderem mit Michaela May1), Hannelore Elsner, Lars Eidinger1) und Jördis Triebel1) prominent besetzte, bitterböse Psychodrama wurde erstmals am 26. Juni 2015 auf dem "33. Filmfest München"1) vorgestellt, allgemeiner Kinostart dieser Produktion war der 15. Oktober 2015, die Ausstrahlung im ZDF erfolgte am 28. November 2016 → presseportal.detittelbach.tv, filmportal.de
Auf dem "35. Filmfest München" feierte Ende Juni 2017 in der Kategorie "Neues Deutsches Kino" Sonja Kröners1) Langfilm-Regiedebüt "Sommerhäuser"1) seine Weltpremiere. Erzählt wurde die Geschichte einer Großfamilie, die sich wie jedes Jahr im Sommer 1976 im gemeinschaftlichen Garten der verstorbenen Oma Sophie trifft und dabei einige absurde Situationen erlebt – Halmer spielte den Vater des von Thomas Loibl1) dargestellten Ehemannes Bernd; allgemeiner Kinostart war der 26. Oktober 2017. Es folgte die Komödie "Eine ganz heiße Nummer 2.0"1) (Kinostart Deutschland: 03.10.2019) mit dem Part des Dr. Huber, seit 21. November 2019 lief der Streifen "Schmucklos"6) von Thomas Schwendemann (Regie/Co-Drehbuch) und Stefan Fent1) (Co-Drehbuch) mit Halmer als Franz Pfeffer in den Kinos. Für den 6. Februar 2020 war die Rentner-Komödie "Enkel für Anfänger"1) von Regisseur Wolfgang Groos1) mit dem kinderlosen Leih-Oma/Opa-Trio Karin (Maren  Kroymann1)), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) angekündigt, in der Halmer als Karins Ehemann Harald ebenfalls zur Besetzung gehörte. Die Geschichte "Max und die wilde 7"1) nach der mehrfach ausgezeichneten Kinderbuchreihe von Winfried Oelsner1) (auch Regie) und Lisa-Marie Dickreiter1) mit Jona Eisenblätter6) als Max ging am 6. August 2020 an den Start. Hier wirkte Halmer als Forscher Kilian von Hohenburg mit, zusammen mit Uschi Glas und Thomas Thieme einer der rüstigen Senioren im Altersheim auf Burg Geroldseck bzw. von Tisch Nr. 7 – alias "die Wilde 7". Am 1. Mai 2024 kam mit "Max und die wilde 7: Die Geisteroma"1) eine erneut von dem Team  Oelsner/Dickreiter realisierte Fortsetzung in die Kinos, nun mit Lucas Herzog6) als der kleine Max; auch diesmal gab er wieder den Kilian → filmportal.de.

Der bereits im Herbst 2018 von Nadine Heinze1) und Marc Dietschreit1) in Szene gesetzte Spielfilm mit dem Titel "Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen"6) konnte seine allgemeine Premiere durch die Corona-Pandemie verursachte Schließperiode der Kinos erst am 22. Juli 2021 feiern. Halmer zeigt hier einmal mehr seine große Schauspielkunst und stellt einfühlsam den an Demenz erkrankten Witwer Curt dar, der von der 27-jährige Ukrainerin Marija (Emilia Schüle1)) betreut wird – "eigentlich ein ganz normaler Job, wäre da nicht Curts Tochter Almut (Anna Stieblich1)), die sich als kontrollsüchtig und herrisch entpuppt. Als die Situation zwischen den ungleichen Frauen zu eskalieren droht, taucht Almut plötzlich einfach nicht mehr auf. Zugleich beginnt Curt, Marija für seine verstorbene Frau Marianne zu halten …" kann man bei filmportal.de lesen. Und filmdienst.de notiert: "Eine Tragikomödie, die mit subversiver Kraft das Reizthema des deutschen Pflegenotstands und der Arbeitsbedingungen ausländischer Pflegekräfte aufgreift, wobei der Tonfall von bedrückend leise zu humorvoll skurril changiert und treffsichere Dialoge und Gesten das soziale Spannungsfeld eindrücklich ausloten.".
  

Günther Maria Halmer Mitte Oktober 2019 anlässlich der 
Verleihung des "Hessischen Film- und Kinopreises"1)
in der "Alten Oper"1) in Frankfurt/M
Urheber: Martin Kraft: Lizenz: CC BY-SA 4.0 Deed
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos)

Günther Maria Halmer Mitte Oktober 2019 anlässlich der Verleihung des "Hessischen Film- und Kinopreises" in der "Alten Oper" in Frankfurt/M; Urheber: Martin Kraft: Lizenz: CC BY-SA 4.0 Deed; Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
Für September 2023 waren gleich zwei Kinoproduktionen angekündigt, für die Halmer jüngst vor der Kamera stand: Mit "Enkel für Fortgeschrittene"6) ging die vergnügliche Geschichte um das Leih-Oma/Opa-Trio in eine nächste Runde (Kinostart: 07.09.2023), in der humorvoll erzählten Geschichte "Weißt Du noch"1) spielt Halmer als Günter den Ehemann von Marianne (Senta Berger), die sich beide auf einen Trip in die Vergangenheit begeben. Die von Rainer Kaufmann1) in Szene gesetzte, tragikomische, kammerspielartige Beziehungsgeschichte "Weißt Du noch" feierte am 24. Juni 2023 beim "Filmfest München"1) seine Premiere und gelangte am 21. September 2023 in die Kinos. Erzählt wird von dem seit über 50 Jahren verheirateten Ehepaar Marianne und Günter, deren einst so große Liebe im Laufe der Jahrzehnte im "Alltagstrott" scheinbar verloren ging. Ebenso wie die Liebe lassen auch die Erinnerungen allmählich nach, doch Günter hat sich anlässlich des bevorstehen Hochzeitstages von seinem Freund Heinz (Konstantin Wecker1)) eine angebliche "Wunderpille" besorgt, "die die Reaktivierung verloren gegangener Erinnerungen verspricht, zumindest vorübergehend. Es scheint zu funktionieren, denn auf einmal sind Marianne und Günter die vergangenen Zeiten wieder vollkommen präsent. Eines haben sie allerdings nicht bedacht: Die Wunderpille holt auch Erinnerungen an die weniger schönen Dinge zurück…" (Quelle: filmportal.de) "Senta Berger und Günther Maria Halmer spielen sich die Seele aus dem Leib in dieser widerborstigen Komödie, die zum Thema Leben, Lieben und älterwerden viel Wahres zu sagen hat." kann man bei www.ndr.de lesen und die "Frankfurter Allgemeine" (www.faz.net) meinte: "Das Vertrauen der beiden Schauspieler zueinander merkt man, es gibt dem Spiel Tiefe und bewahrt den Film davor, eine oberflächliche Beziehungskomödie zu werden."  → Übersicht Kinofilme.

   
Wenn es seine umfangreiche Arbeit für Film und Fernsehen zulässt, steht/stand Halmer, wenn auch nicht regelmäßig, auf der Bühne. So war er zwischen dem 10. Januar und 28. Februar 2011 mit der Rolle des Alex in "Toutou", einer Beziehungskomödie von Daniel Besse und Agnès Toutenuit, im Rahmen einer Tournee durch verschiedene Städte zu bewundern. Unter der Regie von Bernd Schadewald1) gestaltete Michaela May1) die weibliche Hauptrolle der Ehefrau Zoé, Ingo Naujoks1) den langjährigen Freund des Ehepaares Pavel. Die vergnügliche Geschichte, in welcher der verschwundene, geliebte Mischlingshund Toutou zum Auslöser für ein Gefühlschaos wird, war eine Produktion der Münchner "Komödie im Bayerischen Hof". Vom 2. bis 20. Dezember 2012 fand eine Wiederholungs-Tournee statt, weitere Aufführungen standen zwischen dem 10. bis 27. Januar 2013 auf dem Spielplan, diesmal mit Jürgen Tarrach1) als Pavel → mehr bei muenchner-tournee.de.

Der populäre Charakterdarsteller Günther Maria Halmer ist seit Februar 1976 mit seiner ehemaligen Kollegin Claudia Gerhardt verheiratet, die er 1972 am Theater in Oberhausen kennenlernte. Das Paar hat zwei erwachsene Söhne und lebt im bayerischen Chiemgau. Der erste Sohn Daniel wurde 1976 geboren und hat Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre studiert. 1978 folgte Sohn Dominik, der sich den "schönen Künsten" zuwandte, Malerei studierte und heute in Berlin und Wien arbeitet → www.dominikhalmer.com. Claudia Halmer gab mit der Geburt der Söhne die Schauspielerei auf, ist heute erfolgreich als Designerin für Schmuck. 
Am 25.April 2017 legte Günther Maria Halmer seine Autobiografie unter dem Titel "Fliegen kann jeder" mit dem Untertitel "Ansichten eines Widerborstigen" vor, die er seinen beiden Söhnen Söhnen Daniel und Dominik gewidmet hat, und lässt den Leser darin sehr offen an seinem bewegten Leben teilhaben. Ab Anfang Mai 2017 waren zudem verschiedene Lese-Reisen geplant, unter anderem auch am 20.05.2017 im Rahmen des "Allgäuer Literaturfestivals".
Als Rezitator erfreut Halmer seit Hahren das Publikum, auch 2018 ist er wieder mit dem Programm "Fröhliche Weihnachten" unterwegs, liest humorvolle und satirische Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln und Lachen unter anderem von Ludwig Thoma1), Gerhard Polt1), Karl Valentin, Erich Kästner1), Somerset Maugham1) und Peter Frankenfeld.

Textbausteine des Kurzportraits von prisma.de
Siehe auch Wikipedia, deutsches-filmhaus.de, filmportal.de
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2)  prisma.de, 3) .dieterwunderlich.de, 4) fernsehserien.de, 5) tittelbach.tv, 6) filmportal.de Stand Mai 2024
  
Filme
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database, filmportal.de
(Fremde Links: filmportal.de, Wikipedia (deutsch/englisch), prisma.de,
deutsches-filmhaus.de, fernsehserien.de, tittelbach.tv)
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