Wirken (Auszug)
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| Der italienische Tenor Giuseppe Di Stefano wurde am 24. Juli 1921
als einziger Sohn des Polizisten (Carabiniere1))
Salvatore Di Stefano († 1943) und dessen Ehefrau Angela, einer Schneiderin, in der sizilianischen Stadt Motta Santa Anastasia1)
(nahe Catania1))
geboren; alser sechs Jahre alt war, zog die Familie nach Mailand1).
Während seiner
Schulzeit an einem Jesuiten1)-Seminar unterrichtet,
wollte er als Junge eine Zeit lang Priester werden.
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Die nicht gerade begüterten Eltern ermöglichten ihrem Sohn jedoch unter großen Opfern ein
Gesangsstudium in Mailand bei dem Bariton Luigi Montesanto (1887 1954), wo er auch an den
Meisterkursen des Baritons Mariano Stabile
(1888 1968; → Wikipedia (englisch)) teilnahm.
Mit Beginn des 2. Weltkriegs musste Di Stefano
seine Ausbildung unterbrechen, wurde zum Militär eingezogen, setzte
sich dann 1943 auf der Flucht vor den deutschen Truppen in die Schweiz ab. Dort
hielt er sich unter dem Namen "Nino Florio" mit Auftritten in
Cafés, Restaurants und kleineren Theatern über Wasser, kam später bei
Lausanne1) in ein Internierungslager, wo er bei einer im Lager mit den Insassen
von "Radio Lausanne" produzierten Sendung mit seiner wunderschönen Stimme
auffiel. Die Verantwortlichen des Senders setzten es durch, dass der junge Mann
seine Stimme weiter ausbilden konnte, um bei einigen Rundfunkaufnahmen
mitwirken zu können und er nahm auch einige Schallplatten auf.
Giuseppe Di Stefano, 1955 fotografiert
von Fritz
Eschen1) (19001964)
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_e_0057227)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Fritz Eschen
Urheber: Fritz Eschen; Datierung: 1955;
Quelle: www.deutschefotothek.de;
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
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Nach Kriegsende kam er nach Italien zurück und nahm noch eine Zeit
lang Unterricht bei Luigi Montesanto, der später auch sein Manager
wurde. Sein eigentliches Debüt als Tenor gab Di Stefano am 20. April 1946
am "Teatro Municipale" von Reggio nell'Emilia1), wo er
als Chevalier Des Grieux in der romantischen Oper "Manon"1)
von Jules Massenet1) Furore machte der "Des Grieux" blieb zeitlebens eine seiner glänzendsten
Partien, auch in "Manon Lescaut"1)
von Giacomo Puccini1). Im selben Jahr wurde er an
das "Gran Teatro del Liceu"1) in
Barcelona1) eingeladen, avancierte in nur kurzer Zeit zu einem der
umjubelsten
lyrischen Tenöre seiner Generation. Der Sizilianer besaß als junger
Sänger eine einschmeichelnd klangschöne, weich-timbrierte und
sinnliche Stimme, ganz gewiss den verführerisch-sinnlichstenTenor seit
der Zeit des jungen Gigli. Es war ein lyrischer Tenor mit großem
Volumen und mittlerem Umfang.2)
Über Rom wirkte Di Stefano erstmals an der "Mailänder Scala"1),
wo er am 15. März 1947 erneut mit dem Des Grieux in "Manon"
brillierte, im Folgejahr gab er am 25. Februar 1948 mit der Partie des
schneidigen Herzogs von Mantua
in dem Verdi1)-Werk"Rigoletto"1)
sein Debüt an
die New Yorker "Metropolitan Opera"1). Hier verzeichnete er unter andrem mit der Titelrolle in "Faust"1)
von Charles Gounod1),
als Rodolfo in der Puccini-Oper"La bohème"
und einmal mehr als Des Grieux große Erfolge. Aufgrund von
Differenzen mit dem damaligen Intendanten Rudolf Bing1)
(1902 1997) blieb er an der "Met" jedoch vorerst nur bis 1950,
trat dann dort später wieder regelmäßig auf. Die
"Met" verzeichnet 120 Vorstellungen mit dem legendären Tenor, seinen
Abschied gab er am 27. Januar 1965 unter dem Dirigat
von Silvio Varviso1) mit der Partie des Hoffmann
in "Les
contes d'Hoffmann"1) ("Hoffmanns Erzählungen") von
Jacques Offenbach1),
basierend auf verschiedenen Erzählungen von E. T. A. Hoffmann1) → Übersicht
Wirken an der "Metropolitan Opera".
Di Stefano, von
allen Opernfans nur "Pippo" genannt, feierte weltweit
Triumphe, seit 1951 war er festes Mitglied der "Mailänder Scala".
In Großbritannien erlebte man ihn erstmals im August/September 1957
mit dem Mailänder Ensemble beim
"Edinburgh Festival"1)
in "L'elisir d'amore"
("Der Liebestrank") von Gaetano Donizetti1)
in der Inszenierung von Franco Enriquez (1927 1980) sowie musikalischen Leitung von
Nino Sanzogno1)
als den in Adina (Rosanna Carteri1))
verliebten jungen Bauern Nemorino → Wikipedia (englich). Am
Londoner "Royal Opera House"1)
in Covent Garden1)
debütierte er Mitte Mai 1961 als Maler Mario Cavaradossi in der
Puccini-Oper "Tosca"1)
mit Régine Crespin in der Titelrolle der Floria Tosca und Edward Downes am Dirigentenpult.
Ein Mitschnitt dieser beachtlichen Aufführung wurde auf CD veröffentlicht und gilt als bedeutendes Ton-Dokument
von Di Stefanos Interpretation des Cavaradossi. Bereits Anfang der 1950er
entstand vom Label "EMI"1)
unter der musikalischen Leitung von Victor de Sabata1) mit
Maria Callas (Tosca), Giuseppe Di Stefano (Cavaradossi)
sowie unter anderem Tito Gobbi1) (Scarpia) zusammen
mit dem Chor und Orchester der "Mailänder Scala" ein(e) Mitschnitt/Gesamtaufnahme
"Tosca"1) (1953), die von vielen Musik-Kritikern als eine der bedeutendsten
Opern-Aufnahmen der 1950er Jahre angesehen wird.
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Über viele Jahre hinweg war Maria Callas (1923 1977) eine seiner bevorzugten Partnerinnen,
an ihrer Seite feierte er zahlreiche Erfolge, nahm zudem etliche Schallplatten mit
der legendären Primadonna auf und beide galten als das
"Traumpaar" der Opern-Szene, "das für ausverkaufte Häuser und Massenhysterie sorgte.
Etwa in Gaetano Donizettis1) dramma tragico
"Lucia di Lammermoor"1) als kraftvoller Edgardo,
live aufgenommen bei der Aufführung am 29. September 1955 in der
Berliner "Städtischen Oper"1)
unter Herbert von Karajan1). Mit dabei
war auch der Bariton Rolando Panerai1) als
Lord Enrico."
(Quelle: br-klassik.de)
Noch 1973/74 gingen sie gemeinsam auf eine gigantische Konzert-Tournee
durch Europa, die USA, Korea und Japan, die am 11. November 1974 im
japanischen Sapporo1)
endete. Auch wenn die
Stimme der beiden Stars zu dieser Zeit merklich nachgelassen hatte, wurden sie vom Publikum frenetisch gefeiert; es gab sogar Gerüchte, sie seien ein
Liebespaar gewesen. Für die Callas bedeutete diese Tournee den endgültigen
Abschied von der Bühne.
Maria Callas und Giuseppe Di Stefano
am 9. Dezember 1973
bei Ankunft
auf dem "Flughafen
Amsterdam Schiphol"1)
Rechteinhaber: Nationaal
Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 926-8775);
Urheber/Fotograf: Bert Verhoeff / Anefo;
Quelle (Ausschnitt des Originalfotos): Wikimedia
Commons
Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
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Bedeutende europäische Opernhäuser wie, etwa außer das Londoner "Royal Opera House"1),
die "Opéra National de Paris"1) oder die "Wiener Staatsoper"1) rissen sich
um den Tenor. In Wien trat er zwischen 1956 und 1966 wiederholt mit
seinen Glanzrollen auf, unter anderem im Juni 1961 an der Seite von Birgit Nilson1)
in der Titelpartie als Prinz Calàf, in der Puccini-Oper"Turandot"1) → Übersicht
Wirken an der "Wiener Staatsoper. Rund um den Globus schätzte man seine Kunst, seien es in den USA neben
der "Metropolitan Opera"1) die "Lyric Opera of Chicago"1)
und die "San Francisco Opera"1), in
Mexico City1)
das "Palacio de Bellas Artes"1),
in Buenos Aires1) das "Teatro Colón"1),
in Rio de Janeiro1) am "Theatro Municipal"1) oder
das "Johannesburg Civic Theatre" in
Johannesburg1) Vorstellungen mit Di Stefano gehörten zu den kulturellen Höhepunkten,
auch dem "Edinburgh Festival"1)
oder dem "Arena di Verona Opera Festival"1) in der "Arena di Verona"1) verlieh er mit seiner Stimme einen
besonderen Glanz.
Zu seinem herausragenden Repertoire zählten, neben den genannten Rollen, beispielsweise der Graf
Almaviva in "Der Barbier von Sevilla"1)
von Gioachino Rossini1), der
Lord Arturo Talbo in "I puritani"1)
("Die Puritaner") von Vincenzo Bellini1),
der Fernando in "La favorite"1)
("Die Favoritin") von Gaetano Donizetti1)
, die Titelpartie in "Werther"1) von Jules Massenet1), der Pinkerton in "Madama Butterfly"
von Giacomo Puccini1) oder
der Herzog von Mantua in "Rigoletto"1)
von Giuseppe Verdi1).
Nur ein Mal wagte er sich an eine Wagner1)-Oper, in einer Inszenierung des österreichisch-amerikanischen Regisseurs
Herbert Graf1)
gab er im Juni 1964 in Mailand (in italienischer Sprache) den päpstlichen Notar
Cola Rienzi in "Rienzi"1) (Dirigent:
Hermann Scherchen1))
mit unter anderem Raina Kabaiwanska1) (Rienzis Schwester Irene).
Als Verdi-Interpret brillierte er unter anderem mit der Titelpartie in "Il trovatore"1)
("Der Troubadour"), als Alfredo Germont in "La traviata"1), als
Mestize Don Alvaro in
"La forza del destino"1)
("Die Macht des Schicksals"), als
ägyptischer Feldherr Radames in "Aida"1)
oder als Fenton in "Falstaff"1) um nur
Einiges zu nennen.
Anfang der 1960er Jahre begann Di Stefanos Ruhm als Verdi-Tenor zu verblassen,
seine Stimme war nicht für "schwere" Partien geeignet. Kritiker warfen
ihm vor, seine Stimme übermäßig beansprucht zu haben, was dieser jedoch stets vehement dementierte.
1963 beispielsweise
stellten sich Probleme bei einer Vorstellung von "La bohème"
am Londoner "Royal Opera House"1)
ein er wurde durch einen
"Newcomer" ersetzt Luciano Pavarotti
(1935 2007). Anfang der 1970er Jahre unternahm er, wie erwähnt, mit
Maria Callas die große Konzerttournee, die er jedoch 1974 abrupt abbrechen musste
und so diejenigen Kritiker bestätigte, die technische Unvollkommenheit
seines Singens bereits auf dem Höhepunkt seiner Karriere gerügt, ihm den
baldigen stimmlichen Ruin prophezeit hatten.
Auf der anderen Seite steht
das Urteil des englischen Experten John Steane (1928 2011;
→ Wikipedia (englisch)), der Di Stefano eine der besten
Tenorstimmen des Jahrhunderts zuschreibt.3)
Zur Spielzeit 1966/67 wurde der Tenor vom Berliner "Theater des Westens"1)
zu Aufführungen
der Lehár1)-Operette
"Das Land des Lächelns"1)
eingeladen bzw. für die Rolle des Prinzen Sou-Chong verpflichtet und als
"Richard Tauber-Nachfolger" vom Berliner Publikum mit
frenetischem
Beifall bedacht. Die Produktion geriet später mit einer Tournee durch ganz Europa,
unter anderem 1967 mit einem Gastspiel am "Theater an der Wien"1),
und
die USA zudem zu einem internationalen Erfolg. Auch wenn er sich
vornehmlich als Opern-Interpret verstand, wirkte in weiteren
Lehár-Operetten mit und spielte entsprechende Platten-Aufnahmen mit den
daraus bekannten Operetten-Arien ein. Zu nennen sind der Graf Danilo Danilowitsch
in "Die lustige Witwe"1) (u. a. 1969 am "Teatro di San Carlo"1) in
Neapel1)),
der Niccolò Paganini1) in "Paganini"1)
oder der Titelheld in "Der Zarewitsch"1),
wo er im Dezember 1969 am "Theater des Westens" nicht nur mit dem
berühmten "Wolgalied"1) zu begeistern
wusste.
Di Stefano stand seit den 1970ern nur noch
selten auf der Opernbühne, seine Auftritte beschränkten sich auf wenige Vorstellungen im Jahr.
Im Frühjahr 1973 war er an der Verdi-Oper "Les vêpres siciliennes"1)
("Die sizilianische Vesper") beteiligt, aufgeführt anlässlich der Eröffnungsvorstellung
des neu erbauten "Teatro
Regio"1) in Turin1) Maria Callas
inszenierte, mit eher verhaltener Resonanz, ihren einzigen Ausflug in die
Opernregie, Di Stefano fungierte als Co-Regisseur und künstlerische Berater.
In den 1980er Jahren gab er in unregelmäßigen Abständen vornehmlich
Konzert- und Recital-Abende. Bei den "Seefestspielen Mörbisch"1)
wirkte er seit der Premiere am 15. Juli bis zur Derniere am 28. August 1988 in der von
Robert Herzl1) inszenierten und Uwe Theimer1) dirigierten Operette "Eine Nacht in Venedig"1) von
Johann Strauss1)
als Herzog Guido von Urbino mit; eine Aufführung wurde im Fernsehen
ausgestrahlt → IMDb.
Seine glanzvolle Karriere als gefeierter Opern-Tenor lag bereits Jahrzehnte zurück,
als der damals 71-Jährige im Juni 1992 in Rom letztmalig die Bühne
betrat und in einer Produktion des "Teatro dell'Opera di Roma"1) in den "Caracalla-Thermen"1)
unter der musikalischen Leitung des georgischen Dirigenten Jansug Kakhidze1) (1935 2002) den
alten Altoum, Kaiser von China
und Vater der Titelheldin (Gena Dimitrowa1)), in der Puccini-Oper
"Turandot"1)
gab und damit endgültig seinen Abschied nahm → archiviostorico.operaroma.it.
Giuseppe Di Stefano 1983
Urheber: Klaus Dolle; Lizenz: CC BY-SA 4.0
Quelle: Wikimedia
Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
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Der berühmte Tenor, der im Jahre 2001 bei bester Gesundheit (trotz
seines enormen Zigarren-Konsums) seinen
80. Geburtstag feiern konnte, lebte nach mehreren Comeback-Versuchen
lange Jahre gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau (Heirat 1994), der aus
Hamburg stammenden Sopranistin Monika Curth, wechselweise in der Nähe von Como1)
sowie in Diani (Diani Beach1)) an der Küste Kenias1)
rund 35 Kilometer südlich von Mombasa1). Ende 2004 wurde er
dort von Unbekannten überfallen und schwer verletzt, fiel ins Koma und
musste in einem Krankenhaus in Mombasa zwei Mal operiert werden. Da sich der Gesundheitszustand
jedoch nicht verbesserte, entschied die Familie, den Tenor in die Neurochirurgische Abteilung der Klinik
"San Raffaele" ("Ospedale San Raffaele") in Mailand1)
zu verlegen, welche in die "Università Vita-Salute San Raffaele"1)
eingebunden ist. Di Stefano erholte sich nicht mehr von seinen schweren Verletzungen, im Dezember 2007 fiel er erneut in ein
Koma, am 3. März 2008 starb er imAlter von 86 Jahren in seinem Wohnhaus
in der Gemeinde Santa Maria Hoè1) in der Nähe von
Mailand. Er sei "friedlich eingeschlafen", äußerte seine Ehefrau
gegenüber der Presse. Die Beisetzung fand auf dem Friedhof von Santa Maria Hoé statt, wo Di Stefano seine
letzte
Lebenszeit verbrachte → findagrave.com. Unter anderem würdigte Italiens damaliger Kulturminister
Francesco Rutelli1)
Di Stefano als "Tenor mit einer unvergleichlichen Stimme" und "Beispiel für kulturelle Exzellenz".
Aus seiner im Mai 1949 in New York City geschlossenen, ersten Ehe mit der damaligen
Gesangsstudentin Maria Girolami (08.05.1928), Tochter italienischer Einwanderer, hinterließ der Künstler
drei gemeinsame Kinder, Sohn Giuseppe Di Stefano jr. (* 1952) sowie die Töchter
Luisa (* 1953) sie starb am 19. März 1975 an Leukämie und Floria Di Stefano (* 1957).
Die Verbindung wurde 1976
geschieden, Maria Di Stefano verstarb am 3. Mai 2012. (Quelle: giuseppedistefano.it)
Eine ausführliche Biografie zu Giuseppe Di Stefano mit einem Vorwort von
Luciano Pavarotti erschien von Thomas Semrau unter dem Titel "Alles
oder nichts. Giuseppe Di Stefano" (2002). Aus Gesprächen mit Giuseppe Di Stefano, Meinungen
von Kollegen und Dirigenten, umfangreichem zeitgenössischem Material,
Kritiken der internationalen Presse und persönlichen Erfahrungen
entsteht ein Zugang zu Leben und Karriere des einmaligen Künstlers,
den die nachfolgende Generation von Tenören mehr oder weniger geschlossen
zu ihrem Vorbild erklärt hat. Die Biographie ist reich bebildert und enthält
eine detaillierte Chronologie und Diskographie. Eine CD mit seltenen Aufnahmen
des Künstlers macht das Buch auch zu einem Hörvergnügen.4)
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Siehe auch Wikipedia
(deutsch), Wikipedia
(englisch), br-klassik.de
sowie
die Nachrufe bei spiegel.de
und welt.de
Fotos bei Wikimedia
Commons
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Fremde Links: 1) Wikipedia
Quelle:
2) Jürgen Kesting: "Die Großen Sänger des 20. Jahrhunderts"
(Sonderausgabe für Cormoran Verlag München, 1993, S. 677)
3) "Grosse Stimmen" von Jens Malte Fischer (Verlag J. B. Metzeler,
Stuttgart 1993, S. 344/345)
4) Zitat: residenzverlag.at (Artikel nicht mehr
online)
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Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia, musiklexikon.ac.at,
bmlo.lmu.de, bayreuther-festspiele.de,
cantabile-subito.de (englisch); R = Inszenierung/Regie)
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"Wiener
Staatsoper" → archiv.wiener-staatsoper.at
- 12.06.1956–16.06.1956 (Gastspiel der "Mailänder Scala"):
Sir Edgardo di Ravenswood, Geliebter von Lucia,
in "Lucia
di Lammermoor" von Gaetano
Donizetti (Musik), mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano,
basierend auf dem Roman "The Bride of Lammermoor" von
Sir Walter
Scott; in der Inszenierung/unter der
musikalischen Leitung von Herbert von Karajan
(mit Maria Callas
als Lucia)
- 16.06.195702.06.1959 (5 Vorstellungen):
Chevalier Renato des Grieux in "Manon
Lescaut" von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto mehrerer Autoren, basierend auf dem Roman
"Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut"
von Abbé
Prévost; in der Inszenierung von Günther Rennert
- 19.06.195730.06.1965 (13 Vorstellungen): Don
José in "Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée;
in der Inszenierung von Josef Gielen
- 29.05.195817.01.1966 (13 Vorstellungen) Maler
Mario Cavaradossi in "Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou;
in der Inszenierung von Margarethe Wallmann
- 1. Vorstellung 29.05.1958: Dirigent: Glauco Curiel (mit Gigliola Frazzoni
(19232016 → Wikipedia (engl.)) als Floria Tosca)
→ Besetzung
- Letzte reguläre Vorstellung 11.11.1965: Dirigent: Arturo Basile
(19141968 → Wikipedia (engl.))
(mit Leonie Rysanek als Floria
Tosca)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 17.01.1966: nur 1. Akt, 2./3. Akt: Giuseppe
Zampieri (19211981 → Foto); Dirigent:
Berislav Klobučar
(mit Marie Collier (19271971 → Wikipedia (engl.))
als Floria Tosca)
→ Besetzung;
Anm,:Giuseppe Di Stefano musste auf Grund stimmlicher Probleme die Aufführung abbrechen; es war zudem sein letzter Auftritt
an der "Wiener Staatsoper".
- 09.09.1958: Feldherr Radamès in "Aida"
von Giuseppe Verdi
(Musik), mit dem Libretto
von Antonio
Ghislanzoni,
verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste
Mariette; in der Inszenierung von Adolf Rott,
Dirigent: Herbert von Karajan
(mit Birgit Nilsson als
Aida)
→ Besetzung
- 15.09.1958: Der Herzog von Mantua in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave,
basierend auf dem Melodrama "Le
roi s’amuse" von Victor
Hugo; in der Inszenierung von Mario Frigerio,
Dirigent: Alberto Erede
(mit Ettore Bastianini als Rigoletto, Hofnarr des Herzogs und Vater von Gilda
(Hilde Güden))
→ Besetzung
- 23.09.195827.10.1965 (17 Vorstellungen):
Schwedenkönig Gustaf III.
in "Un
ballo in maschera" ("Ein Maskenball")
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Antonio
Somma, basierend auf der Oper
"Gustave
III. ou Le bal masqué" von Daniel-François-Esprit
Auber, mit dem Libretto von Eugène
Scribe;
in der Inszenierung von Josef Gielen
- 30.05.196016.06.1961 (4 Vorstellungen): Poet
Rodolfo in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica und Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger;
in der Inszenierung von Wolf-Dieter Ludwig, Dirigent: (außer 08.12.1960:
Berislav Klobučar)
Francesco Molinari-Pradelli
(mit Hilde Güden
als Midinette
Mimi)
- 20.09.1960–30.11.1965 (5 Vorstellungen): Alfredo
Germont, Geliebter der Kurtisane Violetta Valéry, in "La
traviata"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave, basierend auf dem Roman "La
dame aux camélias"
von Alexandre
Dumas d. J.; in der Inszenierung von Mario Frigerio
- 23.09.196020.11.1965 (8 Vorstellungen): Don
Alvaro, Geliebter der Donna Leonora de Vargas, in "La
forza del destino"
("Die Macht des Schicksals") von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave, basierend
auf dem Drama "Don
Álvaro o la fuerza del sino" von Ángel
de Saavedra alias "Duque de Rivas";
in der Inszenierung von Margarethe Wallmann
- 25.09.196027.11.1965 (8 Vorstellungen):
Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in "Madama
Butterfly"
von Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf der Erzählung
"Madame
Butterfly" von John
Luther Long sowie der Tragödie "Madame Butterfly. A
Tragedy of Japan" von David
Belasco;
in der Inszenierung von Josef Gielen
- 22.06.196110.09.1964 (4 Vorstellungen): Prinz Calàf,
Sohn des entthronten Tatarenkönigs Timur, in "Turandot"
von Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto von Giuseppe
Adami und Renato
Simoni, basierend auf
dem gleichnamigen
Theaterstück von Carlo
Gozzi; in der Inszenierung von Margarethe Wallmann,
Dirigent (außer 10.09.1964: János
Ferencsik) Francesco Molinari-Pradelli
- 17.05.1965: Titelpartie des Poeten Andrea/André
Chénier in "Andrea
Chénier" von
Umberto
Giordano (Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica; in der Inszenierung von Paul
Hager, Dirigent: Arturo Basile
(19141968 → Wikipedia (engl.))
(mit u. a. Antonietta Stella
als die junge Grafentochter Maddalena di Coigny)
→ Besetzung
- 25.05.196530.09.1965: Canio/Pagliaccio in "Pagliacci"
("Der Bajazzo") von Ruggero
Leoncavallo (Musik/Libretto);
in der Inszenierung von
Paul Hager; Dirigent: Heinz Wallberg
"Metropolitan Opera",
New York
Die "Met" weist 120 Vorstellungen mit Giuseppe Di Stefano aus → archives.metopera.org.
- 25.02.194807.01.1956 (10 Vorstellungen): Der Herzog von Mantua in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave,
basierend auf dem Melodrama "Le
roi s’amuse" von Victor
Hugo
- 1. Vorstellung 25.02.1948 (Debüt): Dirigent: Pietro Cimara
(18871967 → Wikipedia (engl.))
(mit Leonard Warren als Rigoletto, Hofnarr des
Herzogs und Vater von Gilda (Carmen Gracia; 19142003) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 07.01.1956: Dirigent: Fausto Cleva
(mit Robert Merrill als Rigoletto, Hofnarr des
Herzogs und Vater von Gilda (Roberta
Peters))
→ Besetzung
- darunter 11.01.1949: Gala-Vorstellung u. a. mit dem 1. Akt/Szene3
aus "Rigoletto"
( mit Robert Merrill
(Rigoletto), Patrice Munsel (19252016 → Wikipedia (engl.))
Gilda);
Dirigent: Pietro Cimara)
→ Programm
- 17.03.194813.04.1952 (12 Vorstellungen): Chevalier
Des Grieux in "Manon"
von Jules
Massenet (Musik),
mit dem Libretoo von Henri
Meilhac und Philippe
Gille, basierend auf dem Roman
"Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut" von Abbé
Prévost
- 23.12.194818.05.1949 (7 Vorstellungen): Student
Wilhelm Meister in "Mignon"
von Ambroise
Thomas (Musik),
mit dem Libretto von Jules
Barbier und Michel
Carré, basierend (ein kleiner Teil) aus dem zweiten Buch des
Romans
"Wilhelm
Meisters Lehrjahre"
von Johann
Wolfgang von Goethe
- 22.01.194901.05.1952 (8 Vorstellungen): Alfredo
Germont, Geliebter der Kurtisane Violetta Valéry, in "La
traviata"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave, basierend auf dem Roman "La
dame aux camélias"
von Alexandre
Dumas d. J.;
- 23.01.194923.01.1950 (4 Vorstellungen): Der in Adina
verliebte junge Bauer
Nemorino in "L’elisir
d’amore"
("Der Liebestrank")
von Gaetano
Donizetti (Musik), mit dem Libretto
von Felice
Romani, wiederum basierend
auf dem Libretto von Eugène
Scribe zu der Oper "Le philtre"
(→ Wikipedia (englisch))
von Daniel-François-Esprit
Auber
- 1. Vorstellung 23.01.1949: Dirigent: Giuseppe Antonicelli (18971980 →
Wikipedia (engl.))
(mit Marilyn Cotlow (19242024 → Wikipedia (engl.))
als Adina)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 23.01.1950: Dirigent: Giuseppe Antonicelli (mit Bidú Sayão
als Adina)
→ Besetzung
- 04.02.194906.02.1950 (8 Vorstellungen): Der in Lauretta, Tochter von
Gianni Schicchi, verliebte Rinuccio, Neffe von Zita,
in "Gianni Schicchi" von Giacomo Puccini. (Musik), mit dem Libretto von
Giovacchino
Forzano, basierend auf
einer Episode der "Göttlichen Komödie" von
Dante Alighieri
- 1. Vorstellung 04.02.1949: Dirigent: Giuseppe Antonicelli (18971980 →
Wikipedia (engl.))
(mit u. a. Italo Tajo (19151993 → Wikipedia
(engl.) Gianni Schicchi),
Nadine Conner (Lauretta),
Cloe Elmo
(Tante Zita)) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 06.02.1950: Dirigent: Giuseppe Antonicelli (mit u. a. Salvatore Baccaloni
(19001969 → Wikipedia
(engl.)
Gianni Schicchi),
Frances Greer (19172005 → Wikipedia
(engl.) Lauretta), Claramae Turner (19202013 →
Wikipedia
(engl.)
Tante Zita)) → Besetzung
- 26.02.194907.03.1949: Mr. Ford, Gatte von Alice, in "Falstaff"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto
von Arrigo
Boito, basierend auf der Komödie "The
Merry Wives of Windsor" von William
Shakespeare,
unter Einbeziehung von Szenen aus den Shakespeare-Dramen "Heinrich
IV." (Teil 1) und "Heinrich
IV." (Teil 2)
R: Herbert
Graf, Dirigent: Fritz Reiner
(mit Leonard
Warren als Sir John
Falstaff, Regina Resnik als Alice
Ford)
- 08.03.1949-27.04.1952 (18 Vorstellungen): Poet
Rodolfo in "La
Bohème" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto von Luigi
Illica und Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scènes de la vie de bohème"
von Henri
Murger;
- 21.11.194914.12.1949: Der italienische Sänger in "Der
Rosenkavalier" von Richard
Strauss (Musik),
mit dem Libretto von Hugo
von Hofmannsthal; R: Herbert
Graf, Dirigent: Fritz Reiner
(mit Risë Stevens
als Octavian,
"der Rosenkavalier" sowie u. a. Eleanor Steber
(Feldmarschallin Fürstin Werdenberg),
Emanuel List (Baron Ochs auf Lerchenau), Erna Berger (Sophie), Hugh Thompson
(19152006 → Wikipedia
(engl.)
deren Vater Herr von Faninal))
- 23.12.194916.01.1956 (20 Vorstellungen): Der Gelehrte
Faust in "Faust"
von Charles
Gounod (Musik), mit dem Libretto
von Jules
Barbier und Michel
Carré, basierend auf der Tragödie "Faust
I" von Johann
Wolfgang von Goethe
- 06.12.195029.04.1951 (8 Vorstellungen): Graf Almaviva
in "Il
barbiere di Siviglia" ("Der Barbier von Sevilla")
von Gioachino
Rossini (Musik), mit dem Libretto von Cesare
Sterbini, basierend auf dem Schauspiel "Le
barbier de Séville"
von Pierre
Augustin Caron de Beaumarchais
- 06.03.195206.05.1952:
Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in "Madama
Butterfly"
von Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf der Erzählung
"Madame
Butterfly" von John
Luther Long sowie der Tragödie "Madame Butterfly. A
Tragedy of Japan" von David
Belasco;
Dirigent: Fausto Cleva
- 30.11.195521.01.1956 (4 Vorstellungen): Don
José in "Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée;
Dirigent (außer 12.12.1955: Tibor
Kozma): Max Rudolf
- 27.01.1965: Hoffmann in "Les
contes d'Hoffmann" ("Hoffmanns Erzählungen") von
Jacques
Offenbach (Musik),
mit dem Libretto von Jules
Barbier, basierend auf verschiedenen Erzählungen von E.
T. A. Hoffmann;
Dirigent: Silvio Varviso → Besetzung
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