Während seiner Karriere als
Operntenor arbeitete Schock mit so bedeutenden Dirigenten wie beispielsweise
Karl Böhm (1894 1981),
Wilhelm Furtwängler1)
(1886 1954) und
Herbert von Karajan1) (1908 1989)
zusammen, zu seinen
Partnerinnen zählten neben vielen anderen berühmten Sängerinnen auch
Erna Berger (1900 1990),
Elisabeth Schwarzkopf (1915 2006),
Rita Streich
(1920 1987), Elisabeth Grümmer (1911 1986)
und Anneliese Rothenberger (1926 2010).
Ungeheure Popularität erlangte der blendend aussehende und international
renommierte Tenor Rudolf Schock vor
allem ab Ende der 1950er Jahre durch seine zahlreichen Auftritte im Rundfunk, in
Fernseh- und Unterhaltungsshows sowie seiner Mitwirkung in einigen Musikfilmen
und TV-Produktionen. Vor allem aber in späteren Jahren durch seine
schwerpunktmäßige Hinwendung zur Operette, was von einigen Kritikern
allerdings negativ bewertet wird.
Dennoch seine Beliebtheit bleibt unbestritten, er war der
Graf Danilo Danilowitsch sieht
man von Johannes Heesters einmal ab par excellence in
"Die
lustige Witwe"1) von Franz Lehár1), hinreißend als
Gabriel von Eisenstein in "Die
Fledermaus"1)
von Johann Strauss1) oder
als der in seine Heimat zurückgekehrte Emigrant Sándor Barinkay in "Der
Zigeunerbaron"1), ebenfalls von Johann Strauss
→ Übersicht Wirken/Repertoire.
Rudolf Schock als Nemorino in der komischen Oper
"Der Liebestrank"1)
von Gaetano
Donizetti1), 1950 an der "Staatsoper
Berlin"1)
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_pk_0000873_068)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham
Pisarek1) (19011983); Datierung: 20.06.1950
Quelle: www.deutschefotothek.de;
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
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Schock avancierte zu einem
"Sänger des Volkes" und stand Leinwandstars wie Rudolf Prack
(1905 1981) oder Dieter Borsche (1909 1989)
in nichts nach. Das lag wohl auch seiner Fähigkeit, bekannte
Arien mit seinem unverwechselbaren Timbre wie Schlager zu präsentiere damit
sang er sich in die Herzen eines breiten Publikums und bleibt vor allem Liebhabern
der "leichten Muse" unvergessen. Seine Tenorstimme war von seltenem Glanz in den hohen Lagen und
von nuancenreichem Ausdruck, mit der er sowohl in der Oper als auch in der Operette, im
Kunst- wie im Unterhaltungslied stets vielfältige Aufgaben fand.
Umjubelte Liederabende in überfüllten und stets ausverkauften Konzertsälen
sprachen für seine enorme sängerische Dominanz, unzählige Plattenaufnahmen mit mehr als
1 000 Titeln, die sich millionenfach verkauften (und immer noch verkaufen),
zeugen von Schocks Medienpräsenz. Rudolf Schock selbst meinte einmal in einem
Interview "Die Leute spüren, dass ich einer der ihren bin.
In erster Linie habe ich immer für mein Publikum gesungen und nicht für einen kleinen Kreis von
Fachleuten". Er verfügte über ein breit gefächertes Repertoire, sang
Werke deutscher italienischer, französischer und russischer
Komponisten mit einer ungeheuren Strahlkraft.
Als "Filmstar" bleibt 1953 seine Verkörperung des legendären
Richard Tauber
in in dem von Ernst Marischka1) gedrehten
Streifen "Du bist die Welt für mich"1) in Erinnerung. Im Heimat- und
Musikfilm der 1950er trat er unter anderem in Produktionen wie "Der fröhliche Wanderer"1) (1955) oder dem Melodram "Stimme der Sehnsucht"1) (1956) auf,
Schock mimte beispielsweise neben Gerhard Riedmann als
der junge Komponist Emmerich Kálmán1)
den Tenor Janos Hegedüsch in dem als "Die Emmerich-Kalman-Story"
untertitelten Biopic "Der Czardas-König"1) (1958),
machte als verarmter Graf Michael in Rudolf Schündlers
Operettenverfilmung "Gräfin Mariza"1) (1958)
neben "Titelheldin" Christine Görner1) eine
ebenso blende Figur wie als Franz von Schober1) (1796 1882) in
der Adaption "Das Dreimäderlhaus"1) (1958)
an der Seite von Karlheinz Böhm als Komponist Franz Schubert1) (1797 1828)
→ Übersicht Kinofilme.
Auf dem Bildschirm konnte man sowohl seine gesangliche Kunst als auch sein
schauspielerisches Talent seit Mitte der 1950er in etlichen Opern- und
Operettenverfilmungen ebenfalls bewundern. Darüber hinaus war Schock ein
gern gesehener Gast in
zahlreichen beliebten Unterhaltungs-Shows wie "Zum
Blauen Bock" oder "Melodie
für Millionen"1), in "Ich
erinnere mich gern – Ein Abend mit Rudolf Schock"2)
(1983) erfreute er die Zushauer/-innen mit einer eigenen Sendung → Übersicht
TV-Produktionen.
Dass der Tenor ein exzellenter Interpret des Kuntsliedes unter anderem in
Vertonungen von Johannes Brahms1),
Franz Liszt1),
Franz Schubert1),
Robert Schumann1),
Richard Strauss1)
oder Hugo Wolf1) war, beweisen
noch heute zahlreiche Tondokumente. Darüber hinaus sang er neben
geistlichem Liedgut wie "So
nimm denn meine Hände"1) oder
"Die
Himmel rühmen"1) viele
populäre Volksweisen, beispielsweise "Hoch
auf dem gelben Wagen"1),
"Funiculi, Funiculŕ"1),
"Ach, wie ist’s möglich dann"1),
"Wenn
alle Brünnlein fließen"1),
"Auf
der Lüneburger Heide"1),
"Im
schönsten Wiesengrunde"1) oder
""Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde"" und "Auf der Heide blüh'n die letzten Rosen"
mit der Melodie von Robert Stolz1)
und dem Text von Bruno Hardt-Warden1).
1968 erhielt er eine "Goldene Schallplatte"1) mit Brillanten und 1979 eine
"Goldene Schallplatte" für das Album "Die Stimme für
Millionen".
Seine Bühnenlaufbahn beendete Rudolf Schock anlässlich seines 60. Geburtstages
1975 mit der Rolle des Belmonte in der Mozart-Oper "Die Entführung aus dem Serail", sein letztes Konzert gab er am 9. November 1986
im Dürener1) Stadtteil Birkesdorf1)
mit der "Chorgemeinschaft Constantia 1869". Nur zwei Tage später starb
der 1954 in Wien zum "Österreichischen Kammersänger"
ernannte Rudolf Schock unerwartet am 13. November 1986 im Alter
von 71 Jahren in seinem Domizil in Düren an den Folgen eines Herzinfarkts;
Anfang Oktober 1980 hatten er und seine Ehefrau das Rheinland bzw. Düren zur Wahlheimat
gemacht, nachdem Tochter Isolde schwer an Krebs erkrankt war. Die letzte
Ruhe fand der gefeierte Tenor auf dem Friedhof Düren-Gürzenich1) → Foto der Grabstelle
bei knerger.de.
Aus seiner Ehe mit
der Tänzerin Gisela Behrends (1917 2011), die der Künstler 1940 heiratete,
gingen zwei Töchter hervor, Isolde (1941 1983) und Dagmar
(* 1945), die
später als Musiklehrerin tätig war.
2015 überließ Dagmar Müller-Schock den schriftlichen Nachlass ihres
Vaters dem "Stadt- und Kreisarchiv Düren" → kreis-dueren.de.
Während seiner glanzvollen Karriere wurden dem Tenor und Liebling der bundesdeutschen
TV-Unterhaltung zahlreiche Ehrungen zuteil, so erhielt er unter anderem 1961 den "Goldenen Electrola-Ring",
1967 den "Silbernen
Bildschirm"1), dem 1970 der "Goldene Bildschirm"1)
folgte, 1983 übereichte man ihm die "Hermann-Löns-Medaille"1) in
Gold. Rudolf Schock war Träger des "Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse"1)
sowie des "Großen Verdienstkreuzes", mit denen er auch für seine Verdienste um die Verbreitung der
so genannten
"ernsten Musik" ausgezeichnet wurde. Seine Geburtsstadt Duisburg würdigte ihren berühmten "Sohn" mit
der "Mercator-Medaille". In der Dürener Innenstadt erinnert der
"Rudolf-Schock-Platz" (seit 1992) vor dem "Haus
der Stadt"1) sowie im Duisburger Stadtbezirk Hochfeld1)
die "Rudold-Schock-Straße" an den legendären Künstler mit
Star-Status, der als einer der größten Tenöre der
zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute verehrt und bewundert wird.
Seine Memoiren veröffentlichte der Sänger noch kurz vor seinem
Tod in Zusammenarbeit mit Rolf Ulrici1) (1922 1997) unter dem
Titel "Ach, ich hab in meinem Herzen";
bereits 1962 publizierte Friederich Herzfeld1) die Biografie "Rudolf Schock".
Im Jahr 1991 erschien ein Buch von Charlotte Hofmann-Hege1)
mit dem Titel "Alle Tage
ist kein Sonntag Das Geheimnis um Rudolf Schock und die Schlossmagd".
Es erzählt die rührende Geschichte einer heimlichen Verehrerin Schocks.*) → Literatur
bei Wikipedia
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Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia, bayreuther-festspiele.de,
musiklexikon.ac.at, bmlo.lmu.de; R = Inszenierung/Regie)
|
"Wiener
Staatsoper" → archiv.wiener-staatsoper.at
- 25.09.194028.05.1960 (26 Vorstellungen):
Tamino in "Die
Zauberflöte" von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik),
mit dem Libretto von Emanuel Schikaneder
- 1. Vorstellung 25.09.1940: R: Lothar
Wallerstein, Dirigent: Rudolf Moralt
(mit u. a.
Herbert Alsen (Fürst Sarastro),
Else Böttcher (19051991; Königin der Nacht), Esther Réthy (Pamina),
Alfred Poell (Papageno),
Dora Komarek (Papagena))
→ Besertung
- Letzte Vorstellung 28.05.1960: R: Günther
Rennert, Dirigent: Karl Böhm
(mit u. a. Gottlob Frick (Fürst Sarastro),
Erika Köth (Königin der Nacht), Irmgard Seefried (Pamina),
Walter Berry (Papageno),
Liselotte Maikl (Papagena))
→ Besertung
- 04.03.1951: Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in
"Madama
Butterfly" von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf der Erzählung "Madame
Butterfly"
von John
Luther Long sowie der Tragödie "Madame Butterfly. A
Tragedy of Japan" von David
Belasco
R: Erich von
Wymetal, Dirigent: Wilhelm Loibner
(mit Carla
Martinis als
Cio-Cio-San, genannt ""Butterfly")
→ Besertung
- 07.03.195109.09.1953 (4 Vorstellungen): Der
Gutsnachbar und Dichter Lenski in "Eugen
Onegin" von Peter
Tschaikowsky,
basieremd auf dem gleichnamigen
Versroman von Alexander
Puschkin
- 11.03.195126.01.1960 (18 Vorstellungen): Don
Ottavio, Verlobter der Donna Anna, der Tochter des Il Commendatore
(Der Komtur) in "Don
Giovanni" von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit dem Libretto von Lorenzo
Da Ponte
- 18.03.195220.10.1952 (5 Vorstellungen):
Alfredo Germont, Geliebter der Kurtisane Violetta Valéry, in
"La
traviata"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Francesco
Maria Piave, basierend auf dem Roman
"La
dame aux camélias" ("Die Kameliendame") von Alexandre
Dumas d. J.; in der Inszenierung von Oscar Fritz
Schuh,
Dirigent: Wilhelm Loibner
- 21.03.195204.02.1960 (20 Vorstellungen):
Edelmann Belmonte,
Geliebter der Konstanze, in "Die
Entführung aus dem Serail"
von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit dem Libretto von Johann Gottlieb Stephanie
- 24.03.195211.11.1952: Chevalier Des Grieux in "Manon"
von Jules
Massenet (Musik), mit dem Libretoo
von Henri Meilhac
und Philippe
Gille, basierend auf dem Roman "Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut"
von Abbé
Prévost; in der Inszeniieung von Adolf
Rott, Dirigent: Wilhelm Loibner (mit Sena Jurinac
als Manon Lescaut)
- 28.03.195227.01.1957 (8 Vorstllungen): Don José
in "Carmen"
von Georges
Bizet (Musik), mit dem Libretto
von Henri
Meilhac und Ludovic
Halévy, basierend auf der gleichnamigen
Novelle von Prosper
Mérimée
- 31.03.195207.01.1956 (15 Vorstellungen):
Hoffmann in "Les
contes d'Hoffmann" ("Hoffmanns Erzählungen")
von Jacques
Offenbach (Musik), mit dem Libretto von Jules
Barbier,
basierend auf verschiedenen Erzählungen
von E. T. A. Hoffmann
- 06.04.195216.01.1956: Hauptmann Narraboth in "Salome"
von Richard
Strauss, basierend auf
dem Drama "Salome"
von Oscar
Wilde; in den Inszenierungen von Josef Witt
- 25.04.195205.11.1952 (5 Vorstellungen): Tom Rakewell
in "The
Rake’s Progress" (dt. "Der Wüstling")
von Igor
Strawinsky. (Musik), mit dem Libretto von W.
H. Auden und Chester
Kallman, die die Kupferstich-Serie
"A Rake’s Progress" des englischen Malers und
Kupferstechers William
Hogarth als Vorlage nahmen;
in der Inszenierung von Günther
Rennert, Dirigent: Heinrich Hollreiser
- 03.09.195231.01.1956 (5 Vorstellungen):Der
italienische Sänger in "Der
Rosenkavalier" von Richard
Strauss
- 1. Vorstellung 03.09.1952: R: Alfred Jerger, Dirigent: Rudolf Moralt
(mit u. a. Maria Reining (Feldmarschallin
Fürstin Werdenberg), Ludwig Weber (Baron Ochs auf Lerchenau),
Dagmar Hermann (Octavian,
"der Rosenkavalier"),
Hilde Güden (Sophie),
Alfred Poell
(Sophies Vater Herr von Faninal)) → Besertung
- Letzte Vorstellung 31.01.1956: R: Josef
Gielen, Dirigent: Rudolf Moralt
(mit u. a. Hilde Konetzni (Feldmarschallin
Fürstin Werdenberg), Kurt Böhme (Baron Ochs auf Lerchenau),
Christa Ludwig
(Octavian,
"der Rosenkavalier"),
Emmy Loose (Sophie),
Alfred Poell
(Sophies Vater Herr von Faninal))
→ Besertung
- 07.09.195207.02.1955 (5 Vorstellungen): Der Herzog von Mantua
in "Rigoletto"
von Giuseppe
Verdi (Musik),
mit dem Libretto von Francesco Maria
Piave, basierend auf dem Melodrama "Le roi s’amuse" von
Victor Hugo
- 1. Vorstellung 07.09.1952: R: Josef
Witt, Dirigent: Wilhelm Loibner
(mit Theo Baylé (19121971) als Rigoletto,
der Hofnarr des Herzogs und Vater von Gilda
Hilde Güden)) → Besertung
- Letzte Vorstellung 07.02.1955: R: Josef Witt, Dirigent: Wilhelm Loibner
(mit Theo Baylé (19121971)
als Rigoletto,
der Hofnarr des Herzogs und Vater von Gilda (Ilse
Hollweg)) → Besertung
- 19.09.195218.02.1956 (4 Vorstellungen): Stimme
eines jungen Seemanns in "Tristan
und Isolde" von Richard
Wagner,
in den Inszenierungen von Josef
Witt
- 04.11.1952:20.11.1954 (5 Vorstellungen): Der Steuermann
in "Der
fliegende Holländer" von Richard
Wagner
- 29.05.195302.03.1958 (8 Vorstellungen): Infant
Don Carlo/Don Carlos, Sohn des spanischen Königs Filippo
II./Philippe II.
in "Don
Carlo" / "Don Carlos" von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto
von Joseph
Méry und
Camille
du Locle, basierend auf dem Drama "Don
Karlos" von Friedrich
Schiller
- 01.06.195315.12.1957 (14 Vorstellungen):
Gefängnispförtner
Jaquino
in "Fidelio"
von Ludwig
van Beethoven (Musik),
mit dem Libretto von Joseph
Sonnleithner, Stephan von Breuning und
Georg Friedrich
Treitschke, basierend
auf der Oper "Léonore, ou L’amour conjugal" von
Pierre Gaveaux (Musik; Libretto:
Jean Nicolas
Bouilly)
- 30.09.195320.02.1958: Maler Mario Cavaradossi in
"Tosca"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Giacosa und Luigi
Illica, basierend auf dem Drama "La Tosca" von Victorien
Sardou
- 14.01.195428.02.1956; Poet Rodolfo in "La
Bohčme" von Giacomo Puccini
(Musik),
mit dem Libretto
von Luigi
Illica und Giuseppe
Giacosa nach dem Roman "Scčnes de la vie de bohčme"
von Henri
Murger
- 17.01.195420.02.1955 (4 Vorstellungen): Titelpartie des Offiziers
Manrico in "Il
trovatore" ("Der Troubadour")
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto von Salvadore
Cammarano, Leone Emanuele Bardare, basierend
auf dem Schauspiel "El trovador" von Antonio
García Gutiérrez
- 12.11.195424.11.1954 : Ercole, Ehemann der Penelope, in "Penelope" von
Rolf Liebermann (Musik),
mit dem Libretto von
Heinrich Strobel
→ www.klassika.info;
in der Inszenierung von Oscar Fritz
Schuh,
Dirigent: Michael Gielen
(mit Christel Goltz
als Penelope, u. a. Ruthilde Boesch als
Telemachos,
Oskar Czerwenka als Ulisse / Odysseus)
- 17.02.1956–02.01.1958 (11 Vorstellungen):
Chevalier Renato Des Grieux in "Manon
Lescaut" von
Giacomo
Puccini (Musik), mit dem Libretto mehrerer Autoren, basierend auf dem Roman
"Histoire
du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut"
von Abbé
Prévost
- 05.01.195801.02.1960 (10 Vorstellungen): Der
Tenor/Bacchus in "Ariadne
auf Naxos" von Richard
Strauss (Musik),
mit dem Libretto von Hugo
von Hofmannsthal
- 24.01.1960:
Ritter Walther von Stolzing in "Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner,
in der Inszenierung von Herbert
Graf, Dirigent: Heinrich Hollreiser
(mit u. a.
Otto Wiener (Schuster
Hans
Sachs),
Gottlob Frick
(Goldschmied Veit Pogner), Hugo Meyer-Welfing (Kürschner Kunz Vogelgesang),
Karl Weber (1918?; Spengler Konrad Nachtigal),
Hans Braun (Bäcker Fritz Kothner),
Karl Dönch (Stadtschreiber Sixtus
Beckmesser),
Irmgard Seefried
(Pogners Tochter Eva)) → Besetzung
-
31.12.197401.01.1976 (4 Vorstellungen): Gabriel von Eisenstein,
Ehemann der Rosalinde, in der Operette
"Die
Fledermaus" von Johann
Strauss (Musik), mit dem Libretto von Karl Haffner und
Richard Genée
"Salzburger
Festspiele"
- 1948: Gefängnispförtner Jaquino
in "Fidelio"
von Ludwig
van Beethoven (Musik),
mit dem Libretto von
Joseph
Sonnleithner, Stephan von Breuning und
Georg Friedrich
Treitschke, basierend
auf der Oper
"Léonore, ou L’amour conjugal" von
Pierre Gaveaux (Musik; Libretto:
Jean Nicolas
Bouilly)
Inszenierung: Günther
Rennert, Dirigent: Wilhelm Furtwängler
(mit Erna Schlüter als Leonore alias "Fidelio",
Ehefrau des Gefangenen Florestan (Julius
Patzak)) → Besetzung
- 19511956: Idomeneo/Idomeneus, König von Kreta, in "Idomeneo" von
Wolfgang Amadeus Mozart (Musik),
mit dem Libretto von Giambattista Varesco
- 1954: Ercole, Ehemann der Penelope, in "Penelope"
(Uraufführung: 17.08.1954) von
Rolf Liebermann (Musik),
mit dem Libretto von
Heinrich Strobel;
in der Inszenierung von Oscar Fritz
Schuh,
Dirigent: George Szell
(mit Christel Goltz
als Penelope, u. a. Anneliese Rothenberger als
Telemachos,
Karl Dönch (Leiokritos),
Theo Baylé (19121971; Achille/Achilleus),
Kurt Böhme
(Odysseus))
→ Besetzung, www.klassika.info,
deutschlandfunk.de
- 1954/1955: Der Tenor/Bacchus in "Ariadne
auf Naxos" von Richard
Strauss (Musik),
mit dem Libretto
von Hugo
von Hofmannstha
- 1956: Edelmann Belmonte,
Geliebter der Konstanze, in "Die
Entführung aus dem Serail"
von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit dem Libretto von Johann Gottlieb Stephanie;
Inszenierung: Oscar Fritz Schuh, Dirigent:
Georg Solti
(mit u. a. Hannsgeorg Laubenthal (Bassa Selim),
Erika Köth / Mimi Coertse (Konstanze),
Lisa Otto (deren Zofe Blonde),
Kurt Böhme (Aufseher
Osmin))
→ Besetzung
"Bayreuther
Festspiele" (Quelle: bayreuther-festspiele.de)
Zum Repertoire zählte weiterhin unter anderem
(Quelle: www.esdf-opera.de)
- Oper
- Alwa Schön, Sohn des Dr. Schön / Jack the Ripper in "Lulu" von
Alban Berg,
basierend auf den
Dramen "Erdgeist"
und "Die Büchse der
Pandora"
von Frank Wedekind
- Poet Hector de Florac in "The Olympians" / "Die Olympier" von
Sir Arthur Bliss
(Musik), mit dem
von J. B. Priestley → Wikipedia (englisch)
- Cavaliere Leandro in "Arlecchino oder Die Fenster" von
Ferruccio Busoni
- Nureddin in "Der Barbier von Bagdad" von
Peter
Cornelius
- Ernesto, der in Norina verliebte Neffe des Don Pasquale, in "Don Pasquale" von
Gaetano Donizetti
(Musik
sowie Libretto mit Giovanni Ruffini)
- Der junge Bauer Nemorino in "L’elisir
d’amore" / "Der Liebestrank" von Gaetano Donizetti
(Musik),
mit dem Libretto von Felice
Romani, wiederum basierend auf dem Libretto von Eugčne
Scribe zu der Oper
"Le philtre" (→ Wikipedia (englisch))
von Daniel-François-Esprit
Auber
- Pächter Lyonel in "Martha oder Der Markt zu Richmond" von
Friedrich von Flotow (Musik),
mit dem Libretto von Friedrich Wilhelm Riese
- Titelpartie des Gelehrten Faust in "Faust" von
Charles Gounod (Musik), mit dem Libretto von
Jules Barbier
und Michel Carré, basierend auf der
Tragödie "Faust I"
von Johann
Wolfgang von Goethe
- Laca Klemeň, Stiefenkel der alten Burya, in "Jenůfa"
von Leoš
Janáček (Musik/Libretto),
basierend auf dem Schauspiel "Ihre Ziehtochter" ("Její
pastorkyňa") von Gabriela
Preissov
- Matthias Freudhofer, Amtsschreiber des Klosters, in "Der Evangelimann"
von Wilhelm Kienzl
- Canio/Pagliaccio in "Pagliacci"
("Der Bajazzo") von Ruggero
Leoncavallo
- Werke von Albert Lorzing
(Musik/Libretto)
Junge Bauer Turiddu in "Cavalleria rusticana" von Pietro
Mascagni (Musik), mit dem Libretto von
von Giovanni
Targioni-Tozzetti, Guido
Menasci und Giovanni
Verga, basierend auf Vergas gleichnamigen
Erzählung aus der Novellen-Sammlung "Vita
dei campi" ("Landleben")
Offizier Ferrando in "Cosě
fan tutte" von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit dem
Libretto von Lorenzo
Da Ponte
Grigori
Otrepjew, der "falsche Dmitri", in "Boris
Godunow" von Modest
Mussorgski (Musik/Libretto),
nach Motiven des gleichnamigen
Dramas von Alexander
Puschkin
Fenton in "Die lustigen Weiber von Winsor"
von Otto Nicolai (Musik), mit dem Libretto von
Salomon Hermann Mosenthal, basierend auf der Shakespeare-Komödie "The Merry Wives of Windsor"
Prinz Calŕf, Sohn des entthronten Tatarenkönigs Timur, in "Turandot"
von Giacomo
Puccini (Musik),
mit dem Libretto von Giuseppe
Adami und Renato
Simoni, basierend auf dem gleichnamigen
Theaterstück;
von Carlo
Gozzi
Der indische Kaufmann in "Sadko"
von Nikolai Rimski-Korsakow,
basierend auf der Sadko-Sage
Graf Almaviva in "Il
barbiere di Siviglia" ("Der Barbier von Sevilla") von Gioachino
Rossini (Musik),
mit dem Libretto von Cesare
Sterbini, basierend auf dem Schauspiel "Le
barbier de Séville"
von Pierre
Augustin Caron de Beaumarchais
König Hans sowie dessen Sohn Roderich in "Schwarzer Peter" von
Norbert
Schultze (Musik), mit dem
Libretto von Walter
Lieck,
basierend auf dem Märchen "Erica" von Heinrich
Traulsen, bearbeitet
von Wilhelm Wisser
(Anmerkung: Das bekannteste Stück daraus ist das Duett der Königskinder
"Ach, ich hab in meinem Herzen da drinnen
", welches später im Film
"Der fröhliche Wanderer" (1955)
in ein Tenor-Ssolo
(mit Kinderchor) für Rudolf Schock umgearbeitet wurde.)
Hans / Jeník in "Die
verkaufte Braut" von Bedřich
Smetana (Musik), mit dem Libretto von Karel Sabina
Musiker Flammand in "Capriccio" von
Richard Strauss
(Musik/Libretto mit verschiedenen Autoren)
Student Wilhelm Meister in "Mignon" von
Ambroise Thomas (Musik), mit dem Libretto
von
Jules Barbier und
Michel Carré, basierend zu einem kleinen Teil
aus dem zweiten Buch des Romans
"Wilhelm Meisters Lehrjahre" von
Johann Wolfgang von Goethe
Offizier German/Hermann in "Pique Dame"
von Peter Tschaikowski (Musik), mit dem Libretto
von Modest
Tschaikowski, basierend auf der gleichnamigen Erzählung von
Alexander Puschkin
Werke von Giuseppe
Verdi (Musik)
- Ein Bote in "Aida"
mit dem Libretto von Antonio
Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium
des Ägyptologen Auguste
Mariette
- Riccardo, Graf von Warwick, in "Un
ballo in maschera" ("Ein Maskenball"), mit dem Libretto
von Antonio
Somma,
basierend auf der Oper "Gustave
III. ou Le bal masqué" von
Daniel-François-Esprit
Auber (Libretto: Eugčne
Scribe)
- Don Alvaro, Geliebter der Donna Leonora de Vargas, in "La
forza del destino"
("Die Macht des Schicksals"), mit dem Libretto Francesco Maria Piave (1. Fassung),
Antonio Ghislanzoni (Neufassung), basierend auf dem Drama "Don Álvaro o la fuerza del sino"
von Ángel de Saavedra
- Henri (Arrigo), ein junger Sizilianer, in "I
vespri siciliani" ("Die sizilianische Vesper"),
mit dem Libretto von Eugčne
Scribe und Charles Duveyrier (18031866, → Wikipedia (englisch)),
über den sizilianischen
Aufstand aus dem Jahre 1282
Titelparte in "Lohengrin" von
Richard Wagner
Gott Froh in "Das Rheingold" von Richard Wagner
2. Jägerbursche Max in "Der Freischütz" von
Carl Maria von Weber (Musik), mit dem Libretto
von Friedrich Kind
Operette / Singspiel
- Prinz Lilo-Taroin, Verlobter der Prinzessin Laya, die "Blume von Hawaii",
in "Die Blume von Hawai"
von Paul Abraham (Musik), mit dem Libretto von
Imre
Földes, Alfred Grünwald und
Fritz Löhner-Beda
- Husarenrittmeister Stefan Koltay in "Viktoria und ihr Hussar"
von Paul Abraham (Musik), mit dem Libretto
von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, basierend auf einem Bühnenstück
von Imre Földes
- Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler in "Im weißen Rößl" von
Ralph Benatzky (Musik/Libretto zusammen mit
Hans Müller-Einigen und
Erik
Charell; Liedtexte: Robert
Gilbert), basierend auf dem gleichnamiges
Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und
Gustav Kadelburg
- Komponist Franz Schubert in "Das Dreimäderlhaus"
mit der Musik von Franz Schubert, bearbeitet
von
Heinrich Berté,
das Libretto verfassten Alfred Maria Willner und
Heinz
Reichert, basierend auf dem
Roman "Schwammerl" von Rudolf Hans Bartsch
- Werke von Nico
Dostal (Musik)
- Juan Damigo, ein Gaucho, in "Clivia",
mit dem Libretto von Charles Amberg
- Dichter Mario Zantis in "Manina",
mit dem Libretto von Hans Adler und Alexander Lix
(1899?)
- Medizinstudent/Dr. med. Horst-Dietrich Gundelach in "Monika",
mit dem Libretto von
Hermann Hermecke (29.05.189225.10.1961)
- Graf Stefan Bárdossy in "Die ungarische Hochzeit",
mit dem Libretto von
Hermann Hermecke
- Werke von Leo Fall
(Musik)
- Gutsverwalter Franz Földessyin "Die Försterchristel"
von Georg Jarno (Musik), mit dem Libretto
von Bernhard
Buchbinder
- Hans in "Schwarzwaldmädel" von
Leon Jessel
(Musik), mit dem Libretto von August Neidhart
- Werke von Emmerich Kálmán
(Musik)
- Marko Franjopan, der verbannter Fürst von Illyrien, in "Balkanliebe"
(auch "Die Gräfin von Durazzo")
von Rudolf Kattnigg (Musik), mit dem Libretto von Erik Kahr und
Bruno Hardt-Warden
- Reiteroberst Johann Georg von Schrenk in "Die große Sünderin"
von Eduard Künneke, mit dem
Libretto von Katharina Stoll und Hermann Roemmer → Info zu einer
Aufführung bei onlinemerker.com
- Werke von Franz Lehár
(Muusik)
- Johann Wolfgang von Goethe in "Friederike",
mit dem Libretto von Ludwig Herzer und
Fritz Löhner-Beda
- Hauptmann Octavio in "Giuditta",
mit dem Libretto von Paul Knepler und Fritz Löhner-Beda
- Graf René von Luxemburg in "Der Graf von Luxemburg",
mit dem Libretto von Robert Bodanzky
und Alfred Maria Willner
- Prinz Sou-Chong in "Das Land des Lächelns",
mit dem Libretto von Ludwig
Herzer und
Fritz Löhner-Beda
nach einer Vorlage von Victor Léon
- Gesandtschaftssekretär, Graf Danilo Danilowitsch in "Die lustige Witwe", mit dem Libretto von
Victor Léon
und Leo
Stein, basierend auf dem Lustspiel "L’attaché d’ambassade" von
Henri Meilhac
Anmerkung: Rudolf Schock gab auch den Raoul de Saint-Brioche
- Geigenvirtuose Niccolň Paganini
in "Paganini",
mit dem Libretto von Paul Knepler
- Kronprinz Georg in "Schön ist die Welt",
mit dem Libretto von Ludwig Herzer und
Fritz Löhner-Beda
- Titelpartie in "Der Zarewitsch",
mit dem Libretto von Bela Jenbach und
Heinz
Reichert, basierend
auf dem Drama "Der Zarewitsch" von
Gabriela Zapolska
- Jonel Bolescu, Verlobter von Zorika, in "Zigeunerliebe",
mit dem Libretto Alfred Maria Willner
und Robert Bodanzky
- Juri, Schriftführer des Bojaren, in "Die Brautschau"
("Devičij perepoloch") von Jurij Miljutin (19031968;
Musik),
mit dem Libretto von Michael Galparin und Viktor Tipot, basierend auf dem gleichnamigen Stück
von Viktor Krylow → musicallexikon
- Jan Janicki, angeblich ein Student, in "Der Bettelstudent" von
Carl Millöcker (Musik), mit dem Libretto
von Camillo Walzel alias
"Friedrich Zell" und
Richard Genée, basierend auf dem Stück
"Les noces de Fernande"
("Fernandos Hochzeit") von Victorien Sardou (Musik:
Louis
Deffčs)
- Kunstmaler René Lavallery in "Die Dubarry" von
Carl Millöcker, in der musikalischen Neubearbeitung
von Theo Mackeben und der textlichen Neugestaltung von
Paul
Knepler, Ignaz Michael Welleminsky
und Hans Martin Cremer
- Graf Boléslaw Baranski in "Polenblut" von
Oskar Nedbal (Misik), mit dem Libretto von Leo
Stein,
basierend auf der Erzählung "Fräulein Bäuerin" von
Alexander Puschkin
- Paris/Pâris in "Die schöne Helena" / "La belle Hélčne" von
Jacques
Offenbach, mit dem Libretto
von Henri Meilhac und
Ludovic Halévy
- Pompa di Matadores, ein reicher Brasilianer, in "Pariser Leben" / "La vie Parisienne" von
von Jacques Offenbach,
mit dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
- Kunstmaler Armando Cellini in "Maske in Blau" von
Fred Raymond, mit dem Libretto von Heinz Hentschke
sowie den Liedtexten von Günther Schwenn
- Leutnant Niki, frisch angetrauter Gatte von Prinzessin Helene, in "Ein Walzertraum" von
Oscar Strauss
(Musik),
mit dem Libretto von Felix Dörmann
und Leopold
Jacobson, basierend auf der Novelle "Nux der
Prinzgemahl"
aus dem "Buch der Abenteuer"
von Hans Müller-Einigen
- Werke von Johann Strauss (Sohn)
(Musik)
- Giovanni Boccaccio in
"Boccaccio" von Franz von Suppč (Musik; auch Libretto mit
Camillo Walzel alias "Friedrich Zell", basierend auf Motive aus Boccaccios
"Decamerone"
- Vogelhändler Adam in "Der Vogelhändler" von
Carl
Zeller (Musik), mit dem Libretto von Moritz West
(eigentlich Moritz Nitzelberger) und Ludwig
Held, basierend auf auf dem Vaudeville-Werk
"Ce que deviennent les roses"
("Das Gänsemädchen") von Victor Varin/Edmond de Biéville
→ Wikipedia (engl.
- Gerichtsassessor Roland in "Die Landstreicher" von
Carl Michael Ziehrer (Musik), mit dem Libretto
von Leopold Krenn und
Karl Lindau
Konzertantes (Tenor-Partie)
Interpretation zahlreicher Kunstlieder in den Vertonungen beispielsweise von
- Johannes
Brahms (u. a. "Wiegenlied",
"Deutsche Volkslieder für eine Singstimme und Klavier")
- Antonín Dvořák
(u. a. "Liebeslieder", "Eine kleine Frühlingsweise"
(mit der Musik aus "Humoresken"))
-
Edvard
Grieg (u. a. "Ein Traum" (Text: Friedrich
Martin von Bodenstedt), "O Mutter du, ich liebe dich"
("An das Vaterland", Ur-Text: John Olaf Paulsen (18511924))
- Franz
Liszt (u. a. "Es muss ein Wundebares sein" (Text:
Oscar von Redwitz-Schmölz;
→ klassika.info)
- Carl
Loewe (u. a. "Die Uhr" (Gedicht: Johann Gabriel Seidl),
"Heinrich
der Vogler" (Gedicht: Johann
Nepomuk Vogl))
- Franz
Schubert (u. a, "Die schöne Müllerin",
"Winterreise",
"Ellens dritter Gesang"
("Ave Maria"))
- Robert Schumann
(u. a. "Dichterliebe"
(nach Gedichten von Heinrich
Heine))
- Richard Strauss
(u. a. "Ständchen" (Text: Adolf
Friedrich von Schack), "Ich trage meine Minne" (Text:
Karl
Henkell),
"Heimliche Aufforderung" (Text: John Henry Mackay),
"Freundliche Vision" (Text: Otto
Julius Bierbaum)), oder
Hugo Wolf
(u. a. Vertonung der Gedichte von Eduard Mörike
(z. B. "Der Gärtner" → zeno.org),
von Johann Wolfgang von Goethe
(z. B. "Der Rattenfänger",
"Anakreons Grab" → zeno.org),
von Joseph
von Eichendorff (z. B. "Der Freund",
"Der wandernde Musikant" → zeno.org,
"Heimweh"("Wer in die
Fremde will wandern"))
- Geistliche Lieder (z. B. "So nimm denn meine Hände"
(Melodie: Friedrich Silcher),
"Die Himmel rühmen"
(von Christian Fürchtegott
Gellert, Vertonung: Ludwig van
Beethoven)
- Wiegenlied "Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein"
(Melodie: Johann Friedrich Anton Fleischmann
(lange u. a. Wolfgang Amadeus Mozart
zugeschrieben), Text: Friedrich Wilhelm Gotter)
- sowie etliche populäre Volksweisen, unter anderem
|
|
Filme
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database,
filmportal.de
(Fremde Links: Wikipedia, musiklexikon.ac.at; fernsehserien.de, Die
Krimihomepasge; R = Regie) |
Kinofilme
- 1951: Es geht nicht ohne Gisela
(R: Hans
Deppe; mit Eva Ingeborg Scholz (Studentin Gisela Düren)
und Peter Mosbacher (Ingenieur Robert Halm) in den Hauptrollen; gemeinsam mit
Rita Streich im
Opernteil)
- 1953: Du bist die Welt für mich
(R: Ernst
Marischka; als der Tenor Richard
Tauber, Annemarie Düringer als
dessen "Liebschaft" Christine)
- 1954: König der Manege
(R: Ernst Marischka; als Zirkusartist/Tenor Fritz, der vormals mit Billy
(Walter Müller)
und
Heinz (Hans
Richter) die Truppe "3 Meteore" bildete; Germaine Damar als die
Akrobatik-Tänzerin Susi Brinkmann)
- 1954: An jedem Finger zehn
(R: Erik
Ode; als er selbst; Gesang: "Ich liebe euch, ihr zauberhaften
Frau’n")
- 1955: Der fröhliche Wanderer
(R; Hans
Quest; als als Leiter des Kinderchors/Sänger Axel Wendt)
→ filmportal.de,
fernsehserien.de
- 1956: Die
Stimme der Sehnsucht (R: Thomas
Engel; als Tenor Stefan Berger, Ehemann von Carola (Waltraut
Haas);
u. a. Christine
Kaufmann als das Waisenmädchen Eva) → filmportal.de
- 1957: Schön
ist die Welt (R: Géza von
Bolváry; als Kammersänger Rudolf Halden; Renate Holm als Hella,
Tochter des reichen Teigwarenfabrikanten Karl Block (Willy
Millowitsch)) → filmportal.de,
fernsehserien.de
- 1958: Das Dreimäderlhaus
(frei nach dem gleichnamigen
Singspiel von Heinrich Berté
mit der von diesem leicht bearbeiteten
Musik von Franz
Schubert, mit den Libretto von Alfred Maria
Willner und Heinz Reichert,
basierend auf dem Roman
"Schwammerl"
von Rudolf Hans
Bartsch; R: Ernst
Marischka; mit Karlheinz Böhm als der Komponist Franz Schubert;
als dessen
Freund Baron Franz von
Schober; mit Johanna Matz als Hannerl Tschöll, Schwester von Heiderl
(Helga
Neuner)
und
Hederl (Dany
Sigel), die Töchter (aus dem "Dreimäderlhaus") von Christian Tschöll
(Gustav
Knuth) und
dessen Ehefrau
Marie (Magda
Schneider): mit u. a. Erich Kunz (Dichter
Johann
Mayrhofer), Helmuth Lohner (Maler
Moritz von
Schwind)
und Albert Rueprecht (Maler
Leopold
Kupelwieser) als Schuberts Freunde sowie weiterhin unter anderem
Ewald Balser
(Komponist Ludwig van
Beethoven),
Richard Romanowsky (Musikverleger Anton
Diabelli),
Eberhard Waechter (Opernsänger und
Schuberts Freund Johann Michael
Vogl)) → filmportal.de,
fernsehserien.de
- 1958: Gräfin Mariza
(nach der Operette "Gräfin Mariza" von
Emmerich Kálmán (Musik) mit dem Libretto
von Julius Brammer und
Alfred Grünwald; R:
Rudolf Schündler; als der verarmte Graf Michael, Verwalte auf
dem ungarischen Gut der von den Männern umschwärmten Gräfin Mariza
(Christine Görner);
u. a. Gunther Philipp als der arme Kolomán
Zsupán) → filmportal.de,
fernsehserien.de
- 1958: Der Czardas-König Die
Emmerich Kálmán Story
(R: Harald
Philipp; mit Gerhard Riedmann als
der junge
Komponist
Emmerich Kálmán; als Tenor Janos Hegedüsch) → filmportal.de
- 1960: Das große Wunschkonzert
(R: Arthur Maria
Rabenalt; als er selbst/Gesang)
Fernsehen (Auszug)
- 1954: Cavalleria rusticana nach der gleichnamigen Oper von
Pietro Mascagni
(Musik), mit dem Libretto von
von Giovanni
Targioni-Tozzetti, Guido Menasci und
Giovanni
Verga, basierend auf Vergas gleichnamigen
Erzählung aus der Novellen-Sammlung "Vita dei campi"
("Landleben")
(R: Herbert Junkers; als der junge Bauer Turiddu, Sohn der Lucia (Ilse Ihme-Sabisch) und
Geliebter der
Bäuerin Santuzza (Maria Kinasiewicz); u. a. Alexander Welitsch als Fuhrmann Alfio, Ehemann von
Lola (Anneliese
Rothenberger); es spielte das "Rundfunkorchester"
des NWDR Hamburg unter der
Leitung von
Wilhelm Schüchter) → IMDb
- 1955: Fra Diavolo nach der gleichnamigen Oper von
Daniel-François-Esprit Auber (Musik), mit dem
Libretto von Eugčne Scribe
(R: Herbert Junkers; als Räuberhauptmanns Fra
Diavolo alias Marquis de San Marco;
mit u. a. Christine Görner als Zerline, Tochter des Gastwirts
Mathéo (Siegmund Roth, 19051975)) → IMDb
- 1955: Die Zauberflöte nach der gleichmigen
Oper von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit
dem Libretto von Emanuel
Schikaneder, aufgeführt an der "Hamburgischen
Staatsoper" in der Inszenierung
von Günther
Rennert, Dirigent: Leopold
Ludwig, TV-Regie: Herbert Junkers (als Tamino;
mit u. a. Arnold
Van Mill (Fürst Sarastro), Colette
Lorand (Königin der Nacht), Anneliese
Rothenberger (Papagena),
Anne Bollinger (19191962; Pamina), Horst
Günter (Papageno)) → IMDb
- 1957: Cosě fan tutte nach der gleichnamigen Oper von
Wolfgang Amadeus Mozart (Musik), mit dem
Libretto von Lorenzo Da Ponte; aufgeführt an der "Hamburgischen
Staatsoper" in der Inszenierung
von Günther
Rennert, Dirigent: Joseph Keilberth, TV-Regie: Herbert Junkers (als
Offizier Ferrando,
Freund des Offiziers Guglielmo (Hermann
Prey); mit u. a. Clara Ebers als Fiordiligi, Schwester der
Dorabella (Gisela Litz → Wikipedia
(englisch)) → IMDb
- 1959: Die schöne Galathée nach der gleichnamigen Operette von
Franz von Suppč (Musik), mit dem
Libretto von Leonhard Kohl von Kohlenegg alias Henrion Poly
(R: Hermann Lanske,
Dirigent: László Váradi (19061989);
mit Renate Holm als (Statue) Galathée; als Bildhauer Pygmalion; u. a.
Erich Kunz
als dessen Diener Ganymed) → IMDb
- 1961: Musik aus aller Welt (Unterhaltungssendung, präsentiert von
Heinz
Erhardt; R: Theodor Grädler;
Mitwirkung) → IMDb
- 1962: Wenn ich König wär' nach der Opéra-comique
"Si j'étais roi"
von Adolphe
Adam (Musik), mit dem Libretto
von Adolphe d’Ennery und Jules-Henri Brésil
(18181899) (R: Werner Kelch; als der arme Fischer Zéphoris;
mit u. a. Georg Völker (der König), Stina-Britta Melander
(19242010; Prinzessin Nemea, dessen Tochter),
Thomas Stewart (Prinz Kadoor)) → IMDb
- 1963: Der Liebestrank nach der Opera buffa
"L’elisir
d’amore" ("Der Liebestrank") von Gaetano
Donizetti (Musik),
mit dem Libretto
von Felice
Romani, wiederum basierend auf dem Libretto von Eugčne
Scribe zu der Oper
"Le philtre" (→ Wikipedia (englisch))von Daniel-François-Esprit
Auber (R: Werner Kelch; als der junge Bauer Nemorino,
der in die reiche Pächterin Adina (Stina-Britta Melander;
19242010) verliebt ist; mit u. a. Lothar Ostenburg (Belcore, Sergeant
bei der Garnison im Dorf), Ludwig Welter (Quacksalber Doktor Dulcamara), Roswitha Bender (Bauernmädchen Gianetta);
es spielten die "Berliner Symphoniker" unter der Leitung von Ernst Märzendorfer) → IMDb
- 1963: Berlin-Melodie Vom Zille-Ball zum Jazzlokal (Unterhaltungssendung; R:
Paul
Martin; Mitwirkung;
Kurzinfo: Die Sendung beginnt mit der
Aufstellung der ersten Litfaßsäule
1855 in Berlin, und sie endet mit
der "Fair
Lady" von heute. Dazwischen sehen wir die Berliner Operette,
wie sie war, wir sehen "Harfenjule"
und "Tulpenfrieda" sowie einen Ball mit jenen Typen, die Zille
einst zeichnete, und wir werden an die
"Haller-Revue"
und den Glanz des "Wintergartens"
erinnert. (Quelle: tvprogramme.shoutwiki.com))) → IMDb
- 1964: Tiefland nach der gleichnamigen Oper von
Eugen
d'Albert (Musik), mit dem Libretto von
Rudolf Lothar, basierend auf dem Schauspiel "Terra baixa" von
Ŕngel Guimerŕ
(R: Werner Kelch;
als Pedro, Hirte im Dienste des reichen Grundbesitzers Sebastiano (Gerd
Feldhoff), der Geliebte der
Müllerin Marta (Isabel Strauss → Wikipedia (englisch));
es spielten die "Berliner Symphoniker" unter der
Leitung von Hans Zanotelli)
"Gong" (07/1964):
(
) Auf dem Bildschirm erfüllte
"Tiefland" indes nicht alle Ansprüche. Werner Kelch und
seinen Szenenbildner Karl Schneider gaben d'Alberts Oper als Heimatfilm á la
Ganghofer. So naturalistisch sah
man bislang noch keine Operninszenierung im Fernsehen. (
) Hohen Rang hatten dagegen die darstellerischen
Leistungen und die musikalische Interpretation (
).
"Hörzu" (07/1964:
(
) Als entscheidender Beitrag zur Frage
"Oper im Fernsehen" erwies sich die
"Tiefland"-Inszenierung (
). Sie zeigte, wie eine Fernseh-Oper ausgewählt und
geboten werden muss. (
)
Alle Sänger und Sängerinnen waren gute Schauspieler,
die Kamera konnte nah herangehen und dem Zuschauer
eindrucksvolle Gesichter zeigen, in
denen mehr vorging als wie sonst oft die Beschäftigung mit dem
eigenen
Zwerchfell. (Der Ordnung halber sei festgestellt, dass das Playbackverfahren
angewandt worden war (
)).
Also: Eine Oper im Fernsehen ist nicht nur möglich, sondern
wünschenswert. Nur muss die richtige Oper vom
richtigen Mann mit dem richtigen Darstellern gezeigt
werden. (Quelle: tvprogramme.shoutwiki.com))
→ IMDb
- 1965: Viktoria und ihr Husar – nach der gleichnamigen
Operette von Paul
Abraham (Musik), mit dem Libretto
von Alfred Grünwald
und
Fritz
Löhner-Beda, basierend auf
einem Bühnenstück von Imre Földes
(R: Kurt Pscherer;
als der Husarenrittmeister Stefan Koltay, Margit Schramm als Gräfin
Viktoria,
Gattin des amerikanischen Botschafters John Cunlight (Johannes
Heesters))
→ IMDb
- 1965: Der Zigeunerbaron nach der gleichnamigen
Operette von Johann Strauss (Musik), mit dem Libretto
von Ignaz
Schnitzer, basierend auf der Novelle "Sáffi" von Mór Jókai von Ásva
(R: Arthur
Maria Rabenalt,
es spielte das Orchester der "Deutschen Oper Berlin" unter
der Leitung von Robert
Stolz; um eine möglichst
milieugetreue Atmosphäre einzufangen, wurde diese TV-Fassung in der Nähe von
Budapest gedreht;
als der in seine Heimat zurückgekehrte Emigrant Sándor Barinkay;
Kurzinfo: Schweinezüchter Kálmán Zsupán (Benno
Kusche) ist sehr erfreut, dass Sándor Barinkay um
die Hand seiner Tochter Arsena (Lotte Schädle)
anhält. Die liebt aber einen anderen und Barinkay,
dem
die Sinti/Roma des Ortes als ihrem Herrn huldigen, verliebt sich in die schöne Saffi
(Erzsébet Házy).
Die Roma-Frau Czipra (Elisabeth Schärtel) erklärt Sandor, Saffi sei ein Fürstenkind.
Der "Zigeunerbaron"
will verzichten, weil er Saffi nicht ebenbürtig ist
"Gong" (52/1965): (
) Heiteres und gemütvolles Spiel um die Rivalität zwischen
dem Schweinezüchter Zsupán
und dem zum väterlichen Gut heimgekehrten Sándor Barinkay.
"Hamburger Abendblatt"
(27.12.1965): Das Wagnis, diese Johann-Strauß-Operette vom Jahre 1885 samt schneidigen
Klebebärten, Kostüen
und Operettenspielmanieren unter den freien Puszta-Himmel zu verpflanzen, rechtfertige sich
künstlerisch nicht:
Das Libretto von Ignaz Schnitzer setzt die Zauberkünste der Bühne mit Licht und Farbe voraus.
Der schwarz-weiße Bildschirm hätte es trotz Straußens feuriger Musik vollends entzaubert,
wäre nicht die Partie
des Zigeunermädchens (und Fürstenkindes) Saffi mit der blutjungen
attraktiven Erszebet Hazy von der
"Budapester Staatsoper" besetzt gewesen. Man
hätte ihr nur eines gern gewünscht: einen ebenso knusprigen
Partner als "Zigeunerbaron Barinkay".
"Hörzu"
(03/1965), Leserbriefe: Diese wunderbare Operette habe ich schon unzählige Male gesehen, aber die
Weihnachtsaufführung war ein unübertreffliches Erlebnis; Ein unvergessliches Erlebnis! (WDR)
(Quelle: tvprogramme.shoutwiki.com))
→ IMDb
- 1966: Paris ist eine Reise wert Eine verzwickte musikalische Geschichte in 13 Bildern
(R: Paul Martin;
als ?) → IMDb
- 1966: Von uns für Sie! Ein großes Wunschkonzert, präsentiert von
Holger Hagen
(Aufzeichnung einer öffentlichen
Veranstaltung in der "Stadthalle Braunschweig"; R:
Ekkehard Böhmer;
es spielten unter anderem Horst
Jankowski,
Helmut Zacharias, Max Greger mit seinem Orchester und das Orchester des "Staatstheaters Braunschweig"
unter
der Leitung von Hans Martin Rabenstein; Mitwirkung) → IMDb
- 19661968: Rendezvous mit Rudolf Schock
(musikalische Unterhaltungssendung mit Rudolf Schock und Gästen;
R: Ekkehard
Böhmer)
- 1970: Die Zirkusprinzessin nach der gleichnamigen Operette von Emmerich
Kálmán (Musik), mit dem Libretto
von Julius Brammer und
Alfred Grünwald
(R: Manfred
R. Köhler; als Fedja Palinski alias "Mister X", der maskiert als
tollkühner Zirkusreiter auftritt; Ingeborg Hallstein
als Fürstin Fedora Palinska) → wunschliste.de
- 1970: Luftsprünge
(Serie mit Toni Sailer;
als er selbst)
- Folge 06: Der Kammersänger → IMDb
- Folge 13: Die Abwerbung → IMDb
- 1970: Giuditta Freunde, das Leben ist lebenswert nach der Operette "Giuditta"
von Franz
Lehár (Musik),
mit dem Libretto von Paul Knepler und
Fritz Löhner-Beda
(R: Günther Hassert (19191991); als der Offizier Octavio,
Teresa Stratas als die Titelheldin Giuditta) → IMDb
- 1971: Glückspilze
(Sendung zum Auftakt der 18. ARD-Fernsehlotterie
"Glücksspirale" 1971;
R: Thomas
Engel, Drehbuch: Horst
Pillau; als er selbst) → Wikipedia
- 1972: Maske in Blau nach der gleichnamigen
Operette von Fred
Raymond (Musik)), mit dem Libretto von Heinz Hentschke
und den Liedtexten von Günther Schwenn
(R: Hermann
Kugelstadt; als der gefeierte Kunstmaler Armando Cellini,
Mária Tiboldi
als die reiche Plantagenbesitzerin Evelyne Valera; es
spielte das "Symphonie-Orchester Graunke"
unter der musikalischen Leitung von Werner
Schmidt-Boelcke;
Kurzinfo: Der Maler Armando Cellini (Rudolf Schock) hat in San Remo mit seinem Gemälde
"Maske in Blau" den
ersten Preis gewonnen. Sehnsüchtig wartet er auf ein Wiedersehen mit jener Unbekannten, die ihm vor einem Jahr
Modell stand. Sie kommt tatsächlich, gibt sich ihm zu erkennen. Große Liebesbeteuerung. Ihr Glück ist freilich nicht
on langer Dauer. Eine Intrige treibt sie wieder auseinander
Operettenfreunde kommen heute abend mal wieder voll auf ihre Kosten. Mit einer Bombenbesetzung (Rudolf Schock,
Maria Tiboldi, Irene Mann (als Juliska Varady) und
Gene Reed (als Josef
Fraunhofer)) steht dieses Werk von
Fred Raymond auf dem Programm. Es gilt als eines der letzten Glanzstücke in der Geschichte der Operette.
Vor allem wegen der gelungenen Verbindung von Handlung und Musik letztere reicht vom
Schlager über das
Chanson bis zur großen Arie. Fred Raymonds Operetten-Dauerbrenner
"Maske in Blau",
1937 im Berliner
"Metropol-Theater" uraufgeführt, strotzt von
"Hits", als da wären: "Die Juliska aus
Buda-Budapest",
"Ja, das Temp'rament" und "Frühling in San Remo".
(Quelle: tvprogramme.shoutwiki.com)) → IMDb
- 1972: Komm, Zigan (3-teilige Musikreihe; R: Fred
Kraus: thematisiert wird die Darstellung von Sinti
und Roma
in der Oper und Operette; Moderator: Axel
von Ambesser; Auftritt als Manrico (der Troubadour) aus der Oper
"Der Troubadour"
von Giuseppe Verdi) → IMDb
- 19651977: Gastauftritte in der Sendung "Zum Blauen
Bock" mit dem "Wirts-Paar" Heinz Schenk und
Lia
Wöhr
in der Ausgabe
- 19.06.1971: Auftritt in der TV-Show "Wünsch Dir was"
(österreichisch-deutsch-schweizerische Spielshow,
präsentiert von Dietmar Schönherr und
dessen Ehefrau Vivi
Bach)
- 1975: "Treffpunkt
Herz", ZDF-Gala (14.06.1975, Ausstrahlung: 04.10.1975)
zu Gunsten der "Deutschen
Krebshilfe",
präsentiert von Peter
Alexander in der "Kölner
Sporthalle" (Mitwirkung) → fernsehserien.de
- 1979: Noch 'ne Oper
(nach der Opernsatire "Die Zehnpfennig-Oper" von Heinz
Erhardt, zu dessen 70. Geburtstag;
R: Claus-Peter
Witt; mit Heinz Erhardt als (stummer) Dichter im Park; Auftritt in der Opernaufführung
als Ritter Geierblick, Geliebter der Clothilde (Margit
Schramm), dem untreuen Weib von Ritter Kunibert (Benno
Kusche))
→ filmportal.de
- 1983: Ich erinnere mich gern Ein Abend mit Rudolf Schock
(R: Ekkehard Böhmer)
- 19851992: Melodie für Millionen ZDF-Unterhaltungs-Show, moderiert von
Dieter Thomas Heck;
Auftrite in der Ausgabe/Sendung am
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