Wirken (Auszug)
Die deutsche Koloratursopranistin Rita Streich wurde am 18. Dezember 1920 im westsibirischen Stadt Barnaul1) 200 km südöstlich von Nowosibirsk1) geboren. Ihr Vater Bruno (1895 – nach 1960) war dort als deutscher Kriegsgefangener in einem Lager interniert gewesen und heiratete die Russin Veja Alexejewa (1898 – nach 1960). Noch seiner Entlassung kehrte der Vater 1921 mit der Familie nach Deutschland zurück, lebte zunächst in Essen1), später in Jena1). Mit Abschluss de Schulzeit begann Rita Streich eine Gesangsausbildung, zunächst in Augsburg bei Paula Klötzer )1904 – ?), dann in Berlin. Zu ihren Gesangspädagogen zählten die bedeutenden Koloratursopranistinnen Erna Berger (1900 – 1990) und Maria Ivogün (1891 – 1987) sowie der Bariton Willi Domgraf-Fassbaender (1897 – 1978).
Rita Streichs Karriere begann 1943 mit der Partie der Zerbinetta in der Oper "Ariadne auf Naxos"1) von Richard Strauss1) im böhmischen Aussig1) (heute Ústí nad Labem, Tschechien1)) am dortigen Stadttheater (heute "Nordböhmische Opern- und Balletttheater"1)).
Rita Streich als Olympia in "Hoffmanns Erzählungen" von Jaques Offenbach im April 1946 an der Deutschen Staatsoper Berlin; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df pk 0000063 009):Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek; Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Datierung: 1946.04 / Lizenz CC-BY-SA 3.0. Nach Kriegsende erhielt sie 1946 in Berlin ein Engagement an der "Deutschen Staatsoper"1) und verzeichnete dort erste Erfolge, beispielsweise mit der Olympia in "Hoffmanns Erzählungen"1) von  Jacques Offenbach1) oder als Zofe Blonde in dem Mozart1)-Singspiel "Die Entführung aus dem Serail"1). 1950 wechselte sie zur Berliner "Städtischen Oper"1) (heute "Deutsche Oper Berlin"), anschließend als Ensemblemitglied nach Wien an die "Staatsoper"1), wo sie am 21. Februar 1953 einmal mehr als Olympia in "Hoffmanns Erzählungen" debütierte. Bis Anfang der 1970er Jahre trat Rita Streich regelmäßig in Wien auf, zu einer ihrer "Paraderollen" gehörte die Susanna, Zofe der Gräfin Almaviva und Braut des Figaro, in der Mozart-Oper "Le nozze di Figaro"1), die sie allein in Wien in 35 Vorstellungen zwischen 1953 und 1969 herausragend gestaltete und stets frenetisch gefeiert wurde. Ihren Abschied vom Wiener Publikum nahm sie am 19. April 1972 nach rund 200 umjubelten Vorstellungen mit der Partie des jungen Hirt in der nach einer Inszenierung von Herbert von Karajan gezeigten Wagner1)-Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg"1) mit Jess Thomas1) als Tannhäuser1) → Wirken an der "Wiener Staatsoper".
 
Foto: Streich als Olympia in "Hoffmanns Erzählungen"
von Jacques Offenbach, im April 1946 an der
"Deutschen Staatsoper", Berlin
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df _pk 0000063 009)
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Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983; Link Wikipedia)
Datierung: 1946.04 / Lizenz CC-BY-SA 3.0.
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Als Wagner-Sängerin trat sie bereits 1952 und 1953 bei den "Bayreuther Festspielen"1) auf und hatte als Stimme des Waldvogels in "Siegfried"1) und als Klingsors Zaubermädchen in "Parsifal"1) die Aufmerksamkeit der Fachwelt erregt. Doch vor allem ihre exzellenten Mozart-Interpretationen begründeten ihren Ruhm, 1956 brillierte sie damit auch bei den "Salzburger Festspielen"1), gab an der Seite des "Titelhelden"  Cesare Siepi1) (1923 – 2010) in "Don Giovanni"1) die Zerlina, Braut des Bauern Masetto (Walter Berry1)), im Folgejahr die Despina, Hausmädchen und rechte Hand von Don Alfonso (Paul Schöffler1)), in "Così fan tutte"1), inszeniert von Oscar Fritz Schuh1) unter der musikalischen Leitung von Karl Böhm1) mit Irmgard Seefried1) (Fiordiligi), Christa Ludwig1) (deren Schwester Dorabella), Anton Dermota1) (Offizier Ferrando) und Erich Kunz1) (Offizier Guglielmo). Dass die von Oskar Wälterlin1) (Dirigent: Antal Doráti1)) inszenierte Uraufführung (17.08.1959) der Opera semiseria1) "Julietta" von Heimo Erbse1), basierend auf der Novelle "Die Marquise von O...."1) von Heinrich von Kleist1), eher glücklos verlief, lag sicherlich nicht an der gesanglichen Leistung von Rita Streich in der Titelpartie. Mit um so größerem Erfolg wirkte sie in den 1950er und 1960er Jahren in den konzertanten "Mozart-Matineen" mit → Übersicht Wirken bei den "Salzburger Festspielen".
Rita Streich avancierte zu einer international gefragten Sängerin, gab Gastspiele rund um den Globus unter anderem an der "Mailänder Scala"1), dem "Teatro dell’Opera di Roma"1), dem Londoner "Royal Opera House"1) in Covent Garden1) oder der "Lyric Opera of Chicago"1), auch den "Bregenzer Festspielen" oder dem "Festival d'Aix-en-Provence"1) in Aix-en-Provence1) und  dem "Glyndebourne Festival"1) im englischen  Glyndebourne1) verlieh sie mit ihrer kristallklaren Stimme Glanz. Eine Tournee durch die USA führte sie 1957 an etliche bedeutende US-amerikanische Bühnen, wo sie vom Publikum als einfühlsame Liedsängerin mit Werken beispielsweise von Franz Schubert1), Robert Schumann1), Johannes Brahms1) oder Hugo Wolf1) ebenfalls gefeiert wurde. Weitere Konzerttourneen führten sie im Laufe ihrer Karriere durch Japan, Australien und Neuseeland. Die Mozart-Interpretin begeisterte neben den genannten Partien als Papagena und als Königin der Nacht in "Die Zauberflöte"1) und mit der weiblichen Titelrolle in "Bastien und Bastienne"1). Zu ihrem weiteren Repertoire zählte unter anderem ein eindrucksvolles Ännchen in "Der Freischütz"1) von Carl Maria von Weber1), die Titelpartie in "Undine"1) von E. T. A. Hoffmann1), die Musetta in "La Bohème"1) von Giacomo Puccini1) und die Gilda in Verdis1) "Rigoletto"1).

Rita Streich als Adina in der komischen Oper
"Der Liebestrank"1) von Gaetano Donizetti,
1950 an der "Deutschen Staatsoper", Berlin
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0000873_017)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); Datierung: 20.06.1950
Quelle: www.deutschefotothek.de;
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Rita Streich als Adina in der komischen Oper "Der Liebestrank" von Gaetano Donizetti,  1950 an der "Deutschen Staatsoper", Berlin; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0000873_017); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Urheber: Abraham Pisarek (1901–1983); Datierung: 20.06.1950; Quelle: www.deutschefotothek.de
Weiterhin zu nennen ist die Rosine, Mündel des Doktor Bartolo, in "Il barbiere di Siviglia"1) ("Der Barbier von Sevilla") von Gioachino Rossini1), die Doppelrolle der Zwillingsschwestern Giroflé und Girofla in der Opera buffa1) "Giroflé-Girofla"1) von Alexandre Charles Lecocq1), der Page Oscar in "Un ballo in maschera"1) ("Ein Maskenball") von Giuseppe :Verdi1) oder in den Werken von Richard Strauss1) die Sophie, Tochter des Herrn von Faninal, in "Der Rosenkavalier"1), die italienische Sängerin in "Capriccio"1) und die Erste Magd in "Daphne"1).
Als Mozart-Interpretin arbeitete sie mit den bedeutendsten Dirigenten der Zeit zusammen, und als Interpretin der Konzertarien Mozarts nahm sie jahrelang eine Sonderstellung ein. Als sie das Gefühl hatte, ihren Rollenkreis ausgeschritten zu haben, wurden Konzert- und Liederabendauftritte häufiger, Opernabende seltener. Rita Streich trat zu einem Zeitpunkt in den Hintergrund, zurückhaltend und distanziert, wie sie immer war, als sie stimmlich noch keinen Grund hatte, zurückzustecken.2)
    
Die Mozart-Interpretin Rita Streich als …
Rita Streich als Blondchen in der Mozart-Oper "Die Entführung aus dem Serail" an der "Deutschen Staatsoper Berlin"; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0000860_028); Datierung: Ungenannt; Quelle: www.deutschefotothek.de; Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017 Rita Streich als Susanna in der Mozart-Oper "Die Hochzeit des Figaro" 1955 an der "Städtischen Oper Berlin"; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pk_0004276_008a); Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek; Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983); Datierung: 1955; Quelle: www.deutschefotothek.de; Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
… Blondchen in
"Die Entführung aus dem Serail"1)
an der "Deutschen Staatsoper Berlin"1)
Quelle: Deutsche Fotothek,
(file: df_pk_0000860_028)
Datierung: Ungenannt
Quelle: www.deutschefotothek.de
… Susanna in 
"Die Hochzeit des Figaro"1)
1955 an der "Städtischen Oper Berlin"1)
Quelle: Deutsche Fotothek
(file: df_pk_0004276_008a)
Datierung: 1955
Quelle: www.deutschefotothek.de
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham Pisarek1) (1901–1983);
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
   
Dass Rita Streich zudem im Fach der "leichten Muse" zu überzeugen wusste, bewies sie nicht nur als Kammermädchen Adele in der Operette "Die Fledermaus"1) von Johann Strauss1). Ihren mit einem kleinen Schuss Frechheit versetzten Humor konnte sie mit etlichen weiteren Operetten-Arien, oft als Partnerin von Nicolai Gedda, zur Geltung bringen, so mit Liedern aus "Der Zigeunerbaron"1), und "Eine Nacht in Venedig"1) von Johann Strauss1), "Der Bettelstudent"1) von Carl Millöcker1), "Boccaccio"1) von Franz von Suppè1) oder "Der Zarewitsch"1) von Franz Léhar1).
  
Am Rande sei erwähnt, dass sich Rita Streich vereinzelt an Filmproduktionen beteiligte, wenn auch zumeist lediglich als Gesangsstimme für ihre Schauspielkolleginnen. In der von Georg Wildhagen1) für die DEFA1) gedrehten  Adaption "Die lustigen Weiber von Windsor"1) (1950), basierend auf der gleichnamigen Oper1) von Otto Nicolai1) bzw. der Shakespeare1)-Komödie "The Merry Wives of Windsor"1), sang sie für Sonja Ziemann die Frau Fluth. Unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner1) entstand das Ehedrama "Die Stärkere"1) (1953), in der sie Antje Weisgerber in der Rolle der Opernsängerin Elisabeth Faber ihre Stimme lieh. In der französischen Produktion "Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr"1) (1963, "Muriel ou le Temps d’un retour"), in Szene gesetzt von Alain Resnais1) mit der Musik von Hans Werner Henze1), stammte der Gesang von Rita Streich. Lediglich In der musikalischen Komödie "Es geht nicht ohne Gisela"1) (1951, Regie: Hans Deppe1)) mit Eva Ingeborg Scholz in der Titelrolle der Studentin Gisela Düren konnte man die Sopranistin in den Operndarbietungen auf der Leinwand bewundern. Im Fernsehen wurden 1956 zwei von Kurt Wilhelm1) inszenierte Mozart-Verfilmungen gezeigt, in denen sie ihren Gesang beisteuerte, in "Die Entführung aus dem Serail" (→ IMDb) hörte man sie für Ina Peters1) als Zofe Blondchen, in "Die Hochzeit des Figaro" (→ IMDb) für Gertrud Kückelmann als Susanna. 
Anfang der 1970er Jahre zog sich Rita Streich von der Opernbühne zurück, gab jedoch noch Konzerte bzw. Liederabende. Ab 1974 lehrte sie als Professorin für Stimmbildung an der "Folkwang-Hochschule"1) (heute "Folkwang Universität der Känste") in Essen1), 1976 erhielt sie eine Professur an der Wiener "Hochschule für Musik und darstellende Kunst"1) (heute "Universität für Musik und darstellende Kunst Wien"). Während der Festspielzeiten unterrichtete sie am Salzburger " Mozarteum"1) Meisterklassen, 1983 übernahm sie die Leitung des "Centre du Perfectionnement d'art lyrique" in Nizza1), eine Funktion, die sie bis kurz vor ihrem Tod innehatte.
  
Bei
deutsche-biographie.de3) kann man lesen: "Rita Streich besaß einen auch in den höchsten Lagen glockenreinen, schwerelosen Sopran. Ihre Stimme zeichnete sich aus durch eine warme Tongebung, mühelose Leichtigkeit und klare Artikulation der Koloraturen, Merkmale, mit denen sie die Traditionslinie ihrer Lehrerinnen Erna Berger und Maria Ivogün fortsetzte. Viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentieren zentrale Partien ihres Repertoires, das relativ begrenzt blieb, jedoch perfekt ihrer nicht großen Stimme und ihrer zierlichen Bühnenerscheinung entsprach."
   

Rita Streich um 1968
Foto mit freundlicher Genehmigung der
  Österreichischen Nationalbibliothek1) (ÖNB)
Urheber/Autor: Alfred Cermak; Datierung: um 1968
Rechteinhaber/© Alfred Cermak/ ÖNB Wien;
Bildarchiv Austria (Inventarnummer CE 116/6)

Rita Streich um 1968; Foto mit freundlicher Genehmigung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Urheber/Autor: Alfred Cermak; Datierung: um 1968; Copyright Alfred Cermak/ ÖNB Wien; Bildarchiv Austria (Inventarnummer CE 116/6)
Die 1969 zur "Österreichischen Kammersängerin" ernannte und oft als "Wiener Nachtigall" bezeichnete Rita Streich starb am 20. März 1987 im Alter von nur 66 Jahren nach langer schwerer Krankheit  in Wien1) an den Folgen eines Gehirntumors. Die letzte Ruhe fand sie im Grab ihrer Eltern auf dem Ortsfriedhof Perchtoldsdorf1) der niederösterreichischen Marktgemeinde Perchtoldsdorf1) bei Wien → Foto der Grabstelle bei knerger.de.
1971 wurde die gefeierte Sopranistin mit dem "Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse"1) ("Bundesverdienstkreuz") ausgezeichnet. Ihr weltweiter Ruhm lässt sich zudem am französischen "Ordre des Arts et des Lettres"1) im Range eines "Commandeurs"1) ablesen. Darüber hinaus erhielt sie verschiedene Schallplattenpreise für Opern-, Operetten- und Liedaufnahmen.
Die Künstlerin war seit 1949 mit dem Regisseur, Theaterwissenschaftler und Schriftsteller Dieter Berger (1920 – 1980) verheiratet. Aus der Verbindung ging der 1956 geborene Sohn Franklin Berger hervor, der nach einer Ausbildung an der Essener "Folkwangschule" unter anderem in Düsseldorf an der "Kunstakademie"1) arbeitete bzw. als Fotograf tätig ist.3)
→ franklinberger.de
Den Nachlass von Rita Streich "im Umfang von 23 Umzugskartons und 31 kleinen Kartons mit Korrespondenz, Briefen, Kritiken, Programmen, Notenmappen, Büchern, Fotos und Notenblättern erhielt die "Folkwang–Hochschule Essen" 2008 als Schenkung von ihrem Sohn Franklin Berger zuerkannt, doch dort verschwand der komplette Nachlass auf unerklärliche, bis heute nicht aufgeklärte Weise." notiert die Autorin und Musikwissenschaftlerin Dr. Claudia Behn (→ claudiabehn.de) in ihrem Artikel (16.12.2020) anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstages der Sängerin bei onlinemerker.com
Siehe auch Wikipedia (mit Diskografie (Auszug)), deutsche-biographie.de,
bayreuther-festspiele.de
Filmografie bei der Internet Movie Database
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Links: 1) Wikipedia
Quelle:
2) "Grosse Stimmen" von Jens Malte Fischer (Verlag J. B. Metzeler, Stuttgart 1993, S. 508)
3) Marion Brück: "Streich, Rita, verheiratet Streich-Berger" in: "Neue Deutsche Biographie 25 (2013, S. 530)→ online-Version: deutsche-biographie.de
     
Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia; R = Inszenierung/Regie)
"Wiener Staatsoper" → archiv.wiener-staatsoper.at

"Salzburger Festspiele" (Auszug)

"Bayreuther Festspiele" in Werken von Richard Wagner, in den Inszenierungen von Wieland Wagner
 (Quelle: bayreuther-festspiele.de)
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