Auszeichnungen / Filmografie
John Wayne wurde als Marion Robert Morrison am 26. Mai 1907 als Sohn von Clyde Leonard Morrison (1884 – 1937) und dessen Ehefrau Mary Alberta (1885 – 1970) in Winterset1) (Iowa) geboren; noch heute ist der Geburtsort für eingefleischte Wayne-Fans eine Art Wallfahrtsort. Als seine Eltern beschlossen, auch ihren zweitgeborenen Sohn Robert zu nennen, änderten sie Waynes Geburtsnamen in "Marion Michael" ab. Nachdem die Familie aufgrund der Lungenprobleme des Vaters wegen des wärmeren Klimas 1911 nach Kalifornien gezogen war und dieser in Lancaster1) zwei Jahre lang mehr schlecht als recht eine Farm betrieb, kamen sie schließlich 1916 nach Glendale1), einem Vorort von Los Angeles1), wo Morrison Senior eine nicht gerade gut gehende Apotheke betrieb. Bei Wikipedia kann man lesen: "Wayne und sein jüngerer Bruder Robert trugen Zeitungen aus und erledigten Botengänge, um zum Familieneinkommen mit beizutragen. Im Gebäude der väterlichen Apotheke war auch ein Kino untergebracht. Wayne verteilte für den Besitzer Handzettel und durfte sich dafür kostenlos Filme ansehen. Er war stets mit seinem Airedale Terrier "Duke" (dt. "Herzog") unterwegs, weshalb die Nachbarn damit begannen, ihn ebenfalls "Duke" zu nennen. Wayne mochte diesen Spitznamen. Auch in Hollywood war der Schauspieler später als der "Duke" bekannt. In Glendale befand sich ein Außengelände der "Triangle-Filmstudios". Wayne schaute dort gelegentlich vorbei und kam auf diese Weise erstmals mit der Filmwelt in Kontakt. Auf der "Glendale High School" überzeugte er durch seine schulischen und sportlichen Leistungen und war der Star des Football-Teams. Nach seiner Schulzeit schlug er sich als Aprikosenpflücker, Lastwagenfahrer und Eisverkäufer durch."

John Wayne Mitte November 1960 am Flughafen Amsterdam Schiphol1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 911-7934)
Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo;  mehr bei → nationaalarchief.nl
Ausschnitt der Original-Datei; Quelle: Wikimedia Commons;
Lizenz:  CC BY-SA 3.0 NL

John Wayne Mitte November 1960 am Flughafen Amsterdam Schiphol; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 911-7934); Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo; Ausschnitt der Original-Datei; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: CC BY-SA 3.0 NL
Später studierte er Jura und Volkswirtschaftslehre an der "University of Southern California"1) (USC) in Los Angeles, wo er ebenfalls im Football-Team spielte, doch nach einem Schwimmunfall musste er seine Träume von einer Sportlerkarriere begraben. Das Stipendium, dass er als Football-Spieler erhalten hatte, reichte vorne und hinten nicht zum Leben. Deshalb begann Morrison 1926 bei der "Fox Film Corporation"1) als Requisiteur, war dann Komparse und spielte bald kleinere Filmrollen. 1928 erhielt er in dem stummen Drama "Hangman’s House" eine erste sichtbare Rolle und trat in vier Szenen als Zuschauer bei einem Pferderennen in Erscheinung. Zudem kam er in Kontakt mit John Ford1), der ihm eine winzige Aufgabe in dem Stummfilmdrama "Four Sons"1) (1928) gab und später sein wichtigster Regisseur bleiben sollte. Regisseur Raoul Walsh1) war es jedoch, der Marion Mitchell Morrison den Künstlernamen "John Wayne" verpasste und dem breitschultrigen, 1,93 Meter großen Mann die Hauptrolle des Trappers Breck Coleman bzw. heroischen Führers eines Siedlertrecks in seinem Western "The Big Trail"1) (1930, "Der große Treck") gab. Dieser erste epische Western der Tonfilm-Ära, später ein Klassiker, geriet zwar an den Kinokassen zum Flop, doch Wayne hängte das Studium an den Nagel und drehte nun einen Streifen nach dem anderen. Allein in den kommenden acht Jahren kamen so rund 80 Produktionen zusammen, manche mehr, manche weniger bekannt.
1939 gelang ihm der endgültige Durchbruch mit der Hauptrolle des Outlaws Ringo Kid in John Fords Klassiker "Stagecoach"1) ("Ringo"), "der von einer gefährlichen Postkutschenfahrt durchs Apachenland erzählt. Das Westerngenre, bis dahin gekennzeichnet durch niedrige Budgets und formelhafte Inhalte, wurde durch Fords Film entscheidend aufgewertet. Als Hauptdarsteller konnte der Regisseur seinen Freund John Wayne durchsetzen, obwohl sich Produzent Walter Wanger1) zunächst geweigert hatte, einen B-Movie-Schauspieler zu verpflichten. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Monument Valley1) profilierte sich Wayne in der Rolle des Abenteurers Ringo Kid und stieg zu einem Top-Star auf. "Ringo" gilt als einer der bedeutendsten Klassiker der amerikanischen Filmgeschichte und prägte sein Genre in entscheidender Weise." notiert Wikipedia.
Der Westernheld John Wayne, Film-Szenenfoto aus der Dokumentation "John Wayne – Eine amerikanische Legende": mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film" , welche die Produktion Mitte August 2013 auf DVD herausbrachte Der Name "Wayne" wurde zum Synonym für den Western schlechthin, schlagkräftig und bibelfest, schnell bei der Hand mit der Winchester und einer Tracht Prügel für die widerspenstige Frau, stakste Wayne durch seine Filme, das Klischee vom Sinnbild amerikanischer Größe. Kinoklassiker wie "Red River"1) (1948, auch: "Panik am roten Fluß"), "Ford Apache"1) (1948, "Bis zum Letzten Mann"), "She Wore a Yellow Ribbon"1) (1949, "Der Teufelshauptmann"), "Rio Grande"1) (1950), "The Searchers"1)  (1956, "Der schwarze Falke"), "The Horse Soldiers"1) (1959, "Der letzte Befehl"), "The Comancheros"1) (1961, "Die Comancheros") oder "The Man Who Shot Liberty Valance"1) (1962, "Der Mann, der Liberty Valance erschoss") ließen Wayne unsterblich und schon zu Lebzeiten zur Legende werden.
 
Der Westernheld John Wayne: Film-Szenenfoto aus der
Dokumentation "John Wayne – Eine amerikanische Legende"
Mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film" , welche die Produktion
Mitte August 2013 auf DVD herausbrachte
Unbedingt sehenswert ist auch der inzwischen zum Kultfilm avancierte, von Howard Hawks1) gedrehte Western "Rio Bravo"1) (1959) mit einen trinkfesten Dean Martin als Partner, mit dem Wayne auch für "The Sons of Katie Elder"1)  (1965, "Die vier Söhne der Katie Elder") nach einer Geschichte von Talbot Jennings1) vor der Kamera stand, ebenso wie das Afrika-Abenteuer "Hatari"1) (1961), ebenfalls in Szene gesetzt von Regisseur Howard Hawks mit unter anderem Hardy Krüger. "The War Wagon"1)  (1967, "Die Gewaltigen") zeigt Wayne an der Seite von Kirk Douglas, mit Rock Hudson spielte er in "The Undefeated"1) (1969, "Die Unbesiegten"), nicht ganz so gelungen war der harte Western "Chisum"1), ebenfalls aus dem Jahre 1969.
Die Hollywood-Legende verkörperte für Millionen von Amerikanern der Mittelklasse den Traum vom Wilden Westen, der Rückkehr zum freien Leben jenseits administrativer Zwangsmaßnahmen, die Verwirklichung wirrer Pubertätsträume, mit denen sich die Masse der getretenen Arbeiter den Feierabend vertrieb. Hohe Schauspielkunst war nicht gefordert. Der hochgewachsene Mime verkörperte genau das, was man sich unter einem Westernhelden vorstellte. "Für mein Gefühl waren viele Westernstars vor mir zu verdammt perfekt. Ich versuchte, einen Mann zu spielen, der sich schmutzig macht, der schwitzt, aber auch gerne Mädchen küsst. Der sauber kämpft, so lange es möglich ist, aber schmutzig, wenn es nicht anders geht.", so einmal Wayne über seine Rollen.
John Wayne gehörte zu den Mächtigen in Hollywood, außer seiner Stellung als einer der ganz wenigen Spitzenstars besaß er mit
"Batjac" noch eine eigene Produktionsgesellschaft, so benannt nach der Schiffs-Reederei ("Batjak Limited") seines Kontrahenten (Luther Adler1)) in Edward Ludwigs1) Abenteuer "Im Banne der roten Hexe"2) (1949, "Wake of the Red Witch""). Besonders in den von ihm selbst produzierten Filmen beschwor der selbstbewusste Star, der sich gern "The Duke" nennen ließ, seinen eigenen Mythos.
Am deutlichsten geschah das in dem Heldenepos "The Alamo"1) (1960, "Alamo"), bei dem Wayne selbst Regie führte. Der Film erzählt die Geschichte der berühmten Festungsbelagerung bzw. der Schlacht von Alamo1) im Jahr 1836, bei der der von Ruben Padilla dargestellte mexikanische General Santa Ana1) mit einer Übermacht das Fort Alamo erstürmte und die Besatzung bis auf den letzten Mann niedermachte. Wayne selbst verkörperte den legendären Kriegshelden Davy Crockett1), der in Alamo getötet wurde, zur Besetzung gehörten unter anderem Laurence Harvey1) als Colonel William Travis1), Richard Widmark als Colonel James Bowie1) und Richard Boone1) als General Sam Houston1). 1967 schließlich gab Wayne mit dem Kriegsfilm "The Green Berets"1) ("Die grünen Teufel") nach dem Roman von Robin Moore1) als Hauptdarsteller und Co-Regisseur sein persönliches Bekenntnis zum Vietnamkrieg1) bzw. den realen Ereignisse der Schlacht von Nam Dong ab, "Green Berets"1) – so hieß die Eliteeinheit der US-amerikanischen Vietnam-Kämpfer. Zynischerweise entstand der Film kurz nach dem meisterhaften Howard-Hawks-Western "El Dorado"1) (1967), in dem der Held im Sattel einen herrlich ironischen Denkzettel erhält, wenn er nur mühsam auf sein Pferd kommt. Und seinen einzigen "Oscar"1) erhielt Wayne erst 1970, nachdem er sich in "True Grit"1) (1969, "Der Marshall") als trinkfester, alternder Marshal Rooster Cogburn selbst aufs Korn nahm.
Unbedingt sehenswert für Western-Fans sind auch die Produktionen "Hondo"1) (1953, "Man nennt mich Hondo"), "Rio Lobo"1) (1970), "Big Jake"1) (1971), "The Cowboys"1) (1972, "Die Cowboys") und "The Train Robbers"1) (1973, "Dreckiges Gold"). Ein besonderes Highlight ist die Westernkomödie "Rooster Cogburn"1) (1975, "Mit Dynamit und frommen Sprüchen"), mit John Wayne erneut als einäugigem, raubeinigen Marshal Rooster Cogburn und Katharine Hepburn als frommer, nicht minder renitenten Pfarrerstochter Eula. Dazwischen lagen Streifen, die nahezu in Vergessenheit geraten sind, so beispielsweise die Kriegsfilme "Long Voyage Home"1) (1940, "Der lange Weg nach Cardiff") und "They Were Expendable"1) (1945, "Schnellboote vor Bataan"), die Abenteuer "Reap the Wild Wind"1) (1942, "Piraten im Karibischen Meer") und "The Conqueror1) (1955, "Der Eroberer"), der Western "Three Godfathers"1) (1948, "Spuren im Sand") oder die Agentenfilme "Jet Pilot"1) (1957, "Düsenjäger") und "McQ"1) (1973, "McQ schlägt zu").
Dass John Wayne in Komödie zu überzeugen wusste, bewies er auch mit der gelungenen Charakterstudie des Ex-Boxers Sean Thornton in John Fords Literaturadaption "The Quiet Man"1) (1952, Der Sieger), in der Westernkomödie "North to Alaska"1) (1960, Land der tausend Abenteuer2)) von Regisseur Henry Hathaway oder in John Fords unterhaltsamen Geschichte "Donovan's Reef"1) (1962, Die Hafenkneipe von Tahiti). Auch in dem aufwendig und spektakulär inszenierten Kriegsfilm "The Longest Day"2) (1961, Der längste Tag) gehörte Wayne als Colonel Benjamin Vandervoort zur hochkarätigen Besetzung. Seine letzte Rolle spielte Wayne unter der Regie von Don Siegel 1976 in dem Spätwestern "Der Shootist"1) (Der Shootist – Der letzte Scharfschütze)2): Hier verkörperte der von seiner eigenen Krebserkrankung gezeichnete Wayne einen todkranken, krebskranken Revolverhelden.
Dass John Wayne in Komödie zu überzeugen wusste, bewies er mit der gelungenen Charakterstudie des Ex-Boxers Sean Thornton in John Fords Literaturadaption "The Quiet Man"1) (1952, "Der Sieger"), in der Westernkomödie "North to Alaska"1) (1960, "Land der tausend Abenteuer") von Regisseur Henry Hathaway1) oder in John Fords unterhaltsamen Geschichte "Donovan's Reef"1) (1963, "Die Hafenkneipe von Tahiti"). In dem aufwendig und spektakulär inszenierten Kriegsfilm "The Longest Day"1) (1962, "Der längste Tag") über den so genannten "D-Day"1) gehörte Wayne als Colonel Benjamin H. Vandervoort1) ebenfalls zur hochkarätigen Besetzung. Seine letzte Rolle spielte Wayne unter der Regie von Don Siegel1) in dem Spätwestern "Der Shootist"1) (1976, "Der Shootist – Der letzte Scharfschütze"): Hier verkörperte der von seiner eigenen Krebserkrankung gezeichnete Wayne einen todkranken, krebskranken Revolverhelden, der in die Pension der Witwe Bond Rogers (Lauren Bacall) einzieht, mit der er sich nach anfänglichen Streitereien bald anfreundet → Übersicht Filmografie.
 
"Der Letzte Scharfschütze": Szenenfoto mit John Wayne als J. B. Books und Lauren Bacall als Witwe Bond Rogers; mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche den Western Mitte April 2016 auf DVD herausbrachte "Der Letzte Scharfschütze": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche den Western Mitte April 2016 auf DVD herausbrachte "Der letzte Scharfschütze": Szenenfoto mit John Wayne als J. B. Books; mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche den Western Mitte April 2016 auf DVD herausbrachte.
"Der Letzte Scharfschütze": Abbildung DVD-Cover sowie Szenenfoto mit John Wayne
als der berühmte Scharfschütze J. B. Books und Lauren Bacall als Witwe Bond Rogers
Mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche den Western Mitte April 2016 auf DVD herausbrachte.
  
Der Kettenraucher John Wayne entging bereits 1963 knapp dem Tode, als er an Krebs erkrankte. Nachdem ihm ein Lungenflügel entfernt worden war, schien die Krankheit zunächst besiegt. Doch knapp 15 Jahre später holte ihn die tückische Krankheit wieder ein. Kurz nach seinem letzten öffentlichen Auftritt bei der "Osca"r-Verleihung 1979 starb er am 11. November 1979 im Alter von 72 Jahren in Los Angeles an Lungen- und Magen-Krebs. John Wayne, der als Western-Held zum Mythos wurde, fand auf dem "Pacific View Memorial Park" im südkalifornischen Corona del Mar1) (Stadtteil von Newport Beach1)) in der Nähe von drei großen Bäumen mit Blick auf das Meer die letzte Ruhe. "Er war hässlich, er war stark, und er hatte Würde" (Feo, fuerte y formal) sollte die kernige Inschrift auf John Waynes Grab lauten, die der Star kurz vor seinem Tod am 12. Juni 1979 selbst gewählt hatte – Sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Stattdessen bekam die – wegen der Angst vor Grabräubern – betont schmucklose Ruhestätte 20 Jahre nach Waynes Tod einen in den Boden eingelassenen Grabstein mit einem Relief des Darstellers zu Pferde vor dem "Alamo" und einem Zitat aus einem Interview: "Tomorrow is the most important thing in life. Comes into us at midnight very clean. It's perfect when it arrives and it puts itself in our hands. It hopes we've learned something from yesterday." vermerkt Wikipedia  → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons und knerger.de. Dafür ist John Wayne mit einer drei Meter großen Bronzefigur im Terminal B des "John Wayne Airport"1) im erweiterten Einzugsgebiet von Los Angeles allgegenwärtig – mit Cowboyhut, Westernstiefeln und die Hand am Revolver.
 
Sein Tod war wie eine große Hollywood-Inszenierung. Als der Hollywood-Star auf dem Sterbebett lag, erschienen die ersten Sonderausgaben der Boulevardblätter, dann startet ein Fernsehsender die erste Retrospektive. Ronald Reagan, späterer Präsident der USA und in jüngeren Jahren ein eher glückloser Filmdarsteller, schwärmte von seinem Vorbild: "Niemand vertritt die Werte unseres Landes so wie er." Und der damalige Präsident Jimmy Carter1) soll ans Sterbebett geeilt sein.
John Wayne war drei Mal verheiratet, jeweils mit Lateinamerikanerinnen, und bekam sieben Kinder. Am 24. Juni 1933 ehelichte er Josephine Alcia Saenz (1908 – 2003), die ihm vier Kinder schenkte: Die Söhne Michael (1934 – 2003) und Patrick Wayne (geb. 1939) sowie die Töchter Mary Antonia, genannt "Toni" (1936 – 2000) und Melinda (geb. 1940). Doch schon nach wenigen Jahren lebte sich das Paar auseinander und trennte sich 1943, zwei Jahre später erfolgte die Scheidung. Mit der mexikanischen Schauspielerin Esperanza Baur3) (1924 – 1961), die er am 17. Januar 1946 ehelichte, schien Wayne zunächst ein neues Glück gefunden zu haben. Doch Ehefrau Nummer 2 stellte sich als äußerst eifersüchtig dar und soll auch dem Alkohol nicht abgeneigt gewesen sein – nach acht Jahren endete am 1. November 1954 auch diese Verbindung offiziell vor dem Scheidungsrichter. Noch am gleichen Tag gab er der 21 Jahre jüngeren Peruanerin Pilar Pallete3), Tochter eines Senators und ebenfalls Schauspielerin, das Ja-Wort. Pilar Pallete beendete ihre Filmkarriere und machte Wayne mit den gemeinsamen Kinder Aissa (geb. 1956), Ethan (geb. 1962) und Marisa (geb. 1966) erneut zum Vater; Sohn John Ethan Wayne1) versuchte sich vor allem in den 1980er Jahren als Filmdarsteller. Nach der Trennung von Pilar im Jahre 1973 begann Wayne eine Beziehung mit seiner ehemaligen Sekretärin Pat Stacy (1941 – 1995), die bis zu seinem Tod Bestand hatte. 1983 veröffentlichte Stacy eine Biografie über die gemeinsame Zeit mit Wayne unter dem Titel "Duke: A Love Story".
Waynes ältester Sohn Michael Wayne1) (1934 – 2003) aus der Verbindung mit Josephine Alcia Saenz wurde Filmproduzent und arbeitete mit seinem Vater eng in der Familienfirma "Batjac Productions" zusammen. Patrick Wayne1) (geb. 1939) ergriff ebenfalls den Schauspielerberuf und trat neben seinem Vater in jugendlichen Rollen auf. Tochter Mary Antonia "Toni" (1936 – 2000), verheiratet mit Donald La Cava und Mutter von acht Kindern, stand ebenfalls verschiedentlich vor der Kamera, Tochter Melinda Wayne-Munoz (geb. 1940) hatte neben ihrem Vater eine winzige Komparsenrolle in John Fords Western "The Quiet Man"1) (1952, "Der Sieger"). Der Schauspieler Brendan Wayne1), Sohn von Mary Antonia Wayne LaCava und Donald LaCava ist sein Enkel.
"John Wayne war der erfolgreichste Filmheld des Jahrhunderts und die Verkörperung Amerikas, von Millionen geliebt, von vielen gehasst, zum Schluss von allen bewundert als der Mann, der den Ritt zum großen Saloon über den Wolken mit Weisheit, Würde und Witz antritt", so ein Zitat aus einer John-Wayne-Biographie. Schlagen, schießen, saufen - raufen, reiten, rauchen: Das Leinwand-Image von John Wayne hat klare Konturen. Kritiker werfen dem amerikanischen Schauspieler vor, immer nur die gleiche Rolle zu spielen. Wayne entgegnet darauf, dass ihm die Ehefrau von Filmstar Harry Carey1) geraten habe: Enttäusche die Erwartungshaltung des Publikums nicht. "Das war der beste Rat meines Lebens", sagt Wayne später. Obwohl er auch Abenteuer- und Kriegsfilme dreht, ist Wayne die Inkarnation des Western.*)  
DVD-Cover: John Wayne – Eine amerikanische Legende; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film" Verschiedenste Autoren haben sich mit dem Leben des "Duke", der am 26. Mai 2007 100 Jahre alt geworden wäre, beschäftigt. Von George Carpozi stammt das 1984 veröffentlichte Buch "John Wayne. Seine Filme – sein Leben ("The John Wayne Story"), von Ronald L. Davis kam "Duke: The Life and Image of John Wayne" (2000) auf den Markt und Michael Munn publizierte "John Wayne: The Man Behind the Myth" (2003) – um nur einiges zu nennen → mehr bei Wikipedia..
Von Fritz Otto Stachorowski stammt die Dokumentation "John Wayne – Eine amerikanische Legende" aus dem Jahre 1991. Der rund 60-minütige Film "zeichnet ein Porträt des berühmten Schauspielers und Westernhelden. Die Produktion des "Südwestrundfunk"1) (SWR) aus dem Jahr 1991 vereint Originalaufnahmen von wichtigen Stätten im Leben Waynes und ehemaligen Drehorten wie Geburtsort, Monument Valley1) oder den "Old Tucson Studios"1) mit Filmausschnitten, Fotos sowie Interviews von Weggefährten (u. a. mit Ehefrau Pilar, Maureen O'Hara, Harry Carey jr.1), Iron Eyes Cody1), Andrew V. McLaglen1)). In Dokumentaraufnahmen kommt zudem der private John Wayne zu Wort. Thematisiert werden ferner der weltberühmte "John-Wayne-Gang", als auch der patriotische Sprechgesang der amerikanischen Legende zu seinem eigenen Epos um die Schlacht von Alamo. Das DVD-Cover dieses Doku-Highlights ziert ein eindrucksvolles Bild von Waynes OSCAR-prämierten Rooster Cogburn aus "Der Marshal"." kann man bei "Pidax film" lesen, welche die Produktion Mitte August 2013 auf DVD herausbrachte.
 
Abbildung DVD-Cover mit freundlicher
Genehmigung von "Pidax film
Verschiedene Sprecher liehen John Wayne im Laufe der Jahrzehnte bei uns ihre Stimme, so führt Wikipedia aus: "Während der 1940er und 1950er Jahre wechselten seine Sprecher ständig, öfter wurde Wolfgang Lukschy eingesetzt, sein häufigster Sprecher bis Mitte der 1960er Jahre war – wegen der Nähe zu Waynes originaler Stimmlage – Heinz Engelmann. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre etablierte sich Arnold Marquis, der so genannte "König der Synchronsprecher", als bekannteste deutsche Stimme Waynes – trotz seiner viel raueren, tieferen Stimme. Marquis kannte Wayne persönlich und veröffentlichte nach dessen Tod die Single "Ich war die Stimme von John Wayne"". Andere Sprecher waren unter anderem Curt Ackermann1) (u.a. in "Das letzte Signal"4), "Der Seefuchs"1), "Die Comancheros"1)), Ernst Wilhelm Borchert (in "Im Banne der roten Hexe"2)), Hans W. Hamacher1) (in "Die Hafenkneipe von Tahiti"1), "Die Gewaltigen"1)), Richard Münch (in "Der schwarze Reiter"1)) und Peter Pasetti (in "Piraten im Karibischen Meer"1) und "Die Freibeuterin"1)).
Textbausteine des Kurzportraits von prisma.de
Siehe auch Wikipedia (deutsch) sowie Infos zum Privatleben bei Wikipedia (englisch)
Fremde Links: 1)  Wikipedia (deutsch), 2) wunschliste.de, 3) Wikipedia (englisch), 4) filmdienst.de
*) Quelle: www.wdr.de (Seite nicht mehr abrufbar)
     
Auszeichnungen (Auszug)
(Quelle: Wikipedia bzw. IMDb; Fremde Links: Wikipedia)
"Academy Award" (Oscar): "Golden Globe Award": "Western Heritage Award" (Diese Auszeichnung vom "National Cowboy & Western Heritage Museum" wird immer
 für mehrere Mitwirkende des Films vergeben; Link: Wikipedia (englisch))
"Laurel Award" (ohne Nominierungen) in der Kategorie …: "People’s Choice Award" (vergeben seit 1975 jährlich):
  • 1975–1978: Beliebtester Filmstar
"Photoplay Award": "Golden Apple Award" in der Kategorie …:
  • 1965: "Most Cooperative Actor of the Year"
  • 1976: "Male Star of the Year"
"Golden Boot Award" (Link: Wikipedia (englisch):
  • 1996: "In Memoriam Award" (postum)
  • 2007: "Founder’s Award" (postum)
Weitere Auszeichnungen/Preise
   
Kinofilme (Auszug)
Produktionen bis 1945 / Nachkriegsproduktionen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie
Wikipedia (deutsch) / Wikipedia (englisch)
(Fremde Links: Wikipedia,  prisma.de (Originaltitel); Kurzinfos: Quelle: Wikipedia)
Produktionen bis 1945
  • 1926: Brown of Harvard (Stummfilm; 1. Leinwandauftritt; als Football-Spieler) → Wikipedia (englisch)
  • 1926: Räuber der Königsschlucht / Great K & A Train Robbery (Stummfilm-Western mit Tom Mix; ungenannt) → Wikipedia (englisch)
  • 1927: Frauenheld wider Willen / The Drop Kick (Stummfilm; als Football-Spieler) → Wikipedia (englisch)
  • 1928: Mother Machree (Stummfilm; als Komparse) → Wikipedia (englisch)
  • 1928: Hangman’s House (Stummfilm; als Zuschauer bei einem Pferderennen in vier Einstellungen) → Wikipedia (englisch)
  • 1928: Vier Söhne / Four Sons (Stummfilm; erster Film mit John Ford; als Komparse)
  • 1929: Words And Music (noch unter dem Namen Duke Morrison; als Pete Donahue) → Wikipedia (englisch)
  • 1929: Kadetten zur See / Salute (als Leutnant Bill)
  • 1930: U 13 / Man Without Women (nach der Erzählung "Submarine von John Ford (auch Regie) und James Kevin McGuinness (1883–1950);
    als Funker auf einem amerikanischen Unterseeboot, das aufgrund einer Explosion im Maschinenraum sinkt
    )
  • 1930: Mord in Alaska / Rough Romance (als Pokerspieler in einer Saloon-Szene) → Wikipedia (englisch)
  • 1930: Cheep Up And Smile (Auftritt in einer Saloon-Szene) → Wikipedia (englisch)
  • 1930: Der große Treck / The Big Trail (nach einer Erzählung von Hal G. Evarts (1887–1934); als Trapper Breck Coleman)
  • 1931: Girls Demand Excitement (als Peter Brooks als Kapitän einer College-Männerbasketballmannschaft,
    der sich in die Leiterin der Frauenbasketballmannschaft (Virginia Cherrill) verliebt.
    )→ Wikipedia (englisch)
  • 1931: Three Girls Lost (als Architekt Gordon Wales, der sich in eine Frau (Joan Marsh) verliebt, die sich als geldgierig erweist
    und in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Er wird von ihr betrogen. Als sie von ihrem kriminellen Freund getötet wird, gerät
    Wales in Verdacht. Er kann jedoch seine Unschuld beweisen und wird mit einer anderen Frau (Loretta Young) glücklich.
    )
    → Wikipedia (englisch)
  • 1931: Der Teufel von Arizona / Arizona / Men Are Like That (als Footballspieler Lieutenant Bob Denton, Kadett der
    "US Military Academy" in West Point, mit dem Ruf eines guten Footballspielers und Frauenhelden. In Arizona trifft er ein
    von ihm früher sitzengelassenes Mädchen (Laura La Plante) als Frau seines Vorgesetzten (Forrest Stanley) wieder und wird mit
    deren Schwester (June Clyde) glücklich.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1931: Range Feud (als der des Mordes beschuldigte Clint Turner) → Wikipedia (englisch)
  • 1931: Maker of Man (als Dusty Rhodes, Football-Spieler einer amerikanischen Universität, die seit zwei Jahren
    eine Niederlage nach der anderen einsteckt.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1932: The Shadow Of The Eagle (12-teilige Serie; als Craig McCoy, Wanderzirkus-Artist und erfahrener Pilot, der seinem
    Zirkusdirektor (Edward Hearn), der verdächtigt wird, ein mysteriöser Krimineller zu sein, die gestohlenen Pläne einer
    aeronautischen Erfindung zurückbringt.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1932: Texas Cyclone (als Steve Pickett, Mitstreiter und Freund des Cowboys "Texas" Grant = Tim McCoy) → Wikipedia (englisch)
  • 1932: Wer hat hier Recht? / Lady And Gent (nach einer Erzählung von Grover Jones und William Slavens McNutt (auch Drehbuch);
    als junger Preisboxer Buzz Kinney
    )
  • 1932: The Hurricane Express (12-teilige Serie; als Larry Baker, Pilot einer Luftfahrtgesellschaft)→ Wikipedia (englisch)
  • 1932: Der Falke / Ride Him, Cowboy (nach dem Roman von Kenneth Taylor Perkins (1890–1951); als Cowboy John Drury)
    → Wikipedia (englisch)
  • 1932: The Big Stampede (als Hilfs-Sheriff John Steele, der einen Viehzüchter zur Strecke bringt, der mit einer
    Bande von Pferdedieben die Gegend terrorisiert.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1932: Gejagtes Gold / Haunted Gold (als John Mason, Cowboy und Besitzer einer Mine, der, nachdem er einen geheimnisvollen
    Brief erhalten hat, sich mit einer Frau (Sheila Terry) gegen Verbrecher zu behaupten hat, die nach Gold in einer alten
    Goldmine suchen. Zudem haben es die beiden mit einem geheimnisvollen Unsichtbaren zu tun.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1933: The Telegraph Trail (als John Trent, Scout der Armee, der freiwillig beim Bau der ersten Telegraphenverbindung
    durch den Westen hilft und blutige Kämpfe mit den Indianern zu bestehen hat.
    ) → Wikipedia(englisch)
  • 1933: Die drei Musketiere / The Three Musketeers (12-teilige Serie, lose nach "Die drei Musketiere" von Alexandre Dumas d. Ä.;
    als Fremdenlegionär Lieutenant Tom Wayne (= D’Artagnan
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1933: Abrechnung in Sonora / Somewhere in Sonora (nach dem Roman von Will Levington Comfort; als Rodeo-Reiter John Bishop,
    der sich, weil er bei einem Rodeo-Wettbewerb als Betrüger beschuldigt wird, nach Mexiko absetzt, wo er sich bei Banditen
    einschleicht, um dem Vater (Ralph Lewis) seiner Freundin (Shirley Palmer) die geraubten Rechte an einer Silbermine
    wieder zu beschaffen.)
    → Wikipedia (englisch)
  • 1933: His Private Secretary (als Dick Wallace, Sohn des reichen Unternehmers Mr. Wallace (Reginald Barlow), der, statt in der
    Firma mitzuhelfen, nur Mädchen im Kopf hat, sich in die Pastorenenkelin (Evalyn Knapp) verliebt und sie schließlich heiratet.
    Sein Vater, der sie nicht kennt, ist davon nicht begeistert und wirft seinen Sohn aus der Firma. Sie verdingt sich als Sekretärin in
    der Firma, um Vater und Sohn wieder zusammenzubringen.
    )  → Wikipedia (englisch)
  • 1933: Der Mann von Monterey / The Man From Monterey (als John Holmes, Captain der Armee, der in Monterey bei den
    Grundbesitzern über die Einhaltung der neuen Landgesetze zu wachen hat und einem Farmer hilft, seinen Besitz vor
    einem betrügerischen Nachbarn zu schützen-
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1933: Baby Face (mit Barbara Stanwyck; als Jimmy McCoy Jr., Assistent eines Bankmanagers
  • 1933: Die Wasserrechte von Lost Creek / Riders Of Destiny (als singender Revolverheld Sandy "Singin" Saunders,
    Geheimbeauftragter der Regierung
    )
  • 1933: Sein Freund, der Desperado / Sagebrush Trail (als John Brant, ein unschuldig wegen Totschlags inhaftierter bzw. entflohener  Cowboy)
  • 1934: Das Gold von Texas / The Lucky Texan (als College-Absolvent Jerry Mason, der in den Westen geht)
  • 1934: Flussabwärts / West Of The Devide (als Ted Hayden alias Outlaw Gat Ganns)
  • 1934: Showdown am Adlerpass / Blue Steel (als John Carruthers, ein getarnter US-Marshal)
  • 1934: Rodeo / The Man From Utah (als Rodeo-Reiter John Weston)
  • 1934: Der einsame Reiter / Randy Rides Alone (als der fälschlich des Raubmordes Beschuldigt Randy Bowers)
  • 1934: US Marshal John / The Star Packer (als U.S. Marshal John Travers)
  • 1934: Sie töten für Gold / The Trail Beyond (als Rod Drew)
  • 1934: Land ohne Gesetz / Das Gesetz des Stärkeren / Lawless Frontier (als John Tobin, Rächer seiner von einem mexikanischen
    Banditen ermordeten Eltern
    )
  • 1934: Unter dem Himmel von Arizona / Neath Arizona Skies (als Chris Morrell, Vormund des Halbblutmädchens Nina = Shirley Jean Rickert)
  • 1935: Abenteuer in Texas / Texas Terror (als Sheriff John Higgins)
  • 1935: Im Tal des Regenbogens / Rainbow Valley (als John Martin, Geheimbeauftragter der Regierung)
  • 1935: Der Rodeo-Raub / Desert Trail (als Rodeo-Star John Scott alias John Jones)
  • 1935: Reiter in der Dämmerung /  The Dawn Rider (als Cowboy John Mason)
  • 1935: Feuerwasser und frische Blüten / Paradise Canyon (als John Wyatt alias John Rogers, Geheimagent der Regierung)
  • 1935: Westwärts! / Westward Ho (als John Wyatt, Anführer der "Singing Riders" im Kampf gegen Banditen, die seine
    Eltern ermordet haben
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1935: Flammende Grenze / New Frontier (als Stony Brooke, Anführer eines Siedlertrecks) → Wikipedia (englisch)
  • 1935: Tal der Angst / Lawless Range / Highnoon in Helltown (als Farmerssohn John Middleton)
  • 1936: The Oregon Trail ( Film gilt als verschollen; als Captain John Delmont, der sich Urlaub von der Armee nimmt, um die
    Entführer eines Versorgungstrecks und den Mörder seines Vaters, der dessen Führer war, zu suchen.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1936: Land der Zukunft / The Lawless Nineties (als John Tipton, Geheimagent der Regierung, der nach Wyoming entsandt wird,
    um dort den Volksentscheid über den Anschluss des Territoriums an die Vereinigten Staaten zu überwachen.
    )
    filmreporter.de, Wikipedia (englisch)
  • 1936: Der König von Pecos / King Of The Pecos (als John Clayborn, Rechtsanwalt, der sich mit dem Gesetzbuch und der
    Waffe das einst ergaunerte Land von einem Großrancher zurückholt, der damals auch seine Eltern brutal erschießen ließ
    .)
     → Wikipedia (englisch)
  • 1936: Wie vom Winde verweht / The Lonley Trail (als John Ashley, Heimkehrer vom Bürgerkrieg, der bei der Texas-Polizei
    die kriminellen Handlungen des Militärgouverneurs (Sam Flint), der die Bevölkerung terrorisiert, aufdeckt.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1936: Winde der Wildnis / Winds of the Wasteland (als John Blair, ehemaliger Reiter des Postbeförderungsdienstes "Pony-Express")
  • 1936: Sea Spoilers (als "Bos'n" Bob Randall, Bob Randall, Kommandant eines Kutters der Küstenwache, der seine von
    einer Luxusyacht entführte Verlobte sucht und Pelzschmugglern das Handwerk legt.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1936: Conflict (als Pat Glendon, Preisboxer, der auf die schiefe Bahn gerät, indem er mit einem anderen Preisboxer (Harry Woods)
    den Ausgang von Kämpfen abspricht und von einer Reporterin (Jean Rogers) bekehrt wird.
    )→ Wikipedia (englisch)
  • 1937: California Straight Ahead (als Biff Smith, ehemaliger Schulbusfahrer und Manager einer Trucker-Gesellschaft,
    die in einem Wettrennen mit der Eisenbahn Flugzeugteile quer durch das Land transportiert und gewinnt.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1937: Bomben über den Orient / I Cover The War (als Bob Adams, Kameramann einer Wochenschaugesellschaft in den
    1930er Jahren in Nordafrika, der Aufnahmen von einem Führer der Aufständischen machen soll und dabei zwei konkurrierende
    Wochenschauleute als Waffenschmuggler entlarvt.
    )→ Wikipedia (englisch)
  • 1937: Der Schatz am Meeresgrund / Nacht des Grauens / Adventure's End (als Duke Slade, Perlentaucher in der Südsee,
    der sich auf der Flucht vor Insulanern befindet, in deren verbotene Gewässer er eingedrungen war. Auf einem amerikanischen
    Walfänger kann er eine Meuterei unterdrücken.)
    → Wikipedia (englisch)
  • 1937: Idol Of The Crowds (als Johnny Hanson, Besitzer einer Hühnerfarm, der Spieler einer Hockeymannschaft wird, um schneller
    an Geld für den Ausbau seiner Farm zu kommen. Er kämpft gegen Wettbetrüger, die ihn bestechen wollen.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1937: Die Spielehölle von Wyoming / Born To The West (als umherziehender Viehtreiber Dare Rudd)
  • 1938/1939: "The Three-Mesquiteers"-Serie (insgesamt 51 Filme 1936–1943; Mitwirkung in 8 Produktionen als Stony Brooke,
    zusammen mit Tucson Smith (
    Ray Corrigan) und Lullaby Joslin (Max Terhune, Folge 17–22) einer der "drei Musketiere")
    → Wikipedia (englisch)
    • 1938: 17. Freunde im Sattel / Pals Of The Saddle (das Trio hilft einer amerikanischen Geheimagentin, Agenten und
      Schmugglern aus dem Ausland, die Monium zur Herstellung von Giftgas über die mexikanische Grenze schmuggeln
      wollen, das Handwerk zu legen.
      )  →  Wikipedia (englisch)
    • 1938: 18. Gold in den Wolken / Overland Stage Raiders (Stony Brooke muss sich als Teilhaber eines privaten Flugunternehmens
      mit den von einem Busunternehmer engagierten Entführern einer der Maschinen des Unternehmens auseinandersetzen.
      )
      →  filmstarts.de, Wikipedia (englisch)
    • 1938: 19. Aufstand in Santa Fé / Santa Fe Stampede →  filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
    • 1938: 20. Red River Range (Das Trio wird vom Gouverneur beauftragt, Viehdieben das Handwerk zu legen.
      Als angeblich entflohener Sträfling schmuggelt sich Stony Brooke in die Bande ein.)
      → Wikipedia (englisch)
    • 1939: 21. Reiter in der Nacht / The Night Riders →  filmstarts.de, Wikipedia (englisch)
    • 1939: 22. Der Stern von Texas / Three Texas Steers (Das Trio hilft der Erbin (Carole Landis) von einem Zirkus und
      einer Ranch, mit denen sie keinen Gewinn erzielt und die sie in die Hände von Verbrechern zu verlieren droht.
      ) →  Wikipedia (englisch)
    • 1939: 23. Der Bandit von Wyoming / Wyoming Outlaw (Raymond Hatton als Rusty Joslin) →  filmstarts.de, Wikipedia (englisch)
    • 1939: 24. Wasser für Arizona /  New Frontier (Raymond Hatton als Rusty Joslin; den Einwohnern einer Stadt wird geholfen,
      die wegen des Baus eines Stausees umgesiedelt werden sollen. Damit sie nicht von der Wasserversorgung abgeschnitten werden,
      setzt Stony Brooke den Bau einer Wasserpipeline durch.
      )
      → Wikipedia (englisch)
  • 1939: Ringo / Höllenfahrt nach Santa Fe / Stagecoach (als entsprungener Häftling Ringo Kid)
  • 1939: Black River / Der Man vom schwarzen Fluss /  Allegheny Uprising (als Büffeljäger  bzw. Siedler James "Jim" Smith)
    wunschliste.de, Wikipedia (englisch)
  • 1940: Schwarzes Kommando / Dark Command (nach dem Roman von W. R. Burnett; als Cowboy bzw. neugewählter
    Marshal Bob "Shortcut" Seton
    )
  • 1940: Three Faces West / The Refugee (als Farmer John Philips, der einem österreichischen Arzt (Charles Coburn)
    und dessen Tochter (Sigrid Gurie), die aus einem deutschen Konzentrationslager ausgebrochen und vor den Nazis geflohen
    sind, in der neuen Heimat hilft.
    )→ Wikipedia (englisch)
  • 1940: Der lange Weg nach Cardiff / The Long Voyage Home (nach verschiedenen Bühnenstücken von Eugene O’Neill;
    als schwedischer Seemann Ole Olsen
    )
  • 1940: Das Haus der sieben Sünden / Seven Sinners (als US-Marineleutnant Dan Brent, Marlene Dietrich Bar-Sängerin Bijou)
  • 1941: A Man Betrayed (als Rechtsanwalt Lynn Hollister, der einem kriminellen Politiker (Edward Ellis) das Handwerk legen will,
    und den Mord an seinem Freund im Nachtclubmilieu aufzuklären hat, sich schließlich in die Tochter (Frances Dee) des Politikers
    verliebt.
    )→ Wikipedia (englisch)
  • 1941: Lady From Louisiana (als junger Anwalt John Reynolds, der sich auf einem Mississippi-Dampfer in die Tochter (Ona Munson)
    eines Lotteriechefs verliebt und später gegen die Glücksspiel-Mafia kämpft.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1941: Verfluchtes Land / The Shepherd Of The Hills (nach dem Roman von Harold Bell Wright; als Schnapsbrenner Matt Matthews)
  • 1942: Lady For A Night (als Jackson "Jack" Morgan, Glücksspieler auf einem Mississippi-Dampfer; seine Freundin, Entertainerin
    und Miteigentümerin des Spielcasinos (Joan Blondell), will in bessere Verhältnisse heiraten, um Zugang zur oberen Gesellschaft
    con Memphis zu erhalten.
    ) → Wikipedia (englisch)
  • 1942: Piraten im Karibischen Meer / Reap The Wild Wind (als Kapitän Jack Stuart)
  • 1942: Die Freibeuterin / The Spoilers (nach dem Roman von Rex Beach; als Goldminen-Besitzer Roy Glennister,
    Marlene Dietrich als Saloon-Betreiberin Cherry Malotte
    )
  • 1942: Der Draufgänger von Boston / Old California  (als Apotheker Tom "Bosten" Craig)
  • 1942: Unternehmen Tiegersprung / Flying Tigers (als Geschwader-Kommandant Captain Jim Gordon)
  • 1942: Reunion In France (als der aus einem deutschen Gefangenenlager entflohene RAF-Pilot Pat Talbot)
  • 1942: Pittsburgh / Pittsburgh (als Charles "Pittsburgh" Markham, Marlene Dietrich als Josie "Hunky" Winters)
  • 1943: Harte Burschen – steile Zähne / A Lady Takes A Chance (als Rodeo-Reiter Duke Hudkins; mit Jean Arthur)
    → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 1943: Die Hölle von Oklahoma / In Old Oklahoma (nach der Geschichte "War of the Wildcats" von Thomson Burtis (1896–1971);
    als Cowboy Daniel F. "Dan" Somers
    )
  • 1944: Alarm im Pazifik / The Fighting Seabees (als Bauunternehmer Wedge "Bill“" Donovan)
  • 1944: Mit Büchse und Lasso / In Arizona ist die Hölle los / Tall In The Saddle (als der Fremde Rocklin)
  • 1945: San Francisco-Lilly / Flame Of Barbary (als Rinderzüchter Duke Fergus)
  • 1945: Stahlgewitter / Zwei schlagen zurück / Back To Bataan (als Infanterie-Colonel Joseph Madden)
  • 1945: Liebe in der Wildnis / Dakota (nach einer Erzählung von Carl Foreman; als Spieler und Cowboy John Devlin, Ehemann von
    Sandy Poli Devlin = Vera Hruba Ralston
    )
  • 1945: Schnellboote vor Bataan / They Were Expandable (nach dem Roman "They Were Expendable" von William Lindsay White;
    als "Rusty" Ryan junior, Leutnant der US-Navy
    )
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