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| Ray Charles wurde am 23. September 1930 als Ray Charles Robinson, Sohn des Arbeiters Baily Robinson und dessen Ehefrau Aretha (oder Reatha) in Albany1) (Georgia1)) geboren; der Vater verließ die Familie schon früh und heiratete erneut. Mit fünf Jahren erkrankte der Junge an einem Glaukom1) ("Grünen Star"), mit sieben Jahren war er erblindet. Neun Monate zuvor hatte er erleben müssen, wie sein Bruder in einem Waschzuber ertrank.*) | ||||||||||
Die Plattenfirma wurde später in "Swingtime Records" umbenannt und veröffentlichte nun mehrere Singles von Ray Charles unter dessen neuen Künstlernamen. Ray Charles selbst trennte sich von dem Trio, zog nach Los Angeles und arbeitete zwei Jahre lang als musikalischer Leiter des Bluesmusiker Lowell Fulson1) (1921 1999), mit dem er auch auf Tournee ging. Ab 1952 war Ray Charles mit einer eigenen, siebenköpfigen Combo, dem "Ray Charles Orchestra", bei der Plattenfirma "Atlantic Records"1) unter Vertrag, das Orchester bestand aus Teddy Buckner1) (Trompete), Marshall Royal1) (Altsaxophon), Jack McVea1) (Tenorsaxophon), Charles Waller (Baritonsaxophon), Louis Speiginer1) (Gitarre), Billy Hadnott1) (Bass) und Clifton "Rudy" Pitts (Schlagzeug). Bis 1957 Entstanden mit dem expressiven Gesang von Ray Charles eine Reihe weiterer Hits in der "Rythm-&-Blues"-Hitparade; darunter war auch die Nummer "I've Got a Woman" (1954, → Wikipedia (englisch)), die zum Besten gehörte, was bis dahin an "Rhythm and Blues"1) auf dem Markt war und eine Mischung aus Blues1) und Gospel1) darstellte. 1959 nahm er den vielleicht bekanntesten Titel "What'd I Say"1) auf und erreichte damit erstmals eine Platzierung in den "Top-10" Popcharts. Mit dem beim neuen Label "ABC-Paramount"1) veröffentlichten Titel "Georgia On My Mind"1), einer Mixtur aus Soul1)-, Jazz-, Blues und Popmusik konnte er dann 1960 erstmals den Spitzenplatz in den Charts belegen.
Ray Charles verdiente Millionen mit seinen Platten sowie auf zahlreichen Tourneen und Konzerten rund um den Globus 1960 kam er erstmals nach Europa wurde er (seit 1957 mit der weiblichen Vokalgruppe "The Raylettes"1)) bis weit in die 1970er Jahre von seinen begeisterten Fans gefeiert. Die Reihe seiner insgesamt rund 75 Hits reicht bis in das Jahr 1975. "Charles hatte auch zahlreiche Duettpartner. So sang er unter anderem mit Country-Musik-Größen wie George Jones1), Hank Williams Jr.1), Johnny Cash, Willie Nelson1) und Merle Haggard1). Auch wenn seine Charterfolge schwanden, war die Begeisterung über seine intensiven Live-Auftritte ungebrochen." vermerkt Wikipedia. In den 1980er und 1990er Jahren hörte man immer wieder erfolgreiche Stücke von dem Künstler mit der warmen und rauen Stimme, der eine Vorliebe für karierte Jacketts entwickelte. 1987 veröffentlichte er zusammen mit mit Billy Joel1) den Titel bzw. die Sinle "Baby Grand" (→ Wikipedia (englisch)), Ende der 1980er Jahre schaffte er es gemeinsam mit Chaka Khan1) und Quincy Jones1) mit der Nummer "I'll Be Good To You" Platz 18 in den "Billboard Hot 100"1) → Wikipedia (englisch). In den 1980er Jahren trat Ray Charles alljährlich in Europa und in den USA bei Konzerten und großen Festivals auf und dass der Künstler sowohl bei jung und alt gleichermaßen beliebt war, bewies er noch 1985 mit seiner Beteiligung an dem Titel "We Are The World"1), entstanden für das Musikprojekt "USA For Africa"1), um Geld für die Opfer der Hungersnot in Äthiopien1) (19841985) zu sammeln. In den 1990er Jahren war sein Name durch den "Pepsi"1)-Werbespot in aller Munde "You Have Got The Right One, Baby" hieß das Stück für die Getränkefirma. Im Verlaufe seiner Karriere erhielt Ray Charles die verschiedensten Auszeichnungen und Ehrungen, er gewann (von 37 Nominierungen) insgesamt siebzehn "Grammy Awards"1) (davon fünf posthum) und "Goldene Schallplatten"1), unter anderem fünf Mal den "Grammy Award for Best R&B Performance"1) er erhielt diesen Preis damit am häufigsten vier Mal den "Grammy Award for Best Male R&B Vocal Performance"1) sowie den "Grammy Lifetime Achievement Award"1) (1987) für das Lebenswerk, 1986 war der Künstler einer der Ersten, die in die "Rock 'n' Roll Hall Of Fame"1) aufgenommen wurden, ist in etlichen weiteren "Ruhmeshallen" wie beispielsweise in der "Blues Hall of Fame"1) (seit 1982), der "Songwriters Hall of Fame"1), der "Grammy Hall of Fame"1), der "Georgia Music Hall of Fame"1) (seit 1979), der "Florida Artists Hall of Fame" (seit 1992), der "Rhythm and Blues Music Hall of Fame" (seit 2015) und der "Country Music Hall of Fame"1) (seit 2021).
Weitere der insgesamt 12 Kinder von Ray Charles sind/waren (Quelle: Wikipedia (englisch):
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Als Hommage an den "Genius" Ray Charles versteht sich der von Alexis Spraic
anlässlich des 80. Geburtstages des Musikers gedrehte, zweistündige Dokumentarfilm "Ray Charles’ America" (2010) mit seltenem Archivmaterial, Fotos,
Live-Aufnahmen und nie
zuvor veröffentlichtem Material. In diesem von David Duchovny1)
präsentierten Portrait kamen in Interviews unter anderem Stars wie Clint Eastwood,
Elton John1),
Quincy Jones1),
Bill Cosby1) oder Ben Harper1) zu Wort → IMDb. Der Sänger, Songwriter und Pianist Ray Charles wurde als "Hohepriester des Soul" bezeichnet, sein Einfluss war stilprägend für die Entwicklung von Rhythm and Blues, Blues, Country und Soul. Das Magazin "Rolling Stone"1) wählte ihn auf Platz 2 der "100 größten Sänger"1) sowie auf Platz 10 der "100 größten Musiker"1) aller Zeiten. Seine Version des Songs "Georgia on My Mind"1) erklärte man zur offiziellen Hymne des US-Bundesstates Georgia1). Dort erinnert in seiner Geburtsstadt Albany1) ein lebensgroßes Bronze-Denkmal am "Ray Charles Plaza" an den legendären Musiker (→ Foto bei Wikimedia Commons) und auch in den Gärten des "Hôtel Montreux-Palace"1) im Schweizerischen Montreux1) wurde er mit einer vom Künstler Marco Zeno geschaffenen Bronze-Skulptur "verewigt" eine Huldigung seiner wiederholten Auftritte beim "Montreux Jazz Festival"1) → Foto bei Wikimedia Commons. |
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Offizielle Webpräsenz: www.raycharles.com Siehe auch Wikipedia (deutsch;mit Diskografie), Wikipedia (englisch), dieterwunderlich.de, www.laut.de Filmografie bei der Internet Movie Database Fotos bei Wikimedia Commons |
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Quelle: *) Wikipedia (abgerufen
12.09.2011 Fremde Links: 1) Wikipedia |
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