Mahalia Jackson wurde am 26. Oktober 1911 in New Orleans1) (Louisiana1)) in ärmliche Verhältnisse hineingeboren, die Eltern Charity Clark and Johnny Jackson, ein Hafenarbeiter, waren unverheiratet. Ihre Großeltern erlebten noch die Sklaverei1) und arbeiteen bei Weißen, väterlicherseits auf einer Reis-Plantage, mütterlicherseits auf einer Baumwoll-Plantage im "Pointe Coupee Parish"1), ca. 100 Meilen (160 km) entfernt von New Orleans. Charitys ältere Schwester, Mahala Paul, genannt"Duke" war Namensgeberin (ojme "i") für ihre Nichte und beherbergte ihre fünf weiteren Schwestern samt Kindern in einem heruntergekommenen Reihenhaus in "Water Street" im 16. Bezirk von New Orleans. Als Charitys Schwestern Anstellung als Dienstmädchen und Köchinnen fanden, verließen sie Mahalas Unterkunft, nur Charity blieb mit ihrer Tochter, die ebenso wie Halbbruder Peter und Mahalas Sohn Fred seit der Geburt unter einer Kniefehlstellung1) ("Genu varum") litten.
Mahalia Jackson Mitte April 1962; Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos) von der "Carl Van Vechten photograph collection" der "Library of Congress" (Carl Van Vechten1);  1880–1964) (Reproduction Nr. ID cph.3b37657): Lizenz: gemeinfrei Mit gerade mal fünf Jahren wurde die kleine Mahalia Halbwaise, als ihre Mutter erkrankte und mit erst 25 Jahren 1916 starb. Das Mädchen wurde nun von ihrer Tante Mahala, einer strengen und zutiefst gläubigen Baptistin1), erzogen, verbrachte eine Kindheit, die von Arbeit – die Schule besuchte sie nur sporadisch – sowie von Besuchen in der "Mount Moriah Baptist Church" geprägt waren, wo sich der Großvater mitunter als Prediger betätigte. Schon in frühen Jahren zeigte sich Mahalia Jacksons Liebe zur Musik, ab 1920 sang sie jeden Sonntag im Chor der Kirche und erregte schon als Kind mit ihrer ausdrucksstarken Stimme Aufsehen, Tante Mahala verabscheute alle weltliche Musik und so sang die kleine Mahalia auch zu Hause kirchliche Lieder und Gospel1)-Songs. "Ich sang den ganzen Tag" erzählte Mahalia Jackson in ihren Memoiren über ihre Kindheit, "und schon als kleines Mädchen hatte ich eine außergewöhnlich gute Stimme"; ihre Vorbilder waren die Blues-Sängerinnen Ida Cox1) (1896 – 1967), Ma Rainey1) (1886 – 1939), Mamie Smith1) (1891 – 1946) und Bessie Smith1) (1894 – 1937).
 
Mahalia Jackson Mitte April 1962
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
von der "Carl Van Vechten photograph collection" der
"Library of Congress" (Carl Van Vechten1);  1880–1964)
(Reproduction Nr. ID cph.3b37657)
Angaben zur Lizenz siehe hier

 

Nach wenigen Jahren musste Mahalia Jackson die Schule verlassen, um als Wäscherin zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Nach neuerlichen Auseinandersetzung mit ihrer Tante, beschloss sie New Orleans zu verlassen. Im Dezember 1928 ging die 17-Jährige nach Chicago1), arbeitete als Zimmermädchen in Hotels und als Hausangestellte bei weißen Familien. Ihr eigentlicher Traum war jedoch, Krankenschwester oder Lehrerin zu werden und in Chicago erhoffte sie sich die Möglichkeit dazu. Nebenher sang sie im Chor der "Greater Salem Baptist Church" und wurde von den vorhandenen Musikströmungen wie dem Jazz1), dem Blues1) oder den ekstatischen Feiern kleinerer Kirchen beeinflusst.
Sie lernte den Musiker Thomas A. Dorsey1) (1899 – 1993) kennen, der zu dieser Zeit an der "Pilgrim Baptist Church" in Chicago tätig war und vielen als "Vater der Gospelmusik"1) gilt. Er führte  Jackson  in diese Musikrichtung ein, unterrichtete sie einige Monate und sollte so etwas wie ihr Mentor werden. 
Nach anfänglichen Auftritten unter anderem in Chicagoer Kirchen sowie christlichen Veranstaltungen, tourte sie bald mit vier weiteren Chormitgliedern als "The Johnson Singers" durch die USA und wurde rasch auch einem größeren Publikum bekannt. Als sie Anfang der 1930er Jahre bei einer Gospel-Tour so legendäre Lieder wie "He's Got the Whole World in His Hands" (→ Wikipedia (englisch)) oder "I Can Put My Trust in Jesus" interpretierte. Noch bevor sich die "Johnson Singers" 1938 auflösten, nahm im Mai 1937 auf Vermittlung des Musikproduzenten Jay Mayo "Ink" Williams1)  bei "Decca Records"1) mit dem Titel "God Gonna Separate the Wheat from the Tares" sowie vier weiteren ihre ersten Singles auf  – der finanzielle Erfolg war eher mäßig. Den Vorschlag der Plattenfirma, Blues bzw. weltliche Lieder zu singen, lehnte Jackson ab. Zwischenzeitlich erwarb sie sich an dem von Madam C. J. Walker1) (1867 – 1919) begründeten Unternehmen ("Madame C. J. Walker Manufacturing Company"), das Beauty- und Haarproduktlinien für schwarze Frauen entwickelte, eine Lizenz als Kosmetikerin und eröffnete einen Schönheitssalon nahe der "Pilgrim Baptist Church", wo Thomas A. Dorsey inzwischen als musikalischer Leiter fungierte und 1932 dort den ersten Gospel-Chor gegründet hatte. Er machte Mahalia Jackson zu seiner Sängerin, bis Anfang der 1950er Jahre ging sie mit ihm auf etliche Tourneen. Dorsey begleitete Jackson am Klavier und schrieb oft Lieder speziell für sie. Die Hymne "Take My Hand, Precious Lord" (→ Wikipedia (englisch)) wurde neben "Peace In The Valley" (→ Wikipedia (englisch)) zu einem der besten Songs ihres Repertoires.
  
Rasch erreichte Mahalia Jackson internationale Berühmtheit und avancierte mit Titeln wie "Go Tell It On The Mountain"1), "He's Got The Whole World In His Hand" (→ Wikipedia (englisch)), "How I Got Over"  (→ Wikipedia (englisch)) "Little David Play O Your Harp", "Every Time I Feel The Spirit", "Nobody Knows the Trouble I've Seen" (→ Wikipedia (englisch)), "Were You There" (→ Wikipedia (englisch)), "There Is A Balm In Gilead" (→ Wikipedia (englisch)), "Rockin’ In Jerusalem", "Said He Would", "Just Over The Hill", "Get Away Jordan", "In The Upper Room", "Joshua Fought the Battle of Jericho"1), "Prayer Changes Things" oder auch "When the Saints Go Marching In"1) zum weltweit gefeierter Star bzw. zur populäre Konzertsängerin.
Das von dem Baptisten-Prediger W. Herbert Brewster (1897 – 1987) geschaffenen, sowie im Dezember 1947von ihr veröffentlichte Lied "Move On Up a Little Higher" verkaufte sich Millionenfach und zählt zu den meistverkauften Gospel-Songs aller Zeiten. Jacksons Version wurde 1998 in die "Grammy Hall of Fame"1) aufgenommen, die "Library of Congress"1) führt es seit 2005 in der "National Recording Registry"1), in dem US-amerikanischer Tondokumente bewahrt werden, die als besonders erhaltenswert angesehen werden, da sie "kulturell, historisch oder ästhetisch wichtig sind oder über das Leben in den Vereinigten Staaten informieren oder dieses reflektieren" → Wikipedia (englisch)). "Take My Hand, Precious Lord" wird seit 2012 ebenfalls in der "Grammy Hall of Fame" gelistet. Mit dem die Sintflut1) thematisierenden Titel "Didn't It Rain" schafte sie es 1954 sogar in die US-Hitparade. Jackson selbst sagte von ihrem Gesang "Gospel-Musik ist nichts anderes als das Singen der "Frohen Botschaft"1), das Verbreiten der guten Nachricht" → Bekannte Lieder und Interpretationen bei Wikipedia.

Mahalia Jackson am 1. Mai 1961 bei einem Konzert
im "Kongresshaus Zürich"1), der große Saal war ausverkauft,
Begleitung am Klavier: Pianistin Mildred Falls
Urheber: "Comet Photo"1) ("Comet Photo AG", Zürich)
Dieses Bild stammt aus der Sammlung (Bildarchiv1))  der ETH-Bibliothek1) und wurde auf
Wikimedia Commons im Rahmen einer Kooperation mit Wikimedia CH veröffentlicht;
Quelle: www.e-pics.ethz.ch; Urheber: Comet Photo AG (Com_L10-0125-0002.tif);
Lizenz: CC BY-SA 4.0

Mahalia Jackson am 1. Mai 1961 bei einem Konzert im "Kongresshaus Zürich", Urheber: "Comet Photo" ("Comet Photo AG", Zürich); dieses Bild stammt aus der Sammlung (Bildarchiv)  der ETH-Bibliothek und wurde auf Wikimedia Commons im Rahmen einer Kooperation mit Wikimedia CH veröffentlicht; Quelle: www.e-pics.ethz.ch; Urheber: Comet Photo AG (Com_L10-0125-0002.tif);
In den 1950er Jahren hörte man ihre begnadete Stimme in zahllosen Rundfunksendungen, sie trat im Fernsehen auf und gab Konzerte rund um den Globus. Besonders in Europa, wo Mahalia Jackson 1952 ihre erste Konzerttournee absolvierte, begeisterte sie durch die Macht ihrer Stimme sowie die Echtheit und Beseeltheit ihres Vortrags das Publikum. Die als die "größte Gospelsängerin der Welt" geltende Mahalia Jackson sang vor einfachen Zuhörern ebenso wie vor bedeutenden Persönlichkeiten, wie beispielsweise im Januar 1961 im "Weißen Haus"1) vor John F. Kennedy1) bei dessen Gala anlässlich seines Amtsantritts zum US-Präsidenten, oder Mitgliedern des dänischen und britischen Königshauses. Sie trug Gottes Wort in Kirchen, Gefängnisse oder Krankenhäuser, blieb immer dem Glauben an ihre religiöse Sendung treu und hoffte mit ihrer Kunst dazu beizutragen, dass die Schranken zwischen Menschen verschiedener Hautfarben überwunden werden könnten. Sie weigerte sich auch stets, weltliche Blues-Lieder zu singen oder mit ihrer Gospel-Musik in Nachtlokalen aufzutreten. Mitunter konnte man ihre Kunst jedoch auf der Leinwand bewundern, so wirkte sie in "St. Louis Blues" (1958), dem Biopic über den von Nat "King" Cole dargestellten US-amerikanischen Blues1)-Musiker W. C. Handy1) als Missionarin Bessie May mit, sang die Titel "Noah Heist the Window" und "He That Sows in Tears" → Wikipedia (englisch). In dem von Douglas Sirk1) mit Lana Turner in der Hauptrolle in Szene gesetzten Melodram "Solange es Menschen gibt"1) (1959, "Imitation of Life") über Rassenvorurteile sowie die Vereinbarkeit von Mutterpflichten und Karriere, trat sie als Sängerin mit "Troubles of the World" bei der Beerdigung auf. Bei der Produktion "Jazz an einem Sommerabend"1) (1959, "Jazz on a Summer's Day") handelte es sich um eine von Aram Avakian1) und Bert Stern1) gedrehte Dokumentation über das Konzert beim "Newport Jazz Festival"1) am 6. Juli 1958, bei dem Mahalia Jackson die Songs "Didn't It Rain", "Shout All Over" und "Lords Prayer" interpretierte. Als sie selbst zeigte sie sich unter der Regie von Franklin J. Schaffner1) in dem auf gleichnamigen Broadway1)-Stück von Gore Vidal1) basierenden Streifen "Der Kandidat"1) (1964, "The Best Man "), in dem Henry Fonda und Cliff Robertson die männlichen Hauptrollen spielten. Der Dokumentarfilm "Summer of Soul"1) mit dem Untertitel "…Or, When the Revolution Could Not Be Televised" entstand von Ahmir Khalib Thompso1) alias "Questlove" und zeigt bislang unveröffentlichte Aufnahmen vom "Harlem Cultural Festival"1) im Sommer 1969, das auch als "Black Woodstock" bezeichnet wurde. Premiere feierte die Produktion beim "Sundance Film Festival 2021"1) (28.01.–03.02.2021) und gelangte dann am 2. Juli 2021 in die US-Kinos.
Mahalia Jackson am 7. Mai 1964 bei einem Konzert in Utrecht; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag,Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 916-4048); Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright) Mahalia Jackson war seit Mitte der 1950er Jahre eine vehemente Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung1), sie trat unter anderem am 28. August 1963 beim berühmten "March on Washington"1) auf, bei dem Martin Luther King1) seine legendäre Rede "I Have a Dream"1) hielt;   nach Kings Ermordung am 4. April 1968 sang sie beim Trauergottesdienst unter anderem alte Sklaven-Spirituals.
Mahalia Jackson war unermüdlich, arbeitete mitunter bis an den Rand der Erschöpfung. Als ihr die Ärzte dann Anfang der 1970er Jahre dazu rieten, wegen ihres hohen Blutdruck und ihres Herzleidens etwas kürzer zu treten, wollte sie davon nichts hören.
 
Mahalia Jackson am 7. Mai 1964 bei einem Konzert in Utrecht1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag,
Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 916-4048)
Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons;
Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
 
Während ihrer Europa-Tournee brach sie 1971 bei einem Konzert in München1) zusammen, wenige Monate später spielte ihr Herz nicht mehr mit. Am 27. Januar 1972 starb die "Queen of Gospel Song" in ihrem Domizil in Evergreen Park1) nahe Chicago (Illinois1)) im Alter von nur 60 Jahren an den Folgen eines neuerlichen Herzinfarktes. Die letzte Ruhe fand "The World's Greatest Gospel Singer" – so die Inschrift auf dem Grabstein – auf dem "Providence Memorial Park" in Metairie1) (Louisiana), einem Vorort ihrer Geburtsstadt New Orleans1) → Foto der Grabstelle bei knerger.de, findagrave.com. Tausende Trauernde gaben ihr das letzte Geleit. Zuvor hatten unter enormer Anteilnahme Trauerfeierlichkeiten sowohl in Chicago als auch in New Orleans stattgefunden. Bei der Zeremonie am 2. Februar 1972 in dem im Chicagoer "McCormick Place"1) angesiedelten "Arie Crown Theater" hielten Bürgermeister Richard Michael Daley1) sowie andere Politiker und Prominente vor rund 6.000 geladenen Gästen die Trauerreden, Aretha Franklin1) (1942 – 2018) sang ergreifend das Lied "Take My Hand, Precious Lord".
 
Die "Königin der Gospel-Musik" war zwei Mal verheiratet, 1936 hatte sie Isaac 'Ike' Hockenhull geehelicht, der während der Weltwirtschaftskrise1) bei der Post arbeitete und kurz nach der Heirat arbeitslos wurde. Die Ehe wurde nicht zuletzt wegen der Spielsucht ihres Mannes bzw. finanzieller Probleme 1941 geschieden. 1964 gab sie den ehemaligen Saxophonisten Sigmond Galloway (1922 – 1972)  das Ja-Wort, doch auch diese Verbindung scheiterte und endete nach wenigen Jahren 1967 vor dem Scheidungsrichter; beide Ehen blieben kinderlos.
  
Im Verlauf ihrer Karriere konnte Mahalia Jackson zahlreiche Ehrungen entgegen nehmen, bereits 1951 wurde sie von der Pariser "Académie Charles-Cros"1) mit dem "Grand Prix du Disque"1) ausgezeichnet. Ihren ersten "Grammy Award"1) erhielt sie 1961 für "Everytime I Feel The Spirit", gefolgt 1962 für "Great Songs of Love And Faith". Bei der "Grammy-Verleihung 1972"1) (15.03.1972) würdigte man ihr Lebenswerk posthum mit dem "Lifetime Achievement Award"1)), einen weiteren "Grammy" widmete man ihr ebenfalls posthum 1976 für "How I Got Over" → Wikipedia (englisch)). Verschiedene Bildungsstätten verliehen ihr den Ehrendoktor-Titel, unter anderem die (heutige) "Fordham  University"1) (1971, "Doctorate of Music") und die "DePaul University"1) (1971)., Sie ist in etlichen "Ruhmeshallen" vertreten, so neben der erwähnten "Grammy Hall of Fame"1) in der von der "Gospel Music Association"1) gegründeten "Gospel Music Hall of Fame" (seit  1978), in der "Rock and Roll Hall of Fame"1) (seit 1997), in der "Louisiana Music Hall of Fame" (seit 2008) in Baton Rouge1) und in der "Rhythm and Blues Music Hall of Fame" (seit 2020). Seit 1. September 1988 besaä auch Mahalia Jackson einen "Stern" auf dem "Hollywood Walk of Fame"1) (Adr.: 6840 Hollywood Blvd.) in der Kategorie "Musikaufnahmen"1) ("Recording") sowie seit 27. Oktober 2023 eine Plakette auf dem zwei Jahre zuvor ins Leben gerufenen "Black Music & Entertainment Walk of Fame" in Atlanta1) (Georgia1)) → Wikipedia (englisch). Am 15. Juli 1998 brachte der "US Postal Service"1) eine 32-Cent-"Mahalia-Jackson"-Briefmarke mit ihrem Konterfei heraus → postalmuseum.si.edu. Das im "Louis Armstrong Park"1) in New Orleans angesiedelte "Mahalia Jackson Theater of the Performing Arts", Hauptspielstätte der "New Orleans Opera"1), trägt seit 1973 ihren Namen → Wikipedia (englisch).
  
Nach einer Idee der US-amerikanischen Gospel-Sängerin Joan Orleans1) sowie Co-Autor Emanuel Clark Porter entstand das Musical "Mahalia", das 1998 unter der Regie von Michael Wedekind1) am "Stadttheater Amberg"1) mit Orleans in der Titelrolle Premiere feierte und unter anderem im Januar 2000 auch im Hamburger "St. Pauli Theater"1) präsentiert wurde. Neben Songs aus dem Repertoire von Mahalia Jackson wie "Precious Lord", "When The Saints" oder "We Shall Overcome" zeigt das Musical das Leben der weltbekannten "Queen of Gospel", den Beginn ihrer Laufbahn, ihre Erfolge, die Höhepunkte ihrer langjährigen Karriere sowie ihr unbändiger Kampf für Freiheit und Gleichberechtigung. Das Stück wurde bis in jüngere Zeit in Deutschland und Nachbarstaaten aufgeführt, insgesamt ging die Produktion 16 Mal auf Tournee → www.welt.de sowie Infos bei "Konzertdirektion Landgraf".
Verschiedene Autoren/Autorinnen befassten sich mit dem Leben und der Karriere von Mahalia Jackson, 1997 erschien von Theo Lehmann das Werk "Mahalia Jackson – Gospelmusik ist mein Leben". Lotte Bormuth1) publizierte im Oktober 1999 die Biografie der großen Sängerin unter dem Titel "Mein Lied für Gott. Das Leben der Mahalia Jackson". Mahalia Jackson veröffentlichte ihre Memoiren bereits 1966 unter dem Titel " Movin' On Up".
Mahalia Jackson am 7. Mai 1964 bei einem Konzert in Utrecht; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag,Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 916-4052); Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)  In englischer Sprache erschien von Laurraine Goreau (1918 – 1985) im April 1985 das Buch "Just Mahalia, Baby: The Mahalia Jackson Story", Darlene Donloe schrieb die Biografie "Mahalia Jackson" (1992). Im Februar 1993 kam von dem US-amerikanischen Filmemacher und Produzenten Jules Schwerin (1919 – 2004) das Buch/die Dokumentation "Got to Tell It: Mahalia Jackson, Queen of Gospel" auf den Markt, basierend auf zahlreichen Interviews mit der Sängerin. Im Juni 1996 publizierte die US-amerikanische Journalistin und Jazz-Autorin Leslie Gourse1) (1939 – 2004) das Buch "Mahalia Jackson: Queen of Gospel Song" publiziert, in dem sie die Sängerin als faszinierenden Teil Amerikas ebenso portraitiert wie als musikalische Legende. Eine weitere Biografie mit dem Titel "Mahalia: A Life in Gospel Music" (2002) stammt von Roxane Orgill, das Werk, welches zahlreiche Fotos enthält, zeichnet das außergewöhnliche Leben der "Gospel-Queen" von den Anfängen als arme Wäscherin in New Orleans bis hin zum weltweit bekannten Star nach → siehe auch Literatur bei Wikipedia.
 
Mahalia Jackson am 7. Mai 1964
bei einem Konzert in Utrecht1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag,
Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 916-4052)
Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons;
Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
 
  
Siehe auch Wikipedia (mit Auzug der Alben bei "Columbia Records"1)
sowie bekannten Liedern/Interpretationen
Wikipedia (englisch; mit Diskografie), fembio.org
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Links: 1) Wikipedia
Lizenz Foto Mahalia Jackson (Urheber Carl Van Vechten (1880–1964): Dieses Werk stammt aus der "Carl Van Vechten Photographs-Sammlung" (ID cph.3b37657) der "Library of Congress". Laut der Bibliothek gibt es keine bekannten Copyright-Einschränkungen in der Verwendung dieses Werkes.
As the restrictions on this collection expired in 1986, the "Library of Congress" believes this image is in the public domain. However, the "Carl Van Vechten estate" has asked that use of Van Vechten's photographs "preserve the integrity" of his work, i.e, that photographs not be colorized or cropped, and that proper credit is given to the photographer. 
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