Am 29. Januar 1969 wurden die Fernsehzuschauer/-innen mit der Serie
"Salto Mortale" erstmals ins Zirkusmilieu entführt und lernten
die Trapezgruppe "Flying Dorias" kennen. Die Produktion trug den
Untertitel "Die Geschichte einer Artistenfamilie" und
erzählte zunächst bis Juni 1969 noch in schwarz-weiß zehn spannende
60-minütige Stories rund um die fiktive Familie Doria; aufgrund der
positiven Zuschauerresonanz zeigte die ARD ab Oktober 1971 bis
Ende Januar 1972
acht weitere Episoden, danach wurden die Folgen in einigen 3. Programmen
wiederholt.
Abbildung DV-Cover mit freundlicher
Genehmigung
von in-akustik
GmbH & Co. KG |
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Oberhaupt der Schweizer Truppe ist der eher gutmütige Vater Carlo (Gustav Knuth), der für die
Organisation zuständig ist und auch sonst die Spannungen innerhalb der
einzelnen Familienmitglieder auszugleichen versucht. Hauptakteure sind seine
Kinder und deren Angetraute, welche nicht nur am Trapez das Publikum in Atem halten: Da ist
zunächst der jüngste Sohn und Star der Truppe, Viggo Doria (Hans-Jürgen Bäumler),
der den dreifachen Salto, den so genannten "Salto Mortale"
beherrscht, Bruder Sascha (Horst Janson) ist der Fänger. Saschas
spanische Ehefrau Lona (Gitty Djamal), Schwester Francis
(Margitta Scherr), die den so genannten Todessprung mit
verbundenen Augen aus der Zirkuskuppel
präsentiert, und deren italienischer
Ehemann
Rodolfo (Andreas Blum) komplettieren die "Flying Dorias". Die
gemeinsame Tochter von Sascha und Lona, die kleine Biggy, wurde übrigens
damals von Andrea Scheu gespielt, die später unter dem Namen Andrea L'Arronge1)
zu einer
renommierte Schauspielerin avancierte, Sohn Pedro mimte Nicky Makulis1). Viel
Stoff für mitunter dramatische Situationen bot auch die Tatsache, dass der
älteste Sohn Mischa (Hellmut Lange) nicht mehr unter der Zirkuskuppel seine
Künste zeigen konnte. Er zog sich bei einem Brand im Zirkuswagen, bei dem auch
Mutter Doris ums Leben kam, schwere Verletzungen an der linken Hand zu, konnte seither nicht mehr
als Fänger arbeiten und wurde mit dieser Situation nicht fertig. Später
tat
er sich mit dem ehemaligen Kindermädchen der Dorias, der Kunstschützin
Henrike (Ursula von Manescul) zusammen und baute eine neue Nummer auf.
Foto (v.l.n.r): Andreas Blum als Rodolfo,
Margitta Scherr als Francis Doria
und Hans-Jürgen Bäumler als Viggo Doria
Foto zur Verfügung gestellt von SWR Media Services
© SWR |
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Weitere Protagonisten sind der Zirkusdirektor Kogler (Hans Söhnker), der
Künstleragent Jacobsen (Joseph Offenbach),
langjähriger Freund von Carlo Doria, sowie die Tigerdompteuse Lilly
(Kay Fischer),
auch "Tiger-Lilly" genannt. Margot Hielscher, die bereits in
dem von Viktor Tourjansky1) gedrehten Zirkusfilm
"Salto Mortale"1) (1953)
als Kunstreiterin Verena eine Hauptrolle spielte, zeigte sich in der
ersten Staffel als Gloria.
Als Koglers Sekretärin Helga Kramer (später
Krause) trat Sabine Eggerth in Erscheinung.
Foto: Hans Söhnker als Zirkusdirektor Kogler
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services
© SWR
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Zu nennen ist auch noch die Russin Nina (Karla Chadimová1)) als
Verlobte, dann Ehefrau von
Viggo. "Vater Carlo ist anfänglich über die Verbindung gar nicht
glücklich, da er für seinen Sohn eine große Karriere voraussieht, bei der
eine Ehefrau eher hinderlich scheint und er speziell Nina nur als Betreuerin
ihres alten und kranken Vaters, Clown Nitschewo (Valter Taub1)), sieht. Erst als
dieser ehemals berühmte russische Musik-Clown schwer erkrankt (er
"stirbt" in der dritten Episode) und Nina unerkannt in seine Rolle
schlüpft und damit das Publikum begeistert, gibt er seinen Widerstand
auf." vermerkt Wikipedia.
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Den Reiz der Serie machten nicht zuletzt die unterschiedlichen
Zirkusattraktionen aus eine gelungene Mischung aus Familiendramen und
sensationeller Akrobatik. Schauplatz der einzelnen Folgen war hauptsächlich
der "Cirkus
Krone"1), in dem große Teile der
Dreharbeiten stattfanden → mehr zu den Dreharbeiten bei Wikipedia. Das Script stammte von Heinz Oskar Wuttig1)
(1907 1987) und Horst Pillau1); Wuttig
verzeichnete bereits mit den
Familienserien "Alle
meine Tiere" (1963) und "Der
Forellenhof" (1965/66) einen großen Erfolg. Die Titelmusik komponierte
Rolf Hans Müller1)
(1928 1990),
für die Regie zeichnete Michael Braun1)verantwortlich.
Die Episodentitel bezeichneten immer das Gastspiel in der jeweiligen Stadt, darunter Hamburg, Neapel, Amsterdam, Venedig, Paris, London, Prag und Wien.
Seit 8. Dezember 2006 sind alle 18 Folgen auf DVD im Handel erhältlich.
Foto (v.l.n.r): Margitta Scherr, Andreas Blum und
Gitty Djamal
Foto zur Verfügung gestellt von SWR Media Services
© SWR |
Siehe auch Wikipedia;
die Episodenbeschreibung findet man bei fernsehserien.de
Weitere Links bei wunschliste.de |
| Fremde Links: 1)
Wikipedia |
Die Hauptdarsteller/-innen:
(Weitere Mitwirkende bei der "Internet
Movie Database" sowie Wikipedia;
fremde Links: Wikipedia, wenn nicht anders vermerkt)
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| Gustav Knuth

|
spielte das Familienoberhaupt Carlo Doria.
Geboren am 7. Juli 1901 in Braunschweig,
gestorben am 1. Februar 1987 im Alter von 85 Jahren
in Küsnacht
(Schweiz, Kanton Zürich)
Kurzbiografie
zu Gustav Knuth innerhalb dieser Homepage.
Siehe auch Wikipedia,
cyranos.ch,
filmportal.de
Fotos bei virtual-history.com
Weitere
Filme*) mit Gustav Knuth
Foto: Gustav Knuth als Frerk in "Das
Mädchen von Fanö" (1941)
einem Liebesfilm aus dem Jahre 1940
Foto mit freundlicher Genehmigung
der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
|
Hans-Jürgen Bäumler
|
spielte den jüngsten Sohn Viggo Doria und Star der
Truppe.
Geboren am 28. Januar 1942 im bayerischen Dachau.
Berühmt wurde Hans-Jürgen Bäumler (zunächst) nicht durch seine Aktivitäten
bei Film- und Fernsehen sowie am Theater, sondern durch seine
außergewöhnlichen Erfolge als Sportler. Bereits 1954 gewann der
12-Jährige seinen ersten nationalen Titel als deutscher Juniorenmeister,
ein Jahr später besiegte er den etwas jüngeren Manfred Schnelldorfer bei der
"Bayerischen Meisterschaft". Nach weiteren Erfogen als
Einzelläufer wurde
er 1957 Partner von Marika Kilius und avancierte mit ihr zum
"Traumpaar" des
deutschen Paarlaufs. Rasch setzten sich beide an die Spitze der
deutschen Eispaare, 1958 errangen sie die "Deutsche
Meisterschaft", einen Titel, den sie bis 1964 vier Mal erfolgreich
verteidigten. Der internationale Durchbruch gelang ihnen 1959 in Davos
mit dem
Sieg bei den "Europameisterschaften", im
selben Jahr folgte der zweite
Platz bei den "Weltmeisterschaften"
in Colorado Springs. Insgesamt erlief sich das Paar
neben den erwähnten "Deutschen Meisterschaften" sechs
Europameister-Titel und zwei Weltmeister-Titel, gekrönt wurden ihre
Leistungen durch zwei Silbermedaillen bei den "Olympischen
Winterspielen" 1960 in Squaw Valley und 1964 in
Innsbruck (→ siehe auch
den Wikipedia-Artikel).
Bis heute unvergessen sind die "Eiskrimis", die sich Hans-Jürgen Bäumler
und Marika Kilius mit ihren Konkurrenten Ljudmila Beloussowa und
Oleg Protopopow lieferten.
Danach wechselten Hans-Jürgen Bäumler und Marika Kilius in den
Profi-Sport, waren die umjubelten Stars zahlreicher Eisrevuen wie "Holliday on Ice",
"Schneewittchen und die sieben Zwerge"1) (1968) oder "Die Maske in
Blau" (1970). Hinzu kamen die gemeinsamen Unterhaltungsfilme
"Die große Kür" (1964) und "Das
große
Glück" (1967), aber auch ohne Partnerin Marika drehte
Bäumler Streifen wie "Ruf der Wälder" (1965), "Happy
End am Wolfgangsee" (1966), "Das
sündige Dorf" (1966), "Verliebte Ferien in Tirol" (1971)
oder "Die
lustigen Vier von der Tankstelle" (1972).
Schon Mitte der 1950er Jahre begann Bäumler, seine Karriere im
Show-Business zu festigen, als Sänger machte er Furore mit Schlagern
wie "Wunderschönes fremdes Mädchen", "Eine Träne
unter 1000" oder "Sorry, little Baby", errang
beachtliche Erfolge in der Hit-Parade; 1956 erhielt er den "Bronzen
Löwen von Radio
Luxemburg". Mit seiner Partnerin Marika Kilius kamen
ebenfalls einige
Platten auf den Markt, so beispielsweise "Honeymoon in St. Tropez" (1964)
oder "Wenn junge Leute bummeln geh'n" (1965)
→ Single-Diskografie bei Wikipedia.
Sein schauspielerisches Talent untermauerte Bäumler mit einer
entsprechenden Ausbildung und einem Sprachstudium, avancierte in den
nachfolgenden Jahren vor allem im Fernsehen mehr und mehr zu
einem gefragten Darsteller. Mit der Fernsehserie "Salto
Mortale" unterstrich er seine Popularität, moderierte Sendungen
wie "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"1) oder "Das waren
Hits"1), führte unter anderem 650 Mal durch
die RTL-Quizshow
"Riskant" (19901993
→ fernsehserien.de). Im Oktober 2006 gehörte er gemeinsam mit seiner ehemaligen Partnerin
Marika Kilius zur Jury in der RTL-Show "Dancing
on Ice. Überdies war er ein gefragter Kommentator von
Eiskunstlauf-Veranstaltungen.
Als Bühnenschauspieler verzeichnete Bäumler, der 1982 seine aktive Laufbahn
als Eisläufer beendete, viele Erfolge, begeisterte nicht nur das deutsche Publikum in
etlichen Boulevardstücken. Im neuen Jahrtausend erlebte man ihn
beispielsweise mit Hauptrollen in
der Komödie "Bleib doch zum Frühstück"2) ("Why Not Stay for Breakfast?")
von Ray Cooney und Gene Stone (2000,
auch TV → IMDb)
oder ab 2001 in einer Inszenierung von Wolfgang Spier als gehörnten Ehemann
George in der Posse "Hände weg von meiner Frau" ("No
Hard Feelings") des Autorenduos Sam Bobrick (1932 2019) und Ron Clark. Die heiter-turbulente Geschichte wurde seit 26. März 2009
mit Bäumler und Claudia Rieschel
in den Hauptrollen sowie natürlich Spier selbst auch am Düsseldorfer
"Theater
an der Kö" gezeigt. In jüngerer Zeit ging er 2006 mit Komödie "Ein
Seestern im Garten"2) von
Peter Limburg3) auf Tournee und
gab einen erfolgreichen
Architekten in den Fünfzigern, der von seiner Frau verlassen wurde
und darüber nicht grade traurig ist. Danach stand er
beispielsweise seit 26. März 2009 einmal mehr mit
Partnerin Claudia Rieschel sowie Wolfgang Spier am Düsseldorfer "Theater an der Kö"
auf der Bühne, bis Mitte Mai 2009 konnte man diesen von Wolfgang Spier
inszenierten Boulevard-Klassiker dort sehen. Am 13. November 2010
feierte im Kölner "Theater am Dom" die von von
René Heinersdorff
geschriebene
und in Szene gesetzte, witzige Boulevard-Komödie
"Zärtliche
Machos"2) Premiere, in der Bäumler an der Seite von
Michaela Schaffrath das Publikum begeisterte; bis Anfang Februar 2011
folgten weitere Vorstellungen. Viel Applaus erntete er auch mit seinen
Kollegen Horst Janson
und Christian Wolff an der Münchener "Komödie
im Bayerischen Hof"1), 2015 gelangte hier das
amüsant-kurzweilige Stück "Kerle
im Herbst"4) von Katrin Wiegand
zur Uraufführung. Bäumler präsentierte sich als Rentner Rolf an der Seite seiner
nicht minder flotten, ehemaligen Schulkameraden Manfred (Janson) und Wolfgang (Wolff). Das Frauen-lose Trio hat sich in
Manfreds Villa auf Mallorca niedergelassen und verbringt die Freizeit am
liebsten mit gegenseitigem verbalem Kräftemessen; Gastspiele,
unter anderem am Bonner "Contra-Kreis-Theater" (→ Info) schlossen
sich an → Theater-Wirken siehe Bäumlers Webseite www.h-j-b.com.
Sporadisch übernahm Bäumler zudem weiterhin Aufgaben vor der Fernsehkamera, so unter anderem
als Ulrich Jost in der Episode "Der
blinde Passagier"1) (EA: 15.01.2000) aus der Serie "Unser Charly" oder
als Peter Lüders, der in der Geschichte "Hochzeitsreise nach Chile"1) aus der Reihe
"Kreuzfahrt ins Glück"
die verwitwete Kathrin Bergmann (Kerstin Gähte), Mutter des Hochzeitsplaners Daniel
(Patrick Fichte), heiratet.
Danach tauchte Bäumler unter anderem in
der Story "Spurlos"1) (EA: 04.10.2010) bei der "SOKO 5113"
als Siegfried Landauer, Vater von Thomas (Oliver Bürgin), auf sowie 2012 erneut fünf Folgen lang in der letzten
Staffel von "Unser Charly",
wo er diesmal den Hans Joachim Bredow, Vater von Dr. Katharina Hauser
(Ursula Buschhorn),
mimte. Zuletzt sah man ihn in zwei Episoden der mit Christine Urspruch
gerehten Serie "Dr. Klein",
zeigte sich als Heinz Bock in "Unter Verdacht"1) (EA: 23.02.2019) und "Auf dünnem Eis"1) (EA: 02.03.2019).
Neben den zahllosen Medaillen/Auszeichnungen, die er als Sportler errang unter anderem wurde er am 11. Mai 2011 gemeinsam mit Marika Kilius in die
"Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen , kann
Bäumler auf Preise wie die "Goldene Leinwand" für den Revue-Film
"Die große Kür" zurückblicken. Der ehemalige
"Eisprinz" lebt seit den 1990er Jahren in seiner Wahlheimat
Le Rouret
nahe Nizza
an der
Côte d'Azur. Das Ehepaar Marina
und Hans-Jürgen Bäumler ist seit 1974 miteinander
verheiratet und hat zwei gemeinsame Söhne, Christoph und Bastian.
In den letzten Jahren zog sich der heute über 80-jährige Bäumler, inzwischen mehrfacher
Großvater, weitgehend ins Privatleben
zurück und genießt seinen Ruhestand.
Seit 2009 engagiert er sich als Botschafter für die "José Carreras Leukämie-Stiftung"
→ carreras-stiftung.de.
Webpräsenz von Hans-Jürgen Bäumler: www.h-j-b.com
Siehe auch Wikipedia
Fotos bei Wikimedia
Commons
Weitere
Filme*) mit Hans-Jürgen Bäumler
Link: 1) fernsehserien.de, 2 )heatertexte.de, 3) felix-bloch-erben.de,
4) sesslerverlag.at
Stand: Oktober 2026
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| Horst Janson

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spielte den "Fänger" Sascha Doria.
Geboren am 4. Oktober 1935 in Mainz-Kastel
(Ortsbezirk von Wiesbaden),
gestorben am 28. Januar 2025 im Alter von 89 Jahren in München.
(nach anderen Angaben in Grünwald, nahe München, wo er mit seiner Familie lebte)
Kurzbiografie
zu Horst Janson innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia.
filmportal.de
Weitere
Filme*) mit Horst Janson
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
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| Hellmut Lange |
spielte den ältesten Sohn Mischa Doria.
Geboren am 19. Januar 1923 in Berlin,
gestorben am 13. Januar 2011 kurz vor seinem 88. Geburtstag
ebenda.
Kurzbiografie
zu Hellmut Lange innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
filmportal.de
Weitere
Filme*) mit Hellmut Lange
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| Margitta Scherr

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spielte die Trapezkünstlerin Francis Doria.
Geboren am 15. August 1943 in Chemnitz
(Sachsen),
gestorben am 30. Dezember 2020 im Alter von 77 Jahren in München.
Kurzbiografie
zu Margitta Scherr innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Margitta Scherr
Margitta Scherr 1961
Foto zur Verfügung gestellt
von Margitta Scherr-Vogelmann
© K.H. Vogelmann
(19272011)
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| Gitty Djamal |
spielte die Artistin Lona, Ehefrau von
Sascha Doria.
Filmtochter Biggy wurde übrigens damals von Andrea Scheu gespielt,
die als Andrea L'Arronge
zu einer renommierten Schauspielerin avancierte.
Geboren am 11.Mai 1936 als Guity Darougar in Teheran
(Iran).
Aufgewachsen in Teheran, besuchte die Tochter eines Iraners und einer
Deutschen Schulen in mehreren Städten/Ländern, so
beispielsweise in Devonshire
(England,
UK), in
Genf
(Schweiz) und Paris
(Frankreich), sowie das
"École des Beaux-Arts" im französischen Nizza und
die "Hochschule für Schauspielkunst"1) in
Berlin. Sie trat
am
"Schlosspark Theater", am "Schillertheater" und weiteren Berliner Theatern
auf.
In dem von Kurt Hoffmann
unter anderem mit Gustav Knuth,
Bernhard Wicki und Elke Sommer gedrehten, episodisch angelegten Jugendstreifen "Lampenfieber" (1960)
gab sie mit dem Part der Schauspielschülerin Elisabeth ihr Leinwanddebüt.
Es folgte die Rolle der hübschen Sizilianerin Viola Toralto, Nichte
des angesehenen Mainzer Bürgers Adelbert Panezza (Hans Söhnker),
in dem von Wilhelm Dieterle in Szene gesetzten Krimi "Die Fastnachtsbeichte" (1960), basierend auf
gleichnamigen Novelle von Carl Zuckmayer
→ filmportal.de.
In dem Schweizer Ehedrama "Seelische Grausamkeit" (1962) von (Regie) und
mit Hannes Schmidhauser trat sie als Marlene Faber in Erscheinung, deren Scheidung
von Ehemann Nick (Schmidhauser) im Zürcher Amtsgericht bevorsteht.
Dem Fernsehpublikum wurde Gitty Djamal erstmals durch die Titelrolle der Nymphe Eurydike
in dem noch Live gesendeten, von Harald Braun nach dem Theaterstück von
Jean Anouilh
inszenierten TV-Spiel "Eurydice"1)
(EA: 26.11.1957) neben Udo Vioff als
Orpheus
bekannt → Wikipedia (englisch).
Im Folgejahr sah man sie sie unter der Regie von Hans Lietzaua in
"Ein Glas Wasser"1) (EA: 26.12.1958) nach dem Lustspiel
"Le
verre d’eau ou Les effets et les causes" von Eugène Scribe an der Seite
von Hannelore Schroth (Königin
Anna), Paula Denk
(Herzogin von Malborough) und
Martin Held (Lord Bolingbroke) als Annas reizende Kammerzofe Abigail, die mit
dem schmucken Fähnrich Arthur Masham (Helmuth Lohner) verlobt ist.
In Fritz Umgelters Adaption
"Und Pippa tanzt!" (EA: 25.12.1961) nach dem gleichnamigen Märchendrama
von Gerhart Hauptmann überzeugte sie mit der Titelrolle der
Kindfrau Pippa,
Tochter des Glastechnikers Tagliazoni (Herbert Weicker) → IMDb.
In dem Krimi "Mord nach der Oper"1) (EA: 08.05.1969) nach dem Roman
"Take My Life" von Winston Graham mimte sie neben
den Protagonisten Monika Peitsch,
Johannes Grossmann,
Paul Albert Krumm und
Klaus Schwarzkopf
die Margret Ruzman.
Doch so richtig populär wurde Gitty Djamal erst mit der Figur der Artistin
Lona in der TV-Serie "Salto Mortale" (19691972).
Bis Mitte der 1980er Jahre trat sie mehr oder weniger
sporadisch in weiteren TV-Produktionen, überwiegend mit Episodenrollen
in Serien. Eine der wenigen Ausnahme bildete die Rolle der Christa,
Ehefrau des finanziell angeschlagenen Hartmut Wredel (Walter Kohut),
der in der von Wolfgang Petersen
nach dem Script von Wolfgang Menge gedrehten
Krimikomödie
"Vier gegen die Bank" (EA: 07.12.1976)
mit seinen ebenfalls erfolglosen Vereinskollegen, dem Schauspieler Peter Pagodi
(Harald Leipnitz),
dem Modeschöpfer Benedict Hoffmann (Herbert Bötticher) und
dem Garagenbesitzer Gustav Blümel (Günther Neutze)
einen Banküberfall plant → Die Krimihomepage.
Im Kino erlebte man sie noch mit der Nebenrolle der Beatrice in der
internationalen Produktion "Die drei Musketiere" (1973,
"The Three Musketeers") nach dem gleichnamigen Roman von
Alexandre Dumas d. Ä. sowie
in der freien Fortsetzung bzw. dem Abenteuer
"Die
vier Musketiere Die Rache der Mylady" (1974,
"The Four Musketeers"), jeweils gedreht von Richard Lester.
In Rainer Werner Fassbinders Spielfilm "Despair Eine Reise ins Licht"1) (1978)
hatte sie einen winzigen Auftritt als Frau in der Pension
→ filmportal.de.
Letztmalig stand sie für drei Episoden (1987) der TV-Serie "Moselbrück" als
die attraktive Italienerin Graziella Sandri vor der Kamera, für "Der Opernball"2), "Die Hochzeit"2) und "Reiner Wein"2).
Beeinflusst von ihrem langjährigen Freund, dem Kameramann und Filmregisseur Sven Nykvist,
der unter anderem an vielen Werken von Ingmar Bergman beteiligt war, ist sie seit den
1980ern
unter ihrem Geburtsnamen Gitty Darugar als professionelle Fotografin (Schwerpunkte: Porträt, Architekturaufnahmen)
tätig. Ihre Werke wurden in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen,
Buchpublikationen und in Zeitschriften veröffentlicht. Gitty Darugar lebt und arbeitet in
Paris und in der Schweiz → gittydarugar.com.
Quelle (teilweise): Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Gitty Djamal
Link: 1) Die Krimihomepage, 2) fernsehserien.de
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Andreas Blum
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spielte den italienischen Trapezkünstler Rodolfo und
Ehemann von Francis Doria.
Geboren am 21. Februar 1938 in Zug
(Schweiz),
gestorben am 26 Januar 2024 im Alter von 85 Jahren.
Aufgewachsen in seiner Geburtsstadt, wurde er nach einem Studium der Geschichte und Philosophie in München, Bern und Basel
1967 Mitarbeiter beim damaligen "Schweizer Radio" (DRS),
anfangs, dank seiner Schauspiel-Ausbildung, als Sprecher, dann als Reporter/Journalist.
1978 berief man ihn zum Direktor der Sendeanstalt, eine Funktion, die er
rund 30 Jahre bis 1999 ausübte. In diese Zeit fiel auch die Gründung des damaligen
Senders
"DRS 3" im Jahre 1983 (heute "Radio SRF 3")
als Reaktion auf die Zulassung privater Lokalradios in der Schweiz und den Bedarf nach einem
Radiosender, der sich in seiner Musikauswahl vorwiegend an ein jüngeres Publikum richtete. Darüber hinaus engagierte er sich in
der Politik, war von 1975 bis 1979 für die "Sozialdemokratische
Partei der Schweiz" (SP)
Mitglied des Schweizer "Nationalrats".
In den 1960er und 1970er Jahren war er zudem als Spitzensportler im
"Modernen Fünfkampf" aktiv.
Als Moderator präsentierte Blum beim "Schweizer Fernsehens"
zahlreiche, zum Teil Aufsehen erregende Sendungen wie
"Telebühne", der versucht wurde, kritisch und kontrovers den aktuellen Zeitgeist
aufzugreifen und zu beleuchten.
Ungeheure Popularität erlangte Blum über die Grenzen der Schweiz hinaus duch seine Mitwirkung in der
erfolgreichen TV-Serie "Salto Mortale" (19691972). zugleich
seine letzte Aktivität als Filmschauspieler. Zuvor stand er bereits für
verschiedene Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Sein Leinwanddebüt gab Blum
mit einem ungenannten Part unter der Regie von Lukas Ammann in der Schweizer
Film "Hast noch der Söhne ja
?"1) (1959,
→ filmportal.de
(Besetzung), medien.srf.ch),
basierend auf dem Roman von Erwin Heimann.
Es folgte der von Franz Josef Wild nach
der Boulevardkomödie "The Last of Mrs. Cheyney" von Frederick Lonsdale
gedrehte Kinofilm
"Frau Cheneys Ende" (1961),
wo er an der Seite der
Protagonistin Lilli Palmer den
jungen Pierre mimte, in dem von sechs (zumeist Nachwuchs-) Regisseuren in kurzen Episoden
inszenierten Aufklärungsstreifen
"Hütet eure Töchter!" (1964) trat er in dem
Segment "Der Soldat" als Soldat in Erscheinung. Als den vom Hofe verbannten Baron de Beauvais sah man ihn in der von Kurt Hoffmann mit
Heidelinde Weis in der Titelrolle der
Elisabeth Charlotte, Prinzessin von der Pfalz,
realisierten, heiteren Geschichte
"Liselotte von der Pfalz" (1966).
Zu Blums ersten Arbeiten als Darsteller im Fernsehen gehörte Fritz Umgelters Adaption
"Die Journalisten"2) (EA: 09.09.1961) nach dem
gleichnamigen Lustspiel von
Gustav Freytag, in der er sich an der Seite von Alfred Schieske (Oberst a. D. Berg) sowie unter anderem
Heinz Weiss (Professor Oldendorf) als Bellmaus, Mitarbeiter der Zeitung "Union",
präsentierte. Unter der Regie von Günther Fleckenstein entstand mit
"Unser liebes Fräulein Grandet"2) (EA: 13.10.1965) eine TV-Fassung
der Vorlage von Hans Rothe nach dem Roman
"Eugénie Grandet" von
Honoré de Balzac, in der Blum als Charles Grandet, verarmter Vetter
und erste Liebe der
"Titelheldin" Eugénie Grandet (Inken Deter) auftauchte.
In "Nun singen sie wieder" (EA: 14.11.1965) nach dem gleichnamigen Drama
von Max Frisch gehörte er einmal mehr unter Umgelters Regie als Leutnant zur
Besetzung
(→ IMDb), als
der lebenslustige Pascal de Vontauban
in der Komödie "Wie wär's, Monsieur?"2) (EA: 27.02.1966)
nach "Croque-monsieur" von Marcel Mithois (19222012;
deutsch von Christian Wölffer (19422015)) mit
Dagmar Altrichter als die 36-jährige,
inzwischen zum fünften Mal Witwe gewordene Milliardärin Madame Coco Baisos (Regie:
Rolf von
Sydow). Frei nach dem Roman "Madame Bovary" von
Gustave Flaubert drehte
Hans Dieter Schwarze
den Zweiteiler "Madame Bovary"2) (EA: 14./15.04.1968) mit
Elfriede Irrall als
Emma, Gattin des Arztes Charles Bovary (Günter Strack), die sich
in den von Blum
gespielten, schöngeistigen Anwaltsgehilfen Léon Dupuis
verliebt.
Jahrzehnte später zog es den inzwischen pensionierten Blum noch
einmal
auf die Bühne, seit der Uraufführung am 12. Juli 2011 bei
den "Thunerseespielen"
in Schweizerischen Thun
(Kanton Bern), gab
er in dem Dialekt-Musical "Gotthelf Das Musical"
mit der Musik von Markus Schönholzer und dem Libretto von Charles Lewinsky,
basierend auf dem Roman "Die Käserei in der Vehfreude" von
Jeremias Gotthelf,
unter der Regie von Stefan Huber den
Gotthelf alias Pfarrer
Bitzius (Sprechrolle) → Musicallexikon,
musicalzentrale.de.
Blum setzte sich zeitlebens für zahlreiche Organisationen ein, zu nennen ist
unter andrem das Aktionskomitee "Brot für Brüder"
(heute "Brot für alle"), er war Präsident der Schweizer Sektion von
"Amnesty International",
Mitglied der Menschenrechtskommission des "Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds"
(EKS), von 1985 bis 1990 Präsident der Stiftung "Swissaid", bis Mitte 2006 Präsident der Finanzierungskommission
"Glückskette".
Von 2001 bis 2007 fungierte er als Vorstandsmitglied von "EXIT (Schweiz)"
und war verantwortlich für
die Kommunikation.
Am 26. Januar 2024 schied Blum im Alter von 85 Jahren mithilfe der
Sterbehilfeorganisation "EXIT" aufgrund schwerer, gesundheitlicher Probleme
selbstbestimmt aus dem Leben. Der als Multitalent geltende, leidenschaftliche Journalist Andreas Blum hinterließ zwei
Söhne und eine Tochter aus seiner ersten Ehe, sowie seine dritte Ehefrau.
Quelle (teilweise): Wikipedia
sowie
der Nachruf bei www.srf.ch
Weitere Filme*) mit Andreas Blum
Link: 1) filmdienst.de, 2) Die Krimihomepage
|
| Hans Söhnker |
spielte den Zirkusdirektor Kogler.
Geboren am 11. Oktober 1903 in
Kiel,
gestorben am 20. April 1981 im Alter von 77 Jahren im Berliner
Ortsteil Grunewald.
Kurzbiografie
zu Hans Söhnker innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
cyranos.ch,
filmportal.de
Fotos bei Wikimedia
Commons, virtual-history.com
Weitere
Filme*) mit Hans Söhnker
|
Joseph Offenbach
 |
spielte den Künstleragenten Jacobsen.
Geboren am 28. Dezember 1904 in Offenbach am
Main,
gestorben am 15. Oktober 1971 in Darmstadt
im Alter von 66 Jahren
an den Folgen eines
Herzinfarktes.
Kurzbiografie
zu Joseph Offenbach innerhalb dieser Homepage.
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Weitere
Filme*) mit Joseph Offenbach
Foto Joseph Offenbach: Ausschnitt des Fotos:
Claus Peter Witt,
mit Inge Meysel und Joseph Offenbach bei den Dreharbeiten von
"Die Unverbesserlichen" (File: Die_Unverbesserlichen.jpg)
Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964
Lizenz: CC BY-SA 4.0;
Quelle: Wikimedia
Commons
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| Ursula von Manescul |
spielte die Kunstschützin Henrike.
Geboren 14. Mai 1931 in Lemberg
(damals Lwów (Polen),
heute Lwiw, Ukraine),
gestorben am 19. März 1991 im Alter von 59 Jahren bei Karlsruhe.
Kurzbiografie
zu Ursula von Manescul innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Ursula von Manescul
|
Kai Fischer
 |
spielte die Dompteuse Lilly Swoboda,
genannt "Tiger-Lilly".
Geboren am 18. März 1934 in Prag
(heute Tschechien),
gestorben am 5. August 2025 im Alter von 91 Jahren
in Puerto del Rosario
(Insel Fuerteventura,
Spanien).
Kurzbiografie
zu Kai Fischer innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Kai Fischer
Kai Fischer im Oktober 1956
Urheber: Willy Pragher (1908 1992);
Rechteinhaber/© "Landesarchivs Baden-Württemberg"/
Staatsarchiv Freiburg"
(Sammlung Willy Pragher:
File W 134 Nr. 045624a)
Lizenz: CC BY 4.0;
Quelle: Wikimedia Commons
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| Margot Hielscher

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spielte in Staffel 1 die Gloria Storck, Mutter der Kunstreiterin Theresa
(Anne
Stegmann).
Geboren am 29. September 1919 in Berlin-Charlottenburg,
gestorben am 20. August 2017, sechs Wochen vor Vollendung
ihres 98. Lebensjahre, in München.
Kurzbiografie
zu Margot Hielscher innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
filmportal.de
Weitere
Filme*) mit Margot Hielscher
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin
Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue. |
| Sabine Eggerth
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spielte die Helga Kramer (später Krause), Sekretärin von Zirkusdirektor
Kogler.
Geboren am 9. Juni 1943 in Berlin,
gestorben am 28. Januar 2017 im Alter von 73 Jahren (laut
IMDb in der Schweiz).
Sabine Eggerth, Tochter des Schauspielers, Autors und
Regisseurs Hans Eggerth (1893  ?), wurde Anfang
der 1950er Jahre als das Mädchen Pünktchen
für die von Thomas Engel nach dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker von
Erich Kästner gedrehte
Verfilmung "Pünktchen und Anton" (1953)
"entdeckt". Ihre Partner waren als Pünktchen Eltern Hertha Feiler
und Paul Klinger, den Anton spielte Peter Feld,
Heidemarie Hatheyer dessen Mutter. Danach zeigte sie sich in einigen weiteren
Produktionen mit Kinderrollen,
so unter der Regie von Eduard von Borsody als die kleine Titelheldin,
verschollen geglaubte Tochter von Direktor Walter Rhomberg (Willy Fritsch),
in dem Streifen
"Maxie" (1954)
und als Elisabeth, genannt "Peter" und Tochter von Ingenieur Max Klaar
(Wolf Albach-Retty), in
dem von Gustav Fröhlich nach dem Roman von
Edith Zellweker in Szene gesetzten Melodram
"Seine Tochter ist der Peter" (1955).
Unter der Regie von Hans Deppe
war sie in
dem Heimatfilm "Solange noch die Rosen blühen"
(1956→ fernsehserien.de)
als Toni die Tochter des Holzfällers/Naturburschen Michael (Gerhard Riedmann),
in Hans Deppes Komödie "So angelt man keinen Mann" (1959) präsentierte sie sich
einmal mehr als Tochter, diesmal als Angela,
das Nesthäkchen der verwitweten Elsbeth Müller (Grethe Weiser),
in dem Lustspiel "Dicke Luft" (1962) schließlich als Renate eines der Kinder des
Geschäftsmanns Otto Wunderlich (Willy Millowitsch) der
Regisseur war Rolf von Sydow,
ihr späterer Ehemann.
Im Fernsehen erlebte man sie seit den 1960ern ebenfalls, so mimte sie
unter von Sydows Regie in der Komödie "Warten auf Dodo"1) (EA: 28.06.1962)
die reizende Vorzimmerdame Natalie Moorhead, die bis
über beide Ohren in ihren Chef, den Großindustriellen Paine
(Harald Leipnitz)
verliebt ist, in Reiner Erlers TV-Version des Krimis "Der Hexer"
(EA: 29.06.1963)
nach dem Roman "The Ringer" von Edgar Wallace,
die Mary Lenley, neue Sekretärin des zwielichtigen Anwalts Anwalt
Maurice Messer (Peter Pasetti) sowie Jugendfreundin von Inspektor Alan Wembury
(Claus Biederstaedt)
und Schwester von John (Siegurd Fitzek)
→ Die
Krimihomepage. Ebenfalls Erlers Handschrift trug die köstliche Satire "Orden für die Wunderkinder" (EA: 29.08.1963)
mit Carl-Heinz Schroth als der Ex-Heiratsschwindler, nun
der seriöse "Oberregierungsrat a. D." Ferdinand Ziegler, in der
sie die Roswitha Kloschke spielte → Die Krimihomepage.
In dem von Eberhard Itzenplitz (Regie)
realisierten, zweiteiligen Straßenfeger "Der
dritte Handschuh" (EA: 21./22.91.1967) kam sie als Friseuse
Ingrid, Tochter des spurlos verschwundenen Lohnboten Wendelin Dreyer (Alois Garg) daher,
die mehr weiß, als sie anfangs gegenüber Hauptkommissar Gottfried C. Ketterle
(Willi Rose) zugibt.
→ Die Krimihomepage.
Ein weiterer Krimi war die Story "Blut floss auf Blendings
Castle"1) (EA: 29.03.1967; Regie: Rolf von Sydow) nach der Erzählung
"Eine Welle von Verbrechen" von P. G. Wodehouse mit ihrem Part der Jane,
Nichte des Clarence, neunter Earl of Emsworth (Fritz Schulz), bei
dem TV-Spiel "Ich will Mjussow sprechen" (EA: 25.06.1967) handelte es
sich um die Adaption der gleichnamigen Verwechslungskomödie von Walentin Katajew
mit Kurt Sobotka als
Genosse Mjussow und ihrer Rolle der sich im Erholungsheim
"Sonnenblume" nahe Moskau befindenden, hochdekorierten
Traktorfahrerin Klawa Ignatiuk, als deren Ehemann sich der standhafte
Beamte Nikolaus Saizew (Joachim Teege) ausgibt
(Regie: Rolf von Sydow → IMDb).
Auch bei der Abenteuerserie "Schatzsucher
unserer Tage"3) (1968), in der sie als
Geologen Sylvia Horn unter anderem neben Wolfgang Preiss (Kollege
Jan van Dongen) auftrat, fungierte von Sydow als Regisseur
→ wunschliste.de.
Als letzte Einzelproduktion ist das nach der Vorlage "Young Women crying o'er their misspent Youth"
von Leo Lehman entstandene TV-Spiel
"Ach, so eine nette Person"1) (EA: 08.03.1970; Regie:
Peter Schulze-Rohr) mit
Elisabeth Schwarz als "Titelheldin" Sabine zu nennen, in dem sie als deren Kollegin Anneliese agierte, mit der Serie
"Salto Mortale" (19691972) verabschiedete sich Sabine Eggerth vom Fernsehpublikum.
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"Schatzsucher unserer Tage": Abbildung DVD-Cover sowie Szenenfoto mit
Sabine Eggerth und Wolfgang Preiss als die Geologen Sylvia Horn und
Jan van Dongen.
Mit freundlicher Genehmigung von Pidax Film, welche die Serie
im April 2019 auf DVD veröffentlichte.
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Darüber hinaus war sie schon früh umfangreich für die
Synchronisation tätig, sprach beispielsweise für Yvette Mimieux
die Weena in
"Die Zeitmaschine"
(1960, "The Time Machine"), für Susannah York
die Morag Sinclair in "Einst ein
Held" (1960, "Tunes of Glory", für Lee Remick
die Carol Garth Baldwin in "Wilder Strom" (1960,
"Wild River"), für Romy Schneider die Carole Werner in
"Was gibt’s Neues, Pussy?" (1965, "What’s New Pussycat?")
oder lieh wiederholt Barbra Streisand ihre
Stimme unter anderem als Fanny Brice
in "Funny Girl" (1968),
als Dolly Levi in "Hello Dolly!" (1969),
als Judy Maxwell in "Is* was, Doc?"
(1972, "What’s Up, Doc?"), erneut als Fanny Brice in
"Funny Lady"
(1975), als Esther Hoffman in "A Star Is Born" (1976) und als Hillary Kramer in "Was, du willst nicht?"
(1979, "The Main Event") → mehr bei synchronkartei.de.
In den 1970er Jahren wanderte Sabine Eggerth in die USA aus, arbeitete
zunächst allerdings noch als Synchronsprecherin für Barbra Streisand;
danach verliert sich ihre Spur.
Sie war die erste Ehefrau von Regisseur Rolf von Sydow, mit dem sie auch eine gemeinsame Tochter
hatte.
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Sabine Eggerth
Link: 1) Die Krimihomepage, 2) theatertexte.de, 3)
fernsehserien.de
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