Am 29. Januar 1969 wurden die Fernsehzuschauer/-innen mit der Serie "Salto Mortale" erstmals ins Zirkusmilieu entführt und lernten die Trapezgruppe "Flying Dorias" kennen. Die Produktion trug den Untertitel "Die Geschichte einer Artistenfamilie" und erzählte zunächst bis Juni 1969 – noch in schwarz-weiß – zehn spannende 60-minütige Stories rund um die fiktive Familie Doria; aufgrund der positiven Zuschauerresonanz zeigte die ARD ab Oktober 1971 bis Ende Januar 1972 acht weitere Episoden, danach wurden die Folgen in einigen 3. Programmen wiederholt.
    

Abbildung DV-Cover mit freundlicher Genehmigung
 von in-akustik GmbH & Co. KG

Salto Mortale: Abbildung DV-Cover mit freundlicher Genehmigung von in-akustik GmbH & Co. KG
Foto (v.l.n.r): Andreas Blum als Rodolfo, Margitta Scherr als Francis Doria und Hans-Jürgen Bäumler als Viggo Doria; Foto zur Verfügung gestellt von SWR Media Services; Copyright SWR Oberhaupt der Schweizer Truppe ist der eher gutmütige Vater Carlo (Gustav Knuth), der für die Organisation zuständig ist und auch sonst die Spannungen innerhalb der einzelnen Familienmitglieder auszugleichen versucht. Hauptakteure sind seine Kinder und deren Angetraute, welche nicht nur am Trapez das Publikum in Atem halten: Da ist zunächst der jüngste Sohn und Star der Truppe, Viggo Doria (Hans-Jürgen Bäumler), der den dreifachen Salto, den so genannten "Salto Mortale" beherrscht, Bruder Sascha (Horst Janson) ist der Fänger. Saschas spanische Ehefrau Lona (Gitty Djamal), Schwester Francis (Margitta Scherr), die den so genannten Todessprung mit verbundenen Augen aus der Zirkuskuppel präsentiert, und deren italienischer Ehemann Rodolfo (Andreas Blum) komplettieren die "Flying Dorias". Die gemeinsame Tochter von Sascha und Lona, die kleine Biggy, wurde übrigens damals von Andrea Scheu gespielt, die später unter dem Namen Andrea L'Arronge1) zu einer renommierte Schauspielerin avancierte, Sohn Pedro mimte Nicky Makulis1). Viel Stoff für mitunter dramatische Situationen bot auch die Tatsache, dass der älteste Sohn Mischa (Hellmut Lange) nicht mehr unter der Zirkuskuppel seine Künste zeigen konnte. Er zog sich bei einem Brand im Zirkuswagen, bei dem auch Mutter Doris ums Leben kam,  schwere Verletzungen an der linken Hand zu, konnte seither nicht mehr als Fänger arbeiten und wurde mit dieser Situation nicht fertig. Später tat er sich mit dem ehemaligen Kindermädchen der Dorias, der Kunstschützin Henrike (Ursula von Manescul) zusammen und baute eine neue Nummer auf.
 
Foto (v.l.n.r): Andreas Blum als Rodolfo,
Margitta Scherr als Francis Doria
und Hans-Jürgen Bäumler als Viggo Doria
Foto zur Verfügung gestellt von SWR Media Services
© SWR
Weitere Protagonisten sind der Zirkusdirektor Kogler (Hans Söhnker), der Künstleragent Jacobsen (Joseph Offenbach), langjähriger Freund von Carlo Doria, sowie die Tigerdompteuse Lilly (Kay Fischer), auch "Tiger-Lilly" genannt. Margot Hielscher, die bereits in dem von Viktor Tourjansky1) gedrehten Zirkusfilm "Salto Mortale"1) (1953) als Kunstreiterin Verena eine Hauptrolle spielte, zeigte sich in der ersten Staffel als Gloria. Als Koglers Sekretärin Helga Kramer (später Krause) trat Sabine Eggerth in Erscheinung.

  

Foto: Hans Söhnker als Zirkusdirektor Kogler
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services
© SWR

Hans Söhnker als Zirkusdirektor Kogler; Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; Copyright SWR
Zu nennen ist auch noch die Russin Nina (Karla Chadimová1)) als Verlobte, dann Ehefrau von Viggo. "Vater Carlo ist anfänglich über die Verbindung gar nicht glücklich, da er für seinen Sohn eine große Karriere voraussieht, bei der eine Ehefrau eher hinderlich scheint und er speziell Nina nur als Betreuerin ihres alten und kranken Vaters, Clown Nitschewo (Valter Taub1)), sieht. Erst als dieser ehemals berühmte russische Musik-Clown schwer erkrankt (er "stirbt" in der dritten Episode) und Nina unerkannt in seine Rolle schlüpft und damit das Publikum begeistert, gibt er seinen Widerstand auf." vermerkt Wikipedia.
Foto (v.l.n.r): Margitta Scherr, Andreas Blum und Gitty Djamal; Foto zur Verfügung gestellt von SWR Media Services; Copyright SWR Den Reiz der Serie machten nicht zuletzt die unterschiedlichen Zirkusattraktionen aus – eine gelungene Mischung aus Familiendramen und sensationeller Akrobatik. Schauplatz der einzelnen Folgen war hauptsächlich der "Cirkus Krone"1), in dem große Teile der Dreharbeiten stattfanden → mehr zu den Dreharbeiten bei Wikipedia. Das Script stammte von Heinz Oskar Wuttig1) (1907 – 1987) und Horst Pillau1); Wuttig verzeichnete bereits mit den Familienserien "Alle meine Tiere" (1963) und "Der Forellenhof" (1965/66) einen großen Erfolg. Die Titelmusik komponierte Rolf Hans Müller1) (1928 – 1990), für die Regie zeichnete Michael Braun1)verantwortlich. Die Episodentitel bezeichneten immer das Gastspiel in der jeweiligen Stadt, darunter Hamburg, Neapel, Amsterdam, Venedig, Paris, London, Prag und Wien.
Seit 8. Dezember 2006 sind alle 18 Folgen auf DVD im Handel erhältlich.
 
 
Foto (v.l.n.r): Margitta Scherr, Andreas Blum und Gitty Djamal
Foto zur Verfügung gestellt von SWR Media Services
 © SWR
Siehe auch Wikipedia;
die Episodenbeschreibung findet man bei fernsehserien.de
Weitere Links bei wunschliste.de
Fremde Links: 1) Wikipedia  
   
Die Hauptdarsteller/-innen:
(Weitere Mitwirkende bei der "Internet Movie Database" sowie Wikipedia;
fremde Links: Wikipedia, wenn nicht anders vermerkt)
Gustav Knuth

Gustav Knuth als Frerk in "Das Mädchen von Fanö"; Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

… spielte das Familienoberhaupt Carlo Doria.
  
Geboren am 7. Juli 1901 in Braunschweig,
gestorben am 1. Februar 1987 im Alter von 85 Jahren
in Küsnacht (Schweiz, Kanton Zürich)
 
Kurzbiografie zu Gustav Knuth innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, cyranos.ch, filmportal.de
Fotos bei virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Gustav Knuth
 
Foto: Gustav Knuth als Frerk in "Das Mädchen von Fanö" (1941)
einem Liebesfilm aus dem Jahre 1940
 
Foto mit freundlicher Genehmigung
der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Hans-Jürgen Bäumler
 
Hans-Jürgen Bäumler 1964 am Bahnhof Amsterdam Centraal; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 916-9795); Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz:  www.gahetna.nl/over-ons/open-data/CC BY-SA 3.0 NL
Hans-Jürgen Bäumler 1964
am Bahnhof Amsterdam Centraal
Rechteinhaber: Nationaal Archief
(Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 916-9795)
Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo
Quelle: Wikimedia Commons
(Ausschnitt des Originalfotos)
Lizenz:CC0 1.0
(Verzicht auf das Copyright)
     
Hans-Jürgen Bäumler: Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons; Urheber: Udo Grimberg; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.
Hans-Jürgen Bäumler 2011
Quelle: Wikipedia bzw.
Wikimedia Commons; 
Urheber: Udo Grimberg (Wikipedia-Benutzer Chester100)
Lizenz: CC BY-SA 3.0
… spielte den jüngsten Sohn Viggo Doria und Star der Truppe.
 
Geboren am 28. Januar 1942 im bayerischen Dachau.
 
Berühmt wurde Hans-Jürgen Bäumler (zunächst) nicht durch seine Aktivitäten bei Film- und Fernsehen sowie am Theater, sondern durch seine außergewöhnlichen Erfolge als Sportler. Bereits 1954 gewann der 12-Jährige seinen ersten nationalen Titel als deutscher Juniorenmeister, ein Jahr später besiegte er den etwas jüngeren Manfred Schnelldorfer bei der "Bayerischen Meisterschaft". Nach weiteren Erfogen als Einzelläufer wurde er 1957 Partner von Marika Kilius und avancierte mit ihr zum "Traumpaar" des deutschen Paarlaufs. Rasch setzten sich beide an die Spitze der deutschen Eispaare, 1958 errangen sie die "Deutsche Meisterschaft", einen Titel, den sie bis 1964 vier Mal erfolgreich verteidigten. Der internationale Durchbruch gelang ihnen 1959 in Davos mit dem Sieg bei den "Europameisterschaften", im selben Jahr folgte der zweite Platz bei den "Weltmeisterschaften" in Colorado Springs. Insgesamt erlief sich das Paar neben den erwähnten "Deutschen Meisterschaften" sechs Europameister-Titel und zwei Weltmeister-Titel, gekrönt wurden ihre Leistungen durch zwei Silbermedaillen bei den "Olympischen Winterspielen" 1960 in Squaw Valley und 1964 in Innsbruck (→ siehe auch den Wikipedia-Artikel). Bis heute unvergessen sind die "Eiskrimis", die sich Hans-Jürgen Bäumler und Marika Kilius mit ihren Konkurrenten Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow lieferten.
  
Danach wechselten Hans-Jürgen Bäumler und Marika Kilius in den Profi-Sport, waren die umjubelten Stars zahlreicher Eisrevuen wie "Holliday on Ice", "Schneewittchen und die sieben Zwerge"1) (1968) oder "Die Maske in Blau" (1970). Hinzu kamen die gemeinsamen Unterhaltungsfilme "Die große Kür" (1964) und "Das große Glück" (1967), aber auch ohne Partnerin Marika drehte Bäumler Streifen wie "Ruf der Wälder" (1965), "Happy End am Wolfgangsee" (1966), "Das sündige Dorf" (1966), "Verliebte Ferien in Tirol" (1971) oder "Die lustigen Vier von der Tankstelle" (1972). 
Schon Mitte der 1950er Jahre begann Bäumler, seine Karriere im Show-Business zu festigen, als Sänger machte er Furore mit Schlagern wie "Wunderschönes fremdes Mädchen", "Eine Träne unter 1000" oder "Sorry, little Baby", errang beachtliche Erfolge in der Hit-Parade; 1956 erhielt er den "Bronzen Löwen von Radio Luxemburg". Mit seiner Partnerin Marika Kilius kamen ebenfalls einige Platten auf den Markt, so beispielsweise "Honeymoon in St. Tropez" (1964) oder "Wenn junge Leute bummeln geh'n" (1965) → Single-Diskografie bei Wikipedia.  
Sein schauspielerisches Talent untermauerte Bäumler mit einer entsprechenden Ausbildung und einem Sprachstudium,  avancierte in den nachfolgenden Jahren – vor allem im Fernsehen –  mehr und mehr zu einem gefragten Darsteller. Mit der Fernsehserie "Salto Mortale" unterstrich er seine Popularität, moderierte Sendungen wie "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"1) oder "Das waren Hits"1), führte unter anderem 650 Mal durch die RTL-Quizshow "Riskant" (1990–1993 → fernsehserien.de). Im Oktober 2006 gehörte er gemeinsam mit seiner ehemaligen Partnerin Marika Kilius zur Jury in der RTL-Show "Dancing on Ice. Überdies war er ein gefragter Kommentator von Eiskunstlauf-Veranstaltungen.
   
Als Bühnenschauspieler verzeichnete Bäumler, der 1982 seine aktive Laufbahn als Eisläufer beendete, viele Erfolge, begeisterte nicht nur das deutsche Publikum in etlichen Boulevardstücken. Im neuen Jahrtausend erlebte man ihn beispielsweise mit Hauptrollen in der Komödie "Bleib doch zum Frühstück"2) ("Why Not Stay for Breakfast?") von Ray Cooney und Gene Stone  (2000, auch TV → IMDb) oder ab 2001 in einer Inszenierung von Wolfgang Spier als gehörnten Ehemann George in der Posse "Hände weg von meiner Frau" ("No Hard Feelings") des Autorenduos Sam Bobrick (1932 – 2019) und Ron Clark. Die heiter-turbulente Geschichte wurde seit 26. März 2009 mit Bäumler und Claudia Rieschel in den Hauptrollen sowie natürlich Spier selbst auch am Düsseldorfer "Theater an der Kö" gezeigt. In jüngerer Zeit ging er 2006 mit Komödie "Ein Seestern im Garten"2) von Peter Limburg3) auf Tournee und gab einen erfolgreichen Architekten in den Fünfzigern, der von seiner Frau verlassen wurde und darüber nicht grade traurig ist. Danach stand er beispielsweise seit 26. März 2009 einmal mehr mit Partnerin Claudia Rieschel sowie Wolfgang Spier am Düsseldorfer "Theater an der Kö" auf der Bühne, bis Mitte Mai 2009 konnte man diesen von Wolfgang Spier inszenierten Boulevard-Klassiker dort sehen. Am 13. November 2010 feierte im Kölner "Theater am Dom" die von von René Heinersdorff  geschriebene und in Szene gesetzte, witzige Boulevard-Komödie "Zärtliche Machos"2) Premiere, in der Bäumler an der Seite von Michaela Schaffrath das Publikum begeisterte; bis Anfang Februar 2011 folgten weitere Vorstellungen. Viel Applaus erntete er auch mit seinen Kollegen Horst Janson und Christian Wolff an der Münchener "Komödie im Bayerischen Hof"1), 2015 gelangte hier das amüsant-kurzweilige Stück "Kerle im Herbst"4) von Katrin Wiegand zur Uraufführung. Bäumler präsentierte sich als Rentner Rolf an der Seite seiner nicht minder flotten, ehemaligen Schulkameraden Manfred (Janson) und Wolfgang (Wolff). Das Frauen-lose Trio hat sich in Manfreds Villa auf Mallorca niedergelassen und verbringt die Freizeit am liebsten mit gegenseitigem verbalem Kräftemessen; Gastspiele, unter anderem am Bonner "Contra-Kreis-Theater" (→ Info) schlossen sich an → Theater-Wirken siehe Bäumlers Webseite www.h-j-b.com.
    
Sporadisch übernahm Bäumler zudem weiterhin Aufgaben vor der Fernsehkamera, so unter anderem als Ulrich Jost in der Episode "Der blinde Passagier"1) (EA: 15.01.2000) aus der Serie "Unser Charly" oder als Peter Lüders, der in der Geschichte "Hochzeitsreise nach Chile"1) aus der Reihe "Kreuzfahrt ins Glück" die verwitwete Kathrin Bergmann (Kerstin Gähte), Mutter des Hochzeitsplaners Daniel (Patrick Fichte), heiratet. Danach tauchte Bäumler unter anderem in der Story "Spurlos"1) (EA: 04.10.2010) bei der "SOKO 5113" als Siegfried Landauer, Vater von Thomas (Oliver Bürgin), auf sowie 2012 erneut fünf Folgen lang in der letzten Staffel von "Unser Charly", wo er diesmal den Hans Joachim Bredow, Vater von Dr. Katharina Hauser (Ursula Buschhorn), mimte. Zuletzt sah man ihn in zwei Episoden der mit Christine Urspruch gerehten Serie "Dr. Klein", zeigte sich als Heinz Bock in "Unter Verdacht"1) (EA: 23.02.2019) und "Auf dünnem Eis"1) (EA: 02.03.2019).
   
Neben den zahllosen Medaillen/Auszeichnungen, die er als Sportler errang – unter anderem wurde er am 11. Mai 2011 gemeinsam mit Marika Kilius in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen –, kann Bäumler auf Preise wie die "Goldene Leinwand" für den Revue-Film "Die große Kür" zurückblicken. Der ehemalige "Eisprinz" lebt seit den 1990er Jahren in seiner Wahlheimat Le Rouret nahe Nizza an der Côte d'Azur. Das Ehepaar Marina und Hans-Jürgen Bäumler ist seit 1974 miteinander verheiratet und hat zwei gemeinsame Söhne, Christoph und Bastian. In den letzten Jahren zog sich der heute über 80-jährige Bäumler, inzwischen mehrfacher Großvater, weitgehend ins Privatleben zurück und genießt seinen Ruhestand.
Seit 2009 engagiert er sich als Botschafter für die "José Carreras Leukämie-Stiftung" → carreras-stiftung.de.
 
Webpräsenz von Hans-Jürgen Bäumler: www.h-j-b.com
Siehe auch Wikipedia
Fotos bei Wikimedia Commons

Weitere Filme
*) mit Hans-Jürgen Bäumler

Link: 1) fernsehserien.de, 2 )heatertexte.de, 3) felix-bloch-erben.de, 4) sesslerverlag.at
Stand: Oktober 2026

Horst Janson

Horst Janson

… spielte den "Fänger" Sascha Doria.
 
Geboren am 4. Oktober 1935 in Mainz-Kastel (Ortsbezirk von Wiesbaden),
gestorben am 28. Januar 2025 im Alter von 89 Jahren in München.
(nach anderen Angaben in Grünwald, nahe München, wo er mit seiner Familie lebte)
 
Kurzbiografie zu Horst Janson innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia. filmportal.de

Weitere Filme*) mit Horst Janson
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Hellmut Lange … spielte den ältesten Sohn Mischa Doria.
 
Geboren am 19. Januar 1923 in Berlin,
gestorben am 13. Januar 2011 kurz vor seinem 88. Geburtstag ebenda.
 
Kurzbiografie zu Hellmut Lange innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, filmportal.de

Weitere Filme*) mit Hellmut Lange

Margitta Scherr

Margitta Scherr; Copyright K.H. Vogelmann

… spielte die Trapezkünstlerin Francis Doria.
 
Geboren am 15. August 1943 in Chemnitz (Sachsen),
gestorben am 30. Dezember 2020 im Alter von 77 Jahren in München.
 
Kurzbiografie zu
Margitta Scherr innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Margitta Scherr

Margitta Scherr 1961
Foto zur Verfügung gestellt
von Margitta Scherr-Vogelmann
© K.H. Vogelmann (1927–2011)

Gitty Djamal … spielte die Artistin Lona, Ehefrau von Sascha Doria.
Filmtochter Biggy wurde übrigens damals von Andrea Scheu gespielt, die  als Andrea L'Arronge zu einer renommierten Schauspielerin avancierte. 
 
Geboren am 11.Mai 1936 als Guity Darougar in Teheran (Iran).
 
Aufgewachsen in Teheran, besuchte die Tochter eines Iraners und einer Deutschen Schulen in mehreren Städten/Ländern, so beispielsweise in Devonshire (England, UK), in Genf (Schweiz) und Paris (Frankreich), sowie das "École des Beaux-Arts" im französischen Nizza und die "Hochschule für Schauspielkunst"1) in Berlin. Sie trat am "Schlosspark Theater", am "Schillertheater" und weiteren Berliner Theatern auf.
In dem von Kurt Hoffmann unter anderem mit Gustav Knuth, Bernhard Wicki und Elke Sommer gedrehten, episodisch angelegten Jugendstreifen "Lampenfieber" (1960) gab sie mit dem Part der Schauspielschülerin Elisabeth ihr Leinwanddebüt. Es folgte die Rolle der hübschen Sizilianerin Viola Toralto, Nichte des angesehenen Mainzer Bürgers Adelbert Panezza (Hans Söhnker), in dem von Wilhelm Dieterle in Szene gesetzten Krimi "Die Fastnachtsbeichte" (1960), basierend auf gleichnamigen Novelle von Carl Zuckmayer → filmportal.de. In dem Schweizer Ehedrama "Seelische Grausamkeit" (1962) von (Regie) und mit Hannes Schmidhauser trat sie als Marlene Faber in Erscheinung, deren Scheidung von Ehemann Nick (Schmidhauser) im Zürcher Amtsgericht bevorsteht.
Dem Fernsehpublikum wurde Gitty Djamal erstmals durch die Titelrolle der Nymphe Eurydike in dem noch Live gesendeten, von Harald Braun nach dem Theaterstück von Jean Anouilh inszenierten TV-Spiel "Eurydice"1) (EA: 26.11.1957) neben Udo Vioff als Orpheus bekannt → Wikipedia (englisch). Im Folgejahr sah man sie sie unter der Regie von Hans Lietzaua in "Ein Glas Wasser"1) (EA: 26.12.1958) nach dem Lustspiel "Le verre d’eau ou Les effets et les causes" von Eugène Scribe an der Seite von Hannelore Schroth (Königin Anna), Paula Denk (Herzogin von Malborough) und Martin Held (Lord  Bolingbroke) als Annas reizende Kammerzofe Abigail, die mit dem schmucken Fähnrich Arthur Masham (Helmuth Lohner) verlobt ist. In Fritz Umgelters Adaption "Und Pippa tanzt!" (EA: 25.12.1961) nach dem gleichnamigen Märchendrama von Gerhart Hauptmann überzeugte sie mit der Titelrolle der Kindfrau Pippa, Tochter des Glastechnikers Tagliazoni (Herbert Weicker) → IMDb. In dem Krimi "Mord nach der Oper"1) (EA: 08.05.1969) nach dem Roman "Take My Life" von Winston Graham mimte sie neben den Protagonisten Monika Peitsch, Johannes Grossmann, Paul Albert Krumm und Klaus Schwarzkopf die Margret Ruzman. Doch so richtig populär wurde Gitty Djamal erst mit der Figur der Artistin Lona in der TV-Serie "Salto Mortale" (1969–1972).
Bis Mitte der 1980er Jahre trat sie mehr oder weniger sporadisch in weiteren TV-Produktionen, überwiegend mit Episodenrollen in Serien. Eine der wenigen Ausnahme bildete die Rolle der Christa, Ehefrau des finanziell angeschlagenen Hartmut Wredel (Walter Kohut), der in der von Wolfgang Petersen nach dem Script von Wolfgang Menge gedrehten Krimikomödie "Vier gegen die Bank" (EA: 07.12.1976) mit seinen ebenfalls erfolglosen Vereinskollegen, dem Schauspieler Peter Pagodi (Harald Leipnitz), dem Modeschöpfer Benedict Hoffmann (Herbert Bötticher) und dem Garagenbesitzer Gustav Blümel (Günther Neutze) einen Banküberfall plant → Die Krimihomepage.
Im Kino erlebte man sie noch mit der Nebenrolle der Beatrice in der internationalen Produktion "Die drei Musketiere" (1973, "The Three Musketeers") nach dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas d. Ä. sowie in der freien Fortsetzung bzw. dem Abenteuer "Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady" (1974, "The Four Musketeers"), jeweils gedreht von Richard Lester. In Rainer Werner Fassbinders Spielfilm "Despair – Eine Reise ins Licht"1) (1978) hatte sie einen winzigen Auftritt als Frau in der Pension → filmportal.de. Letztmalig stand sie für drei Episoden (1987) der TV-Serie "Moselbrück" als die attraktive Italienerin Graziella Sandri vor der Kamera, für "Der Opernball"2), "Die Hochzeit"2) und "Reiner Wein"2). 
Beeinflusst von ihrem langjährigen Freund, dem Kameramann und Filmregisseur Sven Nykvist, der unter anderem an vielen Werken von Ingmar Bergman beteiligt war, ist sie seit den 1980ern unter ihrem Geburtsnamen Gitty Darugar als professionelle Fotografin (Schwerpunkte: Porträt, Architekturaufnahmen) tätig. Ihre Werke wurden in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen, Buchpublikationen und in Zeitschriften veröffentlicht. Gitty Darugar lebt und arbeitet in Paris und in der Schweiz → gittydarugar.com.
 
Quelle (teilweise): Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Gitty Djamal
 
Link: 1) Die Krimihomepage, 2) fernsehserien.de
Andreas Blum 
   
Andreas Blum Ende Mai 1984; Urheber:  Walter Rutishauser (1940–2017); Quelle: Bibliothek am Guisanplatz (Sammlung Rutishauser) bzw. Wikimedia Commons; Lizenz: CC BY-SA 4.0
Andreas Blum Ende Mai 1984
Urheber:
 Walter Rutishauser (1940–2017)
Quelle: Bibliothek am Guisanplatz
 Bern, (Sammlung Rutishauser)
bzw.
Wikimedia Commons
Lizenz:  CC BY-SA 4.0
… spielte den italienischen Trapezkünstler Rodolfo und Ehemann von Francis Doria.
 
Geboren am 21. Februar 1938 in Zug (Schweiz),
gestorben am 26 Januar 2024 im Alter von 85 Jahren.
 
Aufgewachsen in seiner Geburtsstadt, wurde er nach einem Studium der Geschichte und Philosophie in München, Bern und Basel 1967 Mitarbeiter beim damaligen "Schweizer Radio" (DRS), anfangs, dank seiner Schauspiel-Ausbildung, als Sprecher, dann als Reporter/Journalist. 1978 berief man ihn zum Direktor der Sendeanstalt, eine Funktion, die er rund 30 Jahre bis 1999 ausübte. In diese Zeit fiel auch die Gründung des damaligen Senders "DRS 3" im Jahre 1983 (heute "Radio SRF 3") als Reaktion auf die Zulassung privater Lokalradios in der Schweiz und den Bedarf nach einem Radiosender, der sich in seiner Musikauswahl vorwiegend an ein jüngeres Publikum richtete. Darüber hinaus engagierte er sich in der Politik, war von 1975 bis 1979 für die "Sozialdemokratische Partei der Schweiz" (SP) Mitglied des Schweizer "Nationalrats". In den 1960er und 1970er Jahren war er zudem als Spitzensportler im "Modernen Fünfkampf" aktiv. Als Moderator präsentierte Blum beim "Schweizer Fernsehens" zahlreiche, zum Teil Aufsehen erregende Sendungen wie "Telebühne", der versucht wurde, kritisch und kontrovers den aktuellen Zeitgeist aufzugreifen und zu beleuchten.
   
Ungeheure Popularität erlangte Blum über die Grenzen der Schweiz hinaus duch seine Mitwirkung in der erfolgreichen TV-Serie "Salto Mortale" (1969–1972). zugleich seine letzte Aktivität als Filmschauspieler. Zuvor stand er bereits für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Sein Leinwanddebüt gab Blum mit einem ungenannten Part unter der Regie von Lukas Ammann in der Schweizer Film "Hast noch der Söhne ja…?"1) (1959, → filmportal.de (Besetzung), medien.srf.ch), basierend auf dem Roman von Erwin Heimann. Es folgte der
von Franz Josef Wild nach der Boulevardkomödie "The Last of Mrs. Cheyney" von Frederick Lonsdale gedrehte Kinofilm "Frau Cheneys Ende" (1961), wo er an der Seite der Protagonistin Lilli Palmer den jungen Pierre mimte, in dem von sechs (zumeist Nachwuchs-) Regisseuren in kurzen Episoden inszenierten Aufklärungsstreifen "Hütet eure Töchter!" (1964) trat er in dem Segment "Der Soldat" als Soldat in Erscheinung. Als den vom Hofe verbannten Baron de Beauvais sah man ihn in der von Kurt Hoffmann mit Heidelinde Weis in der Titelrolle der Elisabeth Charlotte, Prinzessin von der Pfalz, realisierten, heiteren Geschichte "Liselotte von der Pfalz" (1966).
Zu Blums ersten Arbeiten als Darsteller im Fernsehen gehörte Fritz Umgelters Adaption "Die Journalisten"2) (EA: 09.09.1961) nach dem gleichnamigen Lustspiel von Gustav Freytag, in der er sich an der Seite von Alfred Schieske (Oberst a. D. Berg) sowie unter anderem Heinz Weiss (Professor Oldendorf) als Bellmaus, Mitarbeiter der Zeitung "Union", präsentierte. Unter der Regie von Günther Fleckenstein entstand mit "Unser liebes Fräulein Grandet"2) (EA: 13.10.1965) eine TV-Fassung der Vorlage von Hans Rothe nach dem Roman "Eugénie Grandet" von Honoré de Balzac, in der Blum als Charles Grandet, verarmter Vetter und erste Liebe der "Titelheldin" Eugénie Grandet (Inken Deter) auftauchte. In "Nun singen sie wieder" (EA: 14.11.1965) nach dem gleichnamigen Drama von Max Frisch gehörte er einmal mehr unter Umgelters Regie als Leutnant zur Besetzung (→ IMDb), als der lebenslustige Pascal de Vontauban in der Komödie "Wie wär's, Monsieur?"2) (EA: 27.02.1966) nach "Croque-monsieur" von Marcel Mithois (1922–2012; deutsch von Christian Wölffer (1942–2015)) mit Dagmar Altrichter als die 36-jährige, inzwischen zum fünften Mal Witwe gewordene Milliardärin Madame Coco Baisos (Regie: Rolf von Sydow). Frei nach dem Roman "Madame Bovary" von Gustave Flaubert drehte Hans Dieter Schwarze den Zweiteiler "Madame Bovary"2) (EA: 14./15.04.1968) mit Elfriede Irrall als Emma, Gattin des Arztes Charles Bovary (Günter Strack), die sich in den von Blum gespielten, schöngeistigen Anwaltsgehilfen Léon Dupuis verliebt.
Jahrzehnte später zog es den inzwischen pensionierten Blum noch einmal auf die Bühne, seit der Uraufführung am 12. Juli 2011 bei den "Thunerseespielen" in Schweizerischen Thun (Kanton Bern), gab er in dem Dialekt-Musical "Gotthelf – Das Musical" mit der Musik von Markus Schönholzer und dem Libretto von Charles Lewinsky, basierend auf dem Roman "Die Käserei in der Vehfreude" von Jeremias Gotthelf, unter der Regie von Stefan Huber den Gotthelf alias Pfarrer Bitzius (Sprechrolle) → Musicallexikon, musicalzentrale.de.
  
Blum setzte sich zeitlebens für zahlreiche Organisationen ein, zu nennen ist unter andrem das Aktionskomitee "Brot für Brüder" (heute "Brot für alle"), er war Präsident der Schweizer Sektion von "Amnesty International", Mitglied der Menschenrechtskommission des "Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds" (EKS), von 1985 bis 1990 Präsident der Stiftung "Swissaid", bis Mitte 2006 Präsident der Finanzierungskommission "Glückskette". Von 2001 bis 2007 fungierte er als Vorstandsmitglied von "EXIT (Schweiz)" und war verantwortlich für die Kommunikation.
Am 26. Januar 2024 schied Blum im Alter von 85 Jahren mithilfe der Sterbehilfeorganisation "EXIT" aufgrund schwerer, gesundheitlicher Probleme selbstbestimmt aus dem Leben. Der als Multitalent geltende, leidenschaftliche Journalist Andreas Blum hinterließ zwei Söhne und eine Tochter aus seiner ersten Ehe, sowie seine dritte Ehefrau.
 
Quelle (teilweise): Wikipedia sowie
der Nachruf bei www.srf.ch
  
Weitere Filme*) mit Andreas Blum
 
Link: 1) filmdienst.de, 2) Die Krimihomepage
Hans Söhnker … spielte den Zirkusdirektor Kogler.
 
Geboren am 11. Oktober 1903 in Kiel,
gestorben am 20. April 1981 im Alter von 77 Jahren im Berliner Ortsteil Grunewald.
 
Kurzbiografie zu Hans Söhnker innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, cyranos.ch, filmportal.de
Fotos bei Wikimedia Commons, virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Hans Söhnker

Joseph Offenbach
      
Joseph Offenbach: Ausschnitt des Fotos: Claus Peter Witt mit Inge Meysel und Joseph Offenbach bei den Dreharbeiten von "Die Unverbesserlichen" (File: Die_Unverbesserlichen.jpg); Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons
… spielte den Künstleragenten Jacobsen.

Geboren am 28. Dezember 1904 in Offenbach am Main,
gestorben am 15. Oktober 1971 in Darmstadt im Alter von 66 Jahren
an den Folgen eines Herzinfarktes.
 
Kurzbiografie zu Joseph Offenbach innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Joseph Offenbach
 
Foto Joseph Offenbach: Ausschnitt des Fotos: Claus Peter Witt,
mit Inge Meysel und Joseph Offenbach bei den Dreharbeiten von
"Die Unverbesserlichen" (File: Die_Unverbesserlichen.jpg)
Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964
Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons

Ursula von Manescul … spielte die Kunstschützin Henrike.
 
Geboren 14. Mai 1931 in Lemberg (damals Lwów (Polen), heute Lwiw, Ukraine),
gestorben am 19. März 1991 im Alter von 59 Jahren bei Karlsruhe.
 
Kurzbiografie zu Ursula von Manescul innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Ursula von Manescul

Kai Fischer 
   
Kai Fischer im Oktober 1956; Urheber: Willy Pragher (1908–1992); Rechteinhaber/Copyright: "Landesarchivs Baden-Württemberg"/"Staatsarchiv Freiburg"; (Sammlung Willy Pragher: File W 134 Nr. 045624a); Lizenz: CC BY 4.0; Quelle: Wikimedia Commons
… spielte die Dompteuse Lilly Swoboda, genannt "Tiger-Lilly".
 
Geboren am 18. März 1934 in Prag (heute Tschechien),
gestorben am 5. August 2025 im Alter von 91 Jahren
in Puerto del Rosario (Insel Fuerteventura, Spanien).
 
Kurzbiografie zu Kai Fischer innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Kai Fischer
 
  
Kai Fischer im Oktober 1956
Urheber: Willy Pragher (1908 – 1992);
Rechteinhaber/© "Landesarchivs Baden-Württemberg"/
Staatsarchiv Freiburg" (Sammlung Willy Pragher:
File W 134 Nr. 045624a) Lizenz: CC BY 4.0;
Quelle: Wikimedia Commons

Margot Hielscher

Margot Hielscher

… spielte in Staffel 1 die Gloria Storck, Mutter der Kunstreiterin Theresa (Anne Stegmann).
 
Geboren am 29. September 1919 in Berlin-Charlottenburg,
gestorben am 20. August 2017, sechs Wochen vor Vollendung
ihres 98. Lebensjahre, in München.
 
Kurzbiografie zu Margot Hielscher innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, filmportal.de
  
Weitere Filme*) mit Margot Hielscher
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Sabine Eggerth … spielte die Helga Kramer (später Krause), Sekretärin von Zirkusdirektor Kogler.
 
Geboren am 9. Juni 1943 in Berlin, 
gestorben am 28. Januar 2017 im Alter von 73 Jahren (laut IMDb in der Schweiz).

Sabine Eggerth, Tochter des Schauspielers, Autors und Regisseurs Hans Eggerth (1893 – ?), wurde Anfang der 1950er Jahre als das Mädchen Pünktchen für die von Thomas Engel nach dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker von Erich Kästner gedrehte Verfilmung "Pünktchen und Anton" (1953) "entdeckt". Ihre Partner waren als Pünktchen Eltern Hertha Feiler und Paul Klinger, den Anton spielte Peter Feld, Heidemarie Hatheyer dessen Mutter. Danach zeigte sie sich in einigen weiteren Produktionen mit Kinderrollen, so unter der Regie von Eduard von Borsody als die kleine Titelheldin, verschollen geglaubte Tochter von Direktor Walter Rhomberg (Willy Fritsch), in dem Streifen "Maxie" (1954) und als Elisabeth, genannt "Peter" und Tochter von Ingenieur Max Klaar (Wolf Albach-Retty), in dem von Gustav Fröhlich nach dem Roman von Edith Zellweker in Szene gesetzten Melodram "Seine Tochter ist der Peter" (1955). Unter der Regie von Hans Deppe war sie in dem Heimatfilm "Solange noch die Rosen blühen" (1956→ fernsehserien.de) als Toni die Tochter des Holzfällers/Naturburschen Michael (Gerhard Riedmann), in Hans Deppes  Komödie "So angelt man keinen Mann" (1959) präsentierte sie sich einmal mehr als Tochter, diesmal als Angela, das Nesthäkchen der verwitweten Elsbeth Müller (Grethe Weiser), in dem Lustspiel "Dicke Luft" (1962) schließlich als Renate eines der Kinder des Geschäftsmanns Otto Wunderlich (Willy Millowitsch) – der Regisseur war Rolf von Sydow, ihr späterer Ehemann.
Im Fernsehen erlebte man sie seit den 1960ern ebenfalls, so mimte sie unter von Sydows Regie in der  Komödie "Warten auf Dodo"1) (EA: 28.06.1962) die reizende Vorzimmerdame Natalie Moorhead, die bis über beide Ohren in ihren Chef, den Großindustriellen Paine (Harald Leipnitz) verliebt ist, in Reiner Erlers TV-Version des Krimis "Der Hexer" (EA: 29.06.1963) nach dem Roman "The Ringer" von Edgar Wallace, die Mary Lenley, neue Sekretärin des zwielichtigen Anwalts Anwalt Maurice Messer (Peter Pasetti) sowie Jugendfreundin von Inspektor Alan Wembury (Claus Biederstaedt) und Schwester von John (Siegurd Fitzek) → Die Krimihomepage. Ebenfalls Erlers Handschrift trug die köstliche Satire "Orden für die Wunderkinder" (EA: 29.08.1963) mit Carl-Heinz Schroth als der Ex-Heiratsschwindler, nun der seriöse "Oberregierungsrat a. D." Ferdinand Ziegler, in der sie die Roswitha Kloschke spielte → Die Krimihomepage. In dem von Eberhard Itzenplitz (Regie) realisierten, zweiteiligen Straßenfeger "Der dritte Handschuh" (EA: 21./22.91.1967) kam sie als Friseuse Ingrid, Tochter des spurlos verschwundenen Lohnboten Wendelin Dreyer (Alois Garg) daher, die mehr weiß, als sie anfangs gegenüber Hauptkommissar Gottfried C. Ketterle (Willi Rose) zugibt. → Die Krimihomepage. Ein weiterer Krimi war die Story "Blut floss auf Blendings Castle"1) (EA: 29.03.1967; Regie: Rolf von Sydow) nach der Erzählung "Eine Welle von Verbrechen" von P. G. Wodehouse mit ihrem Part der Jane, Nichte des Clarence, neunter Earl of Emsworth (Fritz Schulz), bei dem TV-Spiel "Ich will Mjussow sprechen" (EA: 25.06.1967) handelte es sich um die Adaption der gleichnamigen Verwechslungskomödie von Walentin Katajew mit Kurt Sobotka als Genosse Mjussow und ihrer Rolle der sich im Erholungsheim "Sonnenblume" nahe Moskau befindenden, hochdekorierten Traktorfahrerin Klawa Ignatiuk, als deren Ehemann sich der standhafte Beamte Nikolaus Saizew (Joachim Teege) ausgibt (Regie: Rolf von Sydow → IMDb). Auch bei der Abenteuerserie "Schatzsucher unserer Tage"3) (1968), in der sie als Geologen Sylvia Horn unter anderem neben Wolfgang Preiss (Kollege Jan van Dongen) auftrat, fungierte von Sydow als Regisseur → wunschliste.de. Als letzte Einzelproduktion ist das nach der Vorlage "Young Women crying o'er their misspent Youth" von Leo Lehman entstandene TV-Spiel "Ach, so eine nette Person"1) (EA: 08.03.1970; Regie: Peter Schulze-Rohr) mit Elisabeth Schwarz als "Titelheldin" Sabine zu nennen, in dem sie als deren Kollegin Anneliese agierte, mit der Serie "Salto Mortale" (1969–1972) verabschiedete sich Sabine Eggerth vom Fernsehpublikum.
  
"Schatzsucher unserer Tage": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax Film, welche die Seriem im April 2019 auf DVD veröffentlichte. "Schatzsucher unserer Tage": Szenenfoto mit Sabine Eggerth und Wolfgang Preiss als die Geologen Sylvia Horn und Jan van Dongen; mit freundlicher Genehmigung von Pidax Film, welche die Seriem im April 2019 auf DVD veröffentlichte.
"Schatzsucher unserer Tage": Abbildung DVD-Cover sowie Szenenfoto mit
Sabine Eggerth und Wolfgang Preiss als die Geologen Sylvia Horn und Jan van Dongen.
Mit freundlicher Genehmigung von Pidax Film, welche die Serie
im April 2019 auf DVD veröffentlichte. 

Darüber hinaus war sie schon früh umfangreich für die Synchronisation tätig, sprach beispielsweise für Yvette Mimieux die Weena in "Die Zeitmaschine" (1960, "The Time Machine"), für Susannah York die Morag Sinclair in "Einst ein Held" (1960, "Tunes of Glory", für Lee Remick die Carol Garth Baldwin in "Wilder Strom" (1960, "Wild River"), für Romy Schneider die Carole Werner in "Was gibt’s Neues, Pussy?" (1965, "What’s New Pussycat?") oder lieh wiederholt Barbra Streisand ihre Stimme – unter anderem als Fanny Brice in "Funny Girl" (1968), als Dolly Levi in "Hello Dolly!" (1969), als Judy Maxwell  in "Is* was, Doc?" (1972, "What’s Up, Doc?"), erneut als Fanny Brice in "Funny Lady" (1975), als Esther Hoffman in "A Star Is Born" (1976) und als Hillary Kramer in "Was, du willst nicht?" (1979, "The Main Event") → mehr bei synchronkartei.de.
In den 1970er Jahren wanderte Sabine Eggerth in die USA aus, arbeitete zunächst allerdings noch als Synchronsprecherin für Barbra Streisand; danach verliert sich ihre Spur.
Sie war die erste Ehefrau von Regisseur Rolf von Sydow, mit dem sie auch eine gemeinsame Tochter hatte.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Sabine Eggerth
 
Link: 1) Die Krimihomepage, 2) theatertexte.de, 3) fernsehserien.de

*) Link: Internet Movie Database
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