Die Sendung "Die Unverbesserlichen" war im engen Sinne eigentlich keine Serie, sondern eine in der ARD zwischen 1965 und 1971 einmal im Jahr (anfangs noch in schwarz-weiß) ausgestrahlte Reihe zu je 90 Minuten über den Alltag einer fiktiven Berliner Arbeiterfamilie. Zum ersten mal lernten die Zuschauer/-innen die einzelnen Personen am 9. Mai 1965 kennen, die Geschichte basierte auf einem Volksstück, das Robert Stromberger1) (1930 – 2009) geschrieben und für das Fernsehen bearbeitet hatte, Claus Peter Witt1) führte Regie.
  
"Die Unverbesserlichen" bestanden aus einer eigentlich ganz normalen, kleinbürgerlichen Familie der 1960er Jahre: Da war Vater Kurt Scholz (Joseph Offenbach), der schon seit Jahrzehnten mit seiner Käthe (Inge Meysel) verheiratet ist. Kurt ist anfangs noch berufstätig, doch seine Pensionierung steht kurz bevor, bereits in der zweiten Folge "… nichts dazugelernt" (EA: 15.05.1966) wird er in den Ruhestand geschickt. Mutter Käthe ist die gute Seele der Familie, kümmert sich als Hausfrau um alles und jedes, wird so manches Mal von den Alltagssorgen gebeutelt und ist oft überfordert; besonders als Ehemann Kurt nun zu Hause ist, muss sie sich einiges überlegen, um ihn zu beschäftigen. Die Scholzens haben drei inzwischen erwachsene Kinder, da wäre zunächst der fußballbegeisterte Sohn Rudi (Gernot Endemann) zu nennen, der anfangs bei der Post arbeitet, in der 2. Folge diesen sicheren Job wegen einer vermeintlichen Fußballerkarriere hinschmeißt und von zu Hause auszieht. 
Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus"  (Regie: Claus Peter Witt): Käthe Scholz (Inge Meysel) ist zusammengebrochen. Ihr Mann (Joseph Offenbach) gibt ihr ein Beruhigungsmittel zu trinken. Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information); Copyright NDR/Holtz Tochter Doris (Monika Peitsch), die zu Anfang mit Helmut Wichmann (Ralph Persson) verheiratet ist, lässt sich in Folge 3 "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus" (EA: 02.04.1967) von ihrem Mann wegen dessen Affäre mit seiner Sekretärin scheiden und zieht samt dem neunjährigen Sohn Michael (Michael Hornauf) wieder bei ihren Eltern ein. Schließlich ist da noch der Teenager Lore Scholz (Helga Anders), die in der vierten Folge "Die Unverbesserlichen und ihre Sorgen" (EA: 12.05.1968) im Austausch mit der Pariserin Monique (Sandrine Schmidt) nach Paris geht. In Folge 5 "Die Unverbesserlichen und ihre Menschenkenntnis" (EA: 25.05.1969) hat Lore Frankreich bereits verlassen, um eine Stellung in Südamerika anzutreten.
    
Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus":
Käthe Scholz (Inge Meysel) ist zusammengebrochen.
Ihr Ehemann (Joseph Offenbach) gibt ihr ein
Beruhigungsmittel zu trinken.
Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information)
© NDR/Holtz
Damit ist die Familie jedoch noch nicht komplett, in der zweiten Folge bezieht Oma Köpcke, die Mutter von Käthe Scholz und herrlich dargestellt von der großartigen Agnes Windeck, das frei gewordene Zimmer von Rudi. Mit ihrer "einnehmenden" Art sorgt "Omimi" für so manche Unruhe in der Familie und trägt ihren Teil dazu bei, dass der Haussegen einmal mehr schief hängt; in Folge 4 geht die energische Seniorin dann in ein Altersheim, bei ihren häufigen Besuchen "nervt" sie jedoch nach wie vor, vor allem mit Geschichten über ihre Zimmergenossin Frau Schneider-Lützgendorf (Dorothea Thiess1)). Dann wäre noch Tante Hertha (Gerda Gmelin) zu nennen, die mal zum Kaffeetrinken auftaucht und immer was zu kritisieren hat, sowie die Freundin von Rudi, die Kindergärtnerin Dagmar (Reinhild Schneider), welche sich schließlich, obwohl sie ein Kind von Rudi erwartet, in Folge 5 gegen den Heiratsantrag des gescheiterten Fußballers entscheidet. Tochter Doris scheint mehr Glück zu haben, sie lernt in Folge 6 "Die Unverbesserlichen und die Liebe" (EA: 17.05.1970) den betuchten Architekten Jürgen Hechler (Günter Pfitzmann) kennen und lieben, in der letzten und siebten Folge "Die Unverbesserlichen und ihr Stolz" (EA: 09.05.1971) heiratet sie ihn. Doch auch dieser glückliche Umstand geht nicht ohne Probleme vonstatten, Kurt und Käthe fühlen sich vom Schwiegersohn als "arme Verwandte" abgetan, als dieser ohne ihr Wissen einen Empfang für seine Freunde in einem Luxushotel ausrichtet.
 
Der Inhalt der einzelnen Folgen:
 
Folge 1: Die Unverbesserlichen (Erstausstrahlung: 9. Mai 1965)
Wir lernen die Familie Scholz kennen, da ist die Mutter Käthe (Inge Meysel), die in einer bieder eingerichteten Wohnung an ihrer ziemlich unmodernen Nähmaschine hantiert. Die jüngste Tochter Lore (Helga Anders) wartet ungeduldig auf den Sonntagskuchen, auch Tochter Doris (Monika Peitsch) hat sich eingefunden, ebenso wie Tante Hertha (Gerda Gmelin), die ein Zimmer bei den Scholzens bewohnt. Es ist Sonntagnachmittag und Vater Scholz (Joseph Offenbach) kommt gemeinsam mit Schwiegersohn Helmut Wichmann (Ralph Persson) von seinem geliebten Fußballspiel ganz aufgeregt nach Hause. Sohn Rudi (Gernot Endemann) hat sich wegen des unqualifizierten Trainers verletzt – wie Kurt Scholz meint. Käthe versucht die Wogen zu glätten und verpasst ihrem Mann erst einmal Herztropfen. Dann versammelt man sich schließlich vor dem betagten, mehrfach von Kurt reparierten Radio "Marke Eigenbau", um die Toto-Ergebnisse zu verfolgen. Familie Scholz gibt nämlich Woche für Woche gemeinsam einen Tippschein ab und hofft auf einen Gewinn, um die schmale Haushaltskasse aufzubessern. Kurt verdient als Buchhalter nicht gerade üppig und bringt – wie seine Frau Käthe glaubt – jeden Monat knapp 600 DM mit nach Hause. Dass seine Gehaltsstreifen inzwischen eine Erhöhung aufweisen, hat er bisher wohlweislich verschwiegen, will das Ersparte in einen kleinen Wagen investieren. Mutter Käthe verdient ein Zubrot als Schneiderin und geht jeden Tag außer Haus, mit den 250 DM finanziert sie auch den Besuch des Gymnasiums von Lore. Der 18-jährige Sohn Rudi, der ebenfalls noch zu Hause lebt, arbeitet bei der Post und bessert die Haushaltskasse mit 170 DM auf. Auch die in einer Parfümerie arbeitende Tochter Doris hat sich trotz ihrer Ehe aus finanziellen Gründen noch bei den Eltern eingenistet.
Man hofft also auf einen Gewinn, um sich endlich etwas leisten zu können und an diesem Sonntag scheint das Glück perfekt. Der Tipp stimmt, man darf eine beträchtliche Summe erwarten und schon geht es daran, das "Fell des Bären" zu verteilen. Mutter Käthe will eine neue, moderne Nähmaschine mit allen Schikanen, Vater Kurt den heiß ersehnten Kleinwagen, Rudi steht mehr auf einen Fernseher und Doris möchte das Geld in eine neue Wohnung investieren. Doch wo ist der Tippschein? Eine hektische Suche beginnt, als der Schein schließlich gefunden wird, hat ihn Mutter Käthe falsch ausgefüllt – der Traum scheint zerplatzt. Doch es kommt anders, der Postbote bringt Tage später die für damalige Verhältnisse üppige Summe von über 1.200 DM, Mutter Käthe nimmt den Betrag in Empfang und bestellt sofort die ersehnte Nähmaschine. Sohn Rudi hat bei der Post Wind von dem Gewinn bekommen und informiert Vater Kurt, der umgehend einen Pkw kauft. Rudi selbst bestellt den Fernseher, Doris investiert das Geld in die Anzahlung für eine Wohnung. Alles fliegt auf, als Kurt nach nur wenigen Metern mit dem neuen Wagen einen Unfall baut und leicht verletzt zu Hause eintrudelt. Nun muss versucht werden, alles rückgängig zu machen: Der Wagen kann mit Verlust an den Händler zurückgegeben werden, dank Tante Herthas Hilfe darf Käthe die Nähmaschine abstottern, der Fernseher wird bei der Lieferung erst gar nicht angenommen und die inzwischen schwangere Doris muss die Wohnung zunächst schweren Herzens stornieren.
Doch das sind nicht die einzigen Probleme in dieser ersten Folge, Käthe kommt hinter den Schwindel mit der Gehaltserhöhung, Tochter Lore bleibt sitzen und reißt kurzerhand von zu Hause aus. Schwiegersohn Helmut Wichmann hat mehr Ambitionen für ein schnelles Auto, als für eine gemeinsame Wohnung und Tante Herthas Traum von einer neuen Beziehung löst sich in Luft auf. Die Sache eskaliert, als Vater Kurt beschließt, seine Familie zu verlassen – er packt seine Koffer. Doch als es wegen eines in Helmuts Augen anzüglichen Fotos zu Trennungsplänen zwischen Doris und Schwiegersohn Helmut kommt, ist er ganz stolzer Familienvater: Man trennt sich trotz Schwierigkeiten nicht so einfach, das ist eine Frage des Charakters …

Weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
    

Claus Peter Witt (Mitte) mit Inge Meysel und Joseph Offenbach bei den Dreharbeiten von "Die Unverbesserlichen"; Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons

Claus Peter Witt (Mitte) mit Inge Meysel und Joseph Offenbach
bei den Dreharbeiten von "Die Unverbesserlichen
"
Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964
Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons

Folge 2: … nichts dazugelernt (Erstausstrahlung: 15. Mai 1966)
Der kickende Sohn Rudi (Gernot Endemann) gibt seine Stellung bei der Post zugunsten einer Karriere als Profifußballer auf. Auch für Vater Scholz (Joseph Offenbach) ergeben sich Veränderungen: Waren er und seine Frau Käthe davon ausgegangen, dass man ihn in der Firma bitten würde, über seinen 65. Geburtstag hinaus zu bleiben, sieht er sich kurz vor seiner Pensionierung mit einem jüngeren Kollegen konfrontiert, der seine Stelle einnehmen soll. Zutiefst verletzt und gedemütigt verschweigt er Käthe dies und gibt vor, weiter zu arbeiten. Tag für Tag geht er aus dem Haus und läuft bis zum Abend ziellos durch die Straßen. Als Käthe hinter die Sache kommt, stellt sie Kurts ehemaligen Chef zur Rede, jedoch ohne Erfolg. Kurt muss sich nun an sein Rentnerdasein gewöhnen. Ein erfundener Kollege des Schwiegersohns Helmut bringt die "Rettung" für den "nutzlosen" Rentner: Für dessen ebenso erfundenen Vater, der in einem Altenheim arbeitet, kann Herr Scholz von nun ab Radios der dort lebenden Senioren reparieren. Diese Radios allerdings besorgt Käthe bei einem Radiohändler … Sie hat eben nichts dazu gelernt, was Aufrichtigkeit angeht. Oma Elisabeth Köpcke (Agnes Windeck), Käthes Mutter, zieht in dieser Folge bei den Scholzens ein, da ihr Haus abgerissen werden soll und sie sich für keine andere Wohnung entscheiden kann. 
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database

Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus" (Regie: Claus Peter Witt): Doris (Monika Peitsch, rechts) fühlt sich von ihrem Mann betrogen. Tröstend schließt Käthe Scholz (Inge Meysel) die Tochter in ihre Arme. Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information); Copyright NDR/Holtz  
Folge 3: … und ihr Optimismus (Erstausstrahlung: 2. April 1967)
Tochter Doris (Monika Peitsch) glaubt sich von ihrem Mann Helmut (Ralph Persson) betrogen, zieht – unterstützt von Mutter Käthe – wieder bei den Eltern ein und reicht die Scheidung ein. Pech für Doris: Sie kann den Betrug nicht nachweisen und wird wegen böswilligen Verlassens anteilig schuldhaft geschieden. Oma Köpcke (Agnes Windeck), die mittlerweile mit in die Wohnung gezogen ist und Doris, die mit ihrem Sohn Michael (Michael Hornauf) wieder im Hotel Mama landet, geraten nun vermehrt aneinander. Ein körperlicher Zusammenbruchs Käthes führt zu der Entscheidung, die Großmutter in ein Heim zu bringen. Da man sich private Heime nicht leisten kann und Oma Köpcke sich weigert, in ein städtisches Heim zu ziehen, muss Käthe zu einer List greifen. Jetzt erst stimmt die Oma zu und die Wohnsituation in der Scholz'schen Wohnung entspannt sich wieder.
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010);
weitere Mitwirkende bei der  Internet Movie Database
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Szenenfoto "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus":
Doris (Monika Peitsch, rechts) fühlt sich von ihrem Ehemann betrogen.
Tröstend schließt Käthe Scholz (Inge Meysel) die Tochter in ihre Arme.
Foto zur Verfügung gestellt vom NDR (Presse und Information)
© NDR/Holtz
Folge 4: …und ihre Sorgen (Erstausstrahlung: 12. Mai 1968)
Tochter Lore (Helga Anders) geht als Austauschschülerin nach Paris und eine Französin (Sandrine Schmidt) zieht bei Scholzens ein. Dies bringt neue Aufregung, zumal Oma Köpcke (Agnes Windeck) mit ihren zahlreichen Besuchen Käthe stresst. Dazu kommen noch gesundheitliche Sorgen um Vater Scholz, der über heftige Schmerzen im Unterbauch klagt, was Käthe zunächst für Einbildung hält und ihren Mann deshalb nicht ernst nimmt. Als die Schmerzen immer heftiger werden, wird Kurt ins Krankenhaus eingeliefert und operiert. Es stellt sich heraus, dass er an einer Blinddarmentzündung leidet, der Blinddarm jedoch bei ihm auf der linken statt auf der rechten Seite sitzt. Die streng geregelten Besuchszeiten im Krankenhaus bereiten seiner besorgten Ehefrau große Probleme, außerdem wird sie vom Krankenhauspersonal nicht ausreichend über Kurts Gesundheitszustand informiert. Verärgert über diese Bedingungen, lässt sie ihren Mann ohne dessen Einverständnis auf die Privatstation verlegen, wofür sie finanzielle Unterstützung von Rudi bekommt. Kurt kehrt schließlich genesen nach Hause zurück. Tochter Lore hat derweil ihre Rückkehr angekündigt. Als Käthe und Kurt sie vom Bahnhof abholen, erleben sie eine Überraschung: Statt auf Lore treffen sie auf den jungen Franzosen Pierre (Jean-Pierre Bonnin), welcher sich als deren Verlobter entpuppt.
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
 
Folge 5: …und ihre Menschenkenntnis (Erstausstrahlung: 25. Mai 1969)
Kurt und Käthe Scholz wollen nach Paris fahren, um dort Tochter Lore zu besuchen und die Eltern ihres Schwiegersohns in spé kennenzulernen. Kurz vor der Abfahrt des Busses erreicht sie aber die Nachricht, dass Pierre in Berlin ist, wo er Lore bei ihrer Familie glaubt. Sie hat ihm nur knapp mitgeteilt, dass sie eine Stelle in Brasilien angenommen hat und er ist nun davon ausgegangen, dass sie in Berlin von ihrer Familie Abschied nehmen würde und er sie so noch einmal sprechen könne.
Kurt quälen finanzielle Sorgen: Er hat sich seine Rente auszahlen lassen und sich wegen des hohen Zinssatzes von einer dubiosen Immobilienfirma anlegen lassen. Diese meldet jedoch Konkurs an, und Kurt verliert seine zwanzigtausend Mark. Um Käthe weiterhin Geld geben zu können, trägt er Werbeprospekte aus und tritt schließlich einen Posten als Nachportier an. Käthe lässt er in dem Glauben, dass er weiterhin ehrenamtlich für Rudis Fußballverein tätig sei. Nur Tochter Doris ist in die Situation eingeweiht und klärt die Mutter auf. Es kommt zu einer Aussprache zwischen den Eheleuten Scholz.
Auch Sohn Rudi (
Gernot Endemann) ist in einer schwierigen Situation: Seine Freundin Dagmar (Reinhilt Schneider) ist ungewollt von ihm schwanger und entschlossen, das Kind – auch gegen seinen Willen – zu bekommen. Rudi hat jedoch ein Angebot von einem Genfer Fußballverein. Er denkt daher in erster Linie an seiner Karriere und kümmert sich nicht um Dagmar. Seine Eltern versuchen Rudi dazu zu bringen, zu dem Kind zu stehen und Dagmar zu heiraten, jedoch erfolglos. Allein Kurt und Käthe stehen ihr zur Seite, in der Hoffnung, dass es Rudi sich doch noch anders überlegt. Für Rudi aber kommt es noch dicker: Durch ein Foul erleidet er eine Verletzung an der Achillessehne und wird für spielunfähig erklärt. Die Karriere scheint damit beendet, außerdem steckt er bis zum Hals in Schulden.
Nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Gitti möchte sich Rudi bei Dagmar entschuldigen und bittet sie, zu ihm zurückzukommen, sie wirft ihn jedoch aus der Wohnung.

Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
 
Folge 6: …und die Liebe (Erstausstrahlung: 17. Mai 1970)
Nach einem schweren Foul ist Rudis (Gernot Endemann) Fußballerkarriere beendet. Nun verkauft er gebrauchte Pkws mit zwielichtigen Methoden an ahnungslose Kunden. Dagmar (Reinhilt Schneider), mit der er im Laufe der Folge zusammenzieht, ist davon wenig erbaut. Ein Autounfall, bei dem er einen Rentner anfährt, kostet ihn sowohl Führerschein als auch den lukrativen Job. Seine Schwester Doris (Monika Peitsch) lernt bei der Suche nach einer Wohnung, in der sie ein Kosmetikstudio einrichten kann, den Stararchitekten Jürgen Hechler (Günther Pfitzmann) kennen. Der verliebt sich zwar Hals über Kopf in die gut aussehende Scholz-Tochter, doch mit ihrem Sohn Michael (Michael Hornauf) kommt er nicht zurecht. Auch der 39. Hochzeitstag bringt für Scholzens nicht viel Freude, denn Kurt macht mittlerweile die Buchhaltung für die Besitzerin eines Tante-Emma-Ladens, in dem Käthe Stammkundin ist. Bei Witwe Urban (Liselotte Quilling) fühlt sich Kurt wie auf Händen getragen, denn er bekommt von ihr die Aufmerksamkeit, die er bei Käthe vermisst. Kurt ist daher kaum noch zu Hause. Als Käthe dahinter kommt, dass Kurt gerade seinen Zweiten Frühling erlebt, stellt sie die Witwe Urban zur Rede. Diese weist nun Kurt entschieden zurück. Kurt und Käthe wagen einen Neuanfang.
Rudi hat eine Ausbildung zum Programmierer begonnen, wittert jedoch bald wieder eine neue Chance, als Fußballtrainer arbeiten zu können. Daher legt er die Ausbildung auf Eis und liegt Dagmar weiterhin auf der Tasche. Diese bemängelt Rudis Lebenseinstellung. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass sie nicht zueinander passen, und trennen sich.

Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database
 
Folge 7: …und ihr Stolz (Erstausstrahlung: 9. Mai 1971)
Doris (Monika Peitsch) und Jürgen Hechler (Günther Pfitzmann) heiraten. Jedoch hat sich Sohn Michael (Michael Hornauf) noch immer nicht mit seinem neuen Vater arrangiert. Er schwärzt ihn bei seinen Großeltern an, indem er die Einladung zum großen offiziellen Hochzeitsempfang im Hilton Hotel, zu dem Kurt und Käthe nicht eingeladen sind, den Großeltern zuspielt. Diese sind zutiefst verletzt, weil sie davon ausgehen, dass der bekannte Architekt sich seiner "armen Verwandtschaft" schäme. Da sie bereits ihre eigene, große Wohnung gekündigt hatten, um in eine günstige aus Hechlers Besitz zu ziehen, kommen sie nun in große Schwierigkeiten. Sie haben zwar bereits gekündigt, teilen Doris aber mit, dass sie nicht mehr vor hätten, in die hechlersche Wohnung einzuziehen. Nun heißt es in den Zeiten von Wohnraumknappheit in Berlin eine geeignete, günstige Wohnung zu finden. Als sie wieder und wieder scheitern, nehmen sie Kontakt zu Hechlers auf. Auf Michaels Geburtstagsfeier kommt es zur Versöhnung, und die Scholzens ziehen nun doch in eine Wohnung von Jürgen.
Dagmar (
Reinhilt Schneider) hat einen anderen Mann kennengelernt und bricht den Kontakt zu den Scholzens ab, zumal sich Rudi kaum um seine Tochter kümmert. Oma Köpcke (Agnes Windeck) hat derweil in der Fernsehlotterie eine Reise nach Paris gewonnen und möchte diese mit ihrer Zimmergenossin Frau Tannweiler (Eleonore Tappert1)) antreten, schließlich schenkt sie sie jedoch ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn, die sich lange eine Reise nach Paris gewünscht haben.
Quelle: Wikipedia (Stand Mai 2010); weitere Mitwirkende bei der  Internet Movie Database
"Die Unverbesserlichen" wurden im Verlaufe der Jahre zu einer der beliebtesten Reihen der Fernsehgeschichte, die Figuren waren den Zuschauern ans Herz gewachsen, vor allem mit der "unverbesserlichen" Käthe Scholz in ihrer Kittelschürze, die immer wieder gegen die Tücken des Alltags ankämpfen musste, konnten sich viele Hausfrauen jener Zeit identifizieren. Inge Meysel spielte hinreißend die vom Schicksal gebeutelte Familienmutter, noch heute hat man ihre Leidensmiene vor Augen, wenn mal wieder etwas schief läuft, und auch diese Rolle trug dazu bei, dass die Meysel zur "Mutter der Nation" avancierte. Großartig auch Joseph Offenbach als liebenswerter, manchmal etwas blauäugiger Kleinbürger "Vater Scholz", der sich neben seiner resoluten Ehefrau behaupten muss; seinen bisweilen energischen, aber auch hilflosen Ruf nach seiner Frau "Käääääthe" hat man noch heute im Ohr. Bis zu seinem Tod spielte er in allen sieben Folgen den Vater Scholz, er verstarb wenige Monate nach Ausstrahlung der letzten Folge und damit war auch das Ende dieser legendären "Serie", die inzwischen Kultcharakter erreicht hat, besiegelt. 
Inzwischen sind seit Anfang November 2005 sowie seit 2010 in einer Neuauflage alle Folgen dieses Stücks Fernsehgeschichte nicht nur für Nostalgie-Fans auf DVD erhältlich.

Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"

Die Unverbesserlichen: Abbildung des DVD-Covers mit freundlicher Genehmigung von "Studio Hamburg Enterprises GmbH"; www.ardvideo.de

Siehe auch Wikipedia, tvder60er.de, www.bamby.de,
fernsehserien.de (mit Episodenguide);
weitere Links bei wunschliste.de

Fremde Links: 1) Wikipedia

Die Hauptdarsteller/-innen:
(Weitere Mitwirkende bei der "Inrernet Movie Database";
Fremde Links: Wikipedia, wenn nicht anders vermerkt)
Joseph Offenbach
 
Joseph Offenbach: Ausschnitt des Fotos: Claus Peter Witt mit Inge Meysel und Joseph Offenbach bei den Dreharbeiten von "Die Unverbesserlichen" (File: Die_Unverbesserlichen.jpg); Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons
… spielte den Familienvater Kurt  Scholz  → Beschreibung bei Wikipedia.
→ Beschreibung von Wikipedia
    
Geboren am 28. Dezember 1904 in Offenbach am Main,
gestorben am 15. Oktober 1971 in Darmstadt im Alter von 66 Jahren
an den Folgen eines Herzinfarktes.
 
Kurzbiografie zu Joseph Offenbach innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Joseph Offenbach

Foto Joseph Offenbach: Ausschnitt des Fotos: Claus Peter Witt,
mit Inge Meysel und Joseph Offenbach bei den Dreharbeiten von
"Die Unverbesserlichen" (File: Die_Unverbesserlichen.jpg)
Urheberin: Annabelle Witt; Datierung: 1. November 1964
Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons

Inge Meysel

Inge Meysel

… spielte die Mutter Käthe Scholz → Beschreibung bei Wikipedia.
 
Geboren am 30. Mai 1910 in Rixdorf (heute: Berlin-Neukölln),
gestorben am 10. Juli 2004 im niedersächsischen Seevetal (Landkreis Harburg)
im Alter von 94 Jahren in ihrem Haus im Ortsteil Bullenhausen von Seevetal.
.
 
Kurzbiografie zu Inge Meysel innerhalb dieser Homepage. 

Siehe auch Wikipedia, filmportal.de, prisma.de
sowie den Nachruf bei www.stern.de
 
Weitere Filme*) mit Inge Meysel 

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. 
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Gernot Endemann
 

Gernot Endemann

Foto zur Verfügung gestellt
von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg)
© Virginia Shue
… spielte den Sohn Rudi   → Beschreibung bei Wikipedia.
 
Geboren am 24. Juni 1942 in Essen,
gestorben am 29. Juni 2020 in Hannover.
 
Gernot Endemann ließ sich nach einer kaufmännischen Lehre an der Essener "Folkwang-Hochschule" drei Jahre lang zum Schauspieler ausbilden. Es folgten Engagements am "Theater Oberhausen", am "Stadttheater Rheydt" und an den "Bühnen der Stadt Köln", dann ging Endemann nach Hamburg. Hier glänzte er unter anderem am "Ernst Deutsch Theater" und der "Komödie am neuen Wall" Bis 1984 wirkte er an den "Hamburger Kammerspielen", wo er beispielsweise als Beckmann in dem Kriegsheimkehrer-Drama "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert Erfolge feierte.
Die Rolle des fußballbegeisterten Sohnes Rudi Scholz in "Die Unverbesserlichen" war eine seiner ersten Arbeiten für das Fernsehen, im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte übernahm er in vielen populären Fernsehspielen und -serien die unterschiedlichsten Aufgaben.
Auch durch seine Regiearbeiten und Mitwirkung bei der "Sesamstraße" – hier zog er 1986 gemeinsam mit Hildegard Krekel (später mit Kirsten Sprick) als Fahrradhändler Schorsch in die Sesamstraßen-WG ein (bis 1998) –  ist Endemann bekannt geworden, darüber hinaus wirkte er als Sprecher bei etlichen Hörspielen mit. So brillierte er unter anderem als Major Peter Hoffmann in der "Commander Perkins"-Reihe und sprach in vielen Folgen der Jugend-Gruselserie "Die drei ???".
In den letzten Jahren widmete sich Endemann vornehmlich der Arbeit am Theater, stand oft gemeinsam mit seiner dritten Ehefrau Sabine Schmidt-Kirchner auf der Bühne, wie beispielsweise in der turbulenten Ehe-Geschichte "Bord-Geflüster"1) von  Kerry Renard1) oder auch im Frühjahr 2009 an der "Komödie Düsseldorf" in der von Helmuth Fuschl2) in Szene gesetzten, deutschen Erstaufführung des Stücks "Der Rosenkrieg" nach dem gleichnamigen, 1989 verfilmten  Roman von Warren Adler. 2015 präsentierte sich das Paar unter anderem im Essener "Theater im Rathaus" in der Verwechslungskomödie "Opa ist der Beste" (25.05. –14.06.2015), einer Produktion der Braunschweiger "Komödie am Altstadtmarkt".
 
Der Schauspieler war mit seiner Kollegin Reinhilt Schneider (siehe dort) verheiratet; aus der Verbindung gingen zwei gemeinsame Söhne hervor: Jannik Endemann (* 17.01.1983) ist ebenfalls Hörspiel- und Synchronsprecher, während Till Endemann (* 23.02.1976) als Regisseur und Drehbuchautor in der Filmbranche tätig ist. Außerdem hatte er mit seiner zweiten Ehefrau, der französischen Schauspielerin Jocelyne Boisseau, zwei Töchter, Marine und Alicia Endemann. Nach der Scheidung bzw. seit dem 7. Juli 2009 war er mit der Schauspielkollegin Sabine Schmidt-Kirchner verheiratet und lebte in Hannover.
Gernot Endemann, der laut Medienberichten nach einer Hüft-Operation (2019), zwei Lungenentzündungen (2018) und einem Herzinfarkt (2017), bei dem ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden war, mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte,  starb am 29. Juni 2020 – fünf Tage nach seinem 78. Geburtstag in einer Klinik in Hannover.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Gernot Endemann

Fremde Links: 1) vbb.de, 2) gastspiel.komoedie-berlin
Monika Peitsch

Monika Peitsch

… spielte die Tochter Doris → Beschreibung bei Wikipedia.
 
Geboren
am 23. Dezember 19361) in Zeitz (Sachsen-Anhalt).
 
Kurzbiografie zu Monika Peitsch innerhalb dieser Homepage.
 
Monika Peitsch bei der Agentur Dietrich – Claudia Spies
Siehe auch Wikipedia,
 
Weitere Filme*) mit Monika Peitsch  
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
 
1) Geburtsjahr 1936 lt. Wikipedia, www.whoswho.de, Internet Movie Data Base;
nach anderen Quellen: filmportal.de: 1938; "Langen-Müller's Schauspielerlexikon der Gegenwart": 1941
Das Geburtsjahr (1936) von Monika Peitsch ist inzwischen eindeutig; am 15. Mai 2026 war sie in der
"NDR-Talk-Show" zu Gast und der bevorstehende 90. eburtstag wurde kurz angesprochen.
Helga Anders
 
Helga Anders; Copyright Werner Bethsold
Foto: © Werner Bethsold
… spielte die Tochter Lore → Beschreibung bei Wikipedia.
 
Geboren am 11. Januar 1948 im österreichischen Innsbruck,
gestorben am 30. März 1986 in Haar (Landkreis München)
mit nur 38 Jahren an Herzversagen .
 
 Kurzbiografie zu Helga Anders innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Helga Anders
 
Foto zur Verfügung gestellt von Werner Bethsold (1925–2019)

Agnes Windeck

Agnes Windeck in dem Kinofilm "Die Herren mit der weißen Weste" (1970); Foto mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film", welche die Produktion Ende September 2013 auf DVD herausbrachte.
… spielte die Oma Köpcke, Mutter von Käthe Scholz   → Beschreibung bei Wikipedia.
 
Geboren am 27. März 1888 in Hamburg,
gestorben am 29. September 1975 in West-Berlin:
im Alter von 87 Jahren an Herzversagen.
 
 Kurzbiografie zu Agnes Windeck innerhalb dieser Homepage.
   
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Agnes Windeck
 
Foto: Agnes Windeck in dem Kinofilm
"Die Herren mit der weißen Weste" (1970)
Foto mit freundlicher Genehmigung von "Pidax film",
welche die Produktion Ende September 2013 auf DVD herausbrachte.

Gerda Gmelin

Gerda Gmelin

… spielte die Tante Hertha.
 
Geboren am 23. Juni 1919 in Braunschweig,
gestorben am 14. April 2003 in Hamburg im Alter von 83 Jahren.
 
 Kurzbiografie zu Gerda Gmelin innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Gerda Gmelin
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Ralph Persson … spielte den Schwiegersohn und ersten Ehemann von Doris, Helmut Wichmann.
 
Geboren am 13. August 1942 in Berlin.
 
Persson stammt aus einer deutsch-schwedischen Familie und spielte schon in Jugendsendungen des NDR und WDR mit, später ließ er sich in Hamburg zum Schauspieler ausbilden; Theaterauftritte in Hamburg und München schlossen sich an.
Bevor er bei den "Unverbesserlichen" auftrat, wirkte er bereits in einigen Filmproduktionen mit. Als sein TV-Debüt führt die "Internet Movie Database" den vom "Nord- und Westdeutschen Rundfunkverband" (NWRV Köln) produzierten und Raoul Wolfgang Schnell gedrehten Fernsehfilm "Keiner ist wie der andere"1), der am 3. November 1960 erstmals ausgestrahlt wurde; Persson stellt darin den 16-jährigen Schüler Joey Freemann dar, dessen Schulfreund bei einer Spritztour einen schweren Verkehrsunfall verursacht.  Es folgten mehrere Kinofilme unterschiedlichen Genres, realitätsnahe Komödien, Schlagerstreifen und Krimis. In dem Kriminalfilm "Nebelmörder" (1964) mimte er den Primaner Heinz Auer, tatverdächtiger Anführer einer Clique von Jugendlichen, in dem von Udo Langhoff in Szene gesetzten TV-Spiel "Eine dumme Sache"1) (EA: 11.10.1963) spielte Persson, neben Tommi Piper eine der beiden männlichen Hauptrollen – den jungen Thomas, der während der Abwesenheit seiner Eltern eine Party gibt, und bei einem Unfall schwer verletzt wird.
Mitte der 1960er Jahre wandte sich Persson dann fast ausschließlich dem Fernsehen zu und zeigte sich vor allem in Serien. Außer seiner Rolle in den "Unverbesserlichen" trat er in den Familiengeschichten "Großer Mann – was nun?" (1967/68) in Erscheinung und präsentierte sich als eines der beiden erwachsenen Kinder des Delikatessen-Großunternehmers Heinrich König (Gustav Knuth), der "leichtlebige" Sohn Dieter.
In der Serie um "Die Hesselbachs" erlebte man ihn in der dritten Staffel "Herr Hesselbach und die Kunst" (Folge 52), EA: 22.02.1967) als Michael "Mic" Redlitz, Schöpfer multilateraler Kunstwerke sowie Neffe der Hotel- und Restaurantbesitzerin bzw. Stadträtin Trudi Plischke (Edith Hancke). Auch beim Quotenrenner "Der Kommissar" war er vertreten, und wirkte in der der ersten Folge "Toter Herr im Regen"2) (EA: 03.01.1969) mit – als der in die Stieftochter (Susanne Barth) des Mordopfers verliebte Student Manfred Bieger.
Seinen letzten nachgewiesenen Auftritt vor der Kamera hatte er in dem Softsex-Streifen "Mädchen beim Frauenarzt" (1971). Über den weiteren Lebensweg von Ralph Persson ist derzeit nichts bekannt, in den 1970er Jahren verliert sich seine Spur.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Ralph Persson
 
Link: 1) Die Krimihomepage, 2) fernsehserien.de
Reinhilt Schneider

Reinhilt Schneider

… spielte die Kindergärtnerin Dagmar Häuser, Freundin von Rudi.
 
Geboren am 25. August 1946 in Hamburg.
 
Ihre Schauspielausbildung erhielt sie bei Hildburg Frese, Bühnenverpflichtungen in Basel, Braunschweig, Stuttgart, Hannover, Hamburg sowie verschiedenen anderen Theatern schlossen sich an. Sie trat seit Anfang der 1960er Jahre sporadisch in verschiedenen TV-Produktionen in Erscheinung, ihre Hauptdomäne wurde jedoch die Synchronisation sowie das Hörspiel, wo zu einer bekannten weiblichen Stimme des Labels "Europa" avancierte. Ganz besondere Popularität erlangte sie beispielsweise als Schrumpelmei, chaotische Tochter der Hexe Schrumpeldei, in der gleichnamigen Hörspielserie mit Hans Paetsch als Erzähler und Marga Maasberg als Schrumpeldei. Sie lieh ihre Stimme der Jenni in dem Dauerbrenner "Hanni und Nanni" nach der erfolgreichsten, gleichnamigen Buchreihe von Enid Blyton. Man hört(e) sie mit Episodenrollen beispielsweise in "Die drei ???", in "Burg Schreckenstein" nach der gleichnamigen Jugendbuchserie von Oliver Hassencamp, in "TKKG" nach der gleichnamigen Jugendbuchreihe von Rolf Kalmuczak alias Stefan Wolf, oder in den Geschichten um "Larry Brent". Darüber hinaus übernahm sie in der als "Das dunkle Geheimnis der Zeit" untertitelten Hörspielserie "Die Schwarze Sonne" ab 2007 die Rolle der Elisabeth Báthory, die sich hinter dem Decknamen Lady Arabella March verbirgt. Seit 2010 gehört(e) sie zum wiederkehrenden Ensemble von "Titania Medien", ihre erste Aufgabe fand sie dort in der Folge 46 der Reihe "Gruselkabinett". 2020 sprach sie unter der Regie von Marc Gruppe in dem Hörspiel "Die Schöne und das Biest" die weibliche Hauptrolle neben Jean Paul Baeck (das Biest) und Dagmar von Kurmin (die gute Fee). Seit 2021 spricht sie Hauptrollen in sämtlichen Folgen der Reihe "Grimms Märchen" von "Titania Medien" → mehr bei hoerspielland.de.
Zudem lieh sie als Synchronsprecherin etlichen Kolleginnen ihre Stimme → synchronkartei.de.
 
Reinhilt Schneider war mit dem Schauspieler Gernot Endemann verheiratet; aus der Verbindung stammen zwei Söhne. Jannik Endemann (* 17.01.1983) ist ebenfalls Hörspiel- und Synchronsprecher, während Till Endemann (* 23.02.1976) als Regisseur und Drehbuchautor in der Filmbranche tätig ist.
 
Quelle (überwiegend) Wikipedia
Weitere Filme
*) mit Reinhilt Schneider
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Günter Pfitzmann

Günter Pfitzmann

… spielte den Architekten und zweiten Ehemann von Doris, Jürgen Hechler.
 
Geboren am 8. April 1924 in Berlin,
gestorben am 30. Mai 2003 ebenda im Alter von 79 Jahren
an den Folgen eines Herzinfarktes.
 
 Kurzbiografie zu Günter Pfitzmann innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch prisma.de, Wikipedia, deutsches-filmhaus.de, filmportal.de
 
Weitere Filme*) mit Günter Pfitzmann
 
 
Foto mit freundlicher Genehmigung von
Ingo Heine (Fotograf in Berlin)
© Ingo Heine
*) Link: Internet Movie Database
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