Jeanne Moreau 1991 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes; Es handelt sich um einen Ausschnitt des Fotos Jeanne Moreau Marcello Mastroianni 1991.jpg; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons;Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0. Jeanne Moreau wurde am 23. Januar 1928 als Tochter eines Kneipenbesitzers in der französischen Hauptstadt Paris geboren; ihre Mutter war eine englischen Revuetänzerin aus Lancashire, die mit den "Tiller Girls" zu den "Folies-Bergères" gekommen war, ihr Vater ein französischer Gastronom. Schon als junges Mädchen interessierte sich Jeanne Moreau für die Schauspielerei und 1946 bestand sie die Aufnahmeprüfung am "Conservatoire de Paris". Nach Abschluss der Ausbildung war sie von 1948 bis 1952 als jüngstes Mitglied in der Geschichte des Ensembles an der "Comédie Française" engagiert, wo sie unter anderem mit Gérard Philipe1) (1922 – 1959) in "Le Cid"2), einer Tragikomödie von Pierre Corneille erfolgreich auftrat.
1952 wechselte sie an das experimentelle "Théâtre National Populaire" von Jean Vilar, ab dem folgenden Jahr war sie an verschiedenen Bühnen engagiert und spielte u. a. auch am Broadway. Moreau, die sich in den fünfziger Jahren den Ruf erarbeitete, eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation zu sein, wurde mit zahlreichen Theaterpreisen geehrt. Zu ihren gefeierten Rollen zählen auch die Heldinnen in George Bernard Shaws "Pygmalion" und Jean Cocteaus "Die Höllenmaschine" (beide in Inszenierungen von Jean Marais, 1954).3)

Bereits 1949 gab Jeanne Moreau ihr Filmdebüt in "Dernier amour" (Letzte Liebe), spielte jedoch bis Ende der 1950er Jahre überwiegend Nebenrollen oder in weniger wichtigen Kinostreifen mit. Der erste bedeutende Film, in dem sie mitwirkte, war 1953 neben Jean Gabin und Lino Ventura als Nachtclubsängerin Josy in Jaques Beckers Gangsterstreifen "Touchez pas au grisbi"2) (Wenn es Nacht wird in Paris). 
 
Foto: Jeanne Moreau 1991 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
Es handelt sich um einen Ausschnitt des Fotos Jeanne Moreau Marcello Mastroianni 1991.jpg
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons; Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
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Es dauerte noch weitere fünf Jahre bis ihr 1958 mit der Rolle der Florence Carala in Louis Malles Regiedebüt "Ascenseur pour l'échafaud"2) (Fahrstuhl zum Schafott4) endlich der große Durchbruch als Filmschauspielerin gelang; im gleichen Jahr spielte sie die Jeanne Tournier in "Les Amants"2) (Die Liebenden) – wieder unter der Regie von Louis Malle. Der Film sorgte aufgrund einiger erotischer Szenen für einen handfesten Skandal und wurde von verschiedenen Kritikern verrissen; Jeanne Moreau selbst hatte seit diesem Film gegen das Image eines Sex-Symbols zu kämpfen. Durch Louis Malle2) (1932 – 1995), mit dem sie auch privat einige Zeit liiert war, avancierte Jeanne Moreau zum Star und stieg in den folgenden Jahren zur beliebtesten Charakterdarstellerin Frankreichs auf. Sie drehte mit so erfolgreichen Regisseuren wie Michelangelo Antonioni2) (1912 – 2007), Peter Brook2), Luis Buñuel2) (1900 – 1983) oder François Truffaut2) (1932 – 1984). Auch für die deutschen Regisseure Rainer Werner Fassbinder2) (1945 – 1982) und Wim Wenders2) ließ sie sich vor die Kamera holen.

1960 verkörperte sie die Anne Desbarèdes, die sich in Peter Brooks Marguerite Duras-Verfilmung "Moderato cantabile" (Stunden voller Zärtlichkeit) in einen Kriminellen alias Jean-Paul Belmondo verliebt und erhielt für ihre Leistung in Cannes den Preis als "Beste Darstellerin". Als ausbrechende Ehefrau Lidia war sie im gleichen Jahr in Michelangelo Antonionis "La notte"2) (Die Nacht4)) die Partnerin von Marcello Mastroianni. Ein Jahr später spielte sie in Truffauts Meisterwerk "Jules et Jim" wohl eine ihrer liebenswertesten und schönsten Rollen: sie verkörperte die Cathérine, die durch ihr Changieren zwischen Anspruch und Rückzug das prekäre Liebesdreieck zwischen dem Deutschen Jules alias Oskar Werner und dem Franzosen Jim alias Henri Serre in Bewegung hält.
 

Jules und Jim
Originaltitel: Jules et Jim
Liebesfilm, Frankreich 1961
Regie: François Truffaut
Drehbuch: François Truffaut, Jean Gruault
nach dem gleichnamigen Roman von Henri-Pierre Roché
Musik: Georges Delerue
Kamera: Raoul Coutard
Darsteller:
Jeanne Moreau: Catherine, Oskar Werner: Jules,
Henri Serre: Jim, Marie Dubois: Thérèse
Sabine Haudepin: Sabine, Vanna Urbino: Gilberte,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurzportrait innerhalb dieser HP)
Kurzinhalt:
Die Geschichte beginnt im Jahr 1912, als sich der Franzose Jim (Henri Serre) und der Österreicher Jules (Oskar Werner) im Paris der "Belle Époque" kennenlernen. Die beiden Freunde teilen nicht nur ihr Interesse für Literatur, sondern vor allem auch für Frauen. Als sie gemeinsam nach Griechenland in Urlaub fahren, finden sie in einem kleinen Freilichtmuseum eine alte Statue mit einem archaischen Lächeln, das beide gleichermaßen fasziniert. Nach ihrer Rückkehr lernen sie die Französin Catherine (Jeanne Moreau) kennen, die eben dieses Lächeln besitzt. Jules verliebt sich in sie und macht Jim gegenüber deutlich, dass er dieses Mal Anspruch auf Ausschließlichkeit erhebt. Die beiden heiraten, bekommen eine Tochter und ziehen kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges nach Deutschland. Während der Kriegsjahre bricht der Kontakt zwischen den Freunden ab und als Jim das Ehepaar nach Ende des Krieges besucht, muss er feststellen, dass die Ehe der beiden am Ende ist. Zwischen Jim und Catherine entwickelt sich eine Liebe, die Jules ohne Eifersucht akzeptiert. Die Beziehung von Jim und Catherine ist jedoch gekennzeichnet von Machtkämpfen und Racheaktionen und wird zusätzlich von ihrem unerfüllt bleibenden Kinderwunsch überschattet. Als Jim Catherine dann eröffnet, er wolle seine Pariser Langzeitgeliebte Gilberte (Vanna Urbino) heiraten und mit ihr Kinder bekommen, eskaliert die Situation und Catherine droht ihm, ihn zu töten. Der Kontakt bricht erneut ab. Erst 1933 treffen sich Jules, Jim und Catherine zufällig wieder. Bei einem gemeinsamen Ausflug stürzt Catherine dann Jim mit sich in den Tod und Jules bleibt alleine zurück.
Quelle: Wikipedia
 
Lexikon des internationalen Films:
Die tödlich endende Geschichte ihrer Liebe zu dritt schildert Truffauts Film mit eminentem Fingerspitzengefühl für die Zwischentöne des Menschlich-Seelischen ebenso wie des Filmisch-Optischen. Zum ästhetischen Genuss tragen auch die sensible Kameraführung und der fließende Schnitt bei. Enttäuschend fiel die deutsche Verleihsynchronisation aus; sie hat die leichtfüßige Ironie des Originals in betulichen Ernst verwandelt.
Neue Zürcher Zeitung:
Diese ungewöhnliche Geschichte einer Liebe zu dritt hat Truffaut fern von jeder Frivolität, jedem falschen Beigeschmack inszeniert.
Prisma (prisma.de)
Ein Meisterwerk der Filmgeschichte, von Star-Regisseur François Truffaut inszeniert und mit historischen Aufnahmen des Pariser Stadtlebens vor dem Zweiten Weltkrieg garniert. In dieser melancholisch-heiteren Dreiecksgeschichte, die viele Kritiker für seinen besten Film halten, spielt Oskar Werner, der fünf Jahre später in "Fahrenheit 451" erneut mit Truffaut zusammenarbeitete, den jungen Deutschen Jules, die französische Filmdiva Jeanne Moreau ist als das Objekt der Begierde der beiden Freunde zu sehen. Truffaut über Jeanne Moreau und Oskar Werner: "Wenn man das Glück hat, mit solchen Menschen zu arbeiten, kann das Resultat auf der Leinwand gar nicht banal sein."
 
Siehe auch Wikipedia, Dirk Jasper FilmLexikon
 
1962 trieb Jeanne Moreau in Joseph Loseys "Eva" als Callgirl ihr Unwesen, zeigte sich als spielsüchtige, attraktive Jackie in Jacques Demys "La baie des Anges"2) (Die blonde Sünderin). Legendär war 1964 ihre Darstellung der kühl kalkulierenden Kammerzofe Célestine in Luis Buñuels "Journal d'une femme de chambre"2) (Tagebuch einer Kammerzofe). Die Rolle zählt wohl zu den aufregendsten und am meisten irritierenden Kinofiguren, die Jeanne Moreau in ihrer Schauspielerkarriere gespielt hat und hierfür erhielt sie eine Auszeichnung beim Filmfest in Karlovy Vary. Ebenfalls 1964 spielte sie die geheimnisvolle Mata Hari – schon für die Garbo eine unglückselige Kinofigur – und auch die Moreau war als "Agentin H 21" unter der Regie ihres Ehemannes Jean-Louis Richard mit der Rolle nicht sehr glücklich. Luis Malle gelang es dann 1965 Jeanne Moreau und Brigitte Bardot in seiner Revolutionskomödie "Viva Maria!"2) (Viva Maria!1)) zusammen zu bringen; der Film wurde international ein riesiger Erfolg für beide Schauspielerinnen und war "das" Medienereignis des Jahres.
Zwei Jahre später brillierte die Moreau erneut in einem Film von François Truffaut: in dem Thriller "
La mariée était en noir"2) (Die Braut trug schwarz) spielte sie die "femme fatale" Julie Kohler, die nach und nach die Männer aufspürt, die aus Leichtfertigkeit ihren frisch angetrauten Ehemann getötet haben und diese alle um bringt.
Mehrfach stand die Moreau für Orson Welles vor der Kamera, so 1963 als Fräulein Bürstner in der Kafka-Adaption "Le Procès"2) (Der Prozess) oder 1967 als Doll Tearsheet in der "Falstaff"-Verfilmung "Campanadas a medianoche"2). In den 1980er und 1990er Jahren arbeitete sie mit den deutschen Regisseuren Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders und dem Schriftsteller Peter Handke zusammen, spielte 1982 die Bordellmutter Lysiane in Fassbinders "Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel"2) (1982)", 1991 die blinde Edith Farber in Wim Wenders "Bis ans Ende der Welt"2) sowie später in "Die Abwesenheit. Ein Märchen" (1992) von Peter Handke2), mit dem ihr in den 1970er Jahren eine Liebesbeziehung nachgesagt wird; siehe auch den Artikel bei www.welt.de.
In den 1970er Jahren überzeugte Jeanne Moreau auch auch als Regisseurin: So gab sie 1975 ihr Debüt mit "Lumière" (Im Scheinwerferlicht), einem Film über die Welt der Schauspieler, 1978 folgte die selbstbewusste Auseinandersetzung mit dem Älter werden in "L'adolescente" (Mädchenjahre), für die sie Simone Signoret und Edith Clever als Darstellerinnen gewinnen konnte; 1983 drehte sie eine 60-minütige Dokumentation über den amerikanischen Filmstar Lillian Gish1) (1896 – 1993), die sich in Paris aufhielt, und führte ein langes Interview mit ihrer berühmten Kollegin. Außerdem war die Moreau seit ihrer ersten Schallplatte 1953 in Frankreich auch als Sängerin recht populär und wurde unter anderem 1964 mit dem "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet.
 
Während ihrer gesamten Schauspielerkarriere vernachlässigte Jeanne Moreau nie die Arbeit am Theater. Zu ihren Bühnenerfolgen zählen unter anderem Jean Cocteaus "La machine infernale" (in der Rolle der Sphinx), die Eliza Doolittle in George Bernard Shaws "Pygmalion", die Maggie in Tennessee Williams' "Die Katze auf dem heißen Blechdach" sowie die Titelrolle in Wedekinds "Lulu". 1973 brillierte sie in der Pariser Inszenierung von Peter Handkes "Der Ritt über den Bodensee", 1986 feierte sie in dem Monodrama "Le recit de la servante Zerline" (Die Erzählung der Magd Zerline) nach einer Novelle von Hermann Broch2) einen viel bejubelten Bühnenerfolg.
Auch in den letzten Jahrzehnten war die Moreau erfolgreich in internationalen Produktionen präsent, wenn auch nicht mehr mit den ganz großen Hauptrollen. So tauchte sie unter anderem 1995 als russische Zarin Elizabeth, die mit allen möglichen Tricks versucht, ihre Nebenbuhlerin zu demütigen, in dem zweiteiligen TV-Film "Katharina die Große"2) (Catherine the Great) auf, in dem zweiteiligen Biopic "Balzac – Ein Leben voller Leidenschaft"2) (1999, Balzac) mit Gérard Depardieu in der Titelrolle gab sie Balzacs Mutter Anne-Charlotte-Laure Sallambier (1778 – 1854). In dem vielbeachteten TV-Mehrteiler "Les Misérables"2) (2000, Les Misérables – Gefangene des Schicksals) sah man sie erneut neben Gérard Depardieu als Mère Innocente. Im Kino hatte sie einen Gastauftritt in dem bosnischen Homostreifen "Go West" (2005), sie spielte die Großmutter eines krebskranken Fotografen in François Ozons von der Kritik ambivalent aufgenommenen Drama "Le temps qui reste"2) (2005, Die Zeit die bleibt), der Kurzfilm "Sortie de clown" (2006) sowie "Roméo et Juliette" (2006) von Regisseur Yves Desgagnés oder das Filmdrama "Visage"2) (2009) sind weitere Produktionen, für die der Star vor der Kamera stand. Am 18. April 2013 ging in Deutschland Ilmar Raags Drama "Eine Dame in Paris4) (Une Estonienne à Paris) an den Kinostart, in dem Jeanne Moreau als alte, launische Frida, um die sich die Estin Anna (Laine Mägi) kümmern soll, einmal mehr ihre große Schauspielkunst präsentierte. "Der estnische Regisseur Ilmar Raag hatte das Glück, dass er für diese kleine Geschichte mit Jeanne Moreau die Grande Dame des französischen Films gewinnen konnte. Sobald sie in dieser unaufdringlichen Tristesse auftritt, geht die Sonne auf, verschwinden alle anderen Figuren. Der Rest allerdings wirkt stets finster und unterkühlt und die ebenso vorhandene Liebesgeschichte nur bedingt glaubwürdig." notiert prisma.de.
Zuletzt stand sie für die Komödie "Le talent de mes amis" von und mit Komiker Alex Lutz vor der Kamera und spielte die Großmutter des Personalführungs-Experten Thibaut (Tom Dingler); in Frankreich ging der Streifen am 6. Mai 2015 an den Start → www.kino-zeit.de.

Jeanne Moreau, die Ikone des Autorenkinos, überzeugt in ihren Rollen vor allem durch ihr distanziertes Spiel, bei dem ein leichtes Zucken ihrer Mundwinkel den männlichen Partnern Mitteilung von Akzeptanz oder Verachtung deutlich machen konnte. Selbst in kleinen Rollen versteht sie es, durch ihre Präsenz und Schauspielkunst, diese zu unverwechselbaren Auftritten zu machen. Sie zählt zu den großen Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts und wird mit so legendären Schauspielerinnen wie Greta Garbo1) (1905 – 1990) oder Marlene Dietrich1) (1901 –1992) in einem Atemzug genannt. Seit mehr als 60 Jahren ist Jeanne Moreau im Geschäft, immer wieder hat die eigenwillige Schauspielerin Mut zum Risiko und zu unkonventionellen Charakteren bewiesen.
Mehrfach wurde sie für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, so bereits 1992 bei den "Internationalen Filmfestspielen von Venedig", 1997 in Berlin mit dem "Europäischen Filmpreis"2), ebenfalls in Berlin 2000 anlässlich der Berlinale mit dem "Goldenen Bär"2) sowie 2004 bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes mit der "Goldenen Palme"2). Weitere Preise waren unter anderem ein "Ehren-Céar"2) (1995), ein Ehrenpreis der "British Academy of Film and Television Arts"2) (1996), 2007 wurde sie zum "Commandeur des Ordre national du Mérite"2) ernannt.
 
Am 23. Januar 2008 beging die "Musenkönigin" – so die Süddeutsche Zeitung" – ihren 80. Geburtstag, noch immer gilt sie als eine den führenden Charakterdarstellerinnen und größten Filmschauspielerinnen Frankreichs. Wenn Moreau spielt, dann handelt sie aus einer Art Instinkt heraus. "Wer sein Leben der Kunst widmet, legt alles in sie hinein", sagt die Schauspielerin mit den unverwechselbar nach unten gezogenen Mundwinkeln. (…) Entsprechend ihrer Vielseitigkeit gilt Moreau als melancholisch, unnahbar, verführerisch, unabhängig, lebensfroh, verletzlich, gerissen oder heimtückisch – je nach Film und Drehbuch. Das Klischee der Femme fatale, von der Truffaut sagte, sie habe alle Attribute einer Frau und auch alle Vorzüge eines Mannes, hing jahrzehntelang an ihr. So spielte Moreau für Louis Malle, Luis Buñuel, Roger Vadim, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Peter Brook und Orson Welles die starke, unabhängige und verführerische Frau. (Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 23.01.2008).
 
Jeanne Moreau war drei Mal verheiratet, aus ihrer ersten, 1949 geschlossenen Ehe mit dem französischen Schauspieler bzw. Regisseur Jean-Louis Richard2) (1927 – 2012) stammt Sohn Jérôme, der heute ein erfolgreicher Kunstmaler ist; die Verbindung endete praktisch bereits nach zwei Jahren, 1964 erfolgte die offizielle Trennung. Nach der gescheiterten Ehe mit dem griechischen Schauspieler Teodoro Rubanis (Heirat 1966) hatte Jeanne Moreau 1977 dem amerikanischen Regisseur William Friedkin2) das Ja-Wort gegeben; privat geriet die Schauspielerin nach der Scheidung 1980 in eine schwere Krise.
Dazwischen lagen zahlreiche Romanzen, die ihr unter anderem mit dem Schauspieler bzw. Regisseur Orson Welles1) (1915 – 1985), dem Regisseur John Frankenheimer2) (1930 – 2002), dem Modeschöpfer Pierre Cardin2) sowie dem Schriftsteller Peter Handke2) nachgesagt werden. Eine Affäre mit dem Regisseur Tony Richardson2) soll laut Wikipedia 1967 zur Scheidung Richardsons von seiner Ehefrau Vanessa Redgrave1) geführt haben.

Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma.de
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch
Link: 1) Kurzportrait bzw. Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia, 4) prisma.de
3) Quelle: Wikipedia (abgerufen 28.07.2011)
Stand Juni 2015
Lizenz Foto Jeanne Moreau (Urheber: Georges Biard): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
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(Link: Wikipedia, in Klammern:  prisma.de)
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