Filmografie |
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Art Garfunkel wurde am 5. November 1941 als Arthur Ira Garfunkel
in Forest Hills1),
einem Stadtteil des New Yorker1) Stadtbezirks Queens1),
geboren. Seine Vorfahren stammten aus
Europa von jüdischen Rumänen ab, der Großeltern väterlicherseits
war aus der Stadt Iași1) in die USA
ausgewandert; sein Cousin mütterlicherseits war der Geschäftsmann und Musikmanager
Lou Pearlman1) (1954 2016).
Vater Jacob "Jack" Garfunkel
verdiente den Lebensunterhalt für die Familie als Handlungsreisender, die
Mutter war Hausfrau. Sohn "Art", wie er kurz genannt wurde, wuchs
mit seinen beiden Geschwistern, dem älteren Bruder Jules und dem jüngeren
Jerome auf, entdeckte schon früh die Liebe zur Musik und sang bereits
während seiner Jugend in der Synagoge. Mit seinem Freund Paul Simon, den er bereits seit der sechsten Klasse der Volksschule kannte und der ebenso wie er 1959 den Abschluss an der "High Scholl" machte, trat er erstmals im Frühsommer 1953 bei Proben der Schul-Aufführung der Bühnenversion des berühmten Kinderromans "Alice im Wunderland"1) auf. Beide bildeten anfangs das Gesangs-Duo "Tom & Jerry", benannt nach den gleichnamigen Zeichentrick-Figuren1)), Art Garfunkel war "Tom", Paul Simon "Jerry"; zudem beschlossen sie, gemeinsam Stücke zu schreiben. Unter diesem Pseudonym verkauften sie 1957 von ihrer ersten Single "Hey, Schoolgirl", die beinahe in die "Top 50" der US-amerikanischen Charts gelangte, 150.000 Exemplare. Anschließend trennten sie sich jedoch für einige Jahre und verloren sich zunächst aus den Augen. Nach dem Besuch der "Forest Hills High School" begann Garfunkel am "Columbia College" der "Columbia University"1) ein Architekturstudium, erwarb schließlich 1965 den "Bachelor"1)Abschluss ("Bachelor of Arts") in Kunstgeschichte sowie 1967 am "Teachers College"1) der "Columbia University" den "Master"-Abschluss in Didaktik der Mathematik; nebenher nahm er, eher erfolglos als "Jerry Landis" Singles auf und arbeitete kurze Zeit mit Carole King1) zusammen; als Komponist war er in dieser Zeit unter dem Namen "Paul Kane" aktiv. Ende 1963 tat er sich erneut mit Paul Simon zusammen, nannten sich nun "Simon & Garfunkel"1) und spielten Folk-Rock1) orientierte Stücke Art Garfunkel war für den Gesang, Paul Simon für die Musik sowie Texte zuständig.
1968 erreichte das Album "The Graduate"1) Platz eins1) der US-Charts "Billboard 200"1), der Anfang April 1968 als Single veröffentlichte Titel "Mrs. Robinson"1) geriet ebenfalls zum "Nummer 1 Hit" bzw. zum Welthit. Eine frühe Version des von Paul Simon geschriebenen Liedes fand bereits in der von Mike Nichols1) mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft gedrehten, "Oscar"1)-prämierten sowie mit weiteren Preisen bedachten Gesellschaftssatire "Die Reifeprüfung"1) (1967, "The Graduate") Verwendung und wurde bei der "Grammy"Verleihung am 12. März 19691) mit zwei "Grammy Awards"1) ausgezeichnet in den Kategorien "Single des Jahres"1) ("Record of the Year") und "Beste Gesangsdarbietung eines Duos oder einer Gruppe, zeitgenössischer Pop" ("Best Contemporary-Pop Performance, Vocal Duo Or Group"1)). 1970 hatten sie weitere Spitzenreiter mit den Nummern "Bridge Over Troubled Water"1) und "Cecilia"1), die erfolgreichste Single in Deutschland war Mitte 1970 ihre englischsprachige Version des vom peruanischen Komponisten Daniel Alomía Robles1) (1871 1942) geschaffenen Werks "El cóndor pasa"1), das bis dahin meist instrumental interpretiert worden war und nun internationalen Bekanntheitsgrad erlangte. Bei der "Grammy"-Verleihung am 16. März 1971, bei der musikalische Leistungen des Vorjahres ausgezeichnet wurden, konnten sie diesen Preis gleich drei Mal für das Lied bzw. das gleichnamige Album1) "Bridge over Troubled Water" entgegennehmen in den Kategorien "Single des Jahres"1) ("Record of the Year"), "Album des Jahres"1) ("Album of the Year") und "Song des Jahres"1) ("Song of the Year") → Wikipedia. Bereits Anfang des Jahres 1970 stand fest, dass sich das Erfolgs-Duo trennen wollte, 1971 starteten beide dann eine Solo-Karriere. Im Herbst 1973 erschien nach langer Pause wieder eine Single von Art Garfunkel Jimmy Webb1) schrieb den Titel "All I Know" (→ Wikipedia (englisch)), der es bis auf Platz 9 der "Billboard Hot 100"1) schaffte und aus Garfunkels ersten Solo-Album "Angel Clare" stammte → Wikipedia (englisch)). Im September 1975 gelang ihm mit der Coverversion von "I Only Have Eyes For You" (→ Wikipedia (englisch)) eine Nummer 1 in Großbritannien; im selben Jahr kamen "Simon & Garfunkel" im Herbst 1975 wieder einmal zusammen, nahmen in Toronto1) das Lied "My Little Town" auf und landeten damit zum achten Mal unter den "Top Ten" in den "Billboard Hot 100" → Wikipedia (englisch)); ansonsten gingen beide weiterhin getrennte Wege. Um Art Garfunkel wurde es bis Ende der 1970er Jahre ein wenig stiller, erst 1979 gelang ihm mit "Bright Eyes"1), der Mike Batt1)-Komposition aus dem Zeichentrickfilm "Unten am Fluss"1) (1978, "Watership Down"), wieder ein Spitzenreiter in Großbritannien. Die Platte, die in Deutschland auf Platz 3 kletterte, stand 19 Wochen lang in den britischen Charts und verkaufte sich millionenfach; auch sein viertes Studioalbum "Fate For Breakfast" (1979; (→ Wikipedia (englisch)), auf dem der Erfolgshit zu hören war, geriet zum "Bestseller". Danach tauchte Art Garfunkel nicht mehr in den "Top 100" auf. Seit den 1970er Jahren trat der Sänger zudem sporadisch als Schauspieler in Erscheinung, in dem von Mike Nichols1) nach dem Bestseller "Catch-22"1) von Joseph Heller1) in Szene gesetzten Anti-Kriegsfilm "Catch-22 Der böse Trick"1) (1970, "Catch-22") gab er mit der Rolle des Piloten Captain Nately1), Kumpel des Protagonisten Bomber-Pilot John Yossarián1) (Alan Arkin1)), sein Leinwanddebüt. Nicols besetzte ihn auch in seinem Drama "Die Kunst zu lieben"1) (1971, "Carnal Knowledge", hier als den schüchternen Studenten Sandy, Mitbewohner des skrupellosen und frauenfeindlichen Jonathan Fuerst (Jack Nicholson), bzw. späteren Ehemann der Studentin Susan (Candice Bergen1)). bzw. Sandys spätere Ehefrau. Unter der Regie von Nicolas Roeg1) sah man Garfunkel dann in dem britischen Drama "Black out Anatomie einer Leidenschaft"1) (1980, "Bad Timing") als den Psychoanalytiker Dr. Alex Linden, Freund von Milena Flaherty (Theresa Russell1)). "Die Liebe zwischen einer spontanen, unbürgerlichen Frau und einem kühl-intellektuellen, vermeintlich seelisch gefestigten Psychoanalytiker scheitert an der Unvereinbarkeit der Charaktere. Eine tragisch-ironische Geschichte menschlicher Beziehungslosigkeit und Liebesunfähigkeit, verwirrend komplex erzählt und formal größtenteils hervorragend gestaltet, wenn auch streckenweise schockierend in den Ausdrucksmitteln. Ein ungewöhnlicher Beitrag zur Problematik der geschlechtlichen Partnerschaft. Sehenswert." urteilt filmdienst.de. Jahre später übernahm er die Nebenrolle des Dr. Lawrence Augustine in dem von Jennifer Chambers Lynch1) mit Julian Sands1) als Chirurg Dr. Nick Cavanaugh und Sherilyn Fenn1) als dessen Nachbarin Helena in den Hauptrollen gedrehten, eher zu vernachlässigendem Horrorstreifen "Boxing Helena"1) (1993). In jüngerer Zeit trat er unter anderem in Bart Freundlichs1) amüsanten Romanze " Lieber verliebt"1) (2009, "The Rebound") in Erscheinung und mimte als Harry Finklestein den Ehemann von Roberta (Joanna Gleason1)), deren 25-jähriger gemeinsamer Sohn Aram (Justin Bartha1)) sich in die wesentlich ältere Mutter Sandy (Catherine Zeta-Jones1)) verliebt. Mitunter zeigte er sich zudem in TV-Produktionen, neben einigen Episodenrollen in Serien beispielsweise in den Fernsehfilmen "Acts of Love and Other Comedies" (1973) und "Mother Goose Rock 'n' Rhyme"1) (1990) → Übersicht Filmografie (Auszug).
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Einige Textbausteine stammen aus Frank Laufenbergs1) "Rock- und
Pop-Lexikon". Offizielle Webpräsenz (englischsprachig): artgarfunkel.com; Offizielle Website "Simon & Garfunkel": simonandgarfunkel.com Siehe auch die Artikel zu Art Garfunkel (mit Diskografie) sowie "Simon and Garfunkel" (mit Diskografie) bei Wikipedia sowie www.laut.de; Art Garfunkel bei Wikipedia (englisch) Fotos (Art Garfunkel) bei Wikimedia Commons sowie Fotos ("Simon & Garfunkel") bei Wikimedia Commons |
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Fremde Links: 1) Wikipedia Quelle: 2) Wikipedia (Stand: 30.09.2011) / 3) Wikipedia (Stand: 30.09.2011) / 4) Wikipedia (Stand: 22.01.2026) |
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