Filmografie
Eartha Kitt im Herbst 1952; Quelle: Wikimedia Commons von der "Carl Van Vechten photograph collection" der "Library of Congress" (Carl Van Vechten; 1880–1964); Reproduction Nr. LC-USZ62-128088); Lizenz; public domain Eartha Kitt erblickte am 17. Januar 1927 als Eartha Mae Keith in den kleinen Ort North im US-Bundesstaat South Carolina1) das Licht der Welt. Mutter Annie Mae Keith (später Annie Mae Riley) hatte sowohl afrikanische als auch Cherokee1)-Vorfahren, die Vaterschaft ist nicht eindeutig belegt, so wird berichtet, er sei der Sohn eines Plantagenbesitzers gewesen, auf dessen Farm sie geboren und durch Vergewaltigung gezeugt worden sei, der britische Journalist John Williams wiederum behauptete in einer 2013 erschienenen Biografie "America's Mistress: The Life and Times of Eartha Kitt", der Vater sei ein weißer Arzt gewesen. Die Mutter lebte bald mit einem schwarzen Mann zusammen, der sich weigerte, Eartha wegen ihres relativ blassen Teints zu akzeptieren und so kümmerten sich verschiedene Verwandte wie Tante Rosa um das Kind, in deren Haushalt sie nach eigenen Angaben misshandelt worden sei. Mit dem Tod von Annie Mae wurde die 8-jährige Eartha zu einer weiteren nahen Verwandten namens Mamie Kitt nach New York City1) geschickt und wuchs in dem überwiegend von Afroamerikanern1), Hispanics1) und Latinos1) bewohnten Stadtteil Harlem1) auf – lange hielt sie Mamie Kitt für ihre leibliche Mutter.
 
Eartha Kitt im Herbst 1952
Quelle: Wikimedia Commons von der
"Carl Van Vechten photograph collection" der
"Library of Congress"1) (Carl Van Vechten1);  1880–1964)
(Reproduction Nr. LC-USZ62-128088)
Angaben zur Lizenz (Public Domain) siehe hier
Auch in dem neuen Umfeld verbrachte sie eine schwierige Jugend in ärmlichen Verhältnissen, besuchte bis zu ihrem 15. Lebensjahr die "Metropolitan Vocational High School" (später umbenannt in "High School of Performing Arts"), interessierte sich schon damals für die Schauspielerei und den Tanz. Außerdem war sie Mitglied in einem Kirchenchor und nahm – unterstützt von ihrer Tante – Klavierstunden. Dann verließ sie die Schule, arbeitete kurze Zeit in einer Kleiderfabrik und wurde mit 16 Jahren in die "Dance Troupe" der afro-amerikanischen Tanzpionierin und Choreografin Katherine Dunham1)1) aufgenommen, der nur "Schwarze" angehörten.
Nach einer mehrjährigen Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel an der "Dunham School of Dance and Theatre" tourte Eartha Kitt bis Ende der 1940er mit der Gruppe durch Europa. Als Mitglied der Formation hatte sie in dem von John Berry1) nach dem Roman "Pepe Le Moko" von Henri La Barthe (1887 – 1963) gedrehten Streifen "Casbah – Verbotene Gassen"1) (1948, "Casbah") auch ihren ersten Leinwandauftritt.
Bei einer Vorstellung in Paris musste sie für eine Sängerin einspringen und stellte fest, dass ihr der Gesang mehr als das Tanzen zusagte. Im Juni 1950 entdeckte sie Hollywood-Star Orson Welles, der Eartha Kitt als "die aufregendste Frau der Welt" bezeichnete, im Pariser Nachtclub "Carrols" und engagierte sie für seine eigenwillige, nach dem Drama "The Tragical History of Doctor Faustus"1) ("Die tragische Historie vom Doktor Faustus") von Christopher Marlowe1) entstandene "Dr. Faust"-Produktion am "Théâtre Édouard VII", besetzte Eartha Kitt  –neben sich als Faust – mit der Doppelrolle des Gretchens bzw. der schönen Helena1). Wenig später verließ sie die Tanz-Formation von Katherine Dunham.

Eartha Kitt Anfang Mai 1962 in den Niederlanden
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag,
Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 913-8744);
Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)

 

Eartha Kitt Anfang Mai 1962 in den Niederlanden; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 913-8744); Urheber/Fotograf: Hugo van Gelderen / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
1952 ging die Künstlerin zurück in die USA und feierte am "Broadway"1) in der musikalischen Revue "New Faces Of 1952" triumphale Erfolge und das brachte ihr auch die Mitwirkung in der von der "20th Century Fox"1) produzierten Kino-Version "New Faces" (1954) ein, wo sie, wie auf der Bühne, ihre unvergessenen Songs wie "C'est si bon"1), "Santa Baby"1), "Uska Dara"1) (→ Wikipedia (englisch)) und "Monotonous" ( → Wikipedia (englisch)) darbot → Wikipedia (englisch). 
Eartha Kitt, aufgenommen 1973 im Londoner "Carlton Tower Hotel";  Quelle: commons.wikimedia.org bzw. Wikipedia; Urheber: Allan Warren (www.allanwarren.com); Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. Daneben veröffentlichte sie zahlreiche Schallplatten und wurde international bekannt. Im Dezember 1953 war sie mit dem Pop-Song "Santa Baby" in den US-amerikanischen Charts vertreten, ein Ohrwurm, der bis heute alljährlich zu den viel gespielten Weihnachts-Hits zählt. In Großbritannien verzeichnete sie im Frühjahr 1955 mit der Coverversion "Under The Bridges Of Paris" ( → Wikipedia (englisch)) ebenfalls Erfolge, stand elf Wochen in den Charts und erreichte mit diesem Titel Platz 7 in der britischen Hitparade. Zu ihren berühmten Liedern gehörten weiterhin "Je cherche un homme" ("I Want A Man"), "Just an Old Fashioned Girl" (1956; → Wikipedia (englisch)), "Let's Do It"1) (1957), "Jonny, wenn du Geburtstag hast…" (1957)  oder der Cole Porter1)-Song "My Heart Belongs to Daddy" → Wikipedia (englisch). Alben wie "Love for Sale" (1965) oder "Folk Tales of the Tribes of Africa" (1968) gerieten zu Bestsellern und brachten ihr "Grammy"1)-Nominierungen ein.
Inn Musicals wie der "Broadway"-Produktion "Shinbone Alley" (→ Wikipedia (englisch) feierte sie seit den 1950ern ebenso Erfolge wie als Schauspielerin bei Film- und Fernsehen.
 
 
Eartha Kitt, aufgenommen 1973
im Londoner "Carlton Tower Hotel"
Quelle: Wikimedia Commons bzw. Wikipedia
Urheber: Allan Warren1) (→ www.allanwarren.com)
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Auf der Leinwand zeigte sie sich unter anderem zusammen mit Sidney Poitier in dem von Michael Audley (1913 – 1995) gedrehten, anti-rassistischen Streifen "The Mark of the Hawk"2) (1957, "Das Zeichen des Falken"), brillierte an der Seite von Sammy Davis Jr. mit der Titelfigur in dem Drama "Anna Lucasta"2) (1958), gedreht von Arnold Laven1) nach dem gleichnamigen Theaterstück von Philip Yordan1), wiederum basierend auf dem Schauspiel "Anna Christie"3) von Eugene O'Neill1. Als Géza von Radványi1) "Onkel Toms Hütte"1) (1965) nach den berümten, gleichnamigen Roman1) von Harriet Beecher Stowe1) mit mit John Kitzmiller1) als Onkel Tom sowie unter anderem O. W. Fischer als der Südstaaten-Gentleman Mr. St. Clare, Vater der kleinen Evangeline (Gertraud Mittermayr (d. i. Michaela May1)), ins Kino brachte, gehörte sie als Sängerin zur Besetzung und interpretierte das Spiritual1) "Old Old Mississipi". Im Laufe der Jahrzehnte übernahm Eartha Kitt immer wieder Aufgaben für den Film, unvergessen bleibt wohl ihre Darstellung der infamen, männermordenden "Catwomen"1), die sie in fünf Folgen (1967/68) in der TV-Serie "Batman"1) neben Adam West1) (Batman1)/Bruce Wayne), Burt Ward1) (Robin1)/Dick Grayson) und Cesar Romero1) ("Joker"1)) mimte.

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin  Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung
gestellt: das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Eartha Kitt 01
In dem eher zu vernachlässigenden Action-Thriller "Friday Foster"1) (1975, "Im Netz der Schwarzen Spinne") tauchte neben Hauptdarstellerin Pam Grier als die Mode-Designerin Madame Rena auf, in dem humorvollen Fantasy-Spektakel "Erik the Viking"1) (1989, "Erik der Wikinger") mit Tim Robbins1) in der Titelrolle als die weise Seherin Freya1). In der ganz auf Jim Varne1) zugeschnittenen Parodie "Ernest Scared Stupid"4) (1991, "Chaotisches Halloween") kam sie als die alte Lady Hackmore daher, mimte in der Eddie Murphy1)-Komödie "Boomerang"1) (1992) die mächtige Lady Eloise oder die Agatha K. Plummer in dem mit Michelle Trachtenberg1) gedrehten Kinderfilm "Harriet the Spy"5) (1996, "Harriet die kleine Detektivin") – um nur einige ihrer Arbeiten vor der Kinokamera zu nennen.
In jüngerer Zeit lieh sie  in der Original-Version des Disney-Films "Ein Königreich für ein Lama"1) (2000, "The Emperor's New Groove") der Figur der bösen Yzma ihre Stimme, die sie auch in der Fortsetzung "Ein Königreich für ein Lama 2 – Kronks großes Abenteuer"1) (2005, "Kronk's New Groove") sowie in der TV-Serie "Kuzco’s Königs-Klasse"1) (2006–2008, "The Emperor's New School") sprach. Sie stellte zudem die fernöstliche Wahrsagerin Madame Zeroni in dem Kinofilm "Holes"1) (2003, "Das Geheimnis von Green Lake") dar, den Andrew Davis1) nach dem preisgekrönten, gleichnamigen Jugendroman1) (dt. "Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake") von Louis Sachar1) in Szene setzte. Einen letzten Leinwandauftritt hatte sie als Mona, Mutter der Protagonistin Julie (Vanessa Williams1)), in der romantischen Komödie "And Then Came Love"4) (2007). Darüber hinaus wirkte sie, außer zahllosen Auftritten in TV-Shows, in verschiedenen TV-Produktionen/-Serien mit → Übersicht Filmografie (Auszug).
Auf der Bühne konnte man Eartha Kitt nicht nur am "Broadway"1) bewundern, so verkörperte sie beispielsweise 1996 in Chicago1)  erfolgreich ihr Idol Billie Holiday1) in "Lady Day at Emerson's Bar and Grill", einem musikalischen Stück, das auf dem Leben der legendären Jazz-Sängerin basierte und etliche deren Songs beinhaltete → Wikipedia (englisch). Zwei Jahre später erlebte man sie ab Mai 1998 am New Yorker "Madison Square Garden"1) sowie im Rahmen einer Tournee in dem Musical "The Wizard of Oz" ("Der Zauberer von Oz"), entstanden von Harold Arlen1) (Musik), John Kane (Buch) und E. Y. Harburg1) (Liedtexte) nach dem gleichnamigen Kinderbuch1) von Lyman Frank Baum1) bzw. dem Kinofilm aus dem Jahre 19391). Hier glänzte sie als die böse Hexe des Westens, Mickey Rooney als der titelgebende Zauberer von Oz1) → Wikipedia (englisch). In dem Musical "Cinderella"1) mit der Musik von Richard  Rodgers1) und Gesangstexten von Oscar Hammerstein II1) gab sie 2000/2001 die gute Fee → mehr zum Wirken am Theater bei Wikipedia (englisch),
Eartha Kitt 02 Ende der 1960er Jahre musste Eartha Kitt ihre Karriere in den USA für einige Jahre unterbrechen, da sie sich 1968 bei einem Lunch im "Weißen Haus"1) vehement gegen den Vietnamkrieg1) ausgesprochen hatte. Als Folge dieser Anti-Kriegs-Haltung wurde sie auf die "Schwarze Liste" gesetzt und von den Mächtigen der US-amerikanischen Platten-Industrie boykotiert. Eartha Kitt ging nach Europa, diese Ächtung endete erst Ende der 1970er mit dem Präsidentschafts-Antritt von Jimmy Carter1). Später meinte sie einmal, dass sie damals besser geschwiegen hätte, wenn sie die Konsequenzen ihrer Äußerungen gekannt hätte.

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Fotografin  Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung
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In den 1980er Jahren meldete sich Eartha Kitt, die sich selbst als "Sex-Kätzchen" bezeichnete, wieder erfolgreich in den Hit-Paraden zurück; der Disco-Titel "Where Is My Man?" (→ Wikipedia (englisch)) geriet 1983 auch in Deutschland zum Hit. Im Juni 1989 folgte ein letzter Erfolg mit der britischen Synthie-Pop-Gruppe "Bronski Beat"1), die gemeinsame Single "Cha Cha Heels" erreichte die "Top 40" in Großbritannien → Wikipedia (englisch)).
Noch im hohen Alter stand Eartha Kitt unter anderem in Theatern am "Broadway"1), in Clubs oder im Kabarett unermüdlich auf der Bühne. Beispielsweise tourte sie 2001/2002 mit dem erwähnten Musical "Cinderella" quer durch die USA, gab beispielsweise 2004 ein Konzert im New Yorker "B. B. King Blues Club & Grill"1), trat 2006 unter anderem neben Annie Golden1) als Madame Vallet in dem Musical/der Off-Broadway1)-Produktion  "Mimi Le Duck" auf → Wikipedia (englisch). Noch sechs Wochen vor ihrem Tod stand sie für ein TV-Special, das im Februar 2009 ausgestrahlt werden sollte, vor den Fernsehkameras.
Nach wie vor begeisterte die scheinbar alterslose Künstlerin mit ihrer einzigartigen Persönlichkeit und ihrer elektrifizierenden, rauchigen Stimme das Publikum, getreu ihrem Motto "Rejuvenate! It's Never Too Late". Dies ist auch der Titel ihres Buches, welches sie 2001 auf den Markt brachte und in dem sie Tipps zum jung und fit bleiben gibt. Bereits 1956 veröffentlichte sie ihre Lebensgeschichte unter dem Titel "Thursday’s Child", 1976 folgte eine zweite Autobiografie, die sie "Alone With Me" nannte und 1989 publizierte sie weitere Memoiren, die "I'm Still Here: Confessions Of A Sex Kitten" hieß. 1982 erschien  mit "All by Myself: The Eartha Kitt Story"2) ("Eartha Kitt: Ganz allein") eine kritische Dokumentation ihres Lebens, gedreht von dem Filmemacher Christian Blackwood (1942 – 1992). "Eine mit Respekt und Zuneigung gestaltete filmisch dichte Studie, die hinter dem Star-Image eine spontane und sensible Frau voller Selbstzweifel und Ängste entdeckt." notiert filmdienst.de
  
Rudi Carrell und Eartha Kitt
Rudi Carrell und Eartha Kitt
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg)
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Eartha Kitt erlag am 25. Dezember 2008 im Alter von 81 Jahren in einem New Yorker1) Krankenhaus ihrer Darmkrebs-Erkrankung; eine Grabstelle ist unbekannt → findagrave.com. Seit dem 9. Juni 1960 war der Weltstar kurzzeitigmit dem Grundstücksmakler John William McDonald (1923 – 2005) verheiratet, doch schon bald scheiterte die Ehe und endete am 26. März 1964 vor dem Scheidungsrichter. Aus der Verbindung ging die am 26. November 1961 geborene Tochter Kitt McDonald hervor (in 1. Ehe verheiratete Shapiro), die ihre Mutter später zur zweifachen Großmutter machte. Eartha Kitt, die man gerne als "Königin der Nachtclubs" titulierte, lebte zuletzt im US-Bundesstaat Connecticut1) in der Nähe ihrer Tochter und Enkelkinder; so weisen einge Quellen aus, sie sei in der dortigen Stadt Weston1) verstorben. Kitt Shapiro, die lange Jahre als Managerin ihrer Mutter fungierte sowie nach deren Tod das Erbe verwaltet, veröffentlichte im Mai 2021 das Buch "Eartha & Kitt" mit dem Untertitel "A Daughter's Love Story in Black & White".
   
Die legendäre "Katzenfrau" mit dem Ruf der Rolle des männermordenden Vamps galt als eine der vielseitigsten Künstlerinnen der USA, machte sich nicht nur einen Namen als Sängerin, sondern auch als Schauspielerin und Tänzerin. Sie gewann jeweils drei "Emmy-Awards"1), und "Annie Awards" (2001, 2006, 2007 für die Sprechrolle der Yzma)  und sicherte sich mehrere "Tony"1)- und "Grammy"1)-Nominierungen. Eleganz und Sinnlichkeit waren Markenzeichen der Sängerin, die sich auf der Bühne gern das Image der Männer verschleißenden Diva gab. Privat zeigte sich Kitt eher schüchtern und zurückgezogen. Dafür machte sie auch ihre Kindheit verantwortlich: Sie beschrieb sich als ungeliebtes "kleines Baumwollpflücker-Schmuddelkind" aus South Carolina. schrieb unter anderem www.focus.de.
"Stern" für Eartha Kitt auf dem "Hollywood  Walk of Fame"; Urheber des Fotos: Wikimedia-User sailko; Lizenz: CC BY-SA 3.0; Quelle: Wikimedia Commons Im Verlauf ihrer Karriere sang die Entertainerin und Schauspielerin Eartha Kitt in zehn verschiedenen Sprachen und rund einhundert Ländern dieser Erde, bereits am 8. Februar 1960 widmete man ihr einen "Stern"auf dem "Hollywood Walk of Fame"1) (Adr.: 6656 Hollywood Blvd.) in der Kategorie "Musikaufnahmen"1) ("Recording"). Zeit ihres Lebens vergaß sie nie, was Armut bedeuten kann, setzte ihre Popularität für wohltätige Zwecke ein, engagierte sich für soziale Belange. So finanzierte sie unter anderem Schulen für Farbige, unterstützte in den 1980er Jahren mit zahlreichen Benefiz-Auftritten verschiedenste AIDS1)-Organisationen und sorgte dafür, die unheilbare Krankheit bekannt zu machen bzw. setzte sich gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten ein.
 
"Stern" für Eartha Kitt auf
dem "Hollywood  Walk of Fame"
Urheber des Fotos: Wikimedia-User sailko
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Quelle: Wikimedia Commons
Siehe auch Wikipedia (deutsch; mit Diskografie),
Wikipedia (englisch; mit Diskografie/Filmografie/Theater) sowie
laut.de und die Artikel bei www.swr.de, www1.wdr.de, www.br.de
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Links: 1) Wikipedia,  2) filmdienst.de, 3) fischer-theater.de, 4) fernsehserien.de, 5) moviemaster.de
Lizenz Foto Eartha Kitt (Urheber Carl Van Vechten (1880–1964): Dieses Werk stammt aus der "Carl Van Vechten Photographs-Sammlung" (ID LC-USZ62-128088) der "Library of Congress". Laut der Bibliothek gibt es keine bekannten Copyright-Einschränkungen in der Verwendung dieses Werkes.
As the restrictions on this collection expired in 1986, the "Library of Congress" believes this image is in the public domain. However, the "Carl Van Vechten estate" has asked that use of Van Vechten's photographs "preserve the integrity" of his work, i.e, that photographs not be colorized or cropped, and that proper credit is given to the photographer. 
    
Filme (Auszug)
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der;Internet Movie Database
(Fremde Links: Wikipedia, fischer-theater.de, fernsehserien.de; R = Regie)
Kinofilme

Fernsehen (Auszug)

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