Diana Ross (u. a. mit Auszeichnungen)
Die weibliche Gesangsgruppe "The Supremes" gründete sich 1959, um die ebenfalls zu diesem Zeitpunkt beginnende männliche Formation "Primes" (später "The Temptations"1)) bei der Bühnenarbeit zu unterstützen. Sie nannten sich anfangs "The Primettes" und die ersten Mitglieder waren

Bereits 1960 verließ Betty McGlown-Travis aufgrund iher Heirat die Formation und wurde durch Barbara Martin1) ersetzt. Als sich der der Erfolg jedoch nicht so recht einstellen wollte, konzentrierten sich Ballard und Martin auf ihren Schulabschluss, Mary Wilson und Diana Ross machten zunächst als Duo weiter. 

Mary Wilson, Florence Ballard & Diana Ross am
02.10.1965 bei der "Grand Gala du Disque"
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 918-2599); Urheber/Fotograf: Eric Koch / Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)

Mary Wilson, Florence Ballard & Diana Ross am 02.10.1965 bei der "Grand Gala du Disque"; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 918-2599); Urheber/Fotograf: Koch, Eric / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data / CC BY-SA 3.0 NL
Im selben Jahr kamen die vier noch einmal zusammen und nahmen bei einer kleinen Plattenfirma einige Titel auf. Als es darum ging im Dezember des Jahres bei Berry Gordy1) vom Label "Motown Records"1) einen Vertrag zu unterschreiben, verließ Barbara Martin aufgrund ihrer Schwangerschaft erneut die Gruppe. Es war Gordy, der den Namen "The Primettes" ändern wollte und daraufhin schlug Florence Ballard "The Supremes" vor. Unter dem neuen Namen kam dann mit "I Want A Guy" (→ Wikipedia (englisch)) die erste Platte auf den Markt., die Single geriet ebenso wie die zweite "Buttered Popcorn" (→ Wikipedia (englisch)) zum Flop. Mit dem Song "Your Heart Belongs To Me" (→ Wikipedia (englisch)) konnte das Trio dann im Mai 1962 den ersten Hit-Erfolg verbuchen, zwei Jahre lang waren sie mit einigen weiteren Titeln in den Charts vertreten.
Der internationale Durchbruch gelang ihnen jedoch erst Mitte 1964 mit der Nummer "Where Did Our Love Go"1), der Song mit dem hypnotisierend hämmernden "Baby, Baby" kletterte auf Platz 1 der US-amerikanischen Hitparade ("Billboard Hot 100"1)), ebenso wie der Nachfolgetitel "Baby Love"1). Innerhalb der nächsten 10 Monate erschienen weitere Millionenseller wie "Stop! In The Name Of Love" (1965; → Wikipedia (englisch)) oder "Back In My Arms Again" (1965; → Wikipedia (englisch)). Ein weitere Spitzenreiter war dann im Oktober 1965 "I Hear A Symphony" (→ Wikipedia (englisch)), 1966 folgten "You Can't Hurry Love"1) und "You Keep Me Hangin' On"1) sowie 1967 "Live Is Here And Now Your're Gone" (→ Wikipedia (englisch)) und "The Happening" (→ Wikipedia (englisch)) → Diskografie bei Wikipedia.
Foto (v.l.n.r): Florence Ballard, Mary Wilson und Diana Ross am 30. September 1965; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 918-2471); Urheber/Fotograf: Jac. de Nijs / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data / CC BY-SA 3.0 NL Das Trio verkaufte während dieser Zeit weltweit rund 25 Millionen Platten, erschien regelmäßig in ZV-Shows und die Konzerttourneen waren stets ausverkauft. Die Bühnenauftritte der drei gerieten jedes Mal zu einer kleinen Sensation: Die Girls waren stets gleich gekleidet, ihre Frisuren perfekt gestylt und die Choreografie brillant. Sie traten als absolute Einheit auf, waren jedoch charakterlich vollkommen unterschiedlich. Während der Show vermittelte Florence Ballard das Bild einer stillen und scheuen Frau, in Wirklichkeit suchte sie den Kontakt zu ihren Fans, jeder kannte ihr schallendes Lachen, ihre Stimme war alles andere als leise und eigentlich strebte sie eine Solo-Karriere an. Mary Wilson war diejenige mit dem Zwinkern im Auge und einer Stimme wie Samt, sie hatte niemals Ambitionen als Solistin aufzutreten, sondern mit der Singerei die Chance ergriffen, dem Ghetto in Detroit zu entfliehen und berühmt zu werden. Diana Ross schließlich war am ehrgeizigsten, eine absolute Perfektionistin und unermüdlicher "Workaholic".
    
Foto (v.l.n.r): Florence Ballard, Mary Wilson und
Diana Ross am 30. September 1965
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 918-2471); Urheber/Fotograf: Jack de Nijs/ Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
Zu diesem Zeitpunkt kristallisierte sich immer mehr heraus, dass der Star der Truppe Diana Ross war, sehr zur Verärgerung von Florence Ballard, die in den Anfängen mitunter als Lead-Sängerin fungiert hatte. Sie verkrafte es nicht "in der zweiten Reihe zu stehen", begann zu trinken und wurde schließlich Ende 1967 "gefeuert"; der Versuch einer Solo-Karriere misslang. Seit Ende Februar 1968 mit Thomas Chapman, dem ehemaligen Chauffeur von Berry Gordy verheiratet, lebte die Mutter von drei Töchtern in ihren letzten Jahren verarmt und verbittert in Detroit1) und versuchte ihre Depressionen mit Alkohol zu betäuben. Ohne vorherige Komplikationen wurde sie am 21. Februar 1976 mit Gefühllosigkeit an ihren Extremitäten in ein Detroiter Krankenhaus eingeliefert. Acht Stunden später starb sie am 22. Februar 1976 mit nur 32 Jahren an Herzversagen; die letzte Ruhe fand sie auf dem Friedhof "Detroit Memorial Park East" → findagrave.com.
1999 erschien in 2. Auflage von Randall Wilson eine Biografie über Florence Ballard unter dem Titel "Forever Faithful! A Study of Florence Ballard and the Supremes", in dem der Autor reich bebildert die Zeit mit Diana Ross, Mary Wilson und "Motown Records" aufrollt, sowie den verzweifelten Versuch der Sängerin, als Solistin erfolgreich zu sein. Wikipedia notiert: "Im Jahre 2007 veröffentlichte Ballards Schwester, Maxine Ballard, die Biographie "The True Story Of Florence Ballard", darin wird die Vermutung geäußert, man habe ihre Schwester ermordet. Während der Obduktion soll unter anderem eine braune, müsliartige Substanz in ihrem Magen gefunden worden sein, die bis heute nicht identifiziert werden konnte. 2008 erschien von Peter Benjaminson eine weitere Biographie über die Sängerin mit dem Titel "The Lost Supreme", basierend auf einem insgesamt über achtstündigen Interview, das Benjaminson mit Ballard führte."
Foto (v.l.n.r): Cindy Birdsong, Mary Wilson und Diana Ross am 15. Januar 1968 in Amsterdam; Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 920-9906); Urheber/Fotograf: Jack de Nijs/ Anefo;; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright) Florence Ballard wurde durch Cindy Birdson1), die von "Patti Labelle & The Bluebells"1) kam, ersetzt, der Name des Trios in "Diana Ross & The Supremes" geändert. Mit dem gemeinsam aufgenommenen Titel "Love Child" (→ Wikipedia (englisch)) gelang im Herbst 1968 ein weiterer Spitzenreiter, ebenso wie ein Jahr später mit "Someday We'll Be Together" (→ Wikipedia (englisch)) – ein Titel, der sich nicht bewahrheiten sollte: Am 14. Januar 1970 absolvierte das ursprüngliche Trio seinen letzten öffentlichen Auftritt in Las Vegas1) und Diana Ross verließ die "Supremes", um eine Solo-Karriere zu starten.
 
Foto (v.l.n.r): Cindy Birdsong, Mary Wilson
und Diana Ross am 15. Januar 1968 in Amsterdam1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 920-9906); Urheber/Fotograf: Jack de Nijs / Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
Die beiden verbleibenden Mitglieder nahmen zwar als Ersatz Jean Terrell1) auf, doch ohne Diana Ross stagnierte die Karriere der Formation und die ganz großen Zeiten waren vorbei. Im Laufe der nächsten Jahre sollte sich die Besetzung der "Supremes" noch mehrfach ändern: Cindy Birdsong verließ die Gruppe 1972 und wurde durch Lynda Lawrence (→ Wikipedia (englisch) ersetzt, im folgenden Jahr gingen Terrell und Lawrence, Mary Wilson machte mit Scherrie Payne1) und der zurückgekehrten Cindy Birdsong weiter. 1976 ging Cindy Birdsong erneut und für sie kam Susaye Greene1), im Dezember 1976 ging mit Mary Wilson das letzte Original-Mitglied der "Supremes" und wurde durch Karen Jackson ersetzt. Da die Plattenfirma "Motown Records"1) jedoch inzwischen keine Verkaufschancen mehr sah, löste sie die Gruppe schließlich ganz auf. Mary Wilson, Karen Jackson und Karen Raglan zogen dann zwar 1978 noch in Großbritannien als "Supremes" durch die Lande, doch "Motown" sorgte dafür, dass der Name nicht weiter benutzt werden durfte. Ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen Mary Wilson und "Motown" schloss sich an. Mary Wilson, von 1974 bis 1981 mit Pedro Antonio Ferrer verheitatet und Mutter von drei gemeinsamen Kindern, veröffentlichte 1986 ihre Autobiografie "Dreamgirl: My Life as a Supreme", in der sie mit dem Musikgeschäft und "Motown Records" abrechnete, sowie 1990 das Buch "Supreme Faith: Someday We'll be Together". Sie starb am 28. Februar 2021 im Alter von 76 Jahren in Henderson1) (Nevada1)) und fand die letzte Ruhe im kalifornischen Culver City1) auf dem "Holy Cross Cemetery"1), ganz in der Nähe ihres Sohnes Rafael (* 09.05.1979), der Ende Januar 1994 mit mur 14 Jahren an den Folgen einem Autounfall verstarb → findagrave.com. Bereits 1988 wurde Mary Wilson als Gründungsmitglied der "Supremes" in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen.
 
Am 20. Dezember 1981 feiete das Musical "Dreamgirls"1) von Henry  Krieger1) (Musik) und Tom Eyen (Liedtexte/Libretto; 1940 – 1991) am New Yorker "Broadway"1) im "Imperial Theatre"1) seine Urauführung, basiertend auf der Erfolgsstory der "Supremes", die ganz ohne Zweifel in den 1960er Jahren das dominierende farbige Mädchen-Trio waren → Wikipedia (englisch). Zahlreiche weitere Produktionen in den USA und weiteren Ländern folgten im Verlaufe der Jahrzehnte, die deutsche Erstaufführung fand (in englischer Sprache) am 14. Februar 1998 im Berliner "Theater des Westens"1) statt → Musicallexikon.
Die von Bill Condon1) gedrehte Filmversion1) des Musicals gelangte ab 25. Dezember 2006 in die US-amerikanischen und ab 1. Februar 2007 in die deutschen Kinos, Diana Ross (im Film Deena Jones) wird darin von der US-amerikanischen "R&B"-Sängerin/Schauspielerin Beyoncé Knowles1) dargestellt, weiter wirken unter anderem Jennifer Hudson1) und Anika Noni Rose1) mit.
  
1988 wurde die "Girl Group" in die "Rock and Roll Hall of Fame"1), 1998 in die "Vocal Group Hall of Fame"1) aufgenommen. Am 11. März 1994 widmete man der legendären Gruppe einen "Stern" auf dem "Hollywood  Walk of Fame"1) (Adr.: 7050 Hollywood Blvd.) in der Kategorie "Musikaufnahmen"1) ("Recording"). Mit drei ihrer Songs sind sie in der "Grammy Hall of Fame"1) vertreten, "Where Did Our Love Go" und "You Keep Me Hangin' On" (seit 1999) and "Stop! In the Name of Love" (seit 2001).

"Stern" auf dem "Hollywood  Walk of Fame"
Urheber des Fotos:: Wikimedia-User JGKlein;
Lizenz: gemeinfrei; Quelle: Wikimedia Commons
 

The Supremes: "Stern" auf dem "Hollywood  Walk of Fame"; Urheber des Fotos:: Wikimedia-User JGKlein; Lizenz: gemeinfrei; Quelle: Wikimedia Commons
Siehe auch Wikipedia (deutsch; mit Diskografie),
Wikipedia (englisch; mit Diskografie) sowie www.laut.de
Fotos bei Wikimedia Commons
Diana Ross, Tochter des Fabrikarbeiters Fred Ross, Sr. (1920 – 2007) und der Lehrerin Ernestine Moten (1916 – 1984), wurde am 26. März 1944 als Diana Ernestine Earle Ross in Detroit1) im US-Bundesstaat Michigan1) geboren. Aufgewachsen mit zwei Schwestern, Barbara (* 1942) und Rita, sowie den Brüdern Arthur (1949 – 1996; → Wikipedia (englisch))., Fred Jr. und Wilbert, genannt "Chico", wollte sie nach Abschluss der "High School" zunächst Mode-Design studieren, doch durch Klassenkameradin Mary Wilson1) kam sie zu den "Primettes", aus denen "The Supremes" wurden – der Rest ist Geschichte.

Diana Ross am 15. Januar 1968 mit den "Supremes" in Amsterdam; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 931-8105); Urheber/Fotograf: Jack de Nijs / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)

Wikipeda schreibt: "Sie zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Musikgeschichte, prägte als Frontsängerin der Girlgroup "The Supremes" die Soul1)- und Popmusik1) der 1960er Jahre sowie die Plattenfirma "Motown Records"1) und stieg ab 1970 "zu einer schillernden Superstar-Persönlichkeit auf, die jedes Genre populärer schwarzer Musik beherrschte"3)." Ohne die "Supremes" startete sie, unterstützt von dem Songwriter- und Produzenten-Duo "Ashford & Simpson"1), eine eindrucksvolle Solo-Karriere. Nach ersten "Achtungserfolgen" wie der Debüt-Single "Reach Out and Touch (Somebody' Hand) (1970; → Wikipedia (englisch)) und konnte sie Mitte 1970 mit der Coverversion des Hits von Marvin Gaye1) und Tammi Terrell1) "Ain't No Mountain High Enough" (→ Wikipedia (englisch)) in den USA einen Spitzenreiter in den "Billboard Hot 100"1) landen sowie auch in Kanada und Großbritannien einen der vorderen Plätze in den Charts belegen. Die Aufnahme erhielt darüber hinaus eine "Grammy"1)-Nominierung in der Kategorie "Best Female Pop Vocal Performance", unterlag jedoch am 16. März 1971 bei der Verleihung der "Grammy Awards 1971"1)  dem von Dionne Warwick1) interpretierten Song "I'll Never Fall in Love Again" aus der Feder von Burt Bacharach1) und Hal David1)  → Wikipedia (englisch).
   
Diana Ross am 15. Januar 1968 mit
den "Supremes" in Amsterdam1)

Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 931-8105); Urheber/Fotograf: Jack de Nijs / Anefo
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); 
Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
In den folgenden Jahren avancierte Diana Ross zu "der" Soul-Diva" und zu einem schillernden Weltstar. Mit Hits wie "Remember Me" (1970; → Wikipedia (englisch)), "I'm Still Waiting" (1971; → Wikipedia (englisch)) oder"Touch Me In The Morning" (1973; → Wikipedia (englisch)) gehörte sie bald zu den Super-Stars der Pop-Musik. Erwähnenswert ist ihre Zusammenarbeit Anfang der 1970er mit dem US-amerikanischen Soul1)- und R&B1)-Sänger Marvin Gaye1), mit ihm im Duett entstanden Erfolgstitel/Coverversionen wie "You Are Everything" (→ Wikipedia (englisch)) oder "Don't Knock My Love"  (→ Wikipedia (englisch)) aus dem gemeinsamen Album "Diana & Marvin" (→ Wikipedia (englisch)), das Ende Oktober 1973 bei "Motown Records"1) veröffentlicht wurde. Bei Wikipedia kann man lesen: "Die Aufnahmen waren von Problemen überschattet. (…) Gaye soll von Anfang an kein großes Interesse an den Duetten gehabt haben, da er einerseits noch nicht über den frühen Tod seiner mehrjährigen Duettpartnerin Tammi Terrell1) hinweg war. Andererseits hatte er seit dem großen Erfolg des 1971 veröffentlichten Albums "What’s Going On"1) künstlerische Freiheiten erworben, die er auf "Diana & Marvin" nicht ausleben konnte. Dennoch war das Album ein Erfolg, insbesondere in Großbritannien, wo das Werk die "Top 10" und eine "Gold"-Auszeichnung ("Goldene Schallplatte"1)) erreichte. Bei den ausgekoppelten Singles setzte "Motown" unterschiedliche Prioritäten. Während in den USA "You’re a Special Part of Me" (→ Wikipedia (englisch)) und "My Mistake (Was to Love You)" (→ Wikipedia (englisch)) erfolgreich ausgekoppelt "wurden, hatten Gaye und Ross in Großbritannien und Kontinental-Europa vor allen Dingen mit der "Stylistics"-Coverversion "You Are Everything" Erfolg. Trotz ihrer anfänglichen Probleme sagten sowohl Gaye als auch Ross der Presse, dass sie die Arbeit an dem Album genossen hätten."
   
Als sie 1976 den Titel "Love Hangover" (→ Wikipedia (englisch)) aufnahm, avancierte sie zu einer der prägendsten Interpretinnen des "Disco"1)-Genres und wurde bald als "Disco Queen" bezeichnet. "Der Song geriet zum Klassiker und erreichte nicht nur Platz 1 der "Billboard Hot 100"1), sondern auch die Spitze der "R&B"- und "Disco"-Charts. In den nachfolgenden Jahren sang Ross etliche weitere Disco-Stücke ein. Besonders erfolgreich war das Album "The Boss" (1979; → Wikipedia (englisch)), eine weitere "Ashford & Simpson"1)-Produktion, die Platz 1 der "Disco-Charts" erreichte und zum "Spitznamen" für Ross wurde. Übertroffen wurde dieser Erfolg noch von der Zusammenarbeit mit Nile Rodgers1) und Bernard Edwards1) der Band "Chic"1), die ihr erfolgreichstes Solo-Album "Diana"1) (1980) produzierten und alle enthaltenen Songs schrieben. Obwohl "Disco" zu diesem Zeitpunkt insbesondere in den USA stark an Popularität eingebüßt hatte, gelangte die ausgekoppelte Single "Upside Down" (1980) nicht nur in den USA bis auf Platz 1 der Charts – es ist bis heute ihr größter internationaler Hit. Auch die nachfolgende Single aus "Diana",  "I'm Coming Out"1), war ein internationaler Erfolg, mit dem Ross noch heute ihre Shows eröffnet."2) Im Gegensatz dazu war die Auskoppelung/Single "My Old Piano"1) (1980) in den USA zwar weniger erfolgreich, steigerte jedoch in Europa ihre Popularität.
Anfang der 1980er entschloss sich Diana Ross "Motown Records"1) zu verlassen, das 1981 gemeinsam mit Lionel Richie1) eingesungene Lied "Endless Love"1) war trotz des Riesenerfolgs – es hielt sich neun Wochen lang an die Spitze der Single-Charts – ihre (vorerst) letzte Arbeit bei dem Label.
Diana Ross am 18. November 1981 in der TV-Show "Mies" von Mies Bouwman; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 931-8105); Urheber/Fotograf: Dijk, Hans van / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data / CC BY-SA 3.0 NL Die von Lionel Richie für den Soundtrack zu dem von Franco Zeffirelli1) mit Brooke Shields1) und Martin Hewitt1) gedrehten, gleichnamigen Kino-Drama1) (1981, "Endlose Liebe"  geschriebene Pop-Ballade war in den USA nach Olivia Newton-Johns Klassiker "Physical"1) eine der meistverkauften Singles des Jahres, und die kommerziell erfolgreichste Veröffentlichung von "Motown", gewann zudem am 25. Januar 1982 bei der Verleihung der "American Music Awards"1) den Preis in der Kategorie "Favorite Pop/Rock Song"1) → Wikipedia.
Nach ihrem Wechsel zu "RCA Records"1) – sie soll dort einen 20 Millionen US-Dollar-Vertrag unterschrieben haben – erschien im September 1981 das von ihr selbst produzierte, elfte Studioalbum "Why Do Fools Fall in Love"1). Die Auskoppelungen der Titel "Why Do Fools Fall in Love"1) (von "Frankie Lymon & the Teenagers"1) aus dem Jahre 1956) sowie "Mirror Mirror"1) gerieten in ihrer Version zu neuerlichen "Nummer 1"-Hits. Nach "Diana"1) war es das zweite Album, das von der "Recording Industry Association of America"1) mit "Platin"1) ausgezeichnet wurde.
 
Diana Ross am 18. November 1981 in der
TV-Show "Mies" von Mies Bouwman1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 931-8105); Urheber/Fotograf: Dijk, Hans van / Anefo
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); 
Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
"Auch die nachfolgenden Alben "Silk Electric"1) (1982) und "Swept Away" (1984; → Wikipedia (englisch)) waren erfolgreich und erhielten in den USA "Gold"-Auszeichnungen ("Goldene Schallplatte"1)). Ross intensivierte die Zusammenarbeit mit berühmten Kollegen insbesondere im Hinblick auf die Single-Charts. Die Hits in jenen Jahren: Das vom Magazin "Rolling Stone"1) als "modernes Pop-Meisterwerk" bezeichnete "Muscles"1) (1982), geschrieben und produziert von Michael Jackson1); "All of You" (1984; → Wikipedia (englisch)), ein Duett mit dem spanischen Superstar Julio Iglesias; "Swept Away" (1984; → Wikipedia (englisch)), geschrieben und produziert von dem seinerzeit erfolgreichsten Pop-Duo "Hall & Oates"1); "Missing You" (1984; → Wikipedia (englisch)), geschrieben von Lionel Richie1) zum Andenken an den am 1. April 1984 verstorbenen Marvin Gaye1); "Eaten Alive"1) (1985) mit Michael Jackson als Background-Sänger, geschrieben und produziert von Barry Gibb1); "Chain Reaction"1) (1985), geschrieben von den "Bee Gees"1), produziert von Gibb, erreichte für drei Wochen den ersten Platz der britischen Charts."2).
In den 1990er Jahren ließ ihr Erfolg vor allem in den USA nach, ihre Alben/Singles verkauften sich nicht mehr ganz so gut. Lediglich in Großbritannien blieben ihr die Fans weitgehend treu, so erreichte beispielsweise die Lead-Single "When You Tell Me That You Love Me"1) aus dem 19. Studioalbum "The Force Behind the Power" (→ Wikipedia (englisch)) im November 1991 den 2. Platz in den "UK Single Charts"1), in den USA musste sich der erfolgsverwöhnte Star in der Hitliste "Hot R&B/Hip-Hop Songs"1) mit Platz 37 zufrieden geben.  Die mehrfache Millionärin zog sich eine Zeit lang weitgehend aus dem Show-Business zurück. lediglich mit dem im September 1995, inzwischen wieder bei "Motown Records"1) veröffentlichten, zwanzigsten Studioalbum "Take Me Higher" (→ Wikipedia (englisch)) machte sie noch einmal auf sich aufmerksam.
Diana Ross Juli 2022; Urheber: Raph_PH; Lizenz: CC BY 2.0; Quelle: Wikimedia Commons; (Ausschnitt des Originalfotos); von www.flickr.com/photos/raph_ph/ Sie brachte zwar noch einige weitere Alben auf den Markt, versuchte beispielsweise mit "I Love You" (→ Wikipedia (englisch)) im Herbst 2006 an alte Erfolge anzuknüpfen. In den "Billboard-Charts" erreichte sie damit zwar Platz 32, konnte sich jedoch nur zwei Wochen lang in den "Billboard 200"1) halten. Mit dem im November 2021 veröffentlichten 25. Studioalbum  "Thank You" (2021; → Wikipedia (englisch)) fand sie nicht nur positive Kritiken, um das neuste Werk zu promoten, tourte die damals über 75-Jährige durch Europa, "Das Album ist ihren Fans gewidmet und wurde während der "COVID-19-Pandemie"1) komplett in Ross’ Heimstudio aufgenommen. Sie erreichte damit erstmals seit 1993 wieder die deutschen Album-Charts und seit 1995 die britischen "Top 10"."2) → Diskografie bei Wikipedia.
Im Januar 2000 war es mit der "Return To Love Tour" noch einmal zu einer Reunion der "Supremes" gekommen, gemeinsam mit Lynda Lawrence ( → Wikipedia (englisch) und Scherrie Payne1) ging Diana Ross auf eine große USA-Tournee, die jedoch zum Flop geriet.

Diana Ross Juli 2022
Urheber: Raph_PH; Lizenz: CC BY 2.0
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
von www.flickr.com/photos/raph_ph/

Als Filmschauspielerin machte sich Diana Ross ebenfalls einen Namen, für ihre Verkörperung der berühmten Jazz-Sängerin Billie Holiday1) (1915 – 1959) in dem von Sidney J. Furie1) gedrehten Biopic "Lady Sings The Blues"1) (1972) wurde sie für einen "Golden Globe Award"1) in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin – Drama"1) nominiert, unterlag bei der "Golden Globe"-Verleihung am 28. Januar 19731) jedoch Liv Ullmann in "Emigranten"1) (1971, "Utvandrarna"); dafür errang sie den Preis als "Beste Nachwuchsdarstellerin"1). Ebenfalls für einen "Oscar"1) als "Beste Hauptdarstellerin"1) nominiert, musste sie bei der "Oscar"-Verleihung am 27. März 19731) Liza Minnelli in "Cabaret" (1972) die begehrte Trophäe überlassen. Immerhin stand der Soundtrack zum Film, der weltweit große Beachtung fand, zwei Wochen lang an der Spitze der US-amerikanischen Charts. Die Kritiken zu ihrer Darstellung fielen zwar ambivalent aus, überwiegend wurde ihr Leinwanddebüt jedoch positiv bewertet. So meinte beispielsweise Charles Champlin1) von der "Los Angeles Times"1)  Diana Ross gebe "eine der wahrhaft schönen Filmauftritte, voller Kraft und Pathos und enorm engagiert und sympathisch." Und filmdienst.de urteilt "Eine verlogene, für den Kommerz aufbereitete Verzeichnung. Einzig durch die Darstellung und den Gesang von Diana Ross sehens- und hörenswert." In dem von Berry Gordy1) in Szene gesetzten Melodram "Mahogany"1) (1975) gab sie die Tracy Chambers, die sich, aus armen Kreisen der Unterschicht stammend, mühsam zur einer berühmten Modeschöpferin hocharbeitet. Mit dem von Michael Masser1) und Gerry Goffin1) geschriebenen Lied "Theme from Mahogany (Do You Know Where You’re Going To)" erreichte sie Platz 1 in den "Billboard Hot 100"1), der Titel selbst wurde für einen "Oscar" in der Kategorie "Bester Filmsong"1) nominiert, Keith Carradine1) ging jedoch mit "I'm Easy"1) aus dem Episodenfilm "Nashville"1) (1975) als Sieger vom Platz. Ein Höhepunkt ihrer filmischen Karriere war sicherlich die Rolle der Kindergärtnerin Dorothy in "The Wiz"1) (1978, "The Wiz – Das zauberhafte Land") nach dem gleichnamigen Musical von William F. Brown (1928 – 2019), basierend auf dem Kinderbuch "Der Zauberer von Oz" ("The Wizard of Oz") von L Frank Baum1). Die Original-Erzählung verlegte William F. Brown in den New Yorker Stadtteil Harlem1) in das Milieu einer afro-amerikanischen Familie, in der Dorothy mit ihrem Hund Toto bei Tante Emma (Theresa Merritt1)) und Onkel Henry (Stanley Greene; 1949–2017) lebt, Regie führte Sidney Lumet1) nach einem Drehbuch von Joel Schumacher1). So schreibt filmdienst.de: "Neuverfilmung des legendären Musicals (1939), besetzt ausschließlich mit afroamerikanischen Sängern, Schauspielern und Tänzern, getragen von der neu arrangierten Musik von Quincy Jones1) im Motown1)-Sound der 1970er Jahre. Eine durchaus reizvolle Adaption, auch wenn die Darsteller (u. a. immerhin Diana Ross und Michael Jackson1) (Die Vogelscheuche)) eher blass bleiben."
In späteren Jahren wirkte sie in dem TV-Film "Out of Darkness"3) (1994, "Der lange Weg aus der Nacht") und und mimte die unheilbar an paranoider Schizophrenie erkrankte Paulie Cooper, die durch neue Therapie-Methoden versucht, in ein normales Leben zurückzufinden. "Pop-Diva Diana Ross gibt in dem einfühlsamen Porträt einer psychisch Kranken eine beeindruckende dramatische Vorstellung.", so fernsehsserien.de. Ihre ergreifende Darstellung wurde mit einer "Golden Globe"1)-Nominierung in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin – Mini-Serie oder TV-Film"1) belohnt, doch einmal mehr ging sie bei der  52. Verleihung1) der "Golden Globe Awards" leer aus und musste Joanne Woodward1) in "Breathing Lessons"4) ("Maggie, Maggie!") den Vortritt lassen → Wikipedia (englisch).
Eine weitere Hauptrolle spielte sie unter der Regie von Robert Allan Ackerman1) in dem musikalischen Kinostreifen "Double Platinum"1) (1999, "Double Platinum  – Doppel Platin!") und präsentierte sich als "Soul"1)-Star Olivia King, die einst Tochter Kayla (Brandy Norwood1)) zugunsten ihrer Karriere im Baby-Alter verließ. "Eine rührselige Geschichte, die die Gesangsstars Diana Ross und Brandy vereint und damit zwei Gesangsgenerationen zusammenbringt. Auch wenn die Geschichte recht stereotyp entwickelt ist, überzeugen die beiden Hauptdarstellerinnen und die von ihnen vorgetragenen Soul-Songs." meint filmdienst.de. Weitere geplante Projekte, beispielsweise ein Biopic über Josephine Baker nach der Biografie "Naked at the Feast" von Lynn Haney, blieben unrealisiert.
  
Diana Ross prägte als Frontsängerin der Girl Group "The Supremes" die Soul- und Popmusik der 1960er Jahre sowie die Plattenfirma "Motown" und stieg ab 1970 "zu einer schillernden Superstar-Persönlichkeit auf, die jedes Genre populärer schwarzer Musik beherrschte".5) Mit sechs Nummer-eins-Hits alleine in den USA, bewies Ross ihre Wandlungsfähigkeit auch als Schauspielerin in ihrem "Oscar"-nominierten Debüt als Billie Holiday in "Lady Sings the Blues". Mit den dazugehörigen Jazz-Aufnahmen hatte sie ebenso großen Erfolg wie ab Mitte der 1970er Jahre mit ihren Disco-Werken. Mit dem weltweiten Nummer-eins-Hit "Upside Down"1) etablierte sich Ross auch im deutschsprachigen Raum. Die Entertainerin wurde unzählige Male für alle großen Preise der Showbranche nominiert, darunter zwischen 1964 und 1982 zwölf Mal für den "Grammy", den sie allerdings nie in Empfang nehmen konnte.2) Um so mehr muss es sie gefreut haben, dass sie am 12. Februar 2012 den "Grammy"1) für ihr Lebenswerk ("Lifetime Achievement Award"1)) erhielt. Aus der Vielzahl der Ehrungen seien genannt
(Fremde Links: Wikipedia)

Diana Ross war zwischen 1971 und 1977 mit Robert Ellis Silberstein (→ Wikipedia (englisch)) verheiratet, aus der Verbindung gingen die Töchter Tracee Ellis Ross1) (* 28.10.1972) und Chudney Lane (* 04.11.1975) hervor. Tracee begann ihre Karriere als Modell, später wurde sie als Schauspielerin vor allen Dingen durch die Comedy-Serie "Girlfriends" bekannt. Hierhin trat sie von 2000 bis 2008 auf und wurde für ihre Leistung mehrfach für den "Image Award" nominiert. Chudney Lane versuchte sich ebenfalls in einigen Bereichen des Showgeschäfts, ohne große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.2) Die älteste Tochter von Diana Ross, Rhonda Suzanne (* 14.08.1971; → Wikipedia (englisch)), stammt aus der der Mitte der 1960er Jahre begonnenen Beziehung mit dem "Motown"-Gründer Berry Gordy1). Sie folgte ihrer Mutter als Sängerin und Schauspielerin ins Showgeschäft.
Diana Ross am 12. Juni 1982 bei ihrer Ankunft auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 932-2076); Urheber/Fotograf: Rob Bogaerts / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright) Im Oktober 1985 heiratete Diana Ross den norwegischen Geschäftsmann Arne Næss Jr. (1937 – 2004; → Wikipedia (englisch)), von dem sie sich im Februar 2000 wieder scheiden ließ. Aus dieser Ehe stammen der Bergsteiger und Fotograf Ross Arne (* 07,.10.1987) sowie der am 26. August 1988 geborene Schauspieler Evan Ross (Evan Olaf Næss; → Wikipedia (englisch)).
Ihre älteste Schwester Barbara (* 1942) ist eine bekannte Ärztin und die erste afroamerikanische Dekanin an einer medizinischen Fakultät in den USA. Ross' zweite Schwester Rita ist Lehrerin und veröffentlichte 2000 eine CD mit Kinderliedern. Darüber hinaus hat(te) Ross drei Brüder: Fred, Jr., Wilbert "Chico" Ross und Arthur "T-Boy" Ross (1949 – 1996; → Wikipedia (englisch)). Arthur war ein angesehener Songwriter bei "Motown", schrieb unter anderem Hits für Michael Jackson1), "The Miracles"1) sowie Marvin Gaye1), und veröffentlichte 1979 eine LP bei dem "Soul"-Label. Am 30. Mai 1996 wurden Arthur und seine Ehefrau Patricia Ann Robinson ermordet aufgefunden.2)

Diana Ross am 12. Juni 1982 bei ihrer Ankunft
auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 932-2076); Urheber/Fotograf: Rob Bogaerts / Anefo
Quelle: Wikimedia Commons (Ausschnitt des Originalfotos); 
Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)

Im Dezember 2002 erschien das Foto-Album "Diana Ross: Going Back" mit mehr als 200 Bildern als Dokumentation der langen und erfolgreichen Karriere des Stars. Bereits 1993 veröffentlichte sie ihre Autobiografie unter dem Titel "Secrets of a Sparrow" (dt. "Diana Ross – Mein Leben"), später schrieb sie an erneuten Lebenserinnerungen, "Upside Down: Wrong Turns, Right Turns and The Road Ahead" hießen die Ross-Memoiren, in denen sie "auch ihre seelischen Qualen genau unter die Lupe nimmt", wie sie in US-Medien versprach; die Veröffentlichung war für 2003 angekündigt.
Im Oktober 1995 publizierte John Wyeth jr. in der Reihe "Black Americans of Achievement" das Portait "Diana Ross: Entertainer", in dem der Autor den Aufstieg der Sängerin beginnend mit ihrer ärmlichen Kindheit in Detroit, über ihre Zeit mit den "Supremes", ihre Schauspielerkarriere bis hin zum Superstar beschreibt. 2001 gelangte "Diana Ross: A Legend in Focus" von Sharon Davis in die Buchhandlungen → mehr Literatur bei Wikipedia.
Von Julie Veille entstand die rund 50-minütige, filmische TV-Dokumentation "Diana Ross"3) (2019, "Diana Ross – Eine Diva erobert die Welt"; Originalsprache: Französisch).

    
Webpräsenz: www.dianaross.com
Quelle (nter anderem): Wikipedia (deutsch; mit Diskografie)
Siehe auch Wikipedia (englisch; mit Diskografie),
www.laut.de und www.whoswho.de
Filmografie bei der Internet Movie Database
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Links: 1) Wikipedia, 3) wunschliste.de, 4) filmdienst.de
Quellen:
2) Wikipedia (abgerufen 17.01.2012/08.09.2015; Artikel zu Diana Ross), 
5) Kurzbiografie www.taurus-press.de
Um zur Seite der Oldie-Stars zurückzukehren, bitte dieses Fenster schließen.
Home: www.steffi-line.de