Mit "Patrik Pacard" setzte das ZDF 1984 seine erfolgreiche Tradition fort, jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr mehrteilige Abenteuer um jugendliche Helden bzw. Heldinnen zu präsentieren. Nach "Timm Thaler"1) (1979), "Madita" (1980), "Silas"1) (1981), "Jack Holborn"1) (1982) und "Nesthäkchen"1) (1983) ging damit die sechste sogenannte Weihnachtsserie an den Start.
Der Sechsteiler erzählt die spannende Geschichte des 15-jährigen Patrik Pacard, der während einer Urlaubsreise mit seinen Eltern in Norwegen in den Strudel einer international agierenden Verbrecherorganisation gerät, die einem brillanten Forscher eine einzigartige, die Welt revolutionierende Formel entreißen will.
Die Idee bzw. die Buchvorlage stammte von Justus Pfaue2), der bereits die Drehbücher zu "Timm Thaler" (gemeinsam mit Peter M. Thouet2)), "Silas", "Jack Holborn" und "Nesthäkchen" abgeliefert hatte. Auch Regisseur Gero Erhardt1), Sohn des legendären Komikers Heinz Erhardt1) (1909 – 1979) und Vater des Schauspielers Marek Erhardt2) war kein Unbekannter, bereits bei "Nesthäkchen" hatte es eine Zusammenarbeit zwischen Pfaue und Erhardt gegeben. Auch Erfolgskomponist Christian Bruhn1) war wieder mit im Boot, steuerte die musikalische Untermalung bzw. das Titellied, gesungen von seiner damaligen Ehefrau Erica Bruhn alias "Lady Lily", bei; der dramatisch klingende Pop-Song kam später auch als Single auf den Markt. Erica Bruhn wurde übrigens gemeinsam mit ihrer Schwester Gitti als Gesangsduo "Gitti und Erika"2) bekannt.
Den Titelhelden spielte der bis dahin unbekannte Hendrik Martz, der damit über Nacht zum Teenie-Star wurde. Die Erwachsenenrollen waren prominent besetzt, Namen wie Peter Bongartz, Gila von Weitershausen, Wolfgang Kieling, Reinhard Glemnitz oder Karl-Heinz Vosgerau sorgten für eine hohe Zuschauerakzeptanz; Christian Wolff1) fungierte als Erzähler.

Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH"
www.universal-music.de

Patrik Pacard; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH" (www.universal-music.de)
Die jeweils 50-minütigen Folgen wurden täglich ab 25. Dezember 1984 gegen 18:00 Uhr ausgestrahlt, die damaligen Einschaltquoten waren enorm. Bis heute zählt "Patrik Pacard" zu den Kult-Serien der TV-Geschichte, wird von Vielen als "beste und spannendste Weihnachtsserie aller Zeiten" bezeichnet. 1988 zeigte die britische BBC eine 13-teilige synchronisierte Version unter dem Titel "Patrick Pacard". Nur wenige andere deutsche Serien schafften es nach England, darunter "Das Boot" sowie die Weihnachtsserien "Timm Thaler" und "Silas". (Quelle "Das Fernsehlexikon")
Seit 1. November 2004 ist der erfolgreiche ZDF-Mehrteiler auf DVD im Handel erhältlich.
 
Die Geschichte (Quelle: Wikipedia, Episodenbeschreibung der einzelnen Folgen auch bei www.fernsehserien.de):
Patrik (Hendrik Martz) sitzt bereits auf gepackten Koffern, als sich sein Blinddarm bemerkbar macht. Sein Vater (Peter Bongartz), der auf einer Bohrinsel arbeitet, will aber den gemeinsamen Urlaub auf jeden Fall nachholen. An ihrem Urlaubsziel, einem einsamen Fjord, bekämpfen sich jedoch die Geheimdienste der Großmächte. Dem genialen Biochemiker Professor Gunström (Wolfgang Kieling) ist eine sensationelle Genmanipulation gelungen. Er konnte die Gene derart manipulieren, dass Tomaten jetzt auch auf Gletschern wachsen und Weizen in der Wüste. Als die ahnungslose Familie Pacard in Norwegen eintrifft, ist die Jagd nach der Formel in vollem Gange. Die Pacards freunden sich mit Prof. Gunström und dessen Schweizer Assistentin Dr. Giovanna Castelli (Agnes Dünneisen) an. Viel zu spät bemerken sie, dass es der finstere Dimitri (Jean-Claude Bouillon) nicht auf Lachse, sondern auf die Arbeit von Prof. Gunström abgesehen hat.

Prof. Gunström wird von Dimitri mit einer Wahrheitsdroge betäubt. Als ihn Dr. Castelli findet, ist die Formel bereits in der Hand von Dimitri. Dimitris Plan geht nicht auf, und die Familie Pacard gerät zwischen alle Fronten. Der amerikanische Agent Harvey (Karl-Heinz Vosgerau) stellt Dimitri. Aber auch der russische Agentenführer Charkow (Jan Biczycki) ist ihm auf der Spur. Der norwegische Geheimdienstchef Okland (Knut Hinz) riegelt den Fjord ab. Er hält auch die Familie Pacard für Agenten. Harvey kann fliehen, Charkow wird verhaftet, und Dimitri versteckt sich in den Bergen des Fjords. Er findet die optimale Lösung, seine Beute aus dem Fjord zu schmuggeln: mit einem Laserstrahl brennt er die Formel in die Fußsohle Patriks. Bei der Operation rutscht jedoch Patriks Bein vom Stuhl, und der Laserstrahl trifft kurzzeitig sein Auge.

Patriks Vater rettet seine Familie mit Hilfe eines Hubschraubers aus dem Fjord. Sie suchen Schutz beim deutschen Konsul in Bergen. Dort werden sie bereits von einem Mitarbeiter des deutschen Geheimdienstes erwartet. Dimitri wurde gefasst, aber nach gründlicher Durchsuchung durch die norwegischen Behörden wieder auf freien Fuß gesetzt. Er nimmt sofort wieder die Verfolgung Patriks auf. Was keiner ahnt: Hinter dem Diebstahl steht eine arabische Befreiungsaktion. Der Verdacht kommt auf, dass die einzigen Unbeteiligten, die Pacards, der Dreh- und Angelpunkt des Geheimnisses sind.
Prof. Gunström erholt sich nur langsam. Die Pacards wollen zurück nach München, doch kurz vor dem Abflug wird Patriks Mutter (Gila von Weitershausen) von arabischen Befreiungskämpfern entführt. Nachdem sicher ist, dass der Anschlag Patrik gegolten hat, wird allen Beteiligten klar, dass der Junge Träger eines Geheimnisses sein muss. Sein Vater bringt Patrik zur Bohrinsel, wo er von einem Arzt untersucht wird, der aber nichts an Patriks Körper finden kann. In einem Funkspruch bieten die Entführer einen Deal an. Patrik soll sich eine Stunde in die Hände der Entführer begeben, dann kommt seine Mutter frei. Mit verschiedenen Tricks erreichen Vater und Sohn München, scheinbar unbemerkt. Doch sie werden schon von Harvey erwartet, der Patrik zu einem Lügendetektortest überredet. Doch dieser bringt nicht den gewünschten Erfolg. Charkow taucht auf, der die Spur der Entführer erfolgreich aufgenommen hat. Jetzt arbeiten Amerikaner und Russen zusammen. Patrik begibt sich zum Schein in die Hände der Entführer, plötzlich taucht Dimitri auf und entführt Patrik.

Dr. Castelli analysiert eine Bodenprobe von Ibrahims Schuh, trickst mit einer falschen Analyse die Agenten aus und rast mit Patrik zum Gefängnis seiner Mutter. Den beiden gelingt es, sie zu befreien. Die Pacards verstecken sich auf einer Alm, während Dr. Castelli auf die Genesung von Prof. Gunström hofft. Sie wollen die Formel auf der Welternährungskonferenz in Rom vorstellen. Patrik soll dabei sein, doch Dimitri hat seine Spur schon wieder aufgenommen.
Dimitri möchte eine Million Dollar vom arabischen Prinzen Ali (Pierre Clémenti) für die Formel. Der Prinz kann damit die Wüste in ein blühendes Paradies verwandeln. Dimitri taucht plötzlich bei der Familie Pacard auf und überrascht sie mit der Aussage, dass er die Ursache für Patriks periodisch auftretende Sehstörungen kennt. Patrik wurde versehentlich von einem Laserstrahl getroffen. Dadurch droht ihm die Ablösung der Netzhaut und somit eine Erblindung. Er bietet ihnen ein makaberes Geschäft an: Patriks Augenlicht gegen die Formel. Patrik und Dimitri suchen einen eingeweihten Augenarzt auf. Von dort werden sie in den Wüstenstaat entführt. Dr. Castelli wird ebenfalls gekidnappt. Prinz Ali will die Formel nur für sich verwenden und der Welt vorenthalten. Patrik schafft es, aus dem luxuriösen Gefängnis zu entkommen, und findet Unterschlupf in einem Ölcamp der Firma seines Vaters.
Der Einfluss der Großmächte auf Alis Land ist gleich Null. Trotzdem übt Charkow auf Prinz Ali Druck aus. Eine Untergrundorganisation soll Patrik, Dr. Castelli und die Formel zurückbringen. Harvey traut Charkow nicht über den Weg, daher schickt er Patriks Vater nach Arabien. Wieder ist der Kampf um die Formel zwischen den Großmächten entbrannt. Patriks Vater kämpft jedoch um das Augenlicht seines Sohnes. Nach einer dramatischen Flucht erreichen Vater und Sohn München. Prinz Ali wird von der Widerstandsgruppe getötet. Dr. Castelli und Dimitri, der immer noch hinter der Formel her ist, gelingt ebenfalls die Flucht.
Patriks Augenlicht kann in letzter Sekunde gerettet werden. Dass sich die Formel immer noch unter seinem Fuß befindet, weiß keiner seiner Verfolger. Die Familie entschließt sich, nochmals zu Prof. Gunström zu reisen. Dort erfährt Patrik, dass die Formel niemals dazu dienen wird, den Hunger auf der Welt zu beseitigen. Denn sie würde nur noch mehr Kriege und Hungersnöte verursachen. Daraufhin zerstört Patrik die Formel an seinem Fuß mit einem Messer.

Siehe auch Wikipedia, Das Fernsehlexikon
 Weitere Links bei www.wunschliste.de und www.fernsehserien.de

1) Der Link führt zur Beschreibung bzw. zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz
2) Der Link führt zu Wikipedia

Die Akteure:
Hendrik Martz

Hendrik Martz; Copyright Virginia Shue

… spielte den Titelhelden Patrik Pacard.
 
Geboren am 9. Mai 1968 in Hamburg.
 
Bekannt wurde Martz im Alter von 16 Jahren deutschsprachigen Raum durch die ZDF-Weihnachtsserie "Patrik Pacard" (1984).
Von 1989 bis 1990 besuchte er in New York eine Schauspielschule, das "Neighborhood Playhouse". Martz hat in einer Reihe von Familienserien mitgewirkt, darunter "Die Wicherts von nebenan", "Praxis Bülowbogen", "Großstadtrevier", "Unser Charlie" oder "Der Landarzt". Aus den meisten Serien ist er mittlerweile auf eigenen Wunsch ausgeschieden.
Seit Mitte der 1990er Jahre ist er auch im Theater zu sehen. Nebenbei ist Martz Gitarrist der Formation "Band Deutscher Mädels" und arbeitet u. a. als Schauspielcoach und Synchronsprecher.
  
Quelle: Wikipedia (Stand September 2010)
 
Webpräsenz: www.hendrikmartz.de
Webseite seiner Agentur: www.reitzenstein-management.de

Weitere Filme*) mit Hendrik Martz
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Peter Bongartz

Peter Bongartz; Copyright Virginia Shue

… spielte den Vater von Patrik Pacard, Peter Pacard.
 
Geboren am 22. Mai 1942 in Greifswald.
 
Kurzportrait zu Peter Bongartz innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Peter Bongartz
 
 
 
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Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Gila von Weitershausen

Gila von Weitershausen; Copyright Virginia Shue

… spielte die Mutter von Patrik Pacard, Karin Pacard.
 

Geboren am 21. März 1944 in Trebnitz (Schlesien).
 
Kurzportrait zu Gila von Weitershausen innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de

 
Weitere Filme*) mit Gila von Weitershausen

 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Wolfgang Kieling

Wolfgang Kieling; Copyright Virginia Shue

… spielte den genialen Biochemiker Professor Gunström.

Geboren am 16. März 1924 in Berlin-Neukölln,
gestorben am 7. Oktober 1985 in Hamburg.

Kurzportrait zu Wolfgang Kieling innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de, www.prisma.de
 
Weitere Filme*) mit Wolfgang Kieling
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Agnes Dünneisen … spielte Professor Gunströms Assistentin, die Biochemikerin Dr. Giovanna Castelli.

Geboren am 17. September 1955 in Basel (Schweiz)
 
Die Schweizer Theater- und Filmschauspielerin war nach ihrer Ausbildung an der Schauspielakademie in Zürich (Diplom 1975) anschließend bis 1981 am "Schauspielhaus Bochum"1) tätig; danach arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin. Neben bekannten Theaterrollen war sie auch im Fernsehen zu sehen, unter anderem in den Filmen "Die Frau gegenüber" (1978), "Die Nacht mit Chandler" (1979), als Elisabeth in der Serie "Blankenese" und in den Krimiserien "SOKO 5113" und "Der Fahnder". Bei "Derrick" spielte sie in den Episoden "Tod eines Wucherers" (1977) und "Abitur" (1978), weiterhin in der Folge "Die Kusine" (1975) aus "Der Kommissar". In einer frühen "Tatort"-Episode (1976, "Kassensturz"1)) hatte sie als Freundin des verschwundenen Postoberinspektors Rolf Salm ebenfalls einen Auftritt. 1984 spielte sie in der Weihnachtsserie "Patrik Pacard" die Biochemikerin Dr. Giovanna Castelli.
Zuletzt stand sie nach längerer Pause für die Schweizer Produktionen "Der Onkel vom Meer" (2000, → Filmlexikon) und "Usfahrt – Joy Ride" (2001, → Filmlexikon) vor der Kamera.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia
Infos zum Theaterwirken bei tls.theaterwissenschaft.ch
 
Weitere Filme*) mit Agnes Dünneisen
 
Link: 1) Wikipedia

Andreas Mannkopff … spielte den raffinierten Harry, Kollege von Patrik Pacards Vater Peter.

Geboren am 17. Mai 1939 in Berlin,
gestorben am 9. Oktober 2015 in Berlin.
 
Nach einem abgeschlossenen Schauspiel- und Gesangsstudium an der "Fritz-Kirchhoff-Schule" in Berlin, wandte sich Mannkopff zunächst dem Kabarett zu, stand am Düsseldorfer "Kom(m)ödchen" sowie in Heidelberg und Berlin auf der Bühne. Danach folgten Rollen am Theater, unter anderem auch am Berliner "Schlossparktheater".
Erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte der junge Schauspieler in Jürgen Büchmanns Kinostreifen "Das Geständnis eines Mädchens" (1967) und erregte mit der Rolle des Kutte die Aufmerksamkeit der Filmszene. Im Laufe der Jahrzehnte sollten weitere Kinoproduktionen wie "Jack the Ripper"1) (1976, mit Klaus Kinski), "Fabian"1) (1980), "Sigi, der Straßenfeger"2) (1984) oder "Otto – Der Film"1) (1985) folgen, in denen Mannkopff mit prägnanten Nebenrollen zu sehen war. Zuletzt wirkte er in der Hape Kerkeling-Komödie "Samba in Mettmann"1) (2004) sowie als Onkel Peter in dem Comedy-Klamauk "Männersache"1) (2009) in einer Kinoproduktion mit.
 
Doch es war vor allem das Fernsehen, mit dem Mannkopff eine bundesweite Popularität erlangte, die Figur des Thomas in der TV-Serie "Ida Rogalski"3) gehört zu seinen frühen TV-Aktivitäten. Mit legendären ZDF-Mehrteilern wie "Jack Holborn"3) (1982), "Patrik Pacard" (1984) und "Oliver Maass"3) (1985) wurde er bald zu einem bekannten Gesicht auf dem Bildschirm, in zahlreichen beliebten Unterhaltungsserien wie beispielsweise "Die Schwarzwaldklinik"1), "Die Wicherts von nebenan"1) oder "Freunde fürs Leben"1) gehörte er mit Gast- oder Dauerrollen zur prominenten Besetzungsliste, gab überwiegend bodenständige Typen. In der preisgekrönten Familienserie "Nicht von schlechten Eltern"1) mimte er ab 1993 den Hauptbootsmann Wutzki, war gleichzeitig in "Immer wieder Sonntag"1), den Geschichten um das turbulente Familienleben des Berliner Busfahrers Franz Sonntag (Gerhard Olschewski) zu sehen, wo er den Halbbruder von Hilde Sonntag (Grit Boettcher) mimte, um den sich die Familie immer wieder Sorgen machen muss. Wiederholte Gastauftritte in Quotenrennern wie "Tatort", "Das Traumschiff", "Großstadtrevier", "Küstenwache", "Unser Charly" oder "Sperling" gehören ebenso zu seiner TV-Filmografie wie verschiedenste Einzelproduktionen, in denen der vielseitige Schauspieler sich nie auf ein bestimmtes Rollenprofil festlegen ließ.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Mannkopff konsequent als Synchronsprecher und Sprachkünstler für Film und Fernsehen. So lieh er beispielsweise Benny Hill1) in der "Benny Hill Show" seine Stimme, Garfield oder auch Kenneth Connor in der legendären britischen Filmreihe "Carry on"1).
Mannkopff erntete auch als Underground-Filmer mit dem satirischen Film "Nie wieder Alkohol" Anerkennung, an der Seite von Barbara Schöne und Christiane Maybach. In den 1990er Jahren wurde der Film Kult, der u. a. im Wilmersdorfer Szene-Lokal "Komma Melina" am Fasanenplatz neben der Galerie Bremer von Rudolf Van der Laak (gestorben 2006 in Berlin) gedreht wurde, wo einst Melina M und Gerome Castell regelmäßig auftraten. Mannkopff schrieb das Buch, führte Regie und war Hauptdarsteller.
4)
 
Doch nicht nur als vielbeschäftigter Filmschauspieler und Sprecher machte sich Andreas Mannkopff einen Namen, während seiner Karriere blieb der Künstler, der auch ein Gesangsstudium absolvierte, stets der Bühne treu. Er glänzte in verschiedenen Musicals wie "La Cage aux Folles", "Die drei von der Tankstelle" und "Wie einst im Mai", der Milchmann in "Anatevka" gehört ebenso zu seinen Paraderollen wie der brummige Vater Doolittle in "My Fair Lady". Zuletzt war Mannkopff Ensemble-Mitglied der "Faust-Festspiele Kronach" unter Intendant Daniel Leistner und spielte seit der Premiere am 15. Juli 2015 auf der Freilichtbühne der Festung Rosenberg in der Verwechslungskomödie "Der Florentinerhut" von Eugčne Labiche den Onkel Taubstöckel. Das Lustspiel wurde unter anderem Ende der 1930er Jahre erfolgreich mit Heinz Rühmann verfilmt → "Der Florentiner Hut"1) (1939). 

Der Schauspieler starb nach schwerer Krankheit und hinterließ Sohn Daniel.  

Siehe auch Wikipedia sowie www.synchronkartei.de

Weitere Filme*) mit Andreas Mannkopff
 
Link: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 3) Beschreibung innerhalb dieser HP
4) Quelle: Wikipedia (Stand August 2008)

Jean-Claude Bouillon … spielte den finsteren Dimitri, der es auf die Formel von Professor Gunström abgesehen hat.

Geboren am 27. Dezember 1941 in Epinay-sur-Seine (Frankreich),
gestorben am 31. Juli 2017 in Marseille (Frankreich).
 
Der französische Schauspieler wurde durch prägnante Rollen in Film und Fernsehen bekannt. Darüber hinaus machte er sich als Charakterdarsteller am Theater einen Namen.
Populär wurde Bouillon vor allem durch seine Rolle des Kommissars Paul Valentin in der Krimiserie "Les brigades du Tigre" (Mit Rose und Revolver), eine Figur die er 36 Folgen lang zwischen 1974 und 1983 verkörperte; in Deutschland wurde die Serie erstmals ab 11. November 1976 in der ARD ausgestrahlt; siehe auch www.fernsehserien.de.
Beliebtheit erlangte Bouillon bei uns auch als Protagonist in dem ARD-Mehrteiler "Alexander Zwo" (1972/73). Zudem trat er als Reporter Chris Berdol in der Serie bzw. deutsch-französischen Co-Produktion "Die Rosen von Dublin"1) (1980/1983, Les roses de Dublin) und als finsterer Dimitri in dem ZDF-Weihnachtsmehrteiler "Patrik Pacard" (1984) in Erscheinung.
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Jean-Claude Bouillon
 
Fremde Links: 1) Wikipedia

Knut Hinz

Knut Hinz; Copyright Virginia Shue

… spielte den norwegischen Geheimdienstchef Okland.

Geboren am 23. Oktober 1941 in Berlin.

Kurzportrait zu Knut Hinz innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Knut Hinz
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Jan Biczycki … spielte den russischen Agentenführer Charkow.

Geboren am 20. Juni 1931 in Kattowitz (Polen),
gestorben am 18. Februar 1996 in München.
 
Die Kindheit verbrachte der aus einem polnisch-deutschem Elternhaus stammende Jan Biczycki in Schlesien, Österreich und während des aufkommenden Stalinismus in einem Klosterinternat der Jesuiten in Polen.
Er absolvierte ein Studium der Polonistik und Theaterwissenschaften in Warschau und der Filmhochschule Lódz. Dort lernt er unter anderem Roman Polanski1) und Andrzej Wajda1) kennen, wurde Mitbegründer des ersten systemkritischen Studentenclubs in Warschau ("Stodola"). Biczycki wurde durch die legendäre Inszenierung des Theaterstücks "König Ubu" (pl. "Król Ubu") bekannt und erlangte landesweite Popularität und Bekanntheit als Intendant am "Juliusz-Slowacki-Theater" in Krakau.
1965 erfolgte seine Flucht aus Polen und sein dauerhafter Aufenthalt im Westen. Zunächst arbeitete er hauptsächlich am Staatstheater in Kiel, später erhielt er eine Professur für Theaterwissenschaften an der Universität München. Ab Mitte 1974 war er an der "Otto-Falckenberg-Schule" in München tätig.
Er arbeitete für zahlreiche Projekte im Ausland, unter anderem in London, Graz, Salzburg, Wien, Tel-Aviv und Teheran (1975). Biczycki war neben seiner späteren Haupttätigkeit als Regisseur und Schauspiellehrer zudem immer wieder in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit begleitete er zahlreiche Personen der Film-, Fernseh- und Theaterbranche auf ihren ersten beruflichen Schritten. Darunter unter anderem Franka Potente, Nikolai Karo, Sönke Wortmann und andere.
 
Verheiratet war Jan Biczycki mit der polnischen Kostümbildnerin, Autorin und Malerin Roma Ligocka1).
 
Quelle: Wikipedia (Stand September 2010)
 
Weitere Filme*) mit Jan Biczycki
 
Link: 1) Wikipedia

Ivo Vrzal-Wiegand … spielte Charkows Kumpan Borodin.

Geboren am 6. Januar 1938 in Brünn (Brno, Tschechoslowakei, heute Tschechien).
 
Weitere Filme*) mit Ivo Vrzal-Wiegand

Karl-Heinz Vosgerau … spielte den amerikanischen Agenten Harvey.

Geboren am 16. August 1928 in Kiel.

Kurzportrait zu Karl-Heinz Vosgerau innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Karl-Heinz Vosgerau

Andreas Seyferth

Andreas Seyferth; Copyright Virginia Shue

… spielte dessen deutschem BND-Kollegen Müller II.

Geboren am 2. Februar 1945 in Berlin.

Der Sohn des Schauspielerpaares Wilfried Seyferth1) (1908 – 1954) und Tatjana Iwanow1) (1925 – 1979) wurde 1959 von Gerd Fröbe2) adoptiert, nachdem dieser seine verwitwete Mutter geheiratet hatte. Zwischen 1967 und 1969 machte Seyferth eine Schauspielausbildung an der "Otto-Falkenberg-Schule" in München. Anschließend hatte er ein Engagement an den "Kammerspielen" in München. Fünf Jahre lang wirkte er am "Thalia Theater" in Hamburg, seit 1986 leitet er mit der Schauspielerin Margrit Carls das "theater VIEL LÄRM UM NICHTS"1) in München, welches er Ende 1985 mit seiner Kollegin als freie Theatergruppe gegründet hatte. Seyferth führt zudem Regie, Margit Carls ist für Dramaturgie und die Arbeit mit Texten zuständig.
Seit Ende der 1960er Jahre steht Seyferth vor der Kamera, zeigte sich vornehmlich in Fernsehproduktionen. Man sah ihn unter anderem mit wechselnden Rollen in populären Krimiserien wie "Der Kommissar", "Derrick", "Der Alte", "Tatort", "Die Rosenheim-Cops" oder "SOKO 5113" sowie in diversen TV-Spielfilmen. Von September 2006 bis Oktober 2007 trat er als Opa Lutz in der RTL-Daily Soap "Alles was zählt"1) in Erscheinung, danach übernahm er nur noch wenige Aufgaben für das Fernsehen.

Informationen nach Wikipedia

Weitere Filme*) mit Andreas Seyferth 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue. 
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP

Reinhard Glemnitz … spielte den Augenarzt Dr. Huebner.

Geboren am 27. November 1930 im damals schlesischen Breslau.
 
Kurzbiografie zu Reinhard Glemnitz innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Reinhard Glemnitz

Sabi Dorr … spielte den Araber Ibrahim, der Patriks Mutter entführt.

Geboren am 24. August 1943 in Haifa.
 
Der israelische Schauspieler begann Ende der 1960er Jahre seine schauspielerische Tätigkeit in seinem Heimatland. 1968 wirkte er dort an der Seite von Shmuel Rodensky in "Tevje und seine sieben Töchter"1), einer deutsch-israelischen Koproduktion von Artur Brauner, mit. Durch die Mitwirkung an dem in Israel gedrehten Western "Carlos" (1971) kam er nach Deutschland und arbeitete fortan auch im deutschsprachigen Raum. Dorr spielte in den 1970er Jahren auch in einigen, dem damaligen Zeitgeschmack entsprechenden Erotik-Komödien. 1977 war er in der Rolle des Dr. Singh neben Heinz Rühmann in dem Kinodtreifen "Das chinesische Wunder"1) zu sehen, in der Fernsehserie "Ein Stück Himmel"1) (1982) spielte er den polnischen Leutnant Kuba, in "Patrik Pacard" war er 1984 der Entführer Ibrahim.
Dorr hatte außerdem regelmäßige Episodenrollen in populären TV-Serien, unter anderem in "SOKO 5113", "Derrick", "Der Alte", "Großstadtrevier" und "Faust". Häufig wurde er dabei als Bösewicht, Verbrecher oder Gangster eingesetzt.
Dorr war auch zuweilen auch in internationalen Kinoproduktionen, beispielsweise trat er 2005 in dem Drama "München"1) von Steven Spielberg als Yossef Gutfreund in Erscheinung.

Daneben stand er in den 1970er Jahren in Berlin auf der Theaterbühne2), auch in Theaterproduktionen unter der Regie Luc Bondy3). 1979 war er in Berlin an der Freien Volksbühne gemeinsam mit Rosel Zech in Bondys Inszenierung von Anton Tschechows Theaterstück "Platonow" in der Rolle des Isaak Wengerowitsch zu sehen. Im August 1983/84 spielte er in einer Aufführungsserie des Musicals "Anatevka" im Deutschen Theater in München, wiederum gemeinsam mit Shmuel Rodensky, die Rolle des Studenten Perchik4).
1984 sah man ihn an den Düsseldorfer Kammerspielen in dem Theaterstück "Königreich auf Erden" von Tennessee Williams5).
 
Information nach Wikipedia (Stand September 2010)
 
Weitere Filme*) mit Sabi Dorr (auch Sabi Dor)
 
Link: 1) Wikipedia
Quellen: 
2) Zehn Jahre Theater in Berlin. Ausg. 10, 1980
3) C. Bernd Sucher: Luc Bondy. Residenz-Verlag, Salzburg 2002, ISBN 3-7017-1284-0, S. 18
4) Fiddler on the Roof – Anatevka Homepage (Musical-Archiv F – H)
5) PROGRAMME DEUTSCHSPRACHIGER BUHNEN In: Die Zeit. 2. November 1984 (Seite nicht mehr abrufbar)

Pierre Clémenti … spielte den arabischen Prinz Ali.

Geboren am 28. September 1942 in Paris (Frankreich),
gestorben am 28. Dezember 1999 in Paris (Frankreich).
 
Pierre Clémenti arbeitete im Laufe seiner Karriere zwar vorwiegend als Schauspieler, war aber dennoch auch als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann, Filmproduzent, Komponist und Cutter tätig.
Er gab sein Schauspiel-Debüt 1960 in Yves Allégrets Gangsterstreifen "Chien de pique"1) (Junge, mach dein Testament) und entwickelte sich zu einem gefragten Charakterdarsteller. Bis zu seinem Tod spielte er in 94 Filmen mit und wurde vorwiegend in Frankreich und Italien bekannt. Seine berühmteste Rolle, mit der er auch im deutschsprachigen Raum populär wurde, war die des Sefir, Magier und Hofastrologe von Herodes, in Franco Rossis Bibelverfilmung "Ein Kind mit Namen Jesus"2) (1987, Un Bambino di Nome Gesú).
  
Pierre Clémenti starb 1999 an Leberkrebs.
 
Quelle: Wikipedia (Stand September 2010)
 
Weitere Filme*) mit Pierre Clémenti
 
Link: 1) Filmlexikon, 2) Wikipedia

Charles M. Huber
  
Charles M. Huber 2014; Urheber: Foto-AG Gymnasium Melle; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons
Charles M. Huber 2014
Urheber: Foto-AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Quelle: Wikimedia Commons
… spielte den Freund von Prinz Ali.

Geboren am 3. Dezember 1956 als Karl-Heinz Huber in München.
 
Charles Muhamad Huber wurde als unehelicher Sohn des senegalesischen Diplomaten Jean-Pierre Faye (Neffe des ehemaligen Präsidenten Senegals und Philosophen Léopold Sédar Senghor1)) und der deutschen Hausangestellten Olga Huber in München geboren. Er wuchs größtenteils bei seiner Großmutter mütterlicherseits auf und lernte seinen Vater erst mit 28 Jahren kennen. Huber absolvierte eine Ausbildung zum Zahntechniker, bevor er eine Karriere als Schauspieler und Politikberater in der Öffentlichkeit begann. Sein Künstlername lautet "Charles Muhamed". Die Wahl des Namens ist eine Erinnerung an seine Kindheit, in der er den Spitznamen "Charles" trug, sowie eine Sympathiebekundung an Muhammad Ali1). In seiner 2004 erschienenen Autobiographie "Ein Niederbayer im Senegal" beschreibt Huber seine Kindheit als Afrodeutscher, der bei seiner Großmutter in den 1960er Jahren in Großköllnbach (Markt Pilsting, Landkreis Dingolfing-Landau) aufwuchs, seine Jugend in München und sein schwieriges Verhältnis zum afrikanischen Teil seiner Herkunft. 2004 wurde er in das Deutschschweizer "P.E.N.-Zentrum" aufgenommen.

Huber begann seine Schauspielerlaufbahn in Münchner Kellertheatern, als erster Seriendarsteller mit afrikanischen Wurzeln außerhalb der USA erreichte er in 120 Ländern Bekanntheit durch die ZDF-Krimiserie "Der Alte", in der er 1986 bis 1997 den Polizeikommissar Henry Johnson verkörperte, nachdem er ein Jahr zuvor eine Gastrolle gespielt hatte. Des Weiteren wirkte er unter anderem in den Spielfilmen "Kehraus"1) (1983), "Kolp"1) (1984), "Enemy Mine"1) (1985), "Die Oma ist tot"1) (1997) und "Erkan & Stefan"1) (2000), 1996 trat er zudem neben Anna Nicole Smith in dem US-amerikanischen Actionstreifen "Skyscraper"1) in Erscheinung.
1999 schloss Huber an der "New York Film Academy" seine Regieausbildung ab, seine Abschlussarbeit, den Kurzfilm "The Arrival", stellte er 1999 bei den "Internationalen Hofer Filmtagen" vor. Auch als Bühnendarsteller ist Huber erfolgreich, 2004 gestaltete er in Alfred Uhrys1) Tragikomödie "Miss Daisy und ihr Chauffeur" den Chauffeur Hoke Colburn, 2010 beeindruckte er mit der Titelrolle in dem Musical "Mandela", einem Stück von Anna Bechstein (Libretto) und Walter Kiesbauer (Musik).
 
Nach seinem Ausstieg aus der ZDF-Serie "Der Alte" ging Huber 1996 nach Äthiopien, wo er als Berater für das Tourismusministerium arbeitete. Die inhaltliche Ausgestaltung des äthiopischen Pavillons bei der "Expo 2000" in Hannover mit über 1,3 Millionen Besuchern stammt von ihm und seiner Frau Shobha. Seit Anfang 2000 ist Huber als Berater diverser Bundesministerien und als Teilzeitberater der "Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation"1) der UNO (FAO) tätig, engagierte sich in außenpolitischen Arbeitskreisen anfänglich der SPD und dann bei der CSU und berät Firmen, die den afrikanischen Markt erschließen wollen.
Im Jahr 2002 gründete er die Organisation "Afrika Direkt e. V.", die unter anderem Künstler, Jugendliche und Notleidende im Senegal unterstützt, aber auch Jugendliche und sozial benachteiligte Kinder aus Deutschland, zum Beispiel aus dem Waisenhaus München, in den Senegal einlädt. 2006 setzte er sich für die verbesserte Integration von afrikanischen Sportlern im Profifußball ein und brachte den senegalesischen Präsidenten nach München.
Politisch interessiert war Huber seit seiner Jugend und gehörte bis 2004 der SPD an, seitdem steht er den Unionsparteien nahe. Im Bundestagswahlkampf 2009 unterstützte Huber die CSU, unter anderem bei Fernsehauftritten, und kreierte drei Internet-Wahlspots für Kanzlerin Angela Merkel. Bei der Bundestagswahl 2013 trat er für die CDU als Direktkandidat im Wahlkreis Darmstadt an, nachdem er zunächst für die CSU – mit Fürsprache Edmund Stoibers – in München-Ost hatte kandidieren wollen. Eine Findungskommission um die frühere hessische Kultusministerin Karin Wolff hatte sich für Huber ausgesprochen. Für den Wahlkampf verlegte er seinen Wohnsitz von München nach Mühltal bei Darmstadt, und um für den Wahlkreis antreten zu können, tauschte er sein CSU-Parteibuch gegen das der CDU. Am 30. Oktober 2012 wurde Charles M. Huber von der CDU Darmstadt mit 94 Prozent Zustimmung als Kandidat für den Bundestag aufgestellt. Huber unterlag bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 als Direktkandidat der früheren Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) mit 63.400 zu 65.812 Stimmen. Den Einzug in das Parlament schaffte er dennoch knapp über den 19. Platz auf der hessischen CDU-Landesliste.
Im Deutschen Bundestag ist Huber seither ordentliches Mitglied im "Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung"1), stellvertretendes Mitglied im "Auswärtigen Ausschuss"1), im Unterausschuss "Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln" sowie im "Ausschuss für Wirtschaft und Energie"1). Er bekleidet zudem das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des "Arbeitskreises Afrika" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie der Parlamentariergruppe "Französischsprachige Staaten West- und Zentralafrikas". Huber ist stellvertretendes Mitglied der "Parlamentarischen Versammlung der NATO"1).

Charles M. Huber ist verheiratet und hat vier Kinder. Er ist "Ehrenkommissar" der bayerischen Polizei.
 
Informationen nach Wikipedia (Stand September 2015) mit weiterführenden Quellenangaben
 
Webpräsenz: www.charlesmhuber.de sowie
Kurzbiografie bei www.bundestag.de
 
Weitere Filme*) mit Charles M. Huber
 
Link: 1) Wikipedia

Edmond Tamiz … spielte den Dr. Achmed, der Patrik, Dimitri und Giovanna gemeinsam mit den Jungen Shafti zur Flucht verhilft.
 
Geboren am 6. März 1923 als Edmond Tahmizdjian in Paris (Frankreich).
 
Weitere Filme*) mit Edmond Tamiz
Oscar Poveda … spielte den Jungen Shafti, der Patrik, Dimitri und Giovanna gemeinsam mit Dr. Achmed zur Flucht verhilft.
Jeanette Mühlmann … spielte die Dr. Liebold.
 
Geboren am 9. April 1952 in München.
 
Jeanette Mühlmann, Tochter eines Rechtsanwaltes und einer Tänzerin, ist eine deutsch-schweizerische Schauspielerin, Produzentin und Autorin, die vor allem während der 1980er- und 1990er-Jahre in zahlreichen deutschen Fernsehserien Auftritte hatte.
Mehr Infos zu der Künstlerin bei Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Jeanette Mühlmann
*) Link: Internet Movie Database
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