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Die Legende, nach der er
17 Geschwister gehabt habe, ist seit 20 Jahren eindeutig widerlegt,
vermerkt Wikipedia. Seine Geschwister vor ihm sollen früh bei einer
Cholera-Epidemie verstorben, Caruso als erstes Kind am Leben geblieben
sein. Sein Vater Marcellino Caruso,
Mechaniker in einer örtlichen Jutefabrik, verfügte über eine schöne, tiefe
Bass-Stimme, Mutter Anna Baldini (* 1838), eine zarte Frau, deren Gesundheit
durch die vielen Schwangerschaften stark angegriffen war, erregte einst mit
ihrem hellen Sopran Aufsehen. Die Verhältnisse, in denen die Familie im
neapolitanischen Stadtteil San Carlo all'Arena1) lebte, waren recht ärmlich, aber nicht asozial, und nur seiner Mutter hatte es der kleine
Errico zu verdanken, dass er eine Grundschulausbildung erhielt, die ihren Sohn von
einem örtlichen Priester unterrichteten ließ; die Mutter verstarb 1888, sein Vater Marcellino heiratete
kurze Zeit darauf erneut.
Schon früh fiel Errico durch seinen schönen Knaben-Alt1)
auf, mit zehn Jahren erhielt er bei lokalen Lehrern Gesangsunterricht und das
Angebot, man wolle seine Stimme mit Privatstunden fördern. Damals jedoch
hatte der Junge altersbedingt ganz andere Dinge als seine Stimme oder gar
damit verbundene Zukunftspläne im Kopf.
Enrico Caruso zwischen 1915 und ca. 1920
Dieses Foto von Enrico Caruso ist
Bestandteil der
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Grantham Bain collection"
der US-amerikanischen "Library
of Congress"1),
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An der "Mailänder Scala"1) feierte Caruso 1900/01 Triumphe
als Rodolfo
in
der
Puccini1)-Oper "La Bohème"1),
brillierte als junger Bauer Nemorino in
"Der Liebestrank"1)
("L'elisir d’amore") von Gaetano Donizetti1),
als Faust in "Mefistofele"1)
von Arrigo Boito1) oder
als Florindo in "Die Masken"1)
("La maschere") von Pietro Mascagni1) stets mit dem berühmten Arturo Toscanini1)
(1867 1957) am Dirigentenpult. Nach einem Gastspiel in Buenos Aires1) sowie
angemerkt, einer für
Caruso unerfreulichen Vorstellung am "Teatro San Carlo"1)
seiner Geburtsstadt die Zuschauerresonanz war unterkühlt und eher
verhalten , trat der Tenor im folgenden Jahr in Monte Carlo1) auf und
auch in London1) wollte man den Sänger mit der einzigartigen Stimme
hören, dessen Bandbreite vom lyrischen bis zum lyrisch-dramatischen
Fach, dem sogenannten "Spinto" reichte.
1903 reiste Caruso erstmals in die Vereinigten Staaten, gab dort mit der
Titelpartie in der Verdi1)-Oper "Rigoletto"1) sein umjubeltes Debüt an der New Yorker "Metropolitan Opera"1),
die schon bald zum Zentrum seines künstlerischen Wirkens wurde. Dort interpretierte er
innerhalb von 17 Jahren (mit Ausnahme von 1906) in mehr als 600 Vorstellungen 36 verschiedenen
Rollen eine wahre Meisterleistung.
Enrico Caruso 1902 als Maler Mario Cavaradossi
in "Tosca"1)
von Giacomo
Puccini1)
Urheber: Aimé Dupont*) (1842 1900),
New York
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Schutzfrist abgelaufen ist.
Quelle: Wikimedia
Commons
*) Link: Wikipedia (englisch)
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Daneben ging er auf zahlreiche umjubelte Konzerttourneen durch Europa
und die USA, begeisterte das "einfache" Publikum ebenso wie die
"Großen" seiner Zeit: Bei einer seiner Vorstellungen sang er 1906 in
Washington1)
vor dem US-amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt1), der persönlich einige Worte
mit dem berühmten Künstler wechselte. Zwei Jahre später beeindruckte er
zusammen mit der australischen Koloratur-Sopranistin Nellie Melba
(1861 1931) im Londoner "Buckingham Palace"1) König
Edward VII.1) und
dessen Gattin Königin Alexandra1). Sei es als ägyptischer
Feldherr Radames in der Verdi1)-Oper "Aida"1), als
Canio/Bajazzo in "Pagliacci"1)
("Der Bajazzo") von Ruggero Leoncavallo1),
als Chevalier Renato Des Grieux in dem Puccini1)-Werk "Manon Lescaut"1)
oder als Dick Johnson alias der Bandit Ramerrez in Puccinis "La fanciulla del West"1)
("Das Mädchen aus dem Goldenen Westen") Caruso schrieb
während dieser Zeit Operngeschichte. Zur Spielzeit 1915/16 gab er an
der "Metropolitan Opera"1)
erstmals die Tenor-Hauptrolle
des Samson1)
(→ Rollenfoto) in
"Samson et Dalila"1)
("Samson und Dalila") von Camille Saint-Saëns1) die
ungarisch-österreichische Mezzo-Sopranistin Margaret Matzenauer (1881 1963; → Wikipedia (englisch))
glänzte als Dalila1).
Bereits Mitte November 1911 war sie erstmals an der "Met" in der
"Aida"-Inszenierung neben Caruso (Radamès) und Ema Destinnová1)
(1878 1930) alias Emmy Destinn (Aida) als Amneris aufgetreten.
Foto: Alte Autogrammkarte; Urheber unbekannt
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Dass Caruso, der im übrigen ein
talentierter Zeichner bzw. Karikaturist war (→ Zeichnungen bei Wikimedia Commons), gegenüber dem neuen Medium "Stummfilm" nicht
abgeneigt war, erweist sich durch seine Mitwirkung in zwei Produktionen, von
denen nur noch eine in Kopie vorhanden ist. Der von Edward José1) für
"Paramount Pictures"1) gedrehte Streifen "My Cousin" (1918)
wurde 2021 in restaurierter Fassun wieder dem Publikum zugänglich gemacht.
Hier zeigte er sich mit der Doppelrolle des armen, aus Italien eingewanderten
Bildhauers Tommasso Longo, der in Rosa, gespielt von der Sopranistin
Carolina White (1886 1961; → Wikipedia (englisch)), verliebt
ist, sowie als dessen Cousin, der berühmte Tenor Cesare Caroli von
der "Metropolitan Opera" → Wikipedia (englisch). Bei
filmpodium.ch kann man lesen: "Was hat ein Operntenor in einem Stummfilm verloren? Enrico Caruso war ein Weltstar des
Gesangs, seine Plattenaufnahme von "Vesti la giubba" aus "I Pagliacci"1) von 1904
setzte mehr als eine Million Exemplare ab. Filmproduzent Jesse Lasky1), der vom Starruhm Carusos profitieren
wollte, verpflichtete den Sänger als Darsteller für zwei Filme,
"My Cousin" und "Splendid Romance", für die fürstliche Gage von 200 000 Dollar (der
letztere Film ist verschollen). Die Kritik lobte zu Recht Carusos Schauspielkunst: Er spielt faktisch drei Rollen die
beiden unterschiedlichen Cousins und dann noch die Rolle des Pagliaccio auf der Opernbühne mit Bravour,
wandelbar, erstaunlich natürlich und mit einiger Selbstironie. Auch wenn die banale Handlung
des Films seinem Talent nicht gerecht wird (und der Film floppte, weil das Publikum eigentlich Caruso singen hören wollte), ist
"My Cousin" doch sehenswert als Dokument von Carusos darstellerischen Fähigkeiten."
Wie erwähnt, gilt der ebenfalls von Edward José in Szene gesetzte
Stummfilm "The Splendid Romance" (1919) mit seiner
Rolle des Prinzen Cosimo als verschollen → Wikipedia (englisch).
| 1919 nahm Caruso mit der Partie des reichen, jüdischen
Juweliers Éléazar in der Oper "La juive"1)
("Die Jüdin") des französischen Komponisten Jacques Fromental Halevy1),
dem Schwiegervater von
Georges Bizet1),
eine letzte neue Rolle in sein Repertoire auf und eröffnete
damit 1920 gleichzeitig seine letzte Spielzeit an der
"Met". Erst Ende Mai 1921 kehrte Caruso krank und
geschwächt in seine Heimat Italien zurück, wo er in der Zwischenzeit
kaum aufgetreten war. Bereits seit längerer Zeit hatte der Tenor
gesundheitliche Probleme, zuletzt im Dezember 1920 auf der Bühne
der "Met" während der Vorstellung von "L'elisir d'amore"1)
("Der Liebestrank") einen Blutsturz erlitten, die Partie
jedoch zu Ende gesungen; die letzten Vorstellungen von
"La juive" sang er stehend, gestützt von seiner
Bühnenpartnerin. Eine Rippenfell-Entzündung mit anschließend mehreren
Operationen, die er zum Teil nur knapp überlebte, verschlechterten den
Allgemeinzustand Carusos deutlich. Die heroisch-verklärende
Geschichtsschreibung berichtet von den Schattenseiten des Ruhms: von schweren
Erschöpfungszuständen, Zusammenbrüchen des Kreislaufs, von
Ohnmachtsanfällen und rasenden Kopfschmerzen im letzten Viertel seiner
Karriere. Der junge Caruso war mit seiner Kraft und Energie verschwenderisch
umgegangen.2)
Enrico Caruso als Don José in der Oper
"Carmen"
von Georges
Bizet1)
Foto: Alte Autogrammkarte; Urheber unbekannt
Die Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei,
weil ihre urheberrechtliche
Schutzfrist abgelaufen ist.
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Im Frühjahr 1921 kehrte er nach Italien zurück, um sich im Grandhotel "Excelsior Vittoria" in
Sorrent1) zu
erholen sowie erneute Auftritte an der "Metropolitan Opera" in New York zu
planen; am Eingang des Hotels in der Altstadt von Sorrent erinnert
heute eine Gedenktafel an ihn → Foto bei Wikimedia Commons. In seinem Heimatland lebte
Caruso jedoch nur noch wenige
Monate
nach einem plötzlichen Rückfall erlag der
weltberühmte Tenor am 2. August 1921 mit nur 48 Jahren im "Hotel Vesuvio" in
Neapel1) den Folgen einer Bauchfellentzündung (Peritonitis1))
bzw. einer Blutvergiftung. Sein Leichnam wurde in der Kirche
"San Francesco di Paola"1) in Neapel aufgebahrt.
"König Viktor Emanuel III.1)
selbst öffnete die Kirche, in der zuvor nur königliche
Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen stattgefunden hatten," für Caruso. Am
19. August 1921 säumten rund hunderttausend Menschen den Weg von Carusos
Trauerzug zum "Cimitero di Santa Maria del Pianto". Freunde,
Weggefährten und gekrönte Häupter aus aller Welt waren
anwesend. Die Gebäudefassaden längs des Weges waren mit schwarzen Tüchern
verhängt; die Geschäfte in Neapel blieben geschlossen → Fotos der
Beisetzung bei Wikimedia Commons. Die sterblichen Überreste
Carusos ruhen in einem prunkvollen mit Marmor versehenen Mausoleum, das noch
heute zahlreiche Verehrer Carusos besuchen." vermerkt Wikipedia. Bis 1930 war es möglich, Carusos einbalsamierten Leichnam
in einem Glassarg zu besichtigen, bis dies
durch seine Witwe untersagt bzw. der Sarg mit einer Steinplatte verschlossen
wurde → findagrave.com.
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Caruso hinterließ seine Ehefrau, die US-amerikanische Millionärstochter und
Schriftstellerin Dorothy Park Benjamin1) (1893 1955),
die er am 20. August 1918 geheiratet hatte, sowie die im Dezember 1919
geborene, gemeinsame Tochter Gloria, welche 1999 im Alter von 79 Jahren verstarb. Aus
einer langjährigen Beziehung mit der Sopranistin und Operndiva Ada Giachetti
(1874 1946), mit der er
ab 1897 acht Jahre lang zusammenlebte, gingen die beiden Söhne Rodolfo
(02.07.1898 06.03.1951)
und Enrico Jr. (*. 07.09.1904), die den Namen ihres Vaters trugen.
Enrico Caruso 1918 mit Ehefrau Dorothy
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der US-amerikanischen "Library of Congress"1),
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Drucke und Fotografien. Gemäß der Bibliothek gibt es
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Rights
and Restrictions Information; Quelle: Wikimedia Commons
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Die Kinder sollen nach Hauptpersonen der Oper "La Bohème"1)
benannt worden sein, in der sich die Eltern kennenlernten.
Aus diesem Grund trug Enrico auch den Spitznamen
"Mimi". Ada verließ den oft untreuen Caruso. Sie floh mit dessen Chauffeur, woraufhin es zum Eklat und vielen Prozessen kam.
Caruso lebte danach einige Zeit mit Adas Schwester Rina zusammen, ebenfalls Sängerin, bis er zur Überraschung aller plötzlich die amerikanische Millionärstochter Dorothy Park Benjamin heiratete.
Mit dieser bekam er im Alter von 45 Jahren eine Tochter, Gloria.3)
Enrico Caruso Jr.,
der am 9. April 1987 im Alter von 82 Jahren in Jacksonville1) (Florida)
an den Folgen eines
Herzinfarktes starb, trat in die Fußstapfen seines Vaters und machte sich
ebenfalls einen Namen als Tenor, konnte den Ruhm seines Vaters jedoch nicht
erreichen. Außerdem versuchte er sich in Hollywood als Schauspieler und
zeigte sich unter anderem in zwei in spanisch gedrehten Produktionen, in
"La buenaventura" (1934, "The Fortune Teller"
→ IMDb) und
"El cantante de Napoles" (1935,
"The Singer of Naples") → Wikipedia (englisch).
Nach dem 2. Weltkrieg beendete er seine
Sängerkarriere.
Caruso war berühmt für seine warme, für einen Tenor sehr tiefe Stimme
sowie seine unübertroffene Bühnendarstellung. Das
üppige Volumen, die große Geschmeidigkeit und die schillernde Farbpracht seiner Stimme sind bis heute unerreicht.
Er besaß von Anfang an alle Voraussetzungen für einen Tenor von Weltklasse. Von
Ärzten und Stimmphysiologen, die ihn untersuchten, ist übereinstimmend eine
ganz außergewöhnliche Großräumigkeit aller Resonanzräume festgestellt
worden, die jedem sofort auffällt, der Photografien des Sängers daraufhin
prüft: Der mächtige Schädel rund, aber keineswegs weich (wie bei
Benjamino Gigli), liegt
wie ein Felsblock auf den Schultern, der vom Meereswasser
rundgeschliffen worden ist, aber seine Härte nicht verloren hat. Caruso war
größer, als auf den Photos erscheint: 1,76 Meter, und besaß einen enormen
Brustkorb, mit dessen atmender Betätigung er angeblich einen Flügel von
seinem Platz wegrücken konnte.4)
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Carusos ungeheure, weltweite Popularität hing nicht zuletzt auch damit zusammen,
dass er als erster Tenor Schallplattenaufnahmen machte. Rund 250 Platten
mit dementsprechend fast doppelt so viel Titeln entstanden während seiner kurzen
Karriere und trugen zu seinem geschätzten Vermögen von rund neun Millionen
Dollar bei. Von der "Victor Talking Machine Company"1), für die er seit 1904 Platten
besang, erhielt er schon zu Lebzeiten zwei Millionen Dollar.
Karikatur von Enrico Carusa aus dem Jahre 1902,
wie er sich selbst bei einer ersten Platten-Aufnahme
für "RCA Victor" sah
Urheber: Enrico Caruso; Datum: 11. 04.1902
Quelle: Wikimedia
Commons von soundofthehound.com;
Lizenz: gemeinfrei;
mehr zur Lizenz siehe hier
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Unter
seinen Aufnahmen waren nicht nur Opernarien sondern auch viele Volkslieder, wie
beispielsweise "O sole mio"1) des neapolitanischen Musikers und Komponisten
Eduardo Di Capua1)
(1865 1917), welches erst durch Caruso
weltberühmt wurde und einen Siegeszug rund um den Globus antrat. Viele dieser Aufnahmen sind verschollen, nur wenige
konnten der Nachwelt erhalten bleiben → mehr zum Thema "Aufnahmen" bei
Wikipedia. Seit 8. Februar 1960 ist er mit einem "Stern" (Adr.: 6625 Hollywood Blvd.) auf dem
"Hollywood Walk of Fame"1)
in der Kategorie
"Musikaufnahmen"1) ("Recording") vertreten, bei der Verleihung der "Grammy Awards"1) am 29. Mal 1987
wurde er posthum mit einem "Lifetime Achievement Award"
(Lebenswerk") geehrt. 2012 nahm man ihn in die von der britischen
Zeitschrift "Gramophone"1)
neu begründete "Gramophone Hall of Fame"1)
auf.
Das Leben Carusos wurde relativ frei erfunden und ein wenig rührselig unter dem
Titel "Der
große Caruso"1) (1951, "The Great
Caruso")
mit Mario Lanza
(1921 1959) in der Titelrolle von Richard Thorpe1) (Regie) auf die Leinwand gebracht.
Mit diesem Film erreichte Mario Lanza einen internationalen
Bekanntheitsgrad, an den
Kinokassen wurden insgesamt fünf Millionen Dollar
einspielt eine beachtliche Summe für die damalige Zeit.
"Eine Mischung von Historie und Unterhaltungselementen in gefälligem Rahmen. Für Liebhaber
italienischer Opernmusik ein Genuß."
urteilt filmdienst.de.
Das
Lied "The Loveliest Night Of The Year" (→ Wikipedia (englisch))
aus diesem Streifen verkaufte
sich erneut millionenfach und kletterte in die US-amerikanischen
"Top 5". Das Soundtrack-Album "Christmas Hymns and
Carols" geriet zum Millionen-Seller und im selben Jahr absolvierte Lanza
in den USA seine legendäre "Caruso Concert Tour".
In jüngerer Zeit entstand der von Norbert Busè1)
realisierte Dokumentarfilm
"Enrico Caruso Die ewige Stimme"1) (2022),
der erzählerisch im Mai 1920 einsetzt, als Enrico Caruso nach Havanna1)
reist, um dort für eine hohe Gage als Radamès
in Giuseppe Verdis1)
"Aida"1)
aufzutreten. Bevor Caruso die Bühne betritt, erschüttert eine Bombenexplosion das
Theater; die Ereignisse werden als Schlüsselmoment genutzt, um Carusos Mythos
und die Schattenseiten seines Ruhms zu beleuchten," (Quelle: Wikipedia)
→ siehe auch fernsehserien.de
Zahlreiche Biografen/Autoren in aller Welt zeichneten das Leben Carusos mehr oder weniger erfolgreich nach.
In deutscher Sprache erschien unter anderem von Christian Springer
das Buch "Enrico Caruso Tenor der Moderne": Nicht nur wegen der
unglaublichen Akribie, mit der der Autor den Lebens- und Karriereweg nachzeichnet, so
dass der Mensch hinter den äußeren Ereignissen fassbar wird, sondern auch wegen des
speziellen Ansatzpunktes, der Caruso als den "Tenor der Moderne" charakterisiert: Springer
analysiert sämtliche 238 Tondokumente, die von Caruso erhalten sind.
Dennoch ist seine Studie keine trockene Lektüre für Spezialisten. Dank
des lebendigen, unverkrampften Stils, mit dem auch Exkurse ins reichlich
komplizierte Privatleben des Stars gemeistert werden, wird dieser Band
nicht nur allen Opernfreunden Freude machen,
sondern auch allen Menschen, die sich für außergewöhnliche Menschen interessieren.5) → christian-springer.com
Von Pietro Gargano und Gianni Cesarini liegt das Werk "Caruso. Eine
Biographie" in deutscher Übersetzung vor, in dem Leben und Kunst des legendären Tenors einfühlsam
dargestellt, Erschwernisse und Aufstieg eines bedeutenden Opernsängers, welcher mit seiner Kunst Weltgeltung errang,
geschildert werden. Lothar Ohlenschläger veröffentlichte "Enrico Caruso. Triumph und
Tragödie eines Sängers. Eine medizinische Betrachtung",
in dem er unter medizinisch-psychologischen Aspekten das Leben Carusos
untersucht und die Hintergründe seines tragischen Lebensweges
erläutert.
Von vielen wird die Biografie des Sohnes von Caruso, Enrico Caruso Jr. als
"einzig wahre Biografie" angesehen. Zusammen mit Andrew Farkas
begann der damals 79-Jährige 1983 mit den Aufzeichnungen zu dem Buch
"Enrico Caruso: My& Father And My Family",
welches 1988 auf den Markt kam; es wurde bisher nicht in die deutsche
Sprache übersetzt → Literatur bei Wikipedia.
Am 27. Februar 1987 gab der "United
States Postal Service"1) ihm zu Ehren eine 22-Cent -Briefmarke mit seinem Konterfei heraus.
Aus Anlass des 100. Todestages des berühmten Tenors wurde am 2. August 2021 in seinem
Geburtshaus das "Casa Museo Enrico Caruso" ("Hausmuseum Enrico Caruso") eingeweiht
→ casamuseoenricocaruso.it
sowie
Fotos bei Wikimedia
Commons.
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