Filmografie
Der italienische Tenor Mario Del Monaco wurde 27. Juli 1915 als Sohn eines hohen italienischen Ministerialbeamten in Florenz1) in eine wohlhabende, musikalische Familie hineingeboren, wuchs mit den beiden jüngeren Brüdern Marcello (1919 – 1984) und Alberto auf. Der Großvater war Organist gewesen, Vater Ettore Del Monaco als Beamter bei der Stadtverwaltung tätig und hatte zuvor zudem als Musikkritiker gearbeitet, Mutter Flora Giachetti, eine Kusine der Operndiva und langjährigen Lebensgefährtin des legendären Enrico Caruso, Ada Giachetti (1874 – 1946), verfügte über einen wunderschönen Sopran. Die Familie lebte wegen der beruflichen Funktionen des Vaters zeitweise in Cremona1) sowie im damals von Italien besetzten Tripolis1) (heute: Libyen1)), wo Ettore Del Monaco als Kolonialkommissar eingesetzt war, und ließ sich schließlich in Pesaro1) an der italienischen Adriaküste1) nieder. 
Mario Del Monaco, 1966 fotografiert von Evelyn Richter; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_hauptkatalog_0201067); Eigentümer/Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Urheber: Evelyn Richter; Datierung 1966; Quelle: www.deutschefotothek.de Bereits als Kind erhielt Mario Del Monaco ersten Gesangs- und Klavierunterricht sowie ab 1928 Geigenunterricht am Musikgymnasium in Pesaro, erregte als 13-Jähriger mit seiner außergewöhnlichen Stimme bei einer Aufführung der Kantate "Narcisse à la fontaine" von Jules Massenet1) am "Teatro Beniamino Gigli" im nahe bei Pesaro gelegenen Monte Roberto1) Aufsehen. Der berühmte Dirigent Tullio Serafin1) (1878 – 1968), der der Vorstellung beiwohnte und der schon Maria Callas (1923 – 1977) gefördert hatte, überredete den Jungen, an einem Gesangswettbewerb teilzunehmen, der an einem Studio der römischen Oper stattfand. Mario Del Monaco ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor – er ließ 80 Konkurrenten hinter sich – und beschloss zunächst, seine Stimme mit Hilfe von Schallplattenaufnahmen großer Sänger autodidaktisch weiter zu entwickeln. Später besuchte er in Pesaro das "Conservatorio "Gioachino Rossini""1), erhielt Gesangsunterricht von Luisa Melzi-Palazzini sowie von Maestro Arturo Melocchi (1879 – 1960; → Wikipedia (englisch)), der vor allem seine stimmliche Technik verbesserte. 1936 gewann er ein Stipendium für fortgeschrittene Studenten und setzte seine Ausbildung in Rom1) an der dem "Teatro dell'Opera di Roma" angeschlossenen Opernschule fort, die er dann erneut bei Melocchi beendete.
  
Mario Del Monaco, 1966 fotografiert von Evelyn Richter1)
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_hauptkatalog_0201067)
Eigentümer/© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/
Urheber: Evelyn Richter; Datierung 1966
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
Am 20. März 1940 stand der knapp 25-Jährige mit einem Tournee-Ensemble am Theater von Cagli1) nahe Pesaro erstmals auf der Bühne und gab in der Oper "Cavalleria Rusticana"1) von Pietro Mascagni1) den jungen Bauern Turiddu. Als offizielles Debüt betrachtete er jedoch stets den 31. Dezember 1940, wo er erstmals am "Teatro Puccini" in Mailand1) mit dem Part des Marineleutnants Pinkerton in der berühmten Oper "Madame Butterfly"1) von Giacomo Puccini1) auftrat. Während des 2. Weltkrieges zum Kriegsdienst eingezogen, konnte er seine beginnende Karriere lediglich mit sporadischen Auftritten fortsetzen, wenn er Urlaub erhielt."Unter anderem gastierte er als Maler Cavaradossi in Puccinis   "Tosca"1) an der Seite von Maria Caniglia1) am "Teatro Regio di Parma"1), dort wirkte er auch bei der Uraufführung (22.11.1942) der Oper "Ariodante" von Nino Rota1) (Musik) und Ernesto Trucchi (Libretto) unter der musikalischen Leitung von Gianandrea Gavazzeni1) in der Titelrolle mit." vermerkt Wikipedia.
Nach Kriegsende gelang ihm 1945 auf Anhieb an der "Mailänder Scala"1) der Durchbruch als Tenor mit seiner Partie des Pinkerton in Puccinis "Madame Butterfly" und begründete damit zudem seine internationale Karriere. Im Folgejahr brillierte er im Sommer 1946 in der "Arena von Verona"1) als Feldherr Radames in dem Verdi-Werk "Aida"1), trat im selben Jahr erstmal am Londoner "Royal Opera House"1) in Covent Garden1) auf und begeisterte auch dort als Pinkerton in "Madame Butterfly". Mario Del Monaco feierte mit den Helden-Partien beispielsweise in "Tosca"1) oder in "Der Bajazzo"1) von Ruggero Leoncavallo1) Triomphe, gestaltete 1950 am "Teatro Colòn"1) in Buenos Aires1) erstmals Verdis1) "Otello"1), eine Partie die er während seiner grandiosen Laufbahn noch mehr als 400 Mal singen sollte und die untrennbar mit seinem Namen verbunden bleibt. Bei einer "Aida"-Vorstellung an der "San Francisco Opera"1) war selben Jahr der Direktor der New Yorker "Metropolitan Opera"1), Rudolf Bing1) (1902 – 1997), anwesend, der ihn zunächst zu einem Gastspiel einlud, ihm dann später einen Vertrag für die "Met" gab.
In den folgenden Jahren avancierte Mario Del Monaco zu einem der gefragtesten Tenöre der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, seine Hauptaktivitäten spielten sich den 1950er Jahren an der New Yorker "Metropolitan Opera"
und der "Mailänder Scala" ab. Während seiner zweiten Spielzeit an der "Met sang er beispielsweise 24 Mal den Radames, später folgten – neben dem "Otello" bis 1959 unter anderem Verdi-Rollen wie der Mestize Alvaro in "Die Macht des Schicksals"1), der Titelheld Manrico in "Der Troubadour"1) oder die Titelpartie des Banditen Ernani in "Ernani"1). An der "Scala" glänzte er beispielsweise als trojanischer Held Aeneas1) in "Die Trojaner"1) ("Les Troyens") von Hector Berlioz1), mit der männlichen Titelpartie in "Samson und Dalila"1) ("Samson et Dalila") von Camille Saint-Saëns1), als Sergeant Don José in "Carmen"1) von Georges Bizet1) oder als Poet Andrea Chénier" in der gleichnamigen Oper1) von Umberto Giordano1). Del Monaco wurde als Maler Cavaradossi in Puccinis "Tosca"1) ebenso gefeiert wie als Bandit Dick Johnson in "Das Mädchen aus dem Goldenen Westen"1) (Puccini) oder als Canio in Leoncavallos "Der Bajazzo"1) – um nur Einiges zu nennen → Repertoire (Auszug) bei Wikipedia.
"In den 1950er Jahren war er neben dem lyrischeren Giuseppe Di Stefano (1921 – 2008) und später Franco Corelli (1921 – 2003) einer der bekanntesten Tenöre und galt zusammen mit Renata Tebaldi (1922 – 2004) als Opern-Traumpaar. Mit Tebaldi spielte er 14 Gesamtaufnahmen italienischer Opern ein. Er sang auch häufig mit Maria Callas (1923 – 1977), wobei von einigen dieser Aufführungen Live-Mitschnitte vorliegen." kann man bei Wikipedia lesen.
Umjubelte Konzertreisen führten Mario Del Monaco rund um den Globus, 1958 beispielsweise sang er den "Otello" in Tokio1) vor dem japanischen Kaiser Hirohito1), 1961 feierte er in der ehemaligen Sowjetunion1) am Moskauer "Bolschoi-Theater"1) Triumphe, ab 1962 gab er auch in Deutschland regelmäßig Gastspiele. So wirkte er 1966 an der "Stuttgarter Staatsoper"1) in einer viel beachteten Aufführung des Wagner-Werks "Die Walküre"1) mit und gab unter der musikalischen Leitung von Ferdinand Leitner1) den Siegmund an der Seite von Opern-Größen wie Anja Silja1) (Brünnhilde), Hildegard Hillebrecht (1925 – 2018; Sieglinde), Carlos Alexander (1915 – 1991; Wotan) und Otto von Rohr1) (Hunding).
Anfang der 1960er sah es so aus, als wäre die glanzvolle Karriere des Tenors beendet: Am 13. Dezember 1963 wurde er bei einem Autounfall sehr schwer verletzt und konnte erst nach acht Monaten seine Arbeit wieder aufnehmen. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen – er musste sich seit dem Unfall regelmäßig der Dialyse1) unterziehen – begeisterte er weiterhin auf der Opernbühne wie auch bei seinen Tourneen das Publikum. Zu einem Highlight der Veranstaltung des "Gran Premio Eurovisione della Canzone"1) (heute "Eurovision Song Contest") am 20. März 1965 im italienischen Neapel1) geriet sicherlich auch sein Erscheinen, wo der Weltstar im Rahmen des künstlerischen Pausenprogramms auftrat → Wikipedia.

Mario Del Monaco, 1966 fotografiert von Evelyn Richter1)
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_hauptkatalog_0200957)
Eigentümer/© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/
Urheber: Evelyn Richter; Datierung 1966
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017

Mario Del Monaco, 1966 fotografiert von Evelyn Richter; Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_hauptkatalog_0200957); Eigentümer/Copyright SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Urheber: Evelyn Richter; Datierung 1966; Quelle: www.deutschefotothek.de
Portrait Mario Del Monaco; Urheber: Stevan Kragujevic (1922–2002); Genehmigung zur Veröffentlichung: Tochter Tanja Kragujevic; Lizenz: CC BY-SA 3.0 RS; Quelle: Wikimedia Commons Unter anderem riss er 1968/69 die Budapester Opernbesucher/-innen mit seinem "Otello" sowie dem "Samson" zu Begeisterungsstürmen hin und wurde von den Ungarn als "Bester Tenor aller Zeiten" gefeiert; seine letzte Vorstellung als "Otello" gab Mario Del Monaco 1972 im belgischen Brüssel1) am "Théâtre Royal de la Monnaie"l).  
Bereits 1973 kündigte der damals 58-Jährige anlässlich der Feier zum hundertsten Geburtstag von Enrico Caruso seinen Abschied von der Bühne an, trat danach nur noch wenige Male auf. zu seinen letzten Seine letzten Bühnenauftritten zählte 1974 beim "Festival Puccini"1) im italienischen Torre del Lago, einem Ortsteil von Viareggio1), der Part des Arbeiters Luigi in der Puccini-Oer "Il tabarro"1)  sowie der Canio in "Der Bajazzo"1) ("Pagliacci") von Ruggero Leoncavallo1), so am 1. Mai 1975 an der "Wiener Staatsoper"1) und am 14./17. Mai 1975 am "Teatro Morlacchi" in Perugia1). In den nachfolgenden Jahren verlegte er sich mehr aufs Schreiben, war beispielsweise mit Kritiken und Rezensionen für Fachzeitschriften tätig, beschäftigte sich mit der Malerei und Bildhauerei und erteilte zudem Gesangsunterricht in Meisterkursen.
 
Erwähnenswert ist, dass der blendend aussehende Mario Del Monaco seit Ende der 1940er sporadisch auch in einigen Spielfilmen mitwirkte, die seine Popularität in der Öffentlichkeit noch steigern sollten. Sein Leinwanddebüt gab er bereits 1948 in dem von Camillo Mastrocinque1) gedrehten Krimi "L'uomo dal guanto grigio" als Silvio Martini, der wie Freundin Anna Gaddi (Annette Bach1)) in einer Mordserie in den Fokus der ermittelnden Polizei gerät → Wikipedia (englisch). 
 
Portrait Mario Del Monaco
Urheber: Stevan Kragujević (1922–2002) → Wikipedia (englisch)
Genehmigung zur Veröffentlichung: Tochter Tanja Kragujević → permission
Lizenz: CC BY-SA 3.0 RS; Quelle: Wikimedia Commons
Es folgten zwei von Giacomo Gentilomo1) in Szene gesetzte Biopics: In "Wunder einer Stimme – Enrico Caruso"1) (1951, "Enrico Caruso: leggen da di una voce"), der Verfilmung der Jugendjahre des von Ermanno Randi (1920 – 1951; → Wikipedia (englisch)) dargestellten, legendären Enrico Caruso sah man ihn zwar nicht, um so beeindruckender waren seine für Randi geschmetterten Caruso-Arien; übrigens spielte Gina Lollobrigida die junge Stella, in die sich Caruso verliebt. "Etwas simpel und sentimental geraten, aber als Gesangsfilm dank des Tenors Mario del Monaco recht gefällig." urteilt filmdienst.de über den Streifen. In "Ewige Melodie"2) (1952, "Melodie immortali – Mascagni") mit Pierre Cressoy1) als Musikstudent bzw. später gefeierter Komponist Pietro Mascagni1) war Del Monaco dann wieder mit der Rolle des Tenors Stagno präsent. Für das von Raffaello Matarazzo1) gedrehte, filmischen Portrait mit Episoden aus dem Leben von Giuseppe Verdi1) mit dem deutschen Titel "Giuseppe Verdi – Ein Leben in Melodien"3) (1953, "Giuseppe Verdi") stand er erneut mit Pierre Cressoy (als Verdi) vor der Kamera und verkörperte den italienischen Tenor Francesco Tamagno1) (1850 – 1905) → Wikipedia (englisch). Nach seinem Auftritt als Mario Abbate in dem nach dem Roman "Vae Victis" von Annie Vivanti1) entstandenen Melodram "Guai ai vinti" (1954; Regie: Raffaello Matarazzo; → Wikipedia (englisch)) sowie als Sänger (in seiner Rolle des "Otello") in "Casa  Ricordi" (1954, Regie: Carmine Gallone1);  → Wikipedia (englisch)), einer fiktionalisierten Geschichte der berühmten Musikverlags-Dynastie Ricordi1), beteiligte sich Del Monaco als Schauspieler für längere Zeit an keiner Kinoproduktion mehr. Zwar übernahm er für Gérard Landry1) den Gesangspart des Herzogs von Mantua in der von Flavio Calzavara1) nach der Verdi-Oper "Rigoletti"1) mit Aldo Silvani1) (Gesang: Tito Gobbi1)) gedrehten Verfilmung "Rigoletto e la sua tragedia"3) (1956, "Der Hopnarr" → IMDb), doch erst in dem von Wolfgang Liebeneiner1) mit Christian Marquand1) und Eleonora Rossi-Drago1) in den Hauptrollen inszenierten, musikalischen Melodram "Schlussakkord"1) (1960) konnte man ihn als Star-Tenor Carlo del Monti, wieder auf der Leinwand bewundern. Nach einer neuerlichen, diesmal fast zwei Jahrzehnte andauernden Pause wirkte er unter der Regie von Dino  Risi1) noch einmal in der Komödie "Ein Sack voll Flöhe"3) (1978, "Primo amore") mit und zeigte sich an der Seite der Protagonisten Ornella Muti1) und Ugo Tognazzi1) mit der Rolle des Hoteldirektors  → Wikipedia (englisch). Das Fernseh-Publikum konnte ihn mitunter in seinen Paraderollen erleben, so in den für die "RAI"1) produzierten TV-Versionen der Opern "Andrea Chénier" (1955; Regie: Mario Landi1)/Dirigent: Angelo Questa (1901–1960); → IMDb), in "Il trovatore"1) (1957; Regie: Claudio Fino (1914–?)/Dirigent: Fernando Previtali1) → IMDb) und in "Otello"1) (1958; Regie: Franco Enriquez (1927–1980)/Dirigent: Tullio Serafin1) → IMDb). In dem von Renato Castellani1) (Regie) entstandenen italienischen TV-Mehrteiler "Verdi" (1982, "Giuseppe Verdi – Eine italienische Legende") mit Ronald Pickup1) als Komponist Giuseppe Verdi1) wurden in der letzten Folge "Il vecchio mago" Archivaufnahnen seines Gesangs aus "Otello" verwendet → IMDb.
 
Der legendäre Tenor Mario Del Monaco starb am 16. Oktober 1982 im Alter von 67 Jahren in Mestre1), einem Stadtteil von Venedig1), an den Folgen seiner Nierenerkrankung. Es wird berichtet, es sein letzter Wille gewesen, in einem "Otello"-Kostüm beigesetzt zu werden; die letzte Ruhe fand er auf dem "Cimitero Centrale" seiner Heimatgemeinde Pesaro1) → findagrave.com. Noch zu Lebzeiten wurde Anfang Januar 1982 seine Autobiografie unter dem Titel "La mia vita e i miei successi" veröffentlicht.
Aus seiner Ehe mit der Sopranistin Rina Filippini (1917 – 1991), die er 1941 heiratete, gingen die Söhne Giancarlo und Claudio hervor. Der am 27. Dezember 1943 geborene Giancarlo Del Monaco1) machte sich einen Namen als Opernregisseur und zählt zu den renommiertesten Regisseuren des Musiktheaters. Er leitete unter anderem das "Staatstheater Kassel"1) (1980–1982), war Intendant der "Oper Bonn"1) (1992–1995) und der "Opéra de Nice"1) (1997–2001). von 2009 bis 2011 war er Künstlerischer Leiter des Opernfestivals auf Teneriffa1) → "Operissimo". Claudio Del Monaco (* ca. 1947)  war ebenfalls im Kunstbetrieb tätig, fungiert(e) unter anderem als Operndirektor in Belgrad und als Kunstdirektor des "Serbischen Nationaltheaters" in Novi Sad1) → www.nzz.ch.
   
 Zahlreiche Tonträger zeugen noch heute von der enormen sängerischen Dominanz des Tenors, der über "eine enorm ausladende Stimme mit metallischer Strahlkraft in der Höhe und einem fast baritonalen Klang in der Tiefe verfügte"4). Besonders in späteren Jahren verzeichnete er zudem große Plattenerfolge mit neapolitanischen Liedern. Es ist kein Zweifel, dass Del Monacos stählerner Bronzeklang auch heute noch zu beeindrucken vermag. Wer das bestreitet, leugnet die sinnliche Wirkung, die von solch einer virilen Stimme ausgehen kann. Seine "Otello"-Aufnahmen zeigen dies immer noch eindrucksvoll, ebenso der fulminante Mitschnitt der "Forza del destino"1) unter Dimitri Mitropoulos1) aus dem Jahre 1953. Hier hat man Del Monaco "at his best", mit noch unbeschädigtem überwältigendem Material, dessen metallische Kraft mitzureißen vermag, und mit dramatischer Intensität, die ihn auch noch auszeichnete, als die Stimme nachzulassen begann.5)
   
In Treviso1) (Region Venetien1)) befindet sich am "Corso del Popolo" eine lebensgroße Bronze-Statue des weltweit gefeierten Sängers, der seit 1975 bis zu seinem Tod in der "Villa Luisa" nahe Treviso lebte. Es wurde anlässlich der Eröffnung des Privatunternehmens "Istituto Lirico Mario Del Monaco" am 8. Oktober 2011 enthüllt → Foto bei Wikipedia. "Dem Unternehmen, das unter anderem Kosmetika und Wein mit dem Namen "Mario Del Monaco" bewarb, wurde 2015 der Gebrauch des Namens schadensersatzpflichtig untersagt." vermerkt Wikipedia. Ebenfalls 2011 wurde das am "Corso del Popolo" gelegene Opernhaus "Teatro comunale" in Treviso ihm zu Ehren in "Teatro communale "Mario Del Monaco"" umbenannt → Wikipedia (englisch).
   Siehe auch Wikipedia (deutsch; mit Opern-Repertoire (Auszug)),
Wikipedia (englisch; mit Diskografie),
"Operissimo" auf der Basis des "Großen Sängerlexikons"  
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Link: 1) Wikipedia, 2) wunschliste.de, 3) filmdienst.de
Quelle: 4) Wikipedia (abgerufen: 22.03.2026)
5) Jürgen Kesting: "Die Großen Sänger des 20. Jahrhunderts" (Sonderausgabe für Cormoran Verlag München, 1993, S. 713/714)
  
Filme
Filmografie bei der Internet Movie Datzabase
(Fremde Links: Wikipedia, wunschliste.de, filmdienst.de; R = Regie)
Kinofilme Fernsehen
Um zur Seite der legendären Bühnen-Stars zurückzukehren, bitte dieses Fenster schließen.
Home: www.steffi-line.de