Ehrungen / Literatur / Nachwirken (Theater/Film) |
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| Maria Callas wurde am 2. Dezember 1923 als Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulos, zweite Tochter von George Kalogeropoulos (1881 1972) und dessen Ehefrau Elmina Evangelia (1894 1982), in New York City1) bzw. im Stadtteil Washington Heights1) geboren. Die Eltern verließen wenige Monate vor ihrer Geburt die griechische Kleinstadt Meligalas1) und wanderten in die USA aus; der ältere Bruder Vassilios war zuvor in Griechenland an Typhus verstorben. Als Vater Georges 1929 eine Apotheke in einem griechischen Viertel von Manhattan1) eröffnete, änderte er den Familiennamen in "Callas". | ||||||
Ein erstes Vorsingen an der "Metropolitan Opera"1) war zunächst nicht erfolgreich, Anfang 1947 erhielt sie dann bei der von zwei italienischen Impresarios gerade ins Leben gerufenen Operntruppe "United States Opera Company" ein Engagement für eine Aufführung der Puccini-Oper "Turandot"1). Durch Vermittlung von Nicola Rossi-Lemeni1) (1920 1991), der als Bass bei der Truppe sang, lernte Maria Calla den Tenor Giovanni Zanatello (1876 1949; → Wikipedia (englisch)) kennen, der zu dieser Zeit als künstlerischer Leiter Sängerinnen und Sänger für das "Opernfestspiele Arena di Verona[" suchte. Für die Aufführung der Oper "La Gioconda"1) von Amilcare Ponchielli1) verpflichtet, ging sie nach Italien und sang Anfang August 1947 unter der Leitung von Tullio Serafin1) (1878 1968), der die außergewöhnliche Begabung von Maria Callas sofort erkannte und ihr Mentor wurde, die Titelpartie in der "Arena von Verona"1). Es dauerte jedoch noch einige Zeit, bis Maria Callas der Durchbruch zur international gefeierten Sängerin gelingen sollte. 1948 sang sie, erneut unter der Leitung von Tullio Serafin, in Puccinis "Turandot" sowie in den Verdi1)-Opern "Aida"1) und "Die Macht des Schicksals"1) ("La forza del destino"). Im selben Jahr gab sie am 30. November 1948 am "Teatro Communale di Firenze"1) zum ersten Mal die Norma in der gleichnamigen Oper1) von Vincenzo Bellini1), eine Rolle, mit der sie später Weltruhm erlangen sollte "Norma" war die zentrale Figur in Callas' Karriere, fast neunzig Mal sang sie die liebende, leidende, sanfte und grausame Druiden-Priesterin. Ein Jahr später sprang Maria Callas in Venedig am "Teatro La Fenice"1) für die erkrankte Margherita Carosio1) (1908 2005) ein, mit der Figur der Elvira in der Bellini-Oper "Die Puritaner"1) ("I puritani") gelang ihr endgültig der künstlerische Durchbruch, mit einer der schwierigsten Koloratur-Partien feierte sie einen triumphalen Erfolg und galt seither als der Typ der dramatischen Koloratur-Sopranistin schlechthin. Mit Unterstützung ihres Ehemannes und Managers, dem Industriellen Giovanni Battista Meneghini1) (1896 1981), den sie am 21. April 1949 geheiratet hatte, begann nun eine international glanzvolle, einzigartige Karriere für die Sopranistin, die durch ihre Heirat italienische Staatsbürgerin geworden war. Die zu jener Zeit noch recht schwergewichtige Callas erweiterte ihr Repertoire, studierte mit Begeisterung Richard Wagner1)-Partien, sang beispielsweise in Italien die Brünnhilde in "Die Walküre"1) , die weibliche Titelpartie in "Tristan und Isolde"1) oder die Kundry in "Parsifal"1), brillierte beispielsweise am "Teatro Colón"1) in Buenos Aires1) in "Turandot", "Norma" und "Aida" weltweit lag ihr bald das kulturinteressierte Publikum zu Füßen. "Weitere Tourneen nach Lateinamerika führten sie nach Mexiko-Stadt1), São Paulo1) und Rio de Janeiro1). 1951 überwältigte Callas als "Aida" im "Palacio de Bellas Artes"1) das mexikanische Publikum. Das Ende der Siegerszene im 2. Akt beschloss sie, abweichend von der Partitur, mit einem glasklaren es3. "Das Publikum drehte durch", beschrieb die Plattenfirma "EMI"1) die Reaktion. Die historische Aufnahme ist erhalten und wurde in den 1990er Jahren als "Aida Live 1951" von "EMI" als CD herausgegeben." notiert Wikipedia. Schon früh hat ihre Stimme etwas Besonderes: Das metallische, von engem Vibrato gekennzeichnete Timbre macht sie unverwechselbar. Sie ist nicht eben schön im klassischen Sinne. Es gibt Unregelmäßigkeiten, und sie lässt sich nicht einordnen: Sie ist absolut eigenwillig. Dennoch gelingt es ihr, ein Repertoire aufzubauen, für dessen Partien normalerweise drei Sängerinnen notwendig sind. Das Geheimnis ihres Erfolges ist sicher auch ein psychischer: Sie spiegelt Seelenzustände, hat eine ungeheure Suggestivkraft, der ihre Zuhörer und Zuschauer reihenweise verfallen. Sie ist ein stimmliches Chamäleon bald in ätherisch entrückten Lyrismen, bald in dramatisch belebten Koloraturen. Sie verfügt nicht nur über Stimme, sondern vor allem über Technik. Und sie hat ein schauspielerisches Ausdrucksvermögen, das nur ganz wenigen Sängern und Sängerinnen zu eigen ist.2) In den kommenden Jahren wurde dann die "Mailänder Scala"1) zum "Hauptschauplatz" von Maria Callas' herausragender Bühnenpräsenz, als "Regina della Scala" schrieb sie Operngeschichte. Bereits 1950 hatte sie dort ihr Debüt in Verdis "Aida" als "Ersatz" für die erkrankte Renata Tebaldi (1922 2004) gegeben, 1952 beispielsweise beeindruckte sie dort als Konstanze in dem Mozart-Singspiel "Die Entführung aus dem Serail"1).
Am 2. Januar 1958 kam es dann in Rom zu einem Eklat: Trotz Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten Giovanni Gronchi1) sowie hochrangiger Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur brach die "Primadonna assoluta" eine Vorstellung der "Norma" ab, da ihre Stimme aufgrund einer Erkältung versagte. Der Skandal war perfekt, Maria Callas machte weltweit Schlagzeilen und von der Presse wurde auch ihr anschließendes Zerwürfnis mit dem Generaldirektor der "Scala", Antonio Ghiringhelli (1903 1979), sowie Ende 1958 mit dem Direktor der "Met", Rudolf Bing1) (1902 1997), ausgeschlachtet "Bing feuert Callas" titelten die Zeitungen weltweit.
Unter der Regie von Franco Zeffirelli wollte sie mit der "Norma"1) ihr Comeback festigen, doch schon 1965 musste sie in Paris eine Vorstellung aufgrund eines Schwächeanfalls abbrechen. Neben ihren gesundheitlichen Problemen zehrten auch private Rückschläge an den Kräften der Primadonna: Ihre leidenschaftliche Liaison mit dem Multimillionär Aristoteles Onassis1) blieb ohne Happy End, die Hoffnung, er würde sie zu seiner Ehefrau machen, erfüllte sich nicht. Die Beziehung hatte sich merklich abgekühlt, der Reeder verließ sie und heiratete am 20. Oktober 1968 Jacqueline Kennedy1) (1929 1994), die Witwe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy1) (1917 1963). Später hieß es nach ihrem rätselhaften Ableben in der einschlägigen Boulevard-Presse die "Diva aller Diven" sei an gebrochenem Herzen gestorben. In den nachfolgenden Jahren versuchte Maria Callas mit verschiedensten Aktivitäten über ihre unglückliche Liebesbeziehung hinwegzukommen, gestaltete beispielsweise in dem von Pier Paolo Pasolini1) nach der gleichnamigen Tragödie1) des Euripides1) frei gedrehten Leinwanddrama "Medea"1) (1969) die Titelfigur der Medea1) an der Seite des Laiendarstellers/Sportlers Giuseppe Gentile1) (Jason1)) die Kritiken waren zweigeteilt, an den Kinokassen geriet die Produktion zum Flop. "Pasolini ließ die Callas in ihrer ersten und einzigen Filmrolle keinen einzigen Ton singen, nur wenige Dialoge sprechen, er inszeniert sie, die für ihre expressive Bühnenpräsenz berühmt ist, über weite Strecken gegen ihr Image, statuarisch, streng, zurückgenommen." vermerkt Wikipedia. Ab 1971 unterrichtete die Callas zeitweilig ein Jahr lang an der New Yorker "Juilliard School"1) ausgewählte Meisterklasse, 1973 inszenierte sie zur Eröffnungsvorstellung des neu erbauten "Teatro Regio"1) in Turin1) mit allerdings nur mäßigem Erfolg das Verdi-Werk "Les vêpres siciliennes"1) ("Die Sizilianische Vesper"), jene Oper, mit der sie einst die "Mailänder Scala" erobert hatte. Anschließend ging sie im selben Jahr nach längerer Bühnenabstinenz zusammen mit Giuseppe di Stefano (1921 2008) erstmals wieder auf eine Konzerttournee, welche durch Europa, die Vereinigten Staaten und den Fernen Osten führte. Die Callas wurde zwar immer noch begeistert gefeiert, doch ihre stimmlichen Fähigkeiten hatten nachgelassen. Ihren letzten öffentlichen Auftritt während dieser Tournee hatte sie am 11. November 1974 im japanischen Sapporo1). Danach lebte Maria Callas bis zu ihrem Tod völlig zurückgezogen in ihrem Appartement in der Pariser "Avenue Georges-Mandel", dort starb die größte Sängerin des vergangenen Jahrhunderts, die bereits zu Lebzeiten zur Legende geworden war, am 16. September 1977 mit nur 53 Jahren als offizielle Todesursche wurde "Herzinfarkt" angegeben, Gerüchte von Selbstmord und Tablettenüberdosis machten die Runde. Die Trauerfeier nach byzantinischem Ritus1) fand am 20. September 1977 in der griechisch-orthodoxen1) "Kathedrale Saint-Etienne"1) in Paris statt. Unter den Trauergästen befanden sich Fürstin Gracia von Monaco, Prinzessin Caroline Grimaldi1), der Bariton Tito Gobbi1) und der Filmproduzent Franco Rossellini1). Ihrem Wunsch folgend, wurde ihr Leichnam eingeäschert und ihre Asche vor der griechischen Insel Skorpios1) im Ionischen Meer1) verstreut. Im Kolumbarium des Pariser Friedhofes "Père Lachaise"1) befindet sich ein symbolisches Urnengrab3), dass noch heute ein Wallfahrtsort für viele Anhänger/-innen ihrer Kunst ist → Foto der Gedenktafel bei Wikimedia Commons sowie knerger.de. Die vergleichslose Wirkung von Maria Callas liegt in einer Ausdruckskraft, die den inneren Sinn der Musik zum Klingen und dadurch die Nerven der Zuhörer zum Schwingen bringt. Sie kann nicht erfasst werden durch die Beschreibung nur technischer Fertigkeiten und rein stimmlicher Tugenden. Die "Schönheit" ihres Singens liegt in der Unbedingtheit und Intensität des Ausdrucks von, wie der Regisseur Werner Schroeter1) in seinem eindringlichen Epitaph schrieb, "weniger total vertretbaren Gefühle(n): Leben, Liebe, Freude, Hass, Eifersucht und Todesangst".4) Zahllose Tonträger legen noch heute Zeugnis ab von der ungeheuren stimmlichen Dominanz der virtuosen Sopran-Sängerin, viele Autoren haben den Werdegang, das von Höhen und Tiefen geprägte Leben der Primadonna beleuchtet und versucht, mit den Legenden, die sich um sie ranken, dem "Mythos Callas" aufzuräumen. An dieser Stelle genannt werden soll die 1990 von Jürgen Kesting1) veröffentlichte Biografie "Maria Callas": Maria Callas ihre triumphale Karriere und sie selbst sind im Verlauf der Jahrzehnte beinahe zum Mythos geworden. Sie, die unbestrittene Diva des 20. Jahrhunderts gab der Oper des 19. Jahrhunderts ihre ursprüngliche Bedeutung zurück: von einer Schönheit zu singen, die mit Unglück behaftet ist. Im Mittelpunkt dieser großen Biographie stehen die einzigartige Stimme und unglaubliche Bühnenpräsenz der Callas, die kein Geringerer als Leonard Bernstein1) einstmals die größte Künstlerin der Welt nannte.5) Bereits zu Lebzeiten wurden der Callas verschiedene Ehrungen zuteil, doch vor allem posthum würdigte man ihr künstlerisches Schaffen. So brachte die "Griechische Post"1) in der Reihe "EUROPA Bedeutende Persönlichkeiten" am 5. Mai 1980 eine Sonderbriefmarke mit ihrem Konterfei heraus. Auch in anderen Ländern wurden Briefmarken aufgelegt, wie unter anderem 2023 in Frankreich eine Sondermarke zum 100. Geburtstag. Anlässlich des 30. Todestages erschien 2007 in Griechenland eine 10-Euro-Gedenkmünze (Silber) in einer Auflage von 5.000 Stück, gefolgt am 27. Juni 2023 von einer 2-Euro-Gedenkmünze (Auflage: 750.000 Stück) zum 100. Geburtstag, welche Callas im Profil zeigt. Ebenfalls zum 100. Geburtstag wurde am 25. Oktober 2023 in Athen1) in der Nähe des "Syntagma-Platzes"1) das "Maria-Callas-Museum"1) eröffnet. "Es soll den Besuchern Einblicke in das Leben und die Karriere dieser außergewöhnlichen Künstlerin vermitteln, die zu den bedeutendsten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts zählt. ( ) Auf drei Ebenen werden über 1.300 Exponate aus dem Leben von Maria Callas gezeigt, darunter Schulalben, Bücher und Noten mit handgeschriebenen Zusätzen, Bühnenkleidung, Bilder und Fotos. Zu den Objekten der Sammlung gehören auch das persönliche Fotoalbum der Sängerin, ihr Garderobenspiegel und ihre Brille, die sie fast nie in der Öffentlichkeit trug."3) Nicht nur einige Straßen und Plätze, darunter der "Largo Maria Callas" in Mailand1) und die "Allée Maria Callas" in Paris1), tragen ihren Namen, sondern auch eine 1965 von Marie-Louise Meilland1) gezüchtete Rosensorte. Erwähnenswert ist auch, dass man Callas am 11. Februar 2007 bei der Verleihung der "Grammy Awards"1) posthum mit dem "Lifetime Achievement Award"1) ("Lebenswerk") ehrte. 2012 wurde sie in die von der britischen Zeitschrift "Gramophone"1) neu begründete "Gramophone Hall of Fame"1) aufgenommen. Seit Oktober 2021 erinnert eine von der griechischen Bildhauerin Aphrodite Liti (→ Wikipedia (englisch))geschaffene, 1,8 Meter hohe, goldglänzende Bronze-Statue am Fuße der Akropolis1) in Athen an die Operndiva. Diese Huldigung wurde/wird jedoch nicht von allen Athenern positiv bewertet, besonders in den sozialen Medien stieß das Werk auf heftige Kritik bzw. löste Häme und hitzige Diskussionen aus "sieht aus wie ein Terminator" hieß es unter anderem, "ein kitschiges Ding, das in einem "Star-Wars"1)-Themenpark besser aufgehoben sei" meinte ein anderer User. Liana Skourli, Gründerin/Präsidentin der griechischen "Maria-Callas-Gesellschaft" und Mitinitiatorin der Spendenaktion für die Statue, bezeichnete die Kritik als "völlig ungerechtfertigt". → theguardian.com Der mit der Operndiva persönlich bekannte Musik-Autor Stelios Galatopoulos veröffentlichte mehrere Bücher über die von ihm bewunderte Sängerin, so "Callas: La Divina" (1963), "Callas: Prima Donna Assoluta" (1976) und "Maria Callas: Sacred Monster" (1998), ein mit zahlreichen Privatfotos sowie Rollenfotos reich bebildertes Werk, dass unter dem deutschen Titel "Maria Callas. Die Biographie" (2001) auf den Markt kam. Mit einem Essay von Attila Csampai1) und einer Würdigung von Ingeborg Bachmann1) wurde das Werk "Callas. Gesichter eines Mediums" (1993) publiziert, der "Enthüllungsjournalist" Nicholas Gage1) verfasste das Buch "Greek Fire: The Story Of Maria Callas and Aristotle Onassis" (2000; dt. "Griechisches Feuer. Maria Callas und Aristoteles Onassis"), in dem der Autor sich auf das "heiße" Kapitel der langjährigen Affäre zwischen Diva und Krösus konzentriert, mit zahlreiche Missverständnissen, falschen Informationen und Sagen über die Lebens- und Liebesgeschichte der Callas und insbesondere ihrer Beziehung zu dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis aufräumen will. Ganz neu und besonders sensationell ist allerdings die Behauptung, dass Callas und Onassis heimlich ein Kind hatten, welches 1960 am Tag der Geburt gestorben sein soll. Zum 75. Geburtstag von Maria Callas erschien 1998 von Claire Alby und Alfred Caron das Buch "Maria Callas, ihre Stimme, ihr Leben", in dem sich die Autoren noch einmal auf die Spuren der unvergesslichen, stimmgewaltigen Sängerin begeben, "die doch alles tat, was man in der Oper nicht tun soll: Sie sang mit drei oder sogar fünf Stimmen, Mezzosopran, lyrischem Sopran, dramatischem Sopran, Koloratursopran. Von Erio Piccagliani (19172002) stammen die größtenteils noch nie zuvor veröffentlichten Fotografien, die den exquisiten Bildband illustrieren. Abgerundet wird er durch die beigelegte CD, die mit seltenen Tondokumenten eine Callas auf der Höhe ihrer Kunst wiederauferstehen lässt.6) Neben zahlreichen weiteren Biografien seien unter anderem die in deutscher Sprache erschienen Schriften "Maria Callas. Die Stimme der Leidenschaft. Eine Biographie" (2023) der Kulturhistorikerin Eva Gesine Baur1) und "Maria Callas. Kunst und Mythos" (2023) des Musikwissenschaftlers Arnold Jacobshagen1) genannt → mehr Literatur zu Maria Callas bei Wikipedia. Darüber hinaus schuf der US-amerikanische Dramatiker Terrence McNally1) das Theaterstück "Master Class" (dt. "Meisterklasse"), das 1996 mit dem New Yorker Theaterpreis "Drama Desk Award"1) sowie 1996 mit einem "Tony Award"1) in der Kategorie "Best Play" ausgezeichnet wurde. Thematisiert werden die letzten Lebensjahre der gefeierten Künstlerin, die, "nach dem Verlust ihrer Stimme und dem Ende der Bühnenkarriere, drei verschüchterte, junge Sänger unterrichtet. Darin zeigt sich die Sängerin als Perfektionistin, aber auch als extrem eitel, selbstbezogen, brutal, despotisch und hartnäckig mit anderen, aber auch mit sich selbst."7) Die Uraufführung fand mit der "Philadelphia Theatre Company" am 1. März 1995 in Philadelphia statt, wechselte dann im November 1995 an den New Yorker "Broadway"1) bzw. das "John Golden Theatre", wo die Inszenierung von Leonard Foglia nach rund 600 Vorstellungen letztmalig Ende Juli 1997 präsentiert wurde → Wikipedia (englisch). Zur deutschsprachigen Erstaufführung kam es unter der Regie von Gerd Heinz1) am 23. November 1996 am "Bayerischen Staatsschauspiel"1) ("Cuvilliés-Theater"1)) in München1) mit Elisabeth Rath1) in der Rolle der Maria Callas. Bis Ende 1997 gab es noch sieben weitere deutschsprachige Premiere, unter anderem am "Staatstheater Stuttgart"1) (Regie: James Edward Lyons8)) mit Ortrud Beginnen und am Hamburger "Thalia Theater"1) (Regie: Niels-Peter Rudolph1)) mit Hildegard Schmahl1) als Callas → taz.de. Ein weiteres Bühnenwerk (Ein-Personen-Stück) trägt den Titel "Maria und die Callas" aus der Feder des 1950 in Ulm1) geborenen Theatermachers Wolfgang Schukraft, welches in einer Inszenierung von Franz Garlik1) am 16. März 2017 in der "Theaterei Herrlingen" in Herrlingen1) (Baden-Württemberg1)) mit der Sopranistin Lauren Francis1) zur Uraufführung gelangte → theaterkompass.de. Zudem sind einige Filme über Maria Callas zu nennen (Link: Wikipedia, fernsehserien.de; P = Produktion, R = Regie)
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Offizielle Website: www.maria-callas.com Siehe auch Wikipedia (deutsch, mit ausgewählter Diskografie), Wikipedia (englisch). prisma.de, dieterwunderlich.de, fembio.org, operissimo.com sowie den Artikel von Jürgen Kesting1) zum 30. Todestag bei spiegel.de Fotos bei Wikimedia Commons |
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Fremde Links: 1) Wikipedia, 8) felix-bloch-erben.de Quellen: 2) www,prisma.de 3) Wikipedia (abgerufen 18.12.2011/15.03.2026) 4) Jürgen Kesting: "Die Großen Sänger des 20. Jahrhunderts" (Sonderausgabe für "Cormoran Verlag", München; 1993, S. 656) 5) Klappentext 6) Zitat amazon-Redaktion 7) fischer-theater.de |
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