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Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau wurde am 28. Mai 1925 als jüngster von
drei Söhnen in Berlin geboren. Sein Vater Albert Fischer-Dieskau (1865 1937;
bis 1934 Albert Fischer), ein promovierter Altphilologe, war Oberstudiendirektor,
Mutter Theodora (1884 1966) Englischlehrerin. Der ältere Bruder
Klaus1) (1921 1994) war später
Kirchenmusiker und Leiter des Berliner
"Hugo-Distler-Chors"1), Bruder Martin (* 1923) fiel auf
Grund einer Behinderung 1944
den Euthanasie-Morden1) des
NS-Regimes1) zum Opfer.*)
Ein Vorfahre der Familie mütterlicherseits war der kurfürstlich-sächsische Kammerherr
Carl Heinrich von Dieskau1) (1706 1782), dem
Johann Sebastian Bach1) 1742 seine
"Bauern-Kantate"1)
widmete, sein Großvater der Pfarrer und Hymnologe1) Albert Fischer1)
(1829 1896).
Schon als kleiner Junge zeigte sich sein
musikalisches Talent, seine Eltern ließen ihm Klavier- und Gesangsunterricht
geben, letzteres ab 1942 zunächst bei dem Bach-Sänger Prof. Georg A. Walter
(1875 1952),
später bildete der Musikpädagoge Prof. Hermann Weißenborn1)
(1876 1959) Fischer-Dieskaus
Stimme an der
Berliner "Hochschule für Musik" (heute "Universität der Künste Berlin"1)) weiter aus.
Dietrich Fischer-Dieskau, 1961 fotografiert
von Fritz
Eschen1) (19001964)
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_e_0040725);
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Fritz Eschen
Urheber: Fritz Eschen; Datierung: 15.06.1961;
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
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Fischer-Dieskaus Studien wurden jedoch
zunächst durch den 2. Weltkrieg unterbrochen. 1943 machte er sein Abitur mit
Auszeichnung an dem "Dreilinden-Gymnasium"1)
in Berlin-Zehlendorf1), die Einberufung zum Kriegsdienst erfolgte
kurz darauf. Eingesetzt unter anderem in Norditalien,
geriet Fischer-Dieskau dort in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft, währenddessen
er seine Stimme autodidaktisch weiter schulte. Erst 1947
wieder entlassen, nahm er seine Studien an der "Hochschule für Musik"
bei Professor Weißenborn
wieder auf, die er ein Jahr später beendete. Bereits während dieser
Ausbildung nahm er erstmals beim "RIAS Berlin"1)
den Liederzyklus "Winterreise"1)
Franz Schubert1)
auf, gab in Leipzig1) seinen ersten Liederabend. Im Herbst 1948 feierte er dann
an der "Städtischen Oper Berlin"1) als 1. lyrischer Bariton
mit der Partie des Marquese von Posa in der Verdi-Oper "Don Carlos"1) unter
der musikalischen Leitung von Ferenc Fricsay1) (1914 1963)
sein Bühnendebüt, trat im Folgejahr mit der Figur des Wolfram von Eschinbach1) in "Tannhäuser"1)
an der Seite des Protagonisten Ramón Vinay1) erstmals in einem Werk von Richard Wagner1)
auf. Dieselbe Rolle sowie die Partie des königlichen Heerrufers im "Lohengrin"1)
(mit Wolfgang Windgassen als Lohengrin) führten
den blendend aussehende Sänger 1954 zu seinem Debüt bei den "Bayreuther Festspielen"1),
dort interpretierte er in den Inszenierungen von Wieland Wagner1) den Gralskönig Amfortas
in "Parsifal"1) (1955/1956;
mit Ramón Vinay in der Titelrolle)
sowie den Bäcker Kothner in "Die Meistersinger von Nürnberg"1) 1956)
mit Hans Hotter als
Hans Sachs1) und
André Cluytens1) am Dirigentenpult → Wirken
in Bayreuth siehe hier.
Rasch
erlangte er durch Auftritte an der "Wiener Staatsoper"1)
und der
"Bayerischen Staatsoper"1) in München sowie Gastspielreisen
in Großbritannien, Frankreich, Italien (1950, "Mailänder Scala"1)), der Schweiz und den
Niederlanden internationalen Bekanntheitsgrad. Im Sommer 1951 gab Fischer-Dieskau
mit "Lieder eines fahrenden Gesellen"1) von
Gustav Mahler1)
unter der
musikalischen Leitung von Wilhelm Furtwängler1) (1886 1954)
sein Debüt bei den
"Salzburger Festspielen"1) hier
trat er bis Anfang der 1990er vor allem als Interpret des Kunstliedes regelmäßig auf im Jahr darauf gab er beim "Edinburgh Festival"1)
einen Brahms1)-Liederabend, debütierte zudem in den USA mit Liederabenden und
Konzerten während einer Tournee. Mit dem Werk "Italienisches Liederbuch"1)
von Hugo Wolf1) begeisterte er erstmals 1964 das Publikum in der New Yorker
"Carnegie Hall"1).
Am Londoner "Royal Opera House"1)
brillierte er im Januar/Februar 1965 in der Oper "Arabella"1)
von Richard Strauss1)
als der reiche slawische Adlige Mandryka an der Seite von Lisa Della Casa in
deren "Paraderolle" der Arabella.
Seit 1957 gehörte der Bariton zum Ensemble der "Wiener Staatsoper"1),
gab dort am 9. Januar 1957 unter der
Regie von Josef Witt1)
sein Debüt mit der Partie des Jochanaan
Johannes der Täufer1)) in der Oper "Salome"1)
von Richard Strauss1)
(Musik) an der Seite von Birgit Nilsson1) als
Salome1)
(Dirigent: Berislav Klobučar1)):
Die Hauptwirkungsstätten von Fischer-Dieskau blieben jedoch die
"Deutsche Oper Berlin"1) und die
"Bayerische Staatsoper"
in München".
In Wien glänzte er, außer dem Wolfram von Eschinbach in
Wagners "Tannhäuser"1)
(1957; Titelrolle: Karl Liebl2) (19152007); Regie:
Josef Gielen1)/Dirigent:
Rudolf Moralt1)) und
einmal mehr neben Lisa Della Casa mit dem
Graf Mandryka in "Arabella"
(1960; Regie: Rudolf Hartmann1)/Dirigent:
Joseph Keilberth1)), als Graf Almaviva in der
von Oscar Fritz Schuh1) inszenierten Mozart-Oper "Le nozze di Figaro"1) (1957; Dirigent:
Rudolf Moralt1))
zusammen mit Stars wie Erich Kunz1) (Figaro) und
Anneliese Rothenberger (Susanna). Weiterhin
gestaltete er
den Titelhelden in "Eugen Onegin"1)
von Peter Tschaikowski1) (1961; Regie:
Paul Hager1)/Dirigent:
Lovro von Matačić1)). Seit
der Premiere am 14. März 1966 konnte man ihn mit der grandiosen
Titelpartie des Lebemanns Sir John Falstaff1) in
der hochkarätig besetzten Verdi1)-Oper "Falstaff"1)
bewundern Luchino Visconti1)
inszenierte, Leonard Bernstein1) stand am Dirigentenpult, unter anderem
gab Rolando Panerai1) Falstaffs Gegenspieler Mr. Ford, Graziella Sciutti1) dessen Tochter Nannetta und
der spanische Tenor Juan Oncina (1921 2009) den Fenton → wiener-staatsoper.at.
Letztgenannte Aufführungen verzeichneten einen triumphalen Erfolg, werden in der Musikgeschichte als
"Sternstunde" gewertet und und ein Live-Mitschnitt ist inzwischen auf CD im Handel
erhältlich → Übersicht Wirken an der "Wiener Staatsoper" siehe
hier. Darüber hinaus prägte er Jahrzehnte die "Salzburger Festspiele"1), gab
dort regelmäßig Liederabende, wirkte in konzertanten Aufführunngen
mit und verlieh auch Opern-Inszenierungen besonderen Glanz → Übersicht
siehe hier.
Zu Fischer-Dieskaus umfangreichen Opern-Repertoire gehörten zahllose Titelpartien,
beispielsweise neben den genannten der Giulio Cesare1) in "Julius Cäsar"1)
("Giulio Cesare in Egitto" von Georg Friedrich Händel1),
der Orfeo (Orpheus1))
in "Orpheus und Eurydike"1)
("Orfeo ed Euridice") von Christoph Willibald Gluck1),
der Edelmann Don Giovanni in Mozarts "Don Giovanni"1),
der Guillaume Tell1)
in "Wilhelm Tell"1)
("Guillaume Tell") von Gioachino Rossini1),
der Kapitän1) in "Der
fliegende Holländer"1) von
Richard Wagner1), als Verdi1)-Interpret
neben dem "Falstaff"1)
als Feldherr Macbeth1)
in "Macbeth"1) und
als Hofnarr in "Rigoletto"1).
Er gab den Mathis (Matthias Grünewald1)) "Mathis der Maler"1)
und den Goldschmied Cardillac in "Cardillac"1)
von Paul Hindemith1),
den Wozzeck in "Wozzeck"1)
von Alban Berg1) oder
den Doktor Faust1) in
"Doktor Faust"1) von
Ferruccio Busoni1)
Fischer-Dieskau brillierte darüber hinaus in etlichen Mozart-Opern wie,
außer dem Graf Almaviva in "Die Hochzeit des
Figaro"1), unter anderem als Papageno in "Die Zauberflöte"1)
und als Don Alfonso in "Così fan tutte"1), als
Wagner-Sänger begeisterte er, neben den genannten Partien als Graf von Telramund in "Lohengrin"1), als
Tristans Gefolgsmann Kurwenal in "Tristan und Isolde"1),
als Hans Sachs1) in "Die
Meistersinger von Nürnberg"1), als Gott
Wotan1) in
"Das
Rheingold"1) oder als Gunther in
"Götterdämmerung"1).
Dietrich Fischer-Dieskau 1955 mit der Titelpartie in "Faust"1)
von Charles Gounod1) ("Städtische Oper", Berlin)
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_pk_0004201_001)
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Abraham Pisarek
Urheber: Abraham
Pisarek1) (19011983); Datierung: 01.1955
Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
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Fischer-Dieskaus beeindruckend weit gespanntes Repertoire umfasste Verdi1)-Rollen wie Alfredos Vater Giorgio Germont in "La Traviata"1),
den Marquis von Posa in "Don Carlos"1),
oder den Jago in "Otello"1),
in der Puccini1)-Oper "La bohème"1)
gestaltete er den Maler Marcello, in "Hänsel und Gretel"1)
von Engelbert Humperdinck1) den Besenbinder Peter, in "Elektra"1) von
Richard Strauss1)
Elektras1) Bruder
Orest1) um nur einiges, weniges
seines umfangreichen Oeuvres zu nennen. Fischer-Dieskau machte
auch schon mal Ausflüge in die "leichte Muse", gab den Notar Dr. Falke
in "Die Fledermaus"1)
von Johann Strauss1) oder den
Graf Peter Homonay in dessen "Der Zigeunerbaron"1).
Viele berühmte Dirigenten wie Hans Knappertsbusch1) (1888 1965),
Wilhelm Furtwängler1) (1886 1954),
Ferenc Fricsay1) (1914 1963),
Karl Böhm1) (1894 1981),
Herbert von Karajan1) (1908 1989),
Leonard Bernstein1) (1918 1990),
Alberto Erede1) (1908 2001),
Kurt Masur1)
oder Daniel Barenboim1)
standen bei seinen Darbietungen am Dirigentenpult.
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Fischer-Dieskau war nicht nur ein exzellenter Opernsänger, einen
besonderen Namen machte er sich als bedeutender Lied-Interpret des 20. Jahrhunderts,
verhalf dem romantischen Kunstlied mit umjubelten Konzerten rund um den Globus
vor allem mit Werken von Franz Schubert1),
Robert Schumann1), Hugo Wolf1) und
Gustav Mahler1)
zu neuer Geltung. Kein zweiter Sänger gab so viele Liederabende, seine Diskografie
mit Schallplatten- und CD-Aufnahmen umfasst ein ganzes Taschenbuch. Zählt man nur diese
zusammen, so kommt man auf etwa
3.000 Lieder von rund 100 Komponisten, Franz Schubert steuerte dazu allein
mehr als 600 Werke bei. Dietrich Fischer-Dieskau hat sie alle gesungen darunter unzählige Male die großen Zyklen
"Die schöne Müllerin"1) und "Winterreise"1). Mit rund 350 auswendig beherrschten Liedern ist Fischer-Dieskaus
Repertoire das größte, das je ein Sänger erarbeitete. Es repräsentiert fast die gesamte Liedgeschichte des 19. Jahrhunderts,
die der Wiener Franz Schubert (1797 bis 1828) eingeleitet und gleich auf einen Höhepunkt geführt hat.
Schubert komponierte nach Gedichten des Dessauers Wilhelm Müller1) die wohl bekanntesten Kunstlieder-Zyklen
"Die schöne Müllerin" und "Winterreise". Wenn Fischer-Dieskau Schuberts
"Schöne Müllerin" singe, schwärmte Joachim Kaiser1)
in der "Süddeutschen Zeitung"1), "dann er lebt auch der kritischste Kritiker etwas,
wonach er sich meist nur vergeblich und heimlich sehnen darf: Entwaffnung. Endlich kann er rückhaltlos
bewundern."3)
Dietrich Fischer-Dieskau am 16. Oktober 1970
anlässlich der Verleihung der "Edison Awards"1)
im
"Koninklijk
Concertgebouw"1) in Amsterdam1)
Rechteinhaber: Nationaal
Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 923-9293);
Urheber/Fotograf: Eric Koch / Anefo;
Quelle: Wikimedia
Commons (Ausschnitt des Originalfotos)
Lizenz: CC0
1.0 (Verzicht auf das Copyright)
|
Bei deutsche-biographie.de*)
wird zudem ausgeführt: "Seit 1949 interpretierte Fischer-Dieskau auch zeitgenössische Musik. Auf seine
Mitwirkung in Arthur Honeggers1) (1892 1955) szenischer Kantate
"La danse des morts" an
der "Städtischen Oper Berlin"1) folgten zahlreiche Uraufführungen, darunter 1962
Benjamin Brittens1) (1913 1976)
"War Requiem"1) in der
"Kathedrale von
Coventry"1), 1963 Hans Werner Henzes1) (1926 2012)
Kantate "Novae de infinito laudes" im "Teatro La Fenice"1) in
Venedig1), 1964 Karl Amadeus Hartmanns1) (1905 1963)
"Gesangsszene" (→ Wikipedia (englisch)) im "Hessischen Rundfunk" in
Frankfurt am Main1)
(mit dem "hr-Sinfonieorchester"1))
und 1965 Luigi Dallapiccolas1) (1904 1975)
"Preghiere" im "Westdeutschen Rundfunk"1) in
Köln1). Die Titelgestaltung von
Aribert Reimanns1) (1936 2024)
Oper "Lear"1) wurde bei der Uraufführung
(09. 07.1978) an der
"Bayerischen Staatsoper"1)
("Nationaltheater")
in München1) ein Triumph. Mit
einigen Komponisten entwickelten sich Freundschaften wie im Falle Brittens. Die Zusammenarbeit
mit Reimann führte 1962 zu einer gemeinsamen Einspielung von zeitgenössischen Liedern; Reimann
blieb neben Gerald Moore1)
(1899 1987) und Wolfgang Sawallisch1) (1923 2013) einer seiner bevorzugten
Liedbegleiter am Klavier auf Bühnen und in Studios. Seit 1969 trat Fischer-Dieskau bei Liederabenden
auch mit Daniel Barenboim1) (* 1942)
und seit 1982 mit Hartmut Höll1) (* 1952) auf.
Seit dem Debüt 1983 wirkte er als Sänger bei der "Schubertiade"1) in
Hohenems1) und
Feldkirch1)
(Vorarlberg1),
Österreich) mit."
Sein Singen war kein Naturereignis, sondern immer ein Kunstereignis,
die Überwältigung des Zuhörens geschah nicht durch schiere Stimmpracht,
sondern durch die reflektierte Kunst des überscharf bewussten Interpreten.
Schon der 20-jährige Fischer-Dieskau begann gewissermaßen ein
Reflexionsstufe höher, natürliche Grazie war sicher nicht das, was ihn zu
seinen großen Leistungen befähigte, sondern die wissende Anmut. Ein
übersinnliches Wunder ist das alles nicht, vor dem wir oder irgendjemand auf
die Knie fallen müssten, wie Saulus1)
vor dem Damaskus-Blitzstrahl. Es gibt
aber allen Anlass vor der Lebensleistung Dietrich Fischer-Dieskaus ganz
tief den Hut zu ziehen: Chapeau bas!4)
Seit Mitte der 1970er Jahre stand der erfolgreichste deutsche Sänger nicht nur
der Nachkriegszeit dann auch selbst am Dirigentenpult, unterrichtete seit 1983
als Professor an der "Hochschule der Künste"1) in Berlin die
Meisterklasse.
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1985 fand in Berlin eine große Ausstellung mit seinen Gemälden
statt, die er erstmals 1980 im "Kunstverein Bamberg"1) einer
breiten Öffentlichkeit
präsentiert hatte; bis zum Lebensende folgten mehr als zwei Dutzend
weitere Einzelausstellungen in verschiedenen Ländern.*) Als "Größter lebender Liedersänger der Welt"
("greatest living liedersinger"), so einmal
die "Times"1), füllte Fischer-Dieskau bis Ende 1992 fast selbstverständlich die Konzertsäle,
dann zog er sich am 31. Dezember 1992 in München mit einer Silvester-Gala
nach mehr als 45 Jahren von der Bühne
zurück. Zur Ruhe setzte er sich danach dennoch nicht, war seither als Musikpädagoge, Dirigent, Buchautor
und Rezitator ein viel beschäftigter Mann; oft begleitet von Kammermusik-Ensembles,
rezitierte er
beispielsweise aus Werken deutscher Literaten der Romantik.
Wo immer Fischer-Dieskau seither sang, verwöhnte ihn das Publikum mit ähnlich furiosem Beifall.
Und auch das Lob der Kritiker ging noch über den normalen, im Reich der Töne ohnehin stets
locker sitzenden Enthusiasmus hinaus.
"Das größte Talent, das seit dem Zweiten Weltkrieg auf den Konzertpodien Europas
erschien", nannte ihn die "Süddeutsche Zeitung"1),
"Genie", die Londoner "Sunday Times"1). Die "New York Times"1) würdigte seine Vortragskunst als "ganz seltene
Meisterschaft", und "Paris-presse" ernannte ihn neben dem sowjetischen Pianisten
Swjatoslaw Richter1) zum
"größten lebenden Musikinterpreten".3)
Porträt Dietrich Fischer-Dieskau, 1978 fotografiert von
dem Dresdner Fotografen Hansjoachim Mirschel (19342009)
Quelle: Deutsche
Fotothek, (file: df_pos-2004-b_0000023)
Eigentümer/© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Hansjoachim Mirschel
Datierung: 27.01.1978: Quelle: www.deutschefotothek.de
Genehmigung zur Veröffentlichung: 30.03.2017
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Die künstlerischen Leistungen des zum
"Bayerischen Kammersänger"1) (1959)
sowie "Berliner Kammersänger"1) (1963) ernannten Fischer-Dieskau wurden mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt:
Bereits 1950 erhielt er den von der"Akademie der Künste"1) im
Auftrag des "Berliner Senats"1) verliehenen "Berliner Kunstpreis"1), neben vielen
weiteren Auszeichnungen unter anderem fünf "Grammy Awards"1) für seine Schallplattenaufnahmen
war er Träger
des Ordens "Pour le mérite für Wissenschaften und Künste"1) (1984), in
jüngerer Zeit erhielt er am 6. März 2001 im Kaisersaal des Frankfurter
"Römer"1)
(Rathaus) den "Frankfurter Musikpreis"1)
aus der Hand der damaligen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth1), ein
Jahr zuvor ernannte man ihn zum Ehrenbürger der Stadt Berlin1). 2002 folgte
der "Praemium Imperiale"1) für sein Lebenswerk, ein 1989 auf Anregung des
japanischen Kaiserhauses1) gestifteter
Preis, der als "Nobelpreis der Künste" gilt. Ein inoffizieller
"Nobelpreis der Musik" ist der "Polar Music Prize"1),
den der Künstler 2005 aus der Hand schwedischen Königs Carl XVI. Gustaf1) entgegennahm. Im
darauffolgenden Jahr wurde ihm mit dem "Berliner Bär"1)
der Kulturpreis der Boulevardzeitung "B.Z."1)
verliehen, 2007 erhielt er den
"Musikpreis der Stadt Duisburg"1)
sowie 2008 den "Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München"1)
sowie die "Hugo-Wolf-Medaille"1).
Zuletzt ehrte man Fischer-Dieskau am 4. Juni 2009 mit der "Goldenen Goethe-Medaille"1). Der damals 84-jährige Bariton konnte die höchste Auszeichnung der 1885 gegründeten
"Goethe-Gesellschaft
in Weimar"1) aus gesundheitlichen Gründen
jedoch nicht persönlich im "Deutschen Nationaltheater"1) entgegennehmen; →
Auszeicnunge/Ehrungen sihe hier.
Seine Erinnerungen veröffentlichte Fischer-Dieskau im Mai 2000 anlässlich seines 75. Geburtstages
unter dem Titel "Zeit eines Lebens. Auf Fährtensuche",
in dem er auch kritisch den Sinn von Ruhm und Erfolg hinterfragt.
Er erzählt von den Höhepunkten seiner Karriere, aber auch von Einsamkeit, von Sorgen und Nöten,
er schreibt über seine Kindheit und Jugend und über seine große Liebe;
seine ersten Memoiren, die er "Nachklang. Ansichten und
Erinnerungen" nannte, erschienen bereits 1987 An weiteren Büchern verfasste
Fischer-Dieskau unter anderem "Wenn Musik der Liebe Nahrung ist. Künstlerschicksale
im 19. Jahrhundert." (1990), "Carl Friedrich Zelter und das Berliner Musikleben seiner Zeit. Eine
Biographie"1) (1997) sowie
"Musik im Gespräch. Streifzüge durch die Klassik mit Eleonore Büning" (2003) → Übersicht der Werke bei Wikipedia.
Zum 70. Geburtstag des Baritons erschien 1995 von Hans A. Neunzig die
Biografie "Dietrich Fischer-Dieskau", in dem sich der 1932 geborene Autor mit dem breiten Repertoire des Baritons
sowie mit dessen Arbeitsweise befasst und auch den Buchautor, den Dirigenten, den Maler und den Lehrer
Fischer-Dieskau berücksichtigt: Hans A. Neunzig verschafft dem Leser
einen persönlichen Einblick in die Arbeitsweise des Sängers:
nach welchen Gesichtspunkten er für seine Konzerte die Programme zusammenstellt,
welche Rolle dabei der Text, der Inhalt, die Dichterpersönlichkeit, Tonart und der
Rhythmus eines Liedes spielen.
Dass es auch einen Maler, Dirigenten und Lehrer
vorzustellen gilt, der zudem am künstlerischen Zeitgeschehen interessiert ist
und junge Komponisten zu neuen Werken anregt, belegt die gründliche und
reich bebilderte Biographie über diesen weltberühmten Bariton.5)
Das Buch "Dietrich Fischer-Dieskau. Verzeichnis der Tonaufnahmen" von Monika Wolf
kam ebenfalls 2000 auf den Markt und dokumentiert detailliert die Tonaufnahmen des Sängers. Eine komplette Diskografie,
die bis etwa 1984 reicht, findet sich in "Dietrich Fischer-Dieskau".
Ein Leben für den Gesang" von Kenneth S. Whitton → mehr Literatur
bei Wikipedia..
Anlässlich des 85. Geburtstages am 28. Mai 2010 wurde von "EMI-Classics"1)
in Kooperation mit der "WELT-Edition"1)
eine 10 CDs umfassende Jubiläumsbox "Dietrich Fischer-Dieskau:
Ein Portrait" herausgegeben, die einen umfassenden Querschnitt durch das Werk des Baritons
bzw. eine Auswahl seiner wichtigsten Opern-, Lied- und Konzertaufnahmen bietet.
Der "Bayerische Rundfunk"1) (BR) gratulierte dem
"Jahrhundertsänger" mit drei Sondersendungen.
Dietrich Fischer-Dieskau, der als einer der herausragendsten Lied- und
Opernsänger des 20. Jahrhunderts gilt, starb am 18. Mai 2012 zehn Tage vor seinem 87. Geburtstag in
seinem Domizil in Berg1)
am Starnberger See1), wo
er abwechselnd mit dem von ihm 1954 erworbenen und seit 1958
genutzten "Haus Buchthal"
(Lindenallee 22) im Berliner
Ortsteil Westend1)
wohnte. "Die Beisetzung erfolgte am 25. Mai 2012 im engsten Familienkreis auf dem
"Friedhof Heerstraße"1)
(Grablage 8 C 52/53) in Berlin-Westend. Die letzte Ruhestätte von Dietrich Fischer-Dieskau ist als
Ehrengrab des Landes Berlin1) gewidmet. Da Fischer-Dieskau seit dem Jahre 2000 Ehrenbürger von Berlin war,
ist die Widmung im Unterschied zur großen Mehrzahl der Berliner Ehrengräber zeitlich
nicht befristet." notiert Wikipedia → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons
sowie knerger.de.
Der bedeutende Bariton war seit 1949 mit der Violoncellistin Irmgard Poppen1)
(* 13.01.1924) verheiratet, die am 15. Dezember 1963 bei der Geburt des dritten Sohnes
an den Folgen einer Eklampsie1)
verstarb; aus der Verbindung gingen drei Söhne hervor,
der Bühnenbildner und Theaterausstatter Mathias Fischer-Dieskau1)
(* 10.02.1951),
der Dirigent Martin Fischer-Dieskau (* 1954; → martinfischer-dieskau.com;
Wikipedia (englisch)) sowie
der Cellist Manuel Fischer-Dieskau1) (* 15.12.1963; → manuelfischer-dieskau.de). 1965 heiratete er die Schauspielerin
Ruth Leuwerik
(1924 2016), doch bereits nach zwei Jahren wurde die Verbindung geschieden. Ehefrau Nummer 3
wurde 1968 Christina Pugel-Schule, Tochter eines US-amerikanischen Gesangspädagogen. Nach
der Scheidung im Jahre 1975 ehelichte Fischer-Dieskau in vierter Ehe die Sopranistin
Júlia Várady1).
Im Jahre 2015 verkaufte die Erbengemeinschaft Várady/Fischer-Dieskau
das Berliner Wohnhaus des Sängers, das historische "Haus Buchthal"
→ www.ad-magazin.de,
tagesspiegel.de.
Nicht nur im deutschsprachigen Raum, auch international rief das Ableben Fischer-Dieskaus
Bestürzung und Trauer hervor, in etlichen Nachrufen betonte man sein
herausragendes Lebenswerk. "Nach seinem Tod würdigte "Le Monde"1)
die Gesangskunst Fischer-Dieskaus als "an ein Wunder
grenzend" ("cela tenait du miracle"): "Sobald er den Mund
öffnete, glaubte man ihm. Kein Wort, keine Absicht, keine Nuance entging
seiner Diktion" ("dès qu'il ouvrait la bouche, on y croyait. Pas un
mot, pas une intention, pas une nuance n'échappait à sa diction") In
einem Nachruf im "Guardian"1)
bezeichnete der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim1), langjähriger Liedbegleiter Fischer-Dieskaus, den Bariton als
"revolutionären darstellenden Künstler" ("revolutionary
performer"), denn als erstem Sänger überhaupt sei es ihm gelungen, in
Personalunion in Oper, Oratorium und Lied gleichermaßen außergewöhnliche
Leistungen zu erbringen. Die "New York Times"1) bezeichnete Dietrich Fischer-Dieskau in einer Rezension
seiner Memoiren "Nachklang Ansichten und Erinnerungen" als "intellektuellsten
und analytischsten Sänger" ("most intellectual and analytical of
singers"). Er habe durch seinen von manchen als übertrieben
empfundenen Deklamationsstil1)
mit der auf gleichmäßig-melodischen Schönklang abhebenden Gesangstradition
gebrochen, weshalb sein Gesang "unweigerlich Kontroversen hervorrufe"
("controversy Mr. Fischer-Dieskau inevitably arouses"). Sein
Kollege René Kollo lobte
Fischer-Dieskau als "stimmlich einfach prädestiniert für
das Lied" und vom Wesen her als "sehr reizend, sehr hilfreich, sehr
freundschaftlich". Brigitte Fassbaender1)
sagte, der Sänger sei "ein hoch empfindsamer Mensch von
großer geistiger Klarheit" gewesen. "Für alle, die mit ihm
gearbeitet haben, war er immer in hohem Maße auch Vorbild. Er war einfach eine
natürliche, große Autorität"." (Quelle: Wikipeia) → siehe auch die Nachrufe bei
www.focus.de,
www.welt.de
und www.faz.net
Im Jahre 2015 überließ Fischer-Dieskaus Witwe Julia Varady1) den
Nachlass ihres Ehemannes
der "Staatsbibliothek zu Berlin"1) großzügig als Geschenk.
"Noch zu Lebzeiten verfügte
der Künstler, dass sein Nachlass in seiner Heimatstadt Berlin, wo er viele Höhepunkte seines
Schaffens erlebt hatte, verbleiben und dort der Forschung zur Verfügung stehen
solle. "Der Inhalt von über 100 Nachlasskisten – vergleichbar etwa 20 Umzugskartons – wird
jetzt gesichtet und für die Erfassung in der Datenbank der Nachlässe vorbereitet. Zu dem Nachlass gehören
zahlreiche Musikdrucke mit eigenhändigen Notizen, darunter sehr viele Lieder und umfangreiche Korrespondenzen
mit Musikern, Konzertagenturen, Firmen oder auch Verehrern. Sodann Manuskripte zu seinen Vorträgen, Aufsätzen
und Büchern, des Weiteren Verträge, Fotos und viele Schallplatten und CDs. Ein besonderes
Stück des Nachlasses ist sein Konzertflügel, den er in den 1950 er Jahren zu Beginn
seiner Karriere kaufte. Der innenliegende goldfarbene Metallrahmen trägt die Unterschriften
vieler Künstlerkollegen, so von Jörg Demus1),
Leonard Bernstein1),
Daniel Barenboim1),
Wilhelm Kempf1),
Aribert Reimann1) und anderen.
Die Materialien Fischer-Dieskaus werden jetzt in jener Bibliothek aufbewahrt, die zahlreiche der
von ihm interpretierten Werke im Original besitzt, so die herausragenden
Kompositionen von Bach1),
Beethoven1),
Mozart1),
Schubert1),
Schumann1) oder
Mendelssohn Bartholdy1)."
kann man bei blog.sbb.berlin
lesen → staatsbibliothek-berlin.de.
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Auszeichnungen / Ehrungen (Auszug)
(Quelle unter anderem: Wikipedia; Fremde Links: Wikipedia)
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- 1950: "Berliner Kunstpreis"
in der Kategorie "Musik"
- 1958: "Verdienstorden
der Bundesrepublik Deutschland I. Klasse"
("Bundesverdienstkreuz")
- 19601970: "Edison Award" in der Kategorie
"Klassik" (niederländischer Musikpreis)
- 1963: "Mozartmedaille"
der "Mozartgemeinde
Wien"
- 1974: "Großes Verdienstkreuz" des "Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland"
- 1975: "Léonie-Sonning-Musikpreis"
("Léonie Sonnings musikpris"
- 1980: Ernst
von Siemens Musikpreis
- 1980: "Goldene Mahler Medaille" der
"Internationalen
Gustav Mahler Gesellschaft" in Wien
- 1984: "Bayerischer
Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst" des
Freistaates Bayern
- 04.06.1985: Aufnahme in den Orden "Pour le mérite für Wissenschaften und Künste"
→ orden-pourlemerite.de
Laudatorin: Elisabeth Legge-Schwarzkopf → orden-pourlemerite.de
- 1986: "Stern" zum Großen Verdienstorden
der Bundesrepublik Deutschland
- 1986: "Preis der Deutschen Schallplttenkritik" Goldene
Ehrennadel → schallplattenkritik.de
- 1987: "Robert-Schumann-Preis"
der Stadt Zwickau,
in Erinnerung an den Komponisten Robert
Schumann
- 1988: "Ernst
von Siemens Musikpreis", verliehen von der
"Bayerischen
Akademie der schönen Künste" im Auftrag
der "Ernst
von Siemens Musikstiftung" im Gedenken an den Stifter, den
Industriellen und Kunstmäzen
Ernst
von Siemens (1903 1990)
- 1990: Vedienstorden der "Légion d'honneur"
("Ehrenlegion") Ordensklasse "Chevalier"("Ritter")
- 1993:" Ernst-Reuter-Plakette",
verliehen vom "Berliner
Senat" zur Ehrung des 1. Regierenden Bürgermeisters Berlins
Ernst Reuter (1889 1953)
- 1994: "Wilhelm-Pitz-Preis", verliehen in Bayreuth von
der "Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer"
(heute: "Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles")
im Gedenken an den ersten Bayreuther Chordirektor
("Neue Bayreuther Festspiele")
Wilhelm Pitz
(18)7 1973)
→ operundtanz.de
- 1998: "Brahms-Preis",
verliehen von der "Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein"
→ brahms-sh.de
- 2000: "Echo Klassik" Lebenswerk
→ Wikipedia
- 06.12.2000: Ernennung zum "Ehrenbürger" der
Bundeshauptstadt Berlin
→ tagesspiegel.de,
parlament-berlin.de
- 2001: "Frankfurter
Musikpreis", verliehen von der gemeinsamen Stiftung der
"Musikmesse
Frankfurt" und
des "Bundesverbandes der Deutschen
Musikinstrumenten-Hersteller"
- 2002: "Praemium
Imperiale", gestiftet auf Anregung des japanischen
Kaiserhauses zum Andenken an
Prinz Takamatsu
(1905 1987) Ehrung für das Lebenswerk
in der Kategorie "Musik"
- 2003: Namensgeber des Asteroiden
"(42482)
Fischer-Dieskau"
- 2005:" Polar
Music Prize", der inoffiziell als "Nobelpreis" für Musik
gilt und von dem schwedischen Monarchen
(bisher König Carl XVI. Gustaf) verliehen wird
- 2006: "Berliner
Bär". Kunstpreis der Berliner Boulevardzeitung "B.Z."
- 2006: "Midem Classical Award" Lebenswerk
→ magazin.klassik.com
- 2007: "Musikpreis
der Stadt Duisburg", ins Leben gerufen von der Duisburger "Köhler-Osbahr-Stiftung
zur Förderung von Kunst und Wissenschaftm"
- 2008: "Kultureller
Ehrenpreis der Landeshauptstadt München"
- 2008: "Hugo-Wolf-Medaille",
verliehen von der "Internationalen
Hugo-Wolf-Akademie" (erster Preisträger)
- 04.07.2009: "Goldene
Goethe-Medaille" von der 1885 in Weimar
gegründetender "Goethe-Gesellschaft"
- Weitere Ehrungen unter anderem
- mehrere Auszeichnungen für seine Schallplattenaufnahmen,
unter anderem der "Grammy
Award",
den er fünf Mal (neben 25 Nominierungen) gewann → grammy.com
- 15.03.1966:
Kategorie: "Beste Opernaufnahme" ("Best
Opera Recording"),
zusammen
mit u.a. mit Evelyn
Lear (Marie), Fritz
Wunderlich (Andres) sowie dem Orchester der "Deutschen
Oper Berlin"
unter der
Leitung von Karl Böhm für
"Wozzeck"
von Alban
Berg; mit Fischer-Dieskau in der Titelpartie
- 16.03.1971:
Kategorie: "Beste klassische Solo-Gesangsdarbietung"
("Best Classical Vocal Soloist Performance")
für "Lieder" von Franz
Schubert
- 15.02.1973:
Kategorie: "Beste klassische Solo-Gesangsdarbietung"
("Best Classical Vocal Soloist Performance")
für
"Die
schöne Magelone" von Johannes
Brahms,
eine Vertonung der Erzählung
"Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence"
von Ludwig
Tieck
- 23.02.1978:
Kategorie; "Bestes Klassik-Album" ("Best Classical Album" für
"Concert of the Century",
zusammen mit Vladimir
Horowitz, Yehudi
Menuhin, Mstislaw
Rostropowitsch, Isaac
Stern,
Lyndon Woodside (19352005; → Wikipedia (englisch))
und den "New
Yorker Philharmonikern"
unter der Leitung von Leonard
Bernstein
- 22.02.1989:
Kategorie: "Beste Opernaufnahme ("Best Opera
Recording") für "Lohengrin"
von Richard Wagner,
gemeinsam mit Plácido
Domingo (Lohengrin), Siegmund
Nimsgern (Friedrich von Telramund),
Jessye
Norman (Elsa von Brabant), Eva
Randova (Ortrud, Friedrichs Gemahlin),
Hans Sotin (König
Heinrich
der Vogler)
und dem Orchester der "Wiener
Staatsoper" unter der Leitung
von Georg
Solti; Fischer-Dieskau gab
den Heerrufer des Königs
- Ernennung zum "Kammersänger"
- "Ehrendoktor"-Würden
der
- Mitglied seit
der/des
- 2012; Aufnahme in die britische "Gramophone Hall of Fame",
begründet von der britischen Zeitschrift
"Gramophone"
→ Wikipedia (englisch)
|
|
|
Wirken (Auszug)
(Fremde Links: Wikipedia, operissimo.com, musiklexikon.ac.at; R = Inszenierung/Regie) |
"Wiener
Staatsoper" → archiv.wiener-staatsoper.at
- 09.01.195715.02.1957: Jochanaan (Johannes der Täufer)
in "Salome"
von Richard
Strauss (Musik), mit dem Libretto von
Oscar
Wilde, basierend auf seinem gleichnamigen
Drama, übersetzt von Hedwig
Lachmann, eingerichtet von Richard Strauss;
in dr Inszenierung von Josef Witt
- 23.01.1957: Wolfram
von Eschenbach in
"Tannhäuser
und der Sängerkrieg auf Wartburg" von Richard
Wagner;
in der Inszenierung von Josef
Gielen, Dirigent: Rudolf Moralt
(mit Karl
Liebl (19152007) als
Tannhäuser;
u. a. Gottlob Frick als Landgraf Hermann
von Thüringen,
Onkel von Elisabeth
(Birgit Nilsson),
Julius Patzak als Walther
von der Vogelweide) → Besetzung.
- 26.01.195712.02.1957 (4 Vorstellungen): Graf
Amaviva in "Le
nozze di Figaro" / "Die Hochzeit des Figaro"
von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit dem Libretto von Lorenzo
Da Ponte, basierend auf der Komödie
"La
folle journée ou Le mariage de Figaro"/"Der tolle Tag
oder Die Hochzeit des Figaro" von
Pierre
Augustin Caron de Beaumarchais; in der Inszenierung von Oscar
Fritz Schuh, Dirigent: Rudolf Moralt
- 15./17.06.1960: Graf Mandryka in "Arabella"
von Richard
Strauss (Musik), mit dem Libretto von Hugo
von Hofmannsthal;
in der Inszenierung von Rudolf Hartmann (mit Lisa Della Casa
als Arabella, Schwester der Zdenka)
- 26.01.1961–06.02.1961 (4 Vorstellungen): Eugen Onegin
in "Eugen
Onegin" von Peter
Tschaikowsky, basierend auf
dem gleichnamigen
Versroman von Alexander
Puschkin; in der Inszenierung von Paul Hager
- 14.03.196629.05.1966 (7 Vorstellungen): Sir John Falstaff
in "Falstaff"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto
von Arrigo
Boito, basierend auf der Komödie "The
Merry Wives of Windsor" von William
Shakespeare,
unter Einbeziehung von Szenen aus den Shakespeare-Dramen "Heinrich
IV." (Teil 1) und "Heinrich
IV." (Teil 2);
in der Inszenierung von Luchino
Visconti, Dirigent (außer 29.05.1966: Argeo
Quadri) Leonard Bernstein
- 1. Vorstellung 14.03.1966 (Premiere): u. a. Regina Resnik als Mrs. Quickly,Freundin von
Alice Ford (Ilva Ligabue)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 29.05.1966: u. a. Regina Resnik als Mrs. Quickly,
Freundin von
Alice Ford (Ilva Ligabue) → Besetzung
 |
Gruppenbild (v.l.n.r.):
Luchino Visconti, Regina Resnik,
Dietrich Fischer-Dieskau und
Leonard Bernstein im "Hotel Sacher"
nach der Premiere von
"Falstaff" an der "Wiener Staatsoper"
Fotos mit freundlicher Genehmigung der
Österreichischen
Nationalbibliothek (ÖNB)
Urheber/Autor: N.N.;
Rechteinhaber © ÖNB Wien, Bildarchiv Austria:
Inventarnummer/Signatur
FO400502/26
→ Info |
"Salzburger Festspiele"
- Oper
- 19561962: Graf Almaviva in "Le
nozze di Figaro" / "Die Hochzeit des
Figaro"von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik),
mit dem Libretto von Lorenzo
Da Ponte, basierend auf der Komödie"La
folle journée ou Le mariage de Figaro"/
"Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro" von Pierre
Augustin Caron de Beaumarchais
- 1956: R: Oscar Fritz
Schuh, Dirigent: Karl Böhm
(mit u. a.
Erich Kunz als Figaro, Kammerdiener des Grafen
und Verlobter von Susanna (Irmgard
Seefried), Kammerzofe der Gräfin (Elisabeth
Schwarzkopf)
sowie deren Mündel) → Besetzung
- 1957: R: Günther
Rennert, Dirigent: Karl Böhm
(mit u. a. Erich Kunz (Figaro), Irmgard Seefried
(Susanna),
Elisabeth
Schwarzkopf (Gräfin Almaviva)) → Besetzung
- 1958: R: Günther
Rennert, Dirigent: Karl Böhm (mit u. a. Erich Kunz (Figaro),
Irmgard
Seefried (Susanna),
Elisabeth
Schwarzkopf (Gräfin Almaviva)) → Besetzung
- 1960: R: Günther
Rennert, Dirigent: Karl Böhm
(mit u. a. Erich Kunz
(Figaro), Irmgard Seefried
(Susanna),
Lisa Della Casa (Gräfin Almaviva)) → Besetzung
- 1962: R: Gustav Rudolf
Sellner, Dirigent: Heinz
Wallberg, Bernhard Conz (19061999)
(mit u. a.
Geraint Evans (19221992 → Wikipedia
(engl.) Figaro),
Graziella Sciutti (Susanna),
Sena Jurinac (Gräfin
Almaviva)) → Besetzung
- 1964: Feldherr Macbeth in "Macbeth"
von Giuseppe
Verdi (Musik), mit dem Libretto wurde von
Francesco
Maria Piave
und Andrea
Maffei, basierend auf der Tragödie "Macbeth"
von William
Shakespeare;
R: Oscar Fritz
Schuh, Dirigent: Wolfgang Sawallisch
(mit u. a. Grace Bumbry als Lady
Macbeth) → Besetzung
- 1972/1973: Don Alfonso in "Cosi
fan tutte" von Wolfgang
Amadeus Mozart (Musik), mit dem Libretto
von Lorenzo Da Ponte;
in der Inzenierung von Günther
Rennert, Dirigent: Karl Böhm
(mit u. a. Gundula Janowitz
(Fiordiligi), Brigitte Fassbaender (deren Schwester Dorabella),
Hermann Prey (Offizier Guglielmo),
Peter Schreier (Offizier
Ferrando))
- Konzertantes
- 19.12.1951 (im "Festspielhaus"): 3. Orchesterkonzert "Wiener Philharmoniker"
unter der Leitung
von Wilhelm Furtwängler
(Dietrich Fischer-Dieskau; Bariton) → salzburgerfestspiele.at
- 22./23.08.1957 (in der "Felsenreitschule"): 8. Orchesterkonzert "Wiener Philharmoniker" unter der Leiting
von Herbert von
Karajan: Johannes
Brahms: "Ein deutsches Requiem nach Worten der heiligen Schrift" op. 45
für Soli, Chor, Orchester und Orgel (Dietrich
Fischer-Dieskau: Bariton, Lisa
Della Casa: Sopran)
→ salzburgerfestspiele.at
- 19.08.1962 (im "Großen Festspielhaus"): 7. Orchesterkonzert "Berliner Philharmonisches
Orchester"
unter der Leitung von Karl Böhm
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 28.07.1966 (im "Mozarteum"): 1. Orchesterkonzert "Wiener
Philharmoniker" unter der Leitung
von Lorin Maazel:
Wolfgang Amadeus
Mozart (Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton) → salzburgerfestspiele.at
- "Symphonie A-Dur" (KV 201)
- "Un bacio di mano" Ariette für Bass
aus der "41.
Synphonie" (KV 541)
- "Mentre ti lascio, oh figlia" Konzert-Arie für Bass und Orchester
(KV 513),
mit dem Text aus der Oper
"La disfatta di Dario" (II, 9) von
Giovanni Paisiello
- 20.08.1967 (im "Großen Festspielhaus"): 10. Orchesterkonzert "Wiener
Philharmoniker"
unter der Leitung von Zubin Mehta
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 08.08.1973: 8. Orchesterkonzert "London Symphony Orchestra" unter der Leitung von
Wolfgang Sawallisch
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 26.08.1979: Konzertante Aufführung (im
"Großen Festspielhaus") "La damnation de Faust"
("Fausts Verdammnis")
von Hector Berlioz
(Musik/Libretto mit Almire Gandonnière; 18141863), basierend auf der Übersetzung
von
Gérard de Nerval
der Tragödie
"Faust I" von
Johann Wolfgang von Goethe
→ salzburgerfestspiele.at
- 09.08.1983: Konzert im "Kleinen Festspielhaus" mit dem "ORF-Symphonieorchester 1", Dirigent:
Hans
Zendert,
Cello: David
Geringas
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton) → salzburgerfestspiele.at
- 22.08.1983: Kammerkonzert im "Mozarteum" mit dem "Melos
Quartett" (Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 11.08.1984:
Konzert in der "Felsenreitschule" mit dem "ORF-Symphonieorchester 1";
Dirigent: Lothar Zagrosek
(Dietrich Fischer-Dieskau, Paul
Wolfrum: Bariton) → salzburgerfestspiele.at
- 12.08.1985: Konzert im "Kleinen Festspielhaus" mit dem "ORF-Symphonieorchester 1";
Dirigent: Leopold Hager
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 22.08.1985: Konzert in der "Felsenreitschule" mit dem "ORF-Symphonieorchester
2"; Dirigent: Lothar Zagrosek
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 11.08.1986: Konzert in der "Felsenreitschule" mit dem "ORF-Symphonieorchester
1"; Dirigent: Lothar Zagrosek:
"Golgotha" von
Frank
Martin, Oratorium in zwei Teilen für Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass, gemischten Chor,
Orchester und Orgel, mit Texten nach den Evangelien und des Hl.
Augustinus
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton)
→ salzburgerfestspiele.at
- 17.08.2003 (in der "Felsenreitschule"): "Ein deutsches Requiem op. 45"
von Johannes Brahms
mit dem "Radio-Symphonieorchester Wien"
(Dietrich Fischer-Dieskau: Bariton) → salzburgerfestspiele.at
- 04.08.2004: Kammerkonzert im "Mozarteum" mit dem "stadler-quartett"
(der Sprecher) → salzburgerfestspiele.at
- 06.08.2005: Konzert in der "Felsenreitschule" mit dem
"Deutschen Symphonie-Orchester Berlin"
unter der Leitung von Kent Nagano → salzburgerfestspiele.at
- 19.08.2005: Sonderkonzert in der "Felsenreitschule"
zum 80. Geburtstag von Dietrich Fischer-Dieskau,
mit dem "Mozarteumorchester Salzburg" unter der Leitung
von Ivor Bolton
→ salzburgerfestspiele.at
und Werken von Robert Schumann
Liederabende
der Salzburger Festspiele (im "Mozarteum", wenn nicht
anders vermerkt)
- 13.08.1956: 4. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau,
Gerald Moore
(Klavier):
mit Werke/Vertonungen von Franz
Schubert (aus
"Schwanengesang"),
Robert Schumann
(Liederzyklus
"Dichterliebe")
→ salzburgerfestspiele.at
- 05.08.1957: 1. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen
von Franz
Schubert (darunter "Der Wandrer an den Mond"
(Gedicht von Johann Gabriel
Seidl)) → salzburgerfestspiele.at
- 09.08.1958: 3. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau,
Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Johannes Brahms
→ salzburgerfestspiele.at
- 26.08.1958: 4. Liederabend Irmgard
Seefried
(Sopran), Dietrich Fischer-Dieskau (Batiton), Erik Werba (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo Wolf
→ salzburgerfestspiele.at
- 29.07.1959: 1. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Robert Schumann
→ salzburgerfestspiele.at
- 29.07.1960: 1. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau,
Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo Wolf → salzburgerfestspiele.at
- 31.07.1960: 2. Liederabend Irmgard
Seefried
(Sopran), Dietrich Fischer-Dieskau (Batiton), Erik Werba
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo Wolf
→ salzburgerfestspiele.at
- 30.07.1961: 1. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau,
Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo Wolf
→ salzburgerfestspiele.at
- 30.07.1962: 2. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau,
Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Ferruccio
Busoni, Gustav
Mahler, Hans
Pfitzner, Richard
Strauss → salzburgerfestspiele.at
- 01.08.1963: 2. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, mit Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen
von Franz
Schubert (darunter "Erlkönig"
(zu der
gleichnamigen Ballade von
Johann Wolfgang von
Goethe)
"Der Einsame"
(zu dem Gedicht "Des Klausners Abendlied" von
Karl
Lappe) → salzburgerfestspiele.at
- 17.08.1964: 5. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Johannes Brahms:
"Die schöne Magelone", eine Vertonung der Erzählung
"Liebesgeschichte
der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence"
von Ludwig
Tieck;
→ salzburgerfestspiele.at
- 13.08.1965: 3. Liederabend Dietrich Fischer-Dieskau,
Gerald Moore
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Ludwig van Beethoven
(darunter "Adelaide")
→ salzburgerfestspiele.at
- 26.07.1966: 1. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Jörg Demus (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Robert Schumann
→ salzburgerfestspiele.at
- 18.08.1967: 5. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Jörg Demus (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Fraanz
Schubert: Lieder-Zyklus "Winterreise" → salzburgerfestspiele.at
- 30.07.1970: 1. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Svjatoslaw Richter (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Johannes Brahms:
"Die schöne Magelone",
eine Vertonung der Erzählung
"Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence"
von Ludwig
Tieck
→ salzburgerfestspiele.at
- 10.08.1971: 4. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Aribert Reimann (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Arnold
Schönberg, Anton
Webern, Wolfgang
Fortner, Alban Berg → salzburgerfestspiele.at
- 04.08.1972 (im "Großen Festspielhaus"): 2. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Svjatoslaw Richter
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo Wolf
→ salzburgerfestspiele.at
- 26.08.1973: (im "Großen Festspielhaus"): 5. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Christoph Eschenbach (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Franz
Schubert (u. a. aus "Schwanengesang") → salzburgerfestspiele.at
- 20.08.1974: (im "Großen Festspielhaus"): 7. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Christoph Eschenbach (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Robert Schumann
→ salzburgerfestspiele.at
- 04.08.1975 (im "Kleinen Festspielhaus"): 2. Liederabend Dietrich
Fischer-Dieskau, Wolfgang Sawallisch
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Felix
Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann,
Hans
Pfitzner, Bruno
Walter,
Reinhard Schwarz-Schilling, Hugo Wolf
→ salzburgerfestspiele.at
Weitere Auftritte (im "Kleinen Festspielhaus", wenn nicht anders
vermerkt)
- 07.08.1976: : Dietrich
Fischer-Dieskau, Wolfgang Sawallisch:
mit Werken/Vertonungen von Gustav
Mahler aus "Des Knaben Wunderhorn"
(Mahler vertonte 12 Gedichte
aus der
Gedichtesammlung "Des Knaben
Wunderhorn", die zwischen 1805 und 1808 von Clemens Brentano
und Achim von Arnim veröffentlicht wurde)
→ salzburgerfestspiele.at
- 07.08.1977:Dietrich
Fischer-Dieskau, Svjatoslaw Richter
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Franz
Schubert→ salzburgerfestspiele.at
- 23.08.1978:Dietrich
Fischer-Dieskau, Maurizio
Pollini (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Franz
Schubert: "Winterreise", Liederzyklus zu Gedichten von
Wilhelm Müller
→ salzburgerfestspiele.at
- 29.08.1979: Dietrich Fischer-Dieskau, Jörg Demus
(Klavier)
mit Werken/Vertonungen von Franz
Schubert → salzburgerfestspiele.at
- 20.08.1982: Dietrich Fischer-Dieskau, Alfred Brendel (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Franz
Schubert → salzburgerfestspiele.at
- 25.08.1983: Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Johannes Brahms
→ salzburgerfestspiele.at
- 22.08.1984: Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Robert Schumann
→ salzburgerfestspiele.at
- 08.08.1985: Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Alban Berg
→ salzburgerfestspiele.at
- 30.08.1986: Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo Wolf
→ salzburgerfestspiele.at
- 20.08.1989 (im "Großen Festspielaus"): Dietrich Fischer-Dieskau,
Alfred Brendel
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Franz
Schubert: Liederzyklus "Winterreise" zu Gedichten von
Wilhelm Müller
→ salzburgerfestspiele.at
- 07.08.1992 (im "Mozarteum"): Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Robert Schumann:
Liedrzyklus "Die
schöne Müllerin" zu Gedichten von
Wilhelm Müller
→ salzburgerfestspiele.at
- 10.08.1992 (im "Mozarteum"): Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll
(Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Robert Schumann
zu Gedichten von Heinrich
Heine→ salzburgerfestspiele.at
- 15.08.1992 (im "Mozarteum"): Dietrich Fischer-Dieskau, Hartmut Höll (Klavier):
mit Werken/Vertonungen von Hugo
Wolf, Lieder zu Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe aus
den
"Wilhelm
Meister"-Werken Gesänge des Harfners→ salzburgerfestspiele.at
"Bayreuther
Festspiele" in Werken von Richard
Wagner, in den Inszenierungen von Wieland Wagner (wenn
nicht anders vermerkt)
(Quelle: bayreuther-festspiele.de)
19551956: Gralskönig Amfortas in "Parsifal"
1956: Bäcker Fritz Kothner (außer 02.08./11.08./18.08./22.08.:
Kurt
Rehm)
in "Die
Meistersinger von Nürnberg";
Dirigent: André Cluytens
(mit u. a. Gustav Neidlinger
(02.08-/05.08.(11.08.(18.08.), Hans Hotter
als Schuster Hans
Sachs)
→ Besetzung
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