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| Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 als Johnny Allen Hendrix und erstes von fünf Kindern in Seattle1) (Washington1)) geboren; die Eltern James Allen Hendrix (*10.06.1919), genannt "Al", und Lucille Jeter (1925 – 1958) waren beide Tänzer. "Sowohl Al als auch Lucille Jeter hatten afroamerikanische und Cherokee1)-Vorfahren in der Familie. Zur Zeit der Geburt seines Sohnes der Vater bei der "US-Armee"1) in Alabama1) stationiert und erfuhr erst nach einigen Monaten von der Geburt." vermerkt Wikipedia. Nach seiner Entlassung im Jahr 1946 ließ er den Namen seines Sohnes, genannt "Jimmy", offiziell in James Marshall Hendrix zu Ehren seines verstorbenen Bruders Leon Marshall ändern. | ||||||||
Er entschloss sich nun, Profimusiker zu werden, gründete mit Billy Cox1), den er während seiner Militärzeit kennengelernt hatte und der in den Wohltätigkeitsclubs von Nashville1) als Bassist auftrat, die Band "The King Kasuals". Zusätzlich tourte er als Begleitgitarrist mit verschiedenen Musikern mehr schlecht als recht durch den Süden der USA Little Richard, Ike & Tina Turner1), die "Supremes", die Isley Brothers1), King Curtis1), Jackie Wilson1) oder Wilson Pickett1) gehörten beispielsweise zu denjenigen, die sein Gitarrespiel für ihre Auftritte nutzten. Zu dieser Zeit lernte Hendrix Curtis Knight1) (1929 1999) kennen und schloss sich im Spätsommer 1965 dessen Band "Curtis Knight and the Squires" an, nahm mit diesen einige Platten auf und begann auch schon Songs z schreiben. Doch nach ein paar Monaten verließ er die Formation wieder, ging 1966 nach New York City1) bzw. in das Künstler- und Szeneviertel Greenwich Village1) und gründete im Juni seine eigene Band unter dem Namen "Jimmy James & The Blue Flames", die mit einer Mixtur aus "Rhythm-&-Blues"1)-Standards und selbstgeschriebenem Material hauptsächlich in den Clubs von Greenwich Village auftrat und mit der er seinen ureigenen Stil bzw. ein eigenes musikalisches Repertoire entwickelte → Wikipedia (englisch). Auf Vermittlung von Linda Keith1), der damaligen Freundin des "Rolling Stones"1)-Gitarristen Keith Richards, machte Hendrix die Bekanntschaft mit dem ehemaligen "Animals"1)-Bassisten Chas Chandler1) (1938 1996), der den talentierten Künstler bei einem Auftritt im legendären Live-Musik-Club "Café Wha?" (→ Wikipedia (englisch) hörte, von dessen vielseitigem Spiel so beeindruckt war und ihn überredete, mit ihm nach London zu gehen. Chandler gefiel besonders der von Hendrix performte Folksong "Hey Joe"1) und war überzeugt, dass er daraus einen Hit machen könne. Hendrix stimmte zu und am 24. September 1966 flogen beide nach Europa dies sollte der Start zu einer fulminanten Karriere werden. Der erste Schritt dazu, war nun eine Band um Hendrix als Frontmann aufzubauen, er gab dazu sein Pseudonym "Jimmy James" auf und wurde zu "Jimi Hendrix". Chandler formierte mit Hendrix an der Gitarre, Mitch Mitchell1) (1947 2008) am Schlagzeug und Noel Redding1) (1945 2003) am Bass die Band "Jimi Hendrix Experience". Einen der ersten Auftritte hatte die Gruppe am 18. Oktober 1966 im Vorprogramm des französischen "Rock'n'Roll"1)-Stars Johnny Hallyday im berühmten Pariser "Olympia"1). Dieser wurde mitgeschnitten und befindet sich zum Teil auf der "Jimi Hendrix Experience"-Box (Deluxe Reissue). Das Set bestand aus drei Coversongs: "Killing Floor"1) (von Howlin’ Wolf1)), "Hey Joe"1) (von Billy Roberts; 1936 2017) und "Wild Thing"1) (von "The Troggs1)).2) Im selben Jahr erschien die erste Single mit der Coverversion von "Hey Joe" (A-Seite) sowie "Stone Free" (B-Seite) (→ Wikipedia (englisch)), einer Eigenkomposition Hendrix' mit einer aufreizenden Mischung aus Blues1)-Harmonien, Soul1)-Anklängen und markantem Gitarrensolo, die im Januar 1967 in die britische Hitparade gelangte und Platz 6 erreichte. Auch das erste Album "Are You Experienced?"1) geriet auf Anhieb zu einem riesigen Erfolg einer der Songs "Love Or Confusion" wird allgemein als das erste Psychedelic1)-Stück in der Geschichte der Rockmusik1) angesehen.
Am 16. Oktober 1968 erschien das dritte Studioalbum "Electric
Ladyland"1), welches "mit
seinen innovativen Soundtechniken und der Auswahl an Stücken, auf denen
Musiker wie Stevie Winwood1)
oder Dave Mason1) mitwirkten, als
neuer Höhepunkt in der elektrischen und
psychedelischen Rock-Musik gilt. Das Album kam auf Platz 1
der "Billboard 200"1).2)
Doch bereits zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Gruppe wegen der
extensiven Tourneen auseinandergelebt, der letzte
gemeinsame Auftritt der "Jimi Hendrix Experience" fand am 29. Juni 1969 in
Denver1) (Colorado1))
statt. Als Hendrix Anfang 1970 sein viertes Album auf den Markt kam, spielte er mit Musikern, die er schon in seinen
Jugendtagen in den USA kannte, Billy Cox1) am
Bass, Buddy Miles1) (1947 2008) am
Schlagzeug, Larry Lee1) (1943 2007) an der Rhythmus-Gitarre sowie
die beiden "Conga"-Spieler
Juma Sultan1) und
Gerardo Velez Hendrix nannte die neue
Gruppe "Gypsy Sun & Rainbow". Mit dieser Formation stand er
im August 1969 beim "Woodstock-Festival"1) auf die Bühne, als er seinen politisch eingefärbten Song
"Star Spangled Banner", einer Version der US-amerikanischen
Nationalhymne1),
spielte sowie einen weiteren Song, ehe er von der Bühne ging, weil, wie er
sagte "nichts zusammen ging". Das Album "Band
of Gypsys"1) erschien Ende März 1970 bei
"Capitol Records"1)
und hielt sich unter anderem in Großbritannien 22 Wochen lang in den
Charts (Platz 6); nach Woodstock schrumpfte die Band allerdings sehr schnell
wieder auf das Trio Hendrix, Cox und Mitchell → Auftritt in Woodstock
sowie Info zur Doku "Woodstock"
bei
Wikipedia.
Zudem befindet sich seit 2006 im Garten des heutigen Museums "Dimbola Lodge" in Freshwater1) auf der Isle of Wight1), wo die bedeutende, britische Pionier-Fotografin Julia Margaret Cameron1) zwischen 1860 und 1875 lebte, eine lebensgroße Bronzestatue von Jimi Hendrix, geschaffen von dem Londoner Bildhauer John Swindells im Auftrag von John Giddings, dem Promoter (seit 2002) des "Isle of Wight Festivals"1) und Mitglied des "Julia Margaret Cameron Trusts" → Foto bei Wikimedia Commons. In dem von Marie Tussaud1) (1761 1850) in London gegründeten Wachsfiguren-Kabinett "Madame Tussauds"1) wird auch Hendrix mit einer lebensechten Figur präsentiert → Foto bei Wikimedia Commons. Der "US Postal Service"1) brachte im März 2014 eine Briefmarke ("Jimi Hendrix Forever Stamp") mit seinem Konterfei und Gitarre heaus, 2016 wurde er in die "Rhythm and Blues Music Hall of Fame" in Dearborn1) (Michigan1)) aufgenommen. Viel ist über die Rock-Legende und Kultfigur der Woodstock1)-Generation Jimi Hendrix geschrieben worden. Auch Jahrzehnte nach seinem Tod gilt er als größter Rock-Gitarrist aller Zeiten, der mit seiner furios-ekstatischen Weise das Spiel auf der E-Gitarre1) revolutionierte. In dem im Juli 2003 in deutscher Sprache erschienen und von dem anerkannten Hendrix-Experten Tony Brown herausgegeben Buch "Jimi Hendrix. In eigenen Worten" erzählt der Künstler über sein Leben und seine Musik, daneben werden seine wichtigsten Äußerungen aus einer Vielzahl an Interviews, Pressekonferenzen und Talkshows aufgeführt. Im Januar 2003 erschien von Charles Shaar Murray das Werk "Jimi Hendrix. Sein Leben, seine Musik, sein Vermächtnis", in dem neben der Biografie von Jimi Hendrix vor allem schwarze Musiker und deren Musik in Amerika thematisiert wird. Im Oktober 2002 gab der Musikjournalist Frank Schäfer1) rechtzeitig zum 60. Geburtstag des Gitarristen "A Tribute to Jimi Hendrix" heraus, um ihm ein angemessenes literarisches Denkmal zu setzen. Autoren wie beispielsweise Karl Bruckmaier1), Ulrich Holbein1), Frank Schulz1), Franz Dobler1) oder Jan Feddersen1) würdigen Hendrix als Repräsentanten seiner Zeit; 2012 folgte zum 70. Geburtstag "Being Jimi Hendrix. Ein Essay". Im September 2000 war von Corinne Ullrich das Buch "Jimi Hendrix" auf den Markt gekommen, 1998 erschien von Lothar Trampert "Elektrisch. Jimi Hendrix. Der Musiker hinter dem Mythos" und im Oktober 1993 hatten Harry Shapiro und Caesar Glebbeek "Jimi Hendrix, Electric Gypsy. Die Biographie" publiziert. Die Biographie enthält viele Detailinformationen sowie gut recherchierte Fakten und schließt mit einer umfangreichen Diskografie und einem Stammbaum ab. Die kompletten Studio-Sessions des Künstlers mit umfangreichem Fotomaterial wurden im Juni 1996 von John McDermott, Billy Cox1) und Eddie Kramer1) unter dem Titel "Hendrix. Sessions 1963 1970" veröffentlicht. Die zeitweilige Lebensgefährtin von Jimi Hendrix, Kathy Etchingham1), publizierte gemeinsam mit Andrew Crofts ihre Autobiografie unter dem Titel "Through Gypsy Eyes: My Life, the Sixties and Jimi Hendrix" (1999) → mehr Literatur bei Wikipedia. Erwähnenswert ist noch das in englischer Sprache erschienene Video, eine knapp 100-minütige Dokumentation, die gemeinhin unter dem Namen "Die Jimi Hendrix Story" in den Handel gelangte. Der Film stammt im Original aus dem Jahre 1973 und enthält neben zahlreichen Live-Aufnahmen von Klassikern wie "Johnny B. Goode"1), "Hey Joe"1), "Purple Haze"1) oder "Star-Spangled Banner"1) etliche Interviews mit dem farbigen Saiten-Artisten, seinem direkten Umfeld sowie berühmten Zeitzeugen → Wikipedia (englisch). An Dokumentarfilmen sind darüber hinaus zu nennen (Fremde Links: Wikipedia, fernsehserien.de; R = Regie)
→ siehe auch Wikipedia: Jimi Hendrix Person und Charakter
und |
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Offizielle Webseite (englisch): www.jimi-hendrix.com,
das deutsche Jimi Hendrix-Portal sowie die Seite der Jimi Hendrix Foundation Siehe auch Wikipedia (deutsch, mit Diskografie / Liste der Lieder), Wikipedia (englisch), www.laut.de, Fotos bei Wikimedia Commons |
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Fremde Links: 1) Wikipedia Quelle: 2) Wikipedia (abgerufen 13.01.2012/31.01.2026) |
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