Wirken an der
"Metropolitan Opera"
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Der polnische Tenor Jean de Reszke wurde am 14. Januar 1850 als
Jan Mieczyslaw in Warschau1)
(Warszawa, Polen) in eine wohlhabende, aristokratische Familie mit langer Tradition in Opern- und klassischer Musik
hineingeboren. Sein Vater Jan de Reszke
(1818 1877 → Wikipedia (englisch)) war Direktor der Warschauer Eisenbahngesellschaft,
Mutter Emilja (* ca. 1827) verfügte über eine,
unter anderem von Manuel García1) und dessen Tochter Pauline Viardot-García1) ausgebildete, bemerkenswert schöne Mezzo-Sopranstimme, die sie bei privaten Konzertabenden zu
Gehör brachte → Wikipedia (englisch)). Der ältere Bruder Édouard de Reszke1) (1853 1917)
wurde als Bassist ebenfalls ein berühmter Opernsänger und auch die
Schwester Joséphine de Reszke (1855 1891;
→ Wikipedia (englisch)) machte sich als Sängerin
bzw. Sopranistin einen Namen; über zwei weitere Geschwister, Emilia
und Victor (* 1859), gibt es keine Erkenntnisse.
Nach einem kurzen Studium der Rechtswissenschaften nahm
Jean, wie sein Bruder Édouard, in Warschau bei dem legendären
Tenor und Musikpädagogen Francesco Ciaffei1) (1819 1894)
Gesangsunterricht, ließ sich
später in Mailand von dem großen Bariton Antonio Cotogni1)1)
(1831 1918) weiter ausbilden.
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Im Januar 1874 gab er noch
als Bariton in Venedig1) unter
dem Pseudonym "Giovanni di Reschi" sein Bühnendebüt mit der
Partie des Königs Alphonse XI.1) in "La favorite"1)
("Die Favoritin") von Gaetano Donizetti1), noch im
selben Jahr trat er mit dieser Figir in London auf, wo er auch mit
der Titelrolle in dem Mozart-Werk "Don Giovanni"1) und als
Valentin
in der Oper "Faust"1)
von Charles Gounod1) immerhin gemäßigtes Aufsehen erregte.
Zwei Jahre später gab er an der Seite seines Bruders in Paris sein
Debüt als Franziskanermönch Fra Melitone in der Verdi-Oper "Die Macht des
Schicksals"1) ("La forza del
destino"), unterbrach dann seine Karriere für fünf Jahre, um
sich bei dem prominenten Gesangspädagogen Giovanni Sbriglia (1832 1916 → Wikipedia (englisch))
zum Tenor ausbilden zu lassen.
1879 sang er erstmals als Tenor in Madrid und interpretierte die
Titelrolle des Herzogs Robert1)
in "Robert le diable"1) ("Robert
der Teufel") von Giacomo Meyerbeer1), ohne jedoch
einen durchschlagenden Erfolg zu erzielen. Er arbeitete daher einige
Zeit als Konzertsänger, bevor er am 1. Februar 1884 (Premiere)
am "Théâtre italien de Paris"1) bei der französischen
Uraufführung der Oper
"Hérodiade"1)
von Jules Massenet1) an der Seite
von Fidès Devriès (1850 1939) in der Rolle der Salomé1)),
Victor Maurel1) (Herodes1)) sowie unter anderem
seines Bruders Édouard (Astrologe Phanuel)
mit der Partie des Propheten Jean (Johannes der Täufer1)) einen triumphalen Rückkehr auf die
Opernbühne feierte → Wikipedia (französisch).
Jean de Reszke 1891 als Romeo in der Oper
"Roméo et Juliette"1) von
Charles Gounod1)
Urheber: Unbekannt
Quelle: Wikimedia
Commons von www.cantabile-subito.de
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
siehe hier
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Der Komponist Massenet soll so begeistert von de Reszkes
Darbietung gewesen sein, dass er
ihm den Titelhelden Don Rodrigue in seiner Oper "Le Cid"1)
um den Ritter /Rodrigo Díaz de Vivar, genannt "El Cid", auf
den "Leib" schrieb. Die Uraufführung fand am 30. November 1885
im "Palais Garnier"1) der
"Opéra National de Paris"1) in
Anwesenheit des damaligen französischen Staatspräsidenten Jules Grévy1) statt.
In den folgenden Jahren reiste der Tenor rund um den Globus, neben Paris
wurden das Londoner "Royal Opera House"1)
in Covent Garden1)
und die New Yorker "Metropolitan Opera"1) zu seiner künstlerischen
Heimat, Ende 1891 trat er erstmals in
den USA auf und feierte bis Anfang des neuen Jahrhunderts jährlich Triumphe
an der "Met". Er brillierte beispielsweise mit den Titelpartien
in den Werken "Roméo et Juliette"1) und "Faust"1) von
Charles Gounod1)
ebenso wie als Verdi1)-Interpret
mit dem Otello in der gleichnamigen
Oper1) und als ägyptischer Feldherr Radames in
"Aida"1).
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Das Publikum bejubelte ihn als den protestantischen Edelmann Raoul de Nangis in
"Les Huguenots""1)
("Die Hugenotten"), als Jean de Leyde1)
in "Le prophète"1) und als Vasco da Gama1) in "L'Africaine"1)
("Die Afrikanerin"), jeweils Opern von Giacomo Meyerbeer1).
Zu nennen ist zudem die Titelpartie in "Hamlet"1)
von Ambroise Thomas1) (Musik), mit dem
Libretto von Michel Carré1)
und Jules Barbier1), basierend auf der
französischen Adaption von Alexandre Dumas d. Ä.1)
und Paul Meurice1) nach
der Tragödie "Hamlet"1)
von William Shakespeare1),
sowie der Sergeant Don José in "Carmen"1)
von Georges Bizet1).
Er sang ausdrucksstark sowohl in italienischer als auch
in deutscher Sprache die großen Wagner1)-Partien seines Fachs,
so den Titelhelden Lohengrin1)
in "Lohengrin"1) hiermit
debütierte er an der "Met" am 9. November 1891 neben
Emma Eames1) als Elsa von Brabant1) , den jungen Ritter
Walther von Stolzing in "Die Meistersinger von Nürnberg"1),
den Tristan in "Tristan und Isolde"1)
sowie den
"Siegfried"1) in
"Siegfried"1) und in "Götterdämmerung"1)
aus dem Zyklus "Der Ring des Nibelungen"1)
→ Wirken (Auszug) an der "Metropolitan Opera"1) siehe
hier.
Während
seiner grandiosen Karriere waren so legendäre Künstlerinnen wie
beispielsweise Adelina Patti1)
(1843 1919), Lilli Lehmann
(1848 1929) oder Nellie Melba
(1861 1931) an seiner Seite und in jener Ära zählte
er zu den
höchst bezahltesten Tenören seiner Zeit.
Jean de Reszke ca. 1896 als Siegfried
in der
gleichnamigen
Oper1) von Richard
Wagner1),
fotografiert von Gaspard-Félix Tournachon
Pseudonym Nadar1) (1820 1910)
Quelle: Wikimedia
Commons;
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
siehe hier
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Eine große Bewunderin seiner Kunst war die britische Queen Victoria1), mehrfach war
de Reszke zu Gast
in "Windsor Castle"1). Unter anderem sang er am 24. Mai 1899 anlässlich des 80. Geburtstages der
Königin den "Lohengrin", im Anschluss an die Aufführung wurde ihm
der "Royal Victorian Order"1)
("Königlicher Victorianischer Orden") im Range eines "Lieutenant"1)
verliehen.
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Auf dem Höhepunkt seiner glanzvollen Laufbahn zog sich Jean de Reszke wegen gesundheitlicher Probleme
bzw. einer Atemwegserkrankung von der Bühne
zurück. Seinen Abschied gab er 1902 an der "Pariser Oper" mit der Partie des
Canio in "Pagliacci"1) von
Ruggero Leoncavallo1).
Er ließ sich in Paris nieder, wirkte dort sowie in Nizza1)
fortan als Gesangspädagoge. Seine Schüler/-innen kamen aus
verschiedenen Ländern, etliche aus dem englischsprachigen Raum.
Zu nennen sind unter anderem Maggie Teyte1),
Oscar Seagle1), Bidu Sayão1)
oder die Altistin/Mezzosopranistin Sara Jane Layton Walker (1870 1951), die später
als "Mme. Charles Cahier"1)
Berühmtheit erlangte. Auch der österreichische Tenor Leo Slezak
studierte 1907 in Paris bei ihm, "um seine Partien stilgerecht vor allem in
italienischen und französischen Opern auch in der Originalsprache singen zu können, womit er sich
zielbewusst die Basis für eine internationale Karriere schuf." merktt
Wikipedia an.
Foto: Jean de Reszke 1895 als Tristan
in der Oper "Tristan und
Isolde"1) von Richard Wagner1),
Urheber: Aimé Dupont
(1842 1900); Link: Wikipedia (englisch)
Quelle: Wikimedia
Commons von "Metropolitan Opera's Archives"
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
siehe hier
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Man müsste schon an den Tenören der Vor-Caruso-Ära verzweifeln und
bedauern, dass es von dem Gesangsgiganten Jean de Reszke keine zureichende
Aufnahme gibt, außer einer akustischen Geröllhalde, die sich
Mapleson-Zylinder nennt und über die Stimme nichts aussagt, denn nach allem,
was man weiß, war de Reszke der bedeutendste Tenor der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts.2)
Und Wikipedia3)
führt aus "Trotz seiner einstigen Popularität ist Jean de Reszke heute nur noch in
Expertenkreisen bekannt. Ein Grund dafür ist, dass de Reszke dem gerade erst
erfundenen Medium Schallplatte anders als beispielsweise Enrico Caruso, sehr skeptisch
gegenüber stand und sich zeitlebens weigerte, der Publikation von Aufnahmen
seiner Stimme sein Einverständnis zu erteilen."3)
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"So existieren von ihm als einzige heute noch vorhandene Tonaufnahmen lediglich
sechs kurze Passagen auf Phonographenwalzen1),
den so genannten "Mapleson-Cylindern"1),
die Lionel Mapleson (1865 1937), der damalige Archivar der "Metropolitan Opera"1),
mit einem "Edison-Phonographen"
während der Aufführungen heimlich und ohne Genehmigung der Künstler
anfertigte. Leider sind die Aufnahmen qualitativ so schlecht, dass sie die
Fähigkeiten de Reszkes nur vage erahnen lassen. Gerüchte, de Reszke habe um 1900 in Paris für die
Tontechnik-Pioniere Gianni Bettini1) oder "Pathé"1)
Cylinder eingespielt, dürften auf bloßem Wunschdenken basieren.
Ein einziger Besuch de Reszkes in einem Tonstudio ist nachgewiesen: Im
Jahre 1905 ließ er sich überreden, für die in Mailand1) ansässige,
renommierte Plattenfirma "Fonotipia" vor die Schalltrichter zu
treten. Es entstanden zwei Aufnahmen, die man bei "Fonotipia" als
besondere Sensation zur Markteinführung des 35cm-Plattenformats zu vermarkten
gedachte.: "Cest la!'
Salut! tombeau! sombre et silencieux!" aus
der Oper "Roméo et Juliette"1)
von Charles Gounod1) (Matrizennummer 69000) und "O Souverain, O Juge, O Pere!"
aus der Oper "Le Cid"1)
von Jules Massenet1) (Matrizennummer 69001)."3)
Foto von Jean de Reszke (undatiert)
Urheber: Philip Hale (18541934)/Félix Nadar1) (18201910)
Quelle: Wikimedia
Commons von "Boston Public Library"1)
ID: dp.la/item/1a8e128594e617b24e3db6b2b4af32de
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
siehe hier |
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Weiterhin kann man lesen: "Es entstanden zwei Aufnahmen, die man bei "Fonotipia" als
besondere Sensation zur Markteinführung des 35cm-Plattenformats zu vermarkten
gedachte.: "Cest la!'
Salut! tombeau! sombre et silencieux!" aus
der Oper "Roméo et Juliette"1)
von Charles Gounod1) (Matrizennummer 69000) und "O Souverain, O Juge, O Pere!"
aus der Oper "Le Cid"1)
von Jules Massenet1) (Matrizennummer 69001).
Pressstempel wurden angefertigt und eine
unbekannte Anzahl von Testpressungen beider Titel produziert. De Reszke war
mit den Einspielungen aus nicht näher bekannten Gründen derart unzufrieden,
dass er "Fonotipia" zwang, eine Veröffentlichung zu unterlassen,
obwohl die Werbekampagne bereits angelaufen war und das Unternehmen das
Erscheinen der Platten in Zeitungsannoncen angekündigt hatte. Die
Pressstempel und fast alle Testpressungen wurden vernichtet; mehrere Platten
scheinen allerdings in Sammlerhände gelangt zu sein. Die Original-Matrizen
wurden bei "Fonotipia" archiviert; sie sollen während des Ersten
Weltkriegs beim Beschuss eines Lagerhauses in Frankreich zerstört worden
sein. Exemplare aus der Testserie wurden in einem Pariser Banktresor und in
der Sammlung des britischen Königshauses vermutet, ohne dass dies jemals
bestätigt worden wäre. Der Weg eines erhalten gebliebenen Plattenpaares
lässt sich lückenhaft bis in den Bestand eines Budapester Sammlers um 1940
nachvollziehen; seit dieser Zeit gelten die Pressungen als verschollen, obwohl
eine ernstzunehmende Spur nach Kuba zu führen scheint. Überspielungen der
beiden Platten sind nicht bekannt."3)
Foto: Jean de Reszke
Urheber: Benque & Co
Quelle: Wikipedia
bzw. Wikimedia Commons
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
siehe hier
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Der gerühmte Sänger war seit 1896 mit seiner Geliebten Maria de Mailly-Nesle (geborene
Maria de Goulaine; 1856 1935) verheiratet, einer seit ihrer ersten Ehe mit Graf
Mailly-Nesle französischen Gräfin, die für ihn und seinen Bruder
Édouard de Reszke1)
unter anderem Werke von Richard Wagner aus dem Deutschen ins Französische
übersetzte und auch selbst sängerische Ambitionen hatte. Aus der Verbindung ging Jean de Reszke Jr.
hervor,
der im 1. Weltkrieg als Soldat während der Schlacht von Clermont1) an der
französischen Front fiel er war ihr einziges Kind. Neben seinen
Anwesen in Paris und Nizza besaß er in Polen das "Gut Skrzydlów"
in der Nähe von Tschenstochau1) (Częstochowa),
wo er ein Gestüt und einen Reitstall betrieb.Außerdem hatte er Güter in
den Ortschaften Kłobukowice (Landgemeinde Gmina Mstów1)),
Witkowice1),
Chorzenice (Landgemeinde Gmina Sulmierzyce1)) und
Zdrowa (Landgemeinde Gmina Kłomnice1)), in Polen besaß die Familie de Reszke große Ländereien von
10.000 Morgen mit
rund 400 dort lebenden Angestellten.
Jean de Reszke ca. 1896,
fotografiert von Gaspard-Félix Tournachon
Pseudonym Nadar1) (1820 1910)
Quelle: Wikimedia
Commons von polona.pl:
"Biblioteka Narodowa Polski"1)
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
siehe hier
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Jean de Reszke starb am 3. April 1925 im Alter von 75 Jahren in seiner Villa
"Vergenère" in Nizza1) an den Folgen einer Herzerkrankung, hervorgerufen durch eine
akute Atemwegsinfektion (Bronchial Influenza). Die letzte Ruhe fand der legendäre Tenor auf dem Pariser
"Cimetière du Montparnasse"1) → findagrave.com.
Das von Jacob Millhoff gegründete, britische Tabak-Unternehmen "J. Millhoff & Co."
entwickelte für den passionierten Raucher die nach ihm benannten
"De Reszke"-Zigaretten, die sie ab den 1910er Jahren als "The Aristocrat of
Cigarettes" vermarktete. Es habe sich um eine Tabakmischung gehandelt, die
angeblich so mild war, dass die Stimmbänder des Star-Tenors keinen Schaden
nahmen → Foto bei Wikimedia Commons: Vorderseite /
Rückseite.
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Siehe auch Wikipedia
(deutscu), Wikipedia (englisch), mit Auszug seiner
Auftritte)
sowie
"The DE Reszke Family" bei cantabile-subito.de
(englisch)
Fotos bei Wikimedia Commons
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Fremde Links: 1) Wikipedia
Quelle:
2) "Grosse Stimmen" von Jens Malte Fischer
(Verlag J. B. Metzeler, Stuttgart 1993, S. 388 f.)
3) Wikipedia (abgerufen 16.09.2011) nach: Pekka Gronow, Ilpo Saunio: An
International History of the Recording Industry. Continuum International
Publishing Group, 1999.ISBN 0-30-470590-X. Seite 15 f.
Lizenz Foto Jean de Reszke: Diese
Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist
abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten
Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen
Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.
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Jean de Reszke an der New Yorker "Metropolitan Opera"
(Fremde Links: Wikipedia; R = Inszenierung/Regie)
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Die "Met" weist rund 340 Vorstellungen mit Jean de Reszke aus,
unter anderem
(Quelle: archives.metopera.org;
die dortige Angabe von 380 Vorstellungen beinhaltet Auftritte seines Bruders Édouard de Reszke)
- 09.11.189127.04.1901 (54 Vorstellungen): Titelpartie
des Lohengrin in "Lohengrin"
von Richard Wagner
- 16.11.189130.01.1901 (47 Vorstellungen): Romeo in "Roméo et Juliette"
von Charles Gounod (Musik) mit dem
Libretto Jules Barbier und
Michel
Carré, basierend auf der Tragödie "Romeo and Juliet" von
William Shakespeare
- 20.11.189125.04.1901 (48 Vorstellungen): Der
protestantische Edelmann Raoul de Nangis in "Les
Huguenots"
("Die Hugenotten") von Giacomo Meyerbeer (Musik) mit dem Libretto von Eugène Scribe und
Émile Deschamps
- 1. Vorstellung 20.11.1891: R: Theodore
Habelmann, Dirigent: Auguste Vianesi (18371908 → Wikipedia (englisch))
(mit u. a. Maria Pettigiani (18641954) als
Marguerite de Valois, Königin von Navarra, Édouard de Reszke
als
Graf de Saint-Bris, ein katholischer Edelmann)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 25.04.1901: R: Theodore Habelmann, Dirigent: Auguste Vianesi
(mit u. a.
Nellie Melba
als
Marguerite de Valois, Königin von Navarra, Pol Plançon als Graf de Saint-Bris,
Édouard de als Marcel,
Diener des Raoul de Nangis)
→ Besetzung
- 23.11.1891/11.01.1892 : Feldherr Otello in "Otello"
von Giuseppe Verdi
(Musik), mit dem Libretto von Arrigo
Boito,
basierend auf der Tragödie "The Tragœdy of Othello, The Moore of Venice" von
William Shakespeare
- 23.11.1891: R: Theodore
Habelmann, Dirigent: Louis Saar (18681937) (mit u. a. Emma Albani als Otellos
Gemahlin Desdemona,
Eduardo Camera als Fähnrich Jago) → Besetzung
- 11.01.1892: Dirigent: Louis Saar (mit u. a. Emma Albani als Otellos Gemahlin Desdemona,
Eduardo Camera als Fähnrich Jago) → Besetzung
- 26.11.189122.04.1901 (75 Vorstellungen):
Faust in "Faust"
von Charles Gounod (Musik), mit dem Libretto
von Jules Barbier und
Michel Carré, basierend auf der Tragödie
"Faust I" von
Johann Wolfgang von Goethe
- 10.12.189107.01.1901 (8 Vorstellungen):
Feldherr Radamès in
"Aida" von
Giuseppe Verdi (Musik), mit dem Libretto
von Antonio
Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen
Auguste Mariette
- 1. Vorstellung 10.12.1891: R: Theodore
Habelmann, Dirigent: Louis Saar (18681937)
(mit u. a. Lilli Lehmann
als äthiopische
Königstochter Aida, Tochter des Amonasro (Antonio
Magini-Coletti; 18551912 → Wikipedia (englisch)),
Giulia Ravogli (18661941) als
Pharaonentochter Amneris)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 07.01.1901: Dirigent: Philippe Flon (18611923) (mit u. a. Johanna Gadski als äthiopische
Königstochter Aida,
Tochter des Amonasro (Antonio
Scotti), Louise Homer als Pharaonentochter
Amneris)
→ Besetzung
- 01.01.189217.03.1899 (4 Vorstellungen); Jean
de Leyde in
"Le
prophète" von Giacomo Meyerbeer (Musik), mit dem
Libretto von Eugène Scribe und
Émile Deschamps,
basierend auf Geschichte des "Täuferreichs von Münster" und des
von den "Täufern" zum König geköönten Jan van Leiden (Jean de Leyde)
- 15.01.189215.03.1901 (11 Vorstellungen): Marineoffizier
Vasco
da Gama, Geliebter der Inès, der Tochter des
Admirals Don Diégo. in "L'Africaine"
("Die Afrikanerin")
von Giacomo Meyerbeer (Musik), mit dem Libretto
von
Eugène Scribe
- 1. Vorstellung 15.01.1892: R: Theodore
Habelmann, Dirigent: Auguste Vianesi (18371908 → Wikipedia (englisch))
(mit u. a.
Lillian Nordica als
(afrikanische Königin) Sélika, Maria Pettigiani (18641954)
als Inès,
Lodovico Viviani als Don Diégo)
→ Besetzung
- Letzte Vorstellung 15.03.1901: Dirigent: Philippe Flon (18611923)
(mit u. a. Lucienne Bréval als
(afrikanische Königin) Sélika, Suzanne Adams(18721953 → Wikipedia (englisch))
als Inès,
Eugène Dufriche (1848? → Wikipedia (englisch))
als Don Diégo) → Besetzung
- 10.02.189205.04.1892: Titelpartie in "Hamlet" von
Ambroise Thomas (Musik), mit dem Libretto von
Michel Carré
und Jules
Barbier, basierend auf der der französischen Adaption von Alexandre Dumas d. Ä. und
Paul Meurice nach
der Tragödie "Hamlet" von
William Shakespeare
(Dirigent: Auguste Vianesi (18371908 → Wikipedia (englisch))
- 10.02.1892: mit u. a. Giulia Ravogli (18661941) als dänische Königin Gertrude, Witwe des verstorbenen Königs
und nun
Gemahlin von dessen Bruder Claudius (Édouard de Reszke) sowie Hamlets Mutter,
Margaret Reid (18681947) als
Ophélie, Tochter des Oberkämmerers Polonius (Antonio De Vaschetti))
→ Besetzung
- 20.02.1892: mit u. a. Giulia Ravogli (18661941) als dänische Königin Gertrude, Witwe des verstorbenen Königs
und nun
Gemahlin von dessen Bruder Claudius (Édouard de Reszke) sowie Hamlets Mutter, Margaret Reid als
Ophélie, Tochter des Oberkämmerers Polonius (ungenannt))
→ Besetzung
- 05.04.1892: mit u. a. Giulia Ravogli als dänische Königin Gertrude, Witwe des verstorbenen Königs und nun
Gemahlin von dessen Bruder Claudius (Édouard de Reszke) sowie Hamlets Mutter,
Marie Van Zandt als
Ophélie, Tochter des Oberkämmerers Polonius (Antonio De Vaschetti))
→ Besetzung
- 02.03.189218.04,1901 (14 Vorstellungen): Ritter Walther von Stolzing in
"Die Meistersinger von Nürnberg"
mit der Musik und dem Libretto von Richard Wagner
- 20.12.1893-04.03.1897 (17 Vorstellungen): Sergeant Don José in
"Carmen" von
Georges Bizet (Musik), mit dem
Libretto von Henri
Meilhac und Ludovic Halévy,
basierend auf der gleichnamigen Novelle von
Prosper Mérimée
- 1. Vorstellung 20.12.1893: Dirigent: Luigi Mancinelli
(mit Emma Calvé als Carmen,
u. a. Jean Lassalle (18471909 → Fotos)
als Torero Escamillo) → Besetzung
- Letzte Vorstellung 04.03.1897: Dirigent: Enrico Bevignani (18411903 → Wikipedia (englisch))
(mit Emma Calvé als Carmen,
u. a. Jean Lassalle als Torero Escamillo) → Besetzung
- 27.11.189520.04.1901 (25 Vorstellungen): Tristan in "Tristan
und Isolde"
mit der Musik und dem
Libretto von Richard Wagner
- 30.12.1896–19.03.1901 (13 Vorstellungen): Titelpartie
des Siegfried in "Siegfried"
mit der Musik und dem
Libretto von Richard Wagner
(dritter Tei des Opernzyklus "Der Ring des Nibelungen")
- 12.02.189708.02.1901 (7 Vorstellungen): Ritter Don
Rodrigue/Rodrigo Díaz de
Vivar, genannt
"El Cid"
in "Le
Cid"
von Jules Massenet (Musik), mit dem Libretto von
Louis
Gallet, Édouard Blau und
Adolphe d’Ennery, basierend auf
der Tragikomödie "Le Cid" von
Pierre Corneille sowie dem Schauspiel
"Las mocedades del Cid" (1618) von Guillén de Castro
- 24.01.189927.03.1901 (6 Vorstellungen): Siegfried
in "Götterdämmerung"
mit der Musik und dem
Libretto von Richard Wagner
(vierter Tei des Opernzyklus "Der Ring des Nibelungen")
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