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Letzte aktuelle Meldung: Joachm Kerzel ist tot († 20.07.2026) |
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… bei der Suche nach Informationen zu
einigen Publikumslieblingen sowie bei der Korrektur eventuell inzwischen nicht mehr gültiger Verlinkungen zu externen Webangeboten. Als "Einzelkämpferin" wäre ich für entsprechende Hinweise dankbar. (Kontakt siehe Impressum) Achtung: Weiterhin werden immer noch unbekannte "Gesichter" sowie einzelne Infos gesucht → mehr dazu auf dieser Seite. |
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| Besondere Geburtstage im Juli bzw. erinnerungs- würdige Daten zu legendären Künstlern/ -innen (Fremde Links: Wikipedia |
Zu erinnern ist am an den von
Besondere Geburtstage der vergangenen Monate des Jahres 2026 siehe hier |
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| 07.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 06.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 05.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 16.05.2026 |
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| 04.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 10.04.2026 |
Die Nachricht, der großartige Mario Adorf sei am 8. April 2026
nach kurzer Krankheit im Alter
von 95 Jahren in Paris1)
gestorben, rief nicht nur in der Film-Szene Bestürzung hervor und sorgte
für Schlagzeilen in den Medien. Die "Tagesschau"1) nannte ihn einen
"Filmschurke mit Witz und Tiefgang", der zu "den bedeutendsten deutschen
Charakterdarstellern" gehörte. "Seine Karriere umspannte sechs Jahrzehnte. Adorfs frühen Rollen
machten ihn zum gefragten Bösewicht, dem er mit Feingefühl Tiefe und Leben verlieh. (
) Was bleibt, sind unzählige Erinnerungen an einen
brillanten Beobachter, kraftvollen Darsteller und begnadeten Geschichtenerzähler, dessen vielschichtiges
Werk auch lange über seinen Tod hinaus wirken wird." Ihm zu Ehren änderten sowohl
die ARD als auch das ZDF das Programm, das ZDF zeigte am
9. April 2026 das 15-minütige Portrait "Mario Adorf Ein
Leben", die ARD
erinnerte mit "Böse Rollen sind die guten Rollen" an den gefeierten Mimen.
In den nachfolgenden Tagen bringen beide Sender noch einmal filmische Highlights mit Adorf auf den
Bildschirm. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier1) kondolierte zum Tod von Mario Adorf und schrieb unter anderem: "Mario Adorf war einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler auf der Bühne und im Film. Er hat das kulturelle Leben weit über unser Land hinaus bereichert und wurde international verehrt. Ob im deutschen Autorenfilm, im italienischen Kino oder in Hollywood: Überall war er zu Hause und verlor sich doch nie. In seinen zahlreichen Rollen hat Mario Adorf uns Stärken und auch Schwächen des Menschen nahe gebracht mit großer Intensität und sehr viel Feingefühl. Viele seiner Figuren sind in unser kollektives Film- und Theatergedächtnis eingegangen. Sie werden immer wieder erinnert, zitiert und sie wurden und werden geliebt. ( ) Mario Adorf brachte seine Figuren durch seine unnachahmliche sprachliche Kraft und körperliche Präsenz zum Leuchten und er brachte uns mit seiner Kunst zum Lachen und zum Weinen, er ließ uns mitempfinden auch mit den Schurken und Bösewichtern, die er so häufig verkörperte. Das Pathos der Leidenschaft war ihm ganz eigen, und wir konnten ein ums andere Mal erleben, wie Zeit und Raum außer Kraft gesetzt wurden, wenn er die Szenerie betrat." (Quelle: www.bundespraesident.de) → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, www.swr.de, www.ard.de, deutschlandfunkkultur.de, www.br.de, www.zdfheute.de, taz.de, focus.de Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 03.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 28.02.2026 | Am 26. Februar 2026 startete die von Marc Rothemund1) gedrehte
Komödie "Ein
fast perfekter Antrag"1) in
den Kinos, in der Iris Berben und
Heiner Lauterbach die Hauptrollen
spielen. "Eine romantische
Komödie um eine späte zweite Chance auf ein gemeinsames Glück, die
mit der Reintegration eines "alten weißen Mannes" in die Gesellschaft
verbunden wird. Diese Kombination ist nicht immer erfolgreich, doch
das Zusammenspiel der Hauptdarsteller funktioniert hervorragend."
urteilt filmdienst.de.
Und der Journalist Tilmann P. Gangloff1) meint bei tittelbach.tv: "Kontraste zwischen potenziellen
Liebespaaren sind zwar fester Bestandteil des Genres, aber selten
schienen die Gegensätze so unüberbrückbar wie hier: Stubenhocker
Walter (Heiner Lauterbach) ist der Prototyp des Korinthenkackers,
Alice (Iris Berben) ist Professorin für Kunstgeschichte. Die Dialoge
sind ein steter Quell der Heiterkeit, die Diskussionen über den männlichen
Blick auf die Frau in der Kunst des 19. Jahrhunderts sehr
erhellend." Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 02.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 22.02.2026 |
Erneut ist der Tod eines beliebten Schauspielers zu beklagen, am 13. Februar 2026 starb in Berlin
im Alter von 92 Jahren Friedhelm Ptok.
Der vielseitige Künstler machte sich sowohl auf der Theaterbühne als auch
im Fernsehen sowie als Sprecher einen Namen. Der Charakterdarsteller
brillierte mit seinem facettenreichen Spiel unter der Regie legendärer
Theatermacher, unter anderem Peter Zadek1)
und Fritz Kortner,
in klassischen, aber auch Werken der Moderne. Seit Mitte der 1960er Jahre
wurde er einem breiten Publikum nicht nur durch verschiedene
Theateraufzeichnungen bekannt, auch in zahlreichen TV-Spielen und -serien
war er seit Jahrzehnten auf dem Bildschirm präsent. Neben seinem umfangreichen Wirken am Theater und für den Film, legte Friedhelm Ptok seit
Jahrzehnten den Schwerpunkt seiner Arbeit auf
literarische Lesungen, mit denen er sowohl auf der Bühne oder im Rundfunk
als auch mit anspruchsvollen Audioproduktionen seine Zuhörerschaft
erfreute. Als begehrter Sprecher erreichte er ein Millionenpublikum, seine
Arbeiten für die Synchronisation hier ist beispielsweise die Figur
des Senators Palpatine1)
bzw. Darth Sidious in den
"Star Wars"1-Serien bzw. Kinofilmen
hervorzuheben , sind beachtlich, ebenso wie seine Beteiligung an
zahllosen Hörbüchern/Hörspielen, denen er mit seiner markanten Stimme zum
Erfolg verhalf. Allein die ARD Hörspieldatenbank
weist seit den 1960er Jahren mehr als 650 Produktionen mit Friedhelm Ptok
als Sprecher aus. Bis fast zuletzt stand er im Hörspiel-Studio, fungierte
in dem Zweiteiler "Der silberne Sessel" (EA: 20./21.04.2025)
nach dem Roman "The
Silver Chair"1) von C. S. Lewis1)
aus der Reihe "Die
Chroniken von Narnia"1) erneut, wie schon seit 2020,
als Erzähler. Fremde Links: 1) Wikipedia- |
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| 19.02.2026 |
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| 17.02,2026 | Am 15. Februar 2026 starb im hohen Alter von 95 Jahren
auf seinem Anwesen in Middleburg1)
im US-Bundesstaat Virginia1).
der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Robert Duvall.
Der mehrfach ausgezeichnete Künstler galt als einer der führenden
US-amerikanischen Charakterdarsteller,
brillierte unter anderem in Filmklassikern wie "Der Pate"1) (1972,
"The Godfather") als Mafia-Anwalt Tom Hagen oder in "Apocalypse Now"1) (1979)
als wahnsinniger Oberstleutnant William Kilgore.
1984 wurde er für seine Rolle des ehemaligen
Country1)-Stars,
jetzt dem Alkohol verfallenen Mac Sledge in dem Drama "Comeback
der Liebe"1) (1983, "Tender Mercies") mit
einem "Oscar"1)
in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"1) ausgezeichnet.
Zudem machte er sich mit Filmen wie dem mehrfach prämierten Drama "Apostel!"1)
(1997, "The Apostle") oder dem Südstaaten-Melodram "Wild Horses"1) (2015), in
denen er auch die Hauptrolle übernahm,
das Drehbuch schrieb sowie als Co-Produzent fungierte, als Regisseur einen
Namen. Robert Duval, dessen beeindruckende Karriere rund sieben Jahrzehnte
umspannte und der in mehr als 140 Filmproduktionen mitwirkte, war einer der letzten Vertreter, der noch das so genannte
"Golden Age"1)
von Hollywood miterlebte → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei spiegel.de,
tagesschau.de,
welt.de Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 01.2026 | Updates / Ergänzungen
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| 31.01.2026 | Senta Berger ist wieder in einem Kinofilm
zu sehen, nach dem gleichnamigen, autobiografischen Bestseller
von Joachim Meyerhoff1)
entstand unter der Regie ihres Sohnes Simon Verhoeven1)
der Film "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"1),
welcher am 28. Januar 2026 im Münchener
"Mathäser"1)-Filmpalast
Weltpremiere feierte und am Folgetag an den allgemeinen Kinostart ging.
Hier spielt sie einmal mehr überzeugend Joachim Meyerhoffs
(Bruno Alexander1))
Großmutter mütterlicherseits, die Schauspielerin
Inge Birkmann1),
in zweiter Ehe verheiratet mit dem Philosophen
Hermann Krings1),
dargestellt von Michael Wittenborn1)
beide brillieren als schrullige, extravagante Großeltern. filmportal.de
schreibt zur Handlung: "Mit zwanzig Jahren erhält Joachim unerwartet einen Studienplatz
an der renommierten Schauspielschule in München. Für seine Ausbildung zieht er in die Villa
seiner Großeltern in einem wohlhabenden Stadtviertel ein Ort, an dem die Tage zwischen
strengen Ritualen, reichlich Alkohol und den skurrilen Eigenheiten der Großeltern ihren ganz eigenen
Rhythmus haben. Hin- und hergeworfen zwischen absurden Schauspielübungen, familiären Erwartungen und
den großen Gefühlen des Erwachsenwerdens versucht Joachim, seinen eigenen Platz im Leben zu finden."
Der Literaturkritiker Richard Kämmerlings1)
hob in "Die Welt"1)
(→ www.welt.de) vor allem die schauspielerischen Leistungen im Film
hervor. Mit "den Virtuosen Senta Berger und Michael Wittenborn" gelinge
"Verhoeven die spezifisch Meyerhoff’sche Gratwanderung zwischen Karikatur
und dem warmherzig-nostalgischen Blick des Enkels". Beide Darsteller überzeugten
in Paraderollen, (
) die im Zusammenspiel "die perfekte Verkörperung
eines alternden Paares zwischen äußerlicher Erstarrung und innigster
Vertrautheit" vermittelten. Auch Alexander spiele "gekonnt einen
vermeintlich untalentierten Klotz". Und filmdienst.de
urteilt: "Die sorgfältige Inszenierung trifft den heiter-melancholischen
Tonfall des Romans und gießt ihn in eine atmosphärisch überzeugende
filmische Form. Perfekt besetzt und gespielt, entsteht eine gelungene Mischung
aus Coming-of-Age-Film, Familiendrama, Milieu-Komödie und Biografie. Sehenswert.
Dass Senta Berger nicht wie geplant bei der Premiere anwesend sein konnte,
trübte sicherlich die Freude über die gelungene Produktion. Wenige Tage
zuvor war die inzwischen über 80-Jährige kurz vor einer Lesung in Hamburg auf der Bühne
schwer gestürzt
und hatte sich einen
Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Inzwischen befinde sie sich nach einer Operation
auf dem Wege der Besserung, wie Simon Verhoeven die Presse wissen
ließ. Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 03.01.2026 | Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 22. Dezember 2025
in Wildberg1)
im Nordschwarzwald1) der
Schauspieler Walter Schultheiß er wurde 101 Jahre alt.
Vor allem auf der Bühne bzw. an der Stuttgarter
"Komödie im Marquardt"1)
feierte das "Urgestein des Mundart Schauspiels",
so SWR-Intendant Kai Gniffke1),
Jahrzehnte lang Erfolge, wurde aber auch
bundesweit durch seine Auftritte in TV-Produktionen bekannt. Hier wird er er
nicht zuletzt durch seine
prägnante Nebenrolle in den "Tatort"1)-Folgen aus Stuttgart
in Erinnerung bleiben, seit der Episode "Bienzle und das
Doppelspiel"1) (EA: 10.12.2000)
tauchte er als stets nörgelnder und neugieriger Vermieter Rominger
auf, der Kommissar Bienzle1)
(Dietz-Werner Steck) und
dessen Lebensgefährtin Hannelore (Rita Russek1)) mit seiner Pingeligkeit
so manches Mal zur Weißglut trieb. Der SWR (www.swr.de) schrieb in einem Nachruf unter anderem: "In seinen vielen Fernsehrollen und auch auf der Bühne spielte sich Schultheiß gerne selbst: den humorigen, hintersinnigen aber auch bruddligen Musterschwaben. Obwohl er sich nicht gerne als schwäbischen Schauspieler bezeichnete, sondern als "einen, der auch schwäbisch sprechen kann". Schon als junger Schauspieler verkörperte Schultheiß auf der Bühne meist ältere Typen. ( ) Nach dem Tod seiner Frau Trudel Wulle1) Ende 2021 zog sich Walter Schultheiß langsam aus der Öffentlichkeit zurück. Er lebte bis zuletzt in Wildberg (Kreis Calw1)), gemeinsam mit seinem Sohn Götz, dessen Ehefrau und seinen Enkelinnen. Mit seiner unverwechselbaren Persönlichkeit bleibt er für viele schwäbische Nachwuchs-Schauspielerinnen und -Schauspieler ein Vorbild." Und "Schauspielbühnen"1)-Intendant Axel Preuß1) würdigte Schultheiß mit den Worten: "Wie kaum ein anderer Schauspieler prägte er unsere Vorstellung davon, was modernes Volkstheater ausmacht und wofür wir es lieben. ( ) Mit seinem unerschöpflichen Humor und seiner Menschenliebe begeisterte er über Jahrzehnte unser Publikum in der "Komödie im Marquardt". Walter Schultheiß wird uns auf ewig ein leuchtender Stern am Theaterhimmel sein, der uns Kraft, Zuversicht und Orientierung gibt." (Quelle: nachtkritik.de) → weitere Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, stern.de, stuttgarter-zeitung.de, presseportal.de Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 12.2025 | Updates / Ergänzungen
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| 31.12.2025 | Am 28. Dezember 2025 starb im
Alter von 91 Jahren an ihrem Domizil in Saint-Tropez1) die
Leinwand-Legende Brigitte
Bardot, die in Roger
Vadims1) Regiedebüt
"Und immer lockt das Weib"1)
(1956, "Et Dieu créa la femme") mit der
Titelrolle der jungen, sinnlich-lasziven Juliette über Nacht nicht nur in
Frankreich zum Sex-Symbol wurde und damit den Mythos "Brigitte Bardot"
begründete. Diese Rolle der sexuell begehrenswerten Kindfrau machte
"BB", wie sie fortan genannt wurde, zu einer Ikone des zeitgenössischen
Films und diesen Typus verkörperte sie in etlichen, nachfolgenden
Produktionen. Erst in dem von Henri-Georges Clouzot1) gedrehten, beeindruckenden Gerichts-Melodram
"Die
Wahrheit"1) (1960, "La vérité")
konnte sie mit der Rolle der unsteten Dominique Marceau das
bisherige Klischee durchbrechen und sich als Charakterdarstellerin beweisen.
Der Film geriet zum Kassenschlager, die Bardot wurde mit dem
"David di Donatello"1) als "Beste fremdsprachige Schauspielerin"
ausgezeichnet. Weitere große Erfolge verzeichnete die Französin, welche
zeitweise als schönste Frau der Welt galt, unter anderem gemeinsam
mit Jeanne Moreau in der
Abenteuerkomödie "Viva Maria!"1) (1965),
als Partnerin von Sean Connery
in dem Western "Man nennt mich Shalako"1)
(1968, "Shalako") und an der Seite von
Claudia Cardinale in
dem amüsanten Italowestern "Petroleum-Miezen"1)
(1971, "Les petroleuses"). Auf dem Höhepunkt ihrer
glamourösen Karriere zog
sich die knapp 40-Jährige nach zwei Produktionen (1973/1974)
überraschend vom Film- und Starrummel zurück,
lebte in ihrer Villa "La Madrague" in Saint-Tropez1),
widmete sich fortan vornehmlich vehement dem Tierschutz 1986 gründete sie
die dem Tierschutz verschriebene Stiftung "Fondation Brigitte Bardot" und wurde zudem mit
verschiedenen Autobiografien schriftstellerisch tätig. Hatte sie seit den
frühen 1950ern immer wieder mit ihren Ehen sowie wechselnden Affären unter anderem
war sie kurzzeitig von 1966 bis 1969 mit dem als Playboy bekannten
Gunter Sachs1) (1932 2011)
verheiratet gesorgt, machte sie später durch umstrittene, teils
rechtsradikale Äußerungen von sich reden. Dennoch blieb der Mythos "Bardot" bis
zulettzt ungebrochen, der französische Staatspräsident Emmanuel Macron1) würdigte sie als
"Legende des Jahrhunderts", die ein Leben in Freiheit verkörpert habe.
"Französische Existenz, universeller Glanz. Sie hat uns berührt", heißt es
unter anderem in Macrons
Nachruf auf der Plattform "X"1)
→ siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de,
welt.de,
zdfheute.de,
deutschlandfunkkultur.de Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 30.12.2025 | Bereits am 25. Dezember 2025 einen Tag vor
seinem 78. Geburtstag starb nach langer Krankheit in seinem
Wohnort Brandenburg an der Havel1)
mit Peter Sattmann ein Schauspieler,
der zur ersten Garde der
TV-Darsteller zählte. Der an der an der "Neuen
Münchner Schauspielschule"1)
ausbildete Künstler begann seine Karriere am Theater und
avancierte vor allem am "Württembergische Staatstheater"1) in
Stuttgart zu einem renommiertesten Charakterdarsteller, wurde 1975 sowie 1977
von der Kritik zum "Schauspieler des Jahres"1)
gekürt. Seit Anfang der 1970er kam ein Millionenpublikum in den Genuss,
Sattmanns Schauspielkunst zu bewundern, seither trat er in zahllosen
Produktionen nahezu 200 werden bei der
"Internet Movie Database"
gelistet vornehmlich im Fernsehen mit prägnanten Rollen in Erscheinung, sei es in
Literaturadaptionen, Krimis, Komödien oder (Melo)Dramen, Sattmann
geriet zum Dauergast auf dem Bildchirm; auf der Leinwand war er eher selten vertreten. Darüber hinaus machte sich das Multitalent Peter Sattmann
nicht nur als Schauspieler,
sondern auch als Regisseur und Autor von Theaterstücken wie
beispielsweise "Open End" über eine fingierte
TV-Talkshow (UA: April 1979),
die Tragikomödie "Der Erzbischof ist da" oder die
beiden Satiren "Brave New Man" und "Der Fallschirmspringer" einen Namen,
Stücke, die unter seiner Regie in Stuttgart, Bochum und Zürich zur
Uraufführung gelangten. Seine musikalische "Ader"
fand ihren Niederschlag in Kompositionen wie der Musik zu den Fernsehfilmen
"Kerbels Flucht"2) (1984),
wo er auch die titelgebende Figur spielte, Dagmar Dameks1) Krimi
"Wie du mir
"3) (1989) und
Erwin Keuschs1) Komödie "Willkommen
im Paradies"4) (1991), in denen er ebenfalls mit tragenden
Rollen glänzen konnte.
Am 4. November 2019 erschien im Münchener Verlag "Droemer Knaur"1) Sattmanns Autobiografie mit dem Titel
"Mein Leben ist kein Drehbuch", in der er von seiner wechselvollen Vergangenheit erzählt. → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei
tagesschau.de,
zdfheute.de,
nachtkritik.de,
www.faz.net Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) deutsches-filmhaus.de, dagmar-damek.de, 4) fernsehserien.de |
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| 24.12.2025 | Am 22. Dezember 2025 starb rund fünf Wochen vor
seinem 82. Geburtstag in seiner Wahlheimat Madrid1) der Schauspieler
Uwe Kockisch, der schon zu DDR-Zeiten sowohl auf der Bühne
(→ Wirken am
Theater) als auch bei Film und Fernsehen Erfolge feierte. Nach der so genannten
"Wende"1) konnte der
in Cottbus1)
geborene und an der an der "Hochschule
für Schauspielkunst "Ernst Busch""1) ausgebildete Künstler
im Gegensatz zu etlichen seiner Kollegen/Kolleginnen in der gesamtdeutschen
Filmszene Fuß fassen und war seither in etlichen Produktione,
vornehmlich im Fernsehen, mit prägnanten Rollen präsent. Vor allem
mit der Figur des kultivierten Commissario Guido Brunett in der "Donna Leon"1)-Krimireihe
nach den "Commissario-Brunetti"-Romanen
von Donna Leon1)
wird er in nachhaltiger Erinnerung bleiben, zwischen 2003 und 2019 stellte er diesen Ermittler aus Venedig in 22 Folgen
als Nacfolger von Joachim Król (bis Folge 4) bravourös
dar, brachte mit seiner bescheidenen, unaufdringlichen Art die jeweiligen
Täter zur Strecke. Ein weiterer Part, mit dem er das Publikum zu
überzeugen wusste, war unter anderem der des (bis Staffel 3) Stasi1)-Offiziers bzw.
Familienvaters Hans Kupfer in der viel beachteten Serie/Familien-Saga
"Weissensee"1) (20102018).
In den letzten Jahren hatte sich der Kockisch weitgehend ins Privatleben zurückgezogen und stand nur noch
selten vor der Kamera. Als Todesursache wird in einigen Medien eine
Krebserkrankung genannt. → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei
tagesschau,de, www.ndr.de,
www.spiegel.de
Fremde Links: 1) Wikipedia |
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| 14.12.2025 | Am 12, Dezember 2025 starb im Alter von 90 Jahren in
Hamburg nach kurzer, schwerer Krankheit der Schauspieler
Rolf Becker. Der an der renommierten "Otto-Falkenberg-Schule"1)
in München ausgebildete Künstler begann seine Karriere Ende der 1950er Jahre an den
"Münchner Kammerspielen"1),
stand unter anderem am
"Theater Bremen"1)
und am
"Deutschen Schauspielhaus"1)
in Hamburg auf der Bühne, arbeitete beispielsweise mit dem legendären
Regisseu Peter Zadek1) zusammen.
Doch vor allem durch zahllose Film- und Fernsehproduktionen wurde der Mann
mit den markanten Gesichtszügen seit den 1960ern einem breiten Publikum
bekannt und geriet mit prägnanten Rollen auf dem Bildschirm bald zum
Dauergast. Seine Filmografie umfasst rund 200 Produktionen, sei es in
Literaturadaptionen, Krimis, Komödien oder Melodramen immer wieder konnte
Becker mit seinem Spiel die Zuschauer/-innen für sich gewinnen und prägte
damit maßgeblich die Filmszene. Bis ins hohe Alter bzw. bis fast zuletzt
stand er vor der Kamera, aus der Vielzahl seiner Arbeiten bleibt er vor
allen in jüngerer Zeit mit der Figur des gutmütigen Rentners Otto Stern in dem
Dauerbrenner "In
aller Freundschaft"1) in Erinnerung,
den er seit 2006 bis kurz vor seinem Tod in rund 550 Episoden
mimte. Darüber hinaus war er mit seiner unverwechselbaren Stimme ein begehrter Sprecher sowohl in der
Synchronisation als auch im Hörspiel, hielt zudem immer wieder Lesungen ab.
Der vielseitige Schauspieler engagierte sich zudem politisch und sozial, setzte sich
unter anderem gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sylvia Wempner1)
für Flüchtlinge überall in der Welt ein. Sein darstellerisches Talent gab der Wahl-Hamburger
und fünffache Vater an seine Kinder Ben Becker1)
(* 1964) und Meret Becker1)
(* 1969) aus seiner ersten Ehe mit Schauspielerkollegin Monika Hansen1)
(1942 2025) weiter, die ebenfalls den Schauspielberuf
ergriffen und sich damit sowohl am Theater als auch im Film einen Namen machten → siehe auch die
Nachrufe unter anderem bei www.ndr.de,
www.zdfheute.de,
www.brisant.de. Fremde Links: 1) Wikipedia |
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