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… bei der Suche nach Informationen zu einigen Publikumslieblingen
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Achtung: Weiterhin werden immer noch unbekannte "Gesichter" sowie einzelne Infos gesucht → mehr dazu auf dieser Seite.
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Besondere
Geburtstage
im
Juli
bzw. erinnerungs-
würdige
Daten zu
legendären
Künstlern/
-innen
(Fremde Links:
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Zu erinnern ist am … an den … von …

Besondere Geburtstage der vergangenen Monate des Jahres 2026 siehe hier
Verstorbene Künstler/–innen der Jahre 2026 bis 2011 (Auszug; Link öffnet neues Fenster)

        
07.2026 Updates / Ergänzungen
06.2026 Updates / Ergänzungen
05.2026 Updates / Ergänzungen
  • 30.,05.2026: Helge Roswaenge † (neu: Wirken, Filmografie)
  • 26.,05.2026: Karl Riddrbusch † (neu: Wirken)
  • 22.,05.2026: Jean de Reszke † (neu: Wirken an der "Met", Fotos)
  • 20.,05.2026: Ivan Rebroff † (neu: Filmografie)
  • 18.,05.2026: Erika Köth † (neu: Wirken, Filmografie, Foto)
  • 14.,05.2026: René Kollo (neu: Wirken, Filmografie, Foto)
  • 10.,05.2026: Hermann Prey † (neu: Wirken, Filmografie, Fotos)
  • 10.02.2026: Korrektur falscher Einträge zu Lilly Flohr
    (wird oft mit der Stummfilmdarstellerin Grete Flohr gleichgesetzt)
  • 06,05.2026: Lucia Popp † (neu: Wirken, Filmografie)
  • 02,05.2026: Luciano Pavarotti † (neu: Auszeichnungen, Wirken, Foto)
16.05.2026
  • Mit Bestürzung wurde, nicht nur in der Filmszene, die Nachricht aufgenommen, das der beliebze Schauspieler Günther Maria Halmer bereits am 10. Mai 2026 im Alter von 83 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit starb; in Medienbeichten hieß es, seinem Umfeld sei bereits seit längerem bekannt gewesen, dass Halmer an Krebs erkrankt war. Der darstellerische Durchbruch gelang dem im bayerischen in Rosenheim1) geborenen Künstler 1974/75 mit der Figur des Münchener Lebenskünstlers Karl "Tscharlie" Häusler in der TV-Serie "Münchner Geschichten"1). Im Laufe seiner langen, erfolgreichen Karriere trat er in mehr als 200 Film und Fernsehproduktionen auf, hohen Bekanntheitsgrad erlangte er auch als Protagonist in der Krimireihe "Anwalt Abel"1) (1988–2001), auf der Bühne hinterließ er ebenfalls nachhaltigen Eindruck.
    Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder1) bezeichnete Halmer als "ein echtes bayerisches Original mit internationaler Strahlkraft." (…) "Sein Markenzeichen waren Charakterrollen mit Platz für Humor und Wehmut, Charme und Widerspenstigkeit, Menschlichkeit und Verletzlichkeit. Als vielseitiger Charakterdarsteller hat er sich einen festen Platz in den Herzen des bayerischen und deutschen Publikums erspielt und viele Fernsehabende bereichert – vom Krimi oder "Traumschiff"1) bis zu preisgekrönten internationalen Kinoproduktionen wie "Gandhi"1). (…) Günther Maria Halmer wird als Mensch und Künstler fehlen."  → www.bayern.de
    Sowohl die ARD als auch das ZDF änderten anlässlich des Todes kurzfristig das Programm, so zeigte "Das Erste" am 16.05.2026 um 15:30 Uhr noch einmal die Komödie "Mein Vater, der Esel und ich"2) (2023), in der Halmer den abgehalfterten Altrocker "Bonanza" mimt, der nach Jahren wieder Kontakt zu seiner Familie sucht. Das ZDF brachte ebenfalls am 16.05.2026 (12:15 Uhr) unter dem Hinweis "Zum Tod von Günther Maria Halmer" den Fernsehfilm "Die Hochzeit meiner Eltern"1) (2016) auf den Bildschirm. Der "Bayerische Rundfunk"1) zeigte bereits am 15.05.2026 zwei Folgen der Kultserie "Münchner Geschichten", widmet ihm unter anderem am 18.05.2026 in der Doku-Reihe "Lebenslinien"1) erneut die von Reiner Holzemer1) gedrehte Folge "Günther Maria Halmer – Der Weg bleibt das Ziel" (2023), welche Halmers Lebensweg nachzeichnet und auch in der ARD Mediathek verfügbar ist. → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, zdfheute.de, www.faz.net, www.br.de
        
  • Weiterhin ist der Tod von Angelica Domröse zu beklagen, die Schauspielern starb am 15. Mai 2026 nach langer Krankheit in Berlin. Sie machte sich bereits zu DDR-Zeiten einen Namen als herausragende Bühnendarstellerin, mit ihrer Rolle der alleinstehende junge Mutter "Paula" in Heiner Carows1) Kultfilm "Die Legende von Paul und Paula"1) (1973) an der Seite von Winfried Glatzeder avancierte sie zu zu einer der bekanntesten Schauspielerinnen der ehemaligen DDR. Nach dem Protest gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann1) wurden Angelica Domröse und ihr zweiter Ehemann, der Schauspieler Hilmar Thate (1931 – 2016), den sie 1976 nach der Scheidung (1975) von dem Schridtsteller Jiří Vršťala1) ((1920 – 1990) heiratete, von dem DDR-Regime weitgehend beruflich "kaltgestellt". Das Paar entschloss sich, die DDR zu verlassen, 1980 erhielten beide das Ausreisevisum für die Bundesrepublik. Hier konnte Angelica Domröse, ebenso wie ihr Ehemann, an ihre früheren Erfolge anknüpfen und beeindruckte vor allem mit anspruchsvollen Fernseh- und Theaterrollen.
    Die Nachricht vom Tode Angelica Domröses habe ihn "sehr traurig gemacht", ließ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier1) mitteilen und sagte "Angelica Domröse war auf der Bühne wie im Film eine der prägendsten Schauspielerinnen unseres Landes, ihr Werk spiegelt die jüngere deutsche Geschichte wider. Sie arbeitete mit vielen großen Regisseuren zusammen, zunächst in der DDR, später in der Bundesrepublik. Dabei stellte sie in unvergessenen Rollen wie als "Effi Briest"1) oder als "Paula" in "Die Legende von Paul und Paula" ihr außergewöhnliches Talent unter Beweis und wurde zum festen Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses. (…) Vor allem als "Paula" an der Seite von Winfried Glatzeder verzauberte Angelica Domröse das Publikum und wurde zur Identifikationsfigur einer ganzen Generation von Frauen. Mit der Rolle schrieb sie Filmgeschichte. Bis heute zieht dieser wunderbare und tragische Liebesfilm die Menschen in seinen Bann. Deutschland hat mit ihr eine große Schauspielerin verloren, doch mit ihren Filmen wird sie immer ein Teil von uns bleiben." → www.bundespraesident.de
    Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke1) würdigte die Schauspielerin, Domröse sei "eine der prägenden Künstlerpersönlichkeiten des ostdeutschen Films und Theaters" gewesen und meinte weiter: "Gerade in diesen Tagen, an denen sich die Gründung der DEFA1) zum 80. Mal jährt, wird deutlich, welch bedeutenden Beitrag Angelica Domröse für die Filmkultur in Deutschland und für das Filmland Brandenburg geleistet hat. Mit großer Bewunderung schaue ich auf ihr Leben und ihr Werk. Mein Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freunden und allen, die ihr verbunden waren." → Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, zdfheute.de, www.ndr.de, www.welt.de, taz.de
       
  • Die Nachricht, dass der beliebte Schauspieler Alexander Held1) am 12. Mai 2026 mit nur 67 Jahren nach kurzer Krankheit in seinem Wohnort Erl1) (Tirol1)) gestorben ist, macht ebenfalls betroffen. Die Karriere des an der "Otto-Falckenberg-Schule"1) in München ausgebildeten Künstlers begann am Theater mit einem ersten Engagement an den "Münchener Kammerspielen"1), es folgten Verpflichtungen unter anderem am "Staatsschauspiel Hannover"1), der "Freien Volksbühne Berlin"1) und am "Theater Basel"1), wo er sich einen Namen als herausragender Charakterdarsteller machte. Seit den 1980er Jahren erreichte ein Millionenpublikum, präsentierte sich mit prägnanten Rollen in rund 170 Film-und Fernsehproduktionen, war vor allem auf dem Bildschirm ein Dauergast. Besonders in jüngerer Zeit erlangte er durch seine Gestaltung eigenwillig-kauziger Kriminalkommissare ungeheure Beachtung, so seit 2010 als Leiter der Kripo Stralsund Karl Hidde in der Reihe "Stralsund"1) und seit 2014 als Ludwig Schaller in der Reihe "Müchen Mord"1). Während seiner erfolgreichen Karriere übernahm er neben seinen zahlreichen TV-Auftritten auch immer wieder Aufgaben in ambitionierten Kinofilmen, sei es als Karl May1) in dem Kassenschlager "Der Schuh des Manitu"1) (2001), als NS-Staatssekretär Walther Hewel1) in dem preisgekrönten Geschichtsdrama "Der Untergang"1) 2004), als Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof Siegfried Buback1) in dem Spielfilm "Der Baader Meinhof Komplex"1) (2008), als Kaiser Lothar I.1) in dem Historiendrama "Die Päpstin" (2009), als Hausvater Brockmann in "Freistatt"1) (2015) oder als Polizeichef Jürgen Moosandl, Vater der Protagonistin Maria (Lisa Maria Potthoff1)), in der Krimikömödie "Maria Mafiosi"1) (2017).
    Bei tagesschau.de kann man lesen: ""Als Freund und Produzent war Alexander Held ein Geschenk: Ein Mensch, ein Gentleman, ein Herr mit Feinsinn, Witz und großer Zuwendung", würdigte ihn der eng mit ihm befreundete TV-Produzent Sven Burgemeister
    1). Die beiden hatten bei mehr als 30 Filmen zusammengearbeitet. Als Schauspieler sei Held voller Überraschungen gewesen –- mit unbeirrbarer Haltung – und habe all seinen Auftritten Tiefe verliehen, so Burgemeister."
    → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.focus.de, www.faz.net
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) fernsehserien.de
04.2026 Updates / Ergänzungen
10.04.2026 Die Nachricht, der großartige Mario Adorf sei am 8. April 2026 nach kurzer Krankheit im Alter von 95 Jahren in Paris1) gestorben, rief nicht nur in der Film-Szene Bestürzung hervor und sorgte für Schlagzeilen in den Medien. Die "Tagesschau"1) nannte ihn einen "Filmschurke mit Witz und Tiefgang", der zu "den bedeutendsten deutschen Charakterdarstellern" gehörte. "Seine Karriere umspannte sechs Jahrzehnte. Adorfs frühen Rollen machten ihn zum gefragten Bösewicht, dem er mit Feingefühl Tiefe und Leben verlieh. (…) Was bleibt, sind unzählige Erinnerungen an einen brillanten Beobachter, kraftvollen Darsteller und begnadeten Geschichtenerzähler, dessen vielschichtiges Werk auch lange über seinen Tod hinaus wirken wird." Ihm zu Ehren änderten sowohl die ARD als auch das ZDF das Programm, das ZDF zeigte am 9. April 2026 das 15-minütige Portrait "Mario Adorf – Ein Leben", die ARD erinnerte mit "Böse Rollen sind die guten Rollen" an den gefeierten Mimen. In den nachfolgenden Tagen bringen beide Sender noch einmal filmische Highlights mit Adorf auf den Bildschirm.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier1) kondolierte zum Tod von Mario Adorf und schrieb unter anderem: "Mario Adorf war einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler auf der Bühne und im Film. Er hat das kulturelle Leben weit über unser Land hinaus bereichert und wurde international verehrt. Ob im deutschen Autorenfilm, im italienischen Kino oder in Hollywood: Überall war er zu Hause – und verlor sich doch nie. In seinen zahlreichen Rollen hat Mario Adorf uns Stärken und auch Schwächen des Menschen nahe gebracht – mit großer Intensität und sehr viel Feingefühl. Viele seiner Figuren sind in unser kollektives Film- und Theatergedächtnis eingegangen. Sie werden immer wieder erinnert, zitiert – und sie wurden und werden geliebt. (…) Mario Adorf brachte seine Figuren durch seine unnachahmliche sprachliche Kraft und körperliche Präsenz zum Leuchten – und er brachte uns mit seiner Kunst zum Lachen und zum Weinen, er ließ uns mitempfinden auch mit den Schurken und Bösewichtern, die er so häufig verkörperte. Das Pathos der Leidenschaft war ihm ganz eigen, und wir konnten ein ums andere Mal erleben, wie Zeit und Raum außer Kraft gesetzt wurden, wenn er die Szenerie betrat." (Quelle: www.bundespraesident.de) → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, www.swr.de, www.ard.de, deutschlandfunkkultur.de, www.br.de, www.zdfheute.de, taz.de, focus.de
 
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03.2026 Updates / Ergänzungen
28.02.2026 Am 26. Februar 2026 startete die von Marc Rothemund1) gedrehte Komödie "Ein fast perfekter Antrag"1) in den Kinos, in der Iris Berben und Heiner Lauterbach die Hauptrollen spielen. "Eine romantische Komödie um eine späte zweite Chance auf ein gemeinsames Glück, die mit der Reintegration eines "alten weißen Mannes" in die Gesellschaft verbunden wird. Diese Kombination ist nicht immer erfolgreich, doch das Zusammenspiel der Hauptdarsteller funktioniert hervorragend." urteilt filmdienst.de. Und der Journalist Tilmann P. Gangloff1) meint bei tittelbach.tv: "Kontraste zwischen potenziellen Liebespaaren sind zwar fester Bestandteil des Genres, aber selten schienen die Gegensätze so unüberbrückbar wie hier: Stubenhocker Walter (Heiner Lauterbach) ist der Prototyp des Korinthenkackers, Alice (Iris Berben) ist Professorin für Kunstgeschichte. Die Dialoge sind ein steter Quell der Heiterkeit, die Diskussionen über den männlichen Blick auf die Frau in der Kunst des 19. Jahrhunderts sehr erhellend."
 
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02.2026 Updates / Ergänzungen
22.02.2026 Erneut ist der Tod eines beliebten Schauspielers zu beklagen, am 13. Februar 2026 starb in Berlin im Alter von 92 Jahren Friedhelm Ptok. Der vielseitige Künstler machte sich sowohl auf der Theaterbühne als auch im Fernsehen sowie als Sprecher einen Namen. Der Charakterdarsteller brillierte mit seinem facettenreichen Spiel unter der Regie legendärer Theatermacher, unter anderem Peter Zadek1) und Fritz Kortner, in klassischen, aber auch Werken der Moderne. Seit Mitte der 1960er Jahre wurde er einem breiten Publikum nicht nur durch verschiedene Theateraufzeichnungen bekannt, auch in zahlreichen TV-Spielen und -serien war er seit Jahrzehnten auf dem Bildschirm präsent. Neben seinem umfangreichen Wirken am Theater und für den Film, legte Friedhelm Ptok seit Jahrzehnten den Schwerpunkt seiner Arbeit auf literarische Lesungen, mit denen er sowohl auf der Bühne oder im Rundfunk als auch mit anspruchsvollen Audioproduktionen seine Zuhörerschaft erfreute. Als begehrter Sprecher erreichte er ein Millionenpublikum, seine Arbeiten für die Synchronisation – hier ist beispielsweise die Figur des Senators Palpatine1) bzw. Darth Sidious in den "Star Wars"1-Serien bzw. Kinofilmen hervorzuheben –, sind beachtlich, ebenso wie seine Beteiligung an zahllosen Hörbüchern/Hörspielen, denen er mit seiner markanten Stimme zum Erfolg verhalf. Allein die ARD Hörspieldatenbank weist seit den 1960er Jahren mehr als 650 Produktionen mit Friedhelm Ptok als Sprecher aus. Bis fast zuletzt stand er im Hörspiel-Studio, fungierte in dem Zweiteiler "Der silberne Sessel" (EA: 20./21.04.2025) nach dem Roman "The Silver Chair"1) von C. S. Lewis1) aus der Reihe "Die Chroniken von Narnia"1) erneut, wie schon seit 2020, als Erzähler.
 
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19.02.2026
  • Am 13. Februar 2026 starb im Alter von 85 Jahren in seiner Wahlheimat München nach kurzer, schwerer Krankheit der Schauspieler Lambert Hamel, der als einer der herausragendsten Charakterdarsteller Münchener der Theaterszene galt. Er "war eher ein schwerer Brüter als ein Gefälligkeitscharmeur. Der Spezialist für verschattete Figuren machte selbst platte Rollen ein wenig markanter und interessanter, als sie entworfen waren." schrieb unter anderem die "Süddeutsche Zeitung"1) in einem Nachruf → sueddeutsche.de. "Lambert Hamel war ein ganz Großer des Münchner Theaters und unserer Kunst", würdigt der Intendant des "Residenztheaters"1), Andreas Beck1), den Verstorbenen. "Aufführung für Aufführung war dieser gedrungen und bürgerlich erscheinende Schauspieler nicht nur besonders bemerkenswert in seinem Spiel, sondern überraschte durch Poesie, die er verströmte, durch seine polternde Hemmungslosigkeit auf der Szene und seine ungeheure Wandlungsfähigkeit. Er hat mich so oft erschreckt und verzaubert. Und immer wieder war er der Mittelpunkt zahlreicher Inszenierungen." (Quelle: nachtkritik.de) Bundesweit bekann wurde Hamel vor allem durch zahreiche TV-Produktionen, denen er in etlichen Serien oder Fensehfilmen, sei es in Dramen, Krimis oder Komödien, zum Erfolg verhalf. In nachhaltiger Erinnerung bleibt er sicherlich mit seiner Darstellung des Reformaters Martin Luther1) in dem von Rainer Wolffhardt1) gedrehten Historien-Zweiteiler "Martin Luther"1) (1983) oder mit seiner Verkörperung des "Einheitskanzlers"Helmut Kohl1) in Hans-Christoph Blumenbergs1) vielbeachtetem, szenischen Doku-Zweiteiler "Deutschlandspiel"1) (2000). Das ihm das heitere Fach lag, bewies er mehrfach in den ZDF-Verfilmungen der Bestseller von Dora Heldt1), in denen er estmals in "Urlaub mit Papa"1) (EA: 15.11.2009) den nervtötenden Vater Heinz Schmidt mimte. Darüber hinaus war Hamel ein gefragter Synchronsprecher und wirkte verschiedentlich bei Audio-Produktionen mit → siehe auch die Nachrufe unter andere bei stern.de,www.br.de
       
  •  Wie est jetzt bekannt wurde, starb bereits am 5. Februar 2026 der Schauspieler Friedrich G. Beckhaus – er wurde 98 Jahre alt. Seit Ende der 1950er Jahre sah man ihn vor allem auf dem Bildschirm in zahlreichen Fernsehspielen und -serien, während seiner Karriere stand er für mehr als 150 Produktionen vor der Kamera, zu denen auch einige Kinofilme zählten. In nachhaltiger Erinnerung bleibt er sicherlich mit seiner berühmtesten Rolle, der des Astrogators Leutnant Atan Shubashi in der Kultserie "Raumpatrouille ORION" (1966), der ersten und bekanntesten deutschen Science-Fiction-Fernsehserie. Mit Beckhaus starb der letzte noch lebende Hauptdarsteller dieser "Raumpatrouille"-Stories. Beckhaus verkörperte in etlichen Dokumentarspielen des öfteren Personen der Zeitgeschichte, überzeugte in Krimis ebenso wie im heiteren Fach. Darüber hinaus war er ein begehrter Sprecher, der sich mit seiner markanten Stimme sowohl in vielen Hörspielen(Audioproduktionen als auch in der Synchronisation einen Namen machte. Erst Anfang November 2023 verabschiedete er sich im Alter von 95 Jahren als Synchronsprecher in den "Ruhestand", sein Lebenswerk würdigte man am 23. Mai 2019 mit dem Ehrenpreis des "Deutschen Synchronpreises"1)
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17.02,2026 Am 15. Februar 2026 starb im hohen Alter von 95 Jahren auf seinem Anwesen in Middleburg1) im US-Bundesstaat Virginia1). der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Robert Duvall. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler galt als einer der führenden US-amerikanischen Charakterdarsteller, brillierte unter anderem in Filmklassikern wie "Der Pate"1) (1972, "The Godfather") als Mafia-Anwalt Tom Hagen oder in  "Apocalypse Now"1) (1979) als wahnsinniger Oberstleutnant William Kilgore. 1984 wurde er für seine Rolle des ehemaligen Country1)-Stars, jetzt dem Alkohol verfallenen Mac Sledge in dem Drama "Comeback der Liebe"1) (1983, "Tender Mercies") mit einem "Oscar"1) in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"1) ausgezeichnet. Zudem machte er sich mit Filmen wie dem mehrfach prämierten Drama "Apostel!"1) (1997, "The Apostle") oder dem Südstaaten-Melodram "Wild Horses"1) (2015), in denen er auch die Hauptrolle übernahm, das Drehbuch schrieb sowie als Co-Produzent fungierte, als Regisseur einen Namen. Robert Duval, dessen beeindruckende Karriere rund sieben Jahrzehnte umspannte und der in mehr als 140 Filmproduktionen mitwirkte, war einer der letzten Vertreter, der noch das so genannte "Golden Age"1) von Hollywood miterlebte → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei spiegel.de, tagesschau.de, welt.de 
 
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01.2026 Updates / Ergänzungen
31.01.2026 Senta Berger ist wieder in einem Kinofilm zu sehen, nach dem gleichnamigen, autobiografischen Bestseller von Joachim Meyerhoff1) entstand unter der Regie ihres Sohnes Simon Verhoeven1) der Film "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"1), welcher am 28. Januar 2026 im Münchener "Mathäser"1)-Filmpalast Weltpremiere feierte und am Folgetag an den allgemeinen Kinostart ging. Hier spielt sie einmal mehr überzeugend Joachim Meyerhoffs (Bruno Alexander1)) Großmutter mütterlicherseits, die Schauspielerin Inge Birkmann1), in zweiter Ehe verheiratet mit dem Philosophen Hermann Krings1), dargestellt von Michael Wittenborn1) – beide brillieren als schrullige, extravagante Großeltern. filmportal.de schreibt zur Handlung: "Mit zwanzig Jahren erhält Joachim unerwartet einen Studienplatz an der renommierten Schauspielschule in München. Für seine Ausbildung zieht er in die Villa seiner Großeltern in einem wohlhabenden Stadtviertel – ein Ort, an dem die Tage zwischen strengen Ritualen, reichlich Alkohol und den skurrilen Eigenheiten der Großeltern ihren ganz eigenen Rhythmus haben. Hin- und hergeworfen zwischen absurden Schauspielübungen, familiären Erwartungen und den großen Gefühlen des Erwachsenwerdens versucht Joachim, seinen eigenen Platz im Leben zu finden." Der Literaturkritiker Richard Kämmerlings1) hob in "Die Welt"1) (→ www.welt.de) vor allem die schauspielerischen Leistungen im Film hervor. Mit "den Virtuosen Senta Berger und Michael Wittenborn" gelinge "Verhoeven die spezifisch Meyerhoff’sche Gratwanderung zwischen Karikatur und dem warmherzig-nostalgischen Blick des Enkels". Beide Darsteller überzeugten in Paraderollen, (…) die im Zusammenspiel "die perfekte Verkörperung eines alternden Paares zwischen äußerlicher Erstarrung und innigster Vertrautheit" vermittelten. Auch Alexander spiele "gekonnt einen vermeintlich untalentierten Klotz". Und filmdienst.de urteilt: "Die sorgfältige Inszenierung trifft den heiter-melancholischen Tonfall des Romans und gießt ihn in eine atmosphärisch überzeugende filmische Form. Perfekt besetzt und gespielt, entsteht eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Film, Familiendrama, Milieu-Komödie und Biografie. – Sehenswert. Dass Senta Berger nicht wie geplant bei der Premiere anwesend sein konnte, trübte sicherlich die Freude über die gelungene Produktion. Wenige Tage zuvor war die inzwischen über 80-Jährige kurz vor einer Lesung in Hamburg auf der Bühne schwer gestürzt und hatte sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Inzwischen befinde sie sich nach einer Operation auf dem Wege der Besserung, wie Simon Verhoeven die Presse wissen ließ.

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03.01.2026 Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 22. Dezember 2025 in Wildberg1) im Nordschwarzwald1) der Schauspieler Walter Schultheiß – er wurde 101 Jahre alt. Vor allem auf der Bühne bzw. an der Stuttgarter "Komödie im Marquardt"1) feierte das "Urgestein des Mundart Schauspiels", so SWR-Intendant Kai Gniffke1), Jahrzehnte lang Erfolge, wurde aber auch bundesweit durch seine Auftritte in TV-Produktionen bekannt. Hier wird er er nicht zuletzt durch seine prägnante Nebenrolle in den "Tatort"1)-Folgen aus Stuttgart in Erinnerung bleiben, seit der Episode "Bienzle und das Doppelspiel"1) (EA: 10.12.2000) tauchte er als stets nörgelnder und neugieriger Vermieter Rominger auf, der Kommissar Bienzle1) (Dietz-Werner Steck) und dessen Lebensgefährtin Hannelore (Rita Russek1)) mit seiner Pingeligkeit so manches Mal zur Weißglut trieb.
Der SWR (www.swr.de) schrieb in einem Nachruf unter anderem: "In seinen vielen Fernsehrollen und auch auf der Bühne spielte sich Schultheiß gerne selbst: den humorigen, hintersinnigen aber auch bruddligen Musterschwaben. Obwohl er sich nicht gerne als schwäbischen Schauspieler bezeichnete, sondern als "einen, der auch schwäbisch sprechen kann". Schon als junger Schauspieler verkörperte Schultheiß auf der Bühne meist ältere Typen. (…) Nach dem Tod seiner Frau Trudel Wulle1) Ende 2021 zog sich Walter Schultheiß langsam aus der Öffentlichkeit zurück. Er lebte bis zuletzt in Wildberg (Kreis Calw1)), gemeinsam mit seinem Sohn Götz, dessen Ehefrau und seinen Enkelinnen. Mit seiner unverwechselbaren Persönlichkeit bleibt er für viele schwäbische Nachwuchs-Schauspielerinnen und -Schauspieler ein Vorbild." Und "Schauspielbühnen"1)-Intendant Axel Preuß1) würdigte Schultheiß mit den Worten: "Wie kaum ein anderer Schauspieler prägte er unsere Vorstellung davon, was modernes Volkstheater ausmacht und wofür wir es lieben. (…) Mit seinem unerschöpflichen Humor und seiner Menschenliebe begeisterte er über Jahrzehnte unser Publikum in der "Komödie im Marquardt". Walter Schultheiß wird uns auf ewig ein leuchtender Stern am Theaterhimmel sein, der uns Kraft, Zuversicht und Orientierung gibt." (Quelle: nachtkritik.de) → weitere Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, stern.de, stuttgarter-zeitung.de, presseportal.de
 
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12.2025 Updates / Ergänzungen
31.12.2025 Am 28. Dezember 2025 starb im Alter von 91 Jahren an ihrem Domizil in Saint-Tropez1) die Leinwand-Legende Brigitte Bardot, die in Roger Vadims1) Regiedebüt "Und immer lockt das Weib"1) (1956, "Et Dieu créa la femme") mit der Titelrolle der jungen, sinnlich-lasziven Juliette über Nacht nicht nur in Frankreich zum Sex-Symbol wurde und damit den Mythos "Brigitte Bardot" begründete. Diese Rolle der sexuell begehrenswerten Kindfrau machte "BB", wie sie fortan genannt wurde, zu einer Ikone des zeitgenössischen Films und diesen Typus verkörperte sie in etlichen, nachfolgenden Produktionen. Erst in dem von Henri-Georges Clouzot1) gedrehten, beeindruckenden Gerichts-Melodram  "Die Wahrheit"1) (1960, "La vérité") konnte sie mit der Rolle der unsteten Dominique Marceau  das bisherige Klischee durchbrechen und sich als Charakterdarstellerin beweisen. Der Film geriet zum Kassenschlager, die Bardot wurde mit dem "David di Donatello"1) als "Beste fremdsprachige Schauspielerin" ausgezeichnet. Weitere große Erfolge verzeichnete die Französin, welche zeitweise als schönste Frau der Welt galt, unter anderem gemeinsam mit Jeanne Moreau in der Abenteuerkomödie "Viva Maria!"1) (1965), als Partnerin von Sean Connery in dem Western "Man nennt mich Shalako"1) (1968, "Shalako") und an der Seite von Claudia Cardinale in dem amüsanten Italowestern "Petroleum-Miezen"1) (1971, "Les petroleuses"). Auf dem Höhepunkt ihrer glamourösen Karriere zog sich die knapp 40-Jährige nach zwei Produktionen (1973/1974) überraschend vom Film- und Starrummel zurück, lebte in ihrer Villa "La Madrague" in Saint-Tropez1), widmete sich fortan vornehmlich vehement dem Tierschutz – 1986 gründete sie die dem Tierschutz verschriebene Stiftung "Fondation Brigitte Bardot" – und wurde zudem mit verschiedenen Autobiografien schriftstellerisch tätig. Hatte sie seit den frühen 1950ern immer wieder mit ihren Ehen sowie wechselnden Affären – unter anderem war sie kurzzeitig von 1966 bis 1969 mit dem als Playboy bekannten Gunter Sachs1) (1932 – 2011) verheiratet – gesorgt, machte sie später durch umstrittene, teils rechtsradikale Äußerungen von sich reden. Dennoch blieb der Mythos "Bardot" bis zulettzt ungebrochen, der französische Staatspräsident Emmanuel Macron1) würdigte sie als "Legende des Jahrhunderts", die ein Leben in Freiheit verkörpert habe. "Französische Existenz, universeller Glanz. Sie hat uns berührt", heißt es unter anderem in Macrons Nachruf auf der Plattform "X"1) → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, welt.de, zdfheute.de, deutschlandfunkkultur.de
 
Fremde Links: 1) Wikipedia
30.12.2025 Bereits am 25. Dezember 2025  – einen Tag vor seinem 78. Geburtstag – starb nach langer Krankheit in seinem Wohnort Brandenburg an der Havel1) mit Peter Sattmann ein Schauspieler, der zur ersten Garde der TV-Darsteller zählte. Der an der an der "Neuen Münchner Schauspielschule"1) ausbildete Künstler begann seine Karriere am Theater und avancierte vor allem  am "Württembergische Staatstheater"1) in Stuttgart zu einem renommiertesten Charakterdarsteller, wurde 1975 sowie 1977 von der Kritik zum "Schauspieler des Jahres"1) gekürt. Seit Anfang der 1970er kam ein Millionenpublikum in den Genuss, Sattmanns Schauspielkunst zu bewundern, seither trat er in zahllosen Produktionen – nahezu 200 werden bei der "Internet Movie Database" gelistet – vornehmlich im Fernsehen mit prägnanten Rollen in Erscheinung, sei es in Literaturadaptionen, Krimis, Komödien oder (Melo)Dramen, Sattmann geriet zum Dauergast auf dem Bildchirm; auf der Leinwand war er eher selten vertreten. Darüber hinaus machte sich das Multitalent Peter Sattmann nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur und Autor von Theaterstücken wie beispielsweise "Open End" über eine fingierte TV-Talkshow (UA: April  1979), die Tragikomödie "Der Erzbischof ist da" oder die beiden Satiren "Brave New Man" und "Der Fallschirmspringer" einen Namen, Stücke, die unter seiner Regie in Stuttgart, Bochum und Zürich zur Uraufführung gelangten. Seine musikalische "Ader" fand ihren Niederschlag in Kompositionen wie der Musik zu den Fernsehfilmen "Kerbels Flucht"2) (1984), wo er auch die titelgebende Figur spielte, Dagmar Dameks1) Krimi "Wie du mir…"3) (1989) und Erwin Keuschs1) Komödie "Willkommen im Paradies"4) (1991), in denen er ebenfalls mit tragenden Rollen glänzen konnte. Am 4. November 2019 erschien im Münchener Verlag "Droemer Knaur"1) Sattmanns Autobiografie mit dem Titel "Mein Leben ist kein Drehbuch", in der er von seiner wechselvollen Vergangenheit erzählt. → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, zdfheute.de, nachtkritik.de, www.faz.net 
 
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) deutsches-filmhaus.de,  dagmar-damek.de, 4) fernsehserien.de
24.12.2025 Am 22. Dezember 2025 starb – rund fünf Wochen vor seinem 82. Geburtstag – in seiner Wahlheimat Madrid1) der Schauspieler Uwe Kockisch, der schon zu DDR-Zeiten sowohl auf der Bühne (→ Wirken am Theater) als auch bei Film und Fernsehen Erfolge feierte. Nach der so genannten "Wende"1) konnte der in Cottbus1) geborene und an der an der "Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch""1) ausgebildete Künstler im Gegensatz zu etlichen seiner Kollegen/Kolleginnen in der gesamtdeutschen Filmszene Fuß fassen und war seither in etlichen Produktione, vornehmlich im Fernsehen, mit prägnanten Rollen präsent. Vor allem mit der Figur des kultivierten Commissario Guido Brunett in der "Donna Leon"1)-Krimireihe nach den "Commissario-Brunetti"-Romanen von Donna Leon1) wird er in nachhaltiger Erinnerung bleiben, zwischen 2003 und 2019 stellte er diesen Ermittler aus Venedig in 22 Folgen als Nacfolger von Joachim Król (bis Folge 4) bravourös dar, brachte mit seiner bescheidenen, unaufdringlichen Art die jeweiligen Täter zur Strecke. Ein weiterer Part, mit dem er das Publikum zu überzeugen wusste, war unter anderem der des (bis Staffel 3) Stasi1)-Offiziers bzw. Familienvaters Hans Kupfer in der viel beachteten Serie/Familien-Saga "Weissensee"1) (2010–2018). In den letzten Jahren hatte sich der Kockisch weitgehend ins Privatleben zurückgezogen und stand nur noch selten vor der Kamera. Als Todesursache wird in einigen Medien eine Krebserkrankung genannt. → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei tagesschau,dewww.ndr.de, www.spiegel.de
 
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14.12.2025 Am 12, Dezember 2025 starb im Alter von 90 Jahren in Hamburg nach kurzer, schwerer Krankheit der Schauspieler Rolf Becker. Der an der renommierten "Otto-Falkenberg-Schule"1) in München ausgebildete Künstler begann seine Karriere Ende der 1950er Jahre an den "Münchner Kammerspielen"1), stand unter anderem am "Theater Bremen"1) und am "Deutschen Schauspielhaus"1) in Hamburg auf der Bühne, arbeitete beispielsweise mit dem legendären Regisseu Peter Zadek1) zusammen. Doch vor allem durch zahllose Film- und Fernsehproduktionen wurde der Mann mit den markanten Gesichtszügen seit den 1960ern einem breiten Publikum bekannt und geriet mit prägnanten Rollen auf dem Bildschirm bald zum Dauergast. Seine Filmografie umfasst rund 200 Produktionen, sei es in Literaturadaptionen, Krimis, Komödien oder Melodramen – immer wieder konnte Becker mit seinem Spiel die Zuschauer/-innen für sich gewinnen und prägte damit maßgeblich die Filmszene. Bis ins hohe Alter bzw. bis fast zuletzt stand er vor der Kamera, aus der Vielzahl seiner Arbeiten bleibt er vor allen in jüngerer Zeit mit der Figur des gutmütigen Rentners Otto Stern in dem Dauerbrenner "In aller Freundschaft"1) in Erinnerung, den er seit 2006 bis kurz vor seinem Tod in rund 550 Episoden mimte. Darüber hinaus war er mit seiner unverwechselbaren Stimme ein begehrter Sprecher sowohl in der Synchronisation als auch im Hörspiel, hielt zudem immer wieder Lesungen ab. Der vielseitige Schauspieler engagierte sich zudem politisch und sozial, setzte sich unter anderem gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sylvia Wempner1) für Flüchtlinge überall in der Welt ein. Sein darstellerisches Talent gab der Wahl-Hamburger und fünffache Vater an seine Kinder Ben Becker1) (* 1964) und Meret Becker1) (* 1969) aus seiner ersten Ehe mit Schauspielerkollegin Monika Hansen1) (1942 – 2025) weiter, die ebenfalls den Schauspielberuf ergriffen und sich damit sowohl am Theater als auch im Film einen Namen machten → siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.ndr.de, www.zdfheute.de, www.brisant.de.
     
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