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Besondere
Geburtstage
im April
bzw. erinnerungs-
würdige
Daten zu
legendären
Künstlern
Zu erinnern ist am … an den … von …

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Besondere Geburtstage der vergangenen Monate des Jahres 2018 siehe hier
Verstorbene Künstler der Jahre 2018 bis 2011 (Auszug; Link öffnet neues Fenster)

04.2018 Updates / Ergänzungen
03.2018 Updates / Ergänzungen
25.03.2018 Die ältere Generation wird sich sicherlich noch an Lys Assia erinnern, welche 1956 mit dem Lied "Refrain" in Lugano für die Schweiz die erste Gewinnerin des "Grand Prix Eurovision de la Chanson"1) (heute: "Eurovision Song Contest") wurde. Nun ist die Schlager-Legende am 24. März 2018 im Alter von 94 Jahren in dem Spital der Gemeinde Zollikerberg (Kanton Zürich) gestorben.
Bereits 1946 hatte sie mit dem Lied von der "Weißen Hochzeitskutsche" die Herzen ihres deutschen Publikums erobert, brachte Trost und etwas "heile Welt" in die tristen Wohnstuben der Nachkriegszeit. 1950 landete sie mit "Oh mein Papa" aus der musikalischen Komödie "Das Feuerwerk"1) des Komponisten Paul Burkhard, "den" Hit des Jahres. Zu ihren bekanntesten Liedern zählen "Arrivederci Roma" (1955), "Was kann schöner sein" (1957, die deutschsprachige Version des Doris Day-Hits "Que Sera, Sera"), "Wenn die Glocken hell erklingen" (1959) oder "Schick mir keine roten Rosen mehr" (1964). Auf der Leinwand war sie in den 1950er Jahren ebenfalls zu sehen und zu hören, so unter anderem 1952 in dem Streifen "Palace-Hotel"1) mit Paul Hubschmid.
Nach der Eheschließung mit ihrem zweiten Mann, dem dänischen Generalkonsul bzw. Hotelketten-Besitzer und Multimillionär Oscar Pedersen, im Jahre 1963 hatte sich Lys Assia aus dem Show-Geschäft zurückgezogen; Pedersen starb 1995 an den Folgen eines schweren Autounfalls. Im fortgeschrittenen Alter wollte Lys Assia es noch einmal wissen, kehrte auf die Bühne zurück und wurde bei zahlreichen Konzerten gefeiert. 2008 veröffentlichte sie ihr letztes Album "Refrain des Lebens", machte im September 2011 von sich reden, als sie zusammen mit Ralph Siegel1) den Beitrag "C'ιtait ma vie" für den Schweizer Vorentscheid zum "Eurovision Song Contest 2012" (ESC) im aserbaidschanischen Baku präsentierte. Auch 2013 wollte die damals knapp 90-jährige Lys Assia am ESC in Malmö teilnehmen, sie bewarb sich gemeinsam mit den vier Berner Rappern von "New Jack"1) mit dem Song "All in your head" für den Vorentscheid der Schweiz, allerdings vergeblich.
Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.tagesschau.de, www.nzz.ch, www.spiegel.de, www.sueddeutsche.de, www.wwelt.de

  
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19.03.2018 In der Nacht vom 17. auf den 18. März 2018 starb in Berlin im Alter von 76 Jahren der Schauspieler und Autor Jochen Senf1). Zuletzt hatte er seit Mai 2016 nach einem komplizierten Oberschenkelhalsbruch in einem Pflegeheim gelebt. Der Sohn des Hochschullehrers und späteren saarländischen Finanzministers Paul Senf1) (1915 – 1998) arbeitete von 1969 bis 1978 als Hörspieldramaturg beim "Saarländischen Rundfunk", vorausgegangen war das Abitur an der Schule "Schloss Salem"1), ein Studium der Germanistik und Romanistik an der Saarbrücker Universität sowie nach dem Examen eine dreijährige Ausbildung an der Saarbrücker Schauspielschule. Zudem machte er sich als Mitbegründer des Kinder- und Jugendtheaters "Überzwerg" einen Namen in der Saarbrücker Kulturszene. Ende der 1980er Jahre wurde Senf durch die "Tatort"-Folgen aus Saarbrücken schlagartig einem breiten Publikum bekannt, ab 1988 bzw. der Folge "Salü Palu"1) mimte er als Nachfolger von KHK Schäfermann (Manfred Heidmann) den Kriminalhauptkommissar Max Palu. Der mitunter etwas behäbig respektive gemütlich wirkende Ermittler ging 17 Jahre lang auf Verbrecherjagd, benutzte keinen Dienstwagen, sondern stieg auf sein Rennrad. Der passionierte Koch "fühlt sich ganz offensichtlich in der vom französischen Flair geprägten Saarstadt wohl. Er pflegt eine Lebensart, die viele Klischees über die westlichen Nachbarn bedient. So geht er mit unter den Arm geklemmtem Baguette über den Markt, trinkt fast ausschließlich Rotwein, ist kulturell interessiert und fährt lange Zeit einen schwarzen Citroen DX." notiert tatort-fundus.de. Mit der Story "Rache-Engel"1) verabschiedete sich der Mann mit den rundlichen Gesichtszügen am 3. November 2005 von den Zuschauern, danach war Jochen Senf nur noch sporadisch auf dem Bildschirm präsent. Unter anderem verkörperte er den "Vater des deutschen Wirtschaftswunders" Ludwig Erhard1) in dem Biopic über Altbundeskanzler Helmut Kohl1) mit dem Titel "Der Mann aus der Pfalz"1) (2009) oder gehörte zur Besetzung des Krimis "Mord in Ludwigslust"1) (2012). Hauptsächlich betätigte sich der Vater Vater zweier Kinder jedoch als Autor, schrieb Hörspiele, Drehbücher, Kriminalromane und Kinderbücher.
SR-Intendant Thomas Kleist würdigte Senf und seine Tatort-Rolle Max Palu als prägende Figuren für den Saarländischen Rundfunk. "Dem Fahrrad fahrenden Palu mit dem Baguette unterm Arm, der nie ein Glas französischen Rotwein stehen ließ, ist es mit zu verdanken, dass das Saarland in Deutschland bis heute und zurecht als sehr frankophil wahrgenommen wird", sagte Kleist. Der sperrige Kommissar habe in den 19 SR-Tatorten den Puls der Zeit getroffen. Das zeigten auch die durchgängig guten Quoten. Kleist: "Dafür sind wir beim SR sehr dankbar und sagen: 'Salut, Palu!'" → Nachruf bei www.sr.de; weitere Nachrufe unter anderem bei www.tagesschau.dewww.spiegel.de, www.zeit.de, www.sueddeutsche.de
  
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12.03.2018 Wieder ist ein beliebter Schauspieler von uns gegangen. Siegfried Rauch erlag am 11. März 2018 in seiner Heimatgemeinde Obersöchering im Alter von 85 Jahren – am 2. April 2018 hätte er seinen 86. Geburtstag begehen können – nach einem Treppensturz, verursacht durch Herzversagen, noch am Unglücksort seinen tödlichen Verletzungen. Mehreren Medienberichten zufolge, habe sich der Unfall nach einer Feier im dortigen Feuerwehrgerätehaus ereignet.
Populär wurde Rauch neben verschiedenen, auch internationalen Kinoproduktionen nicht zuletzt durch das Fernsehen, sein Rollenrepertoire war breit gefächert, reichte vom Heimatfilm über Krimi, Actionfilm und Romanverfilmungen bis hin zur Familienserie. Bereits mit der Verkörperung des Agenten Thomas Lieven in der dreizehnteiligen TV-Serie "Es muss nicht immer Kaviar sein", gedreht nach dem Roman von Johannes Mario Simmel1), hatte er 1977 das TV-Publikum gefesselt. In der ARD-Vorabendserie "Wildbach"1) präsentierte er sich ab 1993 vier Staffeln lang (bis 1997) als Chef der Bergwacht Martin Kramer, zwischen 1999 und 2013 lenkte er als Kapitän Fred Paulsen und Nachfolger des langjährigen Kapitäns Heinz Hansen alias Heinz Weiss das "Traumschiff"1) sicher durch die Gewässer dieser Welt, übernahm seit Januar 2007 diese Aufgabe zudem in dem "Traumschiff"-Ableger "Kreuzfahrt ins Glück"1). Eine weitere Dauerrolle hatte Rauch in der Neuauflage der erfolgreichen ZDF-Serie "Der Bergdoktor"1), seit Anfang Februar 2008 gehörte er zum Stammpersonal und mimte dort bis zuletzt den Arzt Dr. Roman Melchinger, der den jungen Dr. Martin Gruber alias Hans Sigl1) dazu überredet hatte, sein Nachfolger zu werden. Zwischendurch trat er immer mal wieder mit anderen Figuren auf dem Bildschirm in Erscheinung, spielte Hauptrollen in TV-Produktionen, die zwar keinen Anspruch auf tiefgehende Fernsehunterhaltung erhoben, dennoch das Publikum für einige Zeit den Alltag vergessen ließen.
Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.tagesschau.de, www.stern.de, www.welt.de
  
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02.2018 Updates / Ergänzungen
12.02.2018 Bestürzung hat die Nachricht hervorgerufen, dass der beliebte Schauspieler Ulrich Pleitgen am 21. Februar 2018 im Alter von 71 Jahren in Hamburg an Herzversagen gestorben ist. Vor allem durch das Fernsehen war er bekannt geworden, prägte Serien wie "Nicht von schlechten Eltern"1), "K3 – Kripo Hamburg"1) oder "Familie Dr. Kleist"1). Nicht zuletzt dank seiner darstellerischen Leistung als Richter Prinzing wurde der Kinofilm "Stammheim"1) (1986) mit einem "Goldenen Bären"1) prämiert.
Für seine Schauspielkunst erhielt der gebürtige Hanoveraner zahlreiche Auszeichnungen, wurde unter anderem 1972 von der Berliner "Akademie der Künste" mit dem "Berliner Kunstpreis" als bester Nachwuchs-Schauspieler geehrt; 1980 ernannte man ihn zum "Besten Schauspieler des Jahres" aus der Truppe von Claus Peymann1) in Bochum, 1994 erhielt ereinen "Bambi"1) für seine Darstellung in der ARD-Serie "Nicht von schlechten Eltern".
Mit seiner markant-unverwechselbaren Stimme machte sich Pleitgen auch einen Namen als Sprecher in zahllosen Hörbuch- und Hörspielproduktionen,  wie beispielsweise mit Werken von Edgar Allan Poe1) oder den Krimis des schwedischen Bestsellerautors Henning Mankell1).  2007 erhielt er den "Preis der deutschen Schallplattenkritiker", weitere Preise waren der "Osterwold-Preis 2005" von "HörbucHHamburg" für die beste Hörbuch-Interpretation sowie ebenfalls 2005 eine "Goldene Schallplatte" von "Lübbe Audio" und 2006 der "Deutscher Hörbuchpreis".
Pleitgen hielt darüber hinaus Lesungen und Rezitationsabende ab, unter anderem mit Texten von Thomas Mann.
Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.spiegel.de, www.faz.net, www.zeit.de, www.tagesschau.de
 
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11.02.2018 Am 8. Februar 2018 starb 62-jährig in Berlin die beliebte Schauspielerin Marie Gruber1); bereits im Oktober 2017 war bekannt geworden, dass sie sich eine Auszeit nehme, da sie sich der Behandlung einer Lungenkrebserkrankung unterziehen müsse. Marie Gruber spielte neben verschiedenen Kinoproduktionen in zahlreichen Fernsehserien mit, darunter in mehr als 40 Folgen der Krimireihe "Polizeiruf 110"1), hauptsächlich als Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand an der Seite der Ermittler Schmücke und Schneider1) alias Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler. In dem Quotenrenner "Stubbe – Von Fall zu Fall"1) war sie 1995 bis 1997 bzw. 11, Folgen lang die Ehefrau des von Wolfgang Stumph gespielten Kommissars Wilfried Stubbe. Auf der Leinwand sah man sie mit Nebenrollen unter anderem in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Drama "Das Leben der Anderen"1) (2006) sowie in der internationalen Produktion "Der Vorleser"1) (2008). Zuletzt hatte man sie Anfang November 2017 in dem ARD-Film "Schwarzbrot in Thailand"1) auf dem Bildschirm erleben können, auch in der preisgekrönten Serie "Babylon Berlin"1) gehörte sie zur Besetzung. Siehe auch die Nachrufe bei www.tagesschau.de, www.spiegel.de, www.mdr.de
 
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04.02.2018 Am 3. Februar 2018 starb 76-jährig in einem Hamburger Pflegeheim (nach anderen Angaben bei Rendsburg) der Schauspieler, Musiker und Entertainer Rolf Zacher. Der Künstler machte sich in zahllosen Kino- und Fernsehproduktionen einen Namen, war meist auf schräge Typen, kleine Ganoven, Verlierer, gewitzte Proleten oder skurrile Charakteren abonniert. Der Schauspieler mit den markanten Gesichtszügen und der rauchig-krächzenden Stimme stand seit den 1960er Jahren für mehr als 200 Filme vor der Kamera, arbeitete mit so namhaften Regisseuren wie unter anderem Ulrich Schamoni1), Robert van Ackeren1), Hans W. Geißendörfer1) oder auch Rainer Werner Fassbinder1) zusammen und war zudem als Musiker erfolgreich. "Meist verlieh er Außenseitern der Gesellschaft oder schrägen Gestalten ein Gesicht, häufig verkörperte er Kleinkriminelle und Outlaws mit einer gewissen rebellischen Frechheit und Gewitztheit – Rollenfiguren, denen er zeitweilig auch im wirklichen Leben entsprach." kann man bei www.tagesschau.de in einem Nachruf lesen; weitere Nachrufe unter anderem bei www.spiegel.de, www.tagesspiegel.de, www.welt.de
 
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01.2018 Neu bei "Stars von Bühne, Film & TV" Updates / Ergänzungen
21.01.2018 Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 10. Januar 2018 in einem Berliner Pflegeheim 77-jährig der ehemalige Kinderstar Angelika Meissner. Der älteren Generation ist sie in der erfolgreichen Ponyhof-Geschichte "Die Mädels vom Immenhof"1) (1955) in Erinnerung geblieben, wo sie gemeinsam mit Heidi Brühl das freche Schwesternpaar Dick und Dalli mimte. Mit "Hochzeit auf Immenhof"1) (1956) und "Ferien auf Immenhof"1) (1957) wurden dann noch zwei Fortsetzungen gedreht. Nach nur insgesamt 15 Kinoproduktionen zog sich die damals 19-Jährige aus dem Filmgeschäft zurück.

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15.01.2018 Heute, am 15. Januar 2018 flimmert der Krimi "Clüver und der leise Tod"1) aus der ZDF-Reihe "Nord Nord Mord"2) mit Robert Atzorn als kantigem Hauptkommissar Theo Clüver über die Bildschirme. Bereits Ende Dezember 2017 ging durch die Medien, dass dies Atzorns letzte Arbeit vor der Kamera bzw. als Schauspieler sei. Der 72-Jährige beende seine Karriere, wolle sich ins Privatleben zurückziehen und sich fortan ausschließlich seiner Familie widmen → www.welt.de. Die Krimireihe "Nord Nord Mord" werde allerdings fortgesetzt, teilte der Sender mit, Peter Heinrich Brix2) übernehme als Hauptkommissar Carl Sievers künftig die Ermittlungsarbeit auf Sylt.

1) tittelbach.tv, 2) Wikipedia
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