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Besondere
Geburtstage
im Mai
bzw. erinnerungs-
würdige
Daten zu
legendären
Künstlern
Zu erinnern ist am … an den … von …

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Besondere Geburtstage der vergangenen Monate des Jahres 2017 siehe hier
Verstorbene Künstler der Jahre 2017 bis 2011 (Auszug; Link öffnet neues Fenster)

  → Neues im Mai 2017 (Künstlerportraits ( Erika Pelikowsky, Gerd E. Schäfer, Lissy Tempelhof, Ursula Karusseit, Ekkehard Schall, Christel Bodenstein, Peter Borgelt, Mathilde Danegger, Ursula Burg, Willy A. Kleinau, Gerhard Frickhöffer) bzw. Updates und sonstiges)
23.05.2017

Bestürzung hat sicherlich die Nachricht ausgelöst, dass Sir Roger Moore nicht mehr unter uns weilt – er starb am 23. Mai 2017 im Alter von 89 Jahren in seiner Wahlheimat Crans-Montana (Schweiz) an den Folgen einer Krebserkrankung. Zunächst hatte Moore im Fernsehen Lorbeeren ernten können, man denke nur an die legendäre Serien "Ivanhohe" (1958/59), "The Saint" (1962–1969) und "Die Zwei" (1971/72) mit Tony Curtis als Partner. 1973 wurde Moore dann als Nachfolger von Sean Connery und der Figur des Geheimagenten James Bond zum Leinwandstar – er startete mit "Leben und sterben lassen"1) (Live and Let Die), in sechs weiteren Streifen mimte er bis 1980 selbstironisch und humorvoll den "Agent 007". Mit seinen nachfolgenden Kinofilmen konnte er zwar den Ruhm seiner Bond-Ära nicht wiederholen, blieb jedoch vor allem mit Komödien gut im Geschäft. Der vielfach ausgezeichnete Mime wird auch durch sein soziales Engagement in Erinnerung bleiben, vor allem als UNICEF-Botschafter1) reiste er seit den 1990er Jahren in unzählige Länder, um Projekte von UNICEF zu unterstützen, sammelte Geld auf diversen Wohltätigkeitsveranstaltungen, bei denen er über seine Arbeit berichtete. Für diesen unermüdlichen Einsatz wurde er Mitte Juni 2003 von der britischen Queen zum Ritter ("Knight Commander of the British Empire") geschlagen und durfte seitdem den Titel "Sir" im Namen tragen; im gleichen Jahr erhielt er das "Bundesverdienstkreuz I. Klasse". Roger Moore hinterließ seine vierte Ehefrau, die Dänin Kristina Tholstrup, welcher er 2002 das Ja-Wort gegeben hatte, sowie drei Kinder aus seiner 3. Ehe.
Siehe auch die Nachrufe unter anderem bei www.tagesschau.de, www.zeit.de, www.focus.de, www.spiegel.de
 
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20.05.2017

Wie die Tageszeitung "junge Welt"1) unter Berufung auf die "Europäische Kulturwerkstatt e.V." (EKW) berichtet, sei bereits am 16. Mai 2017  im Alter von 88 Jahren nach schwerer Krankheit deren Ehrenmitglied, der Schauspieler Gunnar Möller gestorben → www.jungewelt.de. Schon als Jugendlicher hatte Möller für etliche Kinofilme vor der Kamera gestanden, so richtig populär wurde er in den 1950er und 1960er Jahren durch zahlreiche Unterhaltungsstreifen. Seinen wohl größten filmischen Erfolg feierte er sicherlich mit Kurt Hoffmanns Literatur-Adaption "Ich denke oft an Piroschka"1) (1955), wo er sich als Student Andreas in die von Liselotte Pulver gespielte fröhliche Titelheldin verliebte.
Mit einer persönlichen Tragödie geriet er Ende der 1970er Jahre in die Schlagzeilen – im September 1979 war im Zuge von Scheidungsstreitigkeiten durch ihn seine Ehefrau, die Schauspielerin Brigitte Rau1) zu Tode gekommen und Möller wegen Totschlages zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach seiner vorzeitigen Entlassung konnte er Anfang der 1980er Jahre  wieder im Beruf Fuß fassen. Seither war er vor allem in verschiedensten TV-Produktionen, aber auch auf der Bühne präsent, übernahm mitunter auch kleinere Parts in Kinoproduktionen. Mit seiner zweiten Ehefrau und Schauspielerkollegin Christiane Hammacher1) erfreute er das Publikum unter anderem mit szenischen Lesungen von Theodor Fontane oder dem Programm "Loriots Dramatische Werke"; → siehe auch die Nachrufe bei www.spiegel.de, www.tagesspiegel.de, www.focus.de.
 
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08.05.2017

Gestern erlebte man Ernst Jacobi nach etlichen Jahren mal wieder in einer TV-Produktion: Von Rainer Kaufmann1) in Szene gesetzt, ermittelt Kriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels (Matthias Brandt1)) in der "Polizeiruf 110"-Folge "Nachtdienst"1) in einem Münchener Pflegeheim und trifft dort auf den von Jacobi gespielten Bewohner Claus Grübner, einen ehemaligen Kollegen. Gesendet wurde diese hochemotionale, mitunter verstörend-beklemmende Story, welche den Pflegenotstand in Deutschland zum Thema macht, am 7. Mai 2017: Nachdem ihm die verwirrte 80-jährige Elisabeth Strauß (Elisabeth Schwarz) auf dem Polizeipräsidium erklärt hat, dass ein Mitbewohner erschlagen worden sei, nimmt "Hanns von Meuffels die Ermittlungen auf, die ihn in ein Münchner Altenheim mit überforderten Pflegern und vielen betreuungsintensiven Patienten führen. Die Suche nach der Wahrheit erweist sich für Meuffels als sehr schwieriges Unterfangen. Es ist der Beginn einer Nacht, die er so schnell nicht mehr vergessen wird." notiert www.br.de. Jacobi als knorriger, ehemaliger SEK-Beamter und Scharfschütze Claus Grübner verlieh brillant-überzeugend einer Figur Kontur, die sich gegen die Missstände in Senioreneinrichtungen aufbäumt, aber kein Gehör findet – am Ende kommt es zum dramatischen Showdown bzw. zur Katastrophe → tittelbach.tv. "Die Welt" (www.welt.de) bezeichnete den mit dem "FairFilm Award 2017" (Fairste Produktion des Jahres 2016) ausgezeichneten Film als "somnambules Meisterstück" und meinte "Rainer Kaufmann hat die Tragödie der Grimmepreisträgerinnen Ariella Bogenberger1) und Astrid Ströher ohne Sozialdramafirlefanz mit hoher Genauigkeit, großer Empathie auf geradezu superrealem Unterton verfilmt. Ein Gruselfilm." Und bei www.spiegel.de konnte man lesen: "Dieser Krimi ist todtraurig. Und höchst vital. (…) Auch in diesem Jazz-und-Pflegenotstand-"Polizeiruf" wird nun einerseits leger eine extrem hohe atmosphärische Dichte geschaffen. Andererseits trägt der Film aber auch beflissen Fakten zum politischen Dauerbrenner zusammen." Für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (www.faz.net) ist der Film "eine ästhetisch herausragend gestaltete Anklage; eine Nachtmahrgeschichte über die Schrecken des Endes der Individualität und den Verlust des Menschlichen, getragen von einem brillanten Ensemble steinalter Schauspieler. Der Film hält sich nicht mit Andeutungen auf, seine Übertreibung ist systematisch."
Am 31. Mai 2017 gelangt zudem Dominik Grafs Film "Am Abend aller Tage" zur Ausstrahlung, in dem Jacobi an der Seite von Friedrich Mücke1) die tragende Rolle des Sammlers Magnus Dutt spielt → www.br.de.
 
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05.05.2017

Am 4. Mai 2017 starb im Alter von 74 Jahren nach längerer Krankheit der bekannte Synchron- und Hörspielsprecher Andreas von der Meden1). Seine Stimme wurde vor allem durch zahlreiche EUROPA-Hörspiele der 1970er und 1980er Jahre sowie durch die Synchronisation von David Hasselhoff1), aber auch dem Frosch Kermit1) bekannt, dem er seit 1973 in der "Sesamstraße"1), seit dem Tode von Horst Gentzen1) im Jahre 1985 auch in der "Muppet Show"1) sowie in den daraus hervorgegangenen Kinofilmen seine Stimme lieh. Seit 1979 sprach er den Chauffeur Morton1) sowie den Bösewicht und Erzfeind der der drei Fragezeichen "Skinny" Norris1) in dem zum Kult avancierten Hörspielklassiker "Die drei ???"1). Mitunter stand der von Hildburg Frese1) ausgebildete Schauspieler auch vor der Kamera, so bereits Ende der 1950er Jahre für den mehrteiligen Durbridge-Straßenger "Der Andere" (1959).
Andreas von der Meden war mit seiner Kollegin Brigitte Böttrich1) verheiratet und lebte in Hamburg. Sein älterer Bruder ist der Schauspieler und Synchronsprecher Tonio von der Meden1).
Siehe auch den kurzen Nachruf bei www.spiegel.de
 
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04.05.2017
  • Im hohen Alter von 104 Jahren starb am 3. Mai 2017 in München der Schweizer Schauspieler Lukas Ammann. In nachhaltiger Erinnerung ist er sicherlich als "Gentleman-Detektiv" in der Krimiserie "Graf Yoster gibt sich die Ehre" geblieben, eine Figur, die er zwischen 1967 und 1977 in 62 Folgen bravourös mimte und mit Hilfe seines Dieners und Chauffeurs Johann (Wolfgang Völz) so manchen kniffligen, meist im aristokratischen Milieu angesiedelten Kriminalfall löste. Im fortgeschrittenen Alter machte Ammann noch einmal Furore in der Serie "Die Fallers"1), in den Geschichten um eine fiktive Familie aus dem Schwarzwald spielte er zwischen 1994 und 2000 den Altbauern Wilhelm Faller. Über seine TV-Erfolge "geriet die künstlerische Vielfalt des Charakterdarstellers Ammann beinahe in Vergessenheit. In 70 Berufsjahren und über 700 Rollen machte sich der Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Tänzer einen exquisiten Namen als Alleskönner – sei es im klassischen Bühnenfach oder als tänzerisch-leichter Interpret geistvoller Unterhaltung." schreibt unter anderem die "Neue Zürcher Zeitung" in einem Nachruf; siehe auch die Nachrufe bei www.spiegel.de, www.focus.de
      
  • Zu beklagen ist auch der Tod Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi, die am 3. Mai 2017 im Alter von 74 Jahren in Wahlheimat Asheville im US-Bundesstaat North Carolina starb. Zunächst hatte die attraktive Israelin ein vielversprechende Filmkarriere gestartet, wurde auch bei uns mit Produktionen wie "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse"1) (1961), "Old Shatterhand"1) (1964) oder dem Abenteuer "Lord Jim"1) (1965, mit Peter O'Toole) rasch populär. Nach rund vierzig Filmen beendete sie ihre filmischen Aktivitäten und begann eine zweite, ebenfalls erfolgreiche Laufbahn als Sängerin. Mit Songs wie "Liebeslied jener Sommernacht" (1970), "Willst du mit mir geh’n" (1971), "Wer hat mein Lied so zerstört, Ma?" (1971) oder "Meine Art, Liebe zu zeigen" (1972) katapultierte sie sich mit ihrer ausdrucksstarken, markant-rauchigen Stimme an die Spitze der Charts. Das Sprachtalent Daliah Lavi sang auf Deutsch, Französisch, Englisch, Hebräisch, Italienisch und Spanisch, wurde mit ihren Liedern, einer Mischung aus Chanson und Popmusik, vor allem in den 1970er und 1980er Jahren stets begeistert gefeiert. Siehe auch die Nachrufe bei www.tagesschau.de, www.spiegel.de, www.welt.de, www-zeit.de.

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05.2017 Neu bei "Stars von Bühne, Film & TV"

Mein Dank geht an die Familie Dehler für Fotos von Wolfgang Dehler sowie ein Foto von Martin Flörchinger.

Weitere Fotos aus dem Bestand der "Deutschen Fotothek" wurden eingefügt:
(teilweise erfolgten Updates der Artikel bzw. der Filmografie)

  → Neues im April 2017 (Künstlerportraits bzw. Updates und sonstiges)
29.04.2017 Zwei herausragende, nicht nur vom Publikum geschätzte Künstler haben aktuell ihre Autobiografie vorgelegt:
  • "Fliegen kann jeder" mit dem Untertitel "Ansichten eines Widerborstigen" heißt das Buch von Günther Maria Halmer, in welchem er er den Leser an seinem bewegten Leben teilhaben lässt. Seit 25. April 2017 ist die Veröffentlichung im Handel erhältlich ("C. Bertelsmann Verlag" → www.randomhouse.de)
  • Rechtzeitig zum 75. Geburtstag (20.08.2017) erschienen am 22. April 2017 im "Rowohlt-Verlag" die Erinnerungen von Hannelore Hoger mit dem Titel "Ohne Liebe trauern die Sterne: Bilder aus meinem Leben". Im Klappentext heißt es unter anderem: "Jetzt erzählt sie zum ersten Mal ausführlich aus ihrem Leben: von Kindheit und Jugend in Hamburg; von ihren Anfängen und ersten Erfolgen als Schauspielerin; von der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Zadek, Edgar Reitz und Alexander Kluge, die sie geprägt haben; von verschiedenen Kollegen – und ihrer Tochter Nina." → www.rowohlt.de
06.04.2017 Am 3. April 2017 starb im Alter von 77 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in ihrer Wahlheimatstadt Freiburg i. Breisgau die Schauspielerin Renate Schroeter1). Bereits während ihrer Schulzeit von Marlise Ludwig1) zur Schauspielerin ausgebildet, war sie seit Ende der 1950er Jahre eine gefragte Bühnendarstellerin, spielte an verschiedensten Theatern auch die großen klassischen Heldinnen wie das Gretchen in Goethes "Faust"1) oder als Shakespeare-Interpretin die Ophelia in "Hamlet"1), die Julia in "Romeo und Julia"1) und die Viola in "Was ihr wollt1). Für ihre Gestaltung der Natalie in "Prinz Friedrich von Homburg"1) von Heinrich von Kleist erhielt sie 1972 den "Hersfeld-Preis"1). Von 1970 bis 1993 war sie am "Schauspielhaus Zürich" und am "Stadttheater Basel" engagiert, in Zürich brillierte sie unter anderem mit der Titelrolle in "Trauer muss Elektra tragen"1) von Eugene O'Neills und als Gräfin Orsina in "Emilia Galotti"1) von Gotthold Ephraim Lessing.
Vor allem das Fernsehen bot der Charaktermimin ein breites Betätigungsfeld, beispielsweise war sie 1970 im ersten "Tatort" mit dem Titel "Taxi nach Leipzig"1) als DDR-Bürgerin Eva Billsing an der Seite des bärbeißige Kommissars Trimmel alias Walter Richter zu sehen. Weitere "Tatort"-Krimis sollten folgen, unter anderem "Rot – rot –tot"1) (1978) mit dem Part der Filmehefrau des berühmten Curd Jürgens. Im Verlaufe der Jahrzehnte erlebte man sie in zahlreichen TV-Filmen und Renate Schroeter avancierte zu einer vielbeschäftigten Schauspielerin in Einzelproduktionen (u.a. "Im Zeichen des Kreuzes", 1983) und vor allem etlichen Serien. So spielte sie beispielsweise in der 13-teiligen Abenteuerserie "Die Überlebenden der Mary Jane"2) (1973) mit, eroberte sich mit prägnanten Episodenrollen einen festen Platz in der Fernsehlandschaft bzw. in Publikumsrennern wie "Hafenpolizei", "Der Kommissar", "Ein Fall für Zwei"1), "Die Männer vom K3"1), "Der Bergdoktor"1) oder diversen Pilcher-Verfilmungen1), unter anderem 2010 als Mutter Oberin Grace in der Story "Im Zweifel für die Liebe"2). Man sah sie als Mutter Rosl Donner in den Geschichten um "Ein Haus in der Toscana"1) (1991–1994), in der Krimiserie "Der letzte Zeuge"1) mimte sie von 1998 bis 2007 Prof. Dr. Sigmar Bondzios Sekretärin Ulla "Grünbeinchen" Grünbein, in dem Quotenrenner "Der Landarzt"1) tauchte sie mehrere Folgen lang (1999–2009, Episoden 203–231) als Gabriele Wintersdorf, Mutter von Dr. Ulrich Teschners (Walter Plathe1)) Lebensgefährtin Anne auf. Zuletzt hatte sie 2011 als demenzkranke Valerie Ohmke in der Episode "Die letzte Reise"2) aus der Krimiserie "Notruf Hafenkante"1) mitgewirkt.
Auf der Leinwand war Renate Schroeter eher selten vertreten, zu nennen sind die Kinofilme "Die Spitzenklöpplerin"1) (1976, La dentellière, u.a. mit Isabelle Huppert) und die schweizerisch-deutsche Koproduktion "Kneuss – die Geschichte eines Sonderlings"1) (1978). 
Die in Berlin geborene Schauspielerin lebte mehr als 20 Jahre lang in der Schweiz und war Mutter einer Tochter; siehe auch den Nachruf bei www.spiegel.de

Link: 1) Wikipedia, 2) fernsehserien.de

04.2017 Neu bei "Stars von Bühne, Film & TV" Weitere Fotos aus dem Bestand der "Deutschen Fotothek" wurden eingefügt:
(teilweise erfolgten Updates der Artikel bzw. der Filmografie)
31.03.2017 Eingefügt werden konnten aus dem Bestrand der "Deutschen Fotothek" Fotos zu Gerhard Bienert, Jochen Brockmann, Therese Giehse, Jenny Gröllmann, Lotte Loebinger, Otto Mellies, Hans-Peter Minetti, Ulrich Thein, Gerry Wolff, Marianne Wünscher, Claus Holm mit Harry Hindemith, Karin Gregorek, Armin Mueller-Stahl, Otto Tausig, Ursula Lingen mit Vater Theo Lingen, Tilly Lauenstein, Herwart Grosse, Viktor de Kowa mit Ilse Werner, Günther Lüders, Eduard von Winterstein, Gustav von Wangenheim, Horst CasparMax Eckard, Alfred Schieske, Helene Weigel
  → Neues im März 2017 (Künstlerportraits bzw. Updates)
28.03.2017 Betroffen gemacht hat die Nachricht, dass die Schauspielerin Christine Kaufmann am 28. März 2017 in München im Alter von 72 Jahren an den Folgen ihrer Leukämie-Erkrankung gestorben ist. Schon früh stand sie vor der Kamera und wurde mit der Johanna Spyri-Adaption "Rosen-Resli"1) (1954) über Nacht zum Kinderstar. Es folgten weitere, meist Heimatstreifen, dann schaffte die damals 15-Jährige mit "Town Without Pity"1) (1961, Stadt ohne Mitleid) den Sprung nach Hollywood. Bei den Dreharbeiten zu dem Monumentalfilm "Taras Bulba"1) (1962) lernte sie den smarten Tony Curtis (1925 – 2010) kennen und lieben, 1963 heirate die damals 18-jährige Christine Kaufmann unter großem Medienrummel den zwanzig Jahre älteren Hollywoodstar. Der Rest ist Geschichte – nach anfänglichen Jahren des Glücks wurde die Ehe im April 1968 nach einem spektakulären "Rosenkrieg" geschieden. Christine Kaufmann konnte zurück in Deutschland sowohl am Theater als auch bei Film- und Fernsehen Fuß fassen, trat bis 2014 in etlichen Produktionen in Erscheinung. Ein zweites Standbein schuf sich die als "schönste Großmutter Deutschlands" bezeichnete Künstlerin mit einer eigenen Kosmetik- und Wellness-Produktreihe, veröffentlichte zudem seit Mitte der 1980er Jahre verschiedene Ratgeberbücher zum Thema "Schönheit", "Wellness" u. Ä. Ihre Erinnerungen brachte sie 1989 unter dem Titel "Normal müsste man sein" auf den Markt, im Januar 2005 erschien, rechtzeitig zu ihrem 60. Geburtstag, die Autobiografie "Christine Kaufmann und ich – Mein Doppelleben"; siehe auch die Nachrufe bei www.tagesschau.de, www.welt.de, www.focus.de, www.faz.net

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19.03.2017
  • Mit Ingeborg Krabbe starb am 17. März 2017 im Alter von 85 Jahren in Berlin eine Schauspielerin, die schon zu DDR-Zeiten zu den Publikumslieblingen bzw. bekanntesten Theater-, Film- und Fernsehdarstellerinnen zählte. Auch nach der so genannten "Wende" konnte sie ihre Karriere nahtlos fortsetzen, war weiterhin in TV-Produktionen präsent, feierte auf der Bühne in Boulevard-Komödien, aber auch im Musical Erfolge. So gehörte sie seit der vielbeachteten Weltpremiere des Musicals "Ich war noch niemals in New York"1) am 2. Dezember 2007 im "Hamburger Operettenhaus" mit den über 20 größten Hits des österreichischen Komponisten und Musikers Udo Jürgens zur Besetzung, spielte rührend die Mutter der karriereerpichten TV-Moderatorin Lisa alias Kerstin Marie Mäkelburg – bis 26. September 2010 zeigte sich Ingeborg Krabbe mit dieser Rolle am "Hamburger Operettenhaus". → Siehe auch den Nachruf bei www.mdr.de
     
  • Im Alter von 90 Jahren ist am 18. März 2017 in Saint Charles (Missouri) die Rock 'n' Roll-Legende Chuck Berry gestorben, der sich mit Songs wie "Roll Over Beethoven"1) (1956), "Sweet Little Sixteen"1) (1958), "Johnny B. Goode"1) (1958), "Carol" (1958) oder "Memphis Tennessee"1) (1959) unsterblich machte, mit seiner Musik unter anderem die "Beatles"1), "Rolling Stones"1) und "Beach Boys" maßgeblich beeinflusste. Er galt als einer der größten Songschreiber und besten Gitarristen seiner Zeit; siehe auch die Nachrufe bei www.tagesschau.de, diepresse.com
Link: 1) Wikipedia
03.2017 Neu bei "Stars von Bühne, Film & TV"

Aktualisiert bzw. ergänzt wurden am … die Kurzportraits zu

02.2017 Neu

Aktualisiert bzw. ergänzt wurden am … die Kurzportraits zu

28.02.2017 Erst jetzt wurde bekannt wurde, dass der Schauspieler Martin Lüttge bereits am 22. Februar 2017 nach längerer, schwerer Krankheit in Plön (Schleswig-Holstein gestorben ist – er wurde 73 Jahre alt. Lüttge, der sich einen Namen als vielschichtiger Theaterdarsteller machte, erlangte vor allem Anfang der 1990er Jahre durch das Fernsehen ungeheure Popularität. Erstmals trat er am 17. Mai 1992 als leicht verschrobener und brummiger Kriminalhauptkommissars Bernd Flemming in den "Tatort-Folgen aus Düsseldorf auf dem Bildschirm in Erscheinung und löste bis 1997 gemeinsam mit mit der charmanten Kommissarin Miriam Koch alias Roswitha Schreiner1) sowie dem stets verschuldeten und fahrigen Hauptmeister Max Ballauf alias Klaus J. Behrendt1) so manchen kniffligen Fall. Dann ging Lüttge 1997 nach 15 Folgen mit der Geschichte "Brüder"1) vorzeitig in den wohlverdienten Ruhestand, weil er als Schauspieler nicht auf ein bestimmtes Rollen-Klischee festgelegt werden bzw. der ungeheuren Popularität entfliehen wollte. Danach übernahm er er immer wieder Aufgaben in TV-Produktionen, unter anderem in jüngerer Zeit als Wolfgang Leitner bzw. Vater des Försters Stefan Leitner (Hardy Krüger jr.) in dem Quotenrenner "Forsthaus Falkenau"1), eine Figur, die er ab 2007 bis 2013 mimte.
Lüttges Augenmerk lag jedoch in den letzten zwei Jahrzehnten verstärkt auf seiner Arbeit am Theater, bereits 1978 gehörte er auf einem Bauernhof im oberbayerischen Mehring bei Burghausen zu den Mitbegründern der freien Theatergruppe "Zelttheater", dem heutigen "Theaterhof Priessenthal", mit dem er bis zuletzt als Regisseur, Autor und Schauspieler durchs In- und Ausland tourte. Siehe auch die Nachrufe bei www.spiegel.de, www.faz.net, www.welt.de, www.ndr.de
10.02.2017 Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 8. Januar 2017 in seinem Haus in in Tolochenaz (Kanton Waadt, Schweiz) im Alter von 91 Jahren der berühmte Opernsänger Nicolai Gedda – der in Schweden geborene Künstler galt als einer der großen Tenöre des 20. Jahrhunderts. → Nachruf bei "Neue Zürcher Zeitung"
07.02.2017 Leider ist die traurige Nachricht zu vermelden, dass die informative Website "defa-sternstunden.de" über legendäre DEFA-Stars bzw. DEFA-Produktionen geschlossen wurde. Da in meinen Artikeln zahlreiche Verlinkungen zu bei "defa-sternstunden" präsentierten Schauspielern oder Filmen gesetzt wurden, müssen diese Links nun angepasst werde. Dies kann jedoch in den kommenden Wochen erst nach und nach erfolgen – ich bitte um Verständnis.
Die ehemalige Website "defa-sternstunden" ist derzeit noch bei "web.archive.org" aufrufbar, letzter Stand: 04.10.2016.
01.2017 Neu 

Aktualisiert bzw. ergänzt wurden am … die Kurzportraits zu

11.01.2017 Nachzutragen ist, dass Ernst Jacobi zwei neue Filme abgedreht hat, in denen er mit tragenden Rollen zu sehen ist: Dominik Graf1) besetzte ihn in "Am Abend aller Tage" mit der Hauptrolle des Sammlers Magnus Dutt → www.br.de. In der am 17. Dezember 2016 abgedrehten "Polizeiruf 110"-Folge1) mit dem Arbeitstitel "Nachtdienst" wird er ebenfalls zu sehen sein. Von Rainer Kaufmann1) in Szene gesetzt, ermittelt Kriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels (Matthias Brandt1)) in diesem Krimi aus München in einem Pflegeheim und trifft dort auf den von Jacobi gespielten Bewohner Claus Grübner, einen ehemaligen Kollegen → www,br.de; man darf auf die für 2017 geplanten Sendetermine gespannt sein.
 
Link: 1) Wikipedia
09.01.2017 Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits am 31. Dezember 2016 in Stuttgart im Alter von 80 Jahren der Schauspieler Dietz-Werner Steck. Der an der "Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst" in Stuttgart ausgebildete Mime machte sich sowohl auf der Theaterbühne als auch bei Film und Fernsehen einen Namen. So richtig populär wurde er Anfang der 1990er Jahre mit der Figur des Kriminalkommissars Ernst Bienzle1) in den "Tatort"-Folgen1) aus Stuttgart und handelte sich bald den Spitznamen "Schwäbischer Columbo" ein . 25 Episoden lang verkörperte er diesen stets gelassen wirkenden Ermittler in Trenchcoat und mit Schlapphut auf dem Kopf – die letzte Folge "Bienzle und sein schwerster Fall"1) flimmerte am 25. Februar 2007 über die Bildschirme. Dass Steck nicht nur als "Bienzle" zu überzeugen wusste, bewies er anschließend in verschiedenen anderen TV-Produktionen, etwa als Kriminalkommissar a. D. Schuster in der Jugendserie "Ein Fall für B.A.R.Z."1)> (2005–2008) oder als Hermann Häberle in der in schwäbischer Mundart gesendeten Serie "Laible und Frisch"1) (2009/2010). Auf der Kinoleinwand war Dietz-Werner Steck eher selten vertreten, zuletzt wirkte er in der schwäbischen Mundartkomödie "Die Kirche bleibt im Dorf"1) (2012) mit.
Nachrufe unter anderem bei www.spiegel.de, tagesschau.de
 
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06.01.2017 Am 5. Januar 2017 starb nach kurzer schwerer Krankheit in seiner Geburtsstadt Wien der Schauspieler Klaus Wildbolz – er wurde 79 Jahre alt. Der in Wien geborene und am dortigen "Max Reinhardt Seminar" ausgebildete Künstler mit Schweizer Wurzeln wurde vor allem durch Film und Fernsehen einem breiten Publikum bekannt, als Mitte der 1970er Jahre ein Moderator für die ARD-Quiz-Show "Schnickschnack"1) gesucht wurde, hatte Wildbolz mit dieser "Rolle" seinen endgültigen Durchbruch auf dem Bildschirm. Im Verlaufe der Jahrzehnte avancierte der hochgewachsene Mime zu einem der beliebten Fernsehschauspieler, agierte mit den unterschiedlichsten Rollen immer wieder in zahlreichen Serien und Einzelproduktionen. Eine sympathische Rolle, die des Hotelchefs Hofer, der durch einen Unfall seine Frau verloren hat, spielte er mit Wiener Charme von 1996 bis 2000 in der erfolgreichen Serie "Schlosshotel Orth"1) und handelte sich damit den Ruf des "Fernseh-Hoteliers" schlechthin ein. "Klaus Wildbolz war über Jahrzehnte aus deutschsprachigen TV-Produktionen nicht wegzudenken. Kaum ein renommiertes Format kam ohne den Frauenliebling aus. Der Schweizer Schauspieler gab vor der Kamera gerne den stattlichen Mann." schrieb DER SPIEGEL (www.spiegel.de) in einem Nachruf. Auf der Kinoleinwand war er eher selten vertrete, zuletzt wirkte er in dem Film "Schweizer Helden"1) des schweizerischen Regisseurs Peter Luisi mit, eine Produktion, die beim "Internationalen Filmfestival von Locarno" (06.–16.08.2014) mit dem "Publikumspreis" ausgezeichnet wurde. Nachrufe unter anderem bei "Neue Zürcher Zeitung", tagesschau.de, diepresse.com
 
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01.01.2017 Nachzutragen ist der Tod der Hollywood-Legende Debbie Reynolds, sie starb am 28. Dezember 2016 im Alte von 84 Jahren in Los Angeles an den Folgen eines Schlaganfalls – nur einen Tag nach dem überraschenden Ableben ihrer Tochter Carrie Fisher1) (1956 – 2016), die vor allem als Prinzessin Leia in den "Star-Wars"-Filmen1) ungeheure Popularität erlangte.
Debbie Reynolds machte sich als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin einen Namen, international bekannt wurde sie als Darstellerin und Partnerin von Gene Kelly in dem Film-Musical "Singin’ in the Rain"1) (1952, Du sollst mein Glücksstern sein) oder mit der weiblichen Titelrolle in der Liebeskomödie "Tammy and the Bachelor"1)  (1957, Tammy). Bereits seit den frühen 1960er Jahren trat die beliebte Schauspielerin zudem als Entertainerin in Nachtclubs auf und hatte Ende des Jahrzehnts eine eigene TV-Show: In dieser "Debbie Reynolds Show" war sie ab 1969 in insgesamt 26 Folgen zu sehen. Zuletzt zeigte sie sich 2013 in einer Kinoproduktion und spielte in dem Biopic "Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll"1) (2013, Behind the Candelabra) die Mutter des von Michael Douglas verkörperten Künstlers Liberace1) (1919 – 1987).
Nachrufe unter anderem bei tagesschau.de, www.stern.de, www.zeit.de
 
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12.2016 Aktualisiert bzw. ergänzt wurden am … die Kurzportraits zu
  • 23.12.2016: Hans-Michael Rehberg (mit Arbeiten für das Theater, Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 21.12.2016: Nicole Heesters (mit Arbeiten für das Theater, Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 20.12.2016: Ursela Monn (mit Filmografie)
  • 20.12.2016: Cornelia Froboess (mit TV-Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 17.12.2016: Judy Winter (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 16.12.2016: Horst Krause (mit Filmografie)
  • 15.12.2016: Hanns Zischler (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 14.12.2016: Thomas Fritsch (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 13.12.2016: Ulrich Pleitgen (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 13.12.2016: Peer Augustinski (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 12.12.2016: Robert Atzorn (mit Filmografie)
  • 11.12.2016: Hannelore Hoger (mit Arbeiten für das Theater, Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 10.12.2016: Lambert Hamel (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 09.12.2016: Barbara Nüsse (mit Arbeiten für das Theater, Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 07.12.2016: Irm Hermann (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 06.12.2016: Matthias Habich (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 04.12.2016: Günther Maria Halmer (mit Filmografie)
  • 04.12.2016: Rüdiger Vogler (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 03.12.2016: Gisela May † 2.12.2016 (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 02.12.2016: Karin Anselm (mit Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
  • 01.12.2016: Hans Peter Hallwachs (mit Arbeiten für das Theater, Filmografie, Arbeiten für das Hörspiel)
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